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Illustriertes Sonntagsbiatt,

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er jeweiligen Ministerien gegen Paris nuffen be- mdcrs die Seine-Präsekten, die als Staatsdiener »gleich die höchste Aufsichtsbehörde über Paris bil- en, ein Stückchen zu erzählen. Seit 1870 sind

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,Rennen Sie denn auch Onkel Walker?" fragte Ma rasch.

l «3a, mein Kind. Er wird ebenfalls bald hierher Muen."

Dann wird er nnS mit seiner Fran nnb seinen S$>«n besuchen. Sie haben el an Mama ge. Weben, erwiderte Hilda.

»Und er will mir einen schönen Hnnd und Hilda Endige baute Löge! mitbringen', sagte Rudolf mst Stenden Lugen.

t». »Davon hat er mir auch erzählt', entgegnete Melnd Helbert Wendtorff, .und Ihr könnt gewiß daß er ei nicht vergißt!'

v »Dann mag ich ihn lieber leiden al» Onkel Doktor, ? <Itl vergißt, mal er an» verspricht", sagte mit B,Btx Nachdruck der kleine Knabe.

Parisern sich zu erzürnen, hat bisher jedes

MU Ktnifteriunt sorglich vermieden und der mehr als

wird leichtmöglich so schwach werden, daraus den Ministerkrisen kein Ende abzusehen if Dann kann Boulanger den Versuch als Gesellschaftsretter wagen. Daß es dahin kommt, erscheint fast sicher; wie der Versuch endet, kann niemand sagen. Auch der Exdiktator Gambetta war nur drei Monate Premierminister.

Der neuste Coup Lonlarrgers

jg seine Kammerkandidatur in Paris. Da der Ge- ttrnl bereits Abgeordneter ist, hat die Sache also nicht den geringsten praktischen Wert, es handelt sich «iklmehr nur um Reklame für den Boulangismus, nm Schädigung des Ansehens des jetzigen sranzö- ischen Ministeriums und deS Parlamentes. Es W auf der Hand, daß der AuSspruch der Mehr- eit der Pariser Wähler für Boulanger eine sehr große Bedeutung haben würde, denn die Provin- jalrn würden sofort sagen, wenn die Pariser nichts «hr on der Regierung der Republik wiffen wollen md zu Boulanger übergehen, so kann mit dem rtzigen System wirklich kein Segen für Frankreich g erzielen sein. Der Einfluß der Stadt Paris auf es übrige Frankreich hat in den letzten Jahren ein miig nachgelassen, aber er ist doch immer noch so drk, daß jedes Kabinet damit rechnen muß. Mit

(Nachdruck »erboten.]

Die Villa am Rhein.

Original-Novelle von Mary Dobson- (Fortsetzung.)

ind alfef* ciner gewissen Berechtigung sagen:Die Zu- Mst Frankreichs gehört mir!" Fatal ist nur die Mage:Wie lange?"

I Boulanger hat alle Chancen bei der Pariser Ersatzwahl für sich, die nur möglich sind. Da ist

Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt fite die Kreise Marburg nnb Kirchhain

Expedition: Markt 21. Redaktion, Druck und Verlag von 3«h. Ang. «och.

(7473 nndestens em Dutzend Präfekten den mit ihnen ) »zufriedenen Stadtvätern geopfert worden. Die ' räfekten hatten in ihren Streitigkeiten mit den Sanier Vertretern fast immer Recht, aber die

WTO erlich und launenhaft wie eine Frau und nun wo örig ab, ""langer sich um ihre Gunst bewirbt, lächelt sie rchk a- 81 kokett zu, wie ein junges Mädchen. Die strengen i epublikaner wollen es zwar nicht wahr sein lassen, j H Boulanger's Einfluß von Tag zu Tag unter

... vWir wollen dazu die ersten Rosen nehmen, die < V *8 Knospen haben, sagt Mama", entgegnete Hilda. 2 i®8nn aber find Sie vielleicht nicht mehr hier?"

Ich werde wieder kommen, vorher muß ich aber

jahrsglückwunsch überall in der Nation einen sym­pathischen Wicderhall finden." Über die Militär- pflicht der katholischen Theologen haben, wie die Königsberger Hartungsche Zeitung" meldet, der kommandrerende General des ersten Armeekorps und der Oberpräsident der Provinz Ostpreußen aus An­laß eines besonderen Falles die ihnen unterstellten Ersatzbehörden darauf hingewiesen, daß die Ansicht, katholische Theologen könnten nach Empfang der Weihen nicht mehr zum Dienst mit der Waffe heran­gezogen werden, durchaus irrig ist. § 65 des Reichsmilitärgesetzes, welcher hier allein in Betracht kommen könne, indem er unter gewissen Umfländen für Theologen eine Befreiung vom Dienst mit der Waffe zulasse, beziehe sich nur auf Personen des Beurlaubtenstandes und der Ersatzreserve, welche ein geistliches Amt in einer mit Korporationsrechten innerhalb des Reichsgebietes bestehenden ReligionS- GeMschast bekleiden. Zur Anwendbarkeit dieses Paragraphen sei demnächst in erster Linie erforder­lich, daß die betreffenden Personen dem Brurlaubten- stande oder der Ersatzreserve angehören, also bereits ihrer Militärpflicht genügend oder doch eine end­gültige Entscheidung der Ersatzbehörden erhalten haben. Eine zweite weitere Voraussetzung sei sodann die Bekleidung eines geistlichen Amtes, wogegen zum Unterschied von dem Amte die persönliche Qualität (bei den katholischen Theologen der Empsang der Weihen) allein nicht genüge, um einen Anspruch im Sinne des § 65 zu begründen. Die Beträge der für die Naturalverpflegung zu gewährenden Ver­gütung für das Jahr 1889 sind dahin festgestellt worden, daß für Mann und Tag gewährt werden: a. für die volle Tageskost mit Brot 80 Pfg., ohne 35rot 65 Pfg., b. für die Mittagskost mit Brot 40 Pfg., ohne Brot 35 Pfg., c. für die Abendkost mit Brot 25 Pfg., ohne Brot 20 Pfg., d. für die Morgenkost mit Brot 15 Pfg., ohne Brot 10 Pfg. Über die Ankunft des Fürsten Bismarck war heute im Reichskanzlerpalais nichts bestimmtes bekannt; als wahrscheinlich gilt, daß der Fürst heute abend kommen werde. So meldet auch der Hamburger Korrespondent:Fürst Bismarck reist, entgegen dem Rate seines bewährten Arztes, heute mittag mit dem 12V, Uhr von Friedrichsruh abgehenden Zuge nach Berlin ab, um an den bevorstehenden Kolonial- Debatten im Reichstage teilzunehmen. Es verlautet, daß der Reichskanzler auch die Morier- und Geffcken- Angelegenheit streifen wird. Ter Haushalt in Fried­richsruh wird bis auf weiteres aufgelöst. Jedenfalls wird der Fürst sich nur kurze Zeit in Berlin aus­

darf , einen dort angesehenen Kaufmann kennen, welcher der Geschäftsführer einer reichen Wsttwe war. Er mochte etwa zehn Jahre älter ati ich sein und hat einst in seinem Vaterlande sich Konrad Her­mann genannt!"

Konrad Hermann? rief Elisabeth erstaunt.So ließ ein Jugendfreund meines verstorbenen Manner »er in nnfeim Geschäft angestellt war und eines Tages fünfzigtausend Thaler persönlich abliefe« ollte, mit diesen aber aller Wahrscheinlichkeit nach entflohen ist!"

ES ist derselbe, Fran Eschenbach, und hat sich mit der ihm auvertrauteu Summe heimlich entfernt. In jener Stadt trägt er einen anderen Namen, den ich ebenfalls zu verschweigeu gelobt!"

Wie aber hat er es gewagt, Ihnen sein Vergehen mitzuteilen, das hier deu Gerichten überwiesen worden ist? fragte Elisabeth.

Nachdem er mich kennen gelernt nnb Vertrauen u mir gefaßt, hat er eS gethan, um sei« Gewissen u erleichtern, nm sein Unrecht wieder gut zn machen und Sie zu veranlassen, die« zur öffentlichen Kenntnis i in bringen. Dazu hat er mir die fragliche Summe eiugehändigt, wogegen ich ihm versprochen habe, Ihre Verzeihung für sein Vergehen zn erbitten.

»Ich habe den Verlust verschmerzt, entgegnete Elisabeth,der allerdings damals die Firma schwer traf, auch habe ich nie daran gedacht, ihn je ersetzt zu erhalten. Ich weiß kaum, ob ich das Geld an» nehmen darf."Sie müssen e» aunehmeu, Fron Eschenbach", erwiderte Helbert Wendtorff schnell, denn ich habe gelobt, eS Ihnen zu überliefern", da­mit legte er ein wohl verwahrtes Paket mit Wert­papieren auf den Tisch und fügte hinzu:Somit jade ich mei» Versprechen gehalten.'

»Herr Wendtorff', antwortete Elisabeth, ich werde die Sache meinem Anwälte und den Vormünder» meiner Kinder mitteilen und mit denen beraten, war Her ,« thuu ist. War meine Verzeihung anbetrifft, o ermächtige ich Sie, dem Konrad Hermann zn

Deutsches Keich.

Berlin, 10. Jan. Die Deutschostafrikanische Gesellschaft berief den Konsul Voffen behufs Teil­nahme an den Verhandlungen, betr. die Anwerbung einer Schutztruppe, in die Gesellschaft. Die Truppe soll von Wißmann angeworben und befehligt werden. Mehrere inaktive Offiziere werden in den Dienst der Gesellschaft treten, darunter v. Gravenreuth, welcher in Bagamoyo kommandierte. DerNat.- Ztg." zufolge sind Verhandlungen in Madrid wegen Erneuerung des deutsch-spanischen Handelsvertrages eingeleitet. Zu dem Schreiben des Kaisers an den Fürsten Bismarck bemerkt dieKarlsr. Ztg.": Diese Kundgebung der lebhaftesten Anerkennung und des wärmsten Dankes Sr. Majestät des Kaisers für die Dienste des Reichskanzlers schließt sich den Auszeichnungen an, die dem Reichskanzler in dem vergangenen Jahre mehrfach, namentlich durch den wiederholten Besuch Sr. Majestät in Friedrichsruh, von Allerhöchster Seite zuteil geworden sind. Wenn Kaiser Wilhelm am letzten Tage des Jahres an die großen und erschütternden Ereignisse von 1888 zu­rückdachte, so mochten ihm die vom Fürsten Bismarck in schwerer Zeit dem Kaiserhause und dem Vaterland geleisteten Dienste besonders lebhaft vor Augen treten. Der Erlaß eröffnet aber zugleich einen Ausblick in die Zukunft, indem er die Übereinstimmung des Monarchen mit den großen Zielen und leitenden Ge­danken der vom Reichskanzler befolgten Politik doku­mentiert. Von dem Zusammenwirken des Kaisers mit dem bewährten Meister der Staatskunst erhofft die deutsche Nation die Erhaltung des Friedens, die Förderung der Wohlfahrt und des Ansehens Deutsch­lands. Man weiß in Deutschland den Wert der Thatsache zu schätzen, daß dem jugendlichen Kaiser noch der alterprobte Ratgeber des ersten Deutschen Kaisers, der hervorragende Mitarbeiter an der Be­gründung der Einheit und Machtstellung Deutsch­lands seine Arbeitskraft widmen kann und daß das­selbe Verhältnis, wie es zwischen dem Heimgegangenen großen Kaiser und seinem Kanzler bestand, auf die Seit der Regierung Kaiser Wilhelms II. vererbt worden ist. So wird der von Sr. Majestät dem Kaiser dem Fürsten Bismarck ausgesprochene Neu-

lasseu Sie daher die Kinder nicht eher kommen, bi8 ich sie rufe!"

Elisabeth begab sich in8 Gartenzimmer nnb sah halb Helbert Wenbtoiff herankommen. Seine Ge. fichtszöge waren weniger ernst als vor Jahren nnb seine Augen hatten noch ben milden Blick wie ehe­mals. Sie ging ihm einige Schritte entgegen; einen Moment betrachteten fie fich gegenseitig forschend und prüfend, als wollten fie erkenne», was ihre Herze» bewegte», bau» sagte er mit einer leichte» Verbeugung und ruhiger, klangvoller Stimme, wen» auch mit etwas fremdländischem Accent:

»Frau Eschenbach, wie vor Jahren führt eine wichtige Angelegenheit mich zu Ihnen."

Ich habe eS bereits erfahren, Herr Wendtorfs", antwortete Elisabeth, feine Begrüßung ruhig erwidernd. «Bitte, bemühe» Sie sich in das Zimmer, wo wir gänzlich ungestört stud!"

Er folgte ihr dorthin, sie nahm im Sopha Platz, und auf einen Sessel deutend, zeigte fie anscheinend die größte Unbefangen heft. Helbert Wendt oi ff aber hatte bei ihrem Anblicke beinahe die Fassung ver­loren, denn Elisabeth, das Ideal seiner JüuglingS- und MaoneSjahre, nach deren Anblick er fich so »». aussprechlich gesehnt, Elisabeth war schöner als je und zudem war fie jetzt frei und durfte, wen» auch in ihrem Herzen die Liebe z» ihm lebte, ihm angehören. Schnell aber unterdrückte er diesen Gedanke», »ahm Platz nnb begann i» ruhigem Tone:

Frau Eschenbach, gestatte» Sie mir eine kleine Einleitung, ehe ich bie Sache selbst erwähne, für bte bei Ihnen zu wirken ich einem schwer Berenenben versprochen!

Sie sprechen in Rätseln, Herr Weubtorff, unter, brach ihn lebhaft Elisabeth.

Eie werben mich sogleich verstehen, entgegnete Helbert Weubtorff.Geschäftliche Angelegenheiten haben mich weit in ber Welt umhergeführt nnb auf einer solchen Reise lernte ich während des letzten Winters in einer Stabt, bie ich noch nicht nennen

gute i -Hch werbe wiederkommen, > _ .

ima11 verschiedene Reisen wachen.

0 Ps \ i ,Willst Du denn wieder nach Amerika reifen?"

»alb:' Rudolf, der nach Kinderart schnell von einem " j kbanttn zum anderen überging und schon wußte, J». ! in diesem Erdteile Valparaiso lag.

> r .ES ist möglich, doch bleibe ich vorerst noch in » unc,» ktfchland."

$ hauptstädtischen Bevölkerung wächst, aber passiert Ott, j w Wunder, so wird der General ttotz allem und ^dunkel) lem am 27. Januar d. I. zum Abgeordneten von

eine radikale, aber trotzdem recht unfähige Regierung, die nur gehalten wird, roeil ihr Sturz den heil­losesten Wirrwarr schaffen und Boulanger grenzen­losen Vorteil bringen würde. Da ist ein Minister­präsident, der stundenlang spricht, aber es niemals fertig bringt, daß ihm mit Aufmerksamkeit zugehört wird, der statt kraftvollen Selbstvertrauens Angst vor Boulanger hat und fortwährend von gesetz­geberischen Maßnahmen gegen ihn spricht, obgleich Boulanger bisher nichts begangen hat, was als Staatsverbrecheu ausgelegt werden kann. Damit imponiert Herr Floquet den Parisern nicht. Ta ist ferner eine Volksvertretung, die auch niemals recht weiß, was sie will, die bei anderen Leuten fortwährend Splitter entdeckt, aber den Balken im eigenen Auge niemals gewahr wird. Da ist ein Gegenkandidat, der persönlich so unbedeutend ist, daß ihn kein Mensch außerhalb von Paris kennt, und gegen Boulanger nichts anderes zu sagen weiß, als eS sei eine Schande, diesen Diktaturjäger zu wählen. Damit wird aber den Parisern nicht be­wiesen, daß Boulanger nichts taugt. Ein Skandal ist ja ihr zweites Element. Auf der anderen Seite hat der General die in Paris ganz erhebliche Masse der Orleanisten und Bonapartisten für sich. Dieselben würden ihn vielleicht nicht wählen, da er sich immer mehr zum Herr und Meister herausbildet und den gehorsamen Zögling ganz vergißt, aber was wollen sie machen? Treten sie für den General nicht ein, so wird der Regierungskandidat gewählt, das Ministerium gewinnt neue Kraft, und dies zu ver­hüten ist ja das Hauptziel der Gegner der Republik. Die Wahl Boulangers mag ein saurer Apfel sein, aber hineinbeißen müssen die Monarchisten schon, wenn sie der Republik, ihrer Todfeindin, nicht wesent­lichen Vorteil zuwenden wollen. Endlich, hat Bou­langer, so unbedeutend seine staatsmännflchen Fähig­keiten auch sind, vor seinen Feinden doch einen Vorteil voraus, der besonders in Paris sehr schwer in die Wagschale fällt: Er versteht die Leute zu behandeln. Die Popularität des Generals gründet sich in der Hauptsache auf seine persönliche Liebens­würdigkeit. Wird dieselbe auch zuweilen widerlich, ein Pariser Magen kann etwas Rechtschaffenes ver­tragen. Mit Höflichkeit und Zuvorkommenheit kann man sich zwar nicht allein an der Spitze eines Staates halten, aber Boulanger helfen sie zum Emporkommen. Die Pariser Wahl ist die Probe auf die großen Wahlen dieses Jahres. Daß Bou­langer in denselben eine volle Mehrheit erhält, glauben wir nicht; aber die republikanische Mehrheit

,Thut er das wirklich?" fragte lächelnd Helbert Wrndtoiff.

I.Ja', beteuerte auch Hilda,er hat »ns schon lange Gießkannen für nufere» Garte» nnb mir auch bunte Ri-cherbseu versprochen nnb fie noch immer nicht mitgebracht!'

»Ihr könnt mir wobl einmal Euren Garten zeigen", sagte Helbert Wenbtorff, dem bie Unterhaltung mit den Kleinen große Freube zu mache» schien.

»Ja, baS wolle» wir ihn», er ist ba unten', riefen Beibe, indem fie seine Häude ergriffen und ihu forizoge».

Unterdessen war Elisabeth zurückgekehrt nnb hatte erfahren, wer ihrer im Saiten wartete. Die Nachricht tarn ihr so plötzlich, baß ihr Herz laut nnb stürmisch zu pochen begann. In ihrem Zimmer hatte fie bann von ben Vorhängen verborgen, anf den Garten hinab« geblickt nnb Helbert Wenbtorff, ber seit ihrer letzten Begegnung noch stattlicher geworben war, mit ihren Kindern so freundlich spreche» gesehe», während fie, zutraulich mit ihm plaudernd, an seiner Hand ben breite» KieSweg hinabgivze». Ihr Herz klopfte »och lauter unb kein Auge von dem anziehenden Bilde wendend, sagte fie leite:

»DaS Glück meiner Kinder steht mir noch höher als mein eigenes; ihnen möchte ich die Antwort über, lasse» »nd mich derselben füge»; denn ein Kiuderange steht oft scharf n»d ei» Kinderherz fühlt so tief nnb wahr! Eine wichtige Angelegenheit hat ihn hierher geführt nnb ich werbe ihn als ben Uebetbringei einer solchen empfangen. DaS erste Wiedersehen soll ein möglichst ruhiges und unbefangenes fein!*

Nach diesem Selbstgespräch ging fie hinab, wo Fran Feldman» fie fragte, ob fie Herr» Wendtorff inS Haus führen solle.

,J»S Gartenzimmer*, antwortete Eilsabeth. deren Selbstbeherrschung »vd Willenskraft zurückgekebrt waren.Herr Wenbtorff ist ein Freund von Mr. Walker und ein langjähriger Scanntet meiner Fa­milie, er hat mir eine wichttge Mitteilung zu machen;

. Q Wenttische Pariser Gemeinderat konnte noch so ver- fcbte Beschlüsse fassen, er wurde trotzdem stets mit 'Glacehandschuhen angefaßt. Bon der Nachgiebigkeit

5 \ vHaben Sie unser» Papa gekannt?" fragte Hilda

* ich blickte ihn erwartungsvoll an.

< r »Ja, mein liebes Kind, erwiderte er, die Kinder '!» Teilnahme betrachtend.

h<-Wolle» Sie ibn auch einmal mit »ns auf dem

> Z Mchböf besuchen?

Ja, wenn Ihr wieder einen schönen Kranz ge- vden habt."

Marburg, --------

f 8* k Sonnabend, 12, Januar 1889. S E Jahrgang.

_ ktzteren durften nicht erbittert werden und so erhielten t. it Beamten regelmäßig den Laufpaß. Um Paris ireft in i befriedigen, ist in diesem Jahre die Ausstellung «angiert, in seinem Interesse werden jährlich Wil- i ®nen auSgegeben, aber die alte Sutetia ist verän-