AßeHW IMn
Pf.
ahne
wöchentliche Beilage«: Kre is-Blatt für die Kreise Marburg M Kirchhain «rveditio« Markt 21. - Redaktion, Druck und Verlag von Iah. «»«. «sch.
Illustriertes Sonntagsblatt
:itc»
Jts. 63
Arittfches Reich
Darmstadt, 10. März. Ein zu Anfang des
von mehreren Abgeordneten
äten.
’t.
9)
5 eine
hlichell.
teile*
Eafsei
ter.
vahl. rit!
int«’* weinen- Mcher-
[1370 len
zte und tinc* gleich- Aroma, liefe»
etlicher ;bricirtt
htel« ehte*
d die
räutern
>e, tel
। Finanzausschuß der Zweiten Kammer gerichteten Schreiben entschieden gegen jenen Antrag ausspricht. ,Aus der Begründung seien nur die Hauptpunkte hervorgehoben. Die Uebernahme der seither von den Gemeinden getragenen Schulkosten würde eine außerordentliche Vermehrung der direkten Steuern zur Folge haben. Schon jetzt betrügen jene Kosten
der Vorsitzende die Sitzung wiedereröfsnet hatte, hi elt der Kaiser folgAide Ansprache: Meine Herre n! Ich bin hierher gekommen, um das Jahr ni cht vorübergehen zu lasten, ohne mit den Herren d«er
Provinz Brandenburg wenigstens einen Augenblick zusmnmen zu sein. Der Herr Oberpräsident w«r so-freundlich, Mir auch dieses Jahr Ihre Einladung zu übermitteln, -und 'Ich hätte ihr auch ja gern entsprochen; da es aber gerade den Tag vor dem Erinnerungstage -em das - Hin scheiden Meines Eroß-
Mit dem vorrückenden Tag- und der zunehmenden Hitz-wurden die Fenstervorhänge herabgelaffen und zu Angelas Erleichterung drang kühlere Luft in den bisher dicht verschloss-n gehaltenen Wagen. "30s tnn*f b^e"b's"^ sie, daß sie sich in einer zwar bewachsenen, doch öden Gegend befanden, die von teil, weise bewaldeten Bergen eingefaßt ward.
(Fortsitznug folgt.)
;öre»6- e- . „ be »
t, und trüll
veters betraf, -so -war Ich leider nicht in der Lage, der Einladung Fotze zu -leisten. Da Ich aber das Jahr nicht vocübergehen lassen kann, ohne nochmals rate den Brandenburgern zu weile«, -habe Ich Mich kurz entschlostm, M.ch herüe noch hierher zu ver- sügm, um den Herren wenigstens noch Meinen Gnch entbieten zu können. Der erste -und vornehmste Rawe in Meinem großen Königlichen Titel ist der! eines Markgrafen von Braudenburg, und wls Solcher sehe.Ich Mich -natürlich, wenn Ich unter Ihnen dm,-als Denjenigen .an, der Ihr dirckkes Haupt ist, mb halte Mich -verpflichtet, wenn Sie zusammen find, auch unter Ihnen zu -weilen. Wir haben in diesem Jahre speziell Tage und Zeiten durchgemacht, I «ie fix wohl schwerlich je ein Volk und eine Familie! dmchzumachcn gehabt hat; soweit die Geschichte Mirf bekannt ist, ist fein Fall dem Unserigen ähnlich.
Kindheit und Jugend verlebt. Hier machte sich | abermals das Gefühl ihres großen Verlustes geltend und sie mußte wiederum ihre» Thläueu freien Lauf lasst n. Am längsten verweilte sie in dem Zimmer, '» mit ihrer Tante und Giovanni so
I glückliche Stunden verlebt und gab fich ihren Er- innerunge» wie ihre» Hoffnungen für die Zukunft hin. I Wie lauge sie in der Dämmerung so dagesessen, wußte sie kaum, wäre aber wahrscheinlich mit ihren Gedanken beschäftigt »och an ihrem Platze geblieben,! | botte sie nickt an dem das Fenster umgebenden Laub- «^""^Eches Rascheln vernommen, und hinblickend, glaubte st- auch mehrere Gestalten vorübergleidn zu sehen. Die der frischen Seeluft wegen geöffneten Fenster schließend, hörte st- an der Hausthür ein heftiges Klopfen und gleich darauf leinen lauten Schrei, den nur Matcella ausgestoßeu haben konnte. p
L r mmn8ln^ »griffen, da sie fich in
I der Billa allein befanden, eilte sie dennoch aus dem |
I Zimmer, um wenn möglich ihrer Dienerin zur Hilfe,
| j® kommen, als auf dem Korridor ihr mehrere was-1 kierte und in lange Mäntel gehüllte Männer entgegen-, traten. Tätlich erschrocken wollte fie ins Zimmer, zurucksturze», doch folgten ihr diese und kein Entrinnen möglich sehend, faßte fi- plötzlich Mut und fich ihnen zuweudeud, fragte fie nach ihrem Begehr. Sie er- htelt keine Antwort, ward aber an beiden Armen, ergriffen nud keines Widerstandes fähig in die Bor. Halle geführt.
I«, Kaum wissend, wie ihr geschehe», fiel ihr erster Blick auf Marcella, die wie sie sehen konnte, an 't°- der Säulen gebunden war. Sie stieß einen lauten Schrei aus, der ihre fast bewußtlose Dienerin aus ihrer Betäubung weckte, und wandte fich mit der inständigen Bitte, fie f'rei zu laste» an die
Männer. Ihre Worte fanden jedoch keine Beacht»»« fie wurde vielmehr von einem derselben umfaßt und,
°us dem Hause fletrogeu, was ihr gleichzeitig die Be.
finnnug raubte. Als sie die Auge« wieder öffnete,,
nähme auf den Staat rasch auf 4 000 000, also 50 P^zent der direkten Steuern, erhöhen, indem abgesehen von der Bevölkerungszunahme sich dem Staate gegenüber die Ansprüche nach verschiedenen -1 Richtungen zweifellos steigern würden. Schließlich konnte sich dann auch der Staat nicht der Ueber- I nähme der Kosten der Errichtung und der Unier- I Haltung der Schulgebäude im weiteren Betrag von I etwa 4 000 000 Mark entziehen, was den Betrag I der direkten Steuern im ganzen fast um 100 pCt., Itttfo nahezu das Doppelte, erhöhen würde. Außer- , d-m würde sich aber das Verhältnis der Gemeinden I zu den Volksschulen bei Uebernahme der Schulkosten , auf den Staat wesentlich verschieben. Das bisherige , sürsorgende Verhältnis der Gemeinde zur Schule werde ein fremderes werden, der bisherige Wett- , eifer unter den Gemeinden werde schwinden, die Gemeinden würden die Schule allmählich als rein staatliche Anstalt betrachten, was nach Austastung der Regierung sehr zu beklagen wäre. Endlich stehe es sthr dahin, ob der Zweck der in Anregung gebrachten Maßregel — Entlastung der ärmeren Gemeinden — wirklich überall erreicht werde, jedenfalls aber werde diese Entlastung keine so ausgiebige sein, daß fie eine so außerordentliche, tief einschneidende Maßnahme rechtfertigen könnte. Dies wird sodann in einzelnen verschiedenen Richtungen besonders nachgewiesen; z. B. würden einzelne nicht besonders steuerkräftige Gemeinden eine Belastung, das steuerkräftige Offenbach eine Entlastung er- fallien. Die Regierung hält hiernach anderUeber- zeugnng fest, daß die zur Zeit in Hessen bezüglich Aufbringung der Schulkosten in Anwendung kom-
, f Nachdruck verboten.)
Vo« nnftrtu btewtn Jungen.
, Skizzen aus Ostafrika.
! <fine langweilige vierzehntägige Fahrt vom Suez, kanal auSl A« der Hitze melkens die Mannschaften des schmucke» deutsche» Krieksschiffcs, daß sie in , afrikanische» Gewässern find. Sonst bietet der , ^ ^Esiante Kontinent wenig Jntereffantes. Biele. , vkte Meilen streckt fich eine öd- Küste in die Meeres- flut h-nein. Das ewige Einerlei des einen TageS sich, nur am nächsten. Und dabei verhält- , niSwäßig wenige Begegnungen mit fremden Schiffen so daß der allgemeine Wunsch laut wird: Wenn auch 5??^e Arbeit, nur erst am Platz-sein! Endlich wird auch biejet Wunsch erfüllt. Grün erhebt fich Das ist"bt<.^»'Lspiegel, Thürme winken herüber. Das ist die Insel Sansibar, das Ziel der Reise, ttnb e*n h-utsches Schiff, ein englisches
r“j Portugiese. Sie geben dem Ankömmling Sm ! '“ JEuerschlün^n auf dessen Groß ftohe * .bluch die Geschütze des Sultans vv« d1°Äbar begrüßeu das Schiff. Neugierig schaue» die Mannschaften auf die wildfremde Landschaft, ans m .^oße Stadt, die vo» weitem znm Teil den Eindruck eines bunt durcheinander gewürfelten Stein, und Trümmerhaufens zn macken scheint. Da er. N°llen die Kommandos, raffelnd finkt der schwere ®”r» lu die Flut, ein Hnrrah erschallt vom Schwefter- schiffe herüber, ein Hnrrah antwortet aus wohlge. .®ute“sben^en Seemannsk-Hlen. Ans Landl das ist das allgemeine Verlangen. Aber noch hat die erlösende Stunde nicht geschlagen. Nur der Kapitän geht mit einigen Offizieren ans Land, um be« an?. *5" Konsul und den Sultan z« begrüßen. Mit allen militärischen Ehren werden die stramme« Seeleute am SultauSpalaste begrüßt. Sie kenne« di- bunte Schar schon, welche fich die bewaffnete Macht des Sultans von Zanzibar nannte, und ver. ziehen keine Miene in allem Getöse der Begrüßung.
nprTh,«6 dasi, Mantel und Kopfbedeckung versehen, fie fich in einem Wagen befand, der, wie hnr/T“^'- ”,eint9» Entfernung von der Billa gehalten, und m dem gleichzeitig die Männer saßen. Er I !.“p.r Trabe durch die zunehmende Duukel- heit dahin, und vo» Angst nnb Unruhe über ihre
fU ^lch w't Frage» und Bitten | an tpre Begleiter, ihr zu erkläre», auf wessen Ver- iÄhJh fi“, ^fernung stattfand.' All"» auch I Ä^t sie keine Antwort, stumm und regungslos wie Statuen saßen die Vermummten da.
L Bie Fahrt ward mit möglichster Schuelliakeit SfeiSa'u“? «F ”m Pk-rde zu wechseln hiervon 2-it der Wagen an. Einmal versuchte Angela ebini?erl0b i @<6reit”. bie Aufmerksamkeit
- a!» b^ blbfahrt gegeuwärtiger Leute zu er- Sä Äff b“ 9u‘M" >.\
Da alle Bemühungen, Aufklärung über das fie betroffene G schick zu erlangen, ver-I ^?"ch waren, überließ fie sich endlich dem Nachdenken ?Sn4?8fc be,rx.e^ konnte fich nicht verhehlen, daß di^nigen, welche sich ihrer so plötzlich und gewalt- Sfibe«a*ti8^ ki- nicht eher loslaffen würden, als ihr -Zweck erreicht, und fie auf immer von I brem Verlobten getrennt. Die Vorstellung, ihn viel- nieder zu sehen, überwältigte fie bald in dem Matze, daß lebet andere Gedanke davor schwand! ^ ^ ihr iast gleichgültig schien, wohin man fie!
Großvater und Vater In kurzer Zeit vor Mir s tahinsterben sehen: Ich-glaube, das ist genug der 1 kchule für einen jungen Herrn, der berufen ist zum 40 Mk. Stricher -über ein solches Land. Daß Ich besonders
1 der Sympathieen der Provinz Brandenburg und । ^37^ Wrell ihrer hiesigen Vertreter teilhaftig war, deffen L 1 Ich Mir bewußt. Da Wir Ans aber schon
1 Nit langer Zeit näher und gut kennen, so war Ich überzeugt, daß Sie, der Schwierigkeit der gegebenen
1 ^chältnifse eingedenk, keine« Augenblick zögern! dürden, Mir auch innerhalb der Provinz Ihre! Ktzmpathie zu bezeugen und Meine Lhätigkeit zu! vterstützen. .Wie Meine Grundsätze sind, das! viflen Sie; Ich habe es Ihnen im vorigen Jahre! siagt, und Ich überlaffe es Ihrem Urteile, ob Ich I arnach gehandelt habe oder nicht. Ich glaube aber Kerstin zu können, daß in jeder Bezieht»^ in der I
sNachdruck Derbelen.] Angela.
Erzählung aus vergangenen Tagen.
Sortfemmg.)
. «ls Angela ihre Thiam» zu trockne« begann, *8te der Marchese hinzu:
, .Fügen Sie fick btm Willen beS Höchsten, teure Ma, und überlasse» Sie mir jede Sora- für Ihre wrauff. Ihre veistorbene Tante wird Ihnen nock ',”e besonderen Wünsche in bezug auf unsere ®Nfle Vereinigung witget.ilt habe».'
^.Ja, das hat fie gethan', flüsterte leicht errötend
Provinz bie Gewerbe sich heben unb Hanbel und _ ,, „ _ Wohlstand nn Zunahme begriffen sind. Ich freue
Berlin, 12. März. Der .Nordd. Allg. Ltg.Mich, den -heutigen Tag noch gefunden zu haben zufolge erschien der Kaiser in der heutigen Schlu ß- an dem Ich einen Augenblick unter Ihnen habe ßtzung des Prsvmziallandtages ganz unerwartet na ch I weilen könnem, und hoffe, daß es dem Provinzial- b-reits eingetretenem Schluß der Arbeiten. Nachde m landtag geglückt sein möge, auch in diesem Jahre ß;,*,-----mit Erfolg seine Aufgaben zu lösen. Ich hoffe, daß
Wir im -nächsten Jahre wieder Gelegenheit haben werden, zusammen zu kommen, und bitte nur, daß die! i HcrrM nach wie vor Ihre alte gute brandenburgische Treue Mir bewahren und beweisen mögen, wie bisher. Der Vorsitzende gab sodann dem Gefühl des hohen Beglücktsems-des Provinziallandtages Ausdruck, weil Se. Majestät die Gnade gehabt, im Provinziallandtage zu «scheinen, erinnerte an die Inschrift am L<«deshause: „Hie Brandenburg allewege!"! ^versicherte, daß die Brandenburger jederzeit bereit! sein würden, Gut und Blut für den Kaiser zu opfern, und brachte dann ein dreimaliges donnerndes I Hoch auf Len Kaiser aus, wofür Se. Majestät durch! dreimaliges Verneigen dankte. Darauf verließ der! Kaffer, sich nach allen Seiten huldreich verneigend,! den Sitzungssaal. — Der „Reichsanzeiger- ver-I öffentlicht nachstehende kaiserliche Kabinettsordre an den Grafen Moltke: j
Mein lieber General-Feldmarschall!
Sie wollen heute den Tag in stiller Zurückgezogenheit begehen, an welchem Sie auf eine vollendete 70 jährige Dienstlaufbahn zurückblicken. Wie wenigen ward dies der Zeit nach vergönnt, und wessen Laufbahn glich der Ihrigen!? Was Sie in den vergangenen 70 Jahren für die Größe mannt ist, ,st kein.Fall d«n Unserigen ähnlich.^ Meines Hauses, für Preußen und Deutschland ae-j M hÄ-en zw« Könige verloren, Ich habe einen than und geleistet, darf Ich hier nicht wiederholen- n„h '...... —Ibie ganze Welt weiß davon und die Geschichte be
iwahrt es für alle Zeiten. Das aber lassen Sie Mich aussprechen, wie mit Mir ganz Dcutschland es als eine besondere Gnade Gottes dankbar preist, «daß Er Sie bis heut unter uns belassen hat; möge es dem Allmächtigen gefallen, Sie Mir und dem Vaterlande noch ferner in bisheriger Kraft und Frische zu erhalten. Gleich Meinen nun in Gott ruhenden Vätern trage Ich im tiefsten Herzen die! Dankesschuld gegen Sie; wollen Sie es deshalb als! [ den Ausdruck Meiner warmen innigen Empfindungen auffassen, wenn Ich Sie bitte, am heutigen Gedenk- und Ehrentage Meine Büste in Bronze freundlichst entgegenzunehmen. Ihr Ihnen herzlich ergebener dankbarer König Wilhelm R. — Aus Sansibar, 11. b. M., nachmittags, wirb gemelbet: Die Aus-'! lösuug bet bei Pugu in Gefangenschaft geratenen ;
Erscheint täglich außer an Werktage» »ach Sonn- »nb Feiertagen. Q»artal>«b mnementS-Prei- bei der Erve- Mtion Sch, Mk., bei den Pc stämteru 3 ÄL 60 Bfa. (erft Brst^lgÄ). Jnsrrtionsg^ *br für die gespaltene Zeile 10 Big.. Reklamen für die Keile 95 Bf«.
Äuzeigen numnt ewgegen die «rpedition d Blatte«, * *'v***'Xy sowie d. Annoncen-Bureanr von Haasenstew und Logier
Donnerstag, 14. März 1889.
___ Daube tu io. in Frankfurt a. BL RerHn ’ai-L.
M SSSäEI »SSä» für bie Alters- und Jnvaliditätsversicherung be-1 Darmstadt 10 stonn re- oi ■
I ganuen heute bei 8 23 a melrfipr hnn hpr 10. Marz. Em zu Anfang bes
per Beiträge handelt, und deren Rückzabluna in h^nwartigen Landtags von mehreren Abgeordneten wissen Fällen. Abg. Gebhard erklärte für tebt aus I n/n ^™etten. Kammer eingebrachter Antrag auf I bie Verhandlung über die in erster Lefuna I kosten aller öffentlichen staatlichen
beiten, vom Abg. Siegle "urSanenen9 Sm- ÜUf bie Staatskasse hat bie großherzogliche münzen wegen Einfügung der Waisenversorauna an I eingehendsten Ermittelungen
«Stelle dieser Rückzahlungen verdickten w wollen9 QU ®runb bcren sie sich in einem an
hurzeit noch die erforderliche Rechnungsgrundlage " ^'"°"^us,ckusi der M,» K * ’ diitteilungen der Vertreter der verbün- deten Regierungen würden diese Berechnungen in h ^9<It raOt^er borite9en und werde er alsdann auf btefen Gegenstand zurückkommen. § 23 a wurde barauf nach ben Vorschlägen ber „freien Kommission-1
«0« -.,.--.12 S AU«* 1 * * *”'’"' s*""*.............
auf Erstattung der Hälfte der für sie geleisteten Be^ »age zu, wenn die letzteren für mindestens 5 Bei- tragsiahre entrichtet worden sind. Dieser Anspruch muß binnen 3 Monaten nach der Verheiratung gel- tend gemacht werden. Mit der Erstattung erlischt die durch das frühere Versicherungsverhältnis begründete Anwartschaft.^ § 23b lautet- .Wenn eine männliche Person, für welche mindestens für 5 Bei- tragsiahre Beiträge entrichtet worden sind, verstirbt, lS?V\m?C? emer Rente gelangt ist, so
der hinterlassenen Witwe oder, falls eine solche vorhanden ist, den hinterlassenen ehelichen Kin-
l5 S£^rm dn Anspruch auf Erstattung beL ^ur bcn Verstorbenen entrichteten /"• . Wenn eine weibliche Person, für welche minbeften§ fur 5 Beittagsjahre Beiträge entrichtet I morben ftnb, verstirbt, bevor fie in den Genuß einer! «Rente gelangt ist, so steht den hinterlassenen vater-« losen Kindern unter 15 Jahren ein Anspruch auf ®^tQ tun8 der Halste der für die Verstorbenen ent richteten Beittäge zu." Die §§ 24-28 handeln ton der Veränderung der Verhältnisse des Em- pfangers einer Invalidenrente und von dem Ver-I haltms zu anderen Ansprüchen. Hier sind von der ..freien Kommission" keine Abänderungsanträge ge- “nb nUtoEn b,e,e Paragraphen nach den Beschlüssen erster Lesung bestätigt. I
h 12‘ ^“rj. Der Provinziallandtag |
?rSnnn9e£nVUf, anre0un9 bcr Staatsregierung, 100 000 Mark als Beihilfe zur Errichtung eines Kunstmuseums in Kiel zu bewilligen. Auf der heu-
I • »sind welche Antwort habe ich vo« Ihnen zu 11 VN ?81te“?e fuhr ber junge Manu fort. .Für den Mndlick treten natürlich meine Hoffnungen und zurück, bald, reckt bald jedoch--•
ie»— teilte ihm mit, daß für bie Nächste Zeit
ein de- .der Einladung der hochwürdigkn Aebtisfin von inst«» <«ta Maria folgen werde, nnb fie unterbrechend, «age»- raste er:
.Unb barf ich Sie im Kloster besuchen, Angela? de ich bort von Ihnen bas Wort vernehmen, « wir alle Rechte gibt, hinfort allein Ihr Schutz « Ihre Stutze zu sein?»
•3a*, antwortete leise baS junge Mädchen. I i jfhHkCbani1* au dem Abend kaum eine halbe und als er, nachdem er von feiner Verlobten »et treuen Marcella Abschied genommen in den «ne» trat, bemäcktigte fich feiner ein Gefühl der isuii- rt,,be und Besorgnis, das ihn veranlaßte, einst- [889. j u” "och in der nächsten Umgebung zu bleibe». '* Verlauf einer Stunde er nichts Verdächttges
W ein’$ ^hört, schlug er den Weg nach der folgende Tag verging Angela nnb ihrer [kh‘ttn unter ben augenblicklich notwendigen An- ochset»- «nagen. Nach Beendigung derselben ging fie I ™ 'tnmal durch bie Räume, in bene« sie ihre!