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illustriertes Sonntagsblatt.

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cen'~Wdn und dieselben werden unbedingt jetzt sicher ^Part. rocr^*n- Mit ganz anderem Recht kann , - Deutschland ün vorliegenden Falle einschreiten, als

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England in Egypten und Frankreich in Tunis.

Von

Regierung in Washington werden dieselben sicher

ndesverrates angeklagten Geheimrat Geffcken. Das

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er den Fall unverbrüchliches Schweigen beobachtet d dasselbe in der Angelegenheit des englischen 'tschafters Morier gethan, welchem bekanntlich der

wohnten Erledigung der Regierwigssachen. Wieder­holen wollen wir hier noch, daß der größte der lebenden deutschen Feldherren, der greise General- seldmarschall Graf Moltke, am 8. März sein 70- jähriges Militärdienstjubiläum feiern wird. Eine herzliche Teilnahme des ganzen deutschen Volkes ist dem großen Jubilar sicher.

Die neue Kammersession hat in Paris begonnen. Es geht bisher sehr still im Parlament zu, denn die ganze Aufmerksamkeit richtet sich auf die Ersatz­wahl in Paris und General Boulanger, der sich bereits geberdet, als sei sein Wahlsieg ganz unbe­dingt sicher. Allerdings hat er sehr viel Recht zu dieser Annahme, denn sein Gegenkandidat, der General­ratspräsident Jacques, ist zwar ein höchst ehrenwerter Mann, aber politisch eine Null. Dazu hat Boulanger die gespannten Monarchisten für sich, die wohl oder übel für ihn stimmen muffen, die größere Hälfte der Pariser Blätter ist zu ihm übergegangen und seine Agenten arbeiten mit einer bewunderungswerten Rührigkeit. Daß dieser Wahlfeldzug dem General diverse Millionen kostet, liegt auf der Hand, und da er selbst kein Vermögen hat, müsien also seine unbekannten Freunde ihre Geldsäcke recht weit ge­öffnet haben.

Während die neue Wehrvorlage in Wien sehr glatt durchgegangen ist, verursacht ihre Fertigstellung in Pest ganz erhebliche Schwierigkeiten. Die aller­dings recht harten Bestimmungen über die Einjährig- Freiwilligen, von denen jeder ein zweites Jahr dienen soll, welcher sein Offiziers-Examen nicht besteht, wollten den Magyaren durchaus nicht in den Kopf und Ministerpräsident von Tisza hat nicht nur Ver­sprechungen für eine möglichst milde Handhabung des Gesetzes geben, sondern auch seinen ganzen Ein­fluß aufbieten und mit seinem und des ganzen Kabinets Rücktritt drohen müssen, wenn nicht das ganze Gesetz unverändert angenommen werde. Darauf hat sich denn eine Mehrheit zusammengefunden und die unveränderte Annahme der neuen Bestimmungen ist garantiert.

Auf der Balkanhalbinsel herrscht absolute Ruhe, auch in Serbien ist die Krisis mit der Annahme der neuen Verfaffung durch die große Nationalver­sammlung vollkommen überwunden. Der König hat einen recht schweren, aber großen Erfolg erzielt. , auf welchen er mit Recht stolz sein kann. Er ist zur Berufung eines radikalen Ministeriums ent- chloffen, dem er im Innern freie Hand lasten will, behält sich aber die auswärtige Politik und das Heer vor. Man glaubt, daß nun eine Zeit fried- i

Die Villa am Nheia.

Original-Novelle von Mary Dodso«.

(Fortsetzung.)

.Koch nicht", entgegnete er schnell,doch werde ich chnv, wenn" dies Wort betonte er besonders »wenn ich wieder und wohl auf immer nach Amerika Mrelfe, Mein Sätet weiß noch nicht einmal, daß « Deutschland bin. Die Sache des unglücklichen ad Herman« hat mich zunächst zu Ihm« ge. , doch muß ich später notwendig meine Stief.

kennen lernen, durch bereu häusliche Tugenden Vater sich ja so sehr beglückt fühlt", setzte er leichtem Spott Hinz«.

.Meine Mutter und Alle, die mit ihr umgehen, ihres LobeS voll", entgegnete Elisabeth, nicht auf herben Ton seiner Worte achtend.

Me befindet fich denn Ihre Frau Mutter?" frug Wendtorff.

Ihr Leide», von dem Sie vielleicht schou gehört, fich langsam; fie ist schon i« Staude, allein Sehen."

an Bazaine zur Last gelegt wurde. Behauptung steht hier gegen Behauptung und da der Hauptzeuge Bazaine tot ist, werden diejenigen, welche an die Schuld des britischen Diplomaten glauben, ebenso­wenig eines anderen zu überzeugen sein, wie ihre Gegner. Das größte Aufsehen hat auch erst der Briefwechsel zwffchen Sir Robert Morier und dem Grafen Herbert Bismarck erregt; Morier hätte erst bis tausend zählen sollen, bevor er seinen Brie' schrieb und er würde dann sicher eine andere Antwort erhalten. Die Angelegenheit bietet viel Verdrießliches und für die politischen Beziehungen zwischen Deutsch­land und England wenig Erfreuliches. Daraus erklärt sich die in Londoner, wie in Berliner amt­lichen Kreisen vorherrschende Neigung, die Geschichte totzuichweige«.

Der Reichstag hat seine Arbeiten nach breu wöchentlichen Weihnachtsferien wieder ausgenommen. Im hohen Hause ist es noch recht leer, man hat sich auch nur mit der Etatsberatung beschäftigt, in welcher der Militäretat fertig gestellt ist und einige Wahlprüfungen erledigt. Für nächste Woche wird in besten mit der ostafrikanischen Vorlage der Reichs­kanzler erwartet und werden dann auch wohl die Ereigniste auf Samoa in den Kreis der Besprechungen gezogen werden. Daß eine Neuforderung für die Artillerie dem Reichstage zugehen wird, wird nun als feststehend betrachtet und dürfte es sich um etwa 15 Millionen Mark im ganzen handeln. Doch ist nicht ganz ausgeschlossen, daß noch einige weitere Anforderungen an die Volksvertretung gestellt werden. Zu irgend welchen politischen Beunruhigungen liegt glücklicherweise nicht der geringste Anlaß vor. In der europäischen Politik herrscht eine wahre Kirch­hofsstille.

Eine bedeutsame Kundgebung des Kaisers für den Reichskanzler Fürsten Bismarck kam zugleich mit der Nachricht von der Freilaffung Geffckens. DerReichs-Anz." veröffentlicht das Kaiserliche Glück­wunschschreiben an Fürst Bismarck, aus welchem hervorgeht, daß unter Kaiser Wilhelm II. kaum je mals an einen Rücktritt des Kanzlers zu denken ist. Mit einer gewissen Erwartung infolge der bekannten Vorgänge im Herbst wurde auch dem Dank des Kaisers auf den Neujahrswunsch der Berliner städti­schen Behörden entgegengesehen. Der Kaiser ant­wortete knapp und kurz, aber recht freundlich und huldvoll. Politik wurde überhaupt nicht berührt. Mit Ausnahme eines kurzen Jagdausfluges nach Liebenberg in der Mark blieb der Kaiser stets im Berliner Schlosse und beschäftigte sich mit der ge«

ücher Entwicklung und geordneter Verwaltung für das hart heimgesuchte Land eintreten wird. Bemer­kenswert ist es, daß der König jetzt auch von Ruß­land Unterstützung erfährt. Der russische Gesandte Persiani ist mit Erfolg bemüht gewesen, die Radi­kalen mit dem Könige zu versöhnen. Aus Egypten und dem Sudan liegt nichts neues vor. DaS Schicksal Emin Pascha's ist immer noch nicht end- giltig festgestellt.

Die spanische Regierung ist ziemlich beunruhigt durch fortwährende Dynamitattentate in der Nähe des königlichen Palastes. Alle Bemühungen, der Thäter habhaft zu werden, haben sich bisher als erfolglos erwiesen. Ueber König Wilhelm von Holland waren zum Beginn der Woche recht besorg­niserregende Nachrichten im Umlauf. Jetzt ist in­dessen eine Befferung eingetreten. In den Ver­einigten Staaten von Nordamerika macht sich eine lebhafte Bewegung gegen die Einmischung Frankreichs in die Panamakanalangelegenheit geltend. Der Senat in Washington hat sogar ausgesprochen, daß eine solche Einmischung dem Interesse der Vereinigten Staaten zuwiderlaufe. Darüber ist man denn in Paris nicht wenig erbost und die republikanischen Brüder sind auf dem allerbesten Wege, einander gründlich in die Haare zu geraten.

zeigen, von dem ich Dir gesagt", und seine Hand ergreifend, führte fie ihn ins Wohnzimmer vor die lebeusgloßen Oelgemälde ihrer eitern.Steh', das ist Papa, den Du auch gekannt hast, und da ist unsere Mama."

Schweigend betrachtete Helbert Wendtorff beide Bildniffe, am längsten aber das schöne Frauenbild n duftig weißem Gewände, deffen finneud ernste Augen forschend nud fragend ans ihn und das Sind berabzublicken schienen. Daun sagte Hilda zu ihrer Kutter, die ihnen mit Rudolf gefolgt «ar:Mama, Herr Wendtorff will PapaS Grab mit uns besuchen, wen» wir ihm de» Kranz von den ersten Rosen bringen."

DaS ist sehr freundlich von Herrn Wendtorff", entgegnete Elisabeth mit nnveikeuubarer Bewegung.

Aber daS wird noch lange währen, denn die Knospen find noch klein", «einte Rudolf.

Ich muß auch vorher nach England reifen", erwiderte Helbert Wendtorff, gewaltsam seine Erregung «zwingend.BiS zu »einer Rückkehr werden die Rosen aufgeblüt sein und biS dahin lebt wohl, Sinder."

Warum mußt Du aber nach England reisen?" ragte Rudolf seine Hand faffend.Kannst Du nicht Briefe schreiben und bet unS bleiben?"

Elisabeth wandte fich ab, nm daS höhere Rot ihrer Wangen zn verbergen, Helbert Wendtorff aber antwortete schnell:Nein, nein, mein lieber kleiner Junge, daS kann ich nicht, vüd nun aber adieu, bis wir uns Wiedersehen", nud den Kleinen auf feinen Irnt nehmend, küßte er ihn zärtlich, während dieser einen Hals umschlang und sein rosige» Gesicht an die gebräunte Wange des ManueS legte. Daun gab er Hilda die Hand, küßte auch fie und sagte, während te ihn träumerisch aubltckte:Lebe wohl, meine liebe Hilda, biS wir »uS Wiedersehen."

ßebe wohl, Herr Wendtorff", erwiderte fie mit lockender Stimme.Somme recht bald wieder zu uns »»d schicke uns auch eine» Brief, damit wir

»Eie erwarten fie »nd Fräulein Stein, wie mir Kinder erzählt."

Meine Kinder?" fragte lächelnd.Elisabeth.Ja, sind recht von ihnen vnterrichtet,' Herr Wendtorff, >. fie freuen fich schon lange auf den Besuch ihrer

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Wochenschau.

Eine recht bewegte Woche liegt hinter uns! politische Feuer schlug eine» Moment so dend empor, daß man nicht wußte, wohin zuerst . In den weiten Bolkskreisen hat am meisten eilig die Trauernachricht ans Samoa, die über verräterischen Angriff der Eingeborenen au

re Seeleute berichtete. 16 Tote und 38 Bet­ete forderte die Affaire, eine so große Zahl Opfern, tote sie unsere Marine bei einem blutigen menstoß mit einem Feinde noch nie erlitten Ter höhe Verlust erklärt sich nur dadurch,

unsere Blaujacken plötzlich von einem Kugel- überschüttet wurden, unter dem so viele de Männer dahinsanken. Bei einem sich lrccht entwickelnden Gefecht hätte die Zahl der Denen nie so groß werden können. Der Zwischen­hat jedenfalls das Gute, daß er die sehr ver- enen Verhältnisse auf Samoa schnell zum Ab- e bringen wird. Deutschland hat den größten und die größten Jntereffen auf den Samoa-

Aerrlsches Reich.

«erlitt, 11. Jan. DieNordd. Allg. Ztg." erfährt, der Prinz Friedrich Leopold von Preußen habe sich mit der Prinzessin Luise von Schleswig- Holstein, der Schwester der Kaiserin, verlobt. Der Gesetzentwurf bett', die Kosten königlicher Polizei- Verwaltungen, welcher dem Abgeordnetenhause wieder zugehen wird, hat nach Informationen derHall. Ztg." folgende Umgestaltungen erfahren: Der frühere Entwurf, welcher eine stärkere Heranziehung der Stadtgemeinden zu den Polizei-Verwaltungskosten als bisher bezweckte, ging von dem Grundsätze aus, daß der Staat in den betreffenden Gemeinden fortan die gesamte Polizeiverwaltung für eigene Rechnung übernehmen, die Gemeinden aber zu den jedesmaligen alljährlich im Staatshaushaltsetat festzustellenden Gesamtkostenbeträgen eine gesetzlich bestimmte Quote, als welche die Hälfte der Gesamtkosten in Vorschlag gebracht wurde, beitragen sollten. Bei den Bera­tungen im Abgeordnetenhause erachtete man zwar eine stärkere Heranziehung der Städte zu den frag­lichen Kosten für angezeigt; zur Erreichung dieses Zweckes hielt man aber das Prinzip einer Fixierung der städtischen Beiträge nach Maßgabe der Bevöl-

[28L"Mtre Bekanntschaft hat schnelle Fortschritte ge- M", fuhr Helbert Wendtorff scherzend fort,Sie mir sogar schon einige ihrer kleinen Freuden

** Betümmerniffe anvertraut.*

taff ».»Ich will fie hole» taffen*, erwiderte Elisabeth ikK fich.

ijjkffatten Sie mir, e» zu th»o*, entgegnete er iWft. .denn im Begriff nach der Stadt zurück,«.

möchte ich zugleich Abschied von ihnen nehmen.* utSie find sehr freundlich, Herr Wendtorff*, ant- n«te Elisabeth und ihre Stimme Vang weicher

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mblun Hx bedauerlich ist die fortwährende Agitation der 8U «erikaner in Samoa gegen die Deutschen.

Regierung in Washington werden dieselben

Anzeigen nmnU entgegen die Expedition d Blatte«, sowie d^Amwuceu-Sureanx von Hänfenstem und «ogler öiv Jahrgang.

Staube u. »o. in Frankfurt a. M-, Berlin, Hannover. Baris.

Mit ist eine Angelegenheit zum Abschluß gelangt, j von europäischem Interesse war und von der ark b Bfich noch die seltsamsten Enthüllungen versprach. Hari Reicht folgt auch noch ein Nachspiel, denn es 1. 3» $ behauptet, daß die Voruntersuchung die Persönlich- , [13 01 festgestellt habe, welche auf den Sturz Fürst 77-^ taiarcks hingearbeitet hätten. Das Organ des ^ichskanzlerS, dieNordd. Allg. Ztg.*, hat bisher

mielhk «er Tagebuch - Publikation ein Verbrechen begehe, en 18 ..... ~ '

Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain

Expedition' Markt 21. Rebattw, Druck und Berlag von Joh. lug. L-rch.

1.< achsgericht hatte angenommen, daß dem Beschuldigten Hubehi ! nötige Einsicht dafür gefehlt habe, daß er mit

als zuvor. Helbert Wendtorff ging in den Garten« während fie ihm sinnend uachblickte. Bald kehrte er mit den plaudernde« Kinder« zurück, die kaum ihrer Mutter ansichtig wurden, als fie ihr entgegeneilten und fie herzlich »mannten.

Darauf sagte Hilda:Du bist so lauge geblieben Mama. Ist Tante Wagenfeld noch immer krank?*

»Nein, eS geht ihr 6 t ff er, mein Kind, ich habe aber auch mit Onkel Doktor sprechen müsse«, er will morgen verreisen.*

.Verreise»?* wiederholte schnell und fast Der» brieflich der kleine Rudolf. »Dan« bekommen wir keine Gießkannen und Hilda keine bunten Erbsen.*

Die Mutter nnb Wendtorff lächelten und Elisabeth sagte: .Die Sinder haben fich vielleicht auch bei Ihnen Über Doktor Bäumer beklagt?*

.DaS haben fie allerdings gethan*, erwiderte er und sich zu de« Kleine« wendend, fügte, er hinzu: Was meint Ihr, wenn ich morgen die Gießkanne, die Ihr so notwendig gebraucht, schicke?*

.Du?* tiefen beide freudig Überrascht. .Ja, thue daS, Herr Wendtorff, Du wirst es gewiß nicht vergesse«, wen« Du es »nS einmal versprochen hast.*

.Nein*, entgegnete dieser «ud eS schien Elisabeth. alS ob er diese Worte mit bedeutungsvollem Nach­druck betone, .ich vergesse überhaupt nie, was ich einmal gesagt, und halte eS auch stets, darauf könnt Ihr Euch verlassen.*

.Onkel Walker hält auch sei« Wort*, fiel Rudolf ein, .er bringt mir einen großen Hund mit und für Hilda lebendige bunte Sögel. ES ist wahr, Mama, Herr Wendtorff hat eS gesagt."

Dann müsse« wir wohl bald für alle diese Tiere Häuser bauen", entgegnete Elisabeth lachend, aber zugleich erstaunt, daß ihre Kinder mit dem ernsten Manne so schnell bertrant geworden.

3a, Mama, daS laß uuS thuu l" rief ihr kleiner Sohn,laß uns morgen zur Stadt fahren."

Herr Wendtorff", sagte jetzt Hilda mtt plötz­lichem Ernst,nun will ich Dir auch Papas BUd

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3U et! °toutter und der Tante Hermine.'

---des Vormarsches der deutschen Armeen 1870 iohnu« llemI

wissen, ob Du auch glücklich tn England äuge» kommen bist."

DaS werde ich thnn", antwortete er lebhaft nnb sich nun zu Elisabeth wendend, welche ihre Rührung nur schwer bekämpfte, reichte er ihr seine Hand und agte mit beredtem Blick:Leben auch Sie wohl, Frau Eschenbach."

Und Sie gleichfalls, Herr Wendtorff", entgegnete ie, ihre Hand in die feinige legend, die er mit nnigem Druck umfaßte und festhielt.

Ihre Augen trafen fich in einem Blicke, der ihnen das ganze Glück ihrer kommende« Tage vorauSfagte, )a«u «erließ Helbert Wendtorff das Gartenzimmer und die Villa, unb mit freudig pochendem Herzen wandte fich Elisabeth ihren Kinder« zu.

29. Kapitel.

Doktor Bäumer hielt Wort «ud erschien am Rorgen deS vierten Tages nach seiner Abreise in * der Villa, wo er Elisabeth in häuslichen Angelegen« leiten thätig fand. Als fie ihn forschend anblickte, brauchte fie nicht erst zu fragen, wie feine Werbung ausgefallen, denn feine Angen blickten ihr freudig entgegen und mit lebhafterer Stimme, als er sonst zu reden pflegte, berichtete er: .Gestern abend bin ich wieder angetangt, Fran Eschenbach, allein eS war zn spät, fie aufzufucheu; nun aber führt mein erster Weg mich zu Ihm«, nud wünsche« Sie mir Glück, de««"

Hermine ist Ihre Brant?" «uterbrach ihn Elisabeth schnell in frenbigem Tom.

Ja, aber fie ist eS eigentlich nnr auf das ernste Zureden Ihrer lieben Frau Mutter geworden. Sie wollte die Rätin nicht verlasse«."

Daran erkenne ich ihr treues, rechtschaffene» Herz", erwiderte Elisabeth gerührt.Nehmen Sie, l eher Doktor, meine besten Wünsche zn einer Ser« binbnng, die gewiß,« Ihrem beiberfeitigen Glücke ühren wird."

Der Ueber,engnng bi« ich auch, Fra« Eschen«

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Erscheint täglich außer an Bedtagen noch borm- und LAA'i___U_____.

Feiertagen. Qnartal-LbmmementS-PreiS bei bet Sxpe- wlUTvIiru»

Mtion 2i/. SDtt. den Bostämtern 2 KL 60 Ufa. (ertt. tV

Sonntag, 13. Januar 1889.

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beeinflußt und um so eher wird die nord- ng ikanische Union bereit sein, dem Auftreten ihrer sogleWtaatsangehörigen einen Riegel vorzuschieben. (^7ff Urplötzlich und ohne jede Ankündigung erfolgte nassi Beschluß des Reichsgerichtes die Einstellung des rße, Mcken - Prozesses und die Freilassung des des

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