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MechM Beitung.

»KWmtiiche Beilagen: Kreis »Blatt für tzir Kreise Marburg md Kirchhain. - Illustriertes Sonntagödlatt,

Exvrditioui Markt 21. Redaktion, Druck und Strlag von Ivh. Ang. «sch.

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zuvorzukommen. Es geht die chabe der russischen Regierung

Rede, der Schah die Konzession zur

Extra' Traw

Praktischem Werte sein würde, schon definitiv ist, anuß bezweifelt werden. Der persische Herrscher und noch viel weniger seine Minister werden das Ge­schäft schon auf das russische Angebot hin abschließen, sie werden vielmehr hören, was die Londoner Re­gierung tretet, und diese Vorsicht ist ihnen nicht zu verdenken.; denn trotz seiner berühmten Diamanten leidet Persiens Herrscher nicht eben an Ueberfluß an baarer Münze. Was nun Deutschland anbe­trifft, so nehmen wir an dem Wettrennen nach der großen persischen Eisenbahn nicht teil, aber unsere Handelsintexessen in dem asiatischen Reiche sind nicht ganz unbedeutende. Seit der bekannten außerordent­lichen deutschen Gesandtschaft nach Teheran und der folgenden Errichtung einer ständigen deutschen Ver­tretung haben sich deutsche Geschäftsleute und deutsche Ware in dem Lande der Feueranbeter gleich beliebt zu machen gewußt, und eine Steigerung des Verkehrs wird noch erhofft. So wird der Schah als der Herrscher eines Reiches, in welchem deutscher Ge­werbefleiß schöne Früchte trägt, auch in Deutschland gastliche Aufnahme finden.

nommenen Stichwahl zum Reichstage gemeldet: Abge­geben wurden 14 578 Stimmen. Davon erhielt Senator Rudolf Brunnengräber (nat.-lib.) 7673 und Ministerialrat v. Blücher (tonf.) 6905 Stimmen.

Zlätz» [4019

XVLLL

Betttz eilte hastig die Treppe hinab durch Speisezimmer auf die Berauda nab rief, sobald Lieber einiger maßen zu Atem gekommen, in de» *** hinaus: Nieves, NieveS, die Kleider.-

Kaiser-Hymne*).

(Deutsche Nationalhymne).

Heil Dir, Kaiser, Deutschlands Hüter, Lchirmherr unsrer höchsten Güter, Starker Hort auf hoher Wacht, y

Nie von Deiner Seite weiche Sott, der König aller Reiche;

Seine Kraft sei Deine Macht!

Zu des Friedens heil'gem Werke Leih' Dir Gott der Weisheit Stärke;

:: Seine Gnade führe Dich.

Deines Volkes Herzen schlagen Sie im Glück au trüben Tage«, Landesvater, warm für Dich! y:

Senn vom Sturm das Meer erbebet, Dränend sich der Feind erhebet, Dann bist Du das Siegspauier.

.Gott mit unS!" Vom Fels zum Meere Greift daS deutsche Volk zur Wehre:

:: .Deinem Banner folgen mit!*

Falten lang auf den Boden niedeifloß. In diesem Augenblick pochte es au die Thür, Johan» brachte einen Brief an das gnüdige Fräulein. Mercedes nahm ihn in Empfang und überreichte ihn trinmphirend dem jungen Mädchen: .Vom Eomersee.*

NieveS nahm daS Schreiben aus der Hand der Alten und betrachtete glückstrahlend die Aufschrift.

.Das find nicht seine ruhigen, klaren Schriftzüge wie sonst*, sagte fie endlich.

»Freilich, Kind*, entgegnete die Alte, die sehn- üchttge, freudige Erwartung des baldigen Wieder- eheus wird feine Hand haben zitter machen, als er Deinen lieben Namen ans den Brief geschrieben.*

.Bstte Mercedes, wirf wir auch noch den Schleier dann wird mir während des Lesens sein, als schritte ich mit ihm zum Altar, um mich ihm ganz hinzugebeu.*

Und während die Alte die Bitte erfüllte und NieveS über die eigene Schönheit errötend, einen Blick in

Spiegel warf, hielt fie den Brief au das Herz Dann öffnete sie ihn mit einem so fromm» glücklichen Ausdruck iu dem jungfräulichen Antlitz, >atz die Alte sich abwenden mußte, eine Thräue der »ührung von de» Auge» zu ttockue». Als fie fich « rnrückwaudte, bedeckte Totenblässe das eben noch ieblich erglühte Antlitz der jungen Brant; einen Augenblick schwankte fie, griff mit der Hand, wie »ach einem Halt suchend, iu die Luft und brach im nächsten Moment lautlos mit dumpfem Fall zusammeu. Die Alte war hinzugestürzt, aber zu spät, um fie auf zu- Wen, und so hob fie »u» ans ihre Arme und trug ie, so sehr die alten Knie auch zitterte», zu dem Divan. Dort legte fie die bräutlich Geschmückte nieder nvd tauschte mit schreck» und angstverzerrten Zügen an ihrem Munde, ihrem Herzen, aber nicht der geringste H°uch, nicht das leiseste Pochen. Dann löste fie mit vieler Mühe aus de» festgehalteue» kleine» Händen ' der die Lösung de» entsetzliche»

Rätsels enthalten mußte. Ader auch fie, auch ihr

und die Stadtverordneten von Berlin folgendes Schreiben gerichtet: Bei der jüngsten Anwesenheit sr. Majestät des Königs von Italien war es Mir überaus erfreulich, Zeuge der herzlichen Verehrung zu sein, welche Meinem erlauchten Gaste von der Bürgerschaft Meiner Haupt- und Residenzstadt Berlin allenthalben entgegengebracht worden ist. Die geschmackvolle und sinnige Ausschmückung der Feststraßen und der Gebäude, sowie die vieltausend­stimmigen Zurufe bei dem Einzuge Sr. Majestät in Berlin gaben beredtes Zeugnis von den tief in die Herzen der Bevölkerung Deutschlands eingewurzelten Sympathien für den mächtigen Bundesgenoffen und fem gesegnetes Land. Ich kann es Mir daher nicht versagen, den städtischen Behörden und der gesamten Bürgerschaft Berlins für den Meinem hohen Freunde bereiteten würdigen Empfang Meinen wärmsten Dank auszusprechen. Neues Palais, den 1. Juni 1889. gez. WilhelmL. Der Bundesrat wird nach Erledigung der aus der Reichstagssession noch rückständigen Arbeiten in nächster Woche Ferien machen. Fürst Bismarck wird während der Anwesenheit des Schahs von Persien hier verweilen und sich später nach Friedrichsruh begeben. Die Nat.-Ztg." erfährt, der Reichstag werde sich in seiner Herbstsession mit dem Reichshsushalt für 1890/91, dem Ersatz des Sozialistengesetzes, dem Entwurf, betreffend Einführung von Warrants und mit der durch den Ablauf des Reichsbankprivilegiums gebotenen Regelung der Bankfrage zu beschäftigen haben. Bezüglich bes Warrantgesetzes haben be­reits im Reichsjustizamt Beratungen stattgefunden, woran der Geheime Oberregierungsrat Hagens und der Reichsbank - Vizepräsident Koch teilnehmen. DerNat. - Ztg." zufolge verlieh der Kaiser dem Minister v. Bötticher die Kette des Hohenzollern- scheu Hausordens, sowie den anderen bei dem Zu­standekommen des Jnvaliditäts - Gesetzes beteiligten Reichsbeamten Auszeichnungen. DerKöln.-Ztg.* zufolge sollen am Hofe Anordnungen ergangen sein, nach denen das Eintreffen des Kaisers von Oester­reich zum Besuch in Berlin am 13. oder 14. August erwartet werden kann. Für den 15. August wäre bereits eine große Parade der Berliner Garnison vor dem Kaiser von Oesterreich in Aussicht ge­nommen; der Aufenthalt des Kaisers solle drei bis vier Tage währen. Am 18. August ist der Ge­burtstag des Kaisers von Oesterreich, den derselbe bisher in seiner Sommerresidenz zu Ischl zuzu­bringen pflegte. Aus Schwerin i. M. wird folgendes amtliche Ergebnis der am 1. Juni borge«

Glerch darauf tönte von unten die Antwort zurück: ,3a, Taute Betty, ich komme*, und auf dem großen Mittelweg schritt NieveS neben Mercedes eilig dem Hanse zu.

.WeShalb Olaf nur nicht schreibt?* fragte daS junge Mädchen besorgt. .ES find heute acht Tage, daß ich seinen fitzten Brief erhielt.*

.Er wird durch sein Kommen Überraschen wollen, vielleicht kommt er noch heute oder morgen*, tröstete die Alte, und bann eilten fie in Tante Betly's Wohn­zimmer, wo Johann unter ihrer persönlichen Aufsicht eine große Kiste öffnete. Die Brautkleider! Und nun wußte Babette ein Stück »ach dem ander» vor« sichtig herausnehmen.

ES war nichts vergeffen, was z» einer voll­ständige» Brauttoilette gehörte, nnb als alles gehörig gemustert und gut und schön befunden war, meinte Fiäulei» Bettina: .Lu mußt Dein Kleid jedenfalls anproben, NieveS. Wen» eS nur nicht zu eng ist. Mir scheint eS, als wärest Du iu letzter Zeit stäi ker geworden, Kleine.* Dau» wandte sie fich an daS Kammermädchen: .Babette, ich habe mich in der letzten Zeit, feit wir das Maß nach ber Refidenz geschickt, doch wohl nicht verändert?*

.Nein, gewiß nicht, gnädiges Fräulein.*

»Gieb einmal ein Maß her. Ich hatte 65 Zenti­meter Weite um die Taille, ich will sehe», ob bas noch paßt.* Dann hielt fie den Atem an, zog das Kleid fest um die Taille nnb sagte befriebigt: .Ein wenig eng, aber es paßt noch.* Mit einem Blick auf Sie rings anSgebreiteten Garderobenstücke, sagte i- bann: ,O, es giebt nicht» Schöneres, Poefie- vollere» al» Brant zu sein*, wozu Babette vernehm­lich seufzte.

Währenb besten waren Nieve» nnb Mercebe» mit all ben duftigen, weißen Herrlichkeiten beloben in : >a» Schlafzimmer ber Ersteren hinüber geeilt. NieveS satte schnell ihr Kleib abgeworfen, nnb schlüpfte nun n da» weiße AtlaSgewand, daS sich ihrem schlanken

Körper eng anschmiegte nnb in weichen, glänzenden

Ausland.

Wie«, 6. Juni. Der Prinzregent von Bayern ist gestern abend nach München zurückgereist. Mittags hatte ihm der Kaiser einen halbstündigen Besuch gemacht. Der Kaiser reist am 11. Juni zum Besuche des Prinzen Leopold und die Prinzessin Gisela auf mehrere Tage nach München.

Rom, 6. Juni. Einer Depesche aus Maffauah zufolge nahm am 2. b. M. Major Dimajo mit einem Bataillon eingeborener Truppen, einer Gebirgs­batterie, einem Zuge Kundschafter und vier Banden Eingeborener Keren ohne Widerstand ein und hißte auf Fort Keren die italienische Flagge unter Kanonensalut. Die Besetzung Kerens war beschlossen worden wegen der verdächtigen Haltung Baram- bavas. Derselbe befehligte 2000 Soldaten mit 600 Gewehren. Er wurde von den Italienern umzingelt und mit seinen Häuptlingen festgenommen, die Soldaten wurden entwaffnet. Ein Teil der italienischen Truppen ist nach Maffauah zurückgekehrt, ein Teil bleibt als Besatzung in Keren. (Keren, abessynische Grenzstadt an der Straße von Maffauah ins Innere, 100 Kilometer westlich vom Meere.)

Petersburg, 6. Juni. DieNordische Tele­graphenagentur" verbreitet folgendes:Hier ein­gelaufene Berliner Gerüchte, welche den dortigen Koursrückgang der russischen Papiere als durch russische Rüstungen hervorgerufen bezeichnen, sind völlig unbegründet und absurd. Eie russische Re­gierung ist von den friedlichsten Absichten beseelt.* DasJournal de St. Petersburg* ist erstaunt über die Börsengerüchte betreffend die russischen Rüstungen. Es sei doch bis zur Uebersättigung wiederholt, daß die russische Polittt ausschließlich eine friedliche sei. Die Börse wisse das besser als irgend jemand. Weil angesichts der großen Finanzoperationen von Rußland weder irgend eine Thatsache noch eine Nachricht ausgehen könne, welche geeignet wäre, das Vertrauen und bag Beruhigungsgefühl zu er- * schlittern, so könne es sich nur um Baissespekulationen handeln.

x MaHtat.

Marburg, 7. Juni. Vom Kultusministerium ind neuerdings zwei Erlaffe ausgegangen, welche ür die Studenten von Interesse sind. Der eine

land und Rußland, die sich in der letzten Zeit mit ganz besonderem Eifer abgemübt haben, günstige Handelsverträge mit Persien zu erhalten. Die Eng­länder hatten. Dank klingender Ueberredung der Ratgeber des Schah, bereits einen recht günstigen Vertrag herausgeschlagen. Darüber gerieten die Russen in haushohen Zorn, sie zahlten in Teheran noch besser, als ihre Konkurrenten und den Briten wurde ein Teil ihrer Vorrechte gestrichen. So standen die Dinge, als der Schah seine Reise antrat, und da man in Petersburg ganz genau wußte, daß die in solchen Dingen sehr freigiebige englische Regierung alles aufbieten würde, den Schah und ferne Minister bei ihrer Anwesenheit in London zu gewinnen, fo bemühte man sich rechtschaffen, den Engländern

ich Null, aber sie ist doch gering und mit der sichen Militärmacht kann in einem großen Kriege, _ 1 zwischen Rußland und England, nicht sonderlich

DkU» «hnet werden. Die Armee des Schah existiert s st aus dem Papier, denn in Wirklichkeit und um im Schach zu halten, würde ein geringes Korps

mehr und mehr den europäischen Produkten tt, m dem bisher Schienenstränge fo gut wie : nicht existieren, in dem also für spekulative kftriellc noch ein weites Wirkungsfeld offen steht, i erkennt man überall, am meisten aber in Eng-

ren empfangen werden, wenn er am Pfingstsonntag tt eintreffen wird. Das ganze Schloß Bellevue ihm zur Verfügung gestellt worden.

Die europäischen Herrscher haben ihren guten

(Nachdruck verboten.)

Kind des Südens.

Novelle von R. $n6t

(Fortsetzung.)

Inf®» e ,lt

Anlage -einer Eisenbahn durch fein Land erteilt; aber ob die Abmachung, die von sehr großem

Deutsches Reich.

®erlitt, 6. Juni. Kaiser Wilhelm hat am Donnerstag die Rückreise aus Schloß Prökelwitz nach Potsdam angetreten und wird heute Freitag wieder in Friedrichskron eintreffen. Die Kaiserin hat die letzten Tage während der Abwesenheit ihres Gemahls in aller Stille und Zurückgezogenheit ver­lebt und nur morgens und abends kürzere Ausflüge unternommen. Der Kaiser hat an den Magistrat

alter Körper der schon so viel erlebt nnb fiberftaube« »urbe von einem Zitter» befaßen, während sie la».

Gar am b& (bet Teufel) zischte fie zwischen bett welken Lippen hervor nnb fast mit übermenschlicher Anstrengung raffte fie sich empor nnb schritt zur Thür.

.Wo ist Don Robrigo?* fragte sie ben Diener, bet eben die Treppe heraufkam.

,Jn seinem Arbeitszimmer; Herr Doktor Wermuth ist bet ihm. Dabei machte er respektvoll Platz, bie Alte vorüberznlaffeu.

Den senbet Gott*, murmelte fie nnb trat gleich daraus in bas bezeichnete Zimmer. Nach kurzem Gruß begann sie: .Herr Doktor, Ihr müßt zu NieveS kommen, ich weiß nicht ob ob fie schon tot ist.*

Die beiben Männer fuhren von ihren Sitzen auf; >ann ohne viel zu fragen, eilten fie ber Alten nach, die ofort nach ihren Worten baS Zimmer mieber bel­assen hatte. Als sie in NieveS Schlafgemach traten, ag sie noch immer leblos uns bem Divan, ben djimmernben Schleier nm das schwarze Gelock ge« «Stangen im Brautgewande, besten Schleppe tu chweren glänzenden Fallen weit über ben Teppich loß. Der Arzt trat sofort zu ihr, um ihren Zu» tanb zu untersuchen, wobei Mercebe» ihm hilfreiche Hanb zu leisten versuchte. Währenb btffeu la» Roberich ben Brief, ben Mercedes ihm statt aller Erklärung gereicht.

Als Dollar Wermuth fich endlich anfrichtete, du wat Roderichs Antlitz fast eben so totenbleich, wie das seines Kindes. .Lebt fie?* fragten seine angst» vollen Augen, nnb Doktor Wermuth zuckte bie Achseln': Noch weiß ich e» nicht; ich hoste, e» wirb nur ein Starrkrampf fein, verbürgen kann ich mich allerbing» nicht bafür. Aber was ist hier votgegangen, baS so entsetzliche Folge» haben konnte? Ich muß da» wisse:.* Statt aller Antwort würbe ihm wieber j »er Brief gereicht. .Bei Gott, bas ist teuflisch*, tief bet alte Herr, al» et zu Ende gelesen. .Der berst mag doch Recht gehabt haben in bem, was

_ ) Erschienen im Berlage von Hercules Hinz iu a. d. E. Die Ausgabe für Männerchor (in Partitur) i 15 Pf., Ausgabe für gemischten Chor (in Partitur) Ausgabe für eine Eingstimme mit Piano-Be- Alg 50 Pf. Die Melodie im Marschtempo ist eine ^Sgsvolle und leicht singbar.

1er Besuch -es Schah von Perster».

Nahr-ed-din, der Schah von Persien, ist zum ___: [jttenmale nach Europa gekommen und in Ruß- X wirk ii/ welches er bisher berührt, außerordentlich j Wkommend und höflich, gerade wie ein großer A jj euoerän, empfangen worden. An die früheren v isuche des -persischen Herrschers knüpfen sich allerlei iligUH bauliche Geschichten; zum Beispiel in Berlin glänzte ser Zeit der Schah durch seine Nnpünktichkeit, i i selbst dem liebenswürdigen und sehr gelassenen \ tiier Wilhelm I. zu viel wurde, und seine Gefolge rch feine asiatischen Manieren. Damals war es,s z i der damalige Deutsche Kronprinz, spätere Kaiskr' iedrich, zu den Berliner Soldaten, die im heißesten mnmbrande auf den persischen Herrscher warteten,' s te: .Ihr thut mir wirklich leib!" Nun, feit' fei Zeit soll sich manches geändert haben, unds msfischen Blätter sprechen sich über bem asiatischen >st und eine Begleiter geradezu entzückt aus., chdem mag der Verkehr mit der persischen Majestät h immer seinen gelinden Haken haben und ber 's r bat ja darauf bestanden, daß Nahr-ed-din nur i r Tage in Petersburg blieb, vorher und nachher J l aber in Moskau und Warschau amüsierte. In. m Falle kann der Schah mit der ihm zu Teil. Mrbenen offiziellen und nichtamtlichen Begrüßung, : Rußland recht zufrieden sein und auch an den ns der tigen fürstlichen Hwfen, bie er besucht, wird ess gen Zuvorkommenheit gewiß nicht fehlen. Auch in (401& iim wird der Schah mit allen ihm zukommenden

eilt ägen. Um so höher ist aber die wirtschaftliche handelspolitische Bedeutung des Landes, das

Sttwlitwg, sowie vvn^achenfle in un^Bofller

-äIr ApKmeLiu Sonnabend, 8 Juni 1889. mV Jahrgang.

* tat -it oeüe S5 Psg.___________ __Daube n. $o. in Frankfurt a. *., Berlin, Hannover. Paris.

®nb, diesmal ben Schah von Persien mit ange firnem Pompe zu empfangen. Die politische Be- -MM. ttrnig von Persien ist heute zwar allerdings nicht