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Illustriertes Sonntagsblatt

ßchentliche Beilagen: Kreis-Blatt str tzir Kreise Marburg mm Kirchham.

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Zum bevorstehenden Quartalswechsel er­

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Die Exped. der Oberh. Zeitung.

Deutsches Keich

Berlin, 24. Juni. Die allgemeine Teilnahme

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StttolM «ndet sich heute einer Familienfeier zu, die m mtiöYow ©nnin&firtiifp hpfintinen wird, linb tt)Cl(be AUm

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Anzeigen nimmt entgegen die Expedition d. Blatte?, sowie die Annoncen-Bureaux von Haasenstein und Vogler

in Frankfurt a. M., Cassel, Magdeburg u- Wien; Rudolf XXIV. Jahrgang. Masse m Frankfurt a. M., Berlin. München u. Köln; G. L- M *7 D 9

Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris-

sich aus der vou banget Ahnung zusammengeschuürten Kehle die Worte:

.Herr sind Sie Barbier oder Attach« der griechischen Gesandtschaft?*

.Barbier, wie Sie, heiße Franz Rüdiuger und bin nicht mittellos*, erklang die mutige Autwort zurück.

Porzelmeier schnellte vor» als wäre er auf eine Natier getreten nnb polterte heranS:

«Und Sie wagen es, mit meiner Tochter Nanni Euphrofyue wollt ich sagen zu, zu, zu--*

.Sich mit ihr zu verloben, wollen Sie Tagen*, entgegnete mit unerschütterlicher Nutze der Pseudo­grieche Barbier Rüdiuger. .Warum nicht? Ich liebte die arme Nauui, ehe ihr Later das große LooS ge­wann, und setzte, da Reichtum nicht schändet, mtt der reichen Euphrosyue die Liebschaft fort.*

Wutschäumend sprudelte Purzelmeier heraus:

.Die Verlobung ist uull und nichtig. Mein Wort hat nur Heer PopokatopuloS und ich brauche einem hergelaufenen

I,Vollenden Sie nicht, sonst erzähle ich der Residenz, daß Sie kein Partiknlier, kein feiner Mann, sondern wie ich ein gewöhnlicher Barbier find.*

Der arme Purzelmeter wurde todesbleich l Hatte« früher Flammen nm seine Glotze gelodert, so schienen jetzt die Finten de» Eismeeres um feine Schläfen zu branden. Mächttg abgekühlt, stotterte er tu klein­lautem Ton:

.Sie werden doch nicht deS Teufels seins*

.Nur unter der Bedingung, daß in vier-Wochen Hochzeit ist.*

»In GotteS Namen, wenn Sie mir versprechen, niemanden mehr, auch nicht den Prinzen Rohan zu barbieren.*

.Angenommen!*

Die Hochzeit Enphtosyneu» mtt ihre» geliebtenFranz wurde pünktlich vier Wochen später gefeiert, und erst nach derselben erfuhr Papa Purzelmeier, daß er von der eigenen Tochter über den Löffel bardiert worden war.

Die Katastrophe bet Iohrtslorv«*).

Eia riestgeS Totenhaus. Maffengräber für die Opfer. Die Verlustliste.

JohuStowu, Pa., 2 Juni.

Die Situation ist hier unverändert nnb die gestrigen Schätzungen mit Bezug auf den Verlust an Menschen­leben scheinen keineswegs übertrieben zu sein. Sechs­hundert Leichen liegen zur Zett in JohuStowu auf» gebahrt nnb eine große Anzahl ist beerbigt worben. Vier große HilfSzüge trafen gestern Abend hier ein und für die Ueberlebenben der entsetzlichen Katastrophe kann nunmehr gesorgt werben. Teile ber Polizei­macht bet Städte Piltsburg nnb Alleghemy find hier eingetroffen nnb haben eS übernommen, für ben nötigen Schutz zu sorgen. Plünderungen find nicht vorgekommen. Zwischen Cambria City nnb JohnS. town ist mittelst einer Fußbrücke ber Verkehr wieder hergestellt worden und hunderte von Arbeitern find mit der Reparatur der Schienenwege zwischen Sao, Hollow und kJohnstown " beschäftigt; man hofft daß morgen der Bahnbetrieb auf dieser Strecke wieder ausgenommen werden kann. Nicht weniger als 15,000 Fremde find hier eingetroffen.

Das prächtige backsteinerne HochschnlgebSnde! so schwer beschädigt worden, daß eS ntebergeriffen werben muß. Die Flut erreichte bte Fenster der zweiten Etage dieses Gebäudes. In den oberen Etagen hatten viele Bewohner der Stadt Zuflucht gesucht und gefunden. Am Samstag Nachmittag konnten au einem der Fenster zwei kleine Mädchen erblickt werden, welche, von aller Hilfe abgeschnitten, Über 30 Stunden lang in dem Gebäude zugebracht hatten. Ohne Speise und $rintoaffer war die Lage der beiden Klein« eine bedanerSwerte. Spät am Abende konnten fk nach einem höher gelegenen Punkte geschafft werd«,

*) Dem unS übersandten in Milwaukee erscheinend« »Herold* |(5b. 266 vom 3. Juni) entnehmen wir diese Schilderung«.

Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. Quartal-Abonnements-Preis bei der Expe­dition 2'/. Ml-, bei den Postämtern 2 Mk- 50 Psg. (exkl. Bestellgeld) JnsertionSgebühr füt die gespaltene Zeile 10 Psg., Reklamen füt die Zeile 25 Psg

.Ein unzeitiger Scherz meines Freundes, des Prinzen Rohan.*

Damit war der verfängliche Vorfall erledigt. Von Champagner angeregt, kam die Unterhaltung bald wieder in Fluß.

Während eine armenische Sängerin mtt dem Lied .Ich bitt' Euch liebe Lögeleiu* die Ohren der Gäste einer harten Geduldprobe aussetzte, lispelte Euphrosyue ihrem Bräutigam etwas ins Ohr, worauf dieser zu­stimmend nickte.

Der Festgeber war und blieb verstimmt. Ein Stein fiel ihm erst vom Herzen, als er den letzten Gast hiuauSkomplimentiert hatte. Die Verstimmung raubte ihm den Schlaf. Mit dem ersten Hahn« fing er an, sich in große Gala zu werfen, um feinem Freunde, dem Kammerdiener Jean Bürsteuberger durch feinen Pomp zu beweisen, daß er es, Gott fe Dank, nicht wehr nötig habe, andere Leute, und wenn fie auch zufällig Prinzen wäre«, zu bardieren.

Verwundert sah der Portier vom.Grünen Baum* einen feingekleideteu Gast zu so früher Morgenstunde etutrcten. AlS sich Herr Purzelmeier gehörig Mut getrauten, stieg er zum ersten Stock hinauf, klopfte rücksichtslos an und trat, ohne dasHerein* abzu. warten, mit einer, wie « glaubte, aristokratischen Haltung in das Vorzimmer des Prinzen.

Aber Blendwerk der Hölle!

Sitzt da nicht der eingeseifte Kammerdiener Jean und vor ihm stehend, tu einem mehr wie rebncterten FlauSrock, in ber hochgeschwungeueu Rechten das Rasiermesser, zwischen Daumen nnb Zeigefinger der Linken kunstgerecht JeanS Rase eingeklemmt, Purzelmeier? künftiger Schwiegersohn, der köuiglic) griechische GesaudtschastSattachö SeorgioS Popoktto- puloS, Inhaber des Sterns von Miffolunzhi?

Wie vo» Anblick des MedufeuhaupteS ver­steinert, rang Purzelmeier einige Augenblicke ver­geblich nach Luft nnd Sprache, endlich preßte»

DeS Himmels Einsturz hätte den guten Purzel- »eter nicht mehr erschrecken können. Wie vor einem plötzlich fich öffnenden Abgrund stand er erstarrt, vernichtet da. Der spärliche Haarkrauz auf seinem dicken Kopse sträubte fich ,u Berge und auf der «latze perlten helle Schweißtropfen. Ein nervöses Zittern der Hände löste diesen Ban». Wütend rtß er Ettphrosyneu den Brief ans der Hand, um ihn in Stücke zu zerreißen aber plötzlich besann er sich eines Andern nicht »wsoust war er mit so viele» Diplomaten befreundet. Ein grimmiges Lächeln zuckte in seinen zahllosen «efichtsfatten, als tt das Schreiben in die ttefste seiner Taschen ber. senkte nnd, zu seinen «ästen gewendet, »tt heroischer Raffung sprach:

und Förderung finden werden und in dem sich unserem Kaiferpaar ein zweites Heim erschließt. In kurzer Zeit hat sich Kaiserin Augusta Viktoria die Herzen im Lande zu gewinnen und zahllose Fäden anzuspinnen gewußt, die ihren Halt in den Gefühlen der Treue und Verehrung finden, welche der erlauchten Souverünin von allen Seiten entgegen-- geblocht werden. Nun die hohe Schwester durch ihre Vermählung in direkte und dauernde Beziehungen zu unserem Hofe tritt, erfährt ders Ibe von neuem das früher durch lange Jahre hindurch bestandene Glück, zwei durch die nächsten Familienbande ver­bundene erlauchte Frauen in gemeinsamem Wirken geeint zu (eben. Möge ein gütiges Geschick den jungen, heute die Weihe des kirchlichen Bundes er­haltenden Gatten hellen Sonnenschein auf dem Wege durch das Leben gewähren, und der Geist des ver­klärten Vaters des hohen Bräutigams reichen Segen spenden auf dem Gange, den die hohen Vermählten nunmehr Hand in Hand mit einander angetieten haben. Gestern abends 81/* Uhr traf der Groß­sürst-Thronfolger von Rußland auf dem schlesischen Bahnhofe hier ein. Mit demselben Zuge kamen auch der König und der Kronprinz von Griechenland aus Petersburg hier an. Der König von Griechen­land fuhr bis Station Friedrichstraße weiter und wurde hier vom General-Oberst von Pape, den General-Leutnants von Hahnke und Graf von Schliefen, dem Gesandten von Griechenland und anderen Herren empfangen, welche den König bis zumHotelKon- ünental geleiteten, wo derselbe bis übermorgen Wohnung nimmt. Der Großfürst-Thronfolger und der Kron­prinz von Griechenland setzten nach einstündigem Aufenthalte, während deffen sie auf dem Bahnhofe speisten, die Reise nach Stuttgart, wo sie an dem Regierungsjubiläum des Königs teilnehmen, fort. Es muß auffallen, daß der russische Thronfolger Berlin, ohne dem Kaiser seine Aufwartung gemacht zu haben, durchreist hat. Der Thronfolger erfreut sich nicht gerade der allergrößten Kräfte. Wenn er ttotzdem den Befehl erhält, sich keinesfalls unter­wegs von den nicht geringen Strapazen der weiten Reise in den für ihn stets frei gehaltenen glänzenden Räumen der russischen Botschaft in Berlin zu er­holen, sondern direkt durchzureisen, so erläutert das, wie der ,K. V." geschrieben wird, gleichzeitig,wie hochgradig der Wunsch des Zaren ist, dem deutschen Kaiser den Besuch zu erwidern". Der Großfürst war bei seiner Durchreise unter anderen vom Kom­mandierenden des Hauptquartiers des Zaren, General- Adjutanten v. Richter begleitet. DieNat.-Ztg."

Nesse« - Nassau.

Marburg, 25. Juni. Heute morgen begann int hiesigen Rathaussaale das diesjährige Ober- Ersatz-Geschäft für den Kreis Marburg. Dasselbe wird die Tage vom 25.27. Juni in Anspruch nehmen, also Donnerstag beendet sein.

Marburg, 25. Juni. Wie wir hören, betrug die Kollekte am diesjährigen Missionsfeste Mk. 636.11 gegen Mk. 757.25 im vorigen Jahre.

Marburg, 26. Juni. Nachdem sich jetzt ber auS Anlaß des bevorstehenden Sängerfestes gebildete Wohnungsausschuß endgültig konstituiert hach teilen wir die Namen der Mitglieder desselben nach- tehend mit. Hering I. Tuchmachermeister, Vor­land, Metzgergasie 3, Dittmar I. Expedient, Schrift­führer, Schloßtreppe 1, Arcularius H. Schreiner- meister, Ketzerbach 34, Arenz Schuhmachermeister, Lingelgasie 3, Baum Ernst Schreinermeister, Schuh­markt 2, Cramerding Schlosiermeister, Untergasie 3, Grimmell W. Schlosiermeister, Barfüßerstraße 44, Hühner I. Kommissionär, Rothergraben 2, Hos R. Schuhmachermeister Rudolssplatz 2, Hecker Kauf­mann, Weidenhausen 49, König I. Schuhmachermstr., Wettergasie 35, Laubscheer G. Schlosiermstr., Ketzer-

(Nachdruck verboten)

Weiberlift.

Humoreske von Max Trausil.

(Schluß.)

Purzelmeier suchte in allen Taschen nach seiner Brille, sand fie wie gewöhnlich nicht, wenn er einen Brief lesen sollte und zog fich nach einer peinlichen Pause mit seiner Tochter in die nächste Fensternische »rück, wo ihm Euphrosyue flüsternd folgende Zeilen vorlaS:

Alter Speci!

Ich bin gestern mit meinem H-rra von Stock­holm hier zur Kur eingetroffen. Wir haben oft in Schweden Deine sichere Hand vermißt. Soeben lese ich Deinen Namen in der Kuilitze. Wie, zum Teufel, kommst Du in die Villa Rauheueck? S-. Durchlaucht, Dein langjähriger Knude wünscht, daß Du ibn wieder barbierst. Wir wohnen im HasthofZum grünen Baum.* Also morgen er»

Marburg,

Mittwoch, 26. Ium 1889.

Regime herstellen. Gleichzeitig fand in Bsziers ernt antiboulangistische Versammlung unter dem Vorsitz von Lissagaray statt. Später kam es zwischen den Zuhörern Lisiagarays und den Boulangisten zu einem Zusammenstoß. Düroulvde wurde beim 83er» I assen des Bankettes verhaftet und zunächst vor den Volizeikommisiar, dann vor den Staatsanwalt ge­ährt, später aber wieder freigelasien.

London, 24. Juni. Eine Meldung desBureau Reuter" aus Kairo, 23. Juni, besagt: Das Gerücht, Wadclujumi, der Chef der Derwische, sei in der Nähe von Sarras angekommen, bestätigt sich. Der­selbe befindet sich mit 2000 Mann in Semmeh, 7 Meilen südlich von Sarras. Das zweite Bataillon der egyptischen Armee unter dem Major Shakespeare geht am Dienstag nach Asiuan ab.

Kopenhagen, 24. Juni. Die Schwester der Königin, Prinzessin Augusta, ist nicht unbedenklich erkrankt. $

Bukarest, 24. Juni. Das königliche Paar und der Thronfolger sind gestern abend um 7 Uhr nach Deutschland abgereift. Ein Dekret des Königs ermächttgt den Ministerrat, wahrend seiner Abwesen­heit alle Verwaltungsakte und Ernennungen unter Vorbehalt ihrer nachträglichen Genehmigung durch den König zu vollziehen.

In Kirchhain unsere Agentur, Herr Buch- , 9 sinder Rindt, und in hiesiger Stadt unsere ' leitungsträger sowie unsere Expedition.

' Alle Postanstalten nehmen Bestellungen " m und auf dem Lande die Postboten.

erhält eine Erklärung des Kabinettsrates Tempeltey in Coburg, worin sich derselbe als Verfasser der neulich in derVolks-Ztg." publizierten Briefe an Tuncker bekennt. Die deutsche Fortschrittspartei, ursprünglich Koalitionspartei, ging vom linken Flügel der Altliberalen bis zu den jetzigen Deutschfrei- tnnigen, ihr war im Jahre 1861 die Betonung des nationalen Gedankens wesentlich. Der Herzog wußte, daß Tempeltey in den Konfliktsjahren mit seinen früheren Parteigenosien in Verbindung ge­blieben war, er kannte aber den Wortlaut der Briefe nichts er sei jung und enthusiastisch gewesen und möge manches damals irrig aufgefaßt und un­richtig ausgedrückt haben. Die Briefe an Duncker feien trotz mannigfacher politischer Einstreuungen rein freundschaftliche Briefe gewesen.

Stuttgart, 24. Juni. Der Großfürst - Thron­folger von Rußland ist heute nachmittag 4 Uhr, der Kronprinz von Griechenland um P/i Uhr hier eingetroffen. Vormittags 10 Uhr fand im Residenz­schlosse große Gratulationskur statt, wobei die Mit­glieder der Ständeversammlung, das Staatsministerium, die Deputattsnen der fremden und einheimischen Regimenter, sowie etwa 40 Deputationen von Vereinen, Wohlthäiigkeits - Anstalten, Städten und Schulen empfangen wurden. Die Stadt ist überall prachtvoll geschmückt. Der Fremdenzudrang ist un­geheuer. Der Staats-Anz." enthält ein Schreiben des Königs an den Ministerpräsidenten v. Mittnacht, worin der König dem Minister dankt und sagt, fein (des Ministers) Name sei mit allen Handlungen seiner Regierung verknüpft, er sei ihm seit langen Jahren der treueste und umsichtigste Berater und deshalb fühle er sich bewogen, ihm als besonderes Zeichen der Anerkennung und dankbaren, wohlge­neigten Gesinnung die Brillanten zum Großkreuz des Kronenordens zu verleihen, mit dem Wunsche, daß ber Minister noch lange diese Auszeichnung in seinem Dienste in ungeschwächter Kraft und Gesund­heit tragen möge.

Auslaub.

Wien, 24. Juni. Kaiserin Elisabeth und Erz­herzogin Valerie haben sich heute morgen zum Sommeraufenthalte nach Bad Ischl begeben.

Paris, 24. Juni. Bei dem gestern in Böziers stattgehabten Bankett der Boulangisten, woran 1500 Personen teilnahmen, sprachen Dsroulsde und Laisant. Dieselben griffen die Regierung heftig an und er­klärten , General Boulanger werde die nationale Republik begründen und ein gerechtes und ehrliches

chUtz Uhen wir um rechtzeitige Erneuerung des fostabonnements, zur Verhütung sonst ein-

77" betender Unregelmäßigkeiten im Eintreffen der

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3eau Bürsteuberger, Kammerdiener des Prinzen Rohan.

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vlscrem Königshause begangen wird, und welche zum rstenmale feit längerer Zeit einen größeren Kreis Micher Verwandter und Gäste zu frohem Zu- mnmenfein in unserem Königsschloß vereint. Der uäizige männliche Sproß des in der Blüthe und »rische der Manneskraft dem Vaterlande entrißenen fe i( «lauchten Heerführers, der seinen Namen mit unaus- ' ' löschlichen Zügen in die Tafeln der vaterländischen Paketil Geschichte eingetragen, reicht heut am Mtar die Hand der jüngeren Schwester unserer Kaiserin zum ehelichen 10 M Bunde, damit eine neue Blüthe in den Kranz der holden Frauen einfügend, welche unablässig vom [37Ä Thron herab durch ihr Beispiel veredelnd wirken, V und den Berus der Frau wie der Fürstin in so hochsinniger, vom Geist werkthätiger Menschenliebe durchwehter Weise üben. Mit dem Hause, das fich fefc Prinz Friedrich Leopold nunmehr errichtet, wächst dem kleinen Kreise der durch die Bande des Bluts