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Mistriertrs Sonntagsblatt.

Jtt 52

XXIV. Jahrgang.

Co. in Frankfurt a. XL, Berlin, Hannover. Pari«.

«lcher bekanntlich entschieden für die Selbständig-

nung,

Regierung im Parlament den Antrag stellte,

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[Nachdruck Verboten.]

Einen

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er eine gewaltige Niederlage der Irländer und der it ihr Verbündeten liberalen Gladstone'schen Partei. Ion sagte, die Regierung hat Recht, die Selbst-

*2*1.

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äufen r K 1305

. Julj jscher Skandalprozeß, der noch weitgehende Folgen Herrßaben kann, ist in London soeben zum Abschluß ge-

mmen, zu einem Ende, welches beim Beginn der Ht im fünften Monate stehenden Verhandlungen tm niemandem erwartet worden ist. Es handelt d) um den Prozeß des bekannten Londoner Journals ,The Times" wider den irischen Abgeordneten iamell und eine Anzahl von Kollegen desselben, lie Vorgeschichte datiert schon ein Jahr etwa zurück. Mals brachte die Times mehrere Briefe Parnells

Kassirers vakant wild, bitten wir Sie, gestützt auf die warmen Empfehlungen der Hamburger Firma, fich am 1. Januar vormittags in unserer Privat- wohnnng vorzustellen, nm bet eventueller Einigung bereits am Tage daranf den Posten in unserem Kowptoir anzutreten."

Der junge Manu drückte das Blatt au die Lippen wie eiueu ersten Liebesbrief.

,£), mein Gott, ich dauke Dir für die Gnade, in der Du mir vergöuust, wieder als ordentlicher Mensch zu arbeiteu und so den Versuchungen zu entgehen denen die Armen und Verlasseueu zuerst anheim rollen. Vielleicht kann ich nun doch noch ei» erbeut» Ucher Mensch werden, der durch sein künftiges Leben 'uhut, was er in dieser Neujahrsnacht fast verbrochen hatte." Das war sein inniges Dankgebet.

Mit freudiger Hast kleidete er sich an und doch »rauchte er ganz unverhältnismäßig lauge Zeit zu einer Toilette, denn eS lag ihm daran, einen mög­est günstigen Eindruck zu machen. Dann wanderte er hinaus iu den voruehmeu Stadtteil, in die be­zeichnete Straße.

Hier ist er anch iu der letzte» Nacht umherge. aufeu. Aber er kann und mag fich nicht entsinnen, tu welches Haus er getreten. Er steigt die Treppe ;itt der Wohnung seines künftigen Chefs denn er ist gewillt, auf jede Bedingung einzugeheu hinauf und zieht zaghaft die «locke, «iu Diener öffnet und führt ihn in ein Zimmer.

Bet seinem Eintritt erhebt fich ei» junges Mädchen vo» seinem Platz am Schreibttsch. Ein schmales Gleiches, von dunklen Locken umrahmtes Gesicht mit 1 rfchroteu Lippen und dunklen glutvolle» Aage». Die Beide» starren einander an, als sähen sie etwa» womit sie fich in Gedanken viel beschäftigt habe», »lötzlich unerwartet vor sich, big der Later des Mädchens eiutrttt, denn et ist der Schreiber jenes Briefes, der den Mgeu Manu am Morgen so glücklich gemacht hat.

Am nächsten Tage schau ist er 'wohlbestallter

Kasstrer. Zwei Jahre später hat der Inhaber der Firma seinen Kasstrer als ehrenfeste» Charakter chätzen gelernt und ihn zugleich so lieb gewonnen, daß er die Hand seiner einzigen Tochter in die deS Hingen Mannes legt und dir Firma auf ihn über- ttägt, nachdem seiu Sohu und Nachfolger plötzlich gestorben und ihn selbst dieser Schlag tief gebeugt hat. Der junge Man» hieß Robert Hartung und jenes Mädchen, das ihn vom Verbrechen, uud das er vom Tode errettete warst Du, Helene."

Die Glut im Kamin war zusammen gesunken. Nur hier und da glitten noch einige Funken unter der Asche.

Das Geficht des Kaufherrn war noch bleicher ge» "o^en, als da er seine Erzählung begann. Es war o still tu dem Zimmer, daß man das leise Ticke» der Uhr auf dem Kaminsims vernahm.

Da ein leichter Schritt hinter ihm und ehe er fich noch umwenden kann, kniet sein junges Weib neben ihm und birgt ihr Geficht an seiner Brust. Zwei große Thräneu rollte» über ihre Wange» rmd tropfeu ans feine Hand nieder.

.ffieinft Du, Helene?" fragte er, .weil ich das Bild, das Du Dir vou mir geschaffen, grausam erstörte? Ist Deine Liebe nun gestorben ?"

Sie blickte unter Thränen lächelnd zu ihm auf und schüttelte den Kopf:

.Nein, Robert, nur größer noch ist fie gevordeu, wenn das möalich! Es mag wohl wahr fein, daß e8 in dem Leben eines jeden Mensche» dankte' Stunden giebt. Heil aber deueu, die so rein daraus hervorgeheu!"

Er strich zärllich über ihr duulles Haar, schaute ihr tief in die fenchtglänzendeu Augen nutz sagte:

.ES findet aber nicht jeder seine« guten Engel, er ihn vom ersten Schritt zum Verbrechen zurück- ält Deshalb, Helene, laß uns milde richten, auf

daß wir milde gerichtet werde» I"

daß ich den Ausführungen des Erkenntnisses des Oberlandesgerichts zu Naumburg vom 8. Dezember vorigen Jahres über die Berechtigung zur Führung des Meistertitels von Seiten der einer Innung nicht angehörigen Handwerker nicht beitreten kann. Der Inhalt des Berichtes der Reichslagskommission vom 16. Mai 1881 über den Entwurf eines Gesetzes, betreffend die Abänderung der Gewerbeordnung (Nr. 128 der Drucksachen, Seite 27), sowie insonder­heit die Verhandlungen des Reichstages in der Sitzung vom 9. Mai 1883 (Prot. Seite 2425 ff.) über den Antrag Baumbach und Genossen wegen Streichung der Nr. 8 § 149 der Gewerbeordnung lasten füglich keinen Zweifel darüber bestehen, daß nach der Absicht des Gesetzgebers nur die Beilegung der Bezeichnung Jnnungsmeister seitens einer Innung nicht angehörenden Handwerkers der gedachten Sttaf- vorsckrift unterliegen soll. Bei dieser Sachlage halte ich es nicht für zulässig, daß seitens der Ver­waltungsbehörden ein Einschreiten gegen die Bei­legung der BezeichnungMeister" herbeigeführt werde. Sofern solches seitens einzelner Euer Hoch­wohlgeboren unterstellter Behörden etwa geschehen sein sollte, wollen Sie dieselben mit entsprechender Anweisung versehen. Im übrigen wird der ange­regten Frage gegenüber seitens der Verwaltungs­behörden eine zu vertretende Stellung einzunehmen und die Entscheidung über dieselbe, sofern sie etwa von Beteiligten beantragt werden sollte, mit dem Hinweise auf die Zuständigkeit der Gerichte abzu­lehnen sein." Der Minister für Handel und Ge­werbe: I. V.: gez. Magdeburg.

Der von so langer Hand vorbereitete und so oft als Kerngeschoß des Zentrums angekündigte Schulantrag ist gestern im Abgeordnetenhause über die parlamentarische Bühne gegangen und ist selbst wenn derselbe nach Ankündigung der Zentrums­redner in jedem folgenden Jahre wiederkehren sollte erledigt worden. Jene große geschloffene Mehr­heit, welche sich gegen den Antrag erklärte, läßt er­warten, daß die gestrige Entscheidung auch für etwaige Fälle seiner Wiederkehr eine definitive sein wird. Von allen Seiten ist gestern der strategische Zweck des Antrags betont worden, auch die Zentrums­redner vermochten nicht, diesen Zweck in Abrede zu 'teilen. Damit war die sachliche Erledigung des Antrags von selbst gegeben; aber so wenig die legis­latorische Erfüllung der in dem Anträge ausgesteckten Zielpunkte sich vollziehen wird, ebenso wenig dürfte deffen strategischer Zweck erreicht sein oder erreicht werden. Von keiner Seite war bei diesergroßen"

meljr als fatal ist. Es ist die Frage, ob nicht auf­grund dieses Prozesses die Stimmung in England so umschwenkt, daß die Irländer schließlich doch er- halten, was sie jetzt fordern: Ein Nationalparlament.

AeöerWrtn-en.

Eine Geschichte von R. Nutzt.

(Schluß.)

Moment stand er wie erstarrt.

Anzeigen nimmt eMgege» die Expedition d Blattes. I8tt£e_ b-vo» Haasentzem und Vogler m AramfilN * an...------ -

Stoffe in Fra Daube u. r

Ei« Sklm-alprozrß.

Ein in seiner Art fast einzig dastehender poli-

ib nicht die Leute, welche eine solche Vergünstigung rdienen. Woher hatte die Times aber die Briefe - Hgemein riet man auf die Regierung. Man nahm i, die Schriftstücke seien bei irgend einer Haus- chmig oder sonstigen Gelegenheit in Irland gefunden ii> von der Regierung heimlich derTimes" über» den worden. Diese Annahme wurde bestärkt, als

Deutsches «eich.

Berlin, 28. Febr. DerReichsanzeiger" ver- öffentlicht das Gesetz über die Krondotation, sowie eine Kaiserliche Verordnung, durch welche Staats­sekretär Oehlschläger mit der Stellvertretung des Reichskanzlers im Bereiche der Justizverwaltung be­auftragt wird. Nachdem Zweifel darüber ent­standen waren, welche Beweisstücke den Anträgen auf Anerkennung und Klassifizierung höherer Schulen als militärberechtigter Unterrichtsanstalten jedesmal beizufügen sind, um der Reichs-Schulkommission die Abgabe eines Gutachtens zu ermöglichen, hat die Kommission in ihrer Herbstkonferenz die Vorlegung folgender Schriftstücke empfohlen: 1. des Lehrplans; 2. des Programms mindestens für das letzte Schul­jahr; 3. eines Verzeichnisses sämtlicher Lehrer unter Angabe ihrer Lehrbefähigung (im einzelnen und im ganzen), ihres Alters, ihrer Bezüge, sowie eines kurzen Lebens- und Bildungsganges; 4. einer Ueber- sichtstabelle über die Verwendung der Lehrkräfte; 5. der Prüfungsordnung, oder einer Darlegung der Abweichungen von der amtlichen Ordnung für öffent­liche Schulen; 6. eines eingehenden Revisionsberichts, nach Fächern geordnet; 7. der Prüfungsverhand­lungen und Prüfungsarbeiten; 8. näherer Ausweise über die finanzielle Grundlage der Schule; g. eines Frequenznachweises, sofern eine bezügliche Angabe im letzten Programm nicht enthalten ist. In den Antrag ist auch eine nähere Angabe darüber auf­zunehmen, ob die Errichtung der Schule an dem betreffenden Orte im öffentlichen Interesse liegt, welches Einttittsalter der Schüler für die unterste Klasse verlangt und in welcher Weise die staatliche Aussicht geübt wird. Wie jüngst mitgeteilt, hat der Minister für Handel und Gewerbe an die Re­gierungspräsidenten von Breslau und Oppeln einen Erlaß gerichtet, worin er, von dem Vorgehen ein­zelner Landräte unterrichtet, erklärt, der Entscheidung des Naumburger Oberlandesgerichts wonach die Führung des TitelsMeister" schlechtweg allen Nicht - Jnnungsmeister» verboten ist nicht bei­treten zu können. Der Erlaß des Handelsministers Fürsten Bismarck ist vsm 2. Nov. 1888 dattert und hat folgenden Wortlaut:Euer Hochwohlgeboren erwidere ich auf den gefälligen Bericht vom 14. Sept, dieses Jahres bei Rücksendung der Anlage ergebenst,

diese Herren die berüchtigten Mordthaten der n Men Fenier, so besonders den gräßlichen Mord <H)tTr - - - -

Phönixpark zu Dublin, bei welchem der Statt- . g[ter Oon Irland und fein Staatssekretär erstochen iu mben, im Anschläge nicht nur gekannt, sondern Speif*- ich direkt gebilligt hätten. Es handelte sich um

t I» iudigkeit Irlands zu verweigern; die Mitwisser abscheulicher Mordthaten, wie sie vorgekommen,

roßen Irlands eingetreten ist, und seine Partei, und P ie Regierung Lord Salisburys hatte von dieser

den Fall durch eine Kommission zu untersuchen, und dieser Antrag wurde angenommen. Die neuen Ge- ; richtsverhandlungen begannen im vorigen Herbst, und die Erörterungen schleppten sich anfänglich sehr : langweilig hin; man beachtete den Prozeß kaum noch. Vor etwa drei Wochen gewann die Sache ; eine andere Wendung; dieTimes" nannte die : Männer, von denen sie die in Frage stehenden Briefe, . auf deren Echtheit alles ankam, erhalten hatte. Zu­gleich wurde mitgeteilt, daß das Londoner Journal sich den Erwerb der Schriftstücke etwa hundert­tausend Mark nach unserem Gelde habe kosten lassen. Die Gewährsmänner waren nun zwei Irländer namens Piggott und Houston, welche in die poli­tischen Umtriebe ihrer Heimat eng verwickelt waren, und daher wohl in irgend einer Weise zu den Briefen gekommen fein konnten. Besonders behaup­tete Piggott die Echtheit der Papiere. Im Lause der Sitzungen verwickelte er sich indessen dermaßen in Widersprüche, zeigte sich immer mehr als ein großer Schwindler, der für Geld alles leistet, daß auch bezüglich der Echtheit der Briefe Bedenken laut wurden. Diese Bedenken sind nunmehr be­stätigt: Piggott ist flüchtig geworden, hat aber vor­her ein Geständnis abgelegt, daß die ganzen sensa­tionellen Enthüllungen nichts als Fälschungen sind. Die Unschuld der irischen Abgeordneten, deren Sache einen großen Sieg errungen hat, ist damit erwiesen, das frühere Urteil aufgehoben und eine empfindliche Strafe des Fälschers derTimes" steht bevor.

Die oppositionellen englischen und die irischen Zeitungen nehmen keinen Anstand, laut auszusprechen, was von dem Verteidiger der Irländer bereits vor Gericht angedeutet ist, daß die gegenwärtige eng­lische Regierung direkt oder indirekt mit dieser un­geheuerlichen Fälschung, von der sie den größten Vorteil hatte, in Verbindung steht. Es ist aber kaum anzunehmen, daß das der Fall ist. Ausnützen hat das Ministerium die Sache allerdings wollen, das ergiebt sich schon aus ihrem Anträge auf Nie­dersetzung einer Untersuchungskommission, aber der Urheber der Fälschung ist es schwerlich gewesen. Auch von der Times ist nicht anzunehmen, daß sie die Fälschung, die außerordentlich geschickt ausge­führt, bestellt hätte. Das kann man wohl annehmen und der erste Richterspruch beweist ja, daß auch ein unparteiisches Gericht aufgrund der Prüfung von Sachverständigen der Fälschung zum Opfer fiel. Augenscheinlich handelt es sich um einen ebenso groß wie kühn angelegten politischen Schwindel, dessen Ausdeckung ja für die ihm zum Opfer gefallenen

die Treppe, »ub, Gott sei Dank, dte Hansihür noch

»»veischlosse».

Draußen eilt er durch de» Schaee, oh»e in achte», wohin der Weg ihn führt.

Was hab' ich gethan?" sogt er schuldbewußt wieder und wieder vor fich hi». Aber dieser qual­volle Gedanke wird doch bald übertäubt von einem anderen. Wohin er blickt, ob er die Augen schließt oder sie umherwander« läßt, immer und überall sieht er ein hingesunkeneS, bleiches Mädchen im langen, weißen Nachtgewande, mit dunklen Soden, das all- mälig in seinen Gedanken die Gestalt eines Engels onntmmt seines guten Engels.

Es dämmert bereits, als er endlich mit müden, i halb erstarrten Gliedern in sei» öbeS, kaltes Zimmer zurückkehrt. Aber selbst jetzt sucht er sein Lager ; nicht auf, sonbern wandert ruhelos in dem kleinen taum auf und nieder und empfindet es wie eine l Störung, als seine Wirtin einige Stunden daraut au seine Thür klopft und ruft:ES ist ein Bries ür Sie abgegeben worden."

W-r konnte an ihn schreiben? Er hatte fich in ; der letzten Zeit oft so unsäglich verlaffeu gefühlt. Er warf den Brief auf den Tisch. Was konnte 1 darin stehen? Sicher nichts, was wert war, seine Gedanken z» unterbrechen, die ihm immer wieder daS Bild vor die Seele zauderte», das er in der i ^acht grfcbaut Und doch durfte er fie nie wieder- i ehe»! Nein, er wollte nicht einmal wissen, wer fie ; war. Drum war es auch am besten, die Gedanken zu fliehe», die fich immer und immer wieder an fie i jefteten.

Er nahm nun schnell de» Brief vom Tisch, öffnete I ihn und laS: <

,DaS Schreiben der uns befreundete» Homburger , Firma A. Sommer u. Co., das Sie »ns vor einiger Zeit überbracht, haben wir bisher unbe­antwortet gelaffe», da wir nicht eher im Stande 1 waren, eine Entscheidung zu treffen. <

Da mit dem heutigen Tage der Poste» »»sereS

rt, zu »n in, [1111 in 4 t nebst t- Zu [1087 rstlichk

Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg mtl Kirchhain

Expedition Markt 21. Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Lnq. Koch.

other« 1308

ranne ischen münz mann 6 ich Fra« lege* terik

9 g* auf ruhe» 1307 I88S.

6ib bet hervorragendsten irischen Parlamentsmit- J lieber zum Abdruck, in welchen deutlich gesagt war,

»ie Zimmer, über deffen Einrichtung ein poetischer xch gebreitet war, mutete ihn seltsam an. Vor x aber war es die hingesunkene Gestalt des inten Mädchens, von der er die Blicke nicht zu Ude» vermochte.

Doch das dauerte nur einen Augenblick. Der llendunst, der auf ihn eindrang und ihn fast zu icke» drohte, gab ihm seine Ueberleguug zurück. X Minute später hatte er das Fenster des Schlas- «netS aufgerisieu und kniete neben der Gestalt in > langen, weißen, spitzendes« tzteu Nachtkleide.

O, dies Amlitz mit den bleichen, feinen Zügen, 1 kirschroten, wie zum Knsie halb geöffneten Lippen 1 ben langen, sanft gebogenen Wimpern, die tiefe selten um die geschlossenen Auge» zeichneten I Er Ne fich nieder, nach ihrem Atem zu lauschen, er ängstlich die kalten, schlanken Finger und blickte tob nach Wasser umher, ein paar Tropfen haben ' die Stirn der Bewußtlose» z» träufeln. Doch hebt ei» tiefer Atemzug ihre Brust, die breiten °tt heben fich langsam und fie schaut ihn aus 6en, dunklen, glutvollen Augen in halber Bewußt­heit lächelnd au. Einen kurzen Augenblick nur, *8 finken die Lider wieder herab.

^Sie lebt! Gott sei Dank!" flüstert er und drückt leisen Kuß auf ihre weiße Stirn. Daun aber ihm plötzlich der Gedanke: Wenn fie jetzt die toi zu vollem Bewußtsein aufschlüge und Dich ?Ne: Wie kommst Du hierher? Was würdest D» »»orten?

Dis Blut steigt ihm in den Kopf und färbt fein W ui pur». Hastig aber lautlos flieht er, ohne *igen, die herrliche Mädchengestalt auch nur noch 8 einem Blick zu streifen. Er findet den Ausgang,

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de» Mjsche Verbrechen, aber die Mitwissenschaft von n der Mvertn^rn, den ersten Männern der irischen 1258 ational^Mei um dieselben, mußte doch außer- <ul rdentliches Aussehen erregen und abkühlend au: tmerx ie Sympathieen wirken, welche von einem Teil des i. ntischen Volkes dergrünen Insel" zugewendet Jart lurben. Indirekt traf der Schlag auch Gladstone,

Srfchemt täglich außer en Werktagen nach botm- und £im ..T.____ .

Feiertagen. Qnartal-AbonnementS-Preis bei der Sxpe- IvlUrUltrU.

dition 2VtSRL, bei den Postämtern 2 Mk. b0 Pfg. (exkl.

Sonnabend, 2. März 1889.

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«blikation deshalb ganz erheblichen Nutzen. Die rländer strengten sofort nach Veröffentlichung der

[rl asationellen Briefe gegen den Herausgeber der kimes" eine Anklage wegen Verläumdung an. Es *e m auch im vorigen Sommer zu einem Prozeß, in I für ttöjem der Gerichtshof die Briefe für echt an- 9tn kannte, demzufolge die Kläger abwies. Das Urteil