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Illustriertes Sonntagsblatt.

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Emberys zufolge ist, seitdem Rn ch den Kaukasus aufgehoben nenverkehr nach Mittelasien au

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sl«ckliche Rettung

Erzählung aus dem Eecleben von Fritz Forbenter, Kapitän.

Der Wtud tarn immer noch von der eutgegeuge. Wen Seite, und die fünf mit der größten Ungeduld »feine bessere Richtung desselben wartenden Schiffs, epitäne konnten sich nicht einmal damit helfen, womit «er ehrliche Landwirt, einem guten Rat folgend, 4 half. Dieser ließ nämlich feine Westwind und «gen bringende Wetterfahne auf dem DaL seines

»ltch außer acht gelassen.

Jetzt wurde aber bal Sausen bei Lindes so

Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. Ouartal-Abonnements-Preis bei der Expo- bition 2*/4ÄL, bei den Postämtern 2 Wil. 60 Pfg (exkl. Bestellgeld) Jnsertionsgebühr füc die gespaltene Zeile 10 Pfg., Reklamen für die Zeile 25 Pfg

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Erfolg in dem Wettkampf mit anderen Industrie­ländern in Persien eröffnen. Günstige Chancen bieten sich für Artikel wie Zucker, Tuche, Sammet und leichte Seidenivaaren, beffere Baumwollen­waren. Als sicher darf angenommen werden, daß die ersten Jahre des Mitbewerbes um den persischen Markt seitens deutscher Unternehmer für dieselben nicht gewinnbringend sein dürften. Wenn aber erst die erforderlichen Lokalkenntnisse erworben und den Persern die deutschen Waren vorteilhaft bekannt ge­macht wären, dann würde auch sicher ein sinanzieller Gewinn folgen, da die deutsche Ware sich im allge­meinen eines guten Rufes erfreut und Deutschland in Persien bezüglich der Verzollung einzuführender Erzeugnisse und Fabrikate die Rechte der meistbe­günstigten Nationen genießt.

Aas heutige Aerfie«.

Der Besuch, den der Beherrscher von Persien leginroärtig Deutschland abstattet, lenkt die Auf- «rksamkeit auf die Bestrebungen, welche neuerdings M Norden sowohl, als von Süden her, von den Mchbarn Persiens ausgegangen sind, um das Land «engere Beziehungen zu den Kulturländern Europas P bringen.

Ein gründlicher Kenner Zentralasiens, welcher die Vorgänge in dem zwischen der britischen und msfischen Machtsphäre gelegenen Perserreich seit längerer Zeit aufmerksam verfolgt und der sich, ge- sttzt auf gründliche und umfasiende Informationen, den Blick für eine scharfsichtige Beobachtung frei schalten, H. Vambäry giebt manchen belehrenden Hinweis auf den augenblicklichen Wettstreit, der zu dem Zweck entbrannt ist, Persien aus seiner Isoliert-

Marburg,

Dienstag, 18. Juni 1889,

Deutsches Reich.

Berlm, 15. Juni. DerReichsanzeiger" schreibt: Der heutige Tag ist dem Andenken an Kaiser Friedrich geweiht. Mit dem Kaiser und dem königlichen Hause empfindet das ganze deuffche Volk bei der ersten Wiederkehr jenes Todestages von neuem lebhaft den tiefen Schmerz, welchen die Krankheit und das allzu frühe Hinscheiden des edlen, in vollster Manneskraft stehenden, zuletzt so schmerz­lich geprüften Fürsten allen fühlenden Menschen, insbesondere dem preußischen und deutschen Baterlande, bereitete. Aber mit der Trauer um den geliebten Herrscher erneuert sich am heutigen Tage auch das Gedächtnis an sein reiches, gesegnetes Wirken, welches überall in dem Kreise der königlichen Familie, in der Geschichte Preußens und Deutschlands und in den Herzen aller Deutschen nimmer vergängliche Spuren hinterlassen hat und für die Lebenden wie für die Nachwelt immerdar eine Quelle patriotischer Erhebung bilden wird. In diesem Sinne lenken sich heute aller Herzen und Sinne dem Andenken des hochseligen Kaisers Friedrich zu. General­leutnant von Grolman ist zum Gouverneur des Jnvalidenhauses, Prinz Max von Baden zum Se- kondeleutnant ä la suite des Garde-Kürassier-Regi- ments ernannt worden. Die Nachricht, daß die gestern gezeichnete Samoa-Akte vorläufig noch geheim gehalten werden solle, wird mit der Einschränkung bestätigt, daß gewiffe Vorschriften derselben schon vor der Ratifikation inkraft treten sollen. Desgleichen wird beabsichtigt, die samoanische Regierung binnen kürzester Frist durch Vermittelung der Konsuln der Vertragsmächte in Apia zum Beitritt zu jener Akte einzuladen.

WcheMche Beilagen: Kreis-Blatt für Ht Kreise Marburg und Kirchhain

Expedition - Markt 2L Redaktion, Druck und Verlag von Jotz. >,g.

Potsdam, 15. Juni. Der Kaiser und die Kaiserin, die Prinzessin Friedrich Karl, der Prinz Friedrich Leopold, der Erbprinz und die Erbprinzessiu von Meiningen und die übrigen in Berlin und Potsdam anwesenden Mitglieder fürstlicher Häuser wohnten um 10 Uhr der Gedächtnisfeier für weiland Kaiser Friedrich in der Friedenskirche bei, zu welcher von Berlin die gegenwärtig anwesenden Minister und zahlreiche Generäle, sowie von hier die Spitzen der Behörden und die gesummten Oifizicrkorps der Garnison erschienen waren. Der Kaiser und die Kaiserin hatten vorher an dem Sarge des Kaisers prachtvolle Kränze niederlegen lasten; ebensolche waren von der Kaiserin Friedrich und deren Prin­zessinnen Töchtern eingegangen. Als der Kaiser, der die Uniform des ersten Garde-Regiments trug, mit der Kaiserin die Kirche betrat, stimmte der Chor der Zwölf-Apostelkirche aus Berlin den Psalm an .Herr, Gott, Du bist unsere Zuflucht für und für". Nach einer kurzen Liturgie mit Schriftvorlesung hielt Hofprediger Windel die Gedächtnisrede im Anschluß an das Wort: .Siehe, wir preisen selig, die er­duldet haben". Von ergreifender Wirkung war der zum Schluß vom Chor ausgeführte Gesang des Lieblingsliedes Kaiser Friedrichs: .Wenn der Herr ein Kreuze schickt". Nach beendigter Feier begaben sich die Allerhöchsten und Höchsten Herrschaften, unter ihnen auch die drei ältesten kaiserlichen Prinzen, zu stillem Gebet an den Sarg Kaiser Friedrichs.

Dresden, 15. Juni. Die Stadt prangt bereit! heute anläßlich des Wettinfestes in reichem Schmucke. Heute nachmittag findet nach dem Empfange der Deputation der beiden Ständekammern und der sächsischen Reichstagsabgeordneten Hoftafel zu 170 Gedecken statt.

München, 15. Juni. Der Kaiser von Oester­reich ist heute abend 8*/i Uhr nach Wien zurückgereist.

.Kapitän!" sprach dieser, .bleibt zurück!" - Bei dem Sturm kann nur der liebe Gott einem h"fen; denn wenn Ihr auch durch die Brandung in See wäret, so stände doch immer noch das Leben von sechs braven Jungen neben dem Eurigen anf dem Spiel."

Niemann zog ihn zur Seite und flüsterte ihm etwas zu. Ja so! Das ist etwas andres, Kapitän!' antwortete er.

.Jnngeus", tief er durch den heulenden Stnrm hinaus, .des Kapitäns Sohu ist wahrscheiulich ge- straudet. Haltet Euch brav! - Der Kapitän steuert selbst I"

In dem Augenblick ergriff auch schon dieser das Steuer, ein lautes, halb vom Sturm verwehtes Hurrah empfina ihn und nach einer halben Liertel- ftunbe hotten fi- bereits die Mündung des Hafens erreicht. *

ES war der zehnte November. Bon schwarzen Wolken war der ohnehin nicht vom Mond erleuchtete Himmel Überzogen, und nur daS Leuchten der Blitze erhellte dann und wann das grausenhafte Bild: der Donner wurde kaum gehört, so laut er auch brüllte- das Getöse der wütenden Brandung und das Heulen deS gewaltigen Sturmes übertönte ihn.

Hier, hart vor dem Ausgang in See, überblickte der wettergebräunte Seemann noch einmal bei« Leuchten der Blitze die Gefahr fie war gräßlich seine Leute wurden immer stiller beim Anblick der schwarzen Wafferberge, die mit ihrem weiß be. schäumten Kamm langsam heranrollten und sich dann donnernd au den ftetnernen Hafendämmeu brachen.

Das hohle Brüllen der Wogen, die undurchdringliche Finsternis, die halbbewiefene Unmöglichkeit ja auch Niemanns kühne! Her, wollte zagen. Da fiel ein Kanonenschuß von der Seite her, wo das verunglückte Schiff liegen wußte. Gleich darauf blitzte noch einer anf, von dem aber der Wind so den final verwehte, und man mußte nun den Ort

f^önes Wetter und der gute Kauz schrieb den Erfolg Niet zu. Wenn aber auch diese Erfindung unfern - beeheldeu bekannt gewesen wäre, so hätten sie doch eade» «kauf verzichten müssen, weil ihre Wimpel nicht von - vlech waren.

Die Eröffnung des Karun allein hat indeffen fie lästigen, dem Verkehr anhaftenden Fesseln noch >cht genügend zu lösen vermocht, auch die von den Pst. Vcnplätzen Bender Abbas und Buschehr ausgehenden krawanenstraßen sind in sehr trübem Zustande.

liefen hat, seitdem ferner durch den Bau der trans- iaspischen Bahn und ihrer Neben- und Seitenlinien an zum Herzen Asiens führender Schienenweg sich im Betriebe befindet, der politische und kommerzielle kmfluß des Zarenreichs in Persien bedeutend ge- wchsen und namentlich in wirtschaftlicher Hinsicht ter Grund zu einem regeren Verkehr gelegt worden, iußland hat mit seinem Import die Bazare nicht

Die erstere führt durch den unwegsamsten, am dünnsten bevölkerten Teil Persiens und bedarf es einer Reise von 24 Tagen aus derselben, um bis w Her Stadt Kerman zu gelangen. Die von Buschehr aus in das Innere führende Straße ist dadurch etwas günstiger, daß das Klima daselbst erträglicher, und daß sie eine gut angebaute, wasser­reiche Landschaft von Schiras an durchschneidet. Auf der einige vierzig Meilen langen Strecke Buschehr- Schiras muß man sechs Päffe überschreiten, von denen einer mehr einer Felfentreppe, als einem Gebirgswege gleicht. Es gilt diese Straße als so mühsam und gefährlich, daß die Karawanen vor jeder Reise einen gewissen Prozentsatz ihrer Last­tiere als verloren betrachten.

Bis zum heutigen Tage hat die 200 Meilen lange Route Buschehr - Teheran aber als Haupt­kommunikation nach Süden hin zum Meere gegolten, doch erforderte sie einen übermäßigen Zeit- und Kostenaufwand und machte so den Engländern die wirtschaftliche Konkurrenz mit den über leichte Ver­kehrsmittel gebietenden Russen unmöglich. Die Briten richten nun ihre Aufmerksamkeit auf die Erbauung einer Eisenbahnlinie Schuchter - Jspehan, durch welche in wenigen Tagen in das Herz von Persien gedrungen werden kann. Demgegenüber planen die Russen von Norden her den Bau einer Eisenbahn nach Teheran, ohne daß allerdings bisher etwas Bestimmtes über diesen Plan verlautete. Dagegen hat die Handelsflotte Rußlands auf dem Kaspischen Meer, welche die Erzeugnisse des Binnen­landes nach dem Süden führt, in neuster Zeit einen ansehnlichen Zuwachs erfahren, so daß Rußland schon seit einiger Zeit mit dem Gedanken umgeht, den wichtigen Hafenort von Gez, den einzigen Punkt im Süden des Kaspisees, wo Schiffe in jeder Jahreszeit ankern können, in Besitz zu nehmen.

Was die Einfuhr deutscher Jndustrieerzeugnisse in Persien betrifft, so muß es noch immer für den deutschen Unternehmer als Regel gelten, den bisher vielfach üblichen Zwischenhandel bei Seite zu lassen und dort in direkte geschäftliche Beziehungen einzu­treten. Eine Schwierigkeit, die allerdings bei solcher Art des kommerziellen Verkehrs sich ergiebt, ist die Frage, welche in Persien bestehende Firmen mit der Vertretung deutscher Häuser betraut werden können. Deutschland fehlt bisher noch jeglicher wirklich feste Fuß in Persien, den Rußland und England so ge­schickt dort zu fassen verstanden haben. Nur (ine ständige Vertretung an den Hauptplätzen des Landes wild der deutschen Industrie die Aussicht auf einen hörbar, daß das Gespräch anfiug zu stocken und Llanktuseld an's Fenster trat, u« uackzusehen, wie es draußen am Himmel wohl etwa beschaffen sein möchte.

Aber der Orkan, der sich überaus fchnell ent­wickelt hatte, stieß bo8 Fenster auf unb machte bas Licht aus, währeub Niemann mit ben andern zur Uhr getreten war, und dem schnellen Schließen deS Fensters blieb bte Gesellschaft, wenigstens nicht ganz im Dunkeln.

Eben trat der Steuermann von Niemanns Schiff iv.S Zimmer. .Kapitän!" sprach er, .ich habe dal große Boot wieber über Borb setzen lassen unb die Mannschaft munter gemacht; eS könnte ja wohl kommen, baß traufeen ein Unglück passierte und daun sind wir doch gleich zur Hand, um, wenn eS möglich ist, retten zu helfen.

-Sechs Mann in's Boot und gut aufgepaßt 1" war die Antwort, .ich komme gleich an Bord. Alle Mannschaften bleiben wach, und Du, alter Junge, bleibst im Boot, nicht wahr?" Er reichte ihm ein volles Glas u d stieß an.

-So Gott will, Kapitän, wollen wir einmal wieder helfen wo es not thm. Wissen wir ja doch selbst nicht in welcher Himmelsrichtung bas nasse Grab unsrer wartet."

Der Steuermann trank an! unb enfernte sich.

DaS Gespräch stockte noch immer; einzeln hinge­worfene Worte konnten el nicht im Gang erhalten, unb nun hob bie Wanduhr aus, schlug zehn Schläge und die Thür flog anf.

Eine heisere Stimme rief: .Ein Schiff liegt anf dem Strande!" Alle stürzten hinaus.

So mächtig tobte der Sturm draußen baß selbst Nie­manns gewaltige Stimme mit bet Erkundigung nach dem Namen beS gestranbeten Schiffes nirgenbs gehört würbe.

Sm Borb seines Schiffes angelangt, tief er sofort ben Steuermann an! dem Boot und übergab ihm währeub feiner Abwesenheit bal fiommaubo anf dem Schiff, da er selbst mit dem Boot in See stechen wollte.

Arrstiw-.

Wie», 15. Juni. Die gestrige Nachricht her Times" aus Konstantinopel, die Pforte sei von hier unterrichtet worden, man befürchte in Wien, Oesterreich werde sich, falls es der Diplomatie nicht gelänge, die Feindseligkeit der serbischen Regenten gegen Oesterreich zu mäßigen, vor allzulanger Zeit in die Notwendigkeit versetzt sehen, zu erklären, daß die Fortsetzung einer derartigen Politik einem Casus belli gleichkäme entspricht in keiner Weise der Auffassung der hiesigen maßgebenden Kreise und ent­behrt jeder thaffächlichen Grundlage. Von einer gleichfalls gemeldeten Anordnung der Pforte über

wo bie Hilfe erwartet würbe, auch folgten bie Not- schösse nun ganz regelmäßig.

«Kiuber!" lief Niemann. »Die Gefahr ist groß aber nicht unüberwindlich! Faßt ein Herz unb thut das Eurige; find wir erst durch bie Brandung, so denke ich, haben wir gewonnen. Denkt nur einmal wenn wir dort lägen, und el wäre keine mutige Seele zu unsrer Hilfe vorhanden!"

.Vorwärrs!" riefen alle, und in wenigen Minuten war das Boot mitten in der Brandung. Jetzt sahen alle, baß fie hart au der Grenze des Unmöglichen stauben.

Hier aber bte Umkehr nur versuchen zu wollen war augenblicklicher Tob nur in ber, auf bie höchste Stufe menschlicher Kraft getriebenen Astrevguug lag noch bantbare Rettung, und ei schien jedem dennoch ein halbe! Wunder, baß fie nach einer furcht- baren Panse bte Branbvug hinter sich sahen und in offener See fick befanben.

Jr tzt erwies sich aber von neuem bte Unmöglichkeit zu jenem Schiff zu gelangen, benn ber Wind drehte ich, unb man hätte nun ben hohen Wogen bte Sette bieten müssen, nm nicht von ber ersten Sturzwelle versenkt zu werben.

.Hier finb Meufcheukräste zu Enbe!" tief Niemann »wir müssen zurück! Paßt anf's Kommando, baß uns bte Weubung gelingt. Vertrauet auf Gott! Wir haben ja Gutes im Stau gehabt er wirb uni helfen!"

Eben rollte eine etwa! nichtige Welle heran. Dicht hinter ihr glückte bie gefahrvolle Wendung und von Sturm nnb Woaen pfeilschnell getrieben, eilte uun bal Boot zurück. Ein heller Blitz zeigte den tm zerbrechlichen Fahrzeug Dahtuetleubeu ben linken Hafen, anf den fie sonst zugelaufen wären noch zwei furchtbare ungewisse Minuten unb fie waren tm Hafen, wo fie, froh bei geborgenen Lebens, am Damm anlegten, um bal halb voll Seewasser ge» chlageue Fahrzeug ausznschöpfen.

Hier entblößte der äße Seemann sein graue! Haup

2 50, seit zu reißen, um es mit europäischen Staaten in taernbe Berührung zu bringen. Den Mitteilungen

7q,7 i Asses uwbrehen nnb in ber östlichen Richtung J RtaieteB. Zufällig gelang ber Versuch; es warb

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Anzeigen nimmt entgegen die Expedition d. Blattes

sowie die Annoncen-Bureaux von Haasenstein und Vogler

in Frankfurt aJDL, Cassel, Magdeburg u. Wien; Rudolf XXIV QuhtOflllfl Messe in Frankfurt a. M., Berlin. München u. En' G. L. AA1V- Mlu7,'öuu8- Daube g. Co in Frankfurt a M , Berlin, Hannover, Paris.

---- M im Norden, sondern auch im Süden des Landes Ett. Srmlich überschwemmt, so daß schon bie Bewohner

I er Binnenplätze ihren Bedarf an Zucker, Tuch, Cir.^ iisenwaren u. s. w. nicht mehr aus den Häfen am i erfischen Meerbusen, sondern durch Zwischenhändler Pfg-» us dem Norden beziehen. Dieser kommerziellen * i nvasion gegenüber hat sich England durch den mit « ' lerfien abgeschlossenen Vertrag einer freien Schiff- » chrt auf dem Karunfluß schadlos zu halten gesucht, tenso wie durch die Erlangung einer Konzession, 676*.- & englischen Unternehmern den Bau einer Eisen- ild tehn vom Persischen Meerbusen nach Jspahon ge- - littet. In neuerer Zeit hat die Regierung Persiens k Schiffahrt auf dem Karun allgemein freigegeben, > tekanntlich auf Andrängen Rußlands.

Als geduldige Seeleute, denen der Mud nicht Jta erstenmal entgegen war, sorgten sie nur für den wn Bedarf zur Unterhaltung im Wirtshause, wo o und S Punschbowle eine große Rolle spielte nnb bas (1533 Mischen nicht fehlte.

" .»ES ist doch gut, baß wir im Hafen geblieben IH - und uns nicht auf bte Rhebe hinan!quälten", II der Kapitän Blaukeuselb, der eben wieder in'S LU Dimer trat, eS wird diese Nacht ein gräuliches |M Antter geben. Aber Bruder Niemann, Du bist Mundschenk und mein GlaS ist leer?"

iliben u verdrossen füllte dieser daS Glas nnb versank ""der in büstereS, teilnahmloseS Schweigen währeub

1 ; F Öfters, wie e! schien, mit Besorgnis auf bie

Wanduhr blickte, ohne ben Fragen seiner IZÄ Wunde nnb Trinkgenoffen auberS, als mit bichten Maks wölken zu antworten. Obgleich immer etwa» tt«u nnb einsilbig, schien er boch heut fibenb ganz sgt, , Inders nachbeukeud, unb warb baher bei bew flöh, unterbaltenben Gespräch seiner vier fiameraben