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Wchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für tzir Kreise Marburg md Kirchhain

Expedition! Markt 21. Reaktion, Druck und »«lag vou Iah. gag. f 9$

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Abschied vo« Marburg

Marburg, o Du schöne Stadt Lebeuslust'gr Leute, Meine Stund' geschlagen hat, Scheiden mutz ich heute.

Stadt, wo heit'rer LebenSfiuu Und Wissenschaft sich paaren, Ziehen wtrd'S zn Dir mich hin Noch in späten Jahren.

Freunde, die ihr mich geführt Jn'S Studentenlebeu, Heute dank' ich's euch gerührt: Kaum kauu's bess'reS geben, Als wenn in des Liedes Slang Jubelt laut die Seele, Und der Stoff in Zügen lang Flutet durch die Kehle.

Und der Schöueu ich gedenk', Ach, ihr gleichet keine, Gütig Gott mein Schicksal lenk', Daß sie werd' die meine.

Datz ich, kehr' ich einst zurück Reich au Wiffeusschötzeu Nicht vermiffeu mag da» Glück, Das uichts kann ersetzen.

Schutz ihres Sprachgebietes, auf die Sicherung der deutschen Schule und Verwaltung. Im Lande der Wenzelskrone sind weite Bezirke reindeutsch, das wißen auch die Zechen, aber von ollen Feinden des deutschen Stammes besitzen sie die größte Rücksichts­losigkeit und Brutalität. Mit Gewalt wird versucht, deutsche Bezirke, in die eine kleine zechische Minder­heit verzogen ist, zu zechischen umzustempeln; man giebt den Deutschen Beamten, welche ihre Sprache nicht verstehen, und schließt die Deutschen Sckulen au: Grund eines direkt zum Schaden derselben ersonnenen und angewendeten Gesetzes. Gegen dieses Treiben sind die deutschen Abgeordneten int österreichischen Reichsrate und int böhmischen Landtage mit vollster Offenheit aufgetreten, haben aber nicht die geringste Würdigung ihrer geiechten Ansprüche gefunden. Immer mehr ist so die Taaffe'sche Versöhnungs­politik zu einer Politik der Verhöhnung der Rechte der Deutschen geworden. Graf Taaffe erhielt be­kanntlich bei dem Besuche Kaiser Wilhelms II. in Wien eine Ordensauszeichnung nicht.

Die deutschen Abgeordneten haben sich nicht anders gegen die zechische Vergewaltigung zu wehren gewußt, als durch ein Aufgeben ihrer Mitarbeit im böhmischen Landtage, aus welchem sie unter vollster Zustimmung ihrer Wähler ausgeschieden sind. Was sollten sie auch dort? In allen Fällen, in welchen es sich um die Wahrung der alten Rechte der Deutsch-Böhmen handelte, wurden sie einfach nieder­gestimmt, da halfen alle Vorstellungen und Gründe nichts, für die zechische Mehrheit gab es nur die eine Parole: Gegen die Deutschen! Jetzt ist nun wieder eine Vertrauensmännerversammlung der Deutschen Böhmens in Prag abgehalten worden, in welcher abermals die Forderungen auf Gleichbe­rechtigung des Deutschtums mit dem Zechentum aufgestellt werden. Tas letztere zeigt nach wie vor absolut kein Entgegenkommen, die deutschen Abge­ordneten werden deshalb auch in Zukunft dem böhmischen Landtage sernbleiben, auf dem sie doch nichts auszurichten vermögen. Die kürzlichen Worte des Erzherzogs Reiner von Oesterreich gegen die Feinde moderner Bildung und gründlichen Unter­richts wenden sich auch gegen die Bestrebungen der Zechen; aber die Wiener Regierung läßt alle Mahnungen kaltblütig in ein Ohr hinein und zum anderen wieder hinausgehen.

Marburg,

Freitag, 7. Juni 1889.

(Nachdruck verboten.)

Litt Kitt- res-etts.

Novelle von R. Anüt.

(Fortsetzung.)

Wftiert zu werden. Aber im eigentlichen Kern- Mikte des Nationalitätenkampfes hat sich nicht das geringste geändert, und die österreichische Regierung «mmt immer noch einen Standpunkt ein, welcher m Forderungen der Gerechtigkeit entschieden wider- wcht. Für den Herrn Grafen Taaffe kommen b Böhmen zuerst die Zechen, dann nochmals die Zechen und zum dritten Mal die Zechen, und dann «Leicht so nebenbei die Deutschen. Diese Haltung «ist nicht etwa die deutsch-böhmischen Abgeordneten bin, sondern alle Deutschen in Böhmen, und darin »gt gerade die Ungerechtigkeit. Will irgend ein ^chenverein im Lande ein Fest mit großen Gepränge fa», so erhält er sofort die Erlaubnis und wird

«der Gelegenheit tüchtig auf die Deutschen zackeriert, halten sich die Behörden fest die Ohren zu. Men aber einmal Deutsche sich einen vergnügten 4g machen, so stellen sich die Behörden an, als »he eine allgemeine Landesgefahr und sind au" * Aengstlichste besorgt, daß kein zechisches Auge 1 deutschen Festteilnehmer erblickt. Daß den «tsch-Böhmen nachgerade die Geduld geriffen ist, ____J b sie nun energisch für ihre Rechte und gegen die "3700 Hsierung des deutschen Gebietes in Böhmen auf- ' tat, ist selbstverständlich. Geduldig sichdas Fell * i « die Ohren ziehen zu laßen", wäre denn doch j das zu viel verlangt.

Inyig« nimmt entgegen die Expedition d Blatte«.

b.A-moncen-»ureanr v°n Hänfenste in und Bogä

MÄSfiÄtÄÄSSiM HIV. Jahrgang

DoMbe tu Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover. Paris.

S?UrLi67e?nr? be Luvaliditäts und Alters- l ganisatwn der Gemeinde - Krankenversicherung. Bei Alla ®err "^otbb-1ber Unfallversicherung lagen die Verhältnisse bezüg-

Schahs von V.rfln iUm Empfange des lich der Errichtung und Abgrenzung der einzelnen Eaas 6 ^ch^ S°nntag, nach- Berufsgenossenschaften ähnlich. Die Organisations» 2Ibwtnnt?n (ä -r a eentrlfft, sämtliche General-1 Arbeiten auf diesem Gebiete und die Schwierigkest und akttaen G Mgeladjutanten, ihrer Bewältigung haften noch in aller Erinnerung.

Die Ebrenwack- r/Vt x! antt,e,eni3 ^m. I Einzelne Berufszweige fühlten sich zu einer anderen

D r(aIbe^ rt ,er;5RcjtmCnt Berufsgenoffenschaft hingezogen, als zu der, welcher

V m Babnbn- L ? p-rM/ Ntawnal-Hymne, sie zugewiesen waren, andere glaubten sich durch Waaen burrfi -in- rear °x 33eaeb.ue toilb der! ihre Zuweisung sogar benachteiligt, manche Betriebe E "?;'* ewe Eskadron des zweiten Garde- bestritten überhaupt ihre Versicherungspflicht, kurz, U^^Regiments eskortiert. Im Schloßhofe wird es war noch im Oktober 1885, zu dem Termin fteben^ f°mPa0nie bntten Garde-Regiments an welchem das Unfallversicherungs-Gesetz vom 6.

m , . ,. t . I Juli 1884 inkraft trat, die ganze Organisation im

unb aLrSh.-H?"301 5eg3nöa(tb11ätIFluffe. Ja, sie ist, wie wir aus Bundesrats- nete man in Iriitw ^geg-1 Beschlüßen letzter Zeit über Zuweisung einzelner

Oraanisation d-« h Bemerkmig, die Betriebszweige zu Berufsgenosienschaften ersehen haben,

l br ! b bte!eS Gesetz neu geschaffenen auch heute noch nicht zum völligen Abschluß gediehen.

man werde i» hPr m» überwinden haben, und I ganisation der Jnvaliditäts- und Altersversicherung materiellen aeiefelirfien sRn-8Um J"^afttreten der keine Rede sein. Der Umfang der einzelnen Organe S arofie SmSt »J?:[hminun.9nen verbletbenden bei der letzteren ist durch geographische Grenzen be- ss't große Muhe aufwenden müßen, um in der stimmt. Man nimmt, so bemerken dieB.P.N., ru aelanaen 5^."^ ^kfriedigenden Abschluß allgemein an, daß die größeren Bundesstaaten für

fft nickt reckt ^ickÄ ^etrachtungen sich stutzen, I bestimmt vorhandene Distrikte, die mittleren für ihre die £Draaniktinn^ h,JD9rtnanPlrroC^ C1 °Een6n,r I Gebiete Versicherungsanstalten errichten werden, und bcftimrnunJen d-8 (8M ÖD Gmzel-1 daß von den kleineren mehrere zusammen eine Ver-

toeift allerdings snä <^ J r^,n, e^ter^r Beziehung sicherungsanstalt bilden werden. Irgend eine@d)roietig= ^b^.ditats- und Altersver- kett der Abgrenzung des Umfanges für die Träger äS Se Lf fk^r »giften ber Versicherung ist demnach nicht ersichtlich. Auch

Reaeluna^durck r;J n^ere Ausführung und sind die Bestimmungen über die Versicherungspflicht Ärat 1t? Verordnung, durch den so präzise, daß Zweifel in dieser Beziehung, wie sie m f. = SR» 'n* $ tue Einzelregierungen, durch das! bei der Unfallversicherung vorgekommen, ganz aus» 7 f6- Dazu tarn d°i di-

biefer ffintTrä Xbk b.,eff®^«bedu«8 aller ganisation sich an bereits bestehende VerwaltungS- wird ledenfalls Zeit und Mühe körper anlehnen wirb, unb daß wir auf Grunb bet 2Iu2nm? 2mCn" 2nfb?e" ^at biefe ®clte der früheren Arbeiten Erfahrungen auf dem Gebiete der d^Ser nt(fit§n8Ci!et6nn ! °r9QnJfatiofn Arbe,terversicherungs-Organisation gewonnen haben, mehr Sei iX firf, S ®,e/e^tcrc ®"b Iwelche gleichfalls zur leichteren Durchführung der ber Kranken-^nd be? als dies bet I letzteren beitragen werden Von irgend welchen

wn? A S der Unfallversicherung der Fall Schwierigkeiten, welche sich der Organisation der

Krankenversicherungsgesetz, das erste I Alters- und Jnvaliditätsversicherung in den Weg "ollte roaren \etfi§rfiphpUn@ treten I stellen sollten, kann danach nicht gesprochen werden,

u ckaffen SmJ?? ^ bgorieen von Organen Hamburg, 31. Mai. Der Verein deutscher funktionieren 2» P°p'erfabrikanten und Händler hielt heute unter

mußtenR-tri fisOrtskrankenkassen zahlreicher Beteiligung, auch aus Süddeutschland, mnfpnfntr ® und ^nnungs-1 seine 10. Generalversammlung in Hamburg ab 2lb»

ob^r^ auV ©!^^ °eingeschriebene gesehen von den inneren Vereinsangelegenheiten

±ete Äfc nrJor^te der Verein zählt 701 Papierfabrikanten als Mit- bem (BpS,x» .n§ Seben gerufen bezv. glieder - kamen mehrere Fragen zur Debatte, die

1 & obaptert werden. Dazu kam die Or- auch ein allgemeines Jntereße beanspruchen. Der

M XVII.

w gelüst Du den Eomersee? Hast Du ix feine

< Fluten geschaut, wenn zur MsttagSzest die ?°iphäre aus Souuenfcheiu und Dust gewoben niffe-, stinen stillen Spiegel zittert? Hast Du Dich innen Wogen schaukeln lassen im kleinen Boot,

aeaen^ben^»» rmr k«» e^ncr wetten Halle fiel, die I einem Laut, der die freudigste Ueberraschung täuschend Wasser 1ePrk8Ä

3n der Halle selbst singender Stimme: .Wie hab ich mich nach Dir ge- Ausstattnug desRaurnes nick/a inbi-^An^" fo^baren I feönt, dem strahlenden Blick Deiner Augen, dem Eines nab? nx 2« <eAugen Falleudrs Ton Deiner lieben Stimme! Das Leben ist traurig

bem etStSenben nur Llfflph-SV"' r,*b Ät o^ne Dich, bie Sonne erscheint mir kalt und dunkel, seinsL K bo8 traulichen Wohl wenn Du nicht bei mir bist, unb ich finde nicht Ruhe Lippen find balb^-Sffn"..^? sV; ^meHenbenPoesie de Giusti und während er die bezeichneten Ve^e Zähn? dazwischen bertorf6imm!ri * SfAi^x'nberfl09' üd-rwachte sie jede Miene seines Gesichts. @<6an 7 A® J^la0t derCoi brimi baeü ü cor teco lasciaL« las er den

ben Kovs" , ^r' ,,?b sie hebt lauschenb letzten Vers des Liedes laut, unb^nnn nickte das

ban^ u*11 üe "Uf, tritt an ein schöne Weib:Ja, Olaf, fest dem ersten Kuße war etaeÄr t* S-"e uud zieht einige Arbeiten au8 mein Herz nur bei Dir? P £ ft8Ibe' Ie.0t °ufgerollt daneben Er blickte auf in ihr Antlitz Aber Deine Verse M ^ Buch auf an einer Stelle wo ein Zeichen erzählen auch vom Scheide^ AuMu! - und ich ?egeu, das fte vorsichtig entfernt, und ruft dem Diener, I bin heut gekommen, Abschied in nehmen **

d°r bisher um die Bereitung des TheeS bemüht, ge. .Abschied?' ^b7rbolte ste -rs»^ckt' fb treib» eine^duuNe^Gestatt durck^die"Klastbü" Ir grausamen Scherz mit meinem armen Herzen,

aläubt benot E stck Ä* Ä Erblicke Olaf.- Dabei hob sie wieder die Arme, daß fie sich mit den schlanken Nno»!n ^tr »MiWen Schönheit weiß schimmernd von

Ichianren Fingern ordnend, während ihr Blick I dem dunklen Gewände abboben m dsm bleickea )te 6obrüüTtaSf4ieanfe0ffleftaktalTit?tl8^ÖIIt8 ^"1 Manne empor. Daun legte fie den einen nm seinen na a » 1we ®eftmt gleitet. I Nacken, lehnte den duvkleu Kops an seine Schulter

länder" denkst?babli^wie bänsllck biord- und so zu ihm ansschaneud, sprach fie, daß er den um ibn'en ? x^?? rn fein m6 »armen Hauch ihres MuudeS au feiner Wange fühlte:

f7unn?t L L 6rar& e8 mtr Olaf, daß Du Äue Angelina

fflZwÄL dmtz gerade dabei Gelegenheit nicht verlaßen willst, ich könnte sonst glauben. Du K! et^a?er8^wenn das wäre-d-m!'wär- I tühe in den letztenMinnt,n"?,r«.^.ns^ 00 r = ^tT' I68e da unten auf dem kühlen Grunde s.i..«« V . Minuten vergebens aufgewendet I des Sees dann wäre es Grausamkeit Nickt Mobl» haben? Aber da lehnte er an der Thür, und mstlthat, daß Du^^mich 3?«?

Was bie Deutsch-Böhmen fordern, ist keine Unter« ----_1 dkung der Zechen, sondern nur eine Gleichstellung 1 Deutschtum und Zechentum. Hierzu sind sie fo mehr berechtigt, als das Ueberhandgreisen

> r Zechen erst aus der allerjüngsten Zeit datiert,

ch kein Menschenalter ist es her, als Prag noch vollbeutsche Stadt galt. Den Zechen soll ihr 4-01 ües Recht in den zechischen Territorien bleiben, Iv*- t ihren Landsleuten können sie machen, was sie Een, aber die Deutschen bestehen auch auf den

Deutsches Reich.

Berlm, 5. Juni. Der Bundesrat erteilte heute den Beschlüssen des Reichstages inbezug auf den wenn der Vollmond all sein verschwenderisch Licht über die herrliche Landschaft ansgießt, daß die stolzen Villen am Ufer weiß hervorschimmern ans dem dunklen Grün der Berge und Gärten und ein breiter Silberstreifen sich über die leise plätschernden Wasser zieht? Von allen Seiten kommen daun die Barken unb^ gleiten still mit leisem Ruderschlag an einander vorüber. Hier erschallt heiteres Lachen, dort leiser Gesang.

Da gleitet wieder eine Barke heran, ein junger Mann fitzt darin. Er achtet weder aus das Lachen noch auf den Gesang; er taucht nur ab und zu die Hand in die lauen Fluten, daß die Tropfen hoch anfspringen und im Mondenscheine leuchten. Er sieht den schiwrnernden Wasserperlen gedankenvoll zu, und endlich erhebt er das Antlitz zu dem klaren Nacht. Himmel. Es ist bleich, und das weiße Licht des Mondes läßt es noch bleicher erscheinen. Da stößt bte Barke an eine kleine LanduugStreppe, dem Schiffer war kein Befehl geworden, wohin et das Boot zu lenken habe, aber eS bedurfte dessen auch uicht, l>enn seit jenem Tage, an dem der Signore einmal die schöne Signora ans dem Wasser gezogen und vor dem Ertrinken gerettet, hatte er ihn Abend ür Abend zu diesen Stufen gerudert. Der Signore war überhaupt ein gar sonderbarer Herr, er sprach niemals während ber Fahrt auch nur ein einzig Wort, und wenn ber Schiffer einmal das Schweigen zu brechen versuchte, winkte er nur abwehreud mit der Hand. Beim AuSsteigeu daun ries er ihm die Stunde zu, in welcher er ihn wieder zu erwarten habe, und da der Fremde stets sehr gut, ohne erst lange zu rechnen, bezahlte, war Jener stets pünktlich an Ort und Stelle.

Qunndo, Signore? fragte der Schiffer.

A mezza notie, war die Antwort, und der schweig- ame Fremde eilte die Stufen hinan und entschwand zwischen den dunklen BoSquetS des Gaiters. Er eilte die Pfade entlang unb er kannte ben Weg so genau, daß er nicht einmal deS leitenden Lichtschimmers

Erscheint täglich «nftc an Werktagen nach 6mm* and Feiertagen. -- Snartal-NbonnementS-LreiS bei ber Urne* Rtion8*AML bri ben Postämtern SM. 60 Pfg. (erft PestellgÄ). Jnsertionsgckähr für bie gehaltene Zeile 10 Pfg., Reklame» für bie Zeile 86 Pfg.

kitt recht unkreundtiches Schauspiet

;ginai= «ckelt sich jetzt in Böhmen ab, dem Lande, in j reichem die Deutsch-Oesterreicher unter dem Ueber-

[3906 «ut der nichtdeutschen Nationalitäten schon seit einem ---1 tzutzend Jahren am meisten zu leiden haben. Die nadezu rohen Ausschreitungen der Zechen gegen lkutsche, welche um die Mitte unseres Jahrzehnts Mtt infamen, und die, wie die Ausschreitungen von kSnigmhof, zum Teil sogar die Entschuldigung der «deutlichen Gerichte fanden, baden, wenn nicht , vfgehört, so doch stark nachgelaßen, und die Deutschen Aui- keuchen nicht gerade mehr zu befürchten, ihrer Nationalität wegen von den Zechen mit Steinen