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Wöchentliche Beilagen: Kreis -Blatt für die Kreise Marburg mld Kirchhain. - Illustriertes Sonntagsblatt.

Expedition- Markt 21. Redaktion, Druck und Verlag von 3»|. 8a«. Loch.

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ity** «m Johannisthal nach Spindlersfeld, von Schönholz >ach Cremmen, von Jüterbogk nach Treuenbrietzen,

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um Biederitz nach Coburg, von Engersleben nach

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uicht, daß feine Aufregung ihn dermaßen ver-

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, "iM#nuen ves veriucylcu .«.yuici» wicuci uu zu viuten 6£n und dadurch den Verdacht bestätigen würde,

Bruder zu nehmen und ihm ohne Prüfung das Lebens­licht ausznblaseu. Der Mann, welcken er mit seinem abscheulichen Haffe verfolgte, der Mann lebte noch! Das wurde ein Ueberraschuugsmoweut von unbe­zahlbarem Werte. Die Wut der Eifersucht sollte h'er enthülle« helfen, was Starkloffs schlaue Er­findungen voll zu verbergeu strebten. Nachdem Bunsen ungeordnet hatte, daß Gendarm Witte den gefangenen Starkloff aus der Voigtei abholen nnb zu Fuß auf dem nächsten Wege nach Altenbek führen solle, setzte er sich selbst, diesmal begleitet von seinem Schreiber, in seinen Wagen und rief von hier aus dem Gendarmen, der in etwas gedrückter Stimmung soeben nach der Voigtei hinüber gehen wollte, in der strahlendste» Laune innerer Besriediguug zu:

.Vergessen Sie die Haudschelleu nicht, bester Witte; haben Sie Ihre Pistolen in Bereitschaft? Bei dem geringsten Versuch zur Flucht schießen Sie ihn nieder; bei der leisesten Widersetzlichkeit legen Sie ihm Hand- ftffeln an. Verstanden?" *

,Zu Befehl, Herr Amtmann*, antwortete Wüte dumpf nnb tranrig.

13. Kapitel.

Der fanle Ponny zog kräftig an, als habe er instinktmäßig einen Begriff von der wachsenben Macht nnb Größe seines Gebieters, nnb galoppierte die Straße hinab.

Gendarm Witte ging zum Forstmeister, welcher burch beit Kerkermeister schon hinlänglich v»u bem unterrichtet worden war, was seiner wartete.

Eine leichte Verstörtheit, eine Art Bekümmernis, wie jeder gutgeartete Mensch fte fühlt, wenn etwas durch ihn geschehen ist, waS ihm von Herzen Leid thut, lagerte auf seinem übernächtig blassen Aogeflchte. Er erwiderte den Gruß des Gendarmen nur durch ein dnmpfeS, kaum fichtbareS Neige« feines Kopfes, knöpfte seine Jagdpikesche, die er trng, bis oben zn, stülpte hastig die grüne Mütze ans das dnukellockige

^Nachdruck verboten.^

Im Sturm -er Eifersucht.

Roman von Ernst Fritze.

(Fortsetzung.)

el) bei i Feri

Ausland.

Wien, 5. Febr. Nach demNeuen Wiener Tagblatt" ist unter den Briefen, welche der Kron­prinz hinterlassen hat, der ausführlichste derjenige an die Kaiserin. Dieser Brief ist auch der einzige, welcher über die Motive der That Aufschluß gibt. Der an die Kronprinzessin Stephanie gerichtete Brief ist in der Hofburg geschrieben, und zwar wenige Tage bevor der Kronprinz sich zur Jagd nach Meyer- ling begeben hatte. Diesen Brief nahm der Kron­prinz nach Meyerling mit und unter den dort auf­gefundenen Papieren lag derselbe. Wahrscheinlich wird die Wahrheit über das Ende des österreichi­schen Thronfolgers den Mitlebenden nie ganz ent­hüllt werden; nur das scheint unabweisbar, daß der Schleier, der über demselben liegt, bisher nur un­vollständig gelüftet ist, daß alle vorliegenden Berichte viele Widersprüche enthalten. Aus den österreichischen Hoskreisen wird alles gethan, um den Selbstmord so glaublich wie möglich zu machen. Es wird zu­nächst angegeben, daß die fünf genannten Briese klar die selbstmörderische Absicht des Verfassers erkennen ließen. Bald soll dies der an den Herzog von Braganza, bald der au die Kaiserin thnn, von dritter Seite wird wieder alles bestritten. Also auch hier vorderhand nur Kombinationen. Nach offiziösen Meldungen sollen ferner die Sachverständigen, die Professoren Kundrath und Hofmann einvernommen und vereidigt worden sein, daß sie in ihrem Gut­achten nur die volle Wahrheit niederlegen. Am Morgen nach der Sektion hätte der Kaiser beide Gelehrte empfangen und gefragt, ob sie in ihrem Protokoll nur ihre vollste Ueberzeugung niederge- schrieben und jederzeit bereit wären, ihre Angaben zu beschwören. Beide hätten die Frage unter aus­führlicher Begründung für die Ueberzeugung, daß der Kronprinz sinnesverwirrt war, als er die That ausführte, bestätigt. Der Hoftat Professor Mcy- nert, der Pfychiatriker, diagnosticiert sogar öffentlich auf Gehirnhöhlenwasiersucht,' fein Kollege Hofmann, einer der Sachverständigen, tritt in feiner Vorlesung für die Richtigkeit des ärztlichen Protokolls auf Selbstmord ein. Das wäre alles gut, wenn nur über den Thalbestand selbst, der doch bei einem ein­fachen Selbstmord in Geistesverwirrung der denkbar einfachste wäre, auch von amtlicher Seite nicht soviel unhaltbare Angaben verlauteten. Der eine hat das Zimmer so dunkel gefunden, daß man die Gestalt des Toten nur in Umrissen erkennen kann; der andere erzählt ausführlich von einembrennenden

Deutsches Reich.

Berlin, 5. Febr. Der Kaiser empfing heute

^mittag den Fürsten Bismarck. In der Er- jiberung des Kaisers auf die Glückwunsch - Adresse tr Ältesten der Kaufmannschaft heißt es: Ich bin

Ö^Pf, forderstädt, von Oberröblingen nach Altstädt, von _ iheinsdorf nach Frankenhausen, von Helmstädt nach

- )ebisselde, von Arolsen nach Corbach, von Hemer

_ vch Suntwig, von Düren nach Kreuzau. Ferner «erden gefordert zur Beschaffung von Betriebs- litteln 5 883 000 Mk., zusammen 36 248 000 Mk.; einer zur Übernahme der der niederländisch - west­falischen Eisenbahn-Gesellschaft gehörenden Strecken ruf preußischem Gebiete, zur Anlage weiterer Geleise D nd Bahnhofsumbauten 13 694 000 Mk., zu einer Inzahl weiterer Bauausführungen 50 527 000 Mk., ur Beschaffung von Betriebsmitteln für bestehende staatsbahnen 50 000000 Mark. Davon sind 30 475 251 Mk. durch eine Anleihe aufzubringen. hufmann Rudolf Hertzog überwies anläßlich feiner

rg bei Die kühle Luft, welche burch baB offene Fenster ind y* Nebenzimmers brong, machte fte schaudern, aber Treys* "Bemann nicht so viel Mnt, hiuzugehen, «m bas fp, bd "Uster zu schließe«.

teZ Still saß fte zwischen be« Kinberbettcheu; ohae es ^^-»Lollt«, wiederholte fie fick jedes Wort ihres Gatten be« junge« Manu, besten Bruber seiner Eifer- efülltk« - W zum Opfer gefallen sein sollte. Sie hätte jetzt W mehr zuversichtlich gerufen:Es ist nicht wahr !" % Wolken bes Argwohns uwbimkelten ihre« Geist, wtte er nicht zu bem Jägerbursche« gesagt:Bringe meine neue Vogelflivte gelobe« habe ich fie M." Er hatte baB kleine Jagdgewehr mit einer Wl geladen!

, Als der frühe Morgen heraufbämmerte, hatte fie iW endlich totmübe gebacht. Sie suchte nun ihr Wt nnb schlief sanft bis in den Tag hinein, ohne -shnuug besten, was er ihr an Qnal, an Kummer, ;<x Angst, au Trost bringen werbe.

Um biefelbe Zett, wo Fra« Hebwig anSruhte von Stern furchtbaren Leide, trank Herr von Bunsen in Prebitz feinen Morgenkaffee und schickte fich alsdann U. Toilette zu wache».

Er wollte den große» Akt auSführen, nach gutem, N« Brauche Leichenschau zn halten, baS heißt, be» r,°tbet vor bas erstarrte Angeficht seines Opfers

Armleuchter", beffen herabbrennende Lichter erst nachträglich gelöscht werden mußten, um die Ent­zündung des Papiers zu verhüten. Bei dem einen wiederum ruft der Lakai ohne Weiteres aus:Hoheit hat sich mit Strychnin vergiftet!" bei dem andern erkennt Prinz Koburg, wie er die herabhängende Hand erfaßt hat, daß der Erzherzog amHerz­schlage" gestorben ist. Ueber die erste Wahrneh­mung der Schußwunde wird jetzt ferner nachträglich berichtet: der Kaiserliche Leibarzt, Professor Wider­hofer, kam am Mittwoch um die Mittagsstunde in Meyerlig an. Hier empfing ihn der Prinz von Koburg mit der Mitteilung, daß der Kronprinz sich vergiftet (!) habe, denn cs rinne Blut aus dem Munde. Professor Widerhofer trat mit dem Prinzen und dem Kammerdiener rasch ins Zimmer, dessen Jalousieen geschloffen waren. Dieselben wurden geöffnet, und nun sah Widerhofer, was die anderen :m Dunkel des Raumes nicht bemerkt hatten: die Schußwunde im Kopfe. Jetzt entdeckten die beiden anderen Herren auch den Revolver, der am Boden lag. Das ist doch abermals ein auffallender Widersprach, daß die Jagdgefährten, denen der Raum zu dunkel ge­wesen war, um die Schußwunde zu erkennen, cs hell genug fanden, um das rinnende Blut zu erkennen. Und wer in aller Welt schließt bei frischem Blut ohne weiteres auf Vergiftungen? Hätte dies aus irgend einem Aberglauben der Diener gethan: ist es wahrscheinlich, daß sich Männer wie der Graf Hoyos und der Prinz dieser Autorität gleich gebeugt haben sollen? Das alles sind Sachen, die erst geklärt werden müssen, ehe sich irgend ein festes Urteil bilden läßt. Unterdessen arbeiten die Gerüchte rastlos weiter. DerFigaro" nimmt die Version mit der Prinzessin Aglaya Auersperg in allen Einzel­heiten auf, er spricht sogar davon, daß der Kronprinz seinen auf Sonntag angesetztcn Jagdausflug auf Montag verschoben habe, um noch die Nacht bei der Prinzessin zu verweilen. Bei seinem Weggehen am Morgen sei er von dem Bruder derselben entdeckt worden. DieNeuesten Nachrichten" vom Sonn­abend sind ferner wegen eines Artikels, der noch eine Dame mit dem Tode des Kronprinzen in Ver­bindung setzte, in Oesterreich konfisziert worden. Sie brachte den plötzlichen Tod einer in Wien durch ihre Schönheit bekannten Dame, der Baronesse Mary Betsera, mit der Katastrophe in Verbindung. Nach derDaily News" soll diese Dame sich in der Dienstag Nacht in Meyerling vergiftet haben. Bisher ist nicht widersprochen worden, daß die Baronesse tot ist. Vorgestern war wieder eine Kommission

Haupt und ging, immer schweigsam, der Thür zu. Hier erst sagte er stolz:

»Haben Sie sonst »och Weisunge» für mich, Herr Witte?"

Dieser verbeugte fich, öffnete die Thür nab ließ ihn vorangehen.

Muß ich bulbeu, baß Sie neben mir gehen?" fragt' der Forstmeister im selben Tone.

Mite bewegte verneinend den Kopf.

Gut. Daun bleiben Sie drei Schritt von mir entfernt. Ich werbe Ihnen auf keine Weise Ihre Pflicht erschwere«; ich werbe mich ole« gesetzlichen Vorschriften fügen, um bte Last ber Verantwortung für Diejenigen zu erschwere«, welche biefe Schmach auf mich häufen."---

Nicht lange, so «äherte« fich beide Männer bem stattlichen Glaspalast, ber so verhängnisvoll für Alle geworben war.

Oede unb schaurig sah eS au diesem frischen, schöne« Sommermorgen dort a«S. Kein Mensch war z« erblicken. Alle mieden fie die Stätte, wo der Tote, schon glänzend anfgebahrt in einem pracht­vollen Metallsarge, bereit stand, um sofort nach ber Leichenschau, bte Amtmau» Bunsen mit eiserner Be­harrlichkeit angeorbnet hatte, «ach ber Eisenbahn ge­schafft zu werben. Herr Gregor sollte in seinem Familienbegräbnis an ber Sette seiner ohuläugst ver­storbenen Gattin rohe».

Der Glaspalast war z»r Tranerkapelle umge. schaffen. Schwarze Behänge verbüsterten ben Helle» Raum. Verschwunbeu waren bte roten Ditmos. Alles hatte man in bas Hans geschafft. Richt allein bte Söhne Gregors ütrmieben in kindischer Furcht, bei bem toten Vater vorbeizugehen, fonbern auch Arthur that leinen Schritt hinaus »ach ber Selle, wo ber Sommerpalast jag.

Als Bunsen im Hofe einfuhr, fiel ihm ein Stein vom Herze«. Arthur empfing ihn sreubig, weil er glaubte, bie fatale Sache hätte «uu et« Eube.

Das erste Wort bcB würdigen Herrn enttäuschte ihn.

des Obersthofmarschallamtes in Meyerling und öffnete das versiegelte Sterbezimmer des Kronprinzen. Bei der ersten Kommission, die gleich am Todestage dorthin seitens des Oberhofmeisteramtes entsendet worden war, wurden die Briefschaften, Bücher und die Bettwäsche mitgenommen. Der Zweck der gestrigen Kommission ist nicht bekannt geworden. Dieselbe blich über eine Stunde in Meyerling und begab sich hierauf nach Wien zurück. Das Zimmer des Kronprinzen wurde vorher wieder versiegelt. Man vermutet, daß ihre Reise der Aufsuchung. ber bisher n»ch nicht festgestellten Kugel gegolten hat. Gestern war die Ausstellung der Leiche in der Burgkapelle. Der Zudrang spottet jeder Beschreibung. Zehntausende drängten sich und durchbrachen wieder­holt den Militärkordon und zwangen die Dragoner, den Ansturm mit flacher Klinge zurückzuweisen. Zahlreiche Verwundungen, Quetschungen und Bein­brüche tarnen vor. Die Rettungs - Gesellschaft bot alle Mannschaft auf, um den Verwundeten auf dringendes Ersuchen des Oberhofmeisteramtes Hilfe zu leisten. Man spricht von 40 Verletzten.

(Das Leichenbegängnis des Kron­prinzen Rudolf.) Die Stadt ist in tiefste Trauer gehüllt. Alle Geschäftsläden und Auslage« sind geschlossen. Schwarze Fahnen, die von allen Häusern und Kirchen niederwallen, und mit schwarzen Stoffen dekorierte Häuser bilden den dunklen Rahmen der belebten Straßenbilder. Auf den Ruinen be$ alten Burgtheaters erhebt sich die mit schwarzem Tuche überzogene Riesentribüne, welche für viele hunderte von Zuschauern Raum bietet. Die Tribüne» am Michaelerplatz und am Opernolatze sind eben­falls voll besetzt. Das Wetter ist angenehm unb milde, eine so riesige Menschenmenge auf so be­schränktem Platze hat Wien noch nicht gesehen. Es ist nur eine Spanne Weges, die der Leichenzug zurücklegt, unb die Menschenschaar wächst ins un­ermeßliche. Die Wachen sind außerstande, die Passage für die Trauergäste freizuhalten. Ilm 4 Uhr wurde der Sarg nach nochmaliger Einsegnung durch den Burgpfarrer Mayer von Kammerdienern nnb Leiblakaien aus ber Hofkapelle in den Schweizerhof hinabgetragen unb in einen sechsspännigen schwarzen, mit sechs Schimmeln bespannten Leichenwagen ge­hoben. Unter dem Geläute sämtlicher Kirchthurm- glocken setzte sich ber Zug in Bewegung, in welchem sich außer dem Hofkonrier, Edelknaben und Leib­garden in sechsspännigen Hofwagen, der Obersthof­meister Graf Bombelles, der Flügeladjutant Graf Rosenberg unb der Ordonnanz - Offizier Graf Giesl

Wie ich höre, wollen Sic noch heute die Leiche »ach ber Residenz abgehen lassen; bagegen habe ich nichts, mein guter Herr von Schweitzer. Aber Sie sowohl als auch bie beiden Knabe» müffen noch bis morgen Nachmittag hierbleiben, da ich Ihre Ronfnm» tation mit Forstmeister Starkloff auf morgen festge­setzt habe", sprach ber Lezirksamtmann mit bem ge­hörigen Ernst unb ber erforderliche» Bestimmtheit.

Arthur, dem mehr Mißbehage» als Trauer aus dem Gesichte leuchtete, machte eine Geberde des Ver­drusses, meinte aber da»»: es käme ihm nicht daraus an, mit dem Sarge zugleich in der früher» Heimat avzulaugcu, wenn nur «st die Szenen vorüber wäre«, die seiner sitzt warteten.

Bald nachher trat er in Begleitung Bunsens und dessen Sekretärs zur Pforte hiuauS, um vou hier aus fich »ach ber Totenhalle zu begeben.

Ja bemfelben Moment bog Forstmeister Star­kloff um ben Gartenzann, unb sein Blick fiel ans Arthur. Ein starres Erstaune» fesselte ihn einige Sekuuben an berStelle, wo erstand, daun wendete er fich z» seinem Begleiter, «nd eine große Frende leuchtete aus seinen Auge». Er deutete zuerst stumm auf ben jungen Man» nnb sagte daun mit vibriereuber Stimme:

Gott sei gelobt! Da ist ber junge Man«, be« ich totgeschossen haben soll. O, wie preise ich Gott, baß cs nicht wahr ist."

Mit verräterischer Hast eilte er, bte Gruppe ber ihm zu Gesicht gekommenen Männer zu «reiche«. ES war wohl eine große Selbstverleugnung, baß er seinem nun auSbreLenben Zorne Zaum und Zügel anlegte unb in einer Haltung, bte feine eble Natur bewies, auf be« Awtmann zutrat.

Das Fastnachtsspiel Ihrer Willkür hat wohl jetzt eine E«be, Herr Amtmann", sagte er, gewaltsam fich faffenb.Ich überzeuge mich, baß H-rrn Arthur vo» Schweitzer kein Haar gekrümmt ist."

tFortsetzuug folgt.)

. ' Deutsche Frauenvcrein für Krankenpflege in den Molonieen" erließ einen Aufruf um Zusendung von ' ., Waben aller Art für ein Depot von Lazarettgegen- 1DeJ.JJIänben auf Sansibar, welche dem Hauptmann Wiß- 3 _L'5IIW(Uin alsbald nach dessen Eintreffen auf dem Fest- a c von Ostafrika zur Verfügung gestellt werden

Erscheint täglich «ß« J» Werktage» «ach Sonn- »nd Anzeigen nimmt entgegen die Expedition d Blatte«

EÄhl-wie >. awpwten.gttreain von Haasenfteinund Sagttr

®eSdlfl^Cf^twfDneoehföt8Äme 8eUe Donnerstag, 7. Februar 1889. «ofe°ta&tf«rtk.ZlkriinffiKS;Jahrgang.

10 Wg., Rellomen kür die »eile SS Pfg. _________________ u__Daubeu.ko.mFrankfurt a.M-,BerttnsiSamwva. VariT

ivjährigen Zugehörigkeit zur Korporation der Kauf- lannfchaft den Ältesten 25 000 Mk. zur unmittel- r* tom Verteilung an achtbare hilfsbedürftige Kauf- J;; »wnswitwen und Kaufmannstöchter. Der

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Htm . 8tn, 'Uttf fielen. Daß die Wunde des Erfchoffene» jei xt ^scheinen des verruchten THSterS wieder an zu blut fouüi6en u«b dadurch den Verdacht betätigen würde, .*8bte der dicke Herr wohl nicht; aber er rechnete °udcre Momente, bie erschüttern!» wirken konnte».

, \ .Forstmeister Starkloff wußte zum Beispiel noch [& wr nicht, daß seine Auftegung ihn dermaßen ver- z.tobet hatte, Gregor vou Schweitzer für seinen

mch die Aufmerksamkeit der Kaufmannschaft aufs Person ugenkhmste berührt worden und habe die Adresse tat Hohenzollern - Museum zu Aufbewahrung über- etztere« ;^en. Indern Ich ben Ältesten Meinen herzlichen inlegen. )ant ausspreche, gebe Ich der zuversichtlichen Hoff- 1 durchmg Ausdruck, daß unter ben Segnungen des ibttttk- ^dens Handel und Gewerbe einen stetigen Auf- apteren ^ung erfahren und hierbei auch wohl die Arbeiter­reife die gebührende Förderung erhalten. Dem pichen. Hgeordnetenhaufe ging em Geietzenrwurf betreffend intexei jt bessere Ausrüstung des Staatseiscnbahnnctzes zu. r ange- ^Mbe ermächtigt die Regierung zum Bau folgender c Ersas bien; von Memel nach Bayorcn, von Bromberg (Hb uch Znin, von Rakel nach Könitz, von Nimtsch