Illustriertes SonntagMM
cheit.
. 2 K
, 2 M
1 Eft, kr Freunde des Altersversicherungsgesetzes aus
Sehen.
Der „Reichs - Anz." veröffentlicht die
Es
lft'
wet*
Aerbrachten und mehrere Tänze und Gesänge aus? fihrten. — An dem heutigen Frühstück bei dem Reichskanzler nahmen mehrere Bundesbevollmächtigte, die preußischen Minister, die Gesandten mit ihren Damen, sowie viele Reichstagsabgeordnete teil, darunter v. Kleist-Retzow, Hahn, Frhr. v. Manteuffel, Frhr. v. Friesen, Frhr. v. Unruh-Bomst, Leuschner, Baumbach (Altenburg), Gamp, v. Kardorff, Frhr. c. Bennigsen, Marquardsen, Oechelhäuser, Goetz,
rin Mitglied der freisinnigen Partei, der Abgeordnete Lorenzen. Der Reichskanzler brachte das Gespräch auf den Zusammenstoß mit den Freisinnigen am Sonnabend und meinte entschuldigend, in der Erregung spreche man zuweilen ein Wort zuviel. Wenn einem »Pfui!" zugerufen werde, könne man sich schwer beherrschen. Das sei, wie wenn man vor versammeltem Kriegsvolke in das Gesicht gespieen werde. Dr. Hammacher erhielt einen kräftigen Händedruck und den Glückwunsch des Fürsten Bismarck für die Beilegung des Streiks. Auf die am Sonnabend gemachte Bemerkung bezüglich des Zentrums als Bestandteil der konservativen Gesamtpartei ging der Kanzler trotz deutlicher Anregung nicht ein. Lebhaft und freundschaftlich unterhielt er sich mit Dr. Kindthorst. Ein Zentrumsmitglied glaubte die Zahl
40Pfg, . 90 Pf,
Salo«' (3401 «er.
Namen der von dem Handelsminister, dem Minister fit öffentliche Arbeiten, dem Minister für Landwirtschaft und dem Finanzministcr in den Landeseisen- iahnrat berufenen, aus den Kreisen der Land- und wirtschaft, der Industrie und des Handelsstandes
8-
sßere
bei kurze 3'M/*; 'er Küntb inbarung. taffe 11
ru ich ner Brr,
C. 0.
Landes und Volkes Braunschweig hervorgehobcn haben, so sind die geschichtlichen Beziehungen schon seit Jahrhunderten nahe und eng zwischen Unseren beiden Häusern, und Unser Haus gedenkt dessen mit Dank, daß die braunschweigischen Fürsten, ihrer Pflicht als Deutsche Fürsten eingedenk und immer auf die Größe Unseres deutschen Vaterlandes bedacht, für Unser Haus ihr Blut und Leben in die Schanze schlugen. Im innigen Gedenken an diese Tradition spreche Ich es mit warmem Danke aus, daß Ich Mich freue zu sehen, wie das Volk, an dieser Tradition festhaltend, von neuem seine treue Gesinnung bewährt hat. Wie alle anderen deutschen Länder, so hat auch Braunschweig in den siebziger Jahren bei Wiederaufrichtung des Deutschen Reichs sein Schwert geschwungen und gegen den Feind gekämpft, und Ich möchte deshalb noch aussprechen, wie Ich Mich tief und warm bewegt fühle, daß Ich der erste Deutsche Kaiser bin, dem es vergönnt war, in dieser alten urdeutschen Stadt Sich cinzu- finden. Ich hoffe, daß es Mir von Gott vergönnt sein möge, das geeinte deutsche Vaterland in Frieden und Ruhe den Weg zu führen, den Mein verewigter Herr Großvater Uns vorgezeichnet hat und auf welchem auch gerade das braunschweigische Land so freudig den andern vorangegangen ist. Dazu möchte Ich vor allem noch der Freude Ausdruck geben, daß Ich sehe, wie Fürst und Volk, eng verbunden mit einander, streben und arbeiten, diesem Ziel gerecht zu werden, indem Ich zugleich noch die besondere Freude darüber aussvrechen darf, daß die alte, gute Tradition, daß die braunschweigischen Fürsten, preußische Feldmarschälle waren, heutzutage wiederhergestellt worden ist. Wir aber, meine Herren, erheben unsere Gläser und trinken auf das Wohl des Staates Braunschweig und seines Hauptes, Seiner Königlichen Hoheit des Prinz - Regenten! Er lebe hoch! und nochmals hoch! und zum drittenmale hoch!" — Gestern abend um 7 Uhr, nach Aufhebung der Gala- Tafel, traten Se. Majestät mittels Sonderzuges die Rückreise an unö trafen um IO8/* Uhr abends wieder in Berlin ein. — Oberbürgermeister Pockels macht bekannt, daß der Kaiser ihn beauftragt habe, der Stadt und der Bürgerschaft für die dargebrachten Huldigungen den besten Dank auszndrücken.
«Bitte, Onkel Philipp", tief sie von dort aus, -bringe die Schaukel einmal in den Schwung, nachher «Um ich sie schon selbst darin erhalteu."
Das that er und wanderte daun mit Taute Betty Mn tu den Park, deu Abhaug hinan, während die «Hauke!, auf der Nieves staub, hiu- und wiederflog, ”®6 des Mädchens schwarze Locken flatterten. Wie herrlich das war, als obste fliegen könnte. Freilich kL mn6te wohl noch schöner sein, wie die Lerchen hinauf zu steige», da gerade hiueiu in deu lichtdlaueu Ivvuigeu FrühliugShimmel.
. »NieveS, NieveS!" klang eS dauu in javchzendeu *tae» zu ihr hinauf, und fie wandte den Blick «eher.
. «Herr von Haare», ab, gute» Tag", dabei vickte r* ihm freundlich zu. Nicht daS geringste Zeichen Ueberrafchuvg, der Verwirrung.
im, etn5 rrdig i» [3564 Er. hoch-
ien,
und op
ee und
: billigst
»aner
Marburg,
Mittwoch, 22. Mai 1889.
(Nachdruck verboten.)
Ei« Ai«- des Südens.
Novelle von R. Inüt.
(Fortsetzung.)
__ war Ostern. Die ganze Natur feierte das fluferstehuugsfest. lieber Bäume und Büsche hatte der Lenz einen zarten grünen Schleier gebreitet nnd taten in dem frischen Rasen blühten nnd dufteten kleine Frühliugskiuder. Von deu Feldern draußen, «af denen die Saaten zn keinem begonnen, schwangen stch die Lerchen in die klare würzige Frühlingslnft, ttb in den sprossender, Zweigen huschten allerlei «fieberte Gifte hin und wieder, den stcherfteu und schönsten Platz zum Nestbau zu erforschen. Die Sonne chteu so warm, daß Tante Betty nicht ohne Sonuen- ndirm und Handschuhe, in den Garten ging, denn .Märzsonne erzeugt Sommersprosseu", weinte fie tab hatte mißbilligend den Kopf geschüttelt, als NieveS den breitrandigen Sttohhnt nnd die langen Hand- Ichuhe auf den Rasen geworfen hatte nud aus die Schaukel zugeeilt war.
Deutsches Reich.
Berlin, 20. Mai. Der Kaiser und die Kaiserin
Wchenttiche Beilagen: Kreis-Blatt für dir Kreise Marburg und Kirchham
Expedition Markt 21. — Redaktion, Druck und Berlaz von Joh. Lug. «sch.
Anzeige, nimmt entgegen die Expedition tz Blattes, sowie d. Annoueeu-Bureaux von Haasenstei» und Logier yÄÄ'SMSXSä&Ttl vn- Jahrgang Daube u.ro. i* Frankfurt a. WL, Berlin, Hannover. Paris.
dem Vorstände des Vereins für bergbauliche Interessen trotz der herrlichen und beherzigenswerten Worte des Kaisers keinen Anklang gefunden habe, stimmt, um das Vaterland bald von der Krisis zu befreien, dem Berliner Protokoll zu und schlägt betreffs Ausführung der Bedingungen bezüglich des Nullens der Wagen, der Ordnungsstrafen, des Unternehmerwesens rc. vor, ein Promemoria an das Oberbergamt zu richten. Nach einem zu dieser Resolution beschlossenen Zusatze soll ein neuer Streik beginnen, wenn die Bedingungen innerhalb 2 Monaten nicht durchgeführt sind.
Kohlscheidt bei Aachen, 20. Mai. Eine allgemeine Versammlung der Bergarbeiter beschloß, morgen nur anzufahren, wenn die Lohnfrage inzwischen geregelt sei.
Braunschweig, 20. Mai. Bei dem gestrigen Galadiner dankte der Prinzregent dem Kaiser für die hohe Ehre seines Besuches. Er heiße den Kaiser willkommen und wisse sich darin eins mit dem Herzogtum, worin man nicht vergessen habe, daß es ein Tell des niedersächsischen Stammes sei, aus dem dem Reiche Kaiser geboren wurden. Bisher sei es Braunschweig nicht vergönnt gewesen, seinen Dank auszusprechen für alle Segnungen, die ihm durch die Neubegründung des Reiches zu Teil geworden seien. Er lege dem Kaiser den Dank dafür zu Füßen, in Erinnerung an den Großvater des Kaisers, den unvergeßlichen Stifter des Reiches, und an den Vater des Kaisers, den edelsten Dulder auf dem Throne. Er wisse stch eins mit allen Bewohnern des Herzogtums, wenn er ausrufe: Gott segne, leite und erhalte, Gott schütze und schirme den Kaiser und König. Hierauf folgte ein dreimaliges Hoch. Der Kaiser reichte sichtlich gerührt dem Prinzregenten b;e Hand und trank auf dessen Wohl und erwiderte darauf mit folgender Rede: Gestatten Ew. Königliche Hoheit, daß Ich Ihnen Meinen herzlichsten tief gcfühltesten Dank aussprechen darf für die huldreichen Worte, die Sie soeben zu Mir gesprochen haben, und daß Ich zu gleicher Zeit von ganzem Herzen auch den Dank damit verbinde an Ihr Land, Ihre Bevölkerung und Ihre Stadt für den herzlichen, von Herzen kommenden und zu Herzen gehenden Empfang. Ich kann wohl sagen, daß Mein Herz tief bewegt ist, wenn Ich daran denke, auf was für geschichtlichem deutschen Boden Wir hier stehen und inmitten, welches ur- und kerndeutschen Volksstammes Wir uns befinden. Wie Ew. Königliche Hoheit in so schöner Weise mit kurzen Worten die Geschichte und den Lauf des
jene so innig geliebt, ihr Vater und ihr Sohn, diese Namen trugen."
«Olaf" — wiederholte NieveS, «Olaf — wo hab ich nnr diesen Namen schon gehört? — Ich hab' e8, in der Uebertragnng einer dänischen Ballade, «Erlkönigs Tochter", wenn ich nicht irre."
«Ganz recht", nickte er, „ober ich hoffe, mein Schicksal wird mtt dem feinen keine Aehnltchkeit haben."
„Nnn will ich Dich aber zn Tante Betty und Onkel Philipp führen, komm Olaf. Jst's so recht?" fragte sie lachend, nnd zog ihn mit sich fort tiefer hinein in die verschlungenen Gänge deS ParkeS.
«Welch fröhliche Stimmnug heut im Schlosse herrschte. Die Fenster deS Speisezimmers waren weit geöffnet, daß die warme Frühlingslnst einbringen konnte und das Helle Gläserkltngen nud fröhliches Lache» in deu Garten hinaustönte. Selbst der Hausherr saß mit heiterem Gesicht zwischen deu beide» Brautpaare» und belebte die Uuterhaltuug durch muntere Scherzreden.
Mann war eben im Begriff, sich zn erheben, als er einen Bries au8 der Tasche zog nnd sagte: «Nnn will ich Ench doch noch eine Mitteilnug mache». Ich habe vor einigen Wochen einen Frennd dnrch den Tod verloren, der mir in einem Briese kurz vor dem Sterben das Wohl seiner Tochter an das Herz gelegt und mich zu deren Vormund ernannt hat. Sie ist zwei Jahre älter als NieveS nnd natürlich habe ich ihr sofort freudig mein Haus erschlossen. Dieser Brief nnn meldet mir ihre Ankunft für beute Abend, und da will ich Euch bann bitten, wir zu helfen, dem lieben Kinde seinen Kummer vergessen zn machen und alles zu thun, daß ihm unser Haus Heb und heimatlich werde.
«Wer ist fie? Wie heißt fie? Wie fieht fie anS? Wo kommt fie her?" fragten Onkel Philipp, Tante Betty und NieveS durcheinander.
«Sie ist die Tochter Ulrich Windehn's Du mußt Dich feiner »och erinnern, Philipp."
»DeS Ulrich Windehn, der daS Hoffränleiv
Ausland.
Basel, 20. Mai. Der Extrazug mit dem Könige und dem Kronprinzen von Italien ist um 8 Uhr 40 Min. an der Schweizer Grenze in Luino eingetroffen. Der Oberstbivisionär Pfyffer begrüßte
heiratete unb ber bann die Erhebung in den Abel- stand zurückwieS, als fie ihm angetragen würbe? Ob ich beffen erinnere? Gewiß, sah ich ihn doch baS letzte Mal, als die kleine Viola eben zehn Jahre alt geworden war. Ich sehe es noch deutlich, wie fie durch den Garten mehr flog als ging, die ganze zier- liche Gestalt, wie ein Sonnenstrahl. Sie hat das schimmernde Haar ihrer Mutter geerbt, aber die großen tiefen Gazelleuangeu vom Vater.
«Und wann kommt fie?" fragte NieveS. «Ich möchte eS Mercedes erzählen."
Roderich zuckte zusammen, aber im nächsten Augen, blick schon wandte er fich freundlich zu seiner Tochter: «Ja, rhue das, mein Kind und bitte Mercedes auch »»gleich, daß fie die Zimmer für unfern Gast bi# heute Abend in Bereitschaft setzen läßt. Sie mag wählen, welcke ihr am passendsten scheinen, aber Sorge tragen, daß fie recht behaglich seien.
Nieves sprang trällernd davon, während Onkel Philipp und Tante Betty in den Garten gingen unb Olaf sich mit seinem künftigen Schwiegervater in das Rauchzimmer znrückzog.
«Nun Philipp, bist Du jetzt ausgesöhnt, mit der projektirten Partie? Wie gefällt Dir Herr vo» Haaren, ist er nicht ein sehr hübscher, wahrhaft liebens, würdiger bescheidener junger Mann? Dn wirst das auch zugeben müssen, denn Roderich kennt feine Familie schon sehr lange, unb eS ist Niemanb in seinem ganzen Bekanntenkreise, ber ihm die Solidität absprechen ober auch nur den kleinsten dummen Streich uachsagen könnte.
«DaS ist es gerade", erwiderte ber Augeredete unb strich nachdenklich über feinen Bart. «Aber Dn lobst ihn so, baß ich förmlich eifersüchtig ans ihn werben könnte. Doch — ohne Scherz, ich finde ihn eben fast zu liebenswürdig bescheiden, fast z» solide und hübsch."
«Aber ich bitte Dich, Philipp, Du warst, als Dn in seinem Alter standest, doch wenigstens ebenso hübsch und jetzt bist Du ganz sicher noch hübscher", fiel seine
Gruse, Miquel, Tröndlin, Winbthorst, Frhr. von Huenr, Frhr. v. Wendt und Graf Moltke. Bei Tifche hatte der Reichskanzler den Präsidenten von Levetzow zur Rechten, Windthorst zur Linken und .gegenüber Dr. Hammacher. Anwesend war auch
. 50 PH, H-ni- fg, rglanr- [3398
itier.
iflein- ir mbach' ,3396
aner.
M 119
Iler.
feiner Fraktion auf gegen 25 angeben zu können. — in5 Psd.> Die „Nordd. Allg. Zig." glaubt nicht, daß sich die
Ankündigungen verschiedener Zeitungen über die vor- i 5 Pfl- «ssichtlich morgen stattfindende Schlußsitzung der Samoa-Konferenz bestätigen werde, weil sie, wie alle gehörenden Ausschmückungen, nur aus Kombi- lationen entsprungen sind, welche mit den that- sächlichen Vorgängen in gar keinem Zusammenhänge
in denselben gewählten Mitglieder. Zum Vorsitzenden ist vom Könige der Wirkliche Geheimrat Brefeld, zum Stellvertreter Geheimer Oberregierungsrat Fleck ernannt worden. — Mehrere Blätter widmen bereits heute dem König von Italien freundliche, begrüßende Worte. Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt: «Auf dem Wege nach der Hauptstadt Berlin betritt König Humbert von Italien heute nach längerer Zeit zum ersten male wieder deutschen Boden. Den erlauchten Verbündeten Deutschlands, den Verwandten unseres Königshauses, den Freund Kaiser Wilhelm II. begrüßt heute die ganze deutsche Nation in ehrerbietiger und herzlicher Weise und ruft ihm ein begeistertes Willkommen entgegen!" Der Artikel erwähnt dann weiter die kriegerischen Verdienste des jetzigen Königs, der 1870 beim Einzug in Rom den Befehl über die italienischen Truppen bekommen hat, sein Verhalten bei der Katastrophe in Ischia und während der Cholera, spricht von der Interessengemeinschaft beider Völker, der letzten Begrüßung Kaiser Friedrichs und König Humberts und schließt dann: „Wohl ist das deutsch - italienische Bündnis nicht unangefochten geblieben jenseits der Alpen, aber der demselben fest ausgeprägte Zug unerschütterlicher Friedensliebe hat die Geister mehr und mehr in seinen Bann gezwungen und die Volksseele in einer Weise ergriffen, von der die dem Kaiser Wilhelm II. bei seinem Besuch in Rom und Neapel bereitete Aufnahme Zeugnis ist. In den begeisterten Kundgebungen jener beiden Hauptstädte des Landes, und in dem Widerhall, den dieselben in Deutschland gefunden, hat die öffentliche Meinung eine neue Bürgschaft dafür erblicken zu dürfen geglaubt, daß das so glücklich hergestellte Einvernehmen und das im Hinblick auf die Gemeinschaft großer vitaler Interessen geknüpfte Band, dem Bereich der Schwankungen unb Wechselfälle entrückt ist. Deutschlanb steht treu zu seinem Verbünbeten im Appeninenlanbe, mit dem es sich einig weiß in der Pflege aller, auf die Segnungen des Friedens gerichteten Bestrebungen, und einig in der Pflege ber Güter, welche ber Förderung unb Befestigung ber geistigen unb materiellen Wohlfahrt ber Völker unentbehrlich sind. In diesem Sinne entbietet es heute seinen Jubelgruß dem hochsinnigen Beherrscher, dessen Person das Ansehen des italienischen Namens und bas Glück von Italiens Zukunft verbürgt!
Essen, 20. Mai. Die von ber bereits gemeldeten Versammlung von Delegierten der Arbeiter in Bochum beschlossene Resolution bedauert, daß die Bildung von Ausschüssen aus den Belegschaften bei
«Haben fie den Vater schon gesprochen? Ja? Tante Betty unb Onkel Pptlipp ftnb drüben im Park."
«Nieves", feine Stimme klang so bittend, «darf ich die Schaukel nicht anhalten?"
«Ich soll sie hinüberführen ? Ja, bann bitte."
Als fie nnn herabsprang, ergriff er ihre Hand: «Nieves, hat Dir ber Vater nicht gesagt, weshalb ich gekommen?"
,3a."
«Unb in seinem Briefe hat er mir Hoffnung ge. geben, baß mein Sehnen erfüllt werde» könne. Hattest Du selbst das gesagt?"
Ja."
'NieveS, liebe NieveS, so darf ich Dich heut als meine Brant begrüßen?"
«Ja, Herr von Harren."
Er streckte die Arme aus, um fie an feine Brust zu ziehe», aber fie wich seiner Umarmung aus.
«NieveS l" Wie traurig bittend er fie anschaute. «Du nennst Dich selbst meine Braut unb willst mir nicht erlauben, Dich zu küssen?"
Sie blickte einen Augenblick nachdenklich zu ihm auf, dann sagte fie wieder: «Ja, Herr von Haaren", und bot ihm ihre frischen Lippen. Unb bann, als er fie geküßt auf Mund unb Augen, rief er: «Aber wie dos jetzt box Deinen Lippen klingt, mein liebes, süßes Mädchen. Webhalb nennst Du mich nicht Du?"
Nun lachte fie auch. «Ich kann doch nicht sagen, Du, Hen von Haare», unb ich weiß nicht, wie Sie heißen."
„Olaf."
«Welch sonderbarer Name hab ist."
«Ich finde deu Deinen noch sonderbarer", entgegnete er.
«Nicht doch, ber heißt Schnee, unb ich wurde so getauft, weil meine Mutter den Schnee so sehr geliebt", erklärte daS junge Mädchen.
«Unb mich nannte meine Mutter Olaf, Hakon, weil fie de» Namen der ruhmreichen DäueukSuigi» Margarethe führte und die beiden Mensche», die
- der jij nlrag kq ■
n.
stand.
mutz fcoun- und
_ .... bei der Sxpe-
Rtien 31/. KL bei den Postämtern 9 90. 50 Pfg. (exll. LesteSgÄ). JnsMonSgebützr für die gespaltene Zeile 10 Pfg., Reklamen für die Zette 86 Pfg.
isi- meir, !
iinf. ' j reij ls Frej,.
- den 2$ Uhr
Heilung
0N-,
empfingen mittags bie von dem Sultan Mandara chende entsandten, von dem Aftikareisender Ehlers
|lttCer M geführten Tschaggakrieger, welche Geschenke des Sultans