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6ie sehen Ihr Opfer vor sich.'
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,DaS kann geschehen" antwortete Bnnsen etwas geregt durch die Hartnäckigkeit, womit der Forst. Dister jede» Verdacht vernichten zu wolle» drohte.
derselben Stelle, wo jetzt der Totgeschofleae £ 6arge steht, saß sein Bruder Arthnr in einem ^nel, als Sie vom Pferde stiegen, um das Terrain B rekognoszieren. Ihre wilde Heftigkeit machte Sie 7«d, als Sie mit dem Vorsätze zurückkehrten, diese» " töten."
sHaben ihn jedoch statt seines Bruders geopfert." »Was so» das sagen? Drücken Sie fich deutlicher ***!• rief Starkloff sichtlich verwirrt.
längerer Zeit eine lebhafte Agitation erhoben; bie Grundzüge des gymnasialen Lehrplanes sollen nach der Darstellung der Gegner mit einer gesunden Entwickelung des Körpers und Geistes geradezu unvereinbar sein. Dem gegenüber sind int vergangenen Jahr einige Professoren der Heidelberger Universität in einer öffentlichen Erklärung für die Grundlagen der Organisation der deutschen Gymnasien eingetreten. Sie haben dabei keineswegs die Vorstellung von der Vollkommenheit dieser Einrichtung oder gar des Unterrtchtsbetriebes gehegt; sondern sie waren sich bewußt, daß in beiden Beziehungen, besonders in der letzteren, auf allen Unterrichtsgebieten noch manches zu bessern sei. Sie sind weit entfernt, einen verständigen Fortschritt hemmen zu wollen. Aber gegen eine durchgreifende Aenderung der Organisation schien ihnen durch die Erfolge der Gymnasien entschiedener Protest erhoben, die Richtigkeit der Grundzüge ihrer Einrichtung durch diese Resultate in zweifelloser Weise dargethan. Insbesondere hielten sie dafür, daß derjenige Unterricht, welcher das Gymnasium von anderen höheren Schulgattungen wesentlich unterscheidet und ihm sein eigentümliches Gepräge giebt, der griechische, durchaus als verbindlicher Lehrgegenstand festgehaltcn werden müffe, und zwar in dem Umfang, daß die Schüler nicht bloß mit der Sprache Bekanntschaft machen und der hieraus entspringenden Förderung teilhaftig werden, sondern auch eine Reihe von Litteratur- werken im Original kennen lernen, welche durch ihre Formvollendung und durch die aus ihnen zu gewinnende klare Anschauung von altgriechischem Leben und Denken hohen pädagogischen Wert besitzen. Es fanden in dieser Erklärung zwei allgemeine Gedanken Ausdruck: der, daß die in Deutschland erreichte Kulturhöhe, der hocherfreuliche Stand der verschiedensten Wissenschaften und der auf gelehrten Studien beruhenden Berufsarten zu einem großen Teile der Organisation unserer Gymnasien verdankt wird, und nicht etwa, wie manche merkwürdigerweise zu glauben scheinen, trotz der Gestaltung dieser Lehranstalten erzielt worden ist, und der daraus sich ergebende Gedanke, daß, so viel man sich auch im einzelnen fortwährend bemühen oll, an Organisation und Betrieb zu befiern, doch an den Grundlagen der humanistischen Gymnasien nicht gerüttelt werden dürfe. Diese Erklärung ist jetzt, mit einem Vorwort des Direktors Dr. Uhlig in Heidelberg, den Behörden, vielen Abgeordneten und anderen für das höhere Schulwesen sich interessierenden Männern zugegangen. Sie hat in*
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Deutsches Reich.
Berlin, 6. Febr. Die marokkanische Gesandtschaft wurde gegen 12 Uhr durch Hosgalakutschen vom Kaiserhof abgeholt. Geleitet wurde sie durch Züge der zweiten Garde-Ulanen in Gala, es folgten die zum Geschenke für den Kaiser bestimmten prachtvollen Pferde. Am Eingänge des Schloßhofes war eine Ehrenkompagnie des zweiten Garde-Regiments mit Musik und Fahne aufgestellt, im inneren Schloß- Hofe desgleichen eine Ehrenkompagnie des Garde- Füsilier - Regiments. Hausmarschall von Liebenau empfing die Gesandtschaft int Rittersaal. Im weißen Saale, dem Throne gegenüber, hatte eine Ehrenkompagnie der Garde du Corps in roter Gala Aufstellung genommen. Zu beiden Seiten des Thrones standen die Minister, der Bundesrat, die Präsidien der Parlamente und die Generalität. Der Kaiser, gefolgt von sämtlichen Prinzen, trat ein, bestieg den Thron, nahm bedeckten Hauptes Platz und gab das Zeichen zum Eintritt. Die Truppen präsentierten md unter Dorantritt von Pagen kam der Botschafter mit Gefolge, die sich tief vor dem Thron verneigten. Staatsminister Graf Bismarck erbat die Erlaubnis zur Audienz. Der Botschafter trat an die Stufen des Thrones und verlas in arabischer Sprache die Botschaft, welche der Dragoman französisch wiederholte. Hierauf erhob sich der Kaiser und verlas in deutscher Sprache seinen Dank für die Glückwünsche und Gesinnungen des Sultans, woran sich die Hoff- MNg knüpfte, daß sich das Einvernehmen immer
Wessel und Kopratscheck (dc.) schlugen vor, die Bedürfnisfrage bei der Beratung der Petitionen zur Sprache zu bringen, während der Abgeordnete Seyffardt-Magdeburg (nl.) sich für eine Resolution tm Sinne des Beschlusses des Abgeordnetenhauses vom 7. Mai 1888 auf Erhöhung der Pension der Witwen und der Zuwendungen für Waisen von Volksschullehrern umsomehr aussprach, als die damalige Hoffnung auf eine günstigere Gestaltung des Staatshaushalts nunmehr verwirllicht sei.
In der „Tübinger Chronik" begegnen wir einem Artikel, welcher sich über „Zweck und Erfol des Prozeß Geffcken« verbreitet. Wie wir erfahren, rührt dieser am Kaisergeburtstage niedergeschriebene Aufsatz vom Prof. Thudichum her und lasien wir den Schlußsatz hier folgen, da derselbe für den Wert der im Reichstage beliebten Ausführungen der Oppositionsredner nicht ohne Belang erscheint: „Unt.r den Nachteilen, welche die Veröffentlichung der Tagebuchsauszüge mit sich gebracht hat, nimmt zwar die Thatsache keine geringe Stelle ein, daß es der fortschrittlichen Demokratie, den Welsen und anderen Reichsfeinden innerhalb der preußischen Monarchie dadurch möglich geworden ist, alte Märchen in neuem Aufputz stt Umlauf zu setzen; allein dies verschwindet gegenüber der Gefahr, welche die Veröffentlichung für das feste Zusammenhalten der deutschen Bundesfürsten und für das Vertrauen des Auslandes auf diese Einigkeit und auf die Ehrlichkeit der kaiserlichen Politik heraufbeschwören konnte. Was die preußischen Gesandten an den deutschen Höfen über den durch die Tagebuchsauszüge hervorgerufenen Eindruck berichtet haben, beruhte auf Mitteilungen eingeweihter Personen, und entspricht den Empsindungen aller der Reichsentwickelung treu anhangenden Süddeutschen Durch kein Mittel konnten ihre Besorgnisse gründlicher zerstreut werden, als durch den Befehl des Kaisers, den kanzlerischen Jmmediatbericht zu veröffentlichen ; diese That des Kaisers, welche seinem Besuch in Süddeutschland vorauseilte, hat luftreinigend, die Geister beruhigend und versöhnend gewirkt, und sie bleibt zugleich ein unvergängliches Denkmal hohenzollernscher Pflichttreue, welche stets die Interessen des Staats über bloße Familienrücksichten iit stellen bereit ist.' 3
— [Zur Gymnasialfrage.j Bei den bevorstehenden Verhandlungen über den Etat des Untrerrichtswesens im preußischen Abgeordnetenhause wird ohne Zweifel auch die Gymnasialfrage zur Besprechung kommen. Bekanntlich hat sich gegen die humanistischen Gymnasien Deutschlands seit
Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg md Kirchhain
______________________________________________________________________Expedition Markt 21. — Redaktion, Druck und Berlaz von Joh. 8«q. Koch.
»Eie werden fich sogleich überzeugen, daß die öaüe Szene dieses »Fastnachtsspieles', wie Sie meine rs'tzlich v-itretenen Maßregeln zu neunen belieben, Trauerspiel repräsentiert. Bitte mit zu folge», «rr Forstmeister.'
Er trat der schwarz verhangenen Glasthür »äher, Mete fie »nd rief, auf das Innere der Veranda ^teud: »Sehen Sie hier das Opfer Ihrer Eifer-
Ueberrascht richtete Star kloff seine» Blick auf daS «ichenbett des Sarges. Er sah einen todekbleichen "tun in den reich mit Spitze» verzierte» Kiffe» liegen. . .Wer ist das?' fragte er schaudernd. »Was Mi das?'
Ministerium hat soeben ein Werk „Geschichte der königlich Preußischen Fahnen und Standarten seit dem Jahre 1807“ herausgegeben. Aus der Ein- lettung geht hervor, daß diese zweibändige Geschichte 'Her Fahnen und Standarten nur einen Teil einer ttm iß'in größtem Maßstabe geplanten Geschichte des bran- . April ^nburgisch-preußischen Herres von der ältesten Zeit M bildet, und daß der Befehl sowie die Anregung Erdr.^ lie^u Dem hochseligen Kaiser Wilhelm ausgegangen imd. Abgesehen von der urkundlichen Genauigkeit Eer in dem Fahnenwerke niedergelegten Angaben, scheinen auch die Mitteilungen über die Verletzungen •tt preußischen Fahnen und Standarten während
zusammengebroche» war: die Zuverflcht und das stolze Selbstverttaueu.
Weiter schien Herr von Bunseu für jetzt nichts »ezweckt zs haben. Er gab dem verstört dreiuschaneu- de» Gendarmen einen Wink, der ihn näher heranrief.
»^Begleite» Sie den Herrn Forstmeister zurück I" befahl er, im Bewußtsein seiner Macht die Stimme verstärkend.
Starkloff fuhr empor aus seinem verwirrten Sinnen. Er überblickte die ganze Szene nochmals, er versuchte eine Prüfung der Ereigniffe. Vergebens. Sein Geist ließ ihn im Stich. Er wendete fich und verschwand, vom Gendarmen gefolgt.
14. Kapitel.
, Triumphe fuhr der BezirkSamtmann mit einem Ponntz dahin; leider senkte» fich die Adler- tügel deS stegksgewiffe» Helden, als er im Hofe des Amtes vom W«ge» geklettert und i» sein Wohnzimmer getreten war, wo ihn seine Gemahlin mit kummervollem Erust empfing. Zwar hinderte ihn diese Verstimmung der Gnädigen nicht, mit kraftvollem Ausdruck auSzurufen: „Eine famose Geschichte, Gusta, unbezahlbare Resultatei" Aber er spitzte doch bedeutend die Ohre», als seine Gemahlin zwischen, durch sagte:
»Herr Justitiar Hellberg läßt Dich ersuche», sofort a»fS Gericht zu komme».' '
»Pah, er hat so weit z» mir wie ich zu ihm, Liebe; er kau» herkomme», wen» er etwas wissen will. Der wird Auge» machen!'
»Es scheint mir beinah, als hätte er schon Augen gemacht', bemerkte die Dame ernst.
»Nein, Beste, nein solche Erfolge find welthistorisch ,» nennen. Das bringt ein Anderer so leicht nicht ettifl. Ja, wen» mau nur eine Sache richtig an. »ufassen weiß, Gusta, - ich sage Dir, als Starkloff »lötzlich de» Teten vor fich sah, da war es a»S mtt seiner Prahlerei." (Fortsetzung felgt.)
u voll rben 2. ausö, Wasser-
[Nachdruck verboten.)
Ao« Pedro «nd Ao« Ina«.
Ei» Karnevals scherz auS Spanien von Ernst Halden.
(Fortsetzung.)
Der junge Manu trat in ein Weinlokal, setzte fich auf einen der geflochtene» Stühle und trank etn GlaS Wein nach dem anderen. Aber der gescheidte Einfall wollte nicht kommen.
»Habt Ihr einen Geist gesehen, Don Ina»?' ragte da plötzlich eine helle Stimme. Sie gehörte Dolores an, dem Töchterlein deS Wirtes. Das junge Mädchen war JneS' Milchschwester und die Vermittlerin der LiebeSbriefcheu zwischen Don PedroS Nichte und Don Jüan. Da fie in alles eingeweiht war, so erzählte Ina» ihr »»bedenklich die ganze Geschichte. Auch daS Mädchen schüttelte bedenklich den Kopf. »DaS ist eine sehr schwierige Sache, da kann nur Schlauheit zum Ziel führen. Aber wie mache» wir es?'
»Ja, dar istS', seufzte Juan. »So schlau bin ch selbst schon. Aber nun des Weitern.' — »Ach, eib nicht so betrübt und laßt den Mut nicht finken. Wir werden schon etwas finden', versetzte fie munter. »Seht doch, dort geht Don Fernando; wahrhaftig, er besucht Donna JneS."
Ina» sprang auf, rannte etn paar Mal hin »nd >er, während DoloreS jenem uaLblickte. Da schaute ie ihn plötzlich mit blitzenden Augen an und rief: „Ich Habs Don Juan. Der Plan ist zwar sehr abenteuerlich, aber wen» Ihr Geistesgegenwart habt, wird alles wohl gelinge». Habt Ihr »och nte bemerkt, daß Don Fernando Euch sehr ähnlich ficht?" — .Der Narr? Wie sollte der daz» kommen?" lachte Juan verächtlich. — „Es ist aber doch so. Er trägt nnt die Haare anders wie Ihr nnb blickt so gelangweilt, wie Ihr froh in die Belt hinein. Kommt einmal » jene Ecke nnb hattet stillt" Sie fuhr ihm mit neu Heinen braunen Händen rasch in die Haare
herzlicher gestalten werde. Er erblicke eine willkommene Bürgschaft in der Übersendung der Botschaft. Der Kaiser betrachtete darauf die ausgestellten pracht- vollen Geschenke und entließ die Gesandtschaft. Die , . , Kaiserin und die Prinzessinnen wohnten in der Hof- $ i löge der Audienz bei. — Das preußische Kriegs-
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b.-Fabiit ichslr. 24$ iteidern aer er außer hließm use zu _[7M >n tii ür die; tldigern n der -(838 rhalter
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4'jOj’i ^-3ch? Mit dem Vorsätze, Herrn Arthur ,» 1/ £t»?* wiederholte Starkloff, noch verwirrter nm
6W ™ schauend.
i., »3a I* bestätigte der Amtmann. Arthur rief rbeu- | keck versichernd, ein laute» »Ja! Ja!'
hervor, daß während der Feldzüge 1864 und 1866 nicht weniger als 99 Feldzeichen durch feindliche Geschosse getroffen wurden und für den Krieg von 1870/71 beziffert sich bereit Zahl auf 151. Eine Fahne — diejenige des 7. Westfälischen Infanterie- Regiments Nr. 56 — ist sogar von 23 Kugeln allein in_ der Schlacht von Mars-la-Tour am 16. August 18.70 getroffen worden. Ferner sind im deutsch-französischen Kriege nicht weniger als 38 Fahnenttäger — Offiziere, Unteroffiziere und Gemeine — mit dem Panier in der Hand, den Heldentod gestorben, was auf den betreffenden Fahnen und Standarten durch silberne Ringe mit der Inschrift: Es starb mit der Fahne in der Hand den Heldentod (Namen) vermerkt ist. Bei zwei Truppenteilen, dem 3. Westfälischen Infanterie - Regiment Nr. 16 und dem 6. Brandenburgischen Jnsanterie- Regiment Nr. 52 finden wir sogar je fünf Namen verzeichnet von solchen, die sämtlich am 16. August 1870 mit der Fahne in der Hand gefallen sind. Künstlerisch hervorragende Zeichnungen, die vortrefflich wiedergegeben sind, führen im 2. Bande des Werkes eine ganze Reihe von Fahnen, Fahnenbändern u. s. w. vor. — Die Kommission des Abgeordnetenhauses für die Stempelsteuer-Novelle nahm eine Resolution an, wodurch die Regierung zur Vorlegung eines Gesetzentwurfes aufgefordert wird, welcher bestimmt, daß bei der Berechnung des Kaufstempels von Immobilien die Hypotheken und Grundschulden, soweit sie Forderungen dritter und nicht des Veräußerers darstellen, vom Kaufpreise abzuziehen sind. — Die Unterrichts-Commission ist gestern Abend in die Beratung des Entwurfs eines Gesetzes betreffend Abänderungen des Gesetzes über die Erweiterung, Umwandlung und Neuerrichtung von Witwen- und Waisenkassen für Elementarlehrer eingetrettn. Das Gesetz will die Beiträge der Lehrer zu diesen Kaffen vom 1. April 1889 an auf Staatsmittel übernehmen. Die allgemeine sowohl wie die Einzelerörterung, welch letztere bis zur Annahme von Artikel 1 mit redaktioneller Aenderung gefördert wurde, waren im Anschluß an die Berichte der Abgeordneten Wessel (Reichsp.) und Jansen (Centr.) sehr eingehend. Das Hauptinteresse warf sich auf die Frage, ob es ange- zeigt sei, die lautgewordenen Wünsche auf Erhöhung der Pensionen der Witwen und Gewährung von Erziehungsgeldern für die Waisen in dem Gesetze zu berücksichtigen. Leider wurde allgemein die gegenteilige Meinnung ausgesprochen mit der Begründung, man dürfe dem Zustandekommen des Gesetzes keine Hindernisse in den Weg legen. Die Abgeordneten
»Und wie — wo — warum ist dieser Man» getötet?' fragte Starkloff aufgeregt.
»Als toenn Sie u»S bähen nicht eher Auskunft gebe» könnten, wie wir Ihnen", meinte Bunsen, verächtlich bie Achseln znckenb. »Hier — bie zertrümmerte Spiegelscheibe in bet Thür giebt deutlich zu erkennen, wie planmäßig bei bet That z» Werke gegangen ist. Die Scheibe ist vorher eingestoßen, um bie Gewalt des Schusses nicht zu schwächen.'
»Und mir — mir will man diese nichtswürdige Dhat anfbürde» ?' fragte Starkloff heiser vor innerer Bewegung.
»Wer wäre wohl außer Ihne» — meilenweit im Umkreise — im Stande, mit solcher Geschicklichkeit einen Schuß zu birigiren, daß er fein Ziel nicht veredle', gab Bunsen zur Antwort. Er heftete dabei eine Auge» fest auf feinen Gefangenen. »Sie selbst haben mir ja schon zugestande», daß Sie auf jemand geschaffen haben, und toenn Sie auch behaupten, den Tod nicht gewollt zu habe», so ist doch nach Auffindung dieser Kugel —" er griff mit einer schnellen Wendung nach einem Kästchen, bas zur Seite bes Sarges staub, »nb entnahm bemfelben eine Heine Kugel, bie er dicht vor Starkloffs Singen hielt, — »so ist also nach Auf- inbnng dieser Kugel, bie das Herz des Herrn von Schweitzer durchbohrt hat, zu folgern, was Ihre Ab- icht gewesen sein mag. Sie wolle» ferner »einem flüchtigen Menschen Hochgeschossen habe», — quodnon, mein Guter; Sie haben ihn hier gesucht, hier gefunden, fier totgeschoflen.'
»Da» kau» ich dadurch bestätigen, daß ich feit Nachmittag die Veranda gar nicht verlasse» habe', etzte Arthur Hinz«. »ES ist also eine Lüge, toenn Sie behaupten, mich im Walde »erfvlgt zu haben, mein Herr Förster." 1
Die Fassung Starkloffs schien mächttg erschüttert, ; »nb seine Urteilskraft gänzlich zerstört. Zwar suchte er äußerlich feine Haltung zu bewahren, aber e» ent. ging Keinem bet Umstehenden, daß in ihm etwas
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bitten 2'/, Ml., bei den Postämtern 2 M. 50 Pfg. (exv. n » enstemund Vogler
Freitag, 8. Februar 1889. Jahrgang.
-------------------,—_____________ »aitl>eu.To.inFrankfurt a.St,Berlin,Hannover Paris.
letzten Kriege von Interesse. Es geht hieraus
[Nachdruck verboten.^
Im Sturm der Lifers«cht.
Roman von Ernst Fritze.
(Fortsetzung.)