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dem Gedanken, wenigstens einige Monate als Kranke in Paris zubringen zu müsse», vertraut und da sie dadurch ruhiger geworden, so ist auch ihr Befinden besser. Sie hat eine gute KrankenwLrterin und diese und Hermine wechseln in der Pflege ab. Nun, da sie auch wieder Besuche ewpfaugeu darf, bringt auch Madame Granville stundenlang an ihrem Lager zu. Sie hat ans den mehrfach wiederholten Wunsch meiner Mutter, sich in eine Krankenanstalt zu begeben, nicht eiogehen wollen, sorgt vielmehr auf das liebevollste für ihre Behaglichkeit, so daß ich ihretwegen beruhigt sein kann.

DenuoL ist sie krank und sie «ad Hermine find auf lange Zeit in der Ferne gefeffelt, während ich doch gewohnt bin, sic, wenn ich des Beistandes und der Hilfe bedurfte hier zu sehen."

Ihre Worte klangen so niedergeschlagen und tranrig daß das Ehepaar sie besorgt aublickte und einer Ant­wort ihres Mannes zuvorkommend, sagte die Bürger­meisterin in herzlichem Tone:

.Sei ohne Sorge, Elisabeth, D» sollst, wenn eS not thut, die Mutter nicht entbehren, wenngleich ich Dir die Jugendfreundin nicht zu ersetzen vermag. Schreibe mir, sobald Du meines Beistandes bedarfst.*

.Sie sind sehr gütig, Frau Bürgermeisterin", aut- wartete Elisabeth, der mütterlichen Freundin gerührt die Hand reichend, doch wollen wir hoffen, daß rS deffen nicht bedarf. Meine Schwägerin"

.Wo ist die Majorin?" fragte der Bürgermeister wir haben erwartet, sie hier zu treffen.*

.Karoline hat der Einladung eines Vetters ihres verstorbenen ManmS Folge geleistet und ist schon seit einigen Monaten auf dem Gute Steinhorst.*

«Sagt ihr der dortige Aufenthalt zu?' fragte die Bürgermeisterin. »Ich meinte, sie sei keine Freundin deS Landlebens."

.Sie liebt die Abwechslung", rrwiederte Elisabeth, .auch ist der schon ältere Herr von Falkeuberg un­verheiratet, so daß sie augenblicklich in seinem Hause die Regentschaft hat. Dazu führt er als reicher Mann

ein sehr geselliges Leben und da das Trauerjahr für ihren Mann abgelaufen ist, genießt sie es gern: Auch ihr Sohu hat seine Ferien tu Steinhorst zugebracht und Herr von Falkeuberg hat sich sehr freundlich gegen ihn bewiesen.*

.Kennst Du diesen Herrn von Falkenberg?" fragte die Bürgermeisterin.

.Er war vergangenen Winter unser Gast und ist, soweit ich beurteilen kann, ein sehr ehrenwerter Mann I*

»Da Du Deines MauneS erwähnst, kann ich nicht umhin, zu bemerken, daß ich seinetwegen einige Be­sorgnis gehabt. Dein letzter Bries ließ sogar auf eine schnell entstaudeoe Kräuklichkest schließen, die ich kaum für möglich gehalten.*

.Mit seiner Gesundheit ist leider eine Veränderung vorgegaugen, die mir große Sorge macht", entgegnete Elisabeth mst einem schweren Seufzer und da gerade jetzt ihre kleine Tochter nach Fra» Feldman» begehrte, so ries sie diese herbei und übergab sie derselben mit allen ihren Schätzen. Als sie darauf neben der Bürgermeisterin Platz gerowme» hatte sagte ihr Väter, licher Freund:

.Wenn er aber krau! ist, Elisabeth, so hättest D» ihu nicht allein nach Helgoland reisen laffen sollen.*

Er ist nicht eigentlich krank, wie mir wiederholt Doktor Bäumer versichert, der unglücklicherweise mst seiner Frau nach Florenz abgereist ist. Dennoch leidet er au heftigen nervösen Kopfschmerzen und au einer Aufregung, die ich sonst nickt an ihm gekannt »nd der immer eine große Abspannung folgt. Wir müffeu das Beste von den Seebädern hoffen."

Daran find die tranrigen Geschäftszeiten Schuld", meinte der Bürgermeister,die schon viel Unglück zur Folge gehabt. Doch kann Gustav fie ruhig vorüber, ziehe» sehen, wenngleich er, wie wir wissen, schwere Verluste gehabt."

Und wenn er deren auch noch mehr haben sollte", tröstete ebenfalls der Bürgermeister, so brauchst Du

Dir detzhalb keine Sorge zu machen, Elisabeth. Auch hat die Keists wohl bald ein Ende."

Das möge der Himmel geben, denn sonst sonst fürchte ich doch, daß sie unS verhängnißvoll wird 1 Aber erzählen Sie uns von Ihrer Reife, die Ihne» so viel Genuß gewährt.*

.Ja, das wolle» wir," entgegnete lebhaft der Bürgermeister, froh, die sorgende Fra» eine Weile zerstreue» zu können.Und um Dir alle schönen Punkte so recht zu veranschaulichen, will ich die An- sichten holeu, welche wir Dir mitgebracht haben.

Er war int Begriff, das Zimmer zu verlaffen, als in der bereits eiugetreteueu Dämmerung ein Wagen vorfuhr, dessen Insasse auch alsbald Einlaß begehrte. Die Blicke der Anwesenden trafen sich und derselbe Gedanke es könne der Hausherr fein stieg in ihnen auf, doch meldete das eintreteude Mädchen den Buchhalter Gronau, welcher auch so. gleich erschien. Elisabeth und ihre Gäste, denen er bereits bekannt war, begrüßend, wandte er sich dann an Erstere, deren forschender Blick schon eine vuge. wohnte Erregung seiner Züge entdeckt hatte und sagte:

.Frau Eschenbach, ich habe Ihnen eine Mitteilung zu mache»!, die keine» Aufschub leidet, und detzhalb sehen Sie mich hier."

Eine Mitteilung?" fragte Elisabeth und meinte das plötzliche Pochen ihres Herzens hören zu können, während der Bürgermeister und seine Gattin voll Spannung auf den Buchhalter blickten.

Sprechen Sie, Herr Gronau, denn vor diese» Freunden meiner Familie habe ich kein Geheimnis 1"

»Es sind vor kaum einer Stunde Nachrichten aus Paris eivgetroffe» und tote wir längst gefürchtet, bat das Bankhaus, mit dem wir dort lauge in Ver­bindung gestände», Alles verloren. Der eine Ge» schäftsteilhaber hat sich, weil er den Sturz seines Hauses nicht überlebe» wollte, dnrch eine» Pistole», schuß getödtet."

. . icäd ssr ' ., (Fortsetzung folgt.)

Illustriertes Soimtagsblatt

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I Int s Berlin, 14. Dez. WIU] ' morgens 8 Uhr, zur 2

Der Kaiser ist heute,

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Dessen Ende leider noch nicht abzusehen ist",

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gewählt. DieNordd. Allg. Ztg." schreibt: Aus . der nunmehr im Wortlaute vorliegenden Rede Fer- ; gussons über die Blockade in Sansibar erhellt, wie sicher und fest die Vereinbarungen zwischen Deutsch­

reist. DieNab-Ztg." erfährt, nach dem dem- nüchstigen Freiwerden der bezüglichen Kommando­stellen, bereit Inhaber ihren Abschied einreichen würden, werde General von ber Burg bas 15., Kriegsminister Bronsart von Schellenborff bas 1., Generalleutnant Graf von Haeseler das 6. und Generalleutnant von Harnisch bas 11. Armeekorps erhalten. Generalleutnant von Hahnke würde Kriegs- Minister, General von Brauchitsch Chef des dem Kriegsministerium wieder unterstellten Militärkabi-

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verband angelegt und die größte Ruhe amwpfohleu, aber auch die Hoffnung ausgesprochen, fie wieder- ^herstelleu, zu können.*

.DaS ist allerdings eine sehr tranrige Nach­richt', sagte der Bürgermeister, dessen Gefichtszüge - tote die seiner Gattin die wärmste Teilnahme aus- " sprachen; .auf eine solche waren wir allerdings gar nicht vorbereitet."

Wie ist das Befinden Deiner Mutter den» Otzt Elisabeth?* fragte Frau König, .hat fie noch Schmerzen?"

.Diese sollen anfänglich sehr heftig gewesen fein, doch haben fie jitzt nachgelassen. Auch war sie über das ihr in einem fremden House zugestoßeue Miß­geschick in einer solchen Aufregung, daß die Aerzte eine Nervenkrankheit befürchteter. Jetzt ist sie mit

mitgeteilt wird, baß die vom Mahdi gegen Emin Pascha entsandten Truppen endlich einen Erfolg aufzuweisen hätten. Emin Pascha habe sich tapfer verteidigt, seine Truppen aber hätten gemeutert und ihn samt einem weißen Reisenden, der mutmaßlich Stanley sei, an die Mahdisten ausgeliefert. Osman Digma habe seine Angaben mit Beweisen belegt.

Kairo, 14. Dez. DasReutersche Bureau" meldet: Das dem Befehlshaber der englischen Truppen, Grenfell, von Osman Digma zugegangene Schreiben enthält Details über die Uebergaoe der Aequatorial - Provinz an die Mahdisten und die Gefangennahme Emin Paschas und eines weißen Reisenden. In das Schreiben eingeschloffen war die Abschrift eines vom Oberhaupte der Derwische an den Kalifen gerichteten Briefes, worin als Tag der Uebergabe der 10. Okt. angegeben wird. Die Mitteilung Osman Tigmas enthielt ferner einen dem erwähnten weißen Reisenden abgenommenen Brief, der augenscheinlich die Abschrift eines vom Khediven am 2. Februar 1887 an Stanley ge­richteten, letzterem bei der Anwesenheit in Kairo eingehändigten Briefes ist.

ir nriti e mpferni

land und England inbetreff der ostasrikanischen Frage dastehen und wie wenig die parlamentarischen Angriffe hier und jenseits des Kanals dieselben er­schüttern können. Den deutschen Krittlern dürste namentlich der Paffus in der Rede Fergussons zur Beachtung zu empfehlen sein, worin er erklärt, daß England, wenn es sich um Angriffe handeln würde, wie sie in Bagamoyo gegen die Deutschen borge« kommen sind, seine Pflicht, die englischen Unterthanen zu verteidigen, sicherlich in gleicher Weise erfüllen würde, wie dies seitens der deutschen Marine be­züglich. ihrer Landsleute geschehen sei. : Das Deutsche Wochenblatt" erinnert daran, daß das Privileg der Reichsbank am 1. Januar 1891 zu Ende geht. Zum 1. Januar 1890 hat das Reich das Recht, auf kaiserliche Anordnung im Einverständ- niffe mit dem Bundesrate, eine Kündigung von dem Reichskanzler an das Reichsbank-Direktorium zu er­lassen ; unterbleibt diese Kündigung, so läuft das Privileg der Reichsbank auf 10 Jahre weiter; zu einer solchen Verlängerung ist die Zustimmung des Reichstages erforderlich. Das genannte Blatt tritt nun sehr entschieden dafür ein, daß von diesem Kün­digungsrechte Gebrauch gemacht werde, zunächst aus finanziellem Grunde, indem es ausrechnet, daß die Nichtkündigung für das Reich eine Mindereinnahme von 4 bis 5 Millionen jährlich bedeuten würde, welche jetzt den Anteils-Inhabern zufließen, unter denen sich zudem noch 1526 Ausländer befinden, so daß die Aufrechterhaltung des Reichsbank- Privileges einem Geschenke von jährlich einer Million Mark an ausländische Kapitalisten auf Kosten der deutschen Steuerzahler gleichkomme. Von nationalliberaler Seite ist, wie demF. I." gemeldet wird, beim Reichstage beantragt worden, das Gerichtsverfassungsgesetz dahin zu ändern, daß die Gerichtsvollzieher ein festes Gehalt mit Aus­schluß von Gebühren beziehen. Die in der Ge­bührenordnung für Gerichtsvollzieher festgesetzten Gebühren und Auslagen sollen für die Reichs-, bezw. Staatskasse erhoben werden. Des weiteren wird in dem Anträge vorgeschlagen, daß in die Civil- prozeßordnung eine Bestimmung eingeschaltet wird, wonach in dem Verfahren vor den Amtsgerichten die Festsetzung der Prozeßkosten im Urteile oder in einem umnittelbar nach dessen Erlaß zu errichtenden Beschlüsse erfolgen kann. Der Abg. Dr. Ham- macher, der 25 Jahre lang ununterbrochen im preußischen Landtage den Wahlkreis Essen - Mül­heim a. d. Ruhr - Duisburg als nationalliberaler Abgeordneter vertreten hat, ist von 7 großen rhei-

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Neffen=Nassau.

Marburg, 15. Dez. Morgen Sonntag, den 16. Dezember, findet in der reformierten Stadt- und Universitätskirche ein akademischer Gottesdienst statt, in welchem Herr Prof. Dr. Achelis die Predigt halten wird.s

Marburg, 15. Dez. Mehrfach sind wir von beteiligter Seite angegangen, dem Wunsche vieler Geschäftsinhaber Ausdruck zu geben, nämlich daß die Besitzer und Besitzerinnen von Hunden diese nicht in die Läden mitnehmen möchten. Namentlich jetzt zur Weihnachtszeit, wo die Geschäftsleute alle Hände voll zu thun haben, können dieselben nicht einen jungen Mann besonders anstellen, um irgend einen Hund zu überwachen, der sich wie in De­likatessen - Geschäften bald auf die Spur einer Cer- velat- oder sonstigen Wurst befindet ober sich Mühe giebt, möglichst jeben Gegenstand im Laden anzuschnuppern und sonstiges Unheil anzurichten, llebrigens ist jeder Hundebesitzer für den Schaden, den sein Hund anrichtet, haftbar, was zn seinem großen Leidweisen jüngst ein Herr in Cassel erfahren mußte, dessenCaro" ein Porzellanserviee im Werte von 80 Mark in einem Geschäft in der oberen Königsstraße zu Falle brachte.

Marburg, 15. Dez. Das gegenwärtig herrschende klare trockene Welter dürfte wohl gerade jetzt vor

- Marburg,

Sonntag, 16. Dezember 1888.

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bitter.

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Unsere geehrten Abonnenten bei der Post machen wir darauf aufmersam, baß ihnen die Zeitung nur bis zum 30. Dezember geliefert wird, wenn nicht vorher die Bestellung auf das erste Qartal 1889 erneuert ist, wir ersuchen deshalb die Be­stellungen auf die

Oberhesfische Zeitung

p nebst Kreisblatt

fiir die Kreise Marburg «ad Kirchhain M und

Illustriertes Sountagsblatt nm vollständige Exemplare zu erhalten vor dem 28. Dezember bei den Postanstalten zu machen.

In Kirchhain nimmt Herr Buchbinder Rindt Bestellungen entgegen und hier in Marburg unsere Expedition.

Erscheint täglich außer an Werktage» nach von»- und Feiertage». - Q»»rtal-«bo«nemeMS»Preir bei der Expe- büion 2/. Ml., bei den Postämtern SM. SV Pfg. lexll. Bestellgeld,. JnsertionSgebühr für die gespaltene Zeile 10 Pfg., Reklamen kür die Zeile 25 Pfg.

sNachdiuck Oerboten.] Die Villa am Khei«.

Original-Novelle von Mary Dobfon.

(Fortsetzung.)

Dich und die Kindern haben wir gesund toieder- gesehen, Dein Mann ist eS ebenfalls; so viel wir toissen, ist er nach Helgoland gereift »nd Deine Mutter"

Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für dir Kreise Marburg Md Kirchhain.

Expedition Markt 21. Redaktion, Druck und Berlag von Jotz. Aua Koch.

folgte. Ihre glückliche Ankunft teilte fie uns mit - - » aber bald nach Gustavs Abreise erhielt ich einen (10V Brief von Hermine, in welchem sie mir anzeigte, daß

j G erwiderte Elisabeth. Sie wissen, daß Hermine, nach-

kest B dem sie uns hier einige Tage besucht, Madame

' Granville zu längenm Aufenthalt nach Paris be­gleitet hat, wohin ihr meine Mutter Mitte August

Anzeigen nimmt eMgege» die Expedition d Blatte-, sowie d. Annonceu-Bureank von Haasenstei» und Bögler in Frankfnrt a. Laßel. Magdeburg u. ®wn; Rudolf XXIII Moste in Frankfurt».«.,Berlin,Münchenu. «Slu; <g. L. AAUL *Vlur Daube u. io. in Frankfurt a.Berlin, Hannover. Pari«.

nisch-westfälischen Industriestädten wegen seiner her­vorragenden Verdienste um die wirtschaftliche und sozialpolitische Entwicklung seiner Heimatprovinz zum Ehrenbürger ernannt worden. Gestern überbrachte eine Abordnung der Stadt Duisburg, bestehend ans dem Oberbürgermeister Lehr, dem Colnmerzierat und Landtagsabgeordneten Vygen und Dr. Göcke, dos künstlerisch sehr reich ausgestattete Diplom als Ehrenbürger der Stadt Duisburg. Am Abend halten sich fast sämtliche Mitglieder der national­liberalen Fraktion des Reichstags in der Wohnung des Dr. Hammacher vereinigt, um ihn aufs herz­lichste zu dieser seltenen Ehrenauszeichnung zu be­glückwünschen.

Düsseldorf, 13. Dez. DerK. Z." zufolge beabsichtigte die hiesige königliche Regierung, in sol­chen Volksschulen, in welchen viele Schüler wegen zu weiter Wege zum Mittagessen nicht nach Hause gehen oder dasselbe nur mit Hast genießen können, die Einrichtung zu treffen, daß ber ganze Unterricht auf den Vormittag gelegt wird. An die Schulvor­stände ist deshalb die Aufforderung ergangen, sich gutachtlich über die Vorteile einer solchen Einrich­tung zu äußern.

Ausland.

Paris, 14. Dez. Einer heute in der Börse angeschlagenen offiziellen Bekanntmachung zufolge bringt die Regierung heute einen Gesetzentwurf in ber Kammer ein, wonach bie von ber Panama­kanal-Gesellschaft zu leistenden Zahlungen einschließlich der Koupons der Aktien und Obligationen auf drei Monate vertagt werden sollen, jedoch soll der Dienst für die den Obligationen nach dem Gesetze von 1888 beigefügten Lose, gemäß der von diesem Gesetze festgestellten Garantien, weiter funktionieren. Tie Verlängerung bezieht sich nicht auf diejenigen Titres, welche nach dem 1. Dezember noch zu emittieren waren. DemNeunzehnten Jahrhundert" zufolge würde die Regierung einen Gesetzentwurf einbringen, wodurch die Panamagesellschaft ermächtigt wird, ihre Zahlungen auf drei Monate zu suspendieren. Heute vormittags wird ein Ministerrat stattfinden, um die Zustimmung der Gesellschaft entgegen zu nehmen. Inzwischen hätte die Gesellschaft gestern beschlossen, die Einlösung der Konpons der Obli­gationen, welche am 15. Dezember fällig sind, sowie die ber nächstfälligen Aktienkoupons zu verschieben.

London, 14. Dez. DerStandard" meldet: Osman Digma richtete ein Schreiben an den Be­fehlshaber der englischen Truppen in Suakim, worin

***** Mot ine Mutter auf einer Maimoitreppe in Madame

Granvilles Hause gefallen fei und sich am Knie schwer verletzt habe. Die Aerzte hätte» einen EypS-

t, nette, Generalleutnant von Satire, General-Inspektor ittel zm ws Militärbildungswesens werden. Außerdem sollen

--m i bie Gouverneure von Straßburg und Mainz, von liirtseii Verdy und von Winterfeld I, sowie General von

j alleü i Mischke ihren Abschied nehmen wollen. Zum Vor- 1 ; sitzenden der Reichstagskommission für das Genossen- 'S - schaftsgesetz wurde Graf Mirbach, zum Stellvertreter 23., Schenck, zum Schriftführer Hoffmann (Königsberg)

. .Von meinem Manne will ich Ihne» später er» Meise zählen, zuerst aber müssen Sie den meiner Mutter Bopp i» Paris wiederfahrenen Unfall hören."

insberg .Einen Unfall ? fragte erschreckt das Ehepaar.

Die Exped. der Oberh. Zeitung

Deutsches Keich.