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Illustriertes Sonntagsblatt

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ird vom Kriegsminister mit folgender Verfügung

ts MiWmstliche Stellung der betreffenden Offiziere u. s. w.

rühzeiti-stile in ihrem Standort einzutreten haben. 4. hin-

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! Ul' L, »Der Forstmeister zitterte wie 61penlai6", fuhr Amtmau» fort,rein weg war er v»r »rstLznug;

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maschinellen Anlagen lege. Die Arbeiter seien ebenso feine Unterihanen wie die Arbeitgeber und er er-

jn seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Vorstandes der Ausstellung sprach der Kaiser seine Freude darüber aus, daß diese Ausstellung aus den Kreisen der Industriellen selbst hervorgegangen sei und be­

ige Rücksicht zu nehmen; 3. bei Dispositions- rlaubungen seitens der an den Herbstübungen ilnehmenden Truppen kann der späteste Entlaffungs- derart überschritten werden, daß die Beurlau- gen im allgemeinen spätestens am dritten Tage ) dem Wiedereintreffen der betreffenden Truppen-

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der Schußverwundungen. Im ganzen sind 14 Tote, 31 Schwer- und 9 Leichtverwundete zu verzeichnen, ton letzteren sind mehrere wiederhergestellt. Bei ang des Berichtes aus Apia vom 4. Jan. d. I. war der Zustand sämtlicher Verwundeten ein befrie­digender, teils sogar ein sehr guter. In den meisten Wen war die Heilung innerhalb vier Wochen be- immt vorauszusetzen. Der Kaiserliche Erlaß er die Rekrutierung des Heeres für 1889/90

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chtlich der im dritten Jahre dienenden Mannschaften er Artillerie - Schießschule und der Einstellung des Ersatzes für dieselben wird auf die Verfügung vom -April 1880 Bezug genommen. DasMarine-

Sch streu ihm weiche Krummen aus, Ei kommt aus dem Versteck heraus Aid holt fie ängstlich flatternd ab, Nickt dankbar dann zu mir herab. Doch ach! nicht kommt das alte Paar, bas ich gefüttert Jahr für Jahr, Es deckt fie sicher zur Todesruh DeS Winters kalter Mantel zu. Der Wiud faust wild im WaldeSgr»ud,. No sonst erscholl der Säuger Mund. Er knickt der Bäume Zweige ab «d streut sie auf deS Pärchens'Grab.

Verordnungsblatt" bringt folgenden Kaiserlichen Erlaß:Strafvollstreckungsvorschrift. Ich bestimme, daß vom 1. Januar 1889 ab die durch Meine Ordre vom 9. Februar v. Js. genehmigte Militär- Strafvollstreckungsvorschrift aus Meine Marine An-

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Kreut Stenuu.

igkert, Hallers.

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1. Entlaffungstag ist derjenige Tag, mit

Aas Rolkrlchenpaar.

Wie fliegt der Schnee, gepeitscht vom Wind, Durch Straßen und Stiegen so heulend geschwind I Der Winter zögert nun länger nicht mehr, Deckt rivgS sein Leichentuch umher.

Die Mutter Erde geht zur Ruh, Der rauhe Winter deckt sie zu. Es liegen tot jtzt Flur und Wald, So sonst des Jabels Rus erschallt.

4.

DerttkHes Reich.

Berlin, 7. Febr. DieNational-Ztg." berichtet: Bei dem gestrigen Empfange des Reichsversicherungs- Prüsidentcn Bödiker als den Ehrenpräsidenten der bevorstehenden deutschen allgemeinen Ausstellung für

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Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain

SxpÄitum? Markt 21. Redaktion, Druck und Berlag von Joy. »ng. K,ch.

Paschen. An den Chef der Admiralität." Die Ausführungs - Bestimmungen und die Militärvoll­streckungsvorschrift wird den Marinebehörden und Marineteilen in der erforderlichen Anzahl von Exem­plaren besonders zugehen. Der Erlaß des Kulrus- minifters vom 5. September v. Js. betreffend das Verfahren in Fällen der zwangsweisen Versetzung von Lehrern und Lehrerinnen an Volksschulen in den Ruhestand soll nach einer weiteren Verfügung des Kultusministers auch auf die zwangsweise Pen­sionierung von Lehrern und Lehrerinnen an solchen Schulen mittlerer Kategorie, welche weder zu den öffentlichen Volksschulen, noch zu den höherenUnterrichts- Anstalten gehören, entsprechend angewandt werden. Der gegenwärtige Rektor der Landwirtschaftlichen Hochschule in Berlin, Geheimer Regierungsrat Pro­fessor Dr. Settegast, welcher 1847 in den preußi­schen Staatsdienst trat und seitdem in Proskau, Waldau und Berlin als Lehrer der Landwirtschaft wirkte, wird sich mit Ablauf des Winter-Semesters ins Privatleben zurückziehen bezw. in den sog. Ruhe­stand treten. Man teilt uns ferner mit, daß Sette­gast, der am 30. April d. I. fein 70. Lebensjahr vollendet, sich aber in seltenem Grade körperliche und geistige Frische bewahrt hat, lediglich aus dem Grunde sein Lehramt aufgibt, um die gewonnene Muße zur Vollendung zweier literarischer Arbeiten zu benutzen: ,Die deutsche Landwirtschaft vom kulturgeschichtlichen Standpunkte und eine Selbstschau Erlebtes und Erstrebtes. Nur mit Rücksicht auf dieses Vorhaben hat der Herr Minister für Landwirtschaft, Freiherr von Lucius, wenn auch nicht ohne Widerstreben, sich entschloffen, dem lang­jährigen Arbeiter und Forscher auf dem Gebiete der deutschen Landwirtschaft den erbetenen Abschied zu bewilligen. Die Vertagung des Reichstages wird morgen erfolgen, da man die Rechenschaftsberichte über die Ausführung des Sozialistengesetzes noch er­ledigen will. DieNordd. Allg. Ztg." beschäf­tigt sich in ihrer Rundschau mit dem Tagesbefehl des französischen Obersten Senart. Dieselbe schreibt: ,,Die französischen Blätter, welche sich die Veröffent­lichung des famosen, den eingefleischtesten Deutschen­haß zur Schau tragenden Tagesbefehl des Obersten

er wußte sich nach Arthurs Widerspruch nicht andere zu helfen, als daß er einkUtheatraltschenAbgangnahm."

Aber willst Du nicht gleich 'mal hinüber iu's Gericht, guter Bunsen?" fragte die Dame besorgt. Der Gerichtsbote war schon zwei Mal hier."

Nun, so kann er znw dritten Male kommen, und ich gehe dennoch nicht. Was frage ich nach diesen vermaledeieteu Gerichtseinmischungen."

Der Justitiar soll sehr böse sein", warnte die Dame.

Der Amtmann lachte.Sein Verger kann wir nichts schaden."

Das weiß ich doch nicht, «ei» Bester. Wir haben schon Beispiele erlebt"

Sei still, Liebchen; ich wetze jetzt all' die Scharten aus, die man mir von oben herab"

Da kommt der Bote schon wieder", unterbrach ihn die Dame, ans einen Mann deutend, welcher eiligen Schrittes unter dem Fenster vorüberging.

Gleich darauf klopfte es, und der Gerichtsbote trat ein, Bansen nach höflichem «ruß ein Blatt Papier, augenscheinlich eine Vorladung in aller Form, überreichend.

Bunsen sah erst dar zusammeugesaltete Blatt, bann den Uebcrbringer groß au.

DaS war noch nicht dageweseu. Eine Lor, laduug vom Gericht an ihn? M, so muß ein Wetter dreinschlagen l Er dachte eS aber nur, las bedächtig und sagte dann:

Bedanre, bin zu erschöpft, lasse mich vielmals entschuldigen, hören Sie, MerteuS?"

Der Bote zuckte die Achseln und entfernte sich. Die Gnädige seufzte hörbar, schwieg aber.

Nicht zehn Minuten waren verstrichen, als abermals hart an die Thür gepocht nnb, ohne aus einHerein" gewartet zu haben, bieselbe geöffnet würbe.

Der Aktuar!" rief Frau von Bunsen erschrocken, al» ein blouber, kraushaariger Kopf sich respektvoll vor ihr verneigte, al» der junge Mann, dem dieser

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. , durch das Interesse der letzteren für ihre Arbeiter Wlnl, dokumentiert werde. Der Kaiser betonte ferner, " 3 welchen Wert er aus die Sicherheitsvorrichtungen bei

Es schweigt der kleinen Sänger Mund, Nicht wohnen fie mehr im WaldeSgruud, Eie zogen fort znm fernen Süd, Mnb fingen jetzt bort ihr frohes Lied. Aotkehlchen ober zog nicht fort, Es blieb bet uns im kalten Sterb. Wie traurig blickt e» jetzt umher, E» hat nicht Wärme, nicht Nahrung «ehr.

senart vom 90. Infanterieregiment haben angelegen fein laffen, haben damit ihr Teil beigetragen, dem nationalen Chauvinismus neuen Brennstoff zuzufüh­ren. Eine Kiitik des von dem betreffenden franzö­sischen Regimentskommandeur beliebten Verfahrens kann man sich füglich ersparen. Es ist das seine und feiner Vorgesetzten Behörde Sache, ob fortan in der Armee politische Brunnenvergis- tung nicht nur, wie dies ta auch früher schon der Fall gewesen ist, unter bet Hand gestattet fein, sondern dienstlich anbefohlen werden soll. Auf den Geist aber, in welchem die französische Presse ihr Handwerk betreibt, wirft der Handlangerdienst, den sie dem deutschfrefferischen Gebähten in der Armee leistet, ein nicht mehr zweideutiges Licht. Sie marschiert an der Spitze der schlimmsten Kriegshetzer und wird hinfort mentanb mehr durch gelegentliches Vornehmen einer Maske erheuchelter Friedfertig- keit übet ihre wahre Gesinnung täuschen können."

Dem Reichskanzler ist von dem Vorstände des Deutschen Apothekervereins eine Denkschrift über bie Notwendigkeit einer Reform der pharmazeutischen Ausbildung übergeben worden. Die heute in Gel­tung befindlichen Vorschriften für die Vor- und Aus­bildung der Apotheker im Deutschen Reiche brachten im Jahre 1875 die längst ersehnte Einheitlichkeit gegenüber den bis dahin in den einzelnen deuffchen Staaten geltend gewesenen verschiedenen Bestimmun­gen. Der überraschende Aufschwung, welchen die Naturwiffenschaften, zumal die Chemie, in den letzten Jahrzehnten gewonnen, und die gewaltigen Fort­schritte, welche die chemische Industrie in Bezug auf die fabrikmäßige Darstellung pharmazeutischer Präpa­rate gemacht, haben den Schwerpunkt des pharma­zeutischen Berufes mehr nach der wiffenschaftlichen Seite verlegt. Es mußte, infolge dieses Umschwun­ges, bas Bedürfnis nach einer Erweiterung und Vertiefung der pharmazeutischen Fachbildung sich ein­stellen. Es hat daher der Deutsche Apothekerverein sich zunächst für eine allmälige Steigerung der Eintritts­bedingung bis zur Beibringung des Reisezeugniffes für den Besuch der Universität ausgesprochen. Die Ausbildung der Lehrlinge soll nur solchen Apothe­kern anbettraut werden, welche alle zu diesem ver­antwortlichen Geschäfte notwendigen Bedingungen er­füllen,- denen, die sich dieser Aufgabe nicht gewachsen zeigen, müßte die Erlaubniß zum Halten von Lehr­lingen vorenthalten werden. Auch in Bezug aus das Gehülsen- und Staatsexamen werden eine An­zahl Wünsche zur Abänderung geäußert und in Be­zug auf die Militärdienstzeit der Pharmazeuten wird

blonde Krauskopf gehörte, mit ironischer Betonung ins Zimmer hinein tief:

Seit Kreislichter Hellberg erwartet Sie im Büteau, Herr Amtmann!"

Ei, so wollt' ich, daß fuhr Bunsen auf, setzte iudeß artig hinzu:Stehe zu Befehl, ist sehr gütig vom Herrn Justitiar, komme gleich, gleich!"

Der blonde Aktuar verschwand. Er berichtete pflichtschuldigst jedes Wort an seinen Herrn, bet mit uutergeschlageneu Armen am Fenster beS Büteau lehnte nnb nur durch einen Wink bent blonben aftuat bebrütete, baß er sich hinter ben grünen Tisch zu setzen nnb alle Schreibmaterialien zurecht zu legen habe.

KreiSrichter Hellberg war unbestritten ein tofitbiger Repräsentant seimS richterlichen Amtes, nnb ba er außer feiner imponierenden Persönlichkeit noch ein geistiges lieber gewicht hatte, dabei stets streng nach dem Buchstaben des Gesetzes »erfuhr, so zollte man 'hm eine so unbedingt resp-ktvolle Ehrfurcht, wie sich selten ein s» junger Beamter zu erfreuen hatte.

Zwischen ihm und dem Amtmann herrschte Un­frieden. Natürlich, denn der dicke Herr fußte noch immer auf der Macht, womit sonst in bet Amtsstube verfahren war, währenb ans biefer Amtsstube ein Bezirksamt, also eine administrative Behörde, nnb au§ bet Voigtei eine Kreisgerichtskommisfion ge­schaffen wurde. Bunsen wollte die richterliche Ober­gewalt deS Gerichtsamtes nicht anerkenne», und es war schon zu argen Konflikten zwischen ben beiden Behörden gekommen, die jedeSmal zu llngunsten des Herrn von Bunsen ausfielen, wenn die Oberbehörden entscheiden mußten.

Darüber grämte und ärgerte et sich iudeß nicht. Er erklärte »Rechte zu haben« und sündigte stets von Neuem. Hold war er dem Justitiar nicht, aber er haßte ihn auch nicht; er hielt ihn nur für viel 1 M jung, »m sich seinen Rechtsansprüchen bequemen in könne». Da» ließ er den Gerichtsherrn fühlen,

Wendung findet. Berlin, den 22. Januar 1889

Unfallverhütung und des Brauereidirektors Risicke^Wilhelm. In Vertretung des Reichskanzlers

(Nachdruck »erböte».]

Irn Sturm der Eifersucht.

Roma» von Ernst Kritze.

(Fortsetzung.)

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empfohlen: eine halbjährliche Dienstzeit mit der Waffe und eine halbjährliche nach dem Staatsexamen in einer Militär-Apotheke abzuleisten. Da das Be- : dürfnis nach geprüften gerichtlichen Sachverständige» für die Arbeiten auf den Gebieten der gerichtlichen Chemie und der öffentlichen Gesundheitspflege vo» Jahr zu Jahr mehr in die Erscheinung tritt, so wird eine pharmazeutische Physikatsprüfung angeregt Dieselbe müßte die notwendige Voraussetzung für die Anstellung der Apotheker im Staats- ober Kom- munalbienste, als Mitglieder der Medizinalbehörden, als Apotheken-Revisoren, als Gerichts- und Bezirks- Chemiker, als Mitglieder der städtischen Kreis- ober Provinzial-Gesundheitsämter sein.

Die Reichstagskommission für das Alters­versicherungsgesetz nahm gestern abend zunächst ben § 20 an (Beginn der Alters- und Invalidenrente), nachdem das 66. statt des 71. Lebensjahres festge­setzt worden. § 21 (Kürzung der Renten im Fall des Ausscheidens aus der Versicherungsfrist) wurde auf Antrag der Abgg. Gebhard und Fürst Hatz- feldt gestrichen. § 22 wurde, nach den Anträgen der Abgg. Dr. Buhl und Gebhard wesentlich ver­ändert, in folgender Faffung angenommen:Den­jenigen Anteil der Rente, welcher auf die gemäß § 13 als Beitragszeit geltende Dauer militärischer Dienstleistungen entfällt, übernimmt bei Verteilung der Rente nach den Sätzen der höchsten Lohnklaffe das Reich." Die §§ 23, 24 und 25 passierten ohne Debatte. § 26, welcher das Verhältnis zn anderen Ansprüchen behandelt (Verpflichtung von Gemeinden und Armenverbänden zur Fürsorge für Hilfsbedürftige) wird auf Antrag Schrader mit den entsprechenden Bestimmungen des Krankenversicherungs- gesetzes in Uebereinstimmung gebracht. § 27 handelt von der Ermäßigung der Beiträge zu Fabrikkaffen, Knappschaftskaffen u. s. w., wenn diese Kaffen ihre Rentenzahlungen an diejenigen herabsetzen, welche auf Grund des Altersversicherungs-Gesetzes ebenfalls eine Rente beziehen. Hier wurde ein Zusatz Buhl angenommen, welcher besagt:Der Ermäßigung der Beiträge bedarf es nicht, soweit diese Beiträge in der bisherigen Höhe erforderlich sind, um die der Kasse verbleibenden Verpflichtungen zu decken." Die Budgetkommission des Abgeordnetenhauses beriet heute die Vorlage, betreffend die Erhöhung der Krondotation, v. Tiedemann - Bomst beantragte als Referent die unveränderte Annahme des Entwurfs. Richter bekämpfte die Bewilligung der Erhöhung. Finanzminister v. Scholz motivierte die Vorlage und hob hervor, daß die Staatsregierung für sich einer

wo er nur konnte. Auch jetzt stellte er die Geduld seines Widersachers auf eine harte Probe.

,®r kann warten", sagte er zur Gemahlin, als te ihn mahnte, ins Bureau zu gehen. Und der Justitiar wartete sehr ruhig eine geraume Zeit Sei» ernstes, blasses Gesicht zeigte weder Unwillen noch Un­geduld. Nicht eine Wimper zuckte bei seinem innere» Zorn; er stand und wartete eine geraume Zeit

Daun aber richtete er sich plötzlich ans seiner nachlässigen Stellung auf, durchschritt mit festem Tritt das Geschäftszimmer, den Hausflur und trat unan­gemeldet in die Wohnung Bunsens ein, wo derselbe im Sessel ruhte und sich mit einem seidenen Taschen- i»che Luft zufächelte. Etwas bestürzt, fuhr er empor, als die scharfe, schneidend helle Stimme dieses Manne» zu ihm drang.

-Jst's gefällig, Herr LezirkSamtmauu? Unser Ge- chäft wäre jetzt schon abgemacht; ich bitte, mir aus der Stelle zu folgen", sagte der Justitiar befehlend.

Ah, wie Sie befehlen, Herr Kreisrichter, ich bin »alb tot vor Anstrengung. Was wollen Sie eigen!» I ich von mir ?" stöhnte der dicke Herr, sich erhebend.

Richt ein Wort kam weiter von Hellberg's Lippen. Er blieb an der Thür stehen, machte dem Amtmann die Honneurs und ließ ihn vorangeheu.

Kaum hatten Beide das Bureau betreten, als der Justitiar im Geschäftstou begann:

-Herr Aktuar schreiben Sie?"

,Wa was wa» soll denn Da» werden?" lotterte Bunsen.

»Nichts weiter als ein Protokoll über den Grund, weshalb wir hier und nicht, wie es sich ziemt, im Ge- richtszimmer verhandeln. Sie werden nichts dagegen einznwendeu haben, wenn ich die allgemeinen 6tn» 1 estnngsfrageu über Atter, Religion und Unbescholteu- >ett an Sie richte."

.Den Teufel auch!" schrie Bunsen ärgerlich. Der Aktuar schrieb wa» der Justitiar bittierte, während Bunsen wie ein zorniger Löwe hin und her schritt.

«Wetter. Da der Herr «mtmauu von Lunsen sich

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f84( ®t ^etn dos Ausscheiden aus der Verpflegung statt- .1 findet, an welchem daher die betreffenden Männ­in stu<L|$aften keine Verpflegung mehr erhalten; 2. bei

r 'wmung des Zeitpunktes der Entlassung der als jolMurschen abkommandierten Mannschaften ist auf die

F- t-lffim cs als seine Aufgabe, die Arbeiter vor den r ' ihnen in den gewerblichen Betrieben drohenden Ge­ne ntii Nrfn "ach Möglichkeit zu schützen. Der Kaiser ßellte schließlich in Aussicht, daß er die Ausstellung 'M? ? d Person eröffnen werde. DerReichs - An- ngeladeH^r" veröffentlicht die Namen der bei Apia ge­fallenen Offiziere und Mannschaften nebst Angabe

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