KSchentiiche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain
CtixbitiÄ; Markt 21- — Redaktion, Druck unb Verlag von Joh. Lua. Koch.
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$te*yn der in Deutschland ohne Zweifel JatzrH sfusflsckMrkischefi Kriege abgxschltzsst o Mrd tcichkschen ^IFerträge führen^
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man seiner Einladung folgt. Herr von Bötticher schien sich von den Anstrengungen als Vorkämpfer
etriebsreglements für und der §§ 331, de des § 15 der geeilte Beamten im
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der Reichstag und die Reichs- und Staatsämter die Hauplkontingente ziH, Versammlung stellten, waren
würde die in Frage stehende Bg Bensberg, Ründeroth, Olpe, Fi»
Umwegs zu errgj
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eutek Be- aLSreit«
rgung und Arbeiterinvaliden völlig Md Generalleutnant von Blume der Augenschein lehrte, um den
thut dar, daß nicht nur in Preußen, sondern sogar in ganz Deutschland, und zwar sowohl in dem Flachlande an der Nordsee .und Ostsee, als auch innerhalb der Gebirgszüge der Eifel, des Schwarzwaldes, des Thüringerwaldes, Harzes u. s. w. kein gleich großes, einer von Osten nach Westen durchgehenden Eisenbahn entbehrendes Gebiet vorhanden ist, wie das, welches -wischen ffifr.jiijift 'fkMh-sW, legen und im Norden von der ifibertffMrtsiMäNMsis-
für die Htzp» erholt zy,ha brauchte sich,
achm vrrteffte und sich oft t'em lebhaften Jubel btt Kinder erfreute.
»Leider muß ich Ihnen auch Trauriges berichten', antwortete Elisabeth »und Ihre Reiseftende io etWaS stören."
A Mas ifts denn, so sprich doch!' rief hastig ihr rüherer Vormund und sich vou den Kindern abwendeud -tzte auch seine Gattin hinzu: .Ja, was köoute daS seiuMLlisabeth? (Fsrtsetznug folgt.)
direkte Verbindung zwischen Küße, thale, toi"
diesen Begriff nach dem faktischen Durchschnitte bestimmt. Prüft man die Fra^p, öh sSv dir Wahl des Studiums und damit innerhalb gewifft^Gft-----
auch des Lebensberufes das Älter twr, 10 ,r
nommen, auf sein Gesuch um Erft Zession zum Bau und BetriebeLM
dieser Bahn, wenn dieselbe überhaupt erwerben sollte, einer Privat-Unternehmung nicht überlasten werden könne. Wir glauben in der That, daß der Bau dieser Bahn, für welche wir bereits vor einer langem Reihe von Jahren wiederholt cingetreten sind, sowohl im Interesse deS von derselben zu durchschneidenbrn.-MKeteS, ttR.
auch für den durchgehenden Verbchx des Bedürfnis anerkannt zu werde erster Beziehung kommt in Betracht der Lennebahn und dem Fürstmt
stimmungcn des § 1 des die Eisenbahnen Deutfchtar 332 deS Strafgesetzbuchs, j «einsamen Bestimmungen \
vateMni^ep,,Gkouf X Br sm arck halte Ächeu Räume des liebenswürdigen Wirtes ' Kn ,.fttzien^Platz gefüllt, und wenn auch
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«n,et«n m«ui entgegen die «rv-biüon d Blatte».
sowie d. Limoncen-Bureauj von HaasqMtzin tm> Bögler
rrm. Jahrgang.
Daubeu.Lo.inKranlfutt a.Berlin,Hannover.Pari». .■etoBPF’ »M a
Weder über Siegel Hst. Für den du:
Am folgenden Morgen r^ste .S»ftav Eschenbach ab und seine Schwester begleitete ihn den größten Teil des Weges, denn sie wollte gerade ihren Sttef, sohu besuchen, welchen sie fett ihrer Rückseite aus Italien nur einmal auf einig« Stunden gesehen.
Für den nächsten Tag hatten sie verabredet,'sich wiederum zu treffen und vereint nach der Vaterstadt zurucktehre». r ....... j- ' »
Elisabeth hatte ihren Gai
die
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wtrd^si und daraus Xertraute fit'dem treuen Freunde, was ihr Herz beängstigte und »aS sie seit eioigeu Tage« nicht «ehr gar Ruhe kommen ließ.
ihr aufmerkstzrxpr und sagte, als sie ihre« Berscht geeudeh: ™1
1 »Ich glaube, Sie können sich Ihres Mannes wegen
züglicheu Beamten und Arbeiter scharf überwachen und unter Umständen auch,, wo der Verdacht der Annahme üw Geschenken vorliqgt, geeignete Nachforschungen ..anstellen. Desgleichen soll bei sich bielender Gelegenheit Has Hubliftim darüber belehrt werden, daß durch Verabfolgung von Geschenken an daS Personal der Verwaltung das letztere lelbst dann zu einer Hdjharcn Handlung verleitet wird, wenn die HingaM ileHMM Kst Maraktztr einer Belohnung für an sich zulässige und pflichtmäßige Amtshandlungen trägt. — Auch die gestrige Abendgesellschaft
W be- üÄisen- Mpt, tnK, den
Euer Exzellenz ein abschlägiger UHMtLmMAwichi in denselben hervorgehoben worden, daß die Ausführung " ' forderlhh
abreisen sehen und konnte f
änderte8 Aussehen und Benehme» nicht recht erklären. War eS eine Krankheit, welche aus der fortwährenden Aufreg«W.MK,Zie^o ttairrtgeu Zeüverhäüu.ste, die auch ihnschon schwer getröffeu und ihn Noch ferner treffe« mußten, entstanden war, und welcher Art mußte diese Krankheit sein? Er litt seit einiger Zeit an heftigen Kopfschmerzen, die er sonst nie gekannt, konnten diese nicht der Anfang eines schweren Leidens sein? Dieser Gedanke versetzte fie in Angst und Aufregung und fie beschloß mit Davor Bäumer zu reden, noch ehe ihr Gatte dies thun würde, und ihn zu sich bitten zu lefftn, falls er in Laufe des Tage» nicht kommen würde.
Die» war indeß nicht «Stig, den» der Doktor er- schim -am Nachmittag, und daS sorgenvolle Geficht der jungen Frau gewahrend, für die er eine wahrhaft väterliche Zuneigung gefaßt, fragte er schnell:
„WaS gibtS, Frau Eschenbach, deu« so uiederge. schlagen habe ich Sie doch »och nie gesetzt«? Unsere Kleinem-!--•
.Meine Kinder find gottlob gesund und «unter, Herr Doktor', entgegnete fie.
»Und Ihrem Manne muß eS auch gut gehen", fuhr der Arzt fort, »denn er ist mir diesen Moig n mit der Majorin aus dem Wege zum Bahnhöfe bfgneguett'
Elisabeih erzählt«: nun vo» der Leraulastuug der tWii Reise und fügte hinzu:
„Meistes Mannes totem wollte ich nit Ihnen prechen, toaS er auG-ttt der nächste« Zett selbst thu»
Deutsches Ttich.
Berlin, 13. Dez. Der Hundesrat beschloß in seiner heutigen Sitzung, das Dinsührungsgesetz zum Entwürfe des bürgerlichen Gesetzbuches und der Grundbuchordnung zu veröffentlichen. — Der .Reichs- Anzeiger' meldet: Die,'deutschen Eisenbahn-Verwaltungen erklärten' Ah berat, für die von der Ausstellung in Melbourne zDückgehenden deutschen AusnellungsgeigenständewMe Fracht-Ermäßigung bis zur Hälfte zu vewtllrgen unter der Bedingung des geeigneten Nachweises, daß die Sendungen lediglich Ausstellungsgut sind. — Tie „Nat.-Ztg." meldet aus Wien, daß Profeffvr Gerhardt in Berlin zum Nachfolger des verstorbenen Professors v. Bamberger vorgeschlagen worden sei. — Der Minister der öffentlichen Arbeiten, hat in einem neueren Erlaß die Be-
,Nun, Elisabeth, war eS nicht «j« glücklicher^«. Gedanke von uns. Dich in Deiner Eiasamkett enf* zusuchen, denn daß Du allein seiest, hattest Du uuS ja nach ZürN geschrieben y '
»ONwW, antwortete dir .junge Frau, auS deren ■ Züge« die Freude bei Wiedersehens lenchttte. Ich ' habt wich auch sehr «ach Ihm« gesehnt--• hier
ward fie plötzlich ernster, M habe ihnen auch sehr viel zu erzählen!' ' W
.Hoffentlich viel «Utes «Ad Erfreuliches", entgegnete der Bürgermeister, das kleine Mädchen seiner Gattin ------- * “ 'z “ " " ~ '
I; tzeruhigen, Fran EscheÄach; doch werde ich ihn be- ‘ öbachten, btS er selbst meinen Rat begehrt. ES ist ‘ indeß wohl erklärlich, wenn in jetzig-r Zeit ein Ge- Wurm in SorMr^M-Hküfreguna gerät, allein Ihr Herr Gemahl hat wohl die wenigste Ursache dazu und kann mit seinem großen Vermögen schon
legene große Teil der Rbeinpwvinz eii bahnverbindung eben so vollstäirdig i ' wie dies bei dem Fürstentum ^Waldeck zwischen diesem und Caffel bei^
- - - rrop, ü Nutzung der zwischen diesen Orte« , zum ___________
vorhandenen Bahnstrecken, gelegt^und wMr^urch das Fürstentum Waldeck nach Caffel geführt werden, die jetzige Entfernung zwischen Köln urst> Wsel, sei es über Gießen oder über Arnsberg, um Wmigstens ein volles Drittel abkürzen und- jn CassGÄnscWß an die von dort nach dem Ostm sich eHrcckenden Bahnen finden. Ein Blick autzMMW^Wnkarhe
Köln, 11. Dez. Die hiesige „Bolksztg.- ist in der Lage, die von der Hanlnckskauutzkf ja» Acht Herrn Wsenbahnminister gerichtete Eingabe, zü^nnstkn einer nüien direkten EisenbahnliM Köln- Caffel mit- zuteilen.' Dieselbe lautet wie felgt: «fei*tig§» Nachrichten zufolge ist einem zUgCasscl ^bildeten Komitee, welches die AussühriDg der Eisenbahnlinie Köln-Cassel als PrivatbaW in
Staatseiscnbaßndienfte und N Nr. III der gemeinsamen Bestimmungen für die §libeiter aller Dicnst- zwkige der preußiMm Staat-risenbahn-Verwaltung, wonach das A n n e h 'm e n v tzn' G e s ch e n k e n seitens des MenstpersoüaA-der Elsenbahnen auch für nicht pflichtwidrige in tzoS Amt Kpffchlagende Handlungen verboten, und, sowe^oics seift» s der Beamten geschieht, mit Hrasrrchtlicher Verfolgung bedroht, in allen Fällen aber Äs Dienstvergehen anzusehen ist, in Erinnerung- geLracht. Cs heißt in dem Erlaß: .Abgesehen von- steu Fällen, in denen durch Verabfolgung von - Trcn nk g e l d e r.n an das Zugbeglei- tungsprrsonal besvHdere Vorteile und Annehmlichkeiten gesucht werden (Dienstanweisung für tue W Slaatseisendahndienst beschäftigten Schaffner § 8), soll es ankommen, -Haß auch, dem mit der Gütet - abfertigung uni " ter Wagsfigestellung beauftragten Personal Geldgrsc^nke angeboten oder gemacht werden, welche auf dessen Pflichtgefühl und auf das Ansehen deS Beomtenskandes nicht ohne den nachteiligsten EWknß fttn Es ist durchaus er
forderlich, solchem Unwesen mit rücksichtsloser Strenge entgegenzutreten und die Bediensteten, welche sich einer Übertretung des Verbots schuldig machen, disziplinarisch und, soweit angänglich, strafrechtlich zur Berantwortung zu ziehen." Demgemäß sind dem Personal der Staatseisenbahnen die betreffenden Vorschriften in erneute Erinnerung gebracht worden. Die mit ber Aufsicht ° «MW>en Verkehrsdienst be- trautai Kontrolleure sollen 'das Verhalten der be-
glücklich durchgesetzten Militäretat keine Sorge mehr zu machen. Wann die letzten Gäste den Heimweg aussuchten,:stehl dahin; jchensaüS hat Graf Bismarck die Gen<tzW,t«g, daß M ,ganze Gesellschaft, in welcher auch die politischen Gegner des Reichskanzlers hervorragend vertreten waren, sich ganz heimisch Mlte ( Wtz-ZW .HaushM^fM W^eMKcheu
— tlrter daA-SebeM un8 Studienalter ter Studierenden preußischer Universitäten macht die „Statistische Korrespondenz" Mitteilungen, welche unter anderem die bisher noch vielfach geltende Ansicht, daß die meisten Studenten mit 19 Jahren das Reifezeugnis erlangten, zahlenmäßig widerlegen, wenigstens insofern der die U«lV«rfitÄ.^cheziche»dr Teil der Abiturienten in Htracht? furamt.; Das Alter von 19 Jahren ist oßsOc,zum Bezüge der Hochschule nicht mehr das „|ormafe*V roatn man
macht.'
»Das könnte höchstens in einer krampfhaften Ner- vensttmwung geschehen und der müffen wir, wenn fie wirklick vorhanden ist, Herr zu werden suchen; doch nun lassen Sie uns zu den Kindern gehen. Zugleich erzählen Sie mir von Ihrer liebe» Mama vud von Fräulein Stein, die meine Fran und ich so Sich gewonnen, daß, wenn fie nicht ein so behagliche» Heim hätte, wir ihr Vorschlägen würden, zu uns zu ziehen, um uns die fehlende Tochter zu feäl* | jj
16. Kapitel.
Der Sommer war fast vergangen; der September war herangekommen und Elisabeth Eschenbach befand 'sich mit ihren Kindern allein in der Villa am Rhein. Alle übrigen ihr nahe stehenden Personen waren weit von ihr entfeint. Au jenem Nachmithage, wo wir fie dem Leser wieder vörführeu, fitzt fie am Fenster ihres Wohnzimmers, das den Blick auf die Landstraße hat, und steht erwartungsvoll auf diese hinaus und abwechselnd ans die Uhr, welche bald die fünfte Stunde angibt. I« anstoßenden Zimmer find tzte Kinder »U ihren Wärterinnen; fie find frifch rmd gesund, war HildaS lebhaftes Spiel unb ihres Brüderchens laute Stimme zur Genüge be- kwideU. Die schÄto junge Mutter überM ernster
mau schwerlich zu einer unbedingt bejahenden Antwort kommen. Mancher aufs beste veranlagte Mensch, der 17 oder 19 Jahre »lt, aber, ohne Einsicht in die Bedingungen der verschiedenen Mruse sich über seine Zukunft entschied, hat sich fikilher entäizscht gesehen. Begegnen einem solche Leute nicht aut hen mannigfachsten Gebieten? Aus den, zahlenmäßigen Feststellungene*«gtebt M-ftmex,'-4e>jf die jugendlichsten Studenten sich namenüich ge« dem Rechtsstudium zuwenden, die verhäktmSmäßig alt gewardenen dagegen dem katholisch-theologischen und dem; philosophischen. Länger als 10k- Semester studieren in der jurWschen Faknltvt 7,44, sii der evangelisch-theologische« 7,76, m der medizinischen 8,25, in der katholisch - theologischen 13,00 und in der philosophischen sogar 22,55 Prozent. Hinsicht- lich des Studienalters Hilt also, dasselbe H»e in Betreff des Lebensalter-Milosophen nnd katholische Theologen zeigen tzie höchsten Ziffer« ,'H. h. denm, welche diese Berufe wählen, kommt es am wenigsten darauf an, ob sie das Durchschnittsalter übersteigen. Es wäre übrige»» Mcht ganj berechtigt, diese Studienzeit „zu hoch', abnvrm hoch. zu.Aden. Es kommt auf die Verhältnisse des einzelnen an. Die philosophische Fakultät wählen auch besonders solche, welche eine akademische Bilditog aetpmnen, sich aber keinem Ertoerbsbetust UÄ>i«e« toolken.
Hamburg, 13. Dez. G^^MHMMeinb- l'ch« Artikel der russischen Presse, speziell gegen die unwahren Behauptungen der „Moskowskija Wjedo- mosti", Deutschland- Begnüge sich »M-MHen Erfolgen von 1864, ML6 und 1870,. sondern versuche nach Abschluß des deutsch-österreichischen Bündnisses seinen Bundesgenossen dadurch zu entschädigen, daß es Oesterreichs Politik auf d^ Balkanhalbinsel zu ungunsten Rußlands ünteMße, ivenbet fich ein Artikel des „Hamburgischen Korrespondenten'. Derselbe konstatiert, die Grundlagen der österreichischen Politik im Oriente beruhten auf direkten Abmachungen zwischen Oesterreich- und SftchsiyA auf zwischen beiden vom Juli . 1876 bis ganugr J877 geflogenen Verhandlungen, während das deutsch- .österreichischkM»du^,Mst.dre,i.Hlhre später infolge -direkter russischer -Bedrohungen Mm Abschlüsse kam. Fortgesetzte Proyokaksonen seitens der russischen Presse würden tue deutsche, auf eine hurte Probe gestellte Geduld endlichem Reißen bringen und im Interesse der Aistorischen Wahrheit zur Veröffentlichung der^in Deutschland ohne Zwessel bekannten, vor dem
°Äae SeUe Sonnabend, 15. Dezember 1888. |
10 Wß., gtenomen für Me eJeue 8ö Mg. _ u g
(gortfetputfl.)
Ts ist fatal,, da yigeirdlicklick mich so viel beschäftigt unb ich aSitz Meder lie nervösen Kopfschmerzen habe, die mich seit langer Zeit plage« und die mir so störend,.fluL17 ^E^^ M!
„Du soStetz «M DottorBäumer sprechen", meinte Elisabeth in ruhigem Ton, obgleich sie von einer nicht abzuwkhrenden Angst um ihren Gatten beun- kuhigt wurde. „Er wird Dir Rat dagegen geben können — vielleicht wären Dir Seebäder oder auch nur die Seeluft zuträglich!'
»Wie Du sagst, Elisabeth", entgegnete er, fie voll Liebe anblickend, und legte zugleich seinen Arm um chre Schulter. „Doch eS möchte gut fein, ihn zu - «tote zu ziehen, damit er, ehe er auf lglM davon »Hf, mich gesund verläßt!'
F „Will Doktor Bäumer fort!' fiaglie Wenascht die Majorin, welche ebenfalls ihren Bruder, von dessen Leiden fie zum erste« Male hörte, «iftLvrge dttrachtete. , ‘ T
•3“«toiederte dieser, „ergeht mit seiner kränklichen Frau auf einige Zett n«h Florenz!' ZM
„Und feine hiesige bedeutende Praxis.'
„Die Praxis übernehmen wohl die Kollegen, dis sich in unserer volkreichen Stadt ein neuer -rzt aiederläßt. Aber, Elisabeth", wandte« sich daraus au diese, laß doch die Kinder wiederkamwe«/ die ich kaum gesiheu, und dann laß uns zu Tische gehen. Rach dem Essen muß ich eine Stunde ruhen, denn i da ich morgen reifen will, werde ich diesen Abend i doch spät zu arbeiten haben;' und damit ging er «r kleinen Hilda entgegen, welche sich nicht länger do« Fran Feldmann halten lassen wollte und mit «totem Frendeurus und einigen gepflückten Blumen, » schnell eS ihre kleinen Füße gestatteten, ihn zu «kglüßen kam. -'8^^. .
doch auchEt hek^HlyMK«t, r,nh Has deutsche Heer zahlreich '-EjS'. ß» <grvße und durch die
Lebensstellung ihrer Teilnehmer hervorragende Herrengesellschaft dürfte man selten andertoo beiiammen- fihdenHnd^ die Lebhaftigkeit und die Hp»0Ngslosigüit btt Unterhaltung seiner Gäste mußte auch diesmal
und bleicher als sonst unb ihre AM- . voll ins Weite. I tzt ab r hört W da! rasch herankommeuden Wagens, i fich, bas Rot ber Freube färbst ich erhebenb, sieht sie auch bock Koffern beladenen Wagen Vorsatz ans den Hausflur hinaus und r»ft lebhaft -
„Willkommen, willkommen Herr^Uüsi l Fran Bürgermeister!' und wird vorDdiesen, welche von einer mehrmoqatlichen SchweizeWM MchckstMtoML mit Elternzärtlichkeit begrüßt. _ _______
auch die herbeigeeilten Kinder, von denen sie de« -leinen Rudolph noch nicht gesehen, und begaben fich daraus in die für sie bereit gehaltenen Gemächer. Als sie später im Wohnzimmer erschienen, ist Elisabeth raselbst am Theetisch beschäftigt und die neben ihr tehende kleine Hilda ans den Arm nehmend, sagte der Bürgermeister König, während seine Gattin sich int Sopha niedeiließ: