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KSchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain. - Illustriertes Sonntagsblatt,

Expedition? Markt 21. Redaktion, Druck uud Lerlaz von Jotz. lag. Koch. *

Fei »tagen.^M«ttü-AdomiemeMS^Prei-^bei der Sxpe- Marburg, sowie b. Amloneen-Bnreaux von Hoaseustem und Bögler

Sonnabend, 23. Februar 1889. |o^eS^ÄMffinKS,Jahrgang.

10 Mg., Reklamen für die Seile 35 Pfg. v Daube u. Co. m Frankfurt 0. M., Berlin, Hannover. Bari».

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einen.

spricht in einem Leitartikel die neulichen Verhand- gigen über Samoa im Senat zu Washington und it besonders die gründliche und unparteiliche Dar- Mng Shermans, die ebenso wie die Äußerungen y Staatssekretärs Bayard gegenüber einem Be-

IruLsches Reich.

Berlin, 21. Febr. DieNordd. Allg. Ztg.

;kert.

tzterstatter zur Beruhigung der öffentlichen Meinung «erikas beigetragen habe. Aus den Äußerungen

!r. 23.

t such y letztere hebt das offiziöse Blatt hervor, daß th, Deutschland, nachdem einmal Blut geflossen sei, nicht whin könne, Genugthuung von Mataafa zu ver-

r solik mgen oder zu erzwingen, und daß Deutschland in au isher keinerlei Grund zu einem Kriege gegeben Ibft eil tbe. Die kaiserliche Bestallung Wißmanns zum nchskommissar wird jetzt mitgeteilt, dieselbe ent- Jtr. & richt dem Wortlaute des betreffenden Gesetzes und n »ustragt Wißmann, nach Maßgabe der kaiserlichen, [vintj m durch den Reichskanzler zu übermittelnden Wei-

iesellschaft gestellten Besitzungen des Sultans von »nsibar, sowie in den benachbarten, unter deutschem

stehenden Gebieten des Festlandes die zur Wmpfung des Sklavenhandels und zum Schutze Zimmer »er deutschen Interessen erforderlichen Maßregeln nächster n treffen, für die Herstellung und Erhaltung der

[1161 >"gen als Kommissar in Ostafrika, namentlich in > Z0. l in unter die Verwaltung der deutsch-ostafrikanischen

l finde

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t einer mn Anordnungen der Gesellschaft korrigieren, welche geeignet, hm geeignet erscheinen, die einheimische Bevölkerung ogis zu i beunruhigen, oder in Widerspruch mit den ver- Exped. mgsmäßigen Rechten der anderen europäischen IH35 rtionen stehen. In dringenden Fällen kann er speise ikamte der Gesellschaft absetzen. Aus einem abzll» Berichte des Missionars Greiner über den Angriff f die Missionsstation Dar-es-Salaam ergiebt sich,

iuhe und Ordnung in den bezeichneten Besitzungen kreppen. mb Gebieten durch alle ihm zu Gebote stehenden zum 1. Mittel Sorge zu tragen. In der gleichzeitig ver- whnunj Aenllichten kurzen Instruktion des Reichskanzlers in ben » Wißmann wird gesagt, daß die Rechte der Oft« u erst, stikanischen Gesellschaft unverändert fortbestehen

(1163 »d daß die Verwaltung den Organen der Gesell- jst£1 hast bleibt, soweit nicht durch militärische Rück- (Staat $tcn Einschränkungen oder zeitweilige Suspensionen ' r |Qi( otwendig würden. Eine Einmischung in die ge- tL häßlichen Angelegenheiten, namentlich in die Zoll-

, lettoaltimg, soll Wißmann vermeiden. Dagegen n befiel verträgt ihm der Reichskanzler die ihm ftatuten- rZ-iQi Eßig zustehende Aufsicht über die Thätigkeit der LH _ iesellschaft auf dem ostafrikanischen Festlande. Er

daß die Nichte Greiners durch einen Schuß aus einem Revolvergeschütz des deutschen Kriegsschiffes Möve" verwundet wurde und daß auch die an­deren Mitglieder der Mission irrtümlich von der Möve" beschossen und daß dadurch sämtliche Ge­bäude der Station zerstört wurden. Der Kaiser diniert am 23. Februar bei dem russischen, am 2. März bei dem italienischen und am 6. März bei dem französischen Botschafter. Zu dem von uns mitgeteilten Artikel desHannov. Sour.", be­titelt Kaiser und Kanzler, wird demHamb. Korr." von gut unterrichteter Seite mitgeteilt, daß diese Ausführungen des hannoverschen Blattes in den allerhöchsten und den maßgebenden politischen Kreisen vollständige Zustimmung gefunden haben. DerHamb. Korr." meint, die Ausführungen des fraglichen Artikels würden hoffentlich zur Aufklärung eines für jeden Deutschen wichtigen Sachverhältnisses beitragen, das aus Unwissenheit oder in böswilliger Absicht hie und da verdunkelt worden ist. Be­kanntlich ist den Mitgliedern der Orts-Kranken­kassen gestattet, am Schluffe eines jeden Rech­nungsjahres aus der Kasse ouszuscheiden, zu welchem Zwecke sie ihren Austritt drei Monate zuvor an­zeigen und nachweisen müssen, daß sie einer dem § 75 des Krankenversicherungs-Gesetzes entsprechenden Hülfskasse angehören. Diese Bestimmung benutzt die Sozialdemokratie in jedem Herbste zur Entfaltung einer Agitation, deren Ziel dahin geht, die Mit­glieder der Ortskassen zum Austreten zu bewegen und sie zu denzentralisierten" Hülfskasien sozial­demokratischen Protektorats überzuführen. Nur selten wird etwas über die Resultate dieser Agitation be­kannt, daher ist es interessant, in derArbeiter­versorgung" nachstehende, auf die Ortskrankenkasse in Leipzig die dort früher bestehenden zahlreichen Ortskaffen sind zu einer vereinigt bezügliche An­gaben zu finden: Von dem Kündigungsrechte machten 1888 bei einer Durchschnittsmitgliederzahl von 55 995 der Ortskrankenkasse für Leipzig und Umgebung nur 165 Personen Gebrauch; von diesen erbrachten nur 74 den vorgeschriebenen Nachweis und traten Ende 1888 aus, 9Nachweise wurden als ungenügend zurückgewiesen. 1886 kündigten bei einer Durchschnittsmitgliederzahl von 24392 nur 405 Personen, von denen jedoch nur 217 wirklich ausschieden; 1887 kündigten bei durch­schnittlich 44 458 Mitgliedern nur 461 Personen, von den 221 wirklich austraten. Angesichts dieser wirklich minimalen Erfolge der auf die Schwächung der Ortskrankenkassen abzielenden sozialdemokratischen Agitation, dürfte jedenfalls für Leipzig, wahrscheinlich

n.

obi.

[Nachdruck Verbote n.j

Im Sturm der Eifersucht.

Roman von Ernst Fritze.

Safiel

1889. imenk»-

| «Und wenn er dafür könnte? Wenn der Bruder ArS bildschönen Fräuleins ihn aus Rache er, Hoffen hätte?'

.Ach so, Da verfällst «nf Forstmeister Eillis «aldmärcheu."

u »Tie Wahrheit enthalten, wie Witte sagt. Die ine Waldsee ist Lida von Orten.'

.Das denkst Du.'

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(Fortsetzung.) DaS bildest Du Dir ein, Gusta.

.Nein', rief die Gnädige, ärgerlich werdend. ,8iwrok hatte deutlich ausgesprochen, daß das Leben kt beiden Brüder sie in den noblen Kreisen um Möglich gemacht, daß Herr Gregor durch sein um Erdiges Spiel mit jungen Mädchenherzen sich einen Süchten Ruf erworben, daß er namentlich durch die «ederliächtttzkeit, womit er ein bildschönes Fräulein, welches in seinem Hause gewohnt, bethört, eine all-

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»Nein, ich weiß es. Und ich weiß noch mehr, Ar Bnusen; aber ich schwieg, um Deine Laune «cht zu verschlimmern; ich schwieg, weil Geschwätz Air helfen kann; aber ich fordere Dich dringend -~-,h M mein Bester, Dein Entlassungsgesuch schleunigst Anreichen, damit ein Urlaubsgesuch zu verbinden * mit mir abzureiseu.'

» »Uivrans feilte ich wohl diese .Gesuche' gründen,

«eine und tiefe Mißbilligung hervorgerufeu haben.

«och solchen Darnuugeu mußte mau die Brüder mit itr«, «eiachtnug strafen uud nicht mit ihnen Verkehren, *ie Du es zu thun beliebtest, guter Bunsen. Nun

khst Du die traurigen Folgen Deines Umganges!" [.Nein, nein rnu bitte ich Einen', ries der dicke «rr gemütlich,was kann wvhl der Gregor dafür, *tnn er totgeschossen wird.'

Ein spöttisches Lächeln verzog für einen Moment die Lippen der Gnädigen.

Gesundheitsrücksichten haben schon manchemStaats- beamten genügenden Vorwand geliehen, wenn feine Stellung unhaltbar zu werden drohte."

.Ich will aber nicht; man tarnt mir gar nichts anhaben. Ich habe um meine Schuldigkeit gethau.'

»Aber, lieber Bunsen, Se. Erlaucht verlangt Deine Entfernung vom Amte al» einen Akt notwendiger Senngthvung für sich uud für feinen Forstmeister', rief die Gnädige.

.Laß Erlaucht nur .verlangen', wirb abge. wiesen mit feinem verlangen.'

Mit diesen Worten durchschritt er eiligst das Zimmer, öffnete und schloß sanftmütig die Dhür, was feiner Gemahlin stets als ein Befehl galt, nicht ein Wort mehr zu sagen. Die Sache war abgemacht. Ihr Herrschertaleut hatte eine Niederlage zu verzeichnen. Unwillkürlich stampfte die Gnädige heftig mit dem Fuße auf. Alles vergeblich I

.Es soll mir doch gelingen!' murmelte sie nach einer Weile vor sich hin. .Hilst meine vernünftige Vorstellung nicht, so muß ich zu andern Hilfsmitteln meine Zuflucht nehmen. Hierbleibeu Angesichts der Demütigung eine Schmach erwarten das Hohnlächeln der neidischen Nachbarn beobachten entthront! Nimmermehr! Unser Doktor wird und muß mir beifteben, nur vorsichtig, vorsichtig. Es gelingt wir! Es giebt für den Staatsbeamten schon einen Vorwand, nm ein Attest zur Herstellung feiner Gesundheit zu erlangen. Ist eS nicht der Wahrheit gemäß, einem Blutandrang nach dem Gehirne vorzubeugen oder Blutstockung verhüten »der überreizte Nerven beruhigen zu müssen?'

Hastig setzte sich die Dame an ihren Schreibtisch und entwarf mit klugem Bedacht ein Brief an den Kreisphyfikus; der zugleich ihr Hausarzt war.

Der Brief wurde von der Gnädigen zwei Mal überlesen, bevor sie ihn ganz heimlich durch ihre Zofe nach dem Doktor tragen ließ.

aber auch für andere Orte zutreffen, wenn die Arbeiterversorgung" aus diesenkaum nennens­werten wirklichen Austritten" folgert, dieselben ließen rechtklarerkennen, daß man in den derVersicherungs- pfl'cht unterworfenen Kreise der Vorzüge derOrtskranken- kassen sich bewußt ist." Kaiser Wilhelm wird am kommenden Montag bei dem Fürsten Bismarck in dessen Palais speisen. Das ist immerhin eine Nach­richt, die Beachtung verdient, besonders nach den mannigfachen Gerüchten der letzten Tage. Kaiser Wilhelm II. beweist damit abermals, daß die Stel­lung des Reichskanzlers bei ihm eine unerschütterliche ist- daß bei Lebzeiten des Fürsten Bismarck Kom­mentare über den zweiten deutschen Reichskanzler sehr überflüssig sind. Zu dem Kaiserdiner sollen alle preußischen Minister geladen werden.

Der Gesamtausschuß der deutschen Landwirt­schafts-Gesellschaft trat gestern zu einer Plenarsitzung zusammen. Den Vorsitz führte der Präsident der Gesellschaft, Graf zu Stolberg - Roßla. Auf der Tagesordnung stand zunächst der vom Generalsekretär Wölbling erstattete Geschäftsbericht vom 1. Oktober 1888 bis 1. Februar 1889. Die Mitgliederzahl betrug am 1. Oktober 4113, am 31. Januar 4157. Austritte sind zum Schluß des laufenden Rechnungs­jahres 94 angemeldet. Anmeldungen für das neue Rechnungsjahr bis heute 270. Hinsichtlich der Fi­nanzlage wurde berichtet, daß der Verlust, den die Breslauer Ausstellung gebracht hat, sich auf 41 635 Mk. beziffert; außerdem kosteten die Prüfungen fast 7000 Mk. Die in der Herbstsitzung gefaßten Be­schlüsse sind ausgeführt. Die Hauptarbeit der Ge­schäftsstelle sowie der Tierzucht- und Geräte-Abtei- lung bildeten die Vorbereitungen zur Magdeburger Ausstellung. Von sonstigen Arbeiten und Unterneh­mungen der Gesellschaft ist zu berichten: Die Düngerabteilung war noch nicht in der Lage, einen Bericht über die Feldversuche einer vergleichenden Düngung mit Ammoniaksulphat und Chilisalpeter zu erstatten; doch sei derselbe in Aussicht gestellt und solle dann veröffentlicht werden. Die Fäkal­frage wird weiter beraten, wie auch andere Wege, dem Ackerbau Düngerquellen zu erschließen. Die Vermittelung des Bezugs von Kalisalzen steigt dauernd, die betreffenden Zahlen betragen für 1888 an Kainit 773 203 Ztr. und an Karnallit 77 228 Ztr. Die Bestellungen an Kalisalzen stiegen von 221014 Ztr. im Jahre 1885 auf 850 431 Ztr. im Jahre 1889. Der Bezug von Thomas - Phos­phatmehl ist ebenfalls gewachsen, indessen wirkte die wiederholte Preissteigerung störend auf den Absatz

0b jer feinen Zweck erreichen, ob er die beab­sichtigte Wirkung thun würde? Der Herr KreiS- phyfikns als kluger Mann begriff sicherlich die Sache vollkommen. Die Aerzie wissen ja am besten, daß eine Badereise zn vielen Dingen dienen muß.

22. Kapitel.

Während Frau Amtmann von Bunsen ihre An­gelegenheiten dergestalt zu ordnen trachtete, hatte der Forstmeister Starkloff das Dorf Altenbek bereits erreicht und war hinter dem Gutshause am Bache entlang der Waldecke zugeschritten.

Seine Stimmung ließ viel zu wünschen übrig. Der bittere, düstere Groll über die unverdiente Schmach hemmte jeden Atemzug der Freude, obwohl er nun die Heimat nahe vor sich sah. ES war ihm ju Stute, als hätte er mit der Ehre zugleich alles verloren, waS Wert auf Erden hat. Was nun werden würde, nachdem er ohne richterlichen Spruch, ja sogarebne verantwortliche Vernehmung im Ge­richte", entlassen worden war, stand unklar vor seinem Begriffsvermögen. Er mußte sich «18 ge­ächtet betrachten.

Nur noch wenige Schritte, und er hatte fein Revier, das ihm mit seinen schattigen Fußpfaden eine Erquickung nach dem Sonnenbrände verhieß, erreicht. Da fiel sein Blick auf den Fußsteig an den Schonungen des Waldes entlang. Aeffte ihn denn ein böser Traum, »der gefiel sich das Schicksal darin, ihn auch nochmals dem Hohn und Spott des jungen Arthur v»n Schweitzer preiszugeben.

In wilder Eile jagte der Mann ans dem ver­botenen Wege daher.

Mit einer Empfindung, die eben so viel Haß wie Verachtung und Widerwillen in sich borg, suchte Starkloff schnell den schmalen Pfad in das Dickicht zu gewinnen, nm einem Zusammentreffen zu ent­gehen. Vergebene Mühe, tzltthnr hatte ihn bemerkt und lenkte mit einer kühnen Wendung fein prächtiges Pferd zu einem Sprunge über den riefelnden Lach,

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des Fabrikats. Für die Beratung von Futterange­legenheiten ist ein Sonderausschuß gebildet. Das Direktorium hat mit Prof. Dr. Märcker und Dr. Albert in Halle ein Abkommen getroffen über die Ausführung von Versuchen, welche 2000 Mk. in Anspruch nehmen werden. Die Saatgut - Geschäfts­stelle hat bis 1. Febr. d. Js. folgende Bestellungen ausgeführt: 1. Sommergerste 20 910 Kilogramm (4668,30 Mk.), 2. Hülsenfrüchte 55 176 Kilogr. (8840,50 Mk), 3. Futterkräuter 9360 Kilogramm (2246,40 Mk.), 4. Klee 10 215 Kilogr. (12 546,lSi. Mk.), 5. Gräser 4700 Kilogr. (2856 M.). Bis heute sind die Ziffern auf das doppelte angewachsen. Innerhalb der Abteilung Landeskultur wurde ein Sonderausschuß für Wasserrecht gebildet. Derselbe hat am 14. Januar die Bearbeitung der Frage der Notwendigkeit und Ausführbarkeit einer Reform de» Wafferrechts in Form von zehn Referaten beschlossen, welche in erster Linie das Bedürfnis nachweisen und erst in zweiter Linie Vorschläge zur Abhülfe der Uebelstände machen sollen. Der Bericht wurde, wie diePost" diesen Mitteilungen hinzufügt, ohne Debatte genehmigt und alsdann der Voranschlag des Gesellschaftshaushaltes für das Jahr 1889/90 in Einnahmen und Ausgaben auf 94 200 Mk. fest­gesetzt. Es folgt der Bericht des Sonderausschusses betreffs jährlicher Ausstellungen, erstattet vom Geh. Ober - Regierungsrat Dr. Thiel. Referent empfahl dem Gesamtausschuß, sich für vorläufige unveränderte Beibehaltung der bestehenden Einrichtung der jähr-., lichen Ausstellung auszusprechen. Das weitere Vor­gehen solle dann nach den Erfahrungen von min­destens sechs jährlichen Ausstellungen eingerichtet werden. Dieser Antrag wurde angenommen, des­gleichen der Antrag Schulz-Lupitz, mit der Winter­versammlung des Ausschusses stets eine Hauptver­sammlung der deutschen Landwirtschafts - Gesellschaft zu verbinden.

Ausland.

Wien, 21. Febr. Das Telegraphenkorrespondenz­bureau ist gegenüber den wiederauftauchenden Ge­rüchten , welche den Namen der Prinzessin Aglaja v. Auersperg in verschiedener Form mißbrauchen, ermächtigt, erneut auf das bestimmteste zu erklären, daß allen diesen Meldungen jede thatsächliche Grund­lage fehle, dieselben vielmehr ausschließlich auf Er­findung beruhen.

Paris, 21. Febr. Mehrere Morgenblätter bringen folgende Ministerliste: Mäline Präsident und Ackerbau, Freycinei Krieg, Barbey Marine, während er, als wäre gar nichts geschehen, laut lachend ausrief: Parbleu der Forstmeister! Wissen Sie, woher ich komme? Bon Ortauhof. Ich wolhtz mir doch das blonde Mädchen einmal ansehen, ha­der schwarzlockigen Nora den Rang abgelaufen Hatz Fort find die Damen. Ob nach Ostende, wie mein Bruder Gregor bestimmt hatte, weiß kein Mensch. Pardon, daß sie mich wieder auf verbotenem Wege reitend treffen, bester Manu. Ich muß schleunigst nach der Bahn, wir wollen fort, also Adieu auf Nimmerwiedersehen!"

Er lachte in feiner widerwärtigen, knabenhaften Manier und jagte davon.

Auf Nimmerwiedersehen, das gebe Gott*,x flüsterte Star kloff in einer Anwandlung von Abscheu.^ Er hatte in edler Selbstbeherrschung das kurze Zw>- sammeutnffen ertragen. Rasch durcheilte er nun die wohlbekannten Waldwege, die ihn bald zu dem Forsthause brachten. Hier hemmte er seinen Schritt "was und suchte aus verstecktem Wege dem Ein« gange näher zu kommen. Ein Begeguis mit eine« 6er Dienstboten, bevor er seine Hedwig begrüßt, »ORia ihm widerwärtig.

Er hörte Hedwig sprechen. Wie fremd Ifang ihm diese Stimme! Ernst, gebieterisch und eindring» c lich redete sie. Der lieblich schäkernde Klang WeeG Tones, womit sie sein Herz von jedem Unmute Wri befreien wußte, hatte sich verändert, es war, als wemt'L dir innere Aufregung sie heiser gemacht, als wen» s Angst und Sorge einen Druck auf das klangvolle ick Organ gelegt hätten. (Fortsetzung folgt.) inod

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[Nachdruck verboten.) ÄT

Allerlei Kierlludie«.

Eine Bierreise durch allerlei Länder von Han- Wald»,, (Schluß.) _-oL

Schmeckt Ihnen das Bier?' fragte bie ein» i tretende Fran lächelnd nach dem italienischen Grnß-E Ich fahre herum. Eine Landsmännin! Wir btü<fyfcto x»8 die Hände, a« wären wir alte Bekannte«! »Wtzr