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Mlstriertrs Sonntagsblatt

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Wenn Deutschland von einem solchen Bunde

larkt.

oft Rußland verbünden wird, ist genugsam bekannt

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L. Port ?

(Fottsetzung.)

er»,

888.

Bien die herzlichsten Grüße und wärmsten Freund- ^astsversicherungen für den deutschen Kaiser «uf.

rein« iewich estan

ein Bund Schlüssel bom Haken nahm und nach dem Hintergründe der gepflasterte« Flures ging.

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Aas Bestreben,

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nd aufgeklärter Mann, der für die Zukunft ideale fiele hatte. Aber ein so scharfblickender Prinz

12. Kapitel.

Er war ein kleines, mit Estrich ausgelegtes Zimmer, das der Alte öffnete und alsdann zurück- lrat, »m seinen Gefangenen eiutreteu zu laffen. Das Gemach sah gut erhalten aus, hatte hoch oben ein stark vergittertes, großes Fenster und enthielt außer einem Tisch, nebst einem Stuhle noch ei» Bettgestell, worin ein reinlicher Strohsack mit Strohkopfkissen und einer Wollendecke zu seheu war.

Mit hallenden Schritten durchmaß Starkloff das Zimmer mehrmals, ohne um fich zu schaue». Er befand flch in einer Gemütsftimwung, welche seine Geisteskraft zu überwältigen drohte.

Ihm entgiu» es, daß der Gefangenwärter Allerlei Herbetschleppte, was zur Bequemlichkeit und Gewohn­heit eines Mannes vom Staude gehörte; ersah nicht die Wassercaraffe, nicht das Porzellan-Waschgeschirr, nicht das blend weiße, seine Handtuch, daS der alte Manu an eine» Nagel hing. AIS er indeß mit einem Arm voll fei» bezogener Letten erschien und diese schleunigst ins Bettgestell zu legen Anstalt traf, da blieb Starkloff stehen und fragte mit finsterm Blick und hartem Ton, waS das bedeute« solle, wer ihm das befohlen habe.

.Frau Amtmann schickt alle»', gab der Gefavgeu- wärter mit sauersüßem Lächeln zur Antwort, .gnädige Frau wird Ihnen auch Abeudbrod und sonstige Ver­pflegung zukommen laffen.-

»Fort bamtil* herrschte Starkloff ihn an. »Fort mit Allem, war nicht hierher gehört. Ich will nichts, gar nicht» vor de» anderen Gefangenen voraus haben; es soll nur gesetzlich mit mir verfahren werde«, aber ich werde Rechenschaft fordern, ich werde die Serechttgkest der Regierung aurufeu, ich werde eine schwere Vergeltung üben. Fort mtt Alle»! Sin irdener Wasserkrng, ein Strohdett

einigen Wochen erfolgten Wiederübernahme der Ge­schäfte amtliche Mitteilungen seiner Regierung über Samoa überhaupt nicht gemacht worden.

Der königlich preußische Minister für die geistlichen, Unterrichts- und Medizinal-Angelegenhei- ten, Herr Dr. von Goßler, hat an den Gesamtvor­stand desDeutschen Sprachvereins" in Erwiderung einer Eingabe vom 8. Dezember v. I. den nach­stehenden Erlaß gerichtet:

Berlin, 15. Januar 1889.

Mit aufrichtiger Freude habe ich den mir von Herrn Museumsdiriktor Profeffor Dr. Riegel über­gebenen Ausführungen des Gesamtvorstandes des allgemeinen deutschen Sprachvereins vom 8. Dezem­ber v. I. entnommen, daß die Bestrebungen des Vereins sich in den Jahren seines Bestehens weit­hin über das Vaterland verbreitet und immer mehr Verständnis und Förderung gefunden haben. In­dem er Kreisen, die der unmittelbaren Einwirkung wissenschaftlicher Erörterung ferner bleiben, ein Be­wußtsein von dem Rekchtume, von der Kraft und von der Hoheit unserer Muttersprache und zugleich von der allen Deutschen obliegenden Pflicht mitteilt, in Sühnung alter Schuld nach Reinheit und Rich­tigkeit der Sprache zu trachten, trägt der Verein an seinem Teile zu der sich vollendenden Erneurung unseres Volkstums bei.

Der Gesamtvorstand wird vertrauen, daß die preußischen Schulbehörden und Lehrer eine heilige Aufgabe der Schule in sder Hut und Pflege des in unserer Sprache und in unserem Schrifttum unS überkommenen Besitzes erkennen. In der That wüßte ich nach der Erziehung des Heranwachsenden Ge­schlechtes zu Glauben und Sitllichkeit keine Aufgabe der Schule, die mit gleicher Einhelligkeit, wie der deutsche Unterricht, als die selbstverständliche und unentbehrlichste Grundlage für jegliche Bildungsstufe erachtet würde. Mit einer Schule, welche in dieser Gewißheit stark und zugleich der Zuversicht teilhaf­tig ist, mit welcher unser Volk seiner Zukunft ent­gegen schreitet, darf ich hoffen, in die Herzen der Jugend Liebe und Verehrung der Muttersprache zu senken. v. Goßler."

Der Deutsche Sprachverein gedenkt nunmehr sich mit ähnlichen Eingaben zunächst auch an die Schul­verwaltungen der übrigen Staaten des deutschen Reiches zu wenden.

Ueber die Beratung des vom Zentrum im Reichstage eingebrachten Antrags auf Einschränkung der Arbeit an Sonn» und Festtagen bemerken die Hamburger Nachrichten": Ueber den im vorigen

»nversöhnlichen, sondern auch gefährlichen Feind ge­schaffen hast", sagte die Dame, indem fie ihm seine« Morgenkaffee einschenkte.

Bunsen warf sich in die Brust. '

WaS kann mir das schadeu, meine Gute. Ich habe GioßeS geleistet in dieser Sache. Ich habe mit einem kühnen Handgriff den Mörder entlarvt. Heute früh laffe ich ihn zur Leiche führe«. Die gestern nachmittag erfolgte gerichtliche Obduktion hat ergeben, daß Herr von Schweitzer mittels einer sehr kleine« Kugel getötet ist, die sein Herz durchbohrt hat. Nur ein überaus sicherer und geschickter Schütze hat de« Schuß so richtig zum Ziele bringen können, nnd in hiesiger Gegend gtebt es ohne Widerrede keinen besseren Schützen als den Forstmeister Starkloff."

War ließ fich gegen diese Behauptung einwendeu? Gnädige Frau tranken ihren Kaffee und dachte« dabei an Frau Hedwig, welche einen Teü dieser schweren Schuld mit zu tragen hatte. Die Eifer­sucht nicht» Anderes nvr die Eifersucht hatte den Forstmeister zu der Ungeheuerlichkeit eine» Mordes verleitet.

Frau Hedwig? Wie hatte Fran Hedwig die Nachricht von dem entsetzliche» Ereignis mit sein« erschreckenden Folgen ausgenommen? Wie ertrug fie die niederschmetternde Wandlu«g, die gänzliche Zer­störung ihres LebeuSglückeS?

Sie sah den Gendarm, das Pferd ihres Manne» neben sich, daher komme». Die Ahnung eines Unglücks mußte notwendig ihre Brnst beklemmen. Sie fragte ängstlich nach ihm, fie hörte, daß er nicht heimkomme« werde; fie empfing den Zettel, den ihr Gatte ge­schrieben, lediglich um fie zu beruhige». Aber fie verstand, fie begriff nichts von Alle«, was ihr dadurch knud aetban werde» sollte.

Endlich drang das schwere Wortverhaftet" durch den Nebel ihrer Verwirrung.

Mein Mau» verhaftet? Warum, Herr Witte? War»«?" fragte fie hastig und zitternd.

Der Gendarm, von seine« Vorgesetzten angewiesen.

kann an all diesem Geschwätz nichts wahres sein, es ist aller Wahrscheinlichkeit nach aus scherzhaften Aeußerungen und mißdeuteten Vorfällen zusammen­getragen worden. In Berlin ist ein solches Treiben anscheinend vorausgesehen, und jetzt gewinnen erst die Worte des amtlichen Nachrufes im deutschen Reichsanzeiger ihre volle Bedeutung. In diesem Nachruf war die feste Ueberzeugung ausgesprochen, der Kronprinz würde auch, wenn ihm einst die Regierung seiner Lande beschieden gewesen wäre, ein treuer Freund und Verbündeter Deutschlands gewesen fein. Solche 'Kundgebungen erfolgen auf sicherer Grundlage, und es liegt kein Anlaß vor, Mißtrauen in dieselben zu setzen. Ausgeschlossen ist es ja nicht, daß der österreichische Kronprinz sich im Privatgespräch einmal freier über deutsche Ver­hältnisse ausgesprochen hat. Aber auch in Deutsch­land spricht man sich nicht zu allem zustimmend aus, was in Oesterreich - Ungarn geschieht. Alles das thut aber der großen Freundschaft nicht den mindesten Abbruch, der Freundschaft, welche auch Kronprinz Rudolf empfand, nicht nur heuchelte, denn der Heuchelei war sein edler Charakter un­fähig. Alldeutschland hat seine herzliche Teilnahme zu dem traurigen Drama in Wien ausgesprochen, und daS ist allenthalben dort anerkannt. Darum sind die Bestrebungen, die eng befreundeten und verbündeten Nationen zu trennen, fruchtlos.

(Nachdruck verboten^

Im Sturm der Eifersucht.

Rowan von Ernst Fritze.

Deutsches Deich.

Berlin, 4. Febr. Der Kaiser wird die Marokkanische Gesandtschaft, soweit bis jetzt bestimmt ist, am nächsten Mittwoch (6.) im Königl. Schlosse empfangen. Der Ober - Zeremonienmeister Graf A. Eulenburg war wegen des Zeremoniels des Empfanges am Sonntag Mittag zu längerem Vor­trage zum Kaiser befohlen. Wie es heißt, wird die Audienz mit einem Pomp vor sich gehen, ähnlich derjenigen, welche der Japanischen Gesandtschaft am 21. Juli 1882 in feierlicher Weise zuteil wurde. Der feierliche Empfang wird nach den bis jetzt ge­troffenen Bestimmungen im Weißen Saale statt- finden und in Gegenwart der Prinzen des Königl. Hauses, der Generalität, der Staatsminister, der Hofchargen :c. vor sich gehen. Eine Galawache soll paradieren; die Garde du Corps und die Schloß­garde - Kompagnie soll die herkömmlichen Doppel­posten geben. Die Marokkanische Gesandtschaft wird aus dem Hotel Kaiserhof mit Königl. Galawagen durch einen Zeremonienmeister abgeholt und im Schlosse vorn Oberhof- und Hausmarschall em-

88».

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Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg mtz Kirchhain

Sftebition: Markt 21.v Redaktion, Druck und Berlag von Iah. L»q. Koch.

i «siegt worden wäre, bann wäre Oesterreich-Ungarn CYjj am seinen bisherigen Verbündeten klein gemacht Dorten. Der Kronprinz verkehrte sehr gern mit

- Ingarn; daß die ungarische Regierung aber nie sich

Kit Todesahnungen in der Brust pflegt man die bleibe olle Wahrheit zu sagen, nicht aber seine geheimsten eserrin hänfen zu verhüllen. Kronprinz Rudolf bewies T ich in seinen Schriften als ein sehr sreidenkender

we ichmen. Der unglückliche junge Fürst hat seine se'stad reue Freundschaft für Kaiser Wilhelm II. bis zu einem Tode bewahrt. Aus einzelnen Gesprächen ft festgestellt, daß der Kronprinz am letzten Sonntag er seinem Tode wieder von starken Todesahnungen U. 25kt ^llen war; er trug dem deutschen Botschafter in

inb hätte der österreichische Thronfolger solche Ab- hlt ichten verlautbart, seine ungarischen Freunde würden jil, hm bald die Freundschaft gekündigt haben. Darum

psangen. Nachdem der Kaiser sich in den Weißen Saal begeben und den Thron bestiegen hat, der von den General- und Flügeladjutanten und den Hofchargen umgeben ist, wird die Gesandtschaft ein­geführt und nimmt dem Thron gegenüber Auf­stellung. Der Ober - Zeremonienmeister und der Höfmarschall mit ihren Stäben stellen sich zu beiden Seiten des Führers der Gesandtschaft, welcher bis an die Stufen des Thrones vortritt. Der Gesandte entwickelt in einer kurzen Anrede die Gründe seiner Sendung, welche durch einen Dolmetscher in deutscher Sprache wiedergegeben werden. Der Kaiser wird in deutscher Sprache antworten, die durch den Dol­metscher dem Gesandten übertragen wird. Hierauf wird die Gesandtschaft entlaßen und unmittelbar darauf von der Kaiserin empfangen. Unser junger Kronprinz hat in dem verewigten Kron­prinzen Rudolf von Österreich seinen Pathen ver­loren, da der verstorbene Thronerbe der Habs­burgischen Monarchie bei der Taufe des jungen Prinzen im Sommer 1882 als Vertreter des Kaisers Franz Joseph die Pathenstelle übernahm. Es ist dies eine Thatsache von Bedeutung, denn es war der erste Fall, daß ein regierendes Mitglied des befreundeten Kaiserhauses einer protestantischen Taufe als offizieller Zeuge beiwohnte. Dieser Pathenschaft zufolge führt unser Kronprinz unter seinen Vornamen auch den Namen Rudolf. Der Kultusminister hat die Königlichen Regierungen von neuem davon in Kenntnis gesetzt, daß er beschlossen hat, den Lehrerinnen an öffentlichen Schulen bei Dienst- Jubiläen ober bei ihrer Pensionierung, wenn ihre Dienstführung eine befonbere Anerkennung angezeigt erscheinen läßt, eine solche zuteil werden zu lassen, und zwar den evangelischen Lehrerinnen durch Zu­wendung einer Bibel, den katholischen durch Schenkung eines Andachtsbuches. DieNordd. Allg. Ztg." bemerkt betreffs der Washingtoner Telegramme, wo­nach Präsident Cleveland dem Kongreffe einen wei­teren Schriftwechsel über Samoa übersandte und Staatssekretär Bayard den Gesandten Pendleton in Berlin am 21. Januar anwies, der deutschen Re­gierung gewisse Eröffnungen über Samoa zu machen: Wenn auch kein Grund vorliege, die Meldung be­züglich Pendletons als eine irrtümliche zu bezeichnen, so sei doch zu konstatieren, daß Pendleton der dies­seitigen Regierung bis jetzt keinerlei Eröffnungen gemacht hat. Pendleton habe wegen seines bedauer­licherweise immer noch schwankenden Gesundheits­zustandes das Auswärtige Amt seit mehreren Monaten nicht besucht und demselben seien seit seiner vor

genügt. Wer hat die Verpflegung der Gefangene», alter Mann?"

Die kommt mir und meiner Fra» zu", ant­wortete der Wärter, verschüchtert von der auSbrecheu- deu Hefttgkeit seine» Gefangenen.

So sorgt für meine Bedürfnisse streng nach der Vorsckrift."

Wir dürfe» Ihne» alles .gewähre», wen» Sie eS bezahle» wollen."

Dann bezahle ich, was Ihr verlangt. Tragt alles wieder hinüber zu der Fra« Amtmann."

Gehorsam schleppte der alte Mau» die Betten fort, stellte ein irdenes Näpfchen zum Waschen nebst einem groben Zwillichhaudtuch, einer Wasserkruke und einem Talglicht auf de» Tisch und entfernte fich, nachdem ihm der Forstmeister gesagt, daß er nichts zu Abend effen werde.

Starkloff hörte, daß er die Thür «verschloß nnd, mit dem Schlüffelbuude raffelnd, den Flnr durch­schlürfte.

Mit einem Wehelante schlug er beide Hände vor's Gesicht.

Mir dar, mir daS! O, die Schmach der Demütigung tötet mich! Meine Hedwig! Meine Kinder!"

Ruhelos durchwanderte er die halbe Nacht im dunklen Nanme. Al» feine Körperkräfte erschöpft waren, warf er fich angekleidet auf das ärmliche Bett, und der Schlaf erbarmte fich feiner. Ruhig schlummerte er mehrere Stunden, von friedliche» Tränmen umgaukelt und beglückt.

Ob der Amtmann von Dunsen eben so ruhig schlief? Ei wohl! Ihn wiegte daS stolze Bewußtsein seiner glänzende« Erfolge ei», und als er am Morgen erwachte, da baute er in Gedanken fort an dem Plane, den er durch schlaue Slughest so vortrefflich eingeleitet.

Seine Gemahlin war anderer Meinung.

ES ist zu fürchten, guter Bnnse», daß Du Dir in Starkloff durch Dein Verfahren eine« nicht allein

Ruhig nahm er die Waffe ab und gab fie in deS [193< «udarmen Hände. WaS konnte denn der Manu tfftr, wenn er seiner Pflicht gemäß handeln mußte. Was sagen Sie zu dieser Gewaltthätigkeit des *»hnanne8?'

mnte in keinem Fall in dem Wahn leben, daß (J i Österreich-Ungarn von einer Verbindung mit Ruß- 1U' - md und Frankreich gegen Deutschland Nutzen ge-

Witte zuckte verlegen die Achseln. Durch ftin schweigen aufmerksam gemacht, musterte der Forst- Stifter denselben, der nun undeutlich und zögernd ftflte;

Last"Herr Amtma»» handelt wohl »ach Pflicht und l «wissen."

Also auch Sie auch Sie!' sprach berForst-

*tifter.Bi» ich den» allein nur so verblendet, ' JiS8 Verfahren für »»gerechtfertigt z» haften? SS ch * dird sich ja zeige».'

L 6r drehte dem Gendarm bei Rücken zu und . khrstt der erhaltene« Weisung zufolge, auf dir Voigtei ;e«e®* die seitwärts vom Amte lag.

w Gefaßt und ruhig betrat Starkloff den düsteren JMnt |« den verschiedene» Gefängnisse» und folgte, Jw einen Laut do« fich zu fleben, de» alten Ge- «flenwärter, der ihn erst mürrisch betrachtete, dann

Anzeigen nimmt entgegen die Expedition d Blatte»

s»«ie ö. «mwueeu-Bureanx von Hnasenstem nnd Vogler

iSÄÄ'ÄÄKÄ.Ttl Jahrgang.

Daube u. Co. m Frankfurt a.«., Berlin, Hannover, «ari«.

Erscheint täglich «Her an Werktage» nach 6omu und

Feiertagen. - Qnartal-tzldmmemmtS-PreiS bei derSxpe- dition S«/.Mk bei den Postämtern S Mk. vv «fg. («kl. Or

** Mittwoch, 6. Februar 1889

f1 fUm Eines muß ich noch bitten. Soffen Sie w. Mort dem Grafe» Badenberg den Vorgang mit- ____- Alen. Ich kann, ich muß dies fordern!' Noch- neigte er steif das Haupt zum Abschied. Der fcnfaan» ebenso, murmelte indeß unhörbar hinter tt af$ her;

:crätt'DaS hat Zeit, bifl wir den Mörder überführt «alter» *&».'

»enteil Draußen im Flur empfing Gendarm Witte den rdert » «itftmeifter und bat ihn, vorschriftsmäßig, um fein t»- «gdgewehr. Eine Flamwenröte jrgte über StarkloffS b-flev tzeficht. Es war, als empfinde er mit diesem Akt scn * ttft das Schimpfliche seiner Stellung.

ers,) dem Tode des österreichischen Kronprinzen für nnsct witschseindliche Zwecke Kapital zu schlagen, ist immer rU8r «ehr in den Vordergrund getreten, seitdem konstatiert Nee »orden ist, daß Kronprinz Rudolf keines natürlichen xdes gestorben ist. Man schämt sich in Paris und JWH, hetersburg nicht, die traurige Katastrophe als Schacht -Mischen Mord hinzustellen, und ein panslavistisches ilatt hat sogar die bodenlose Unverftorenheit, trocken u sagen, alle wahrhaftgroßen" Gegner Fürst _ . sismarcks seien keines natürlichen Todes gestorben.

aU88lt [ß Gegner der Einheit Deutschlands führt das elimnt Ilatt aus: Gambetta, General Chanzy, Skobelew, iedrichi füllig Ludwig II. von Bayern und nun Rudolf blätter. gn Habsburg. Was diese Worte bedeuten sollen, eioew tdarf keines näheren Hinweises, und es ist traurig, Piepe, »ß die peinlich genaue russische Censur solche boden- ieere jjen Beschimpfungen Deutschlands passieren läßt, jo wenig wie Ludwig von Bayern war Rudolf von iteroau. Osburg ein Feind Deutschlands, und der Zweck Kretas. kl ganzen gegenwärtigenEnthüllungen" ober

tlatschereien, ist natürlich kein anderer, als die älter Oesterreich-Ungarns gegen Deutschland einzu-