mutig, die Kammer beschließt denselben mit 253
Landtag.
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Berlin, 9. April,
31. August 1786 geboren.
Luxemburg, 9. April.
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Berlin, 8. April.
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Fraukfurt, 9. April. Der Herzog von Nassau ist mit dem Erbprinzen und dem Gefolge um 2 Uhr 15 Minuten nach Coblenz abgercist.
Boulangers noch keine Entscheidung getroffen, aber fache Tagesordnung erledigt Boulanger eröffnen lassen, nenn er auf die Sym- Anträge; Petitionen.
pathien reche, welche Belgien stets politischen Flucht-1
sicht genommen, welche zur Jagd, Fischerei und zum Sport Beziehung haben. Der Ankauf derselben erfolgt durch den Vorstand der Ausstellung oder durch eine von demselben zu bestimmende Kommission. Die Ziehung soll am 19. September 1889 stattfinden. Im ganzen gelangen nach dem Verlosungsplan aus 100 000 Lose über 2000 Gewinne zur Ausgabe, und wird der Hauptgewinn den Wert von 10 000 Mark repräsentieren.
Schloß Rumpenheim, 7. April. Ein gestern nachmittag hier eingetroffenes Telegramm meldet uns, daß die seitherige Besitzerin des hiesigen Schlosses, Ihre König!. Hoheit die verwitwete Frau Herzogin von Cambridge, geb. Prinzessin von Heffen (Casiel), in zurückgelegtem 92. Lebensjahre in London gestern verstorben ist. Die Verblichene war das jüngste von 6 Kindern des im Jahr 1837 verstorbenen Landgrafen Friedrich von Hessen, und sind ihr die älteren Geschwister sämtlich in hohem Alter bereits mit dem Tode vorangegangen. Die Frau Herzogin hinterläßt 3 Kinder: den Herzog von Cambridge, Generalissimus der englischen Armee, die regierende Frau Großherzogin von Mecklenburg- Strelitz, sowie die Herzogin von Teck. Die Verstorbene, welche früher so gern und häufig im Sommer in Rumpenheim weilte, konnte ihres hohen Alters wegen bereits seit 15 Jahren ihr so herrlich gelegenes Schloß hier nicht mehr besuchen, vergaß jedoch auch in der Ferne die hiesigen Armen nicht, und ließ jedes Jahr eine gewiffe Summe an die Witwen und Waisen verteilen. Das Hinscheiden der hohen Wohlthäterin wird in Rumpenheim schmerzlich bedauert, und ihr stets ein ehrendes Andenken bewahrt bleiben. Mit diesem Todesfälle geht das hiesige Schloß, welches zum Fideikommiß der Land- gräflichen Familie gehört, in den Besitz Sr. Königl. Hoheit des Landgrafen Alexander von Hessen über, welcher zur Zeit auf Schloß Philippsruhe bei Hanau residiert.
Carlshafe«, 9. April. Die medizinische Wissenschaft hat auf dem Gebiete der Chirurgie oft staunenswerte Erfolge aufzuweisen. So sind hier in letzter Zeit wiederum zwei Fälle zu verzeichnen, die von der Geschicklichkeit des hiesigen Arztes Dr. A. Zeugnis geben. In diesem Winter wurde an dem Diphtheritiskranken dreijährigen Kinde des Kaufmanns S. durch Dr. A. unter Assistenz des Dr. I. aus Lippoldsberg der Luftröhrenschnitt gemacht : heute ist dasselbe wieder munter und gesund. Am vergangenen Sonnabend mußte an dem achtjährigen Söhnchen des Schmieds Sch., welches am acuten Kehlkopfkatarrh erkrankt war, die Tracheotomie von den beiden erwähnten Aerzten vorgenommen werden. Auch dieser Fall ist bis jetzt gut verlaufen und befindet sich der kleine Patient verhältnismäßig so, daß begründete Hoffnung auf völlige Genesung
gegen 242 Stimmen. Der. Verlauf der Sitzung war ein äußerst stürmischer. — Der Chemiker Chev-
Real
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Reichstag.
Berlin, 9. April.
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Hesse«-Nassau.
Marburg, 10. April. Morgen, Donnerstag, findet hier der zweite diesjährige Pserdemarkt statt. Da die Stadtbehörde in hiesigen und auswärtigen Zeitungen entsprechende Bekanntmachungen erließ und auch das neuerdings aus den Kreisen der Interessenten selbst gebildete Marktkomitee eine rührige Thätigkeit entwickelte, so steht zu erwarten, daß der Zutrieb von Pferden sich gegen früher erheblich steigern wird. Wie bereits mitgeteilt, hat die Stadt als Marktplatz den städtischen Holzhof zur Verfügung gestellt und weiter das Marktkomitee dafür gesorgt, daß die zur Unterbringung der Tiere erforderlichen Stallungen in ausreichender Anzahl vorhanden sind. Zur Vermeidung von Unzuträglichkeiten dürfte sowohl den Lehrern wie Eltern zu empfehlen fein, Kinder von dem Marktplatze fern zu halten.
Marburg, 10. April. Nachdem soeben ein Seiner orientierender Stadtplan erschienen ist, erhalten wir Kenntnis, daß schon seit langer Zeit ein sehr großer und spezieller Plan von Marburg in Vorbereitung ist, welcher in nächster Woche erscheinen soll. Die gründlichen Vorarbeiten für denselben waren so beträchtlich, daß sein Erscheinen sich etwas verzögerte.
— lieber den Stand der Saaten int Regierungsbezirk Cassel veröffentlicht der „Reichs-Anzeiger" folgendes: Die durch das wärmere Wetter gut entwickelten, schon widerstandsfähiger in den Winter gekommenen Saaten hat eine dicke Schneedecke gegen den schädlichen Einfluß der Kälte geschützt. Der Stand der Saaten kann zurzeit im allgemeinen als ein günstiger bezeichnet werden, wenn auch die infolge der niedrigen Temperatur zurückgehaltene Entwickelung der Wintersaaten noch kein sicheres Urteil gestattet. Nur an einigen Stellen hat die Saat, besonders der junge Klee, unter der zu dicken Schneedecke etwas gelitten und ist gelb geworden, doch wird sich auch dieser bei günstigem Frühlingswetter erholen. Ausgegangen sind die Saaten nur zu einem geringen Teil.
Cassel, 9. April. Die Leichenfeier des verstorbenen Generals von Schlotheim, wird auf Allerhöchsten Befehl mit den bei einem kommandierenden General üblichen Ehrenbezeugungen stattfinden. Die Leichenparade wird aus 2 kombinierten Bataillonen des Regiments von Wittich, 3 komb. Eskadrons des Regiments Landgraf Friedrich II. von Hessen-Homburg, 2 komb. Batterien des 11. Artillerie-Regiments bestehen und von dem Generalmajor von Seyfried kommandiert werden. Die Leichenfeierlichkeit findet im Trauerhause statt und werden voraussichtlich Deputationen der sämtlichen Truppenteile aus dem Verbände des 11. Armeekorps hier eintreffen. — Einer Kaiserlichen Ordre zufolge ist zum Andenken an den verstorbenen General von Schlotheim für das 11. Armeekorps eine Trauer von 3 Tagen an- geordnet worden. — Wie ferner mitgeteUt wird, sind für die Leichenparade des Entschlafenen außer den Chorälen: „Jesus meine Zuversicht" und' „Was Gott thut, das ist wohlgethan" die Trauermärsche von Chopin und Schubert, letzterer in B-moll, bestimmt worden.
Cassel, 10. April. Der Herr Minister des Innern hat unter dem 20. März dem Vorstand der in den Monaten Juni, Juli und August zu Cassel stattfindenden Allgemeinen Ausstellung für Jagd, Fischerei und Sport die Erlaubnis erteilt, in Verbindung mit dieser Ausstellung eine öffentliche Verlosung zu veranstalten und die Lose im ganzen Bereich der Monarchie zu vertreiben. Als Gewinne find durch Neuheit, Zweckmäßigkeit und mustergültige Ausführung sich auszeichnende, insbesondere solche gewerbliche und kunstgewerblicbe Gegenstände in Aus-
Fröhlich , unbekümmert und nachgiebig, wie er von Natur ist, war außerdem die Schule, iu die ihn die Geschichte nahm, nicht geeignet, ihm einen unabhängigen originellen Charakter anzuerziehen. Denn wir sehen die eingeborene Bevölkerung dieser schönen Gestade deS Genfer Sees zuerst aus deu Händen der Römer in die der germanischen Stämme übergehen, um später nach langer Bedrückung durch den eigenen Adel iu die Gewalt der Herzöge von Savoym zu fallen, betten sie wiederum der mächtige Kanton Bern entriß, der das Waadtland trotz mehrerer Erhebungs- Versuche lange unter strenger Zucht hielt, bis endlich die französische Revolution auch den armen Waadtländern die so lange ersehnte Freiheit verschaffte.
So lebt dies Völkchen denn jetzt ruhig in seinem schönen Laude dahin und begnügt sich tu Ermangelung der höhere», weltbewegenden Politik seine eigenen kleinen Parteiwtrreu zu haben, dir vielleicht einem Ausländer etwas kleinlich erscheinen, hier aber mit ungeheurer Wichtigkeit behaudelt werden, sodaß z. B. vor einigen Tagen die radikale Partei ihren Wahlsieg durch eine wütende Freudenkauonade, die dazu noch inmitten bei Stadt abgebrannt wurde, gebührend zu verherrlichen wußte. Zugleich lernen die guten Leute auch von Bern und den anderen mächtigen Santonen sich mit republikanischem Stolze auf ihre Zugehörigkeit zu der einzigen »nvergleichliche» Schweiz, der friedlichen Oase in dem bewegten Getriebe der feindlichen Völker etwas zu gute zu thun.
Die hochmütigen Genfer freilich mögen dieses auf- leimenbe Selbstbewußtseiu ihrer lieben Nachbarn nicht leiden und behandeln sie, in Erinnerung früherer Zeiten, immer noch als die „tores de la Campagne« («Brüder vom Lande"), was die biederen Bürger vou Lausanne, die ihr Städtchen mindestens ebenso i hoch achten wie das stolze Genf, nicht wenig kränkt, i
Der auffallendste Zug jedoch im Leben des hiesigen < Volkes ist feine strenge Kirchlichkeit. Außer von dem i sehr eifrigen Kirche »besuch und den allsonntäglich । noch stattfiudenden öffentlichen Vorträgen unb Be- i
Telegraphische Depesche«.
Koblenz, 9. April. Der Herzog und der Erbprinz von Nassau sind mit Gefolge nachmittags 5 Uhr hier eingetroffen. Die Weiterreise nach Luxemburg ist auf morgen vormittag 10 Uhr festgesetzt.
Paris, 9. April. Deputiertenkammer. Beratung der Vorlage betreffend die Regelung des Verfahrens vor dem Senat als Gerichtshof. Delafosse von der Rechten bekämpft die Vorlage, weil der Senat eine politische Versammlung und nicht unparteiisch sei, man solle Boulanger vor ein Geschworenengericht stellen. Der Präsident stellt trotz lebhafter Proteste der Rechten den Schluß der Beratung zur Abstim- sprechungeu über religiöse Themata wäre hier noch von den kleinen Familiengottesdiensten und sonstigen Vereinigungen, die eine religiöse Erbauung bezwecken, zu reden. Dazu kommen noch die Versammlungen der englischen Heilsarmee und der verschiedenen Temperenz-Gesellschafteu, sowie die zahlreichen Gottesdienste in fremder Sprache. Eine auffällige Erscheinung auf religiösem Gebiet ist auch die Spaltung der evangelischen Kirche in 6glise nationale und 6g] Ise libre, welch letztere sich von oer Staatskirche int Jahre 1845 trennte, um sich gänzlich dem Einfluß der weltlichen Behörden zu entziehen. Sie besitzt besondere Kirchen und Prediger, sowie eine eigene Fakultät der Theologie, neben derjenigen der Akademie von Lausanne, und bestreitet die Kosten nur durch freiwillig: Beiträge der Kirchenangehörigen, die ihrer kirchlichen Freiheit zu Liebe gerne diese oft großen Opfer bringen.
Weniger opferwillig zeigt sich dagegen die Bürger, schäft im allgemeinen gegen das Theater, das von vielen für eine Stätte der Leichtfertigkeit gehalten wird, zu welchem Glauben vielleicht manche etwas eichte französische Stücke ihr Teil beigetragen Haden. Jedenfalls find viele ehrsame Bürger weit entfernt den Aufsatz Schillers über den erziehenden Einfluß >es Theaters zu unterschreiben, ja mau hört wohl fier Manchen murren, daß er gegen seinen Willen dies'» schreckliche Institut unterstützeu muffe.
In Summa find die guten Waadtländer — das werden die verehrten Leser gesehen haben — nicht chlimmer und nicht bester als alle die Leute, welche bei uns zu Hause auch sich finden. Vielleicht kommt diese überraschende Wahrnehmung auch daher, daß )em Schreiber dieses, der sich nur iu den größeren Städten einigermaßen umgesehen hat, mancher originelle Zng, den er etwa im Leben mit dem Landvolke hätte entdecken können, bis jetzt entgangen ist. Sollte er aber später noch irgend etwas tn dieser Hinsicht Erwähnenswertes aufgetrieben zu haben glauben, so erlaubt er sich vielleicht nochmals, die Geduld der geehrten Leser ans die Probe zu stellen.
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emem Aufruf die Etnwohnerfchatt auf. eines katholischen, der polnischen Sprache mächti- anläßlich der morgen erfolgenden Ankunft des Her- zweiten Lehrers daselbst längere Debatte veranlaß ™,, Adolf von Nassau die Hauser in den luxem- Dieselbe wurde indes dem Anträge der Kommis ver burgtschen, oramschen und nastautschen Farben zu gemäß durch Uebergang zur Tagesordnung erledj " be Q »r ,, n ., r . . I Hervorzuheben sind dann noch neben einer An-, Kessem«
Luxemburg, 9. April. Alle Zeitungen sind tn ömt Petitionen ausschließlich lokalen Jnhalts-P, Folge illustrierten Festnummern erschienen, morin dieselben I tionen verschiedener Eisenbahnbeamten — Schaffe jnK H «t Herzog von Nassau herzlichst begrüßen. Die I Lademeister, Wagenmeister, Telegraphisten — wez Wurde "A«- Preffe schließt ihren Begrußungsartikel: Erhöhung des Gehalts und Wohnungsgeldzuschus verschw« , Wird der Empfang auch nicht festlich, so wird er bezw. Änderung der Amtsbezeichnung und der Ui Mstn doch ledenfalls herzlich sein und wir ehren unseren form, die nach längerer Diskussion entgegen d,perSpi Sömg -»dem wir unserem Regenten entgegenrufen: Anträge der Kommission, welche mit Rücksicht , zugehe.
^-^r König. Es lebe der Regent . I die Erklärung des Herrn Ministers, daß wirkt stüher .. ?ro!£L.9‘mpn ‘ verlautet, bisher richtete berechtigten Wünschen Abhülfe verschafft werd jtate, il ^^NUU ^der das Verlangen nach würde, Tagesordnung beantragt hatte, soweit Stuöwetfung noch eine Mitteilung irgend welcher Art von Telegraphisten und Wagenmeistern augging, weiteres betreffs Boulangers an bte belgische Regierung; I der Staatsregierung zur Berücksichtigung überwies Spiel ktztere habe bezüglich einer eventuellen Ausweisung I wurden; die übrigen Petitionen wurden durch ei Leute b
uuraj eimugiuqen, oaB er b auet vanomngea ent- Berlin, 8. April. Die Frau eines Ab worden halte, welche das belgische Kabinett unvermeidlich ordneten, welche ihrem Gatten während der jetzt, ßigentü bah?» bringen wurden, aus freien Stücken die Aus- Tagung des Landtages in Berlin Gesellschaft lynchen wepungsmaßregel zu ergreifen, ohne erst die Mittei-1 leistet, hat in ihren Musestunden das Durchschnit trau n
Regierung abzuwarten. Liter der Mitglieder des neuen Abgeordnetenhaus Rat, ih
Brussel, 9. April. Nach einem Telegramm der Lusgerechnet. Hiernach betrug am 1. Januar 18! vesfemei „Jndependanee belge" aus Zanzibar via Malta vom das Durchschnittsalter der Mitglieder der deuts sie ihre 8. d. entbehrt das Gerücht von dem Marsche Stan-1 konservativen und freikonsecvativen Partei 53, d »usgelie
leys und Emm Paschas tn der Richtung auf Zan-1 Polen 551/*, der nationalliberalen Partei fast 5 8-gzehi
jibat jeder Begründung. Bis jetzt liegen weder l des Zentrums 57, der Wilden 57"« und der Deuts, em Be
darüber, noch über sonstige Bewegungen Stanleys Freisinnigen 57'/. Jahre. Für sämtliche Mitglied Lokal ii
irgendwelche Meldungen vor. des Hauses ergiebt sich ein Durchschnittsalter öl«—-—
8<Wrb””' 6- AM In Lichfield fand gestern 54-/. ^ren. Das älteste Mitglied ist Dr. Pei "
eme ernstliche militärische Meuterei statt. Zwischen Reichensperger (geb. 1810), das jüngste der -, betrunkenen Soldaten kam es zu einer blutigen eingetretene Fürst Czartoryski (geb. 1858).
Schlägerei, obwoh nun die Militärwache die Bochum, 9. April. Heute fand eine hesttz , Kämpfenden mit aufgepflanztem Baionett zerstreute, Explosion auf der Zeche Erin bei Castrop ftaiuteS b begann der Kampf wieder, wobei 20 schwer per-1 gegen 25 Personen sind verunglückt. Preisen
mundet wurden. Die Soldaten durchzogen lärmend _ Die Hamburger Polizeibehörde erläßt unck-s mi die Straßen und zertrümmerten gegen 200 Fenster-1 dem Datum vom 8. April folgende BekanntmachunMößtmö cherben. — Es verlautet, der Vizekönig von Ir- „^ait 1000 Belohnung. Am 7. ds. Mts., mP-bm - land demissioniere wahrscheinlich erst im Herbst mittags zwischen 6 und 7 Uhr, ist Hierselbst Zahlreich °der nach Ablauf seiner dreijährigen Amtsthätigkeit. der Horner Feldmark, nahe der Jenfelder GrenW-r, w ^Globe sagt, die Demission habe keinerlei politische der zehnjährige Knabe Emil Steinsatt aus Horn - »»« di Motive, da der Vizekönig immer im vollkommenen mordet aufgefunden. Die gräßliche Berstümmelw Sa Einverständnis mit dem Ministerium gewesen fei. Les Ermordeten läßt auf einen Lustmord schließe 7
Belgrad, 9. April. Bei dem Grenzdorfe Brnjica I Der in der Richtung nach Jenseld entlaufene Thai »an als schaffen vor einigen Tagen mehrere österreichische I wird bezeichnet als ein Mann von mittlerer Gräf Grenzwächter auf eine Donaubarke, in welcher sich! mit Schnurr- und Kinnbart, circa 30 Jahre a 15 serbische Untertanen befanden, indeß wurde Derselbe soll bekleidet gewesen sein mit schwarze niemand verletzt. Die serbische Regierung hat jedoch Winterpaletot, dunklen Beinkleidern, schwarzem steif- Drbnun an die österreichische Regierung das Ersuchen gerichtet, Hute und zierlichem Fußzeuge. Die Fußspur ist i ür die Zukunft Maßregeln zur Verhinderung ähn-1 eines modernen, spitzen Stiefels, 27 Zentimeter lau licher unliebsamer Zwischenfälle zu ergreifen. 18,5 Zentimeter breit mit 3 Zentimeter Absatzhöh Für die Habhaftmachung des Mörders wird hie durch eine Belohnung von 1000 Mark ausgeloi — Wir brachten kürzlich eine interessante 9?ol
, beleidig
„ ... m , - , - ' - 1 Das Abgeordnetenhaus erledigte auf bei
reuil ift diese Nacht gestorben. Derselbe war am Rechnungssachen und beschäftigte sich sodann Acht, 31. Auaust 1786 aebnrpn Petitionen, von denen zunächst die Petition i mnarm.
Der Bürgermeister katholischen Schulvorstandes in Gnlcz um Anstell« Häufet SinmoBnerimart nitf I s.— »_____■’^jeber!
^rr Reichstag erledigte heute bei FortsetzungIin Preußen zu den Staatssteuern und den Ali der zweiten Beratung des Gesetzentwurfs, betreffend gaben für Volksbildung. C-... Ziff„ d,e Alters- und Jnvaliditatsversicherung den wichtigen ebenfalls sehr lehrreich. Im Jahre 1886 betrug § 30' /^chem der zweite Abschnitt des Gesetz-1 bie Ausgaben für das ganze Reich-Heer unb i | entrourfä Organisation) beginnt Dieser Paragraph Marine zusammen 380 Millionen Mark und rech" lautet .n seinem m en Absatz nach denKomnnssrons- man bie einmaligen außerordentlichen Bedürfnis beichluff.n: D,e Alters-und Jnvaliditatsverstcherung Lazu - 410 Millionen. Und wie viel wurde s eriolgt durch Verstcherungsanstalten welche »ach dem Deutschen Reiche in demselben Jahre für Trick
Bestimmung der Landesregierungen für weitere Kom- schnaps ausgegeben? 496 Millionen Mark!' ul
°sber fÜI ba§ ^bbittLas war noch vor der Erhöhung der BranntwI des Bundesstaates errichtet werden." Demgegenüber steuer. Sollte da nicht endlich Wandel geschZ
lagen von nationalliberaler und auch von sozial- werden müffln " 1
demokratischer Seite Anträge vor auf Errichtung _ (Der Schnupfer.) Wie die Gewohnheit bl einer R e i ch s a n ]t a l t. Diesen Anträgen traten I Tabakschnupfens in eine wahre Leidenschaft ausart«. außer verschiedenen Rednern aus dem Hause namentlich I kann, zeigen folgende Erzählungen aus der Umgegei ^"^h der Staatssekretär be3 jynnern Staatsminister I von Metz. Der ehrwürdige Pfarrer eines Dorfl v. Bötticher, sowie der badstche und der württem-Iw der Nähe von Vigy erzählt: Auf meiner SB al bergiidje Bundesbevollmachtigte entgegen. Hervor-1 fahrt nach Rom ging mir bet Vorrat an Schnupf . zuheben ist, daß der Herr -Staatssekretär des Innern I tabak aus. Ich konnte aber den Geruch des Taba J auf die Ausführungen der Vorredner betonte, daß nicht entbehren und roch von Zeit zu Zeit an bl 1— bte preußyche Regierung niemals die Reichsanstalt offenen leeren Dose. Als ich, von der Reise zurü- "«-rta ms Auge gefaßt, sie affo auch als Preis für diel kehrend, nach Frankreich kam, konnte ich wieb- 10 Zustimmung der Mittelstaaten zu dem Gesetz über-1 meine Dose mit gutem Tabak füllen. Die erste Prö IL
"ichk ^be preisgeben können. Die preußische I nahm ich aber nicht mit Daumen unb Zeigefingei Regierung habe vielmehr ursprünglich diefeOrganisation sondern ich steckte gleich die ganze Nase in die Dos' »W an die Berufsgenoffenschaften an>chließen wollen. Das! Eine alte Frau aus Schemerich versichert' B-u r,3ut habe sie aber dem Widerstände, nicht der Bundes- Beginn des letzten Krieges, also im Jahre 1871 ** « staaten, sondern dem der Bevölkerung gegenüber I mürben bie Tabaksbureaus in der Gegend qeschlosso h aufgegeben. Es st' doch nicht zu bestreiten, daß I ich konnte infolgedeffen keinen Schnupftabak mcd ihatiächlich der Gedanke der Reichsanstalt nicht I haben, deshalb wurde ich krank unb mußte da überall im Reiche sympathisch sei. Bei dieser Sachlage Bett hüten. Dabei legte ich mir die offene, le« fönnte aber ein Zwang doch nur dann gerechtfertigt I Dose umgekehrt auf bie Nase und erfreute mich ® scheinen, wenn bie praktische Durchführung bes I dem köstlichen Gerüche; aber eine Prise war 6 @e,e^ selbst nur allem durch die Reichsanstalt doch nicht. Als ich wieder bie Straße betrete Echans "°ül'ch werde. Die Reichsanstalt wurde denn konnte, begegnete ich einem Militär, welcher znfälli den auch, wie zu erwarten war, verworfen, und bann eine Prise nach ber Nase führte unb dies mit faeLnel nut großer Maroritat bte Beschluffe der Kommission größten Ruhe. Ich bat ihn um die Erlaubnis, - angenommen. Es wurden bann noch bie §§ 31 {eine Dose greifen zu dürfen, was er mir auch g- Derfel ' v9 1« ^atte fnupfte sich allein stattete. Ich war erlöst, meine Nase lebte wieder hip,« u
an bte §§ 36 unb 3,. ^n ersterem wurden einige Der gute Soldat verstand meine Freude und g° timen Streichungen beschlossen, ber letztere aber unverändert I mir von seinem Paket genug, um meine Dose füllt* ^wten angenommen. — Auf heute abend 8 Uhr ist eine I zu können. Ich fiel ihm gerührt um den Hals un1 Sitzung lediglich zur Erledigung von Wahlprusungen I küßte ihn.
anberaumt. ____________ I _ (Eine Amerikanerin vom alten Schlage.) 9*
| ber ganzen nordamerikanischen Union ist Kat*