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Illustriertes Sonntagsblatt.

Expedition Markt 21. Redaktion, Druck und Verlag von Ioh. Ang. Koch.

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Newyork, 23. April. Gemäß der Kundgebung des Präsidenten Harrison wurde gestern mittag das Oklahomaland in dem Jndianergebiete den An­siedlern eröffnet, von welchen ungefähr 50 000 au den Grenzen versammelt waren. Sobald die Wachen sich zurückgezogen hatten, stürzte die Menge mit allerlei Fahrzeugen auf das neue Gebiet. Nach angestellten Berechnungen dürste es ungefähr nur 10 000 gelingen, sich brauchbaren Boden anzueignen. Da diese gegenüber den übrigen enttäuschten Kolonisten ihren Besitz verteidigen müssen, so wird ein Blut­vergießen befürchtet.

meldet: In Schabotz wurden König Alexander von Serbien und seine Begleitung bei dem Besuche der Kirche von dem celebrierenden Erzpriester mit einem Segensspruche begrüßt. Der städtischen Deputation antwortete der König selbst, er sei glücklich, aus der Heimstätte seines Großvaters so schöne Erinnerungen mitnehmen zu können. Am Nachmittage telegraphierte der König an seinen Vater nach Jerusalem über den glänzenden Empfang. Bei dem Ausfluge nach dem Misarfelde betete der König an dem Grabhügel der Gefallenen. Er wurde überall begeistert empfangen, abends fand Konzert und Feuerwerk statt.

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Urlaub genommen. DieKrz.-Ztg." bestätigt, daß er sich von der politischen Agitation zurückzieht. Dasselbe Blatt bringt die auffällige Meldung, daß bisher keine bestimmten Entscheidungen über die Londoner Reise des Kaisers vorliegen. Sämt­liche Blätter bringen Nekrologe über den Geheimrat Wagener. Ein Artikel derPost" über das Einkommensteuergesetz führt aus, daß die öffentliche Meinung die Steuerfreiheit der Standesherren als ein ungerechtes Vorrecht ansehe und daß die Standes­herren zur Beseitigung des bestehenden Privilegs selbst die Hano bieten sollten. Wiener Mel­dungen machen cs zweifellos, daß die dortigen Un­ruhen durch antisemitische Agitatoren geschürt werden.

Thora, 20. April. Die Kunde von der Ver­haftung eines russischen Spions durcheilte heute nachmittag wie ein Lauffeuer die Stadt. Vor der Kommandantur, wohin derselbe zunächst gebracht worden, sammelte sich eine gewaltige Menschenmenge an. Alle wollten den Spion bei der Ueberführung zum Polizeibureau sehen. Ver Verhaftete soll ein hoher russischer Offizier (General oder Oberst) sein. Er wurde im Fort IV ergriffen. Auf den Spion fahndete man hier bereits. Die Mannschaften der Garnison waren beauftragt, auf verdächtige Personen zu achten und zur Information hatte man ihnen sogar Photographien des Spions vorgezeigt. Der Verhaftete war in hochfeiner Civilkleidung. Sein Gesicht soll der Photographie entsprechen, doch hat

usb Sorge wirst Du nach und nach die Krankheit überwinden und gewiß nie mehr nach der mir so schrecklichen Anstatt zuiückkehrcn."

»Nein, das werde ich nicht*, entgegnete entschieden Contessa Beatrice,zumal auch derjenige, welcher Äser ganzes Unglück verschuldet, dessen Anblick mir mt langen Jahren schrecklich gewesen, nicht mehr am Leben ist.*

»Meinst D» den Conte di Locarno, liebe Tante?* nagte Angela mit umdüstrrtem Gesicht.

.Ja, mein Kind*, antwortete diese mtt einem schweren Seufzer, wie Du auch bald höre» wirst.'

.Aber, teure Tante, willst Du nicht Deine Mtt «Unngeu auf eine andere Zett verschieben?' meinte Morglich Angela. .Die Dtt daraus.erwachsende Aufregung möchte nachteilig sein--

.Sei deshalb unbesorgt', versetzte beruhigend die *eiteffa. .Es ist auch richttger, über alle frühere» drriguifsc wieder einmal zu sprechen, nachdem ich, lest ich Dich »»erst gesehen, fortwährend deren ge. bacht. Auch muß e» geschehe», ehe ich Eelena verlasse.

gehe von hier »ach Neapel »»d möchte dort am Obsten in Deiner Billa bleibe», die mtt so g»t etfefr»--*

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Die Exped. der Oberh. Zeitung.

Dresden, 23. April. Das kaiserliche Paar ist heute vormittags 9V* Uhr in Strehlen eingettoffen. Die Majestäten wurden bei ihrer Ankunft von der Königin empfangen und nach der Billa Strehlen geleitet. Ein zahlreiches Publikum begrüßte die Majestäten mit stürmischen Hochs und Hurrahrufen. Heute nachmittags 4V» Uhr findet bei dem Könige eine Familientafel statt.

Hamburg, 23. April. DerHamburgischen Börsenhalle" zufolge ist der am Sonntag hier ab­gegangene PaketdampferWieland" gestern in Havre eingetroffen und geht heute nach den Azoren ab, um im Hafen von San Miguel die dreihundert geretteten Passagiere des DampfersDanmark" abzuholen und nach Newyork zu bringen.

Erscheint täglich u|a u wattige» »ach Sonn- und Feiertage». vuartal-Nbmmements'PreiS bei der Oree» dition 21/» Ml., bei de» Postämter» 2 Ml. 50 Pfg. (exll- Bestellgeld >. Jnsattousgedtlhr fist die gespaltene Zeile

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Hesse«-Nassau.

Marburg, 24. April. Am heutigen Tage nahm das diesjährige Ersatzgeschäft für den Kreis Marburg feinen Anfang und wird dasselbe bis inklusive Mitt­woch den 1. Mai dauern, an welchem Tage die Losung und Klassifikation der Mannschaften der Re­serve, der Landwehr, der Ersatz-Reserve und der ausgebildeten Landsturmpflichtigen des zweiten Auf­gebots stattfindet.

Marburg, 24. April. Gestern mittag kam bei der Rückfahrt von Spiegelslust am Studentenpfad ein mit leeren Fäßern beladener Bierwagen einer hiesigen Brauerei ins Rutschen, der Fahrbursche wollte wahrscheinlich den Wagen festschrauben, während das Pferd nun zu scheuen anfing eilte er zu diesem und stürzte so unglücklich, daß der Wagen ihn überfuhr. Pferd und Wagen kamen unversehrt zur Brauerei. Der Verletzte wurde zur Spiegelslust gebracht und von da mittelst Chaise in die chirurgische Klinik, wo er heute früh verschieden ist. Der Ver­unglückte war erst Tags vorher getraut und war als ein zuverlässiger, ordentlicher Mann bekannt. Bei diesem Unglücksfall wird die Unfallversicherung in Kraft zu treten haben und der Witwe des so kurzen Ehestandes ein Einkommen von 20 Prozent

Vermögen, meine Schwester und ich aber entstammte» einer alten doch wenig begüterten Familie, und wäre» frühzeitig Waisen geworden, welche längst verstorbene Verwandte erzogen. Wir waren die glücklichste» Paare, wenngleich meine und meines Mannes Ehe kinderlos blieb, Du aber Deinen Eltern geboren wardst, deren höchster Wunsch wie auch der nnsrtge etn Soha war, nm einstmals den alten Namen fortzuführe». Der Conte Carlo nnb seine Schwester besaßen et» nnr geringes Vermögen, welcher ersterer einen große» Hang zum Wohlleben hatte, nnb sich kostbaren Lieb­habereien überließ, ohne sich durch seine Stellung i» der Landesverwaltung die Mittel dazu erwerben z» können. Er geriet dadnrcb in bedeutende Schulde» die ihm uach nab nach lästig wurden, nnb in aller Stille hatte er längst darauf gesonnen, sich Geld z» verschaffen, und dabei vor keiner That zurückzn- chrecken. Er halte in Erfahrnng gebracht, daß mei» Gatte sich einer mit der Landesregierung unzufriedene» Partei angeschlosstn, die im Geheimen Versamwluuge» hielt was sie irn Fall bei Entdecknug des Hochverrats und bamit der Gefängnis- ober TobeSstrafe schuldig machte. Mit der Enthüllung aller dieser Thatsachc«, von denen ich keine Ahnung hatte, erschien er eine» Tages, als elfterer abwesend war, und erklärte weine» Gatten angeben zu wollen, wenn er ihm nicht die von ihm bt zeichnete bebentenbe Summe geben würbe. Tätlich erschrocken bat ich ihn flehentlich, sein Dor. vaben nicht anSzuführen, und versprach ihm da» Selb zn verschaffen, woranf er mich mit der Zu- iLernug, so lauge nichts gegen meinen Gatten nutete Nehmen zu wolle», verließ. SIS dieser kam, fand er mich anS Angst und Sorge nm ihn krank, und al» :r von wir die Ursache meiner Erkrankung erfuhr, ah 1» leider, daß Augst und Sorge nicht umsonst !pwesen, denn erschreckend versprach er seinem Detter die ihm zugesagte Summe zu schicken.

(Fortsetzung felgt)

Fenstern und von den Dächern vieler Häuser flog m aus das Militär ein Steinhagel, worauf Dragoner in die Menge ritten und sie durch Säbelhiebe aus­einander sprengten. Heute früh fielen keine Ruhe­störungen vor, der Streik wurde aber noch aus­gedehnter, von 500 Wagen verkehren nur 119. Heute abend dürften sich die Unruhen erneuern. Der Kaiser, der heute früh aus Ischl zurückkehrte, ließ sich sofort vom Polizeipräsidenten über die Ex­zesse Bericht erstatten.

Pest, 23. April. Der Finanzminister Weckerle legte gestern seinen Wählern in Ragy-Banya sein Programm dar und bezeichnete als diejenigen Fragen, welche seine Thätigkeit in den letzten zwei Jahren rn Anspruch genommen hätten und der nächsten Zukunst ihre polittsche Signatur verleihen würden: die Regelung der Finanzen, die Herstellung des Glerchgewrchts des Staatshaushaltes, die Entwickelung der kulturellen und wirtschaftlichen Verhältnisse und die Hebung der Wehrfähigkeit des Landes. Indem der Minister ausführte, was in diesen Richtungen bereits geschehen sei, wies er auf die Ausdehnung der Konversion auf andere Staatsschulden hin, welche erfolgen würde, sobald die Vorbedingungen dazu vorhanden seien, ferner auf die allmähliche Auf­hebung des Lottos, endlich auf die Frage der Valuta und der Münzeinheit, als auf Fragen, welche eifrige Vorstudien erheischten. Bei der Besprechung der Eisenbahn-Verstaatlichungs- und Tarifpolitik betonte Weckerle die Notwendigkeit einer umfassenden Tarif­reform im Interesse des Handels und der Industrie, erörterte schließlich die Wehrsrage und mahnte von der Hingabe an den populären Gedanken einer selbständigen ungarischen Armee ab.

Brüssel, 23. April. Boulanger reist Mittwoch, 6/* Uhr morgens, von hier ab und kommt nach­mittags 3*/* Uhr in London an.

Marseille, 23, April. Bei dem gestrigen polittschen Bankett hielt Antoine eine Rede, worin er alle Franzosen beschwor, so lange Elsaß-Lothringen nicht wiedergewonnen sei, alle Spaltungen im Innern und alle Streitfragen zu vergessen und sich zum Besten des Vaterlandes und der Republik zu verttagen. Er kennzeichnete die im Boulangismus liegenden Gefahren, erinnerte an das Unglück, welches das persönliche Regiment über Frankreich gebracht habe und drückte die Hoffnung aus, daß, wie 1870 das Land von dem Bonapartismus geheilt worden sei, das Jahr 1889 das Land von dem Boulangismus heilen werde.

Belgrad, 23. Aprll. DiePolitische Korresp."

Und gewiß seine baldige Rückkehr nach Neapel veranlassen", erwiderte Contessa Beatticc.Höre ober nun unsere Familiengeschichte, die ich Dir in mög. liajfter Kürze berichten will und die Du später teil­weise auch in den onfgefnnbenen Papieren lesen kannst I"

Von wem sind die Aufzeichnungen ?" fragte Angela.

»Don der Freundin und Gesellschafterin Deiner verstorbenen Mutter, welche Dich dem Fenertode ent- rissen, und auch den ihr bekannten Kasten mit den Familieubocnmenten gerettet hat!"

Angela blickte sie erstaunt an und fragte schnell: War die Freundin Tante Alessandra?" .Nein mein Kind, sie ist, was ebenfalls aus den Papieren hervorgeht, früh gestorben, denn diese find von Alessandra Manfredi, einer Verwandten von ibr, fortgesetzt, zu welcher sie sich mit Dir uach deiner Rettung begeben", entgegnete die Contessa.

.Wie alles geschehen, wirst Du durch meinen Be­richt erfahren, es wundert mich nnr, daß Signora Alessandra Dir nichts, wenigstens zur Zeit Deiner Verlobung, von dem Jnhatt des Kastens gesagt.*

.DaS ist allerdings wahr", antwortete Angela, und plötzlich au die letzte LebenSstnnde ihrer Tante denkend, war ihr deren schweres Ende klar, das sie daun der Contessa schilderte und lebhaft hiuzufügt.:

«Jedenfalls hat Tante Alessandra mich auf ihr wichtiges Geheimnis aufmerksam machen wollen, dock> st sie nicht mehr dazu imstande gewesen, was amt ihren Tod erschwertet*

Contessa Beattice war derselben Ansicht, und nach. >em Taute und Nichte das traurige Ereignis nochmals besprochen, begann erstere wie folgt die Famtlienge. chichte der Locarno.

.Deine «erstorbene Mutter und ich heirateten ast zu gleicher Zett die Conte die Locarno, Settern de» kürzlich Verewigten und feiner Schwester, welche diese Besitzung bewohnt, und war mein Gatte der Were der Brüder. Sie besaßen ein ausehrtticheS

Ausland.

Wie», 23. April. Ueber den Verlauf des gestrigen Abends und den heutigen Stand infolge des Streikes der Tramwaykusscher wird gemeldet: Die Ruhestörungen wurden gestern abend überaus bedenklich, aus

.Welche Freude wird t8 mir sein, Dich, liebe Tante, nachdem ich meine gute Tante Alessandra verloren, mit meiner Pflege und Sorge umgeben zu können und wie gern wird dies auch Marcella thun, wenn sie erst alles erfahren?" rief lebhaft Angela.

.Es wird für uns noch alles gut werden, mein teures Kind, erwiderte bewegt die Contessa. Jetzt aber, denn Deine Tante Andrea wünschte ebenfalls Dich als Verwandte zu begrüßen--*

Wie sehr bebaute ich, daß wir uns so wenig verwandtschaftlich gegenüber stauben", konnte Angela sich nicht enthalten zu bemerken.

Sie berent baS Geschehene aufrichtig", entgegnete Contessa Beatrice.Doch laß mich nun erzählen, auf welche Weise Deine Herkunft entdeckt worben ist, -waS wir Marcella zu danken haben, die mdeS noch nicht weiß, welchen wichttge» Dienst sie Dir geleistet."

Marcella?" rief überrascht Angela.

Ja, mein teures Kind", nnb Contessa Beatrice erzählte, wie der Kasten anfgefunbeu, der fick in den Händen der Sebtisfin von Santa Maria befand.

Das ist allerdings seltsames", versetzte lebhaft Angeladenn ich habe nie einen solchen Kasten im Besitz meiner verstorbenen Tante gesehen, doch hätte auch ich ihn jedenfalls später gesunden. Und der Inhalt, teure Tante?"

Die Contessa erzähtte waS sie darüber wußte und fügte bann hinzu:

AIS auch ich den Inhalt der Papiere, teilweise aber durch die hochwürdtge Aebtisfiu, teilweise aber durch das Leben derselben erfahren, bin ich sofort hierher geeilt, nm mich deinetwegen mit meiner Cousine in Verbindung zu setzen und Du kannst Dir meine Freude vorstellen, «18 ich von Deiner Anwesenheit tu Celeua hörte. Bon dieser wollen wir die hoch- würdige Aebtesfiu sobald wie möglich benachrichtigen."

Und auch Marcella,,' sagte Angela deren Augen und SefichtSzüge ihr lebhafte» Interesse an dem Gehörten verriete».Der Marchese di Colons» wird durch Giovanni erfahre», daß ich hier bt»--"

MchM Rettung

Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für dir Kreise Marburg md Kirchhain

.Du bist von nun an mein Kind, Angela, dessen Lefitz mir baS Leben wieder wert machen wird, nm bas ich vollständig genesen möchte, gewiß auch ge- roxii» Men werde--

1 L »Ja, Du wirst genesen, teure Taute', erwiderte sich an sie schmiegend, Angela. «In meiner Liebe

Marburg, Donnerstag, 25. April 1889. WSMÄliÄSKSSjM

Deutsches Keich.

Berlin, 23. April. Tas kaiserliche Paar ist heute früh um 61/» Uhr nach Dresden abgereift. Geheimrat Wagener, der Mitbegründer derKreuz- Zeitung", ist in Friedenau gestorben. (Hermann Wagener, einst der Führer der konservativen Partei in Preußen, in den letzten Jahren nur selten in der Oeffentlichkeit genannt, war 1815 zu Segelitz bei Neu - Ruppin geboten. Er verfolgte die übliche juristische Laufbahn bis 1848, in welchem Jahre er, dieNeue Preußische Zeitung" gründete und zu einem mächtigen Organe der Konservativen gestal­tete. Seine Wahl zum Abgeordneten ließ ihn von 1854 bis 1866 seine Thätigkeit auf die parlamen­tarischen Arbeiten konzentrieren. 1866 folgte seine Ernennung zum Vortragenden Rate im Staats­ministerium, da Fürst Bismarck durch ihn einen Teil der Altkonservativen für seine Politik zu gewinnen hoffte. Durch die Laskerschen Enthüllungen über die Gründungen bloßgestellt, mußte Wagener 1873 seinen Abschied einreichen. Als gewandter Redner mid wissenschaftlicher Begründer der konservativen Anschauungen hatte er der Partei große Dienste geleistet.) Das Herrenhaus ist unerwartet bereits zum 29. d. Mts. einberufen worden, um die noch testierenden Gesetzentwürfe zu erledigen. Der Post" zufolge ist dem Bundesräte ein Antrag Preußens, betreffend die Abänderung des § 4 des Strafgesetzbuches (Verfolgung wegen im Auslande begangener Verbrechen und Vergehen), nebst einem bezüglichen Gesetzentwürfe und Begründung zuge- zangen. Hofprediger Stöcker hat einen lOtägigen

(Nachdruck verboten.)

Angel«.

Erzählung an» vergangenen Tage».

«Fortsetzung.)

Nur zu gern, teure Taute', erwiderte lebhaft Angela.Verzeihe wenn ich, aufgeregt durch alles »a8 ich diesen Morgen erfahren, eS unterlaßen

Contessa Beatrice schloß ihre schöne Nichte in die Arme und sie zärtlich küssend, sagte sie tiefbewegt: