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Illustriertes Sonntagsblatt.
Marburg,
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Deutsches Reich
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»gehenden Verhandlung beteiligten sich als Ver-
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»ch Möglichkeit zu beschleunigen. Dieselben sollen mch zehnjähriger Dienstzeit 100 Mark betragen wd nach weiteren je zehn Jahren um 100 Mark teigen. Die Auszahlung soll vom 1. Oktober 1888 »rückdatieren. — Die Reichstagskommission für das Ilters- und Invaliden Versicherungsgesetz trat gestern ibenb in die Spezialberatung der Vorlage ein. Zu 1, welcher den Umfang der Versicherung behandelt, legen folgende Abänderungsanträge vor: 1 vom lbg. Nedhard (nat.-lib.), der in der Hauptsache »rauf abzielt, die Hausgewerbetreibenden, hinsicht-
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1889; Neu;
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milien- tuig begeben. In seinem Gefolge befinden sich die 4 Lhess des Militär- und des Zivilkabinetts, sowie
1888. irchsek. ig ans
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.Etage, ubehör, räulein
«-Ihre Kinder. Vater, und nicht mein Brief?" 6« überrascht der Sohn.
Laussig, :aiier
edrichs. iners. Umut, aau.
□ein.
»Helbert, Helbert, warum hast Du mir dieses Mvau?!'
sNachdruck verboteu.j
Die Villa am Rhei«.
Original-Novelle von Mary Dobson.
(Fortsetzung.)
:h.
Rudolf
wt vorn herein dem Gesetze zu unterstellen und die eiechtigung zu freiwilliger Versicherung in das tesetz einzuführen. 2. Antrag Struckmann totdib.), der die besondere Altersversicherung be-
Hessrm-Nassau.
Marburg, 16. Jan. Herr Licentiat Mirbt
Donnerstag, 17. Januar 1889. Mos. __ Daube
keiner Vorstellung, ihre Hände reichend, sagte der Fabrikherr mit tief bewegter Stimme:
„Dank, Frau Escheubach, Dank, denn Sie haben mir den Sohn wiedergegeben."
„Herr Weudtorff — " antwortete kaum vernehmbar Elisabeth.
„Frau Eschenbach", fuhr der Vater fort, „ich weiß aus dem Munde Ihrer Kinder, die mich wie glückverheißende Engel empfangen habe», was hier vor- gegangen ist. Wollen Sie mich jetzt auch als Ihren Vater aosehen und darf ich Sie meine Tochter neunen?"
Elisabeth blickte zu dem Manne ans, der sie einst o schwer hatte leide» lasse», der ober auch ihretwillen so schwer gelitten, was seine gefnrchteu Züge nur zu deutlich zeigten, und erwiderte mit tiefer Rührung:
„Helberts Vater ist auch der meinige, Herr Weud toi ff, und ich will hinfort Ihre Tochter fein."
Fast überwältigt von seinen Gefühle^ ergriff der Fabriiherr die Hände seiner Sinder und fie an seine Brust schließend, sprach er Segenswünsche über sie mS, dann sich an Hilda und Rudolf wendend, die äst wetueud in einiger Entfernung sstanden, umarmte und küßte er fie zärtlich und sagte:
„Kinder, von heute ab bin ich Euer Großpapa, werdet Ihr mich auch ein weuig lieb haben?"
Sie sagten dies mit schüchternen Miene» zu, lüchtete» aber doch zu ihrer Mutter zurück, die ihnen liebevoll und ermunternd zuredete, während Helbert Wendtorff, auS desien Zügen auch der letzte trübe Schatten gewichen war, lebhaft zu seinem Vater sagte:
„Aber nun erkläre uuS Deine Anwesenheit, Vater, wenn Du «einen Brief noch nicht erhalten hast, der allerdings erst im Laufe dieses Morgens arkommen konnte."
„Dann konnte er auch nicht in meine Hände gelangen", antwortete der Fabrikherr, „denn ich bin diesen Morgen schon mit dem ersten Zuge abge-
üigen und nur die durch Alter herbeigesührte —. «Validität als Grund zum Rentenbezug beibehalten, Pril zu tote die weiblichen Dienstboten aus dem Bereiche
S Gesetzes entfernen will. 3. Antrag Gra: delmann (Zentrum), der darauf ausgeht, die iöglichkeit zu schaffen, daß der Bundesrat auch x den Umkreis einzelner Versicherungsanstalten den leitung der zu versichernden Personen zu erweitern, dd ferner für kleine Betricbsunternehmer, Haus-
Anzeigen nimmt entgegen die Expedition b Blatte«, “ ”
b-rlimoncen.Aurumr von Haasenftein und Bögler
Jahrgang
Daube u. To. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover. Bari«.
.Mein Vater?" fragte Helbert überrascht, und «ei erhob er sich schnell, denn die Stimme der
1 tim, des Blutes, wallte mächtig in seinem Herzen _____. Da hörte er Rudolf im Garteuzimmer und «zte dorthin. Elisabeth hörte gleich darauf den chacheu Ruf: „Vater! Helbert!" und sah beide «wer Brust au Brust in enger Umarmung. Leise “«cte sie sich mit den Kindern.
Stein- ,352 liechen.
f290 Herbetreibende rc. das Recht der freiwilligen Ver- , herung einzuführen habe. 4. Antrag Fürst Hatz- . ... !ldt-Trachenberg (Reichspartei), welcher statt des tferrycr 6 Lebensjahres das 14. als Beginn der Ver- tril ad ^rungspflicht zu bestimmen vorschlägt. 5. Antrag 1 f"hren (Reichspartei), der das 12. Lebensjahr scheidend sein läßt und 6. Anttag Oechel- ' ' _ iuser (nat.-lib.), der den ersten Teil des Antrags taf Adelmann (Ausdehnung der Alters- und Jn- _ „ . üiditätsversicherung für Hausgewerbetreibende in «m einzelnen Bezirke) beseitigen will. An der
Berlin, 15. Jan. Der Kaiser hat sich heute, Part, «jttags !'/• Uhr, mittelst Sonderzugcs nach Bücke-
Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für dir Kreise Marburg M Kirchhain
Expedition Markt 21. — Rebaftion, Druck und Verlag von Zoh. Lug. Kzch.
Erscheint täglich außer an Werktagen nach toonn- unb Feiertagen. — Quarial-AbonnemeMS-PreiS bei bet Erve- bition 2«/, Ml, bei ben Postämtern S Ml. 50 Pfg. (exkl. Bestellgeld). Jufertion-gebühr für die gespaltene Zeile 10 Wg., Reklamen für die Zeile 26 Pfg.
iers. ieichelt
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- Woh^ schönen Speise» rc. zum en
ö ^."Einen Brief von Dir habe ich nicht bekommen g »E Dir gleich alles aufklären. Erst aber muß 101% l®ran Escheubach sehen und meine künftige Enkel U Trinen."
Ni Näherten sich darauf der Veranda, wo «labeth, die alles gehört hatte, ihnen eutgegeuttat.
s kv ®n3tn waren mit Thräneu gefüllt uud die 1 blickten fie ängstlich an. Es bedurfte hier
MMM-SLMU MAMMMMW WMMZMMMW ———————I rl ? ni^t§ hlnzuzufügeu. Die Zeugen zogen JLttälütth |[1C9 hierauf zurück. — Die Regierung übersandte
i - cv * „ I dem Gouverneur von Obokh (im Roten Meere)
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Thr-nr-dr b-w-ij- dii« «ar und u»zw,id-ulig Di,s Ich« "a"dta--? usid"?--
Vertrauen in hip QutWt * y Il™11 Landtages und drucken ihre hohe Besriedlguna
verftchtliche Sprache überall einen angenehmen Ein-I q.» o. e,.. . ,
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Grundlage der Friedensliga biete, habe sich zum Heile der europäischen Völker bewährt. Die „Deutsche
mehrere Briefe mit Deiner Adrefle gesehen "au! b, a Wnih^h^r Ä °^er wir sehen darin M XtttÄÄ gfeT* -< «*«• diesen Brief hin staud and> mein (Sntirfiiufc t » 1 in Verlobter, „denn aus mir wäre vielleicht LSvÄKL' SÄZitidr * ■F“X'
und Dich wieder an die Heimat in feffeln^ ?:tenilu“9 b?naeIne? j® holden jungen Wesen zu
unb d-b-I w-i- <? lätdab SllfatoS an ' f“& 8ta8'«“'|ia!h'S S<“"
desien Verlobung" ich^bertt"""urch di?Zeitung°?r.' nO<6mal8 0erfi^t ®nfabtt6<
fahren?" fragte der Fabrikherr seine zuküoftiae "PÄ u„nfe“rr Verbindung, die sobald wie mög. Schwiegertochter. 9 1^4 sein soll, bist Du wieder die reiche Fran, die
»Ja, Herr Wendtorff, »och heute", war Mtl?» "A. Gustav Efcheubachs Gattin gewesen, nud
Antwort. «hast nicht zu besorgen. Dein Vermögen zu verlieren,
„HerrWeudtorff?" wiederbolte dieser mH r*„,rrIbCv“ td} be%e J10^ Kapitalien genug, um für Dich
veränderte» G'fichtSiüae»? Was beibt hna •? sm Iun^ Kinder weiter arbeiten zu können." Sie mS Ufe t’f?S« "Du edler Manu!" rief Elisabeth, ihn innig
mir babnrj 3ljnen geSer^ “nb H°«pt an seine Brust,
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tretet der verbündeten Regierungen Staatsminister v. Bötticher, Direktor Bosse und Geh. Rat Lohmann, sowie außer den Antragstellern die Abgg. Dr. Buhl (nat.-lib.), Hitze, Porsch und Frhr. v. Wendt (Zentrum), Schmidt-Elberfeld (bfreif) und Frhr. v. Manteuffel (kons.). Tob kam es nach mehr als dreistündiger Debatte noch zu keiner Entscheidung, vielmehr soll heute abend die Verhandlung über § 1 fortgesetzt werden.
— Über die evangelischen Taufen und Trauungen in den Jahren 1882 bis 1887 enthält die „©tat. Korresp." Mitteilungen, aus denen hervorgeht, daß die Bethätigung des protestantischen Sinnes in Preußen während der Jahre 1886 und 1887 eben so rege gewesen ist, wie in den Vorjahren und sogar allgemein eine Steigerung aufweist. Es fanden nämlich innerhalb der Landeskirche evangelische Taufen statt in den Jahren 1882 619 986, 1883 611 781, 1884 623 680, 1885 629 789, 1886 636 858 und 1887 643 961, Trauungen 1882 130 728, 1883 132 729, 1884 136 770, 1885 139 590, 1886 139382 und 1887 140 914. Unter den Täuflingen waren aus rein evangel. Ehen 1886 559 164, 1887 564 942, aus Mischehen 23 792 bezw. 24 028, endlich uneheliche Kinder evangelischer Mütter 53 902 bezw. 54991; unter den getrauten Paaren waren 7958 bezw. 8101 Mischpaare. Vergleicht man die Zahl der evangelischen Taufen und Trauungen mit den evangelischen Lebendgeburten und bürgerlichen Eheschließungen, wobei für die Mischpaare nur die Hälfte der Geburten bezw. Eheschließungen in Rechnung zu ziehen ist, so ergiebt sich, daß von 100 Lebcndgeboienen getauft wurden in rein evangelischen Ehen 1886 96,34, 1887 96,17, in Mischehen 84,03 bezw. 84,64, und uneheliche Kinder 85,41 bezw. 86,12. Die Ziffer für Kinder aus evangelischen Ehen hält sich stets ziemlich gleich und man kann annehmen, daß, da in den -ersten 14 Tagen über 3,5 Prozent aller ehelichen Kinder sterben, nur ein geringer Wuchteil länger lebender Kinder ungetauft bleibt; die für Kinder aus Mischehen ist seit 1882 um 4,98, die für uneheliche Kinder um 1,57 pro 100 gestiegen. Trauungen entfielen aus 100 Ehe- chließungen bei rein evangelischen Paaren 1886 92,42, 1887 93,17, bei Mischehen 91,09 bezw. 91,23 Prozent. Die Zahlen für 1887 sind noch in keinem der Vorjahre erreicht worden. Kinder aus nicht evangelischen Ehen rc. wurden 1886 und 1887 zusammen 232 evangelisch getauft, darunter 78 Kinder jüdischer Eltern und 62 uneheliche Kinder katholischer
Verzeihung, Vater, vergib!*
- -Ich habe nichts zu verzeihen, nun ich Dich 1 r?‘/i habe", und während er den stattlichen Sohn
! väterlichem Stolz betrachtete, rollten immer neue lOist, träntn über seine Wange» und in der unaussptech. ins»? F"ube üincs Herzens schloß er ihn noch ein« l^Sp ““ felne
Hclbeit, gewaltsam seine Gefühle bekämpfend, achtete ebenfalls seinen Vater, der allerdings ge- "JoväP hatte, allein noch immer ein Bild kräftiger 'uvvlichkeit war. Endlich sagte der Fabrikherr: ro»1 aber führe mich z» Fran Escheubach, 341? ^ntr Braut, denn ihre Kinder haben eS mir schon
foe General- und Flügeladjutanten. — Das Abschieosgesuch des Generals v. Böhn ist genehmigt vorden. General v. Lewinski ist mit der Führung «es 6. Armeekorps beauftragt worden. — Dem sernehmen nach hat der Kultusminister die Regie- Part, nwgspräsidenten beauftragt, die Vorarbeiten zur n von suszahlung von Alterszulagen für Volksschullehrer
zum . . .
(28S ich deren der Regierungsentwurf die Beschlußfassung
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