KöHcntlichc Verlagen: Kreis-Blatt für dir Kreise Marburg und Kirchhain. — Illustriertes Sonntagsblatt
Expedition- Mar« 21. — Redaktion, Druck und «erlag von Joh. L»q. »e*
|JT» 19
er
T0E «US dem Programm der Reichsregierung die leiten-
g-
■ L
icks- it)£n Reiche keine Verpflichtung angesonnen worden.
per-
der
Für die Programmes verständiger die Summe Es kommen
zu bauen und der Reichstag wird desbalb nur mit der Ausgabe rechnen müssen.
lcht. ater ped. 162
von del- itk [14
old-
:geN
ir:
<ea!
Ausführung des vorstehenden Aktions- ist nach einem detaillierten, von sach- Seite ausgearbeiteten Kostenanschläge von 2 Millionen Mark erforderlich, dabei nicht in Betracht die Kosten der
Bekämpfung der aufrührerischen Sklavenhändler erforderlichen Maßnahmen zu überwachen.
Nachdem durch Verhängung der Blokade über das Festlandgebiet von Zanzibar Schiffe der kaiserlichen Marine in Gemeinschaft mit englischen, italienischen und portugiesischen Kriegsschiffen beschästigt sind, Waffen- und Munitionszufuhren abzuschneiden und die Sklavenausfuhr zu verhindern, wird zur Herstellung und Erhaltung der Sicherheit und Ordnung vor allem die Anwerbung einer einheimischen Polizeimacht von ausreichender Stärke erforderlich sein, lieber sonstige Verwendungen wird die kaiserliche Regierung im Laufe der Verhandlungen des Reichstages sich vertraulich zu äußern geneigt sein.
Es hat sich das Bedürfnis ergeben, zur liebet« wachung der Thätigkeit der ostafrikanischen Gesellschaft an Ort und Stelle ein ständiges politisches Aussichtsorgan des Reiches in Ostafrika zu besitzen, welches der dortigen vertretenden Gesellschaft gegenüber mit durchgreifender Autorität ausgestattet ist. Die bisher vom kaiserlichen Generalkonsul in Zanzibar ausgeübte Einwirkung hat sich nicht als ausreichend erwiesen; dem durch das Gesetz in Vorschlag gebrachten Reichskommiffar für Ostafrika wird daher insbesondere auch das Recht zustehen müssen, die von der Gesellschaft erlaffenen Verordnungen und Reglements außer Kraft zu setzen oder Abänderungen derselben zu verlangen, sowie die Entfernung beziehungsweise Ersetzung der dort angestellten Beamten der ostafrikanischen Gesellschaft herbeizuführen. Eine staatliche Einmischung in die wirtschaftlichen Angelegenheiten oder in die Zollerhebung der Gesellschaft ist nicht beabsichtigt.
ut »et \t* Psi lit
Bestellungen für die Monate Februar tmb März nehmen auf die Oberhesfische Zeitung nebst Krrisbiatt
ßr die Kreise Marburg und Kirchhai«
und
M Illustriertes So««tagsblatt sämtliche Postanstatten, unsere Agentur in Kirchhain, sowie für hiesige Stadt unsere Expedition noch fortwährend entgegen.
Die Expeb. der Oder«. Zeitung.
[Nachdruck oeiboten.]
Im Sturm der Eifersucht.
Roman von Ernst Fritze.
(Fortsetzung.)
„Er ist ber Düpierte, und wir st»d wa8 wir stngst gewünscht Haden, in die Reihe der Ritterguts, itsitzer getreten."
„Lin schöner Vorzug „mit dem Titel Herr Amt« *auu — und Langeweile."
«Daraus kommt es mir nicht en, der voranS- s Wliche Ertrag der Ernte tröstet mich über die Fatalitäten eineS Landleben«."
Lin du» pfes Geräusch wie von schwerfällig rollenden llädern fesselte Arthurs Aufmerksamkeit und ließ ihn aufhorchen. Das Geräusch kam näher und wurde «Eicher. Da sich hier keine öffentliche Fahrstraße krbeizog, so mutzte der sich nähernde Wegen auf's Altenbek wollen.
Arthur sprang auf und trat durch den Heckenzaun den Fahrweg, um bester rekognoszireu zu können. Siegoi blieb ruhig liegen, und jetzt trat ein recht an- stuehmes Lächeln aus sei» kaltes, steinernes Gesicht; dtzt leuchtete eS in seinen schläfrigen Augen auf, »b seine Brust hob sich, von eine» stark jugendlichen ««husuchtSseufzer geschwellt.
Alles verschwand wieder, als Arthur hastig znrück- und ausrief: .Herr »oo Bunsen kommt augesahren.
kommt mir gelegen, sehr gelegen."
Gleich darauf wurde ein kleiner Wageu, mit tiütm Pouny bespannt, sichtbar, in welchem ein W ollzugroßer, aber mächtig dicker Manu saß, «tt die Zügel des Pferdchens selbst führte. Schritt jür Schritt kam das Fuhrwerk näher. Auf Eleganz ^iwte es keinen Anspruch machen, kaum auf Be- ^»lichkeit. Eben so wenig entsprach der Bezirks- ^twauu von Bunsen den Anforderungen au Eleganz
Zierlichkeit. Ein weiter, grauweißer Rock um. Alvtterte seine Gestalt, und ein gänzlich verwetterter W deckte feinen ziemlich kahle» Kops. Das Geficht
m Gesichtspunkte heraus. Es heißt in der Be- iündung wörtlich:
Die leitenden Grundsätze der deutschen Kolonial-
Stationierung der Kriegsschiffe an der ostafrikanischen Küste, welche bei dem Fonds der Marineverwaltung nachgewiesen werden. Die veranschlagten Kosten um- faffen außer denjenigen der erstmaligen Organisation die lausenden Ausgaben bis 1. April 1890.
Etwa fernerhin noch erwachsende Ausgaben würden in dem Etat des betreffenden Rechnungsjahres vorzusehen sein. Vorbehalten bleibt die dem- nächstige Erstattung der Kosten aus den Einkünften des ostafrikanischen Gebietes in der Voraussetzung günstiger Entwicklung des Unternehmens." Auf die letztere Annahme sind nun allerdings keine Häuser Hauses hervor und nahmen einen ziemlich großen Raum des Vorgartens ein. Geschützt von den Wipfeln der beiden seitwärts stehenden Kastanieubäume, geziert mit zeltartigen Behängen, die jeden Sonnenstrahl fern hielten, bildeten sie gleichsam ein Sommerpalais, das durch den rasch zu bewerkstelligenden Glasvcr- schlnß Schutz und Schirm gegen Unwetter bot. Es war ein angenehmer Aufenthalt für die Sommerzeit, welche man am liebsten in freier Luft verlebt. Sonst aber war eS freilich zu nichts brauchbar und vor allen Dingen der Zerstörnng durch Wetterein- flüffe autzerordeutlich pretSgegeben. Der Bezirks, amtwanu gab seine Meinung darüber unverhohlen zu erkennen; er gestand zwar zu, daß die Naturwüchsigkeit eines KrantgarieuS gar nicht prächtiger verdeckt werden könne, als durch die kostbare Orangerie, und daß alles trotz der Pracht friedlich und gemütlich eingerichtet fei; aber er fand die Anlage für ein paar Sommertage zu verschwenderisch.
„DaS sage ich auch*, fuhr Arthur auf. «Für daS Geld, welches der ganze Trödel kostet, hätten wir eine Reise nach Italien machen und uns dort unter natnrwüchfiger Orangerie herumtreiben können, größere Langeweile als hier angesichts der wallenden Kornfelder würden wir dort auch nicht gehabt haben.*
,Nnr heißer und unbequemer*, fügte Herr Gregor schläfrig hinzu.
»Der Wald ist das einzige, war mich mit dem Aufenthalte hier versöhnen könnte*, fuhr Arthur fort. „Wie stehtS mit der Jagd dort, Herr Amtmann? Sie werden mir doch eine Jagderlaubnis erteilen?"
,Lch? Ei, darüber habe ich nicht zu verfügen, Herr Arthur. Der Wald gehört nicht zu meinem Bezirk. Der Wald hat eine Spezialverwaltung; er gehört dem erlauchten ««schlechte der Badenberge und wird von einem Beamten dieses Grafentums nach besonderen Instruktionen überwacht. Eie müffeu de» Forstmeister Starkloff eine Visite machen xnb sich auf freundschaftlichen Fuß mit ihm $n setzen
Drtttsches Leich.
Berlin, 21. Jan. Der Kaiser fuhr nachmittags ohne Begleitung bei dem Reichskanzler vor und stattete demselben einen halbstündigen Besuch ab. Hierauf empfing er nachmittags 51/« Uhr das Präsidium des Herrenhauses und darauf das Präsidium des Abgeordnetenhauses. Beide Präsidien wurden hierauf auch von der K a i s e r i n empfangen und zur kaiserlichen Tafel gezogen. — Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt: Dem Reichskanzler gingen am 18. d. Mts., dem Gedächtnistage der Wiederaufrichtung des Deutschen Reiches, von verschiedenen Seiten patriotische Kundgebungen zu, darunter ein Telegramm, worin die zur Feier jenes Tages im Krystallpalaste versammelten Professoren und Studenten Leipzigs „dem treuen Deutschen in deutscher Treue" Grüße darbringen. Ferner ging dem Reichskanzler ein Telegramm aus München zu, worin demselben für seine Anordnungen zum Loskauf der Missionare in Ostasrika der tiefempfundene Dank und Segenswunsch der deutschen Benediktusgenofsen- schaft und ihres Superiors ausgesprochen wird. — Die Kolonialdebatte findet erst nächste Woche statt. Der Bundesrat dürfte die Vorlage erst am Donnerstag annehmen. — Angeblich wird die Erhöhung der Zwilliste 3*/« Millionen betragen. — Der Kaiser soll sich nach Meldungen der Presse gegenüber dem Profeffor Gerhardt, dem gegenwärtigen Rektor der Universität, unwillig über den unkirchlichen Geist der Studentenschaft geäußert hoben, der zu dem vielbesprochenen Duell führte. — Der neue Justizminister ist noch nickt ernannt. — Der „Reichsanzeiger" widmet dem verstorbenen Graf Monts als Nachruf die folgenden Zeilen: „Der kommandierende Admiral, Graf Monts, ist am Sonnabend Abend seinen Leiden erlegen. Die kaiserliche Marine verliert in dem Dahingeschiedenen einen ihrer tüchtigsten Offiziere, Se Maj. der Kaiser, bei allerhöchstwelchem derselbe die Geschäfte des Chefs der Admiralität versah, einen einsichtigen, pflichttreuen Berater." — Herr v. Fvrckenbeck hat, obwohl er im letzten Jahre bekanntlich vom Kaiser Friedrich dekoriert worden ist, zum Ordensfeste, das gestern ftattfand, keine Einladung erhalten.
— Der Kaiser ist bekanntlich trotz der Schwäche seines linken Armes ein vortrefflicher Schütze. Es soll staunenswert sein, mit welcher Kraft und Sicherheit er allein mit dem rechten Arm die Waffe versuchen; sonst erlauvt er Ihnen auf keinen Fall, mit einem Jagdgewehr den Wald zu betreten."
„Ja, ja", lachte Arthur hell auf, „er schießt herrenloses Viehzeug tot, selbst Pferde, woraus der Reiter sitzt."
Der Amtmann horchte hoch ans, erstickte jedoch seine neugierige Frage in einem tüchtigen Schluck Wein, während Gregor hochmütig sagte:
„Visite machen, Herr von Bunsen? Einem Förster Visite machen, um ans freundschaftlichen Fuß zu kommen?" e«, gs'*
„Dem Förster nicht, sondern^, dem Forstmeister Starkloff Visite machen."
„Ist das nicht einerlei? Ist Starkloff mehr als ein Förster?"
„Ei wohl, Herr von Schweitzer, dieser Wald, das Eigentum der erlauchten Grafen von Babenberg, die in dem Städtchen oder, besser gesagt, im Maist- flrckeu Badenberg ihr Stammschloß haben und zeit- weis auch bewohnen, dieser Wald ist das Reich, worin der Forstmeister Starkloff als König regiert. Er steht bei dem Grafen in großem Ansehen und besitzt vermöge alter Privilegien eine unbeschränkte Macht i» dem Territorium, das fein Amt umfaßt. Man respektiert ihn und seine Befehle in der ganze» Gegend, und ich rate Ihnen, meine Herren, ih» nicht durch Uebertrerungen zu reizen."
„Diese Warnung und Lehre ist für mich unnütz", meinte Gregor nachlässig. „Ich werde die Grenzen seines Bezirkes nicht überschreiten, ein Spaziergang im Melde mti der schweren Büchse über der Schulter ist mir zu unbequem. Ich liebe die breiten Fahrstraßen der Lebens, worauf mau mit gesetzlicher Erlaubnis Genuß finden kann."
„Aber Sie, Herr Arthur", wandte der Amtmauu mit zwinkernden Augen ein. „Sie scheinen mehr Kobold zu sein als Ihr Bruder."
„Pah, der Eine versteckt seine KoboldSnatnr, der. Andere trägt sie zur Schau."
„Ich rate Ihnen wvhlmetueud, de» Forstmeister
Desgleichen gehört es nicht in das Programm der deutschen Kslonialpolitik, für die Herstellung staatlicher Einrichtungen unter barbarischen Körperschaften einzutreten und dort eine unseren Anschauungen entsprechende Ordnung der Verwaltung und Justiz herzustellen.
Dagegen hat Deutschland in seinen afrikanischen Niederlassungen schon durch die unter Teilnahme des Reiches erfolgten Beschlüsse der Kongokonserenz in Gemeinschaft mit anderen europäischen Nationen die Ehrenpflicht übernommen, sich an der Zivilisierung Afrikas in gleicher Linie mit den anderen Großmächten Europas zu beteiligen. Die erste Vorbedingung für das Gelingen zivilisatorischer Bestrebungen ist aber die Abstellung der Sklavenausfuhr und der damit verbundenen Jagden und Kriege. So lange dieser Handel und seine brutalen Gewalt- thaten bestehen, fehlen Afrika die Existenzbedingungen eines menschlichen Kulturlebens.
An der Bekämpfung der Christentum und Civili- sation feindlichen Elemente mitzuwirken, ist durch den deutschen Mitbesitz an Afrika zu einer Ehrenpflicht des Reiches geworden. Die ostafrikanische Gesellschaft ist ein Organ, durch welches diese Aufgabe der Nation zunächst wahrgenommen werden kann und ihr fünfzigjähriger Vertrag mit dem Sultan von Zanzibar giebt ihr die Handhabe, auf den für Deutsche reservierten weiten Gebieten im Sinne dieser Aufgabe thätig zu sein. In dieser ihrer Stellung liegt ihr Anspruch auf Unterstützung durch das Reich behuis Abwehr der Angriffe auf die deutfcken Niederlassungen an der Zanzibarküste. Es wird dann der Beginn der Sklavenblokade und der Beschluß des Reichstages gegen den Sklavenhandel erwähnt, sowie die Lage der ostafrikanischen Gesellschaft, die nicht die nötigen Mittel zur Abwehr der arabischen Angriffe besitzt und der auch der schwache Sultan von Zanzibar nicht zu helfen vermag.
Ohne eine Unterstützung durch das Reich wird unter diesen Umständen die Aufgabe der Beteiligung Deutschlands an der kulturellen Gesittung Afrikas von der ostafrikanischen Gesellschaft nicht gelöst werden können. Um die angemessene Verwendung der vom Reiche zu gewährenden Mittel zu überwachen und zu sichern, wird es erforderlich sein, einen Kommissar des Reichs zu ernennen und nach Zanzibar zu entsenden, welcher mit den erforderlichen Vollmachten ausgestattet ist, um in den unter deutsche Verwaltung gestellten Besitzungen des Sultans von Zanzibar und in den benachbarten Gebieten die zur
wurde weder ikurch Jstelligenz, noch durch regelmäßige Schönheit ausgezeichnet, «»twütigkeit war ber Grund- zug in diesem Gesicht.
„Bon jour — bon jour!* rief der Bezirksamtmann, sehr kräsltgen Tone«, |o wie er Arthur ansichtig wurde. Es war das französische Wort, dessen er sich zu de» dienen pflegte.
„Sie kommen wie gerufen, Herr von Bunsen*, entgegnete der junge Mann sehr frenudlich, sein Reit« mützchen schwenkend.
„Freut mich, Herr von Schweitzer, freut mich stets, wenn ich irgendwo gewünscht werde*, erwiderte Bunsen.
Er kletterte mit Lebensgefahr ans dem kleinen Kaleschwagen, deffen Trittbrett sehr alt und deswegen sehr morsch war.
„A-b — Aehi* pustete er, nachdem er glücklich Gottes Erdboden erreicht, und schaute blinzelnd in die Veranda, wo Gregor auf dem Divan lag und auch nickt die geringste Lust bezeigte, diese Stellung zu verloffen.
„Da sind Sie ja auch, mein Herr von Schweitzer, komme Ihnen wohl nicht gelegen?*
„Sehr erfreut, Sie zu sehen, wenn Sie mir erlauben, hier liegen zu bleiben", antwortete Gregor gelaffen.
„Aeb — Aeh — nach Belieben, — werde mich gleichfalls auf Ihre kostbaren Polster ansstrecken, — ist ein höchst warmer Tag, macht viel Durst —*
„Wollen versuchen, Jbren Durst zu löschen*, meinte Gregor kaliblötig. Ein beibetgerufeuer Diener brachte mehrere Flaschen Wein und belegte Brödche», und die drei Herren lagerten sich bequem auf die niedrige» DivanS.
Während Arthur die erste Flasche entkorkte, ließ ber Bezirksamtmann wohlgefällig seine Blicke auf den hübschen neuen Einrichtungen ruhen, welche von de» Besitzern in kurzer Zeit geschaffen waren. Die Colouvabe» mit ihre» schön geschwungenen Wölbungen traten »orteilhast neben be» unteren Stockwerk des
ss. deutsche Unternehmer in Übelseeischen Ländern bei '• Verlusten schadlos zu halten, oder ihnen günstige Ergebnisse auf wirtschaftlichem Gebiete zu sichern. Nie Vorteile, welche der Schutz des Reiches den ieichtz angehörigen gewährt, welche unzivilisierte Ge- tel- i tue in sremden Weltteilen zu kolonisieren beabsich- 48 igen, liegen hauptsächlich in der Sicherstellung des — «reffenden Gebietes gegen Störungen und Eingriffe
-je afrikanische Politik der Leicho- regieruvg
Pird ausführlich in der Begründung zur neuen ost- strikanischen Vorlage dargesttllt. Der Reichstag pird sich nun zu äußern haben, ob er derselben zu- fimmt oder nicht und dies wird bei der ersten Be- itung des erwähnten Gesetzes geschehen. Wir heben
„i-J vlitik, wie sie 1884 und 1885 die Zustimmung des er/ Reichstages erhalten haben, bildet auch gegenwärtig ie Richtschnur für das Verhalten der kaiserlichen iezierung bei überseeischen Unternehmungen von ieichsangehörigen. Infolge derselben ist dem deut-
9 1 »derer Kolonialmächte. Die Intervention des Reiches .1 !mn in der Regel nur anderen auswärtigen Mächten ,ct7 zegenüber zur Geltung kommen, während die Beissel Eltigung des Widerstrebens wilder Eingeborener rß.. »>d anderer Hindernisse Aufgabe der Unternehmer -aste i Dibell muß. Auf diesem Gebiet kann außerhalb ren- Bereiches unserer Streitkräfte zur See kolonialen ’£T' l-ternehmungen eine materielle Unterstützung nicht i steiftet werden.
Erscheint täglich außer an Werktage» nach Eon», und **♦!!•♦*♦♦* Anzeigen nimmt entgegen die Expedition d Blatte«
Feiertagen. -- Ouartal-SbonnementS-Preis bei der Lxpe- sowie d. Unnoneen-Bureanx von Haaseustein und Bögler
oition 21/» Mk>, bet den Postämtern 3 Rk. 60 Pfg. (effi- ___ ,, t " in Sranffnrt a. M., Cassst, Magdeburg n. Wien: Rudolf YYIV
Bestellgeld. ^nftrtionSzebühr ftt bie gespaltene Zeile Milllvvch, 23. AllNUllr 1889. Moffe in Frankfurt a. R, Berlin, München u. Köln; iS. L. AA1V'
10 Psq.. Reklamen kür die Zeile S5 Pfg. ” Daube n. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Nannnver Pari«.