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Illustriertes Sonntagsblatt.
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ächtigten ernannt worden. — An dem gestern im Reichskanzler Fürsten von Bismarck stattge- ten parlamentarischen Diner nahmen von den itgliedern des Abgeordnetenhauses teil: der Präsident v. Köller, die beiden Vizepräsidenten, Frhr. t>. Heeremann und v. Benda, sowie von der konservativen Fraktion die Abgeordneten ». Liebermann, 1. Rhediger, Bohtz, v. Wedell-Malchow, Sack, von Rauchhaupt, v. Holtz, Simon von Zastrow, Korsch, Graf Limburg-Stirum, v. Oertzen, Frhr. v. Erffw
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Weiter gehen und sagen, daß die nationale Produktion eines Volkes so lange eine auf niedriger Stufe stehende genannt werden muß, als diese Seite noch nicht zur Entfaltung gebracht ist, und daß insbesondere eine gewisse nationale Charakteristik de§ kunstgewerblichen Lebens ohne, eine selbstständige Blüte des Kunstgewerbes nicht zu bestehen vermag. Für unser Heimatland ist speziell nicht zu vergessen, daß künstlerische Veranlagung und Neigung de» Deutschen gerade zu dieser Richtung gewerblicher Thätigkeit besonders hinziehen. Del Trieb, welcher unsere mittelalterlichen Zünfte zu Stätten des Kunstfleißes machte, ist auch heute noch keineswegs, weder in kunstgewerblicher noch in sozialer Hinsicht erloschen, wir dürfen daher wohl annehmen, daß dieser Weg auch einer von denen ist, auf welchem dem Vaterlande zahlreiche, ihm sonst verloren gehende Kräfte erhalten werden können. Das ist aber Grund genug, um die nationale Arbeit auch auf diesem Gebiete gehörig zu schützen, trotz der kosmopolitischen Ansichten und Schwärmereien unserer freihändlerischen Kunstfreunde/
Darmstadt, 23. Febr. Aus Petersburg wird der „Krz.-Z." berichtet, daß die Verlobung des Thronfolgers mit der Prinzessin Alice von Hessen als Thasache anzusehen sei. Sie soll im Mai in Darmstadt veröffentlicht werden, wo der Kronprinz sich persönlich zur offiziellen Werbung einfinden wird. — Prinz Alexander von Battenberg vermählte sich mit der Darmstädter Sängerin Loisinger, wie von Wien gemeldet wird.
„Wie? ist das wahr, Lorenz?" fragte sie in kigender Aufregung.
Der alte Mann nickte statt der Antwort. Jeden- W hatte Mertens, der Gerichtsdien-r, ihm unter um Siegel der Verschwiegenheit die Lage der Str hnblunaen enthüllt, und er erkaimte jetzt za spät, nß er sich eines Vertrauensbruches schuldig gemacht.
24. Kapitel.
Gerüchtweise verbreitete sich allerlei, was auf eine strengt Ahndung der amtmäunlichen Untersuchungs. und Uebertretungssllnden schließen ließ. Es verlautete, daß Herr von Buuseu vom Amte suspendiert sei. .Ganz natürlich. Wer nicht höre» will, muß fühlen", sollte seine Gemahlin zum Kreispbystkus gesagt haben, als derselbe etwas zu spät mit seinem Gesundheitsatteste zu Hilfe eilte. Wir wollten vor. beugen, Herr Doktor, — nun ist vorläufig da? Urlaubsgesuch nicht statthaft; denn »ein guter Buuseu ist nach der Residenz citiert, um sich zu rechtfertigen."
Das war allerdings ein bös.s Omen. Man überging mit dieser direkte» Ettation alle üblichen Instanzen. Es handelte sich also wahrscheinlich um Verletzung von Ptivilegieo, die nnter königlichem Schutz standen.
Wie ei der Forstmeister gewünscht hatte, so geschah es. In wenigen Wochen schrieb ihm Graf Badenberg:
.Vorläufige Resolution mir zngefertigtl Aller im besten Gange. Der Amtmann seines Amtes entsetzt. Die entscheidende Urkunde ließ e8 nicht ander? erwarten, und fie gibt durch private Vereinbarung mit dem königlichen Hause der Sache einen strenge» Ausschlag. Buuseu hat das gewußt, und ihm geschieht in allen Stucken Recht, weil er im störrischen Mute fein Schicksal herausgefordert hat. Habe bei dieser Gelegenheit den Justitiar Hellber, kenne» und schätzen gelernt, ist nobel, gerecht, ernst und milde; so muß ei» Richter sein.
Paffen Sie auf, Lieber, — die Sache kommt rasend rasch zum Abschluß. Ich schlug das geeignete Fahrwafler ein. Mau hat diesen Landfriedensbruch in höchsten Kreisen sehr Übel vermerkt und von oben herab Maßregeln getroffen, de» ungeschickten Beamte» sofort zu suspendieren. Was er fich außer
dem gegen Sie erlaubt, steht auf einem anderen Blatte verzeichnet und verhängt de» Strafantrag über ihn.
Mit meiner Gesundheit geht es beffer; das Po. dagra stark im Abuehwen. Bald komme ich, Sie zu besuchen; ich freue mich auf unser Wiedersehen. Der lieben Frau Hedwig und der Heinen Märchen, erzählerin, so wie dem Aenuchen schöne Grüße vo» uns allen.
In unveränderlicher Achtung Graf Badenberg.'
Dieser Brief stellte den Gleichmut in Starkloff wieder her. Ihm war Genüge geleistet durch den Urteilsspruch, welcher feinen Widersacher bart büßen ließ, was er ihm zugefügt. Daß er außer seiner Awtstutsetzung noch Strasarrest erhalten werde, war zweckdienlich.
Als seine Frau im Mitleid einige bedauerliche Worte fallen ließ, machte er fie darauf aufmerk» sam, daß er nicht mit einer Silbe dies Schicksal verschärft habe.
Sie lehnte ihren Kopf au des Gatte» Brust und überließ sich ohne Gewisserisbiffe der stillen Glückseligkeit eines völlig befriedigten Gemütes.
Es war Sonntag. Sabbathruhe herrschte überall. Ein leiser Westwind kühlte die Wärme der Sommerluft und trug den Duft von de» frisch gemähte» Getreidefelder» in de» Wald hinein.
Die Gatten saßen auf der Gartenbank; ein zierlich gedeckter Tisch mit Kaffeegeschirr »ud selbstgebackenen Wecken zeigte an, daß man gesonnen war, de» Nach- Mittagskaffee draußen einzunehme». Es war eben eine jener köstlichen Feierstunden, die von Frau Hedwig heilig gehalten wurden, die ihr reinstes Glück enthielten.
Die kleinen Mädchen tummelten fich wie immer mit dem klugen Tiras umher, blieben jedoch wohlweislich in der Nähe, um den Beginn der Kaffeestunde nicht zu versäumen.
Der Forstmeister la», Fran Hedwig ließ stink die blanken Stricknadeln durch die schlanke« Finger
^Nachdruck verbotcn.j
Im Sturm der Eifersucht.
Roman von Ernst Kritze.
(Fortsetzung.)
Ausland.
Paris, 22. Febr. In der Kammer wurde heute die ministerielle Erklärung verlesen. Sie besagt im wesentlichsten: Dem Rufe des Präsidente» entsprechend, haben wir uns zwar die Schwierigkeiten der gegenwärtigen Stunden nicht verhehlt, aber wir haben uns auch auf die Erwägung gestützt, daß Sie Ihre Beihülfe Männern nicht versage» werden, die von gutem Willen und vom Entschluß beseelt sind, ihre Pflichten zu erfüllen, welche die allgemeine Lage erheischt. Während der wenige* Monate, welche die gegenwärtige Legislatur vom gesetzlichen Ablauf ihres Mandats trennen, bleiben noch zwei große Aufgaben zu erfüllen. Das Budget für 1890 ist noch zu votieren, außerdem handelt e» sich darum, durch eine großangelegte, duldsame, weife Politik den Erfolg der allgemeinen Ausstellung z» sichern, welche zeigen wird, welche Wunder in Kunst und Industrie die Arbeit aller Völker in dem ar-
Eeyffardt, v. Eynern, Dr. Ennec cerus, Dr. Sattler; von der freikonservativen Fraktion die Abge-
Deutsches Reich.
Berlin, 23. Febr. Das Kaise rpaar wohnte . . heutigen Diner beim russischen Botschafter bei. —
atew■ Staatssekretär des Reichsjustizamts v. Oehl- $Iägcr ist nunmehr auch zum Bundesratsbevoll-
Grafenreulh, welcher dem hiesigen Geschästsbureau Wißmanns vorsteht, dürfte in den nächsten Tagen zur Dienstleistung int Auswärtigen Amte kommandiert werden. Der von Wißmann außer fünf gekauften Schiffen noch gecharterte Dampfer „Martha" verläßt am 11. März Hamburg; von den für die Organisation der Polizeitruppe von der Geschäftsleitung angewvrbenen Herren verließen Europa oder sind schon an der Ostküste Afrikas. Der Stabsarzt Schmelzkopf, als kaufmännischer Beirat Wolf (Bayer), die Premierleutnonts v. Bülow, v. Eberftein und Heremin, Sekondeleutnant Schmidt und Dr. Bu- müller. Es folgen später die Premierleutnants Kreuzler (Württemberg), v. Zelewski, Richelmann, Böhlau, Sekondeleutnant End (Bayer); Johannes Sulzer, v. Behr, Assistenz - Arzt Kohlstock, ferner Dr. Schmidt und Zahlmeister Werkel (Bayer). Außerdem ist die Anwerbung einzelner Beamten der deutsch - ostafrikanischen Gesellschaft, beispielsweise Leues, in Aussicht genommen. — Der „National- Zeitung" zufolge bestätigt sich die Nachricht von der Entsendung des deutschen Schulgeschwaders nach Samoa. Die bevorstehende Züchtigung Motaafas werde die Beziehungen zu England und den Bereinigten Staaten nicht berühren. Das Recht Deutschlands zum Einschreiten werde von keiner Seite bestritten. — Die „Berk. Pol. Nachr." schreiben: „Durch die deutsch-freisinnige Presse ging jüngst die Notiz, Herr Geffcken beabsichtige, dies und jenes zu thun, unter andern auch gegen den Reichsanwalt klagbar zu werde». Herr Geffcken selbst hat jetzt diese Nachricht dementiert. Der Regierung kann es sicherlich nur erwünscht sein, daß die Gesicken-Ange- legenheit urbi et orbi bekannt und zu diesem Zwecke in der Presse möglichst breit getreten werde; sie braucht das Licht der Oeffenilichkeit nicht zu scheuen. Anders der Fortschritt; das Maß von Publizität, welches mit der konstitutionellen Regierungsform verbunden zu sein pflegt, ist für die Herren Richter und Genossen unbequem; denn infolge dessen wird die Welt gewahr, daß die Beschäftigung dieser Herren doch imgrunbe genommen darauf hinausläufk, schmutzige Wäsche zu waschen. Der Fortschritt kann, wie gewisse Pilzarten, nur gedeihen, wenn Luft und Licht ihm fern bleiben. Nach dem Grundsatz, daß alle Auffassung subjektiv ist, witterte der Fortschritt nun offenbar hinter der Geffken-Angelegenheit ein Puden- dum, welches die Regierung verborgen halten müßte und seine Presse hallte daher anfänglich wieder von dem Rufe nach Veröffentlichung
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nebst Kreisblatt
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mit sehr ernstem Tone. „Har Euer guter Freuud Mertens nicht g« flunkert?"
„Ei, bei Leibe, Herr Forstmeister! Sie werden eS bald genug vom Herr» Justitiar selber höre». Er ließ so'n Wö tche» davon falle», und da dacht' ich, Sie wüßte» schon Manches. Sehen Sie, der kluge Richter ist sogar schnurstracks nach Altenbek gefahre» und hat Herrn Arthnr über die Geschichte befragt, und da soll es denn herausgekommen fein, daß Herr von Paoli nicht allein im Sturm der Eifersucht gehandelt, sonder» um seine Schwester zu rächen, der von Herr» Gregor die Ehe versprochen »ar. Da aber Herr Gregor von Schweitzer die Veränderung geliebt, so hat er Fräulein von Paoli sitzen lassen und fich nm ihres Bruders Brant, die Lida, beworben. So ist die Geschichte. Sie werden es zeitig genug erfahren, daß ich die Wahrheit be- richtet habe. Und Gendarm Witte wird wohl eines Tages mit dem schwarzen Pollacken am Sattelgurt geschnallt ankomme», und der Herr Amtmann wohl eines TagcS mit feinem faulen Pouny aus Drebitz fahren, um nie wieder heiwznkehren, und die Frau von Ortau wird wohl im Schuldthnrm ihr Lebe» beschließen, und ihr Fräulein Tochter würde am Ende eines Tages de» Herrn von Paoli gern wiedernehmen, wenn es ginge, und Herr Arthur, dieser leichtsinnige Bube, wird wohl eines TageS de» Hals brechen. Run. Gott befohlen, meine Herrschaften.'
Nach diesen drastischen Auseinandersetzungen stand der alte Lorenz auf, ergriff seine Mütze, nahm seine» Dornenstock in die Rechte und verließ nach einige» respektvollen Serbengnnge» schleunigst daS Zimmer.
Frau Hedwig geleitete ihn bis an die Thür und kehrte dann sehr beeilt zu ihrem Gatten zurück, der still und nachdenklich vor sich uiederblickte.
»Wirst Du wohl glaube», Hedwig, daß mir ein Stein beim Geschwätz des alten, bieder» Mannes vom Herze» gefallen?" fragte er leise.
Sie nickte vielsagend. I» ihre» Miene» prägte fich sch»» wieder jene sonnige Heiterkeit auS, die
iners. schneien Vopelius, Barth, Christophersen, Stenqel, iterna«. j Dziembowski, v. Tiedemann, Graf Douglas, Dr. 6 —
riedrick Nt v. Schwartzkoppen. Der Herr Reichskanzler oll bei dieser Gelegenheit darauf hingewiesen haben, daß ihm in den überseeischen Gebieten durch allzu schneidiges Auftreten von Konsularbeamten Schwierig-
»Die Dame taugt eben nichts, und also wird dero kochtet Lida auch nicht viel wert fein, denk ich. Nun h»t das gnädige Fräulein erst den Herrn vo» Paoli toi Bräutigam gehabt, denk ich —" er hielt inne ttb blickte auf Hedwig, die dicht vor ihm stand.
Mschfreisinnigen Fraktion der Abgeordnete Czwa- wa. Außerdem wohnten dem Diner bei: der BtaatSminifter Graf Herbert Bismarck, Graf und Gräfin Wilhelm Bismarck, sowie der Geheime Ober- SegierungSrat Dr. v. Rottenburg und der LegationS-
be§_ Aktenmaterials. Als die Anklage gegen Geffcken demnächst wirklich juris publici wurde, sah der Fortschritt fick enttäuscht. Die Regierung stand makellos da; die Hoffnung, ihr irgend etwas am Zeuge flicken zu können, war getäuscht. Darauf focht man die Berechtigung zur Publikation der Anklage an und beging damit eine zweite Thor- heit. Die Debatte, welche die Herren Richter und Munckel im Reichstage provozierten, hat nur zugunsten der Regierung gewirkt, denn sie erregte von neuem das Interesse des Volkes an der Geffcken- Affaire; men beschäftigte sich wiederum mit derselben und der Regierung liegt eben nur daran, daß alle klar in der Sache sehen. Der Fortschritt versteht sein eigenes Interesse so Wenig, daß er auch heute noch immer wieder auf den Geffcken-Fall zurück- kommt. Die Regierung -kann ihm, wie gesagt, dafür nur dankbar sein; sie kann nur wünschen, daß jedermann hinter den gelüfteten Schleier blicke; aber was ihr Nutzen bringt, muß den Fortschritt schädigen. Unsere Nächstenliebe gebietet uns, Herrn Richter und Genoffen darauf aufmerksam zu machen."
— In einem Artikel, Welcher sich mit dem heimischen Kunstgewerbe befaßt, führt die „D. Volksw. Korresp." aus: „Der Schutzzoll ist für die meisten Artikel unserer großindustriellen Thätigkeit, sowie für eine Reihe landwirtschaftlicher Crzeugniffe voll berechtigt und wird sich immer mehr als ein wirksamer und erfolgreicher erweisen, je mehr er nicht nur als eine Sammlung von einzelnen Zollsätzen, sondern als ein abgeschlossenes System sich darstellt. Es ist hierbei allerdings unerläßlich, daß neben den Industrie- und Landbauzöllen auch die kunstgewerblichen Erzeugnisse gehörig geschützt werden, damit außer der kommerziellen und technischen auch diese Sette unseres wirtschaftlichen Lebens die so dringend nötige Pflege finde. Wenn nun neuerdings unsere Freihändler sich gegen darartige Zölle vom ästhetischen Standpunkte aus ins Zeug fegen, so sind wir der Ansicht, daß, wenn in irgend einem Zweige, so hier die erziehliche Seite des Zollschutzes von der größten Bedeutung ist. Gerade das Kunstgewerbe gehört zu denjenigen Dingen, welche nach allen Erfahrungen einer sorgsam geschützten, begünstigten und bis zu einem gewissen Punkte auch geleiteten Entwickelung bedürfen, um überhaupt zur Blüte gelangen zu können. Von welch ungeheurem Werte aber kunstgewerbliche Blüte für das Wirtschaftliche Gedeihen eines Landes, für dessen soziale Zustände, ja auch für die Technik ist, das dürste heute bekannt genug fein. Man kann aber getrost
mit der Thräue im Auge zu lacheu u»d z» scherzeu verstaub.
Anzeigen nimmt entgegen die Expedition b- Blatte- sowie d. Annoncen-Bureanx von Haasenstein und Bögler in Zranktzt <l»1. «affcL Magdeburg u. Lien; Rudolf YYTV Qübrflflttrtr
Moffe inFrankfurta.E».,Berlin,München«.Köln; G. L. >>NljrgllNg<
Daube u. Cv. in Frankfurt a. K., Berlin, Hannover. Varis.
,’Aronj« Wernburg; von der Zentrumsfraktion die Abgcord- «ten Sperrlich, Dr. Reichensperger, Borowski, Freiherr v. Schorlemer-Alst, Schalfcha, Freiherr l Taessi| i. Huene, Prinz v. Arenberg; von der national Müller. liberalen Fraktion die Abgeordneten Dr. Mithoff, Brande, Dr. v. Gneist, Dr. Oetker, Dr. Harnmacher,
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Erscheint täglich außer an Werktagen ssch Sonn» und €W|f>***W*****.*,
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dition2t ,Ml., bei den Postämtern SMk. bv Pfg. (exkl. _.
Bestellgeld)- JnserttonSgebkhr für die gespaltene Zelle DleNstllll, 26. RebrUllk 1889
10 Ma.. Reklamen ffit die Zelle 85 Mg. ä'v. O^ruui,
i,Za, gnädige Frau, daS ist gewißlich wieder aä ä»Mche dumme oder böse Geschichte, tote Frau von [ft Ostau immer macht", antwortete der alte Lorenz.
„WaS ist da zu machen, gnädige Frau?" entgeg. ®ete er treuherzig, „hab' ich mich einmal verplaudert, !• will ich nun sagen, toos ich weiß. Sehen Sie, •et Mertens ist zugleich Aktenhefter im KreiSgericht, da hat er den» beim Aktenhefte» zufällig ge. Ak», was der Justitiar in Ortauhof verhandelt hat.
ist Ihnen doch ein grundgefcheidter Herr. Er «t die Sache gleich beim rechte» Zipfel angefaßt. ®te junge Dame hat ihm den» .auch gleich zuge- itoben, daß Herr von Paoli ihr Bräutigam gewesen, M aber das Verlöbnis aufgehoben wäre, wonach abgefetzte Bräutigam den» öffentlich gedroht, den Herr» von Schweitzer tot zu schieß-», wenn er Miene fachen sollte, Fräulein Lida von Drtiu z» betraten, to, es mutz wohl so etwas tm Werke g-wesen fein, -uv--1 jjb da hat er kurzen Prozeß gemacht und feine er *robung ausgeführt."
„Habt Ihr wirklich a»S den Akten biefe Er- tolung geschöpft, alter Fremd?" fragte Starkloff
au ßt die Kreise Marburg uud Kirchhain
Illustriertes Souutagsblatt
tliche Postanstalten, unsere Agentur in irchhain, sowie für hiesige Stadt un- e Expedition entgegen.
Die Exped. der Oberh. Zeitung.
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Papier» Expedition Markt 21. — Redaktion, Druck und Verlag von Zoh. Anq. Koch.