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Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg md Kirchhain. - Illustriertes Sonntagsvlan
Sxprditio«: Markt 21. — Redaktion, Druck und Verlag vou Joh. L«a Koch.
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Marburg,
Mittwoch, 27. März 1889.
Ko-etg« nimm «u Gtpeottwn » Eilatte«, sowie b. Lnuoneen-Bureanp von Haaseaftein «ab Bögler m Frankfurt a. BL, LaffU. Magdeburg tu Wim; Rabolf Moste in Fraakfart a. Ä, Berlin, München tu Köln; 0. L Laube tu So. in Frankfurt a. BL, Berlin, Hannover Paris.
XXIV. Jahrgang.
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Kreisölatt
für die Kreise Marburg und Kirchhai« und
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Dir Fürsorge für die Volks sch«llehrer.
Es gehört zur Tradition der freisinnigen Partei, licht nur auf eine auskömmliche Besoldung der Lolksschullehrer hinzuwirken — in diesem Punkte steht ihr wahrlich keine Partei nach —, sondern auch bei jeder Gelegenheit im Tone des Borwuris davon zu reden, daß die Volksschullehrer in Ver- gleich zu anderen Berussklasfen noch lange nicht genug Gehalt beziehen und daß sie größere Ansprüche zu machen berechtigt seien. Auch bei der gegenwärtigen Beratung des Etats des Kultusministeriums hat der Abgeordnete Rickert den gleichen Ton angeschlagen. Für die ganze freisinnige Partei ist es charakteristisch, wie Herr Rickert dabei verehren ist. Zunächst sagt er, es seien in dem neuen Etat für Dienstalterszulagen der Lehrer und Lehrerinnen nut 300 000 Mark mehr als im Vorjahre ausgeworfen worden. Das sei aber in Vergleich zu den iVi Millionen Mark, welche diesmal für die Auf- befferung der Gehälter der Geistlichen mehr als im Vorjahr bestimmt seien, unzureichend. Das Bedürfnis bei den Lehrern fei in viel stärkerem Grade her- »orgetreten wie bei den Geistlichen; deshalb dürfe auch eine Zurücksetzung der Volksschullehrer nicht «folgen und man dürfe sie nicht mit einer so gering-
sNachdruck verboten.)
Angela.
Erzählung auS vergangenen T«gen.
Fortsetzung.)
Er ward durch ein uaheS Geräusch unterbrochen und aufblickevd, sahen beide einen Manu kommen, ter, wie ihnen nicht entging, sie mit scharfem Auge betrachtete. Er war im rüstigen Alter nnb gut gekleidet und sagte, als er sie erreicht, nach flüchtigem Eruß zu dem ihm zunächst stehenden Marchese, zugleich «f die Lichtung deutend:
»Ein freundlicher Anblick zwischen den vielen Holzungen der Gegend, nicht wahr, Signor?*
»Tas gebe ich zu", entgegnete, wenig erfreut über Hefe Begegnung bet junge Marchese.
.Aber eine traurige Anstalt, die hinter diesem Gitter tnb dem von Innen lockenden üppigen Grün liegt", stchr elfterer fort, während Federigo, der sich leicht übgewandt, ihn anfmerkiam beobachtete.
.Traurig genug, Signor', erwiderte ruhig der Marchese, .jedoch muß eS Anstalten wie diese geben —"
.Unbedingt*, entgegnete jener, .wie wäre sonst dohl an eine Heilnng der armen Geistesgestörten zu Men! — Auch steht die LandeSaustalt in hohem «dsebeu--*
.Wirklich?" fragte eben so ruhig der Marchese.
Wiederum wurden Schritte btrnetmbar und ans ber Richtung, die er und Federigo gekommen, erschien kbr anderer Manu, der, größer als ersterer, etwa in ktnem Alter und ebenfalls gut gekleidet wn. Kaum tatte dieser ihn erblickt, als auch ihre Augen, von «tberlgo bemerkt, sie bedeutungsvoll trafen, und er üch an Giovanni wendend sagte:
„Ich werde gesucht, Signor. Entschuldigen Sie bir Störung auf Ihrem Wege, ber übrigens Sie, falls Sie hier fremd fein sollten, auf die Landstraße *ad zum Eingang der Anstalt führt!"
Nach diesen Worten grüßend, richtete fich dann l‘ix scharfer Blick auf Federigo, woraus er fich dem
sügigen Summe, wie es jene 300 000 Mark seien, „abspeisen." Unzweideutiger kann man kaum die Unzufriedenheit des Volksschullehrerstandes heraus- fordern. Weiter aber spricht er von der Notwendigkeit einer gesetzlichen Regelung der Drenstalterszulagen: ohne eine solche habe das Land keine Garantie, daß die Volksschullehrer auch das wirklich erhalten, was für sie bestimmt sei, da dies bis jetzt allein von dem guten Willen der Staatsregierung abhängig sei. Ist auf diese Weise das Mißtrauen der Volksschullehrer angefacht, so wird von Herrn Rickert obendrein noch der Appetit dec bisher nicht mit Alterszulagen bedacht gewesenen, mit besseren Gehältern versehenen großstädtischen Lehrer erweckt, indem er es als sein Ziel hinstellt, durch die gesetzliche Regelung der Dienstalterszulagen sämtlichen städtischen Lehrern ohne Unterschied Dienstalterszulagen zu gewähren, also auch solchen, die sie eigentlich nicht brauchen.
Nun sollte man eigentlich denken, daß die Bildung, deren sich die Volksschullehrer erfreuen, sie davor schützen müßte, auf solche plumpen Versuche, ihre Gunst dem Freisinn zuzuwenden, hereinzufallen. Trotzdem wird dies doch in manchen Fällen wohl auch jetzt wieder der Fakt sein, wie dies schon öfter der Fall gewesen ist. Deshalb möge hier einmal jener Versuch des Herrn Rickert gründlich beleuchtet und in seiner ganzen Hohlheit aufgedeckt werden.
Nicht 300 000 Mark sollen in dem neuen Etat für die Dienstaltecszulagen der Volksschullehrer mehr als im Vorjahre verausgabt werden, sondern netto VI* Millionen Mark, d. h. gerade so viel wie für die Aufbesserung der Gehälter der Geistlichen. Allerdings sind in den Etat nur 300 000 Mark für jene Zwecke neu eingestellt, daneben sind aber, weil infolge des Bolksschullastengesetzes die bisherigen temporären Besoldungszuschüsie an die Schulverbände lregsallen, 1 200 000 Mark frei geworden, und diese werden ebenso wie jene 300 000 Mark für die Dienstalterszulagen verwandt, also zusammen VI* Millionen Mark. Fortan werden insgesamt für diesen Zweck 4 800 000 Mark gezahlt werden, und zwar werden in Uebereinstimmung mit den vorjährigen Beschlüsien des Abgeordnetenhauses die Dienstalterszulagen nach 10, 20 und 30 (früher nach 12, 22 und 32) Jahren Dienstzeit im Betrage von 100, 200 und 300 Mark gezahlt werden. Im Ganzen giebt es 25 890 Lehrer: von diesen erhalten nicht weniger als 24 934 Dienstalterszulagen, während nach der bisherigen Abstufung nur 21342 Lehrer solche beziehen konnten. Also auch ohne Herrn
zweiten Manne anschloß und beide den Weg, den dieser gekommen, zurückgingen. Als fie außer Hörweite waren, sagte zu seinem Herrn tretend hastig Federigo:
.Marchese, die beiden find nicht ohne Grund hier, wenn fie uns auch zufällig begegnet fein mögen, darauf will ich alles was ich besitze wetten, wenn es auch zwar nur wenig ist. Ich habe beide beobachtet und einen Blick des Einverständnisses von ihnen aufgefangen--•
,WaS meinst Du, Federigo?* fragte schnell sein Herr.
.Wir, oder vielmehr Sie werden jedenfalls in Neapel vermißt —*
.Ohne allen Zweifel, und Du glaubst wohl, daß meine Eltern mich durch jene aufsucheu lassen?' erwiderte der Marchese, dem eS zum erstenmal einfiel, daß seine Eltern um ihn besorgt sein mußten.
.Natürlich, Marchese, und werden sie gewiß alles Mögliche thun, Sie zur Rückkehr zu bewegen.'
.In dem Falle muffen ihre Boten utffere Spur schnell gefunden haben', antwortete Giovanni und setzte nach momentanem Nachdenken hinzu: .Aber nein, Federigo, diese Männer können nicht von meinen Eltern kommen, da sie, wenn fie mit uns in iigenb einem Zusammenhang stehen, uns offenbar hier erwartet haben, während meine Eltern nicht wissen konnten, daß wir die Spur deS Wagens, in dem Signora Angela entführt worden, so schnell ansfiudeu würden.*
.Da haben Sie allerdings Recht, Marchese, dennoch bleibe ich bei meiner Behauptung, daß fie unfentmegen hier find und uns auch erkannt haben', erwiderte Federigo mit großer Sicherheit.
Die beiden jungen Männer verfolgten eine Weile schweigend und nachdenklich den Weg am Güter entlang, bis endlich der Marchese lebhaft sagte:
.Federigo, jene beiden Männer find nicht allein unser« twegeu hier, sondern pe haben uns auch erwartet und find ohne allen Zweifel.von denen ge-
Rickert ist für die Besserung des Einkommens der Lehrer gesorgt. Und wenn man nun hinzurechnet, daß für diese im Etat auch noch 1 160 000 Mark zur Beseitigung der Reliktenbeiträge und ein Mehrzuschuß von 7 30 000 Mk. für die Pensionen ausgeworfen ist, so ergiebt sich, daß sie nicht nur mit jenen 300 000 Mk. des Herrn Rickert „abgespeist" werden, sondern daß allein in diesem Etat 3 390 000 Mark für die Aufbesserung ihres Einkommens verwendet werden, also erheblich mehr als die Geistlichen mit V/* Millionen Mark erhalten.
Die Unzufriedenheit, welche Herr Rickert bei ben Lehrern zu erwecken suchte, ist also sehr wenig begründet. Das Mißtrauen aber, daß die Regierung in der Verteilung der Dienstalterszulagen nicht so, wie sie es zugesichert hat, verfahren werde, dürfte doch reichlich nicht nur durch das verpfändete Wort, sondern auch durch die bisher geübte Praxis beseitigt werden. Und was endlich den bei den großstädtischen Lehrern geweckten Appetit nach unnötigen Dienstalterszulagen anbetrifft, so würde eine Gewährung von solchen doch eine geradezu ungerechte Bevorzugung vor den Lehrern in den kleinen Städten und auf dem platten Lande enthalten und erst dann würden letztere allen Grund haben, hiermit unzufrieden zu sein. Das Abgeordnetenhaus hat denn auch die bezüglichen Anttäge Rickerts zurückgewiesen.
Das Interesse der Lehrer ruht bei der Staatsregierung und den ihr nahestehenden Parteien in guten Händen und wenn die Freisinnigen diese noch überbieten wollen, so liegt darin ostenbar eine sachlich völlig ungerechtfertigte Spekulation auf Gewinnung der Lehrer für den politischen Standpunkt jener. Wir sind aber überzeugt, daß der Lehrerfang ihnen nicht gelingen wird, ja daß alle Lehrer, selbst diejenigen, die sich schon von ihnen haben gewinnen lasten, aus den eben dargelegten Verhältnisien heraus Veranlaffung nehmen werden, mit Entschiedenheit denen einen Laufpaß zu geben, welche sich nicht scheuen, aus ihre Urteilslosigkeit zu spekulieren.
Btttltthtg Reilk.
Berlin, 25. März. Wie die „Nordd. Allg. Ztg." erfährt, hat der Kaiser zu bestimmen geruht, daß auch die preußischen höheren Staatsbeamten eine neue, bei offiziellen Gelegenheiten zu tragende Uniform, ähnlich derjenigen, welche jüngst den Reichsbeamten vorgeschrieben worden ist, erhalten sollen. — »Auf den jüngsten Mitrosen' lautete, wie die »Post' nachträglich erfährt, der Trinkspruch, den der Kaiser in seiner Freude über die Geburt des schickt, w-lche Signora Angela in dieser Anstalt nntergebracht haben nnb mit Bestimmtheit angenommen, daß wir nicht allein ihr folgen, sondern auch ihren Aufenthalt entdecken würden.*
.Dann aber wäre daS ein Beweis, daß die Signora hier ist', erwiderte der Diener.
.Gewiß', antwortete fein Herr. .Diese Entdeckungen aber zwingen uns zur Vorficht und zum schnell-n Handeln, damit die Signora dieses schreck liche Haus durch uns und mit uns verläßt.*
.Aber Marchese*, meinte seinerseits von einem plötzlichen Gedanken erfaßt Federigo, .da eS doch wahrscheinlich entdeckt ist, daß Sie schon Signora Angelas Aufenthalt anfgefunden, so wird man fie gewiß so bald wie möglich hier wieder fortführen wollen.*
.Wahrhaftig, Federigo, so wird eS sein!* tief hastig der Marchese. «Wohin aber könnte man von hier ans Signora Angela führen?'
»Jedenfalls nach einem Aufenthalt, wo mau fie vor Ihnen sicherer als in dieser Ansialt glaubt*, entgegnete Federigo. .Wir dürfen sie meiner Ansicht nach nicht außer Augen lasten und wüsten jedem von hier abfahrenben Wagen folgen!'
»Das ist wahr', erwiderte nach kurzem Sinnen der Marchese, .allein, da könnte man uns schon durch den ersten anf falsche Fährte locken und freie Hand zum Handeln behalten. Nein Federigo, das Richtigste wird sein, wenn ich sogleich zu dem Direktor der Anstalt gehe, ihm die Sacke erkläre nnb ihn aufforbere, wir Signora Angela Manfrebi, meine Verlobte, auszuliefern!"
.Bei Ihren so mächtigen Widersachern wirb Ihnen das nicht gelingen*, sagte mit Nachdruck Federigo.
.ES muß wenigstens versucht werden', entgegnete fein Herr.
.Und während Sie in die Anstalt gehen, bleibe ich am Wege und achte auf die Ans- nnb Eingehenden, denn mir haben wenigstens die Ueberzeugung bekommen, daß das ganze Gütet nur eine Pforte
jüngsten Hohenzollernsproffeu am Mittwoch im Kreise ber Offiziere des Leib-Garde-Husaren-Regi- rnents ausbrachte. Ans feiner Rede erklang die Freude über das jüngste Familienereignis, die herzliche Liebe, welche ihn mit dem Vater des Neugeborenen verbindet, und das stolze Vertrauen, welches er auf den Prinzen Heinrich setzt. DaS Trompeterkorps spielte, aber nicht nach Programm, sondern Lieblingsstücke, die sich der Kaiser im Momente bestellte — den Torgauer Marsch, den altpreußischen Parademarsch, zwei Stücke aus dem Feldlager in Schlesien, den Marsch des Regiments Finnland, eine Reminiszenz aus dem Petersburger- Aufenthalt, eine Komposition von Herrn v. Chelius und vom Grafen Philipp Eulenburg. — Der Bundesrat überwies in seiner heutigen Plenarsitzung den Antrag Preußens, betreffenb die Abänderung von Bestimmungen des Strafgesetzbuches und des Preßgesetzes, dem Ansschuffe für Justizwesen. — „Wann sind die Reichstagswahlen?' — fragt die „Freisinnige Zeitung" des Herrn E. Richter und müßte, ber Wahrheit entsprechend, eigentlich antworten: „Was gewifles weiß man nicht". DaS thut aber die „Freis. Ztg." nicht, denn für sie unterliegt „nicht dem mindesten Zweifel, daß die allgemeinen Neuwahlen zum Reichstage schon in diesem Herbste stattfinden werden". Warum die ,/Freis- Ztg." dieser „Ueberzeugung" ist, darüber erfahren ihre Leser „Gewisies" auch nicht, ober geschäftlich ist seine „Ueberzeugung jenem Blatte sehr nützlich, denn erstens läßt sich aus ihr die Aufforderung begründen, freisinnige Vereine zu bilden, die Wahlkomitees zu erneuern, die Vertrauensmännerlisten zu vervollständigen, die Wahlklaflen zu füllen und die Kandidaturfrage zu ordnen, dann aber die dringende Mahnung hinzuzufügen, vor allem auf die „Freisinnige Zeitung" des Herrn E. Richter zu abonnieren. Jene Ueberzeugung der „Freis. Ztg.", meint die „Nordd. Allg. Ztg.", scheint daher doch ein weniges durch das „Geschäftliche" beeinflußt zu fein. — Generalarzt Lauer ist schwer erkrankt. — In einem Leitartikel äußert sich die „Nordd. Allg. Zeit." über die vom Reickstag bekanntlich in zweiter Lesung angenommene Einführung des Befähigungsnachweises für Handwerker und verficht die Ansicht, daß die strenge Scheidung der Handwerker namentlich in kleinen Städten und auf dem Lande nicht durchführbar sei, und daß der Befähigungsnachweis sich im öffentlichen Jnterefle nur für gewisfe Gewerbebetriebe, wie z. B. für das Baugewerk empfehle. „In diese historisch erwach-
haf, versetzte Federigo und beide schritten dieser schnell zu.
11. Kapitel.
Die beiden Männer, welche dem Marchese nnb seinem Diener begegnet waren, hatten fich kaum genügend vou diese» entfernt, als derjenige, welcher ersteren angercbet, lebhaft sagte:
.Da wäre» fie schon, Stefano, und nun gilt eS schnell zu haudeln!*
.Der Conte hat uns nicht umsonst zu so großer Eile angetrieben, Tomaso", entgegnete Stefan», „und muß eS voraus gesehen habe», daß fie ben Weg hierher nehmen würben!"
„Ich muß mit meinem Brief sogleich zn Signor Vitali g«heu, Carlo aber fich bereit halten, nach Neapel zu fahren, um dem Conte alle Nachrichten zu bringen", antwortete Tomaso.
.Es ist gut, daß wir hier freie Hand zum Handeln haben", versetzte Stefano, .sonst möchte die Sache, die vom Anfang an der Conte so wohl überlegt und uns eine hübsche Summe einbringt, doch noch mißlingen!'
„Das darf fie nicht," erwiderte entschieden Tomaso, «denn bann ist das Geld für nvS verloren und wir verfeinden nnS anf immer mit dem Conte. UebrigenS will ich Dir, falls wir mit dem Marchese znsammeu- tnffen sollten, ben Rat geben, fo wenig wie möglich zu spreche», damit er nicht Deine Stimme, die ihm noch erinnerlich sein muß, wiedererkennt!"
Stefano lachte laut und antwortete:
.Der Conte hat die Palazzirninen schlau zu be» nutzen gewußt! — Er ist überhaupt ein kluger Kopf, und mögen frühere Erlebnisse ihn wohl Umficht und Gewandtheit gelehrt haben!"
.Soffen wir ben Conte, Stefano", entgegnete fett» Begleiter, ,nnb denken wir daran, feinen Auftrag zu feiner Zufriedenheit anSzuführen", nnb betbe schritten, so schnell fie vermochten, ber Anstatt zu.
(Fortsetzung folgt)