I- maß
Illustriertes SomitagSbiatt
Lim recht ttnerfreuliche Nachricht
Weg
nmbete auf deutscher Seite; unter den Getöteten
ht eint «masese auf, verschafften ihm Waffen, und so erhob
vom 1-
Zubehök deutschen Kreuzes , Adler" eine verschanzte
sition und hinderte somit die völlige Vernichtung
seit
trer.
1889.
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toimt aus der Südsee. Auf Samoa find unsere Seeleute in die dortigen Kämpfe verwickelt worden
ahmen seitens der Reichsregierung Anlaß geben ,ird, so ist eine übersichtliche Darstellung der letzten
dem 3 'braun
mfere Landsleute durch die Eingeborenen so viel lilanieren, wie nur möglich war. Zu groben xzessen gegen die ansässigen Deutschen kam es bei er Feier von Kaiser Wilhelms Geburtstag am
ist eine mb haben in denselben erhebliche Verluste erlitten, zu ver- »enn sie auch zum Schluß die Angreifer entschieden sowie »rückgewiesen und gezüchtigt haben. Es handelt
[5(> ch um nicht weniger als Iß Tote und 38 Ver
größere cleitunz
nied. oß.
geheimnis betrachtet werden muß und das meine Leute daher auch nur oberflächlich kennen. Wie Lahe Du demselben stehst, weiß ich nicht, eS muß aber sein, da der unglückliche durch seine uuselige
Elisabeth Eschenbach.*
Von den veischtedeuartigsteu Empfindungen be- W, hatte die Majorin den Brief z» Ende gelesen, ihn bei Sette werfeud, sagte fie, aufs Höchste «zürnt:
[Nachdruck verboten.^
Die Villa am Rhein.
Original-Novelle von Martz Dobson.
(Fortsetzung.)
Ans dem Zimmer augelaogt, ergriff die Majorin aus dem Tische liegenden Bries, betrachtete einige
künde» die sichere Handschrift der Adresse, öffnete n dann mit zitternden Fingern und las:
»Karoltvel
Doktor Bäumer wird Dich von dem hier kürzlich stattgehabteu traurigen Ereignis in Kenntnis setzen, bas seinem ganzen Umfange nach als ein Familten-
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Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für dik Kreise Marburg und Kirchhain.
Expedition Markt 21. — Redaktion, Druck und Verlag vou Joh. Au, *<,$.
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ng mit Dir Mataafa die Fahne der Empörung. König fogleiä Lmasese war anfänglich siegreich, wurde aber (6775 hließlich wiederholt geschlagen und zog sich auf Nenticr ine Landzunge zurück, auf welcher die wertvollsten ewohntk rutschen Ansiedlungen liegen.
Zum Schutz derselben besetzte die Mannschaft
»Eine solche Sprache hat noch niemand sich mir "Senfiber erlaubt, aber ich werde ihr zu autworten Lallen, sobald ich nur erst mit Doktor Bäumer ge» ß M-cheuj — Was hier nur vorgefallen sein mag? r* darf die Leute nicht fragen, die schnell genug !*«raus schließen würden, daß ihre Herrin mir jede
is be- 1 rin, unter den Verletzten sind zwei Offiziere, srn 2 )fl b*e Angelegenheit zweifellos zu energischen Maß- cleituna
endlich im Dezember gelang, in Frankreich fünfhundert Millionen aufzutreiben. Ob diese Summe die bestehenden Kalamitäten beseitigen wird, wird noch stark bezweifelt. Fortdauerten gleichfalls die Deutschenverfolgungen und die Grenzchikaniere- reien, auch einzelne nihilistische Attentatsversuche sind zu verzeichnen. Im Sommer versuchten die Panslawisten in Kiew eine große Demonstration in ihrem Sinne zu veranstalten. Da sich aber die Behörden klüglich fernhielten, fiel die Sache halb ins Wasser. Eine große Reise unternahm die Kaiserfamilie nach dem Kaukasus, aber brachte sie auch von dort nur freundliche Erinnerungen mit, so wurden diese doch sehr getrübt durch den grausigen Eisenbahnunfall von Borki, bei welchem das Kaiserpaar selbst nur
mit genauer Mühe dem Tode entging. Der Zar
M seitdem doch etwas erkannt haben, daß nicht
nur Eisenbahnschwellen in seinem Lande faul sind,
sondern noch weit mehr. Der deutschfreundliche und sehr friedliebende rufsifche Minister des Auswärtigen, Herr von Giers, beging fein 50jähriges Regierungs- Jubiläum. In Asien errang Rußland einen großen Erfolg durch die Vollendung der zentralasiatischen Eisenbahn, die seinem Einfluß neue und weite Gebiete öffnet. Die Streitigkeiten mit England übet die Begränzung der beiderseitigen Machtsphäre in Zentralasien ruhten 1888 so ziemlich.
Die innere englische Politik verlief im Jahre 1888 ziemlich glatt. Die Parlamentssession gewann freilich über die Beratung neuer irischer Gesetze eine große Ausdehnung, aber alle Versuche Gladstone und seiner Verbündeten, das Ministerium Salisbury zu beseitigen, blieben erfolglos. In Irland kam es im Laufe des Jahres zu wiederholten Ruhestörungen und Ausschreitungen, und ein Ende derselben ist überhaupt noch nicht abzusehen. In der auswärtigen Politik lehnte England den formellen Beitritt zum Ariedensbunde, aus welchen wiederholt hingedeutet wurde, ab, stellte sich aber sympathisch zu den Bestrebungen des Bundes. Nur mit Italien scheinen ganz bestimmte Abmachungen getroffen zu sein. Tas zeitweise kühle Verhältnis zu Deutschland befferte sich gegen Ende des Jahres erheblich. Von den allgemeinen Rüstungen bleibt auch England nicht verschont, für das nächste Jahr stehen bereits große Schiffsneubauten fest. Wie die Franzosen in Tonkin das ganze Jahr 1888 hindurch fortwährend kämpfen hatten, so ging es den Briten in Annam. Außerdem wurden Expeditionen gegen die Tibetaner und die räuberischen Bewohner der Schwarzen Berge unternommen, die zwar mühevoll, aber siegreich
.Die letzte Nachtfahrt hat mich zu sehr aufge- reßl\ll8£8neMe «l-ichgültig, „ober ich wußte »och nichts vou dem, was ich erst jetzt durch Sie erfahren soll.*
»Da haben Sie Recht", erwiderte der Doktor, „und wenn Sie wünschen, will ich e» Ihnen
„Haben Sie die Güte", antwortete leichthin die und forderte ihn durch eine Handbewegung aus, Platz zu nehmen. Dem erfahrenen Menschen- k'uo-r entging nicht, daß sich unter dieser scheinbaren Gleichgultrgkeit ein hoher Grad von Aufregung ver- b?J9- Er begann nun die Ereignisse jenes verhäng, nisvolleu Nachmittags und Abends zu erzählen, weil er sie von Mr. Walker und von Elisabeth vernommen. Als er endlich geschildert, wie er und sein Bruder mit dem schwer verwundeten Ludwig Albrecht nach der Stadt gefahren und ihn nach seiner Wohnung gebracht, fragte die Majorin, welche den Arzt bis dahin mit keinem Wort unterbrochen, hastig:
„Und wie befind, t sich mein Vetter jetzt, Herr Doktor? Ist seine Verwundung so gefährlicher Art gewesen, wie Sie sagten?"
„Ja, Fran Majorin, denn er ist schon in derselben Nacht gestorben", antwortete mit ernster Stimme der Arzt.
„Gestorben?" wiederholte fie sichtlich erschfittert.
„Ja, gnädige Fran, nachdem er tu Gegenwart seines Krankenwärters, meines Bruders und des Gerichtsarztes, den wir hinzugezogen, erklärt, daß er sich die Verwundung selbst durch einen unglücklichen Zufall beigebracht habe und daß niemand dafür ver. antwortlich zu machen sei. Weiteres konnte man von ihm nicht erfahren, denn ich wußte ihm das Sprechen untersagen, da ich immer noch die Hoffnung hatte, ihn am Leben zu erhalten, was mir leider nicht gelungen ist."
„Dennoch scheint mir nicht ganz erwiesen, daß mein Vetter sich selbst tätlich verwundet hat"' eut-
waren. In dem für England wichtigen Afghanistan herrschten den größten Teil von 1888 hindurch Unruhen, doch behauptete sich der Emir trotz aller Anfechtungen. In Egypten war ein Kriegszug nach Suakm notwendig, der mit der Niederlage der Araber endete.
Der Orient bot für dies Jahr keine Kriegsgefahr. Die Türkei wirtschaftete weiter, wie bisher, die Geldnot ist bereits alltäglich geworden. Rumänien hatte mehrfach Krisen zu bestehen. Die radikale Richtung versuchte, von panslawistischen Agitatoren aufgeftachelt, verschiedene Putsche, auch ziemlich umfangreiche Bauernunruhen sanden statt, das vom König Karl neu berufene Ministerium Rosetti-Carp wurde aber aller Schwierigkeiten Herr und befolgt eine feste und friedliche Politik. Bulgarien hatte noch einen Stoß auszuhalten. Auf betreiben Rußlands wurde die Regierung des Fürsten Ferdinand vom Sultan für ungesetzlich erklärt; aber da auch dies Mittel nichts hals, haben sich die Großmächte nicht mehr um das Fürstentum bekümmert. Rußland grollt und schweigt. Glänzend sind die bulgarischen Verhältnisse ja nun keineswegs, aber sie sind erträglich, und so lange der Fürst mit seinem energischen Ministerpräsidenten Stambulow einig ist, hat er kaum etwas zu befürchten. In Athen feierte König Georg von Griechenland fein 25jährigeS Regierungs-Jubiläum. Ein äußerst saures Stück Arbeit hat König Milan von Serbien zu überwinden gehabt, diversemale stand er vor dem Fortgejagtwerden. Mit dem Ministerium Gruie begann er das Jahr. Aber die Freundschaft dauerte nicht lange, und der König gab demselben den Laufpaß und berief den eisernen Chriftics. Inzwischen war aber dem König das Verhältnis zu seiner intriguanten Gemahlin unerträglich geworden, und da Madame Natalie mit einer Trennung nicht einverstanden war, drang König Milan auf Scheidung. Auf Ansuchen der serbischen Regierung wurde in Wiesbaden der Königin durch den dortigen Polizeipräsidenten der junge Kronprinz Alexander abgenommen und zu seinem Vater nach Belgrad gebracht, wo nach langen, unerquicklichen Streitereien die Ehe des Königs durch einen Machtspruch desselben geschieden wurde. Im Lande herrschte hierüber allgemeine Unzufriedenheit, und der König griff nun zum äußersten Mittel, er versprach dem Lande eine neue und freie Verfassung. Nach endlosen Mühen und zahlreichen Kämpfen ist diese jetzt angenommen, und der König kann ausathmen. Das erfreulichste Ereignis von der Balkanhalbinsel während 1888 war die Er- geguete die Majorin, „und meiner Meinung nach Hütte das Gericht de» Fall untersuchen müssen."
„Das ist auch durch den Gerichtsarzt geschehen, der, nachdem er die Aussage Ihres Vetters vernommen, nicht angestauden hat, eine zufällige Selbst. Verwundung zu konstatieren."
, Ob irgend jemand meinen Vetter den Gatten der Villa hat verlasse» sehe»?" fragte natfi momentanem «schweigen die Maiorin."
„Nein, das ist glücklicherweise nicht geschehen." „So ist auch kein Beweis da, daß er sich dort im Gebüsch versteckt gehalteu", entgegnete Frau von Falkenberg.
„Der ist ttotzdem vorhanden, gnädige Fran", ent- xgnete mit Nachdruck Doktor Bäumer. „Frau Eschenbach, welche am Morgen nach dem unglück- ^u Ereigniffe den Platz selbst untersucht, hat ein kleines Notizbuch mit seinem Namen gefunden, das er mit dem Tuche aus der Tasche geriffen haben wird."
.Und was ist weiter geschehen ?• fragte nach längerer Pause die Maiorin, deren Wangen noch bleicher waren als vorher, „wo ist mein Vetter beerdigt.*
»In dem Albrechtschen Familiengrab, gnädige Frau. Mein Bruder hat für die Bestattung Sorge getragen und wir sowie viele Freunde und Bekannte des Verstorbenen habe» daran Teil genommen. Sein Nachlaß ist der zustehenden Behörde überwiesen und die Erben werden ihn von dieser in Empfang zn nehmen haben.*
„Weißman bereits, wieviel er hinterlaffenhat?" ragte die Majori».
.Mei» Bruder meint, daß nach dem Verkauf des Mobilars, namentlich seiner Waffensammlnng, für die er immer eine große Vorliebe gehabt, der Nachlaß etwa zehntausend Thaler betragen kann!"
.Sollte er bet seinem Fleiß und seiner Sparsam, kett nicht mehr beseffen haben?
.Ich kann Ihnen nnr wiederhole«, waS ich von meinem Bruder gehört, gnädige Frau, der augenblick-
niethen..
[7702 reiznisse am Platze. Die Samoainseln und ihre -7---- hialchängigkeit stehen unter gemeinsamer Kontrolle
öhnung, $n Großbritannien, Deutschland und den Ver- . großen jnjgten Staaten von Nordamerika, doch ist der Handel und der deutsche Besitz bei weitem ‘ rfn; roher, als d r von England und Nordamerika v> 1 »jammengenommen. Der frühere König Malietoi L—1— rigte sich lange freundlich gegenüber den Deutschen, 4 heizd »berte aber dann plötzlich infolge der Einflüsterungen fubehör, Mexikanischer Händler seine Stellung und ließ
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ts, all! Liebe verblendete Ludwig Albrecht nur durch Dich Wrevb «fahren haben kauu, was ihn zum Aeußersten 'esielbk! veranlaßt hat. ES ist mir aber unbegreiflich, wer Dir Thatsacheu mitgeteilt hat, die enr Wenigen bekannt sind und über die wir, Gustav, meine Mutter und ich, nie mit Dir gesprochen haben; «och verlange ich von Dir keine Aufklärung, die Dir wahrscheinlich nicht zur Ehre gereichen würde. Frau Feldmauu ist vou mir angewiesen, allen Deinen Wünsche» in bezug atff Dein Eigentum Lochzukommen. Sollten wir uns während längerer Zeit nicht Wiedersehen, so lebe bis dabin wohl.
Tamaseses. In den Kampf der beiden Parteien mischten sich unsere Blaujacken nicht direkt ein, nur einmal feuerte der .Adler" mehrere Schöffe ab, als er von mehreren Booten Mataafas angegriffen wurde. Zur Verstärkung des .Adler" trafen die Korvette .Olga" und das Kanonenboot.Eder" vor Agia ein, und dieser Schiffe Erscheinen scheint die Samoaner zur Wut gebracht zu haben. Sie beleidigten nicht nur deutsche Seeleute, welche auf Urlaub am Lande waren, sondern drohten auch die deutsche Plantage .Vailele" zu verwüsten. Aus dem Marsche dorthin wurde ein Schutzkommando von den Samoanern unter Führung eines Amerikaners plötzlich überfall en und auch zurückgedrängt. Die Freude der Insulaner über diesen Sieg ist aber nur kurz gewesen; durch ein starkes deutsches Landungskorps wurden sie empfindlich geschlagen und bestraft. Damit ist die Sache natürlich nicht zu Ende. Der verräterische Ueberfall erheischt eine entschiedene Sühne und ebenso muß der Schutz der deutschen Ansiedler festgestellt werden. Deutschland wird ganz gewiß nicht die bestehenden Verträge umstoßen und Samoa ohne weiteres annektieren, aber zweifellos wird ein straffes deutsches Regiment errichtet werden, bis wieder eine kräftige Regierung besteht. Ob die an- wesenden Schiffe zur Aufrechterhaltung der Ordnung genügen, muß sich ja bald zeigen, jedenfalls können wir uns in Samoa der Verpflichtung eines kräftigen Auftretens nicht entziehen, denn es handelt sich nicht um eine Einmischung in die dortigen Streitereien, sondern um die Sicherheit unserer Landsleute und ihres Besitzes.
Aas Attslattd im Jahre 1888.
(Schluß.)
Kaiser Alexander von Rußland hatte beim Beginne des neuen Jahres seiner Friedensliebe Ausdruck gegeben. Im übrigen wurde indessen die national- russische Politik fortgesetzt, und trotz der persönlichen Freundschaft des Zaren für den deutschen Kaiser ist es doch zu wirklich herzlichen Beziehungen Rußlands zu den Staaten des Friedensbundes bis heute noch nicht gekommen. Jndeffen ist der Zustand befriedigend und damit müssen wir uns begnügen. Die Truppenverlegungen dauerten fast das ganze Jahr hindurch; es scheint aber manches dabei nicht zu stimmen, denn aus gelegentlichen Streiflichtern ging hervor, daß einzelne Regimenter so viel im Lande herumgeschickt sind, daß man schließlich selbst nicht mehr weiß, wo sie eigentlich sind. Der Geldmangel dauerte saft das ganze Jahr hindurch an, bis es
Mtttetluug voreuthalteu hat. Sie schreibt, die Sache müsse ei» Familieugeheimnis bleiben; der unglückliche, durch feine unselige Liebe verblendete Ludwig, wie sie ihn bezeichnet, hat also eine That begangen, welche die Welt nicht weiß und Nichtwissen darf! — Er hat also m,inen Bitten uud Warnungen kein Gehör gegeben, soudern ist nur feiner wahnsinnigen Leidenschaft gefolgt. Ich will mit Dottor Bäumer sprechen, den ich um diese Tageszeit gewiß in seiner Wohnung antreffe.*
Sie vertauschte ihre» Reiseanzug gegen einen andern, ließ sich daS eiligst bereitete Mittagessen bringen und trug der Dienerin auf, sogleich an- spauven zu lasse». Es war dies aber nicht nötig, weil Doktor Bäumer vorfuhr und seine Pferde einstweilen in den kühlen Stall bringen ließ, ein Beweis, daß er einen längeren Besuch in der Villa beabsichtigte. Er wurde vou Frau Feldmauu begrüßt, fragte nach der Majorin uud bat, ihn sogleich zu melden. Bald standen sich die beiden langjährigen Bekannten mit kurzem, kaltem Gruße gegenüber. Der Majorin entging der ernste, fast strenge Blick des Freundes ihre» verstorbenen BruderS nicht; fie sagte deshalb in gemcffenem Tone:
»Sie kommen mir zuvor, Herr Doktor.*
.Ich sah Sie vorüberfahreu uud bin Ihnen nach einigen ärztlichen Besuchen gefolgt. Mich hätten Sie vielleicht diesen Nachmittag und Abend nicht zu Hause getroffen, denn da meine Schwester —*
»Ist Ihre Frau Schwester nicht mehr bei Ihnen?* fragte die Majottn, obwohl sie für diese wenig Jntereffe empfand.
.Sie ist avgenblicklich verreist, hat Frau Eschenbach zu ihrer Mutter begleitet, wo fie einstweilen bleiben wird.*
Nach einer Pause begann er von Neuem:
.Sie habe» sich während Ihrer Abwesenheit nicht erholt, Frau Majorin, denn Sie sehen fast noch bleicher aus, als wie Sie uns verlaffen. Die Reise muß Ihnen nicht wohlgethau haben."
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Wasser- Miirz 1887; da der König die Auslieferung 889. tr Schuldigen sowohl, wie die Zahlung einer ße 20. Ltsprechenden Buße verweigerte, so wurde ihm im —™—■ iommer 1887 von deutscher Seite der Krieg erklärt. 6 c*ncin Kampfe zwischen den Eingeborenen und lPe' p? em vor Apia liegenden deutschen Geschwader kam 1 indessen nicht, der König Malietoa stellte sich l'ub bür E “1$ Gefangenen und damit war der .Feldzug" miechen 1 ®n‘)C- ®on öen Samoanern wurde im Anfang
SÄ.ÄÄ'i Marburn. ------ - <?«•■» --------
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Mittwoch, 9. Januar 1889. ™V"
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.nfFMember der deutschfreundliche Häuptling Tamasefe - -— tot König von Samoa ausgerufen, und seine Re- t kleines ierung fand auch bis in die erste Hälfte dieses sogleils ihres willigen Gehorsam. Dann ober steckten sich . AprGgltsche und besonders amerikanische Agenten hinter
P“ m Häuptling Mataafa, tote gelten diesen gegen