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Unsere geehtten Abonnenten

Illustriertes Ionntagsblatt

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Der Nr. 1 des neuen Quartals wird

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Im neuen Quartal kommt im unter»

4 Pfg.

anderen kleineren Novellen und Humo-

2 Mk.

AenLsches Reich.

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»Neue Freie Presse" vom

V welchem unter Anderem gesagt wird, liebeln

' Mk. '^e ruifi|d)-öatitanifcl)en Verhandlungen erst seit I überreicht wurde. Wie Herr Jüngermann "Direktor 15. ^u^he des deutichen Kaisers m Rom ein desVulkan", derNeuen Stett. Ztg." mitteilt ennig. Tempo angenommen haben. Das mag I lautete die Antwort des Kaisers auf die Anrede des »V b 5?r d-e Deutung dieser Thatsache von Schmieds Lange:Sprechen Sie fi*

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nur 12 chc bei 'tag. in

derNeuen Freien Presse" ist eine irrtüm- Für die deutsche Politik ist die Verständigung ipstes mit Rußland nichts unerwünschtes. Die

3« dem Besuche Sr. Majestät des Kaisers und Königs in Stettin wurde bereits gemeldet, daß bei dem Besuche desVulkan" von dem Schmied Lange ein Lorbeerkranz mit der InschriftUnserem

Ar ward Elisabeth abgerufen und der Freundin be "ichend, begab sie sich ins Haus.

Die Beerdigung hatte stattgefunden; Elisabeth

1 k-~ Doktor bei der Erfüllung

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Schmieds Lange:Sprechen Sie den Arbeitern desVulkan" in Meinem Namen Meinen Dank aus. Ich habe bis jetzt noch keinen Lorbeer ver­dient; möge dieser ein solcher des Friedens sein."

Schlüsse SW ItnrM der Eifer sucht

ActivaU von Ernst Fritze

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folgt: Wn zum Abdruck, worauf wir besonders Land- Merksam machen.

ieJ.?c,; i Kirchhain nimmt Herr Buchbinder - Bestellungen entgegen und hier in Fulda" ftburg unsere Expedition.

Di- Exp-b. der Oberh. Zeitung.

Neue Freie Presse" selbst bezeichnet eine solche als eine Berständignng des Papstes und des Kaisers von Rußland über das Schicksal der russischen Polen. Nun ist bisher aus allen öffentlichen Verhandlungen ersichtlich, daß die polnischen Bestrebungen, mögen sie von den russischen oder von den preußischen Polen ausgehen, immer deuffchfeindkiche gewesen sind, und die Unterstützung, welche sie durch regierungs­feindliche Parteiführer im Landtage finden, verschär den deutschfeindlichen Charakter derselben. Das Ge wicht, welches die preußischen Polen mit Hülfe von Welfen und Demokraten Richter'scher und Bebelffcher Tendenz, und von Dänen und elsässischen Protestlern gegen das Reich in die parlamentarische Wagschale bringen, wird verstärkt durch die Fiktion der Ueber- emstimmung der Begriffekatholisch" undpolnisch". Wenn dieser Fälschung durch Verständigung der russischen Regierung mit dem Papste, auf Kosten der Polen, der Boden entzogen wird, so können die sich daraus ergebenden Eindrücke in dem Kampfe der preußischen Regierung gegen die Bestrebungen des polnischen Adels und der ihm Verbündeten germani­schen Demokratie nur nützlich sein. Das Interesse, welches die preußische Politik an russisch-vatikanischen Verhandlungen nimmt, liegt deshalb mit Rücksicht aus die Haltung der Polen im Parlament und auf die Unterstützung, welche sie von feiten deutscher Reichsfcinde finden, bei weitem mehr in der Rich­tung des Gelingens einer Verständigung zwischen dem Papste und dem Kaiser von Rußland, als in der des Scheiterns. Aus diesem Grunde kann es wohl richtig sein, daß der Beginn des günstigen Fortganges dieser Verhandlungen mit der Anwesen­heit Sr. Majestät des Kaisers in Rom koinzidiert Wer in Deutschland ein richtiges Verständnis der politischen Situation hat, kann nur wünschen, daß die Kurie sich mit Rußland über die zwischen beiden Mächten streitigen polnischen Gebiete dauernd ver> kündigen möge.

Kreise Marburg und Kirchham

und

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!Mutt-r ,u Lütte" glücklicherweise anderen und ebenso ungeduldig versuchte sich das

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mHMrT ben 3uhalt im Allgemeinen s»on Ä teilen. Sie kommt, da ihr Befinden günst a ift ApE »nd gedenkt einstweilen hie? zu fÄer Zob bcr Doktorin Bäumer har weine schwer getroffen, mau hatte ihr Ende nicht so bald erwartet.* w

2? anbei«", entgegnete Elisabeth mit vEorbmen Monne«' "&iR.bie Schwester meines oeriioroenen Maunes. Ich gehe aber mtr für s.« Mtb'hiV m?rraU^ V?'*;'btItn "er weiß, wie lauge wir ßtbddI ~ Jedenfalls freue ich mich ruruckkowmt, ich habe dann doch' einen treuen Freuud uub Ratgeber mehr!" fraÄrS?e.f4ttt6t $>dDt 2atter' Mabeth?"!

"a)H "»bi ihren Brief mit de» übrige« lesen, j

FalLn

7 ent.

-großer Wand- und Schreibkalender «chsen. x 1889 beigegeben.

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. Hofmarschallamt hat am Freitag und Sonnabend stattgefunden. Oberhof- und Haus­marschall Oberstleutnant a. D. v. Liebenau hat die Einrichtungen fnr gut befunden und nur einige Ab- bie QU§ ben Wünschen des Kaisers selbst hervorgegangen waren. Herr von Lrebenau ließ em Verzeichnis aller derjenigen Gegen-! ^?b °"lertigen welche bei einem möglichen Aufent- müssen S w? Straßburg mitgebracht werden musffn Der Palast wird am 1. k. M. in die pTmirh1119 brkS H°swarschallamts übergehen, und b?- ;r S°ncbem dezeichneten Tage ein Kastellan In Palastes bestimmten Räume

m demselben beziehen.

hnM~7^esr Finanzminister hat durch Verfügung bte königlichen Regierungen ermäch- tlgt, alle Anträge auf Erteilung oder Erneuerung skuerfrerer Gewerbescheine für den Gewerbebetrieb wl Umherzrehen selbstständig und ohne vorgängige Einholung der Genehmigung des Ministers zu Se"f ®C Bewilligung ist auf solche Fälle zu pI fiAnkn/ m toeId)en Zuverlässig ermittelt ist, daß es sich um einen Betrieb von geringstem Umfange I h d^t »nd zugleich der Gewerbetreibende den niedrigsten Steuersatz von 6 Mk. für den Gewerbe, chem nicht zu entrichten im Stande ist. In letzterer! Beziehung macht der Minister unter Hinweis auf! den Erlaß vom 23. August 1883 wiederholt darauf! QU°.m* ba^ b'e Bewilligung steuerfreier Ge-! werbescheine nicht lediglich zu dem Zwecke erfolgen eo1a*nCnB2mdb?en,bi£ 8trmenIaften 8« erleichtem. CobQ" £aben die königlichen Regierungen fortan mausgesetzt insbesondere auch darauf zu achten be Ueberhandnahme der vielfach wirtschaftlich achteiligen und zur Belästigung des Publikums führenden Hausterbetriebe nicht durch eine unaereckt- öÄt toirb.iai9n9 fteUerfrckr Gewerbescheine ge-

Die Staaten-Korrespondenz" bemerkt: Aus !ans wird uns geschrieben: Test Niedergang des lemgewerbes hat hier eine solche Ausdehnung an- h ft°\be crnfteflen Besorgnisse hinsichtlich

Vornebmlicb ^t? mc^r Zmückzuhalten sind? beklagt sich der Pariser Kleinhandel! itterlich über die Monopolisierung des ganzen Handels zum Vorteil der großen Bazare, wi? des

rets-Blatt für bi

vkpchiüou: Markt

Für , von | Dez. j von ] auf llhr, | an» )elle !

'nem M. .Nein, nein, lieber verkaufe ich die Villa, ----

des j« we.tvollen Einrichtung und gebe sie eben-1 M

TO den Namen Eschenbach hin. Für mich und | "2. Kapitel.

beiden Kinder wird auch eine bescheidenere | Still und einförmig war in der Villa der Winter M genügen." v-i flössen und die einzige Abwechslung hatten die

»5 bist aufgeregt, Elisabeth." Briefe und die langsam sich abwickelnde« Geschäfts-

W verwundern, Hermine?« antwortete|angelkgendeiten gebracht.

E höre seit langer Zeit täglich von neuen!, Der Märzmonat ging zn Ende; es hatte in den n? und die unglücklichen Geschäftsverhältnisse I testen Tagen warmes Frühlingswetter geherrscht und der t l^n Gustavs schreckliche Krankheit und seinen! Felder, Wiesen und Gärten fingen an, fich neu m

1 £Db zur Folge gehabt; sollten da nicht! begrünen. Den Garten der Villa schmückten

"eine Ruhe und Faffnug erschüttert! ^.^1» und an geschützten Stellen sah man schon

l . n | Brüchen blühen. Hermine hatte sie entdeckt und

M wirst sie aber wiederfinden", teuerstenun täglich mit Hilda, um welche zu vllücken ' entgegnete tröstend die bewährte Freundin,! «ud das Zimmer der Mutter damit zu schmücke»

» ®etf?? stÄu tif,rftbi,änenn L 8118 eines Morgens wiederum mit den Kindern'

Uw erllnterhaltung und Zerstreuung fand. Setnr I Praxis gedachte er erst später aufzuuehmen, denn er w°r -in vermögender Manu und hatte Leder fük Weib noch Kind zu arbeiten.

I f.u^^r Villa hatte feit einigen Wochen rege Thätig. ItoSfHnt b« beiden Freundinnen waren be. Ä^.Seveseu, alle Einrichtungen zur Aufnahme TOnS Sp^ Ff b^m. ru treffen. Außer der mnrHt brs °«<lbit Majorin von Falk-Nbcrg er» ! derm sämtliches Mobtlar in einemNebeugebäude ^rs-bracht war. Das Haus in der Stadt war mnrh,n «^fkt6tnbai6f<^H Geschäft bereits geräumt atiiDmm,n b iEigentümer hatte Besitz davon ^begann schon es für eine zahlreiche

I Fuwilie uwzugestalten, denn eine muntere Kinder» Sr ßnte !rDtt?n b/e 3Z5ume beleben, in denen man oM*ru6n f^en gewagt. Der Geschäfts, sabschluß der Firma Eschenbach ward in einer ae» mieteten Wohnung vollzogen, wo bte Geschäftsführer ®ionon und Albrecht noch thätig waren. Ersterem war es am schwersten geworden, das Haus zu der» nn^t'srhr»^148 n £<brieit angetreten, und unter J^ränfn war er mit de« Hauptbüchern tu bei r gezogen, das nun auch bald fit -»»»»» geschloffe» werde« sollte.lmeer

- --->--d l-bh-ft ta d«,

Air Villa am Vhei«. redete, welche nur die lauge Mutter verstand, die

Onginal-Novelle von Mary Dobson. jl. öärtlicheu Worten und Liebkosungen auf b----'- "«"ff

fitonau unb Albrecht sagten mir noch gestern",Mama! Tante Hermine' müßt mitna SS LOtL,b4C6 -Es ihu-u erwünscht sei, kommen nnb sehen wie schön wir Ipttlev " Wtt Mmwte Somme in Händen zu haben, und haben alle Puppen und Soldaten aebolt!" und «« k" ! «»«»!« A >wÄb8X" ,L m

# vollständige Exemplare zu erhalten vor nbena ® 28- Dezember bei den Postanstalten zu 36 Ml °chen.

1869 Berlin, 27. Dezbr. DieNordd. Allg. Ztg.

8791 Die Wiener Z - Zü- > Pfg. M. bringt eineu Artikel ".Rußland'und der

MiLe .

zilance Teil der höchst spannende Roman

Antwort folgendermaßen gelautet? Es ist der erste und 'b^^wps, Bon Marche, welche fia, , Lorbeer, der Mir dargereicht wird freue Wil l S emem Stapelplatz aller Wann « daß es ein Lorbeer des Friedens ist " ,, J (.^bef.n/ '"..welchem man alles findet, was man n.

Die Uebergabe des Kaiserpalastes mHtraß- Svülfack-n^?Hüte und Schuhe, Blumen und bürg an das Hofmarschallamt bat am Rr,itnn J n ®Ietber und Galanteriewaren, Parsüm» :

° und Spitzen, Nippgegenstände, Spazier stöcke rc. Die >1 I ^Er-n, nur in einer Brauche Geschäfte machend«

Gewerbetreibenden verlieren ihre ganze Kundschaft,- Reichhaltigkeit und Billigkeit der große» --

' Etablissements anzieht. Da diese genannten Bamre | ~"re" 9ro6en Quantitäten und bei passenden vorteilhaften Gelegenhetten aufkoufen, und es den» elben an Geldmitteln nicht gebricht, so können sie Izu billigeren Preisen die Waren abgeben, als dies der auf sein eigenes kleines BetrioGkapital anae» ! Kaufmann fertig zu bringen vermag. Für |die Kundschaft ist es aber außerdem bequemer, in den Bazaren alle dringlichen Gegenstände einzukaufen, I das heißt, nicht genötigt zu fein, verschiedene Läden Iju besuchen. Der Kleinhandel kann getien diese Konkurrenz nicht aufkommen, er verkommt, schwindet dahm und gxht schließlich unter; in allen Häusern !'°u man m rascher Folge die Miethec

von Geschaftslokalen ericheinen und nach kurzer Zeit - ruunert, wenn nicht bankerott verschwinden. Man hat in den Kaufmannskreisen eine Liga gegen die Bazare gebildet, auch hält man von Zeit zu Zeit Monstremeetings gegen die bestehende ,.rbnunq bet ;$mge ab, aber weder bie Protestation, n noch die a??\e Kammer oder den Pariser Gemeinderat ge» richteten Petitionen des Kleinhandels können ober werden Abhulfe schaffen. Gesetzlich kann der Staat gegen die großen Bazare nicht einschreiten, er müßte bann bte alten Ordonnanzen wieder zur Geltung bringen, daß der Bäcker nur Brot, der Schuhmacher ! tnur Stiefel u. s. w. verkaufen darf. Mag dem I rl to<C tooCe/ die jetzige Uebergangszeit- I welche der Organisation einer noch zu findenden Harmonie der Interessen von Groß- und Klein-. handel vorhergeht, ist ungemein hart für zahlreich» Famtlten von bürgerlichen Gewerben, welche lang­sam dem Verfall entgegengehen.

Die Jsteinnahmen der Reichskaffc bis Ende ^November haben betragen: Zölle 168 432 913 Mk (m. 9 525912 Mk.), Tabaksteuer 8 240 718 Mk (m. 9048 Mk), ZuckxrmateriMeuer 14 688 737 Söl.

Be^brauchsabgabe von Zucker w.

210 425 Mark (w. 210 425 Mark), Salrsteuer 24 620 448 iKf. (m. 599 884 Mk.), MaischboMch. und Branntwemmaterialsteuer 11 158 209 Mark Verbrauchsabgabe von Branntwein und Zuschlag

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nnsuchj i-der Post machen wir darauf aufmerksam, anderer » ihnen die Zeitung nur bis zum 30. iauche^! ^ember geliefert wird, wenn nicht vorher ft Bestellung auf das erste Qartal 1889 fZb Wrt roir ersuchen deshalb die Be»

widng! Muvgen auf die

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it die Kreise Marburg und Kirchhain

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cheint täglich außer en Werktagen nach teotm» und - ' ~r' L ' ' _

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- Sonnabend, 29. Dczeucher 1888. ' «teÄ-ttÄW XXni. Jahr-

Mnstnertrs Sonntagsblatt. -