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AßechM Zeilum wöchentliche Beilage«: Kreis'Blatt für dir Kreise Marburg md Kirchhai». - Illustriertes S-nntaEt __________________ Ervedittou- Markt 21. — Redaktion, Druck und «erlag von Iotz. lug. Lech ' öv *****
4 09, wi jao Marbuva. »ie «rpeditiou d Blattes,
JUL IVö den Posttntter, »M. so Pfg. (exkl. _ do» Haas«flei»mch «ogler
[27« ,*V,ÄÄ M Ä" 8* Donnerstag, 9. Mai 1889. ■. I1 ™T- Jahrgang
Daube u.L°.i»Fr°nrfutt «. «t, verlin, Hannover. Paris.
Die Pariser Weitaus kiellttng
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toten offiziell die Teilnahme an der Ausstellung
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Grund er Ab- iswahl n n-
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liefe die Hundertjahrfeier der großen Revolution mb die Eröffnung der „Exposition universelle" zu mer Bekämpfung in geschickter Weise benützt. Die iariser Bevölkerung kümmert sich um den Genera" mte so gut n ie garnicht; für die leichtlebige Stadt il der Seine hatte eine schwere Zeit bestanden; mm forderte von der Republik Verdienst und klingende Einnahmen; in dem Verdruß über den Wirrwarr m Parlament hob man Boulanger auf den Schild mb machte ihn zum Mann des Tages. Aber war ie Wahl des Generals zum Abgeordneten von hnS ein großer Erfolg, das Gelingen der Welt msstellung und ihre glückliche Eröffnung wird ein och größeres Resultat, das nicht Boulanger, sondern tüten Gegnern zum Nutzen gereicht. Die tier hiedenen republikanischen Ministerien seit Beginn r Borbereitungen zur Ausstellung haben alle ihre rast aufgewendet, dies Unternehmen zu einem glichst glänzenden und prachtvollen zu gestalten, 'b das ist gelungen. Man hat kein Geld gescheut, « ein Werk hinzustellen, welches alle früheren ^nationalen Ausstellungen übertrifft, und hat sich ch dadurch nicht einschüchtern lassen, daß alle Groß-
sNaqornck octbote».]
Pariser Plauderei.
Von Walter Frank.
(Nachdruck verboten.)
Gilt Kind des Südens.
Novelle von R. Ynüt.
(Fottfetzung.)
vielleicht gedacht ist, im ganzen ist das Werk bmgen; Carnot kann den Parisern mit vollem tcht sagen: „Seht dies großartige Geschenk hat >ch die Republik bereitet!" und seine Mahnung, t# zum herrschenden Regierungssystem zu stehen, trb begeisterter ausgenommen werden, denn seit ' B8fr Zeit. Wer Paris als großartig hinstellt,
hat auch die Pariser, und der Stolz über die ge-lSie mich beständia auf dem "
lungene Ausstellung wird noch mehr versüßt, durch!nur lustig darauf los'" Mll dieser Redensart fmh?I^ei)en Bismarcks über die ver- die reichen Einnahmen, welche sie den Bewohnern er den Lutz aber durchaus nickt ru miLnrifAer I ^'ebcn,t™ wirtschaftlichen Fragen bis zur Ueber-
der Seinestadt bringen wird Ob der Erfolg der Thätigkeit aufordern, sondern de^elben nur anseEn Ä^^ Handelsministeriums, seine hierüber
Ausstellung ein dauernder während des ganzen wollen, seine Informationen aus s I« gewordene amtliche und nichtamtliche
Sommers hindurch bleiben wird, läßt sich heute Enden herauszuwühlen und ibm ru berick!» nnd Korrespondenz. Außerdem enthält das Werk eine
noch nicht sagen und muß abgewartet werden. (Wohlgemuth) habe der aedackte» Rb/ak- ^oße Zahl zur Sache gehöriger, vertraulicher Ge-
Unberechenbare Ereigniffe sind ja nie zu übersehen, wenige? -inen provozierenden L 2e»ulea?n be\^ to°T bic Mehrzahl bei
Aber so viel ist heute sicher, die Pariser Bevölkerung absichtigt, als bei seiner ersten mündlick^n I^genhett seiner parlamentarischen und sonstigen und auch die Deputiertenkammer, die Mitte des redung mit Lutz er fowtol 2 I ®mpfan9= geführt fern mag. Von Wert für eine
Monats ihre Arbeiten wieder aufnehmen wird,!merkt hätten, daß jede provokatorische ImrGeschichte Bismarcks und unserer gesamten
werden im eigenen Interesse alles vermeiden, was ausgeschloffen sein müsse Der SBerJ^bn^28ir^aftStntroicfcIun9 seinen jene Schilderungen, eine Störung des Ausstellungstrubels herbeiführen im Einvernehmen mit' dem Berirksamtma»? ru m-^'^rmaßen als orientterende könnte. Diese Ruhe ist der boulangistischen Agitations- Rheinfelden qctoeben tnie tonn Einleitung jedem einzelnen Abschnitte vorausschickt.
Partei ebenso schädlich, wie derRegierungnützlich daß seine (W^ - Die unbestreitbare Thatsache, daß es m
und wird schließlich die Ausstellung in voller Ruhe er kaum drei Wnuten mit Lutz aesvrnck^ ba^ »^en viel mehr Gertchtsaffessoren giebt, als der und mit entsprechendem Erfolge geschloffen so können! sowie daraus daü brr R-ri^s sprachen hatte, I staatliche Bedarf es erfordert, hat schon zu den der» anders gegen die Boulangistenpartei auftreten, als von ihm geschriebener Briefe gewiestn solche chm Rbelstande, daß die Assessoren längere Jahre ohne bisher. Aber allein genügt ein großer Ausstellunas- aber taa§ barnnf 'hm Besoldung bleiben, abzuhel en wäre. Man scheut
m'lg to writ.m nicht, um B.uluug-- und feu.”™ S 8,tai ™ WcÄnte ÄSS K** ”"5‘ ** “ d-° S«°- -tn,u.
Anhänge den Gnadenstoß zu geben. Dazu gehört Lutz zwar mit ihm^abgeführt' aberMort freiaelafta hJr ^nn^ toäre: bti
unbedingt noch, daß die verschiedenen republikanischen worden sei. Wohlgemuth erklärt L f.i ^""ahme a.s Referendar nach gemachtem
Parteien ihre Eifersüchteleien lassen damit em | Rbeinfelder ®efänaniffi> JL <>;„ ' • m b5m | ®$amen- Wenn die zum ersten Examen zugelaffenen energisches und fähiges Ministerium dauernd an der behandelt worden — Der Kultusmwiste?"bnt^di! ^Ur^te" Eten, daß sie nur im Falle einer Spitz- des Staates bleiben und eine praktische Politik kgie™^^ daß nicht die für Preußen
verfolgen kann. Geschi-Ht dies nicht, halten die darüber zu veranlassen wie viele Ke'ifteskronk. 5« ^^^de Zahl der Referendarren im Borbe-
Parteiführer keine Einkehr bei sich selbst und geht schließlich der Schwachsinnigen Blödsinnigen Idioten I "^dienst beschäftigt ist, darauf rechnen können,
nach der Ausstellung das frühere Jntriguenspiel von sich, abgesehen von Irrenanstalten in Anstalten w»9 ™ ro“rbe Voraussichtlich di-
neuem los, so wird auch der glänzendste Ausstellungs- ihres Bezirks befinden welcher Art bi, 9 9 8um luristischen Studium abnehmen. Ts
abschluß Boulanger nicht tot machen, und wir werden krankhett ist ob Mefelben ctStüS?at toarum bie
Anfang 1890 dieselben traurigen Verhältniffe haben,! nicht, ob sie zeitweise aufaeteat find ^eilLif, nh,r Iba8„ 6e 8?e^t ^a6en fott' welches sich alle
wie Anfang 1889. bauetnbe Ö' ?ttoe-[e rf.ber anberen Verwaltungszwe.ge in mehr oder minder
. 9 9 ober ^"Wendung sonstiger großem Umfange beilegen dürfen, aber andererseits
Deoisches Reich. AÄaSi i? Q? ba6 dne *•**>!»«
«erlitt, 7. Mai. Der Reichskanzler empfing und ob die G?isteskrankPn' ^t ? 'st.! Annahme ^ tm Publikum eine sehr üble Aufnahme
heute um 2 Uhr die amerikanischen Delegierten zur I Pfleglingen zusammen wobnen ober fto • 9^funben | würde, und dann könnte man gegen dieselbe Samoa - Konferenz, einschließlich be§ Attachees IXÄ auch ins Feld führen , daß die Affeffore? durchaus
Buckingham. Die dreiviertelstündige Audienz fand! zufolge wünscht der Minister diese °UI"- °“e tn b^r Justiz verbleiben, sondern zu einem
in Anwesenheit des Staatssekretärs Grafen Bis- \u ÄeitaTdfc SS geringen Prozentsatz in andere Laufbahnen
marck statt. - Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht I werden könüe aeiflestowacke r I uBet8^en unb nur ihre Ausbildung in der Justiz
das ausführliche Protokoll über die gestrige Ver- Personen in Kranken- Armen^und Kiecken/»«?-,^ ^wmnen wollen. Aus diesem Grunde wird von nehmung des Polizeiinspektors Wohlgemuth vor dem unteriubrinaen ohne daß'bierru ew^b-s^d^' 1^" radikalen Vorgehen gegen die Ueberfüllung Auswärtigen Amte, worin er über die Einleitung! ErlMbnis"erteflt wäre »1 ob St ^ 9?.” Abstand zu nehmen sein. Dagegm
einer Verbindung mit Lutz deponiert, welcher Briefe! stalten wenn sie solcke SBerfonpn^nnfnolimro ? '|to“re bte von der „Kölnischen Zeitung" in Anregung Liebknechts unb der Zentrn-eitung »rjdgit «nb EmS fttÄLÄ den „brnchte B-Ich,-nIm.g in der Inlafimig zu. Recht», ich bereit erklärte, Informationen über die so-! werfen seien. __ Der erste Rand La nUter' | anwaltschaft schon eher ins Auge zu fassen; dieselbe
zialistische Bewegung zu liefern. Wohlgemuth ver-1 gekündigten Werkes des Herrn v Vosckinae^^kürst C{ne< ^^tarisierung dieses Standes verbot Lutz direkt, irgend welche Provokationen hervor-! Bismarck als Volkswirt" ist beo'ie^im^N-L ^inber" auch wohl einen, allerdings nicht be- zurufen. Wohlgemuth giebt zu, in einem Briefe an I Hennig und Eigmdor/ B^^rlln er7chiknen^Das ? W °? 3tb"a^C be§ juristischen 84 M. p Lch?
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unb »«11.6 Ich«t«--d bas Stau,«, aislba6.rfkni4l.7ta«.' stl-Ä: die Thür hinter ihm geschlossen, rang sich ein quäl-1 gegen ihn einzunebmen cetnefen nnb”^ voller Seufzer ans der Brust des Znrückbleibendeu! Gegnern daS^Feld ru räumen' ni m -
und Herr Roderich vonLodow, der immer sich gleich- zweifelt wäre stch ihnen “aeaenfiber1 I. Paris ist in einer Stimmung, nun etwa, wie eine
bleibende Mann mit den höfmännischen manieren onbern todT er feine’ffleanet berMtr?* M^Dame, die ihren ersten Ball besuchen, will,
nb dem stets gleichen verbindlichen Lächeln, liefe ben ÄaniöTttae8 @belmanm8 «nmöbi“.?? b»6et ^it, steht vor bem Spiegel, be.
ich tu seinen Sessel finken und preßte die Hände gegen aber wollte er veraeffen Nun! trachtet sich von oben bis unten, elegant, chic vom
te klopfenden Schläfen. Welcher Sturm mnfete mo^te er ^to [o8t^26e^ nnb onn Ä,n M SACittI bi8 »HI 3=6«. Und welche Herrlichkeiten wohl seine Brust durchtoben, um ihn so aller Fassung ihn dort gehalten ?ou Allen “ Bauden, di« wird nun der Ball erst bringen? Sie steht fich als zu berauben? I y »nb bn* r«« L » = u t Ballkönigin und träumt von holden Triumphen.
,O Ines, Ines', stönte er, „man sagt, daß dieLach der Nation befßlbert tonrbM^tLf «L!« ?“ SBft«^«nLfo Sßari81 Unb e8 ist doch nicht einmal Liebe der Hauch Gottes in uns fei, und doch bin ”adt ein Marcauin Kästck^n ^w.to-« ^b° eJfte Weltausstellung, sondern die vierte, die man
ch b.„ st- „ -t-ta S-wo-b--.. ÄffÄSftÄ
Wie schwer sein «them ging und wie sei» Herz cfa?M bdfen 3*5«,Uebo^^mDn3MMomn, die von 1878 ein MinnS fich zusammenkrampfte bei diese» WortenI Er hatte an den Wauaen das Bl'n?^^licktrosa^o bd b°"r?^Mtllianen. Und mit der jetzigen, am Dienstag t« Augen geschloffen, und da war es plötzlich, alb oäfereib bie fienenbe» IM%b n KSSmöfiS C!Dff® toitb am Schluffe ihrer Tage wohl anch würbe eine Zeit, bie o, wie lange schonl ber Ver.!aufzufordern schiene», 'aber tmrnibmei” ^e£6enesewbtl verbunden fein, das nicht jedem gangenheit angehörte, wieder zur Gegenwart. Er bem Beschaner ein vaar arofie orfinito k^nn,Wenn auch ber Staat 17 Millionen,
taub im Garten draußen, um Abschied zu nehme«, I Auaen mit tnnbrbn» m schimmernde I die Stadt Paris 8 Millionen hergegeben Haden unb
denn er wollte fort, fliehen vor dem nahenden Winter I über denen feingezeichnete tieAckwa^re “»rauen *sto I ^Hioue» dmck Ausstellnngsbons aufgebracht
in ein blühendes Land, aus der intrigueu» und tanke, wölbten Diese Anaen fesselten^selbtt im «Hhe b.n I’ b e ®°P«« der Exposition universelle find enorm,
vollen Hoflust in das frische, heitere, freie Leben Mto daß -r fick nickt losreifien tonl I wer dentt daran tieute? Niemand. Man denkt
hiuavS, um all' das zu vergessen, was man ibm an- stampfte den Rasen mit dem Knfie als er fi* F;' b e Pallschöne »nt an die Triumphe, bie man gethan. Von bett Menschen, beutn Hoflnft SebettS. aX^®ebStt^^ertmte^5 «ttb »ie um%ÄN^et"<JJfl,!fba8.-®eIb' waches matt einnehmen wird, lüft war, jenen Männern, bie ihr unbebeutendeS I fich selbst zu rechtfertigen sagte er vor fick bin ^a(r JCr« absolut um nichts wehr.
Selbst hinter Titel unb Orben versteckte», und jenen lieg daran? Veraeffe“' kann ich stnes sm/ih’K al8a^fdnc Ausstellung, sogar die alljährliche Kunst. Frauen, welche die Macht ihrer Schönheit so wohllniemalsda ichessoalübeto baffe-nnh SrLM ÄeDnnfl' b» Salon, diesmal am 1. Mai eröffnet, kannten und so trefflich verstanden, Liebe zu heucheln, ihres BUdeS soll meinen Haß »ähren. “UI "^ensächliche Beachtung. Fertig ist die
— wollte er fich hinausretten in bie ewige, wahre, I will nickt mehr an fie denken denn ’b»^I ^vsruon universelle immer noch nicht, es wirb un. große Natm. Freilich war ihm der Entschluß nichtIan fie soll mir bas schöne freie Leben In4*ubt0<ben £a0 unb Nacht noch geschafft, olleS tit
leicht geworden, die Stellung zn verlassen, die Fürsteu- entgegengehe, nicht stören ' Nein ick will nto?. ^ta?,b iB ^tz-u. Auch auf dem Eiffcllur»
gunft ihm lieb und ehrenvoll gemacht, aber feine ustddU »eilten feine Gedanke? JlÄ .n, ^^tzt erst die große elektrische Laterne eingerichtet, Gegner verstanden so meisterlich, Jeden, der eS ver. freilich mit Sitterfeit.@r baditebe^Sfnnh, liaL®«4® kilometerweit ihr Licht ins Lanb hineinwerfen suchte gegen den Strom zu schwimmen, unmöglich er zu ihr geeilt war ihr alles in s»a,?^n f ,*8 L°^ e° unerreicht der Eiffelturm aber auch ba. ru machen. Und wie leicht hätte er Jenen gefährlich überströiuendeS Herz' ihm eiuaab Sb'tm Z S fte4t' e°H «™ften Sehern ber anäfteHung, die nicht werden könne«, wen« er die Gunst, die Sssterenimn» verlangte Entlafinna aus Ä'diÄ“ «r diel nur zum Vergnüge« «ach der Seine kommen, wird hm anfänglich erwies, zu feinem SBorteü nnb ber " Raffung ans Muen Di-nste» erhol en. weit mehr als dies himmelragenbe Bauwerk die
i (Fortsetzung folgt) > kolossale Maschinenhalle der Ausstellung bewundert
te und Ahnten und zwar mit Recht, denn das Unter» leich» hmen ist gar zu sehr mit der Erinnerungsfeier esuche t die große Revolution verquickt worden und von “ “ lchen friedlichen Bestrebungen sollten alle politische „ mbenzen ferngehalten werden. Die Hauptsache gier ri6t aber für die französische Regierung. Ist in r Ausstellung heute auch noch nicht alles so, wie
ß am Montag durch den Präsidenten der ftan- ^fischen Republik, Herrn Carnot, eröffnet worden. M die Republik und die gegenwärtige Regierung ift dies Ereignis in der That hochbedeutsam, es Ißt ihre Waagschale sinken, die des Boulangismus wiporschnellen. General Boulanger, der in einem »bedachten Moment sich zu dem kühnen Ausspruch inreißen ließ, es sei alle Aussicht vorhanden, daß )0Pf, r die Weltausstellung eröffnen werde, sitzt als llwtt, Wchtling in London, ereifert sich gegen die Pariser »ge«- Regierung, muß aber ohnmächtig zuschauen, wie
kbl Jene8 eilte bann i« be« Garte«, über ihr Ent- neu» Eru die Ehocolade vergessend. Ich mußte mit ihr •tttn, eben so auch Mercedes, die in Spanien bei schon die Stellung einer Duenna bekleidete und k ans Sevilla hierher gefolgt mar. Wie sie dann __vchneetreibeu stand, bie Flocken mit ben feinen wen auffangenb unb mit strahlenden Blicken ihrem i«e« zuschaute, während fie ei« über das andere « rief: „Nieve, nieve, Schnee, Schnee", als die t» *rit Luft allmählich das Blut rofig durch bie feine getönte Haut, schimmern ließ — wahrhaftig, ich ” 3»es niemals sonst so schön gesehen, als in - Augenblicken —
er schwieg eine Weile. Seine Stimme hatte bei 187 ' Schilderung ungewöhnlich warm geklungen, als M* «inn aber fortfuhr, tönte fie »lebet gepreßt. .Ein lfl7i, darauf wurde Nieves geboten. Als das kleine WvC 2hr zuerst in die Arme gelegt wurde, da be. 1C51/, ^"e sie es auch mit so entzückten, verwunderte« 74*/, wie damals die Schneeflocke«, war es doch 881/. ? w zart nnd weiß, und dann flüsterte fie wieder: Ivlss, nieve.“ — Es war das letzte Wort, das ick IM ’’^rtn Lippen gehört, und deshalb nannte ich 77** Kind: Nieves.
Mil i.'? 6ast Dein Weib sehr geliebt?" fragte der b v! bet i 6t gleichfalls an bas Fenster getreten 1W’/i '^‘«tQonb leicht auf des Andern Schulter legend. 337^ nlfdilippl zuckte der auf. Ein tief schmerzlicher K-9V« ' >«iner blauen Augen flog zu dem Bruder hinüber, 94ls - fo«vn er unvorsichtig an eine HerzenSwunde ge, »W’f» «nb erst auf beffe« erstaunt fiagenben Blick m8nete er schnell, fast heftig, tote zu seiner Recht. Ä0: -3", ja, ich habe fie geliebt »nb — ich i tv v°ch-' Dann hatte er fich wieder gewandt die Stirn an bie kalten Scheiben gedrückt.