25 ei.
MWsch MW
irr,
kel)
Illustriertes Sonntagsblatt
rchlichkr.
1.
Abouuemeuts-Ermurrung
Zum bevorstehenden Quartalswechsel er-
[4201
•• H°t
JUrrstriertes So««tagsbiatt
Alle Postanstalten nehmen Bestellungen
Hause, m und auf dem Lande die Postboten.
In Kirchhain unsere Agentur, Herr Buch-
»nstigm
Die Exped. der Oberh. Zeitung.
'r »08
1 6*i»
1021/»
7Pfc
IO)1/.
82',.
t
Caste!
889.
rrg.
>.
6 neun ev, mit e, feteie per 1. zu vn«
Nr. $ (3694 öblirtet b-l.
Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. — Quartal-Abonnements-Preis bei der Expe- dition2'/.Mk., bei den Postämtern 2 Mk. 60 Psg (exkl. Bestellgeld) Jnsertionsgebübr für die oespaltenr Zeile 10 Pfg., Reklamen für die Zeile 25 Psg.
Ausweg finden, wenn von den Zinnen von Kon- tantinopel die russische Flagge weht. Vor allem auf die Verstärkung dieser von ihm selbst wieder geschaffenen Schwarzen Meerflotte legt der Zar großes Gewicht, und etwa 6—8 Schiffe sind gegenwärtig für dieselbe im Bau. Ihr Anwachsen zeigt am besten, daß die geheimen Wünsche und Pläne, welche schon Peter den Großen beseelten, nämlich Konstantinopel zu einer russischen Stadt zu machen, auch heute noch fortleben. Jntereffant ist es aber zu sehen, wie alle Mächte gleichzeitig ihre Wehrkraft zur See energisch verstärken. Für die Landarmee ist fast das äußerste geschehen, nun wird die Welt auch Flotten zu sehen bekommen, welche der des Perserkönigs an Zahl der Schiffe nicht nochstehen.
Anzeigen nimmt entgegen die Expedition d. Blattes, sowie die Amioncen-Bureaux von Haasenstein und Vogler in Frankfurt a- M., Gaffel, Magdeburg u. Wien; Rudolf XXIV. ftabraana. Messe in Frankfurt a. M., Berlin, München tu Rö(n; G. L- O o “
Daube u. Co in Frankfurt a M , Berlin, Hannover, Paris-
war aus blonde» Frauenhaare» kunstvoll gearbeitet und trug die Buchstabe» V. M.
„So bist Du also aus Europa?' fragte ich sie hastig, „und dieses Kreuz gab Dir Dein Vater, "ehe das Schiff, auf dem Ihr beide Euch besaudet, au ider Küste von Algier scheiterte?'
„Es ist so', antwortete fie, „denn meine Pflegemutter hat eS mir oft erzählt, und ich selbst erinnere mich noch dunkel dieses schrecklichen Ereignisses.'
„Du sprachst ja auch von einem kleinen Buch in fremder Sprache, wo hast Du dieses?' fragte ich mit Ungestüm.
„Dort unter meinen Kleidern', antwortete fie verwundert.
Schnell durchsuchte ich dieselben »nd fand es zu meiner größten Freude. Es waren Psalmen tu französischer Sprache mü meinem Namenszug Victor Martin.
„Allmächtiger Gott!' rief ich ans, „Dn bist meine Tochter, mein einziges Kind, das ich schon längst als tot beweint habe!'
Stürmisch drückte ich fie an mein Herz nnd bedeckte ihr Geficht mit Küssen!
So feierten wir unter drohenden Gefahren und irn Stand der Sklaverei ein unaussprechlich freudiges Wiedersehen!
Und hiermit stelle ich Ihnen meine nach sechSzehu Jahren wiedergefnndene Tochter vor.
Unser Glück über das Wiedersehen und die glück- ttche Rettung auS der Gewalt des tyrannischen Dey ist unbeschreiblich. Auch Sie, Herr Kapitän, haben ein gut TeU zu unserrn Glück beigetragen und stets werden wich Gefühle innigsten Dankes gegen Sie beseelen.'
„Und wie ist denn Ihre Flucht von statte» ge- gangen?' fragte ich den Oberst, der mit seiner Tochter einige Worte arabisch gewechselt hatte. „O, ich sehe schon", versetzte er, „Sie interesfiereo sich lebhaft für unser Schicksal. Ich werde Ihne» alle» erzähle».
Meine Tochter war wie betäubt von dieser wichtigen
;abt Nr, r Än& ■ (4279
wisse Schläfrigkeit bemächtigt, infolge deren bei m letzten großen Flottenmanövern recht grobe Miß» «hältnisse zu Tage traten. Nachdem England so »angegangen war, in der Hauptsache von der iücksichtnohme auf die starke französische Kriegsflotte wogen, bleibt auch Frankreich selbst nicht zurück.
Postabonnements, zur Verhütung sonst eintretender Unregelmäßigkeiten im Eintreffender cberheffischkn Zeitttug
ocifung ter Heil- adikale» ht, mit, zu voll-
Keine pri»«- eifcenM ng facto bei«
(431»
Entdeckung. „Du mein Vater?" rief fie, die Hände zusammeuschlageud.
„Ja, ich bin Dein Vater. Dieses Kreuz hing ich meinem Kind kurz vor dem Schiffbruch um, und der in dem Buch stehende Name ist der meinige, von mit selbst geschrieben. Nun wallte .anch ihr Herz über nud unter Wonuethräueu rief fie: „Mein Vater! So habe icb Dich denn wieder »ach so langer, schmerzlicher Trennnugl"
„Stündlich mußte ich dem Dey über den Zustand der Patientin Mitteilnugeu machen.
Stets stellte ich ihm den Instand als höchst bedenklich nud gefahrvoll dar.
Seine Wnt gegen fich und seine Umgebung steigerte sich von Minute zu Minute.
Ein jeder suchte die Nähe de» Tyrauueu zu fliehen, der mit dem Menscheulebeu freventlich sptette.
Unruhig wälzte er sich auf dem schwellende« Divan herum, und gern hätte er dem alle» geboten, welcher die Angebetete vom Tode erretten konnte.
AIS ich ihm aber die Nachricht von dem Tode überbrachte, da verhüllte er sein Geficht nud rief im tiefsten Seelenschmerz: „Hättest Du fie gerettet, die liebliche Rose meines HarewS, die schönste Provttq hätte ich Dir als ©igentnm übergeben!"
Nnr mit größter Mühe gelang eS mir, dem Dey die Unmöglichkeit der Rettung vorzustelleu.
Eiu prachtvoller marmorner Sarg, der für der» artige Fälle stets bereit geholten wurde, »ahm die vermeintliche Leiche auf.
Acht Mohren trugen sie in die Gruft, welche de» verstorbenen Frauen des HarewS zur Ruhestätte diente.
Bei einbrechevder Dunkelheit begab ich mich ia die Gruft. Nach einer Stunde ungeduldigen Warten» schlug mein teure» Sind endlich die Augen aut.
Dankerfüllt gegen den Allmächtigen, der bisher meinen RettungSplan hatte gelingen lassen, warf ich mich über meine Tochter und bedeckte fie mtt Süssen.
In demselben Augenblick, tu welchem mich die
mit ihren Gratisbeilagen
Kreisblatt
GlScklicheNettttng
Erzählung aus dem Seeleben von Fritz Forbenter, Kapitän.
(Schluß.)
Mamrg,
Sonnabend, • Juni 1889.
Deutsches Reich.
Berlin, 20. Juni. Den neuesten Dispositionen zufolge trifft der Kaiser am 25. d. M., vormittags 9 Uhr, in Stuttgart ein; auf dem Bahnhofe findet feierlicher Empfang statt, woran auch die tags zuvor schon eingetroffenen Fürstlichen Gäste teilnehmen. Der König von Sachsen kommt ebenfalls am 25. ftüh. — Der „Reichsanzeiger' veröffentlicht eine Allerhöchste Kabinettsordre vom 17. Juni an den kommandierenden General des 7. Armeekorps, von Albedyll, in welcher letzterem gedankt, sowie, volle Anerkennung dafür ausgesprochen wird, daß er bei der jetzt im wesentlichen zum Abschlüsse gekommenen Ausstandsbewegung der Arbeiter im westfälischen Kohlenreviere in besonderer Klugheit die Verhältnisse durchweg richtig beurteilt und durch seine entschlossene Thatkrast, wie durch seine weise Umsicht zur Ueber- windung nicht gewöhnlicher Schwierigkeiten in einer ernsten Lage entscheidend beigetragen habe. — Die „Nordd. Allg. Ztg.' bespricht die Neutralität der Schweiz und bemerkt: Wenn in Deutschland den Bestrebungen, welche auf den Umsturz der öffentlichen Ordnung in Rußland gerichtet sind, ähnliche Unterstützung geboten würde, wie sie die deutschen Umsturzbewegungen in der Schweiz finden, wenn russische Beamte mit List nach Deutschland hinübergelockt, eingesperrt und wie Verbrecher behandelt würden, wie dies bei Wohlgemuth geschehen ist, so ist nicht zu bezweifeln, daß zwischen Deutschland und Rußland längst der Krieg ausgebrochen wäre. Wenn französische und belgische Sozialrevolutionäre an der
deutschen Grenze denselben Vorschub erhielten, wie die deutschen Sozialdemokraten in der Schweiz, so würde der Friede auf der westlichen Grenze Deutschlands nicht bestehen. Die Frage ist berechtigt, ob es der Schweiz bei ihrer Neutralität freisteht, dem freundlichen deutschen Grenznachbar gegenüber folchc Ak!e auf ihrem Gebiete zu fördern, welche zwischen anderen Staaten zum Kriege führen würden. Die Neutralität der Schweiz ist ein Privilegium, dessen Mißbrauch der Privilegierte vermeiden muß; dieselbe wird natürlich unhaltbar, wenn eine beleidigende Mißachtung der Interessen des Nachbarstaates dort für berechtigt gehalten wird. — Demselben Blatte zufolge sind die von Deutschland und Rußland am 13. d. Mts. in Bern geschehenen Schritte von dem dortigen österreichisch-ungarischen Gesandten amtlich unterstützt worden. — Jnbetreff der Vereidigung der Elementarlehrer an öffentlichen Volksschulen Hai der Kultusminister wegen Auslegung des StaatS» ministerial - Beschlusses vom 8. Oktober v. I. mit dem Finanzminister und dem Minister des Innern Rücksprache geflogen. Nach der ihm gewordenen Mitteilung haben die aus Anlaß der Thronwechsel vorgenommenen Neuvereidigungen sich in den beiden genannten Ressorts nur auf die unmittelbaren Staatsbeamten, sowie außerdem im Ressort des Ministeriums des Innern auf diejenigen Beamten erstreckt, welche an der Ausübung der Staatsgewalt unmittelbar teilnehmen, nämlich auf die gewählten Mitglieder der Bezirks-, der Kreis- und der Stadtausschüsse, auf die Kreisdeputierten und die Amtsvorsteher. Es wird deshalb auch nur auf diese Beamte» in jenem Ressort der gedachte Staatsministerialbeschluß, nach welchem die Verweisung der Beamten auf den von ihnen geleisteten Diensteid bei ihrer Einführung in ein neues Amt in Wegfall kommen soll, in Anwendung zu bringen sein.
Essen, 20. Juni. Dieser Tage wurde hier eine Delegierten - Versammlung der Bergleute des Oberbergamtsbezirks Dortmund abgehalten, welche zahlreich besucht war. Beschlossen wurde die Gründung eines Unterstützungsvereins; der monatliche Mitglieds- Beitrag wurde auf 40 Pfg. festgesetzt. Es wird beabsichtigt, solche Vereine in allen Bergwerksbezirken Westfalens ins Leben zu rufen, um auf diese Weise eine große einheitliche Organisation anzubahnen. Ferner wurde für die nächste Reichstagswahl die Aufstellung besonderer Kandidaten der Bergleute in» Auge gefaßt. Man sieht, daß ein zweiter Streik weit ernstere Formen annehmen würde.
Magdeburg, 20. Juni. Heute vormittag
'»ent. r Jlß. 144 n
n 18.
Deutschland und Italien, und der Marinemin hat unter großer Bewegung die Mitteilung gerne er werde 50—60 Millionen Francs für den ! neuer Kriegsschiffe demnächst fordern. Nach Eriahrungen, welche mit französischen Mik forderungen reichlich gemacht sind, wird manö ungefähr hundert Millionen zur Verstärkung^ maritimen Wehrkraft verbrauchen: Der hi?e Bote kommt bei französischen Militärforderi" regelmäßig nach, bei den angekündigten ©u*n bleibt es nie.
Deutschland und Italien sind schon 6^er Arbeit, ihre Kriegsmarine auf einen höheren ^ud zu bringen. Der Reichstag hat in feineren Session die ersten und prinzipiellen Forderuwzum Bau von fast 40 neuen Schiffen bewilligt, mit voller Ausrüstung rund 135 Millionen D beanspruchen werden. Die neuen Schiffsbausiollen bis zum Jahre 1895 fertig gestellt wer' und wird das Deutsche Reich dann über eine so-ttliche Flotte verfügen, daß es bezüglich des Schu feinen Küsten ruhig fein kann. Italien wird ebe^ um 1895 herum seine Schiffsbauten, welche dem eine halbe Milliarde umfassenden Flottenerierungs- bau vorgesehen sind, beendet haben.
Die italienische Kriegsmarine ist anchl der Schiffe freilich lange nicht so bedeuten wie die französische, sie besitzt aber die gewaltigst Panzerkolosse und ausgezeichnete Schnelldampfe'Die Verhältnisse bei dem uns so eng verbünitt Staate liegen eben anders, wie bei Deutschland, le deutsche Marine wird in der Hauptsache immer r die Ausgabe der Verteidigung haben, die italische muß bei der weiten Küstenausdehnung desmdes zum schnellen Angriff befähigt fein. Ganz allen wirksam gegen eine Angriffsflotte nur ich die Verteidigung zu schützen, ist unmöglich,'em Gegner müssen schon auf hoher See die Zw gewiesen werden können.
Sehr eifrig, wenn auch verhältniäßig still ist Rußland mit der Vergrößerung fein Kriegsmarine beschäftigt, die übrigens schon viel ohrbringender fein könnte, wenn nicht so viele Verse! Experimente gemacht worden wären. Die Geschü mit den berüchtigten „Popowkas' genannten Verschiffen, hat Rußland enorme Summen gekostevhne ihm das geringste einzubringen. Das ZarenH verfügt über zwei, völlig selbständige Flotten, fr einen, mit
Dich bin, wenn ich Dich damit rtz» könnte, aber da» Deinige in Gefahr zu bringen mag ich nicht.'
„£>, ich beschwöre Dich beims.-opheten, rette mich! Trage keine Sorge nrn mejungeS Leben!'
Zum erstenmal in meinem thaöeichen, bewegten Leben zeigte ich eine sonderbare, » jetzt noch unerklärliche Entschlossenheit. Unmhi»vg ich im Zimmer ans und nieder und entwarf dietrschiedenarttgsten Rettung! pläne. Da plötzlich dnruckte ein Sebante mein Gehirn, ich blieb vor weit Patientin stehen und flüsterte ihr zu: /
„Diese Nacht will ich Dich freien, wofern Du bereit bist, einen nnsLSdlichen Safirnnk zu nehmen, der Dir für wenige Stonden daAnsehev einer Leiche gibt. Ich melde dann dem D Deinen Tod, lasse Dich bei anbrechender Dunkellt in das Toteuge. wölbe der Frauen des Höre« welche» nicht weit von meiner Wohnung liegt, tgen nud führe Dich bann nachts zwölf Uhr als Skltn verkleibet, davom'
Frenbig erregt erklärte sicich für diese» Wagnis bereit. Wonnetrunken langte. ein kleine» au einer goldenen Sitte hängendes Krz hervor und begann, den Blick zum Himmel gewoet, mit Inbrunst zu beten, daß ihre Rettung gelten möge.
Mit Verwunderung beichtete ich die Betende und fragte fie, als fie ihr Get beendet hatte: „Du bist also eine Christin?'
,3a', sprach fie, .der Stt der Lhriste» ist auch der meinige. AIS Christin u ich g boreu in einem fernen Lande und im christchen ©hüben hat wich meine Pflegemutter erzogen.Dieses kreuz hier hängt feit meiner Kindheit an inner Brrst. ES ist mir nebst einem kleinen Buch u fremd r Sprache daS einzige teure Andenken an reinen Vier, der eS mir gab, ehe da» Schiff fchetter: und er von den wüten, den Wogen verschlungen wirte.
Mit höchster Spannunj hatte ich die Enthüllung de» schönen Mädchen» nrnommen und mit der größten Aufmerksamkeit ta» «reu, betrachtet. S»
g* die Thai strafbar, sondern auch der leiseste °vnsch. Gern möchte ich Dich retten, aber e» ist wir Möglich, uns unbemerkt durch die zahlreichen Posten 109 Wachen ins Freie zu schleichen. Der Tod wäre ^ beiden ficher, wenn wir ertappt würden. Av ''»em Leben liegt mir nichts, ich gäbe e» gern für
In der Deputiertenkammer zu Paris ist bereits iPEn Hauptstationen in Kronstadt im europäischen Wort gefallen, die heimische Marine müsse mindesuund Wladikawkas im asiatischen Rußland, ist der ebenso stark sein, wie die bereinigten Flottillen »Weg durch alle Meere offen, die zweite Flotte liegt im schwarzen Meere fest und kann erst bann einen
Eine tiefe Ohnmacht bemächtigte fich meiner. — »Nun ist roteberum bie Reihe an mir', bersetzte Begleiter ber ju- gen Dame, ,nnb ich will bie vaur** «schichte jetzt zu Ende erzählen. Ich mürbe eilig - K bem Schlaf gerüttelt, mit dem Befehl, sofort zu ______ Hgen. Notdürftig angekleidet, betrat ick ein Zimmer, । welchem eine junge Dame in tiefer Ohnmacht aus
Wchmtfiche Beilagen: Kreitz «Blatt für Mt Kreise urbnrg nuh Kirchhain
Expedition Markt 21. — Redaktion, r und Berlag von Ioh. lag. Koch.
suchen wir um rechtzeitige Erneuerung des die Bel»
Haspel-
iammL mder Rindt, und in hiesiger Stadt unsere tädche»' ßeitungsträger -sowie unsere Expedition.
^-»eVerMehrrmg -er Kriegsmarine« ia mit 1 ^tzt von allen europäischen Seestaaten auf ihr 'tätte rri rogramm geschrieben worden, und diese Verstärkung nach ^nt einen größeren Maßstab annehmen zu wollen, ick ober ® anfänglich vermutet wurde. Es ist bekannt, daß as englische Parlament vor kurzem 20 Millionen A—J Ifunb, also über vierhundert Millionen Mark, DUIlg hne lange Debatten auf einem Brette bewilligte, re, für amit Großbritannien im Stande sei, nötigenfalls ruhige, en bereinigten Kriegsflotten bon ganz Europa Trotz lneihen. u bieten. Ob dies Ziel heute noch zu erreichen [431$ t, wird allerdings vielfach bezweifelt; auf der
1 oberen Seite kommt aber in anbetracht, daß Eng- f mb schwerlich jemals das bereinigte Europa gegen 1 ch haben Wird. In jedem Falle war diese kolossale iangabt Vermehrung ber britischen Kriegsflotte nach dem [4329 dsspruche von kompetenten Sachverständigen nötig, trf. A» nm der Londoner Marineverwaltung hatte sich eine
eihtVfk dir Kreise Marburg ««- Kirchhain
9 und
tm Divan lag.
Bald darauf erschien auch ber Dey, welcher mir gioßte Belohnung versprach, wenn es meiner Kunst tage, das Mädchen wieder in» Leben zurückzurnfen. Ich versprach, alles auzuweudeu, um ihm diese lliche Blume zu erhalten, worauf er fich entfernte, i Lange widerstand die Ohnmacht meinen Wieder, loy? Kbungsversnchen. Endlich sah ich meine Be- liihnngen mit Erfolg getönt. Sie schlug die Augen 106*/, M und st eß einen tiefen Seufzer an».
Mit dem innigsten Mitleid und ber herzlichsten 104*/» tilnahme ruhte mein Auge auf ihr.
HJf Sie bemerkte bie» unb suchte auf bem Grunde ’to« Seele zu lesen.
1(3il . Es mußte fie endlich ber Gedanke durchzuckt haben, 76i” *fer wird dich retten, wenn du dich ihm anvertraust. 82»„ Sie ergriff meine Hände, sah mich fest an unb 841/« ff tu flehendem Ton: „Rette, o rette mich an» der »l1/« rioalt des wolllüstigeu unb grausame» Dey und we mich wieder zu Ben Akiba, meinem Vater!' Ä L .Still, still, mein Kind, hier haben bie Wände 93»£ EL lehren', entgegnete ich hastig. „Hier ist nicht 104*/, 103