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dessen Mitte ein Lorbeerkranz mit dem Namen dcS
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ung - Aki Tage später folgte ei« ausführlicher Brief, welcher ?M Mgeudermaßeu lautete:
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Partei-Interessen der Opposition nicht förderlich er- heint, Schwierigkeiten zu bereiten oder aus der
he sich in den Schranken des Erreichbaren hält, dafür mit voller Kraft auf die baldige Er- ichung der hier gestellten Ziele hinaibeitet. Die
ajeutung der Vorlage herabzusetzen und die weit hergeholten Zweifel, welche der fveisinnige Kritiker
Mragende sozialpolitische Bedeut« Iberischen Unternehmens wird all
des gesetz- its voll em-
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«euer Unzufriedenheit zu reizen. Ernstlich glauben »ohl weder Sozialdemokraten, noch Deutschfreisinnige n die Durchführbarkeit ihrer Vorschläge, allein die-
.Texerste Elisabeth!
Durch weine Depesche bist Du schon auf das , schlimmste vorbereitet, uud ich muß Dir leider mit
krönen der Bäume der Gartens fuhr und welke Blätter vor sich hiutrieb. Die Rätin blickte mit einem Vorgefühl des nahenden Herbstes aus dem Froster, ihre Tochter war am Kaffeetische beschäftigt und mit verschränkten Arme» schrüt ihr Schwiegersohn in dem weitläufigen Gemache auf uud ab. Endlich dar Schweigen brechend, sagte er mit einem tiefen Seufer: .Wer hätte vor einigen Wochen gedacht, daß schon
so bald der Tod unsere Familie treffen würde!'
.Du hast Recht,' entgegnete teilnehmend die Rätin, .und ich bedauere die arme Karoline, deren Lage ich so ganz verstehen kann!'
.3«, die Witwen und Waisen der Offiziere uud Beamten find in solchem Falle meistens traurig da. rau,' antwortete ihr Schwiegersohn.
.Gustav,' unterbrach ihn seine Gattin, .laß uns wiffeu, wie es um Karoline steht. Wenn eS ihre Verhältnisse erfordern, so muffen wir ihr beistehen.'
.Sie find für sie schlimm genug, Elisabeth," er. wtederte Escheubach, „denn sie muß sich jetzt zu einer ganz anderen Lebensweise entschließen. Zum Glück hat wenigstens Falkevberg keine Schulden hinterlaffev."
»Unb wie denkt Karoline sich eiozurichtev?" fuhr Elisabeth fort.
.So gut sie es mit einer jährlichen Einnahme von etwas über tausend Thaleru wird wache» könne» l" antwortete Gustav Eschenbach, welcher nur zu gut wußte, wie viel seine Schwester bisher alljährlich gebraucht.
„Hat sie von dieser Summe auch für deuKnabeu zu sorgen?" entgegnete die Rätin.
.Nein Mutter, da« ist nicht eigentlich erforderlich, da er von seinem Großvater mütterlicherseits ein kleines Vermögen besitzt, dessen Zinsen für seine Er. ziehnng ausreicheu werden. Da er, wie auch sein Vater gewünscht, Offizier werden will, so wird er, sobald er das gesetzliche Alter erreicht hat, in der Kadetten-Austalt unserer Provinz Ausnahme finde»."
.Wird Karoline in Düsseldorf bleiben?' lautete Elisabeths nächste Frage.
Anzeige» eumnt entgegen die Expedition b Blattes, I (ernte d. Sumoncen-Bureanx von Haasenftein und Bögler
m Stflntfnrt a. BL, Cassel, Maadednra tu Wien: Rudolf
Dezbr, [752S krau, trau n.
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suche des sozialdennckrasischen Redners, die Be-
[Nachdruck Beiboten.]
Die Villa am Rhein.
"Original-Novelle von Aary Dobson.
(Fortsetzung.)
.Die Depesche sagt nichts von Lebensgefahr, gib
ich also solchen Gedanken noch nicht hin", entgegnete
Bruder, obgleich er selbst das Schlimmste be- chtete, und fuhr dann eiligst zur Stadt. Hier tete seiner neue Aufregung und Sorge. Aus den en entnehm er, daß eine bedeutende Firma iu London vorläufig ihre Zahlungen eingestellt habe, wo- urch er sehr empfindlich getroffen wurde.
Er verschwieg eS aber feiner Gattin, als er kaum chle halbe Stunde vor Abgang deS Zuges sie mtt
Schwester am Bahnhof enpfing. Die Majorin Nr ruhiger und gefaßter, doch harte die plötzliche Nachricht einen tiefen Eindruck auf sie gemacht uud sonst so lebenslustige Frau war ganz verwandelt, einer wetteren Unterrednng blieb ihm keine Zeit n der Zug langte au, uud nach kurzem Abschied turnte mau sich iu ernster Stimmung. Elisabeth hrte daun nach der Billa und zu ihrer Tochter Arück. Auf dem Wege dahin bemächtigte» sich ihrer 6ibe Ahnungen nud bis dahin nie gekannte Sorgen, Ja» im Fall deS Todes ihres Schwagers war seine aitttoe teilweise auf den Beistand ihres Bruders
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- tzieBorlage in Wahrheit von ihnen erachtet wird. Den gettretern derjenigen Parteien, welche von der Un
, Pfliedenheit leben, blieb anjpsithtS der Unmöglichkeit, ich dem Gedanke« der s2UtctS-- und Jnvaliditäts- tzirsicherung gegenüber negativ zu verhalten, in tz« Thai nichts anderes übrig, als die von der Vorlage für die Arbeiter zu erwartenden Vorteile
t a. »etfin, München u. Köln; S-L.
Frankfurt a. M., Berkin, Hannover. ,
Vorschlägen zu erkennen gegeben; möge der Reichstag in dem gleichen Geiste wirklicher Arbeiterfreundlich- keit dos ©einige zu dem Zustandekommen der Bor-
___...___ Deutsches Reich. ____________
Berlin, 10. Dez, Der.Post' zufolge ordnete der Kaiser an, daß die Prinzen, welche unter der Regierung des Kaiser» Wilhelm 1 in die Armee eiugetretcn sind, sowie dessen General- und Flügeladjutanten auf der linken Brust, in Civil und
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Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für dir Kreise Marburg uud Kirchhain
g: Brpedition' Markt 21. — Rü>o.ttiou, Druck und Verlag do» Joh. Lna. Loch.
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Reichstage sind die Meinungen Hoch weit aus- enenbergegangen, sodaß mit Sicherheit der weitere Perlaus und das Endergebnis der^l ndlungen „ch nicht zu ersehen ist. Eines ab ist doch klar W« den Auseinandersetzungen zu erWnen: Vie her-
w hzüglich, der befriedigenden Wirkung des Gesetzes t- |u erheben suchten, lagen beredtes Zeugws dafür ab, fr wie überaus gewichtig der Sache nach und auch
tWtl r^Cn toirl)' um so die Möglichkeit zu behalten, zu
Kaisers Wilhelm I. zeigt. Der- -Kaiser und die Prinzen erhalten solche in Gold, die General-, ä la suite- und die Flügeladjutanten in Silber. — Der „Staatsanzeiger' veröffentlicht das Telegramm des Kaisers Wilhelm an Kaiser Franz anläßlich dessen Regierungs - Jubiläums. Dasselbe lautet: ,ES ist mir tht aufrichtiges Herzensbedürfnis, Dir nochmals meine wärmsten und innigsten Glückwünsche auszusprechen. In herzlichster Dankbarkeit gedenke ich der treuen Freundschaft, die Du mir bewiesen hast. Gott erhalte Dich unseren beiden Völkern und dem europäischen Frieden zum Nutzen noch recht lange. Tausend Grüße vo» der Kaiserin. — Kaiser Franz antwortete: Die erste Zeit nach meiner Rückkehr aus Miramare gehört der Erfüllung der Herzenspflicht, Dir für Deine erneuten Glückwünsche mit gleicher Innigkeit zu danken und Dich zu bitten, meiner treuen Freundschaft ebenso versichert zu sein, wie ich der Deinen unter allen Verhältnissen fest vertraue, überzeugt, daß unser unerschütterlicher Freundschastsbund den Frieden sichern und dem Reiche Segen bringen werde. Die Kaiserin erwidert die Grüße auf das herzlichste. — Der Kaiser wird, wie der „Sporn' mitteilt, das Protektorat über den Verband deutscher Reiterund Pferdezucht-Vereine, welches Allerhöchstderselbe noch als Prinz übernommen hat, auch nach der Thronbesteigung fortführen. — Arn 16. d. Mts. wird im Konzerthaus zu einem wohlthätigen Zwecke eine eigenartige Matinee und zwar in Gegenwart des Kaisers stattfinden. Die bereinigten Trompeter, Cornettisten, Waldhornisteu, Posaunisten, Tubaisten und Pauker zu Berlin, werden zur Huldigung für Se. Majestät und zugleich zur Fortentwickelung der höheren Militärmusik aufführen: „Kaisergruß", Auszug für Trompeten und Pauken; Prolog; Choral: ■p—■ teilen, daß Falkenberg gestorben ist;'ei» Herzschlag hat plötzlich seine» Tod herbeigeführt. Da ich die mir zngefallene» traurigen Pflichten so schnell wie möglich erledige, werden wir morgen mit der Leiche nach Düsseldorf abreisen, um sie in der dortigen Familiengruft beizusetzen. Teile dies Alles Walther mit, der ja bei Dir ist »nd über dessen Abreise zur Beerdigung seines Vaters ich noch näher be> stimmen will.
Du «hälft von hier ans nur »och einen Brief, teuerste Elisabeth, und zwar aus Düsseldorf. Laß mich dort Nachricht von Dir vorfinden, nach der ich mich sehe, doch steht es hoffentlich gnt mit Dir »nd unserem Kinde. Meine Rückkehr kann ich noch nicht bestimmen; ich muß noch vorher KarolinenS Ange« legenhetten ordnen. Sie ist durch den Tod ihres Mannes schwer getroffen und weist jeden Trost zurück. ES iß auch für sie und den Knaben ein unersetzlicher Verlust, benn es ist sehr ttanrig, daß Kaltenberg in der Kraft seiner Jahre Hot sterben müssen, fitzt, wo er besser als bisher für Weib und Kind sorgen konnte.
Weiteres nicht »ehr für heute, meine geliebte Elisabeth, nur bitte ich Dich noch inständig, stets Deine Gesundheit im Ange zu haben, damit wir nuS wohlbehalten Wiedersehen. Küsse unser teures Kind von mir und sei herzlich gegrüßt von ,
Deinem Irenen Gatten Gustav.'
Zwei Wochen »ach Ankunft dieser Briefes ttaf Eschenbach wieder in der Billa ein und ward von seiner Gattin, seiner jubelnden kleine» Tochter und bet Gerichts!Stin Waldheim begrüßt, welche einige Tage früher angelangt wat. Er war glücklich, bte ©einigen im besten Wohlsein zu finben, er selbst hatte mtt bet Schwester eine schwere traurige Zeit durchlebt.
Der nächste Tag war ein ttflber Augusttag; in dichten Tropfen fiel der Regen zur Erde nieder und hüllte die Gipfel der Berge in feuchten Nebel ein, während der Wind sausend durch die hohen Laub-
Ablehnung angeblich arbeiterfreundlicher Anträge net1 ®toff Zur Erregung von Unzufriedenheit und zur ——i Verhetzung zu gewinnen. Wir sagen „angeblich'
(731 »ach der Richtung der Beseitigung von Unzufriedenheit Ulf, eit der bestehenden Gesellschaft-- und Staatsordnung
*"Erscheint täglich außer en Werktagen nach borm- und, 1«**♦!**♦*♦.*.
t jtt tSK«» E&KwSWÄ ,n™ T,T®t?lxr9' _ U & MUtwvch, 12. Dezember 1888.
arn.j Verbündeten Regierungen haben nicht nur in der sirwa age eine hervorragende Masse von Arbeit und
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„Ein feste Burg' ; Chor aus „Iphigenie in Aulis" von Gluck: „Welche Schönheit, welche Majestät"; Marsch von Friedrich dem Große», „Deutsche Kaiserhymne" von Kosleck. In dem von Trompeten und Pauken auszuführenden „Kaffergruß", inwelchem Kammermusiker Albert Schulz als Solist wirken wird, sind die Trompeten sämtlich mittelalterliche Feldtrompettn, die den modernen Instrumenten an machtvollem Glanz des Tones wett überlegen sind; ein darauf folgender, von Professor Märcker gedichteter Prolog wird VM Kollegen Königsberg gesprochen werden. — Es handelt sich also um eine künstlerische Neubelebung historischer deutscher Kriegs- Uniform, ein medaillenförmiges Ordenszeichen tragen, Musik, an der bekanntlich Se. Majestät ein lebhaftes persönliches Interesse nimmt und an welcher jeder deutsche Mann seine Freude haben wird. Nur der Unverstand und die hämische Gesinnung der demokratischen Organe hat dieser Sache wieder eine ganz ungeziemende Deutung geben könne», als habe der Kaiser gewissermaßen eine „Posaunenhuldigung" für sich bestellt. Die Huldigung ist selbständig aus dem Kreise der Beteiligten hervorgegangen. — Die „Nordd. Allgem. Ztg." bezeichnet die Mitteilungen der Londoner „Financial News", es kerbe in Berlin ein Plan ausgearbeitet, dahingehend, das türkische Reich unter Kuratal zu stellen, füx vollständig aus der Luft gegriffen. In amtlichen Kreisen sei von einem so unsinnigen Plane absolrck nichts bekannt und wenn gar noch hinzugefügt werde, daß dieser Plan von dem Fürsten Bismarck ausgegangen sei und begünstigt werde, so sei das nichts als eine dreiste tendenziöse Erfindung, welche lediglich bezwecke, in Konstantinopel durch lügenhafte Unterstellungen womöglich Verstimmungen gegen Deutschland zu erregen. — Die Weihnachtsferien des Reichstags werden, wie wir hören, am 15. Dezember beginnen und bis zum 8. Januar 1889 dauern. In der laufenden Woche soll jedenfalls noch das Genossenschaftsgesetz in erster Beratung erledigt werden und der Handelsvertrag mit der Schweiz die erforderlichen drei Lesungen passieren. Auch waltet die Absicht vor, die beiden Wahlprüfungen, welche n^ch ausstehen, nämlich der Abgg. Dr. Götz und Webski, deren Gültigkeit bekanntlich die Kommission beantragt, noch vor den Ferien im Plenum zu erledigen. Der Antrag Windthorst (betr. die Sklavcreisrage) wird vermutlich in der zweiten Hälfte dieser Woche zur Beratung kommen.
— Aus juristischen Kreisen schreibt man ter „Köln. Ztg." „Ganz eigentümliche Sitten scheinen sich in unserem Rechtslrben einbürgern zu wollen.
Man beginnt Rechissälle, über welche die Untersuchung noch anhängig ist, zum Gegenstand einer eingehenden Darstellung zu machen, man sagt, noch bevor der mit der Sache befaßte Gerichtshof in die Verhandlung derselben eingetreten ist, mit Bestimmtheit : so und nicht anders müsse die Entscheidung erfolgen und ein anders lautendes Erkenntnis bedeute eine Rechtsverletzung. Noch ist nichts darüber bekannt geworden, wie wett die Untersuchung gegen Geheimrat Geffken gediehen ist, man weiß nicht, ob bte Anklage sich auf die Paragraphen des Strafgesetzbuches über Landes'errat, über Beleidigung Verstorbener oder nur aus das Urheberrechtsgesetz stützen ibirb, und dennoch hält man es für taktvoll, breite juristische Erörterungen darüber anzüstelltzfi, wie der Prozeß ausgehen und bas Reichsgericht entscheiden wird. Ob dies nun in einer Zeitschrift ohne Nennung des Verfassers geschieht, wie jüngst in her „Gegenwart*, Wr- ht rüftr'Schrift W 40 Seiten, wie in der soeben ausgegebenen Broschüre des Berliner Rechtsanwalts Dr. Greiling, »ir sind der Ansicht, daß eine solche vorzeitige Kritik durchaus unstatthaft ist und nur den Eindruck erwecken kann, als wolle man einen gewissen Einfluß auf die Meinungsbildung des Gerichts ausüben. In England ist ein solches Vorkommnis einfach unmöglich, jedermann hat dort die Überzeugung, daß eine Breittretung eines Rechtfalles. vor der Verhandlung sowohl für die Sache selbst, wie für das Ansehen der Justiz nur nachteilig fein kann, und hütet sich deshalb sorgfältig, davor, sich eines solchen Verstoßes schuldig zu machen. Als ob es mit der Kritik nicht Zeit hätte, bis das Urteil gesprochen wäre? An der Rechtsprechung Krittk, auch scharfe Kritik zu üben, kann niemand verwehrt sein, und keines Gerichtshofes Urteil steht so hoch, daß es von derselben befreit wäre, aber unzulässig ist es, mit kritischen Leistungen in de» Gang des Verfahrens einzugreifen. Als vor einigen Jahren der Minister von Puttkamer während des Prozesses Lieske in Frankfurt im preußischen Abgeordnetenhause die Behauptung aufstellte, daß der Mord des Polizeirats R. Rumpff ein Werk des Anarchismus sei, wurde diese vor dem Urteil geäußerte Meinung gemißbilligt und als eine unstatthafte Einwirkung auf den schwebenden Prozeß betrachtet. Was dem einen recht, ist dem andern billig. Die kritischen Geister sollten ihrem Drange, die Welt über den juristisch nicht ernmal besonders interessanten Fall aufzuklären, etwas zähmen und bis zu der Erledigung seitens des Gerichtes verschieben."
»Darüber ist »och nichts bestimmt," entgegnete ihr Gatte, „benn hinsichtlich eines Vorschläge», de» ich ihr in biefer Beziehung wachen wollte unb, toie ich meine, eigentlich machen muß, bedarf c8 auch Deiner Zustimmung."
„Meiner?" unb Elisabeth blickte ih» überrascht e».
/ 3a, Elisabeth, denn ich wollte ihr in unserm Hanse in der Stadt, das mir ja kaum zur Hälfte benutzen, eine Wohnung anbieten, wodurch ihr schon die jährliche Miete erspart würde!"
„Unb hast Du geglaubt, Gustav, ich könnte mit diesem Vorschlag nicht einverstanden sein?" entgegnete Elisabeth, die nur nicht mit ihrer Schwägerin unter einem Dache zu wohne» wünschte. „Wird aber auch Karoline hierher kommen wollen!"
„Ja, da» glaube ich, denn sie hat für ihre Vaterstadt stets eine große Vorliebe gehegt, und besitzt auch dort noch viele Freunde unb Bekannte."
»So will ich ihr den» die Wohnung anbieten, wenn eS Dir recht ist. Jetzt muß ich zur Stadt und werbe wohl erst spät toieberfommen, sorgt also nicht »etter für mich!"
„Deine Corresponbenz hat sich wohl sehr gehäuft?" fragte bte Rätin, welche ihren Schwiegersohn sehr ver» Hubert fand.
„Ja," erwiederte dieser mit düsterer Stttn. „Nach der langen Abwesenheit habe ich mehrere wichtige GeschäftSaugelegenhette» zu ordnen."
Er traut hastig de» Kaffee, welchen Elisabeth ihm reichte, küßte sie unb sein Kinb unb nahm mit gewohnter Herzlichkeit von ber Rätin Abschieb.
Dan» stieg er in seinen Wagen, drückte den sorgenschweren Kopf in die Kiffen unb fuhr zur Stadt.
„Gustav hätte sich heute schonen sollen," sagte bte Mtt», al» sie mit Elisabeth allein war. „Er sieht o angegriffen und verstimmt au», wie ich ih» »och nie gesehen!"
A (Fortsetzung folgt.)
(732 met. prl Weis imt, bilder ftuj lellung. huachl,
(748 ein. len mej Ansich
M mbeitersreundlicher Anträge, denn in Wahrheit dienen diejenigen den Interessen der Arbeiter so 10-Pß schlecht als möglich, welche das Erreichbare durch Put! die Aufstellung unerreichbarer Vorschläge gefährden.
• frait ümgekehrt darf derjenige den Anspruch wirklicher cisch Mrbeitersreundlichkeit erheben, welcher mit weisem
a|||| eiben bieten den Vorteil, entweder dem Zuftande- 1 Minen der Vorlage und damit einem Werke, das, —— eie segensreich es für die Arbeiter sein mag. den
L. zem für die Majori» kett» wärmeres Gefühl auf» reppcü »»wen wollte.
; Unb biefe Ahnungen betrogen sie nicht. Zwei M«e nach seiner Abreise schickte ihr Gatte ein Tele- »omm, in welchem er ihr den lebensgefährlichen Zastand seines Schwagers anzeigte, und wiederum
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: bc gewiesen, der für seine einzige Schwester eine oder Lterrme Zuneigung empfand, während leider in ihrem