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Illustriertes Sonntagsblatt
Sxpchitiou SRottt 81. — Sebattton, Druck und Strlag ernt Joh. Isg. Koch.
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ja schon jetzt nur ein Viertel ihrer Schüler Anschluß an die vollständigen Anstalten sucht, Viertel aber ins praktische Leben übergeben, rür jenes Viertel notwendige Vermittlung mit Gymnasien würde dann ein Nebenkursus nach
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in der Hebung der Körperpflege. Es kommt hier, wie jüngst wieder Geh. Hofrat Dr. Bäumler in seiner FreiburgerRektoratsrede hervorhob, vor Allem darauf an, einen genügenden Wechsel in der Thätig- keit des Gehirns und des Muskelsystems herbeizuführen. Daß dazu die bisherigen Einrichtungen noch nicht ausreiche», ist unbestritten; man könnte aber auch in dieser Beziehung ohne alzu tiefe Eingriffe in die bisherige Stundenverteilung viel weiter kommen, als jetzt, wenn man alle Lehrstunden (wie schon mit einem Teile geschehen ist) auf eine Dauer von 50 Minuten zurückführte, die so gewonnene freie Zeit zu mehreren größeren Pausen zusammenlegte und diese zu Turnspielen oder leichten Ucbungen benutzte. Die tägliche Gehirnarbeit könnte man auf diese Weise — wenn man außer den Schulstunden zwei Stunden Hausarbeit rechnet — bei wöchentlich 32 Lehrstunden auf durchschnittlich 6*/* Stunden beschränken; daneben würfle dann außer dem Baden und Schwimmen, Schlittschuhlaufen, Tanzen u. s. w. täglich im Durchschnitt eine Stunde Turnen oder Turnspielen stehen gewiß doch den bestehenden Zuständen weit vor- zuzrehen! Dies sind die Gründe, weshalb wir das Programm des Herrn von Goßler mit großer Freude begrüßen." (N. A. Ztg.)
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16. Kapitel.
Ter Wagen, in welchem sich Angela mit ihre» Begleiter« befand, fttzte seine Fahrt ununterbrochen wrt, und in der Ucberzeugung, daß ihr Verlobter, zwar schon bald folgen mußte, war sie so auf- littegt, wie sie kS auf der ersten Strecke deS WegeS «wes.o. Ebenfalls überzeugt, daß sie, falls er ihn «Uireseuheit im Wirlshanse erfahren sollte, nach irgend kl»-« Zeichen von ihr forschen würde, hatte fie ein Wllchcll aus,ihrem Taschenbuch beschrieben, uod v«ter den beide« Strohschemeln verboroen. DieS vorsichtig auSzuführeu, hatte sie einige Augenblicke «nutzt, wo von Müdigkeit überwältigt, Josefa fest "Ngeschlafen war, und zu ihrer Freude war eS ihr ielungeu. Wie auf der erste» Fahrt lauschte sie einen ihnen folgeoden Wage», oder de» Hns- '^lag von Pferde», es ließ fie aber kein solches ®e= Mch vernehmen, kein Laut störte die Stille der Sommernacht. Zu ihrer Erleichterung wußte fie fich »ard von jeder Ueberwachnng frei, denn die tiefen Ad regelmäßigen Atemzüge ihrer Begleiter verriete» daß fie fest schliefe». Sie aber war nicht im. A»de, die Auge» zu schließen, ihre Aufregung »ud D,t auf fie einstürmendeu Gedanken hielten den
notwendige fortschreitende Befferung der Lehrweise, welche die Leistungen zu erhöhen und zugleich die Ueberbürdungsklagen zu mildern berufen ist. Durch eine Befferung der Lehrervorbildung erhält auch der zweite hochwichtige Punkt in dem Programm des Herrn v. Goßler erst die rechte Grundlage: der Ausbau der Lehrpläne. Unter den Einzelheiten, welche der Herr Minister hierzu in seiner Rede ausgeführt hat, ist freilich ein unseres Erachtens nicht einwandfreier Punkt: der Versuch, nach der Untersekunda einen Abschnitt im Lehrplan der neunjährigen Anstalten zu suchen. Offenbar hängt dieses Streben mit der an den erfolgreichen Besuch der Untersekunda geknüpften Berechtigung zum einjährigen Heeresdienste zusammen; aber diese doch schon die Thätigkeit der Schule so sehr beeinträchtigende Berechtigung nun auch für die gesamte Gestaltung des Lehrplans entscheidend zu machen, scheint uns nur unter Gefährdung der eigentlichen Aufgaben der Schule möglich. Am besten wäre es, wenn man die Einjährigenberechtigung entweder ganz von ''er Schule trennen oder mit der Entlassungsprüfung verknüpfen könnte; wenn beides aber, wie es den Anschein hat, nicht ausführbar ist, sollte es dann nicht wenigstens möglich sein, sie bis zum Schluß der Obersekunda hinaufzuschieben? Hier liegt ein natürlicher Abschnitt im Lehrgang der Schule, der wohl eine stärkere Hervorhebung ertragen könnte, als bisher; auch würde durch diese Hinausschiebung die Erwerbung der Berechtigung soweit erschwert, daß ein „Ersitzen" des Scheines kaum noch möglich wäre. Vielmehr würden diejenigen, welche nur um des Scheines willen die Schule besuchen, zu den höheren Bürgerschulen abgelenkt, welche ja die Berechtigung dann ein Jahr früher gewähren würden. Deshalb begrüßen wir mit besonderer Freude den Hauptpunkt in dem Programm des Herrn von Goßler: daß er die lateinlosen Schulen mit kürzerem Kursus nach wie vor fördern will. Ja, wir sind der Meinung, daß auch die Progymnasien und Realprogymnasien in diese Schulform übergeführt werden könnten, da
Deutsches Reich.
® erlitt, 5. April. Der Soifer beabsichtigt sicherem Vernehmen nach die nach Samoa gehende Kreuzerkoivette „Alexandrine" vor der Ausreise in Wilhelmshaven zu inspizieren. — In der „Anklamer Zeitung", schreibt die „Nordd. Allg. Ztg.", finden !vir eine Mitteilung „Aus dem Familienleben unseres Kaiserpaares", die, wennschon fie ungewöhnlich thöricht, wunderlicherweise doch in größere Blätter übergegangen ist. Das genannte Blatt tischt eine Fabel von einem zithersvielenden Leutnant auf, bei welcher das einzig auffallende die Ärmlichkeit der Erfindungsgabe des bezüglichen Reporters ist. Es ist zu bedauern, daß sich große Zeitungen, die sich einer angesehenen Stellung erfreuen, zur Wiedergabe derartiger, von Anfang bis zu Ende erfundener Spaltenfüller herbeigelaffen haben. — Das Vermächtnis der Herzogin Galliera an die Kaiserin Friedrich ist der „Nationalzeitung" zufolge dieser bereits ausgehändigt worden. Es beträgt 5l/i Mill. Franken und Schmuckgegenstände im Werte von 8 Millionen. — Der „Kreuz - Ztg." zufolge ist Staatsminister von Puttkamer durch König!. Erlaß Dem 29. März auf Präsentation des Domkapitels von Naumburg in das Herrenhaus berufen worden.
— Die Auslassungen des Kultusministers d. Goßler in der Abgeordnetenhaussitzung vom 6. März zur Frage der Reform unseres höheren Schulwesens haben im Lande Wiederhall gefunden. Namentlich scheinen die Lehrerkreise den Grundsätzen, welche der Minister ausgesprochen hat, voll zuzustimmen und es für gefährlich zu erachten, wenn die Regierung auf gewaltsame Weise Umgestaltungen des höheren Schulwesens ins Leben ruft. Bon einem praktischen Schulmanne erhalten wir zu dieser Frage eine längere Zuschrift, der wir entnehmen:
Marburg,
Sonntag, 7. April 1888.
Ktt uni »Was ohne Gefahr für das Ganze schon jetzt geschehen kann, hat der Minister nicht allein für die
, Monat Juni einen Bericht und Antrag über die [ Revision der Bundes-Verfassung vorzulegen.
1 Rom, 5. April. Der „Popolo Romano" meldet: In hiesigen politischen Kreisen werden die afrika- : Nischen Nachrichten lebhaft besprochen; man wünscht 1 allgemein, daß die italienische Regierung ans der durch den Tod des Negus Johannes geschaffenen Lage Vortell ziehe, um den Einfluß Italiens in Abessinien und den benachbarten Ländern zu sichern. — Der Geh. Kommerzienrat Krupp aus Essen ist hier eingetroffen.
Paris, 5. April. Mehrere Deputierte der Linken thaten Schritte, um die Regierung zu bet« anlassen, den General Boulanger wegen Verleitung von Angehörigen der Armee vor ein Kriegsgericht stellen zu lassen. — Der Ministerrat berät morgen die Fassung des Dekretes, die Einsetzung des Senates als Gerichtshof betreffend. Das Dekret wird zur Eröffnung der morgigen Senatssitzung mitgeteilt und am Sonntag Morgen amtlich veröffentlicht werden. — Es heißt, der zum Gerichtshof eingesetzte Senat werde am nächsten Montag als solcher zusammentreten und die Kammer sich alsdann bis nach Beendigung des Prozesses vertagen.
Brüssel, 5. April. Die Bonlangisten Laguerre, Laisant, Naqnet, Millevoie, und Dugus de la Faucon- nerie sind nachts hier eingetroffen. Trotz der Anwesenheit einer großen Menschenmenge fand bei der Ankunft kein Zwischenfall statt. Studenten, welche vor dem Hotel Mengelle, dem Absteigequartier Boulangers, antiboulangistische Demonstration beabsichtigten und sämtlich mit Pfeifen versehen waren, wurden von der Polizei zerstreut, bevor sie aus der Vorstadt in die Stadt gelangten.
London, 5. April. Das Unterhaus nahm in britter Lesung die Einlösung der dreiprozentigen
Petersburg, 5. April. Dem „Russischen Invaliden" zufolge würden die Donischen Kosaken um zwei, die Kubanischen um ein Regiment, die Terek- schen um sechs, die Uralischen um zwei Sotnien und die Zahl der Offiziere um 245 vermehrt werden. — Nach einem heute veröffentlichten kaiserlichen Ukas werden aus 9 an der Westgrenze stehenden Brigaden der Zollwache deren 18 zu je 4 Sektionen gebildet. Das Osfizierkorps pirb um 72 Stellen vermehrt.
Athen, 5. April. Dem Vernehmen nach be- giebt sich König Georg zur Kur nach Aix-les-Bains unb besucht später von bort aus die Pariser Weltausstellung. — Die Erdbeben in Zante und Me- anbern vernommen, den» Tomaso — dessen R^rnen fie zwar nicht kannte — erschien vor dem Hanse unb blickte forschend auf die Landstraße hinaus.
.Wen mag der Wagen bringen?" dachte mit hef tigern Herzklopfen Angela. .Hilke und Beistand, damit man mich nicht weiter schleppt, ohne daß ich imstande bin, mich zn widersetzen?"
Der Wagen kam näher und auch Angela» Auf, regnng nahm zu, denn fie Übeidachte, was möglicher» weise geschehen könne, würden wirklich ihr V richtet und sein Diener kommen, welche fie so sehnlichst .r» wartete.
Bald aber sah fie, daß ihre Aufregung und Sorge vergeblich gewesen, denn als das Fuhrwerk hielt, entstieg ihm ein großer Mann — Stefano — und erkannte fie ihn als denjenigen wieder, w iche» ie vor dem WirtShanfe gesehen. Während der Kutscher die Pferde abschirrte und in den Stall fühlte chrilten in lebhaftem Gespräch Tomaso und Stefano >on dem Hanse auf und ab und dieser ergäblte feine efcten Erlebnisse, unb baß nun Herr und Diener g-hfodert seien, ihnen zu folge», Tomaso hatte ihm aufmerksam zugehört unb erwiderte:
.Dennoch wisse» wir nicht, was si gegen uns unternehmen werden. Möglicherweise kommt letzterer roch noch mit dem Kmscher, der ihm von seinem Herrn berichten wird. Wie aber st« ht es mit Deiner Verwundung?"
.Schlecht genug", entgegnete verdrießlich Stefano, „unb hätte ich nicht der Wärteiin wegen komm.» wüsten, ich wäre lieber nach der Stadt gefahren, um mich v rbind n zu loff r 1"
Tomaso sah, daß der andere bl« ich und angegriffen anSsab und antwortete mb einiger Besorgnis:
»Du kennst sogleich in meinew Wagen zurückfahre» Vesten Pferde fich ansgeruht bab n, teb aber will nach» her den befolgen benutz-». ES wird aber jedenfalls richtig fein, nicht iuS Krankenhaus zu gehen!"
(Fortsetzung folgt)
der schon jetzt mit manchen Realschulen verbundenen „progymnasialen Einrichtung" übernehmen müffen. Niemand wird endlich dem letzten Punkte in dem Programm vom 6. März seine Zustimmung ver ägen: daß unermüdlich fortgefahren werden solle
Schlummer von ihr fein. Wohin mochte man fi jetzt dringe», wrrn fie übergeben wolle»? — einer anderen Anstalt ober vielleicht Bekannten der Eltern ihres 53e>lobten, die fie einstweilen vor ihm verbergen sollten? — Hätte fie ahnen könne», daß sowohl Giovanni wie sein Diener ihretwegen verwundet warm, ersterer sogar fine dem Gesetz nach strafbar' Handlung begangen, so hätte ihre Angst und Aufregung den höchsten Grad erreicht
Endlich aber forderte auch von ihr die Natu, ihr Recht, ihr jugendliches Haupt sank schwer gegen die Kissen, und bald schofle» fich ihre Singen zu festem Schlaf. Ans diesem ward sie erst durch das Halten des Wägers geweckt, unb durch das nicht verhangene Fenster blickend, sah fie in der bereite angebrochenen Morgendämmerung ein kleines Wirtshaus, vor dem ein Wagen stand, dessen Pferde anSgespannt waren. Bei diesem Anblick begann ihr Herz heftig zu klopfen, denn ihr Verlobter konnte auf einem anderen Wege gekommen sein, doch beherrschte fie fich gewaltsam, um in einem entscheidenden Moment mit ruhiger Besonnenheit handeln zu können. Den Schlag öffnend, stieg ihr Begleiter anS, und nachdem er fich forschend einige Sekunden nmhergesehen, forderte er auch fi, und Josefa auf, de» Wagen zu verlassen. DieS thaten fie und während fie fich inS Haus begaben, ließ Angela schnell ihre Blicke nach ollen Richtungen hin schweifen, entdeckte aber nichts, was ihre Aufmerksamkeit hätte erregen können. Eben so wenig im Flur wo ihnen ziemlich verschlafen der Wirt entgegen trat, fie begrüßte und anf TomasoS Frage »ach einer größeren Logierstnbe, vorauSschriti, deren Thür er ihnen öffnete und fich bann wieder entfernte, während fie dieselbe behüten. Sich ihnen und he» sonderS Angela »nwendend sagte Tomaso, daß fie hier eine kurze Weile bleiben, bann aber bie Fahrt forts« tzen würde», worauf tt da? Zimmer wieder verließ. Bon der ungewohnten Anstrengung erschöpft, nahm Josefa in einem alten Sessel Platz, Angela trat anS Fenster, das de» Blick anf die Landstraße
Ausland.
Wie«, 5. April. Die „Pol. Korr." veröffentlicht einem Telegramme aus Belgrad, 5. April die wichtigsten Bestimmungen des von einem aus drei Mitgliedern bestehenden Ausschüsse ausgearbeitetcn Entwurfes zu einem provisorischen Wahlgesetze für die Wahlen zur Skupschtina am 14. September d. Js. Danach zerfällt das Königreich Serbien in 15 Land- und 24 Städte-Wahlbezirke. Jedes Arrondissement bildet einen Land-Wahlbezirk, wobei auf 4500 Einwohner ein Abgeordneter entfällt. Die Kandidatenlisten sind den Gemeindegerichten zwischen dem 20. Juni und 31. August vorzulegen; dieselben können, einmal vorgelegt, nicht mehr widerrusen oder abgeändert werden. Der Wahlvorgang ist derselbe, wie bei dem Listenskrutinium.
Pest, 5. April. Das Abgeordnetenhaus genehmigte einstimmig die Suezkanal-Konvention, ebenso werden die Gesetzentwürfe betreffs Konvertierung der Prioritäts - Obligationen der Kaschan - Oderberg- Bahn, fomie, betreffs des Baues der strategischen Eisenlinie Dcös-Zilch einstimmig angenommen.
der», 5. April. Der Nationalrat forderte den Bundesrat auf, während der nächsten Session im butte, um öuDiiat irgend ein Zeichen zu entdecken, da? fie anf die Nähe ober baS Kommen ihres Verlobt, u schiftßen lassen konnte. Sie sah, daß die Pf.ibe ihres Wagens anSgespannt und weggebracht wurden nnb baß derjenige, den fie angetroffen und Don ber anberen Sette ber Chaussee heraugefahren fein mußte, biefen roteber zugeschoben ward. Sie -narb in ihrer Beobachtung durch daS O-ffnen ber Tdur unterbrochen, und fich nmmenbenb, sah fie bie Wirtin mit bem Frühstück eintreten, welches biefe idtroeigenb anf den Tisch stellte unb fich nach einem W'ck auf die betben verschiedenen Frauengestalten eutteinte. Als bie Thür fich hinter ihr geschlossen, lagt-, sich erhebenb, Josefa in fürsorglichem Ton:
.Signora, Sie sollten von bem Kaffee trinken. Er wird Sie erfrischen, auch haben Sie seit gestern abend nichts genossen--*
»Ich will warten, Josefa," antwortete Angela, die wiederum an den schon einmal erhaltenen Schlaftrunk denken mußte. Dies mochte auch die Wärterin thun, den» schmeigend füllte fie eine Taffe mit dem beißen Trunk und leerte fie sogleich nnb bis zur Neige. Sich dann nochmals im Sessel nieberlaffenb, blickte fie auf Angela, bie fich wieder bem Fenster zugewanbt, doch warb beiderseits nichts weiter gesprochen. Vor bem Hanse blieb eS ruhig, feines 'hrer sämtlichen Begleiter ließ sich blicken, dennoch hörte sie männliche Stimmen in lebhaftem Gespräch. Wieder nach Josefa sehend, lehnte diese mit offen » Auge» im Sessel, fie aber tret an den Tisch hu« «enoß ebenfalls von dem Kaffee nnb Brod, was biefe offenbar mit Befriedigung bemerkte. Ans Fenster zurückkehreud, blickte fie wiederum aufmerksam lauschend anf die Landstraße hinan«, wo cS immer Heller zu werden begann. Eine längere Weile, während welcher Josefas tiefe Athemzüge ihr gesagt, daß sie etngefdjlafen sei, vermochte fie nichts zu vernehmen bann aber hörte fie das ferne Geräusch eine« Zorn' wenden WagenS und gewahrte bald, daß ein solcher sich wirklich näherte. DieS aber war auch von den
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Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain
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XXIV- Jahrgang.
Baude u. 4o. m Frankfurt a. M., Berlin, Hannover. Pari».
Zukunft versprochen, sondern in nahe Aussicht gestellt: eine Besserung der pädagogischen Vorbildung der akademisch gebildeten Lehrer. Er hat die Vor- büder bezeichnet, die auch nach unserer Meinung den richtigen Weg hierzu weisen, vor allem die trefflichen Einrichtungen des Direktors der Francke- ichen Stiftungen Dr. Frick in Halle. Damit können die ersten und notwendigsten Grundlagen für eine gedeihliche Reform der höheren Schulen gelegt werden: die Verbreitung eines lebhafteren Interesses und richtigeren Verständnisses für Pädagogik und Methodik unter den Lehrern und die gegenwärtig vor allem
[Nachdruck »erboten.]
Angela.
Erzählung aus dergangenen Tagen.
Fortsetzung.)
®8 war aber für Federigo nicht ratsam, auch das Hospital aufzusuchen, nnb sollte unb wollte et dtkhalb in PaoliS Hause bleibe», und dessen Frau mit fo«m ihnen bekannten Arzt seine Verpflegung nnb Behandlung übernehme». Paolo aber wollte mit ber jWten Post »ach Neapel fahre», nnb ben Marchese M Colonna von bem Geschick seines SohmS in Kenntnis setze», nnb hoffte Federigo, daß er sogleich Ktignete Schritte zu einer erwünschte» Erledigung «t Angelegenheiten thun werde. —