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668 SSchcntliche Beilagen: Kreis-Blatt fiik die Kreise Marburg Md KirchhaiE L Illustriertes SonnttasblM ;£cretr » hrtHdito <nX»'V ttdöät «p-2) . «kvchitdMk Markt SL. »UncktÄt,-Druck und Brrwz von S,°tz.Fua. »pch. . rouliog. Lmü'.uktt na nrstear sdlsrnd , chvmry Arlo;,ck mm

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Seite darauf aufmerksam genunht worden, daß rtzr* Anwesenheit in Deutschland nicht erwünscht ist. Wn hoffen, sie werden sich dßestnr berechtigtes Wunsch

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meinem Kinde und meiner Zugleich aber möchte ich Wölf Uhr der Wagen zu

nicht zur Stadt?* fragte

ms, «em auch rügt. rrs- !aten ohen

Selbstverwaltung bem Ausschuß -

»Nein, nein, Elisabeth, ich will dergleichen nicht töten, mich auch hier keine» trüben Gedanken hin­kten, sondern will mich deS Beisammenseins mit *uch freue», nachdem ich wochenlang die Kranken- kärteri» meines oft sehr verdrießlichen Mannes ge- kfen bin und nebenbei noch mancherlei Sorgen Schabt habe!'

»Sorgen? fragte teilnehmend die jüngere Frau, welche solche ebenfalls aus früheren Togen kannte, «ujenigeu ihrer Schwägerin aber nicht gut be­reifen konnte.

Ä »Gewiß', erwiderte Karoline, »denn meines «iavncs Gehalt ist nicht groß und die Zinsen meines "Spitals sind nicht bedeutens Dazu ist in Düffel- *Otf das Leben sehr teuer und weil wir einmal ^dlsgemäß leben müflen doch Gustav wird Dich

iberuj chenket dürfet

Berlin, 6r;'$)e^' Das Schr^, 'ArHstrRihes . Majestät der Zkönig von Portugal dem Kaiser Jh. Soff»« ,inn OK, vor, nftoirfj- h,«

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nig von Preußtü, mein' güttr Bruder und Freund!

sein,, und fif.. würden von Glück zu sagen haben, wann sic. den Wutausbrüchen des französischen Pöbels mit heiler Haut entgangen wären. Franzöfifchc Offiziere sind, wie wir wissen, von'maßgebender

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wohl einigermaßen über die Berhältuiffe orientiert haben, zumal er mich noch kürzlich mit einer be- dkUtenden Summe unterstützt hat.'

»Nein, Karoline, dergleichen teilt Gustav mir nicht mit', antwortete Elisabeth, wenngleich er mich wohl in seine Geschäfts-Angelegenheiten einweiht, damit ich im Falle eines unvorhergesehenen Mißgeschicks*

»Schon wieder Mißgeschick!' rief verdrießlich die Majorin.Ihr werdet noch so lange darüber sprechen, bis Ihr es wirklich Herbeigernfen! Schweigen wir lieber von dergleichen, Elisabeth, und plaudern wir lieber von Deiner Heimat, wohin ich gern einmal zurückkehreu möchte. Wie geht es Deinen ehemaligen Vormündern und ihren Familien?'

»Sehr gut, doch beschränken sich diese Familien nur auf die Frauen', entgegnete lächelnd Elisabeth, »und mit diesen werden sie uns im Laufe des Sommers besuchen!'

»Und Doktor Stein?' fuhr die Majorin mit einem forschenden Blick, den Elisabeth gewahrte, aber nicht zu deuten vermocht, fort: »Ist er schon verheiratet?'

»Er hat als anerkannt tüchtiger Arzt bereits eine ausgedehnte Praxis und so hat auch im Frühling seine Hochzeit stattgefunden", erwiderte darauf Elisa­beth ihrer Schwägerin. s

»Miklich?' fragte diese voll Jutereffe,hat er eine reiche Frau bekommen?'

»Nein, ihre Eltern find kaum vermögend zu neunen. Sie ist die einzige Tochter des wegen Kränklichkeit längst pensionierte» Hauptmanns Roche und eine Jugendfreundin von Hermine und mir.'

»Also auch wohl eine Jugendfreundiu von Doktor Stein", sagte die Majorin lächelnd nud mit merklicher Betonung. »Da hat also doch einmal eine Jugend­freund schäft zum Bund fürs Leben geführt!'

»Ja", erwiederte Elisabeth ruhig, »fie haben sich lange mit stillschweigender Billigkeit der Eltern geliebt, doch konnte Doktor Stein nicht frühem» eine eheliche Verbindung denken!'

Deiner Verfügung ist.' »Begleitest Du «ich die Majorin.

kleine» Erdteil, welches ihre Mutter hinterlassen wird, ein sorgenfreies Leben fichern. Stirbt übrigens ihre Mutter, so geht sie als Tochter M der meinigen, was auch von der Doktorin Stet» so bestimmt ist!"

»DaS find ja sehr interessante Neuigkeiten ans Deiner Vaterstadt", antwortete anscheinend freundlich die Majori», »und man sollte wahrscheinlich Fräulein Steinum so treue fürsorgendeFreunde beneiden! Aufrichtig gesprochen aber wmrderts mich, daß sie von Euch eine solche Summe angenomm.n.'

»Es hat auch Mühe nud Unterredung genug ge­kostet, sie dahin zu bringen", entgegnetehieraufElisabeth, »doch nun, Karoline, habe ich Dir vo» meiner Vater­stadt und meinen dortigen Freunden genug erzählt, und eS wird Zeit, mich nach Haushaltung, umznseheu.

Dich erinnern, daß nm

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[Nachdruck Oerböten.]

Die Villa am Rhein.

Original-Novelle von Mary Dobson.

(Fortsetzung.)

»Wahrlich eine lächerliche Bemerkung von Gustav!' lederte die Majorin. »Welche Unfälle meint er

u etwa? Glaubt er, die alte Firma Eschenbach, schon mein Großvater vertreten, könne einmal zu ude gehen?'

»ES sind schon eben so alte Firmen durch nn» dsrhergisehenes Mißgeschick gesunken.'

»Unser alte Name aber sinkt nicht!' antwortete

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in Zukunft gefügiger zeigen, als dies seither ge-, schehen ist. Man schreibt demHann. C.: hie- Nachricht, daß Premierleutnant Wißmann zum Kanzler berufen sei. um über die Emin -- Pascha/ Expedition Vortrag zu halten, wird zwar allgemein verbreitet, begegnet aber in ekngeweihten Kreisen manchen Zweifeln. Man bringt vielmehr den Wunsch des Kanzlers, Wißmann zu sprechen, mit den Plänen des Fürsten m der Anti-Sklaverei-Bewegung in Ver­bindung, welche infolge der Agitation des Zentrums und des bekannten Antrages eine hochpolitische Fär­bung angenommen haben.. Wie es heißt, werden zu dem Anträge des Zentrums, nych einige Verbesserungs- Vorschläge eingebracht toerben..- Die Budgetkommis­sion des Reichstags bewilligt nach Einsichtnahme der Pläne die Kosten für die Vorderseite des General- kommandogebäudes in Stettin. Anstandslos werden ferner bewilligt die Forderungen für mehrere Kasernen, Lazarette und Traindepots und Erweiterungen von Exerzierplätzen. Abgelehnt wird die Forderung für den Exerzierplatz in Altona, 400 000 Mk., als zu teuer. Von der Forderung für eine Militärschmiede mit einer Kaserne zu Frankfurt a. M. werden 30 000 Mark abgesetzt. Die Forderung von 450 000 Mk. für Ankauf eines Grundstücks für die Artillerie- Prüfungskommission in Berlin wird abgelehnt, weil der Preis von 45 Mk. für den Quadratmeter zu hoch ist. Von allen sonstigen Forderungen des

eft' »nd KHkiglWn Majestät' die chrenoberst" ist vem 4. Kavallerie-

nahme - der Aktiven Armee, dem 54., 67.,. ,144.. 86., 63. und 85. Infante!stregiment^dem ST^r. tillerieregstnrnt, dem Jägerbataillon, einer von ihnen, Herr be Kerraoul, dem Generalstabe

4. Korps an. Auch Oberst Stoffel ist neben diesen wissensdurßigen Mitgliedern her Aistiee zu nennen, nur daß der ehemckligh MMMrckftckM'^ü'stbLllli nicht seine gute KentztnA dch A>4ttßchen^auMischAl, sondern in der Nähe der Grenze historische Studien über Cäsars Krieg gegen die Germanen vornehmen wollte. Herr Obe>st Stoffel und seine jüngeren Kameraden sind höflichst gebeten woxstMAWMtz schichts- und Sprachforschungen auf anderem Boden anzus^sten, als duf dem deutschen. Deutschen Offi-

D. 'Lsstz. - M»w OMess- GrmiM König von rtugal und Algarbien. vp., seiche Esv, Kaiser-, en und Königlicheir MajdsW, W' ich 'sehr Htbe d schätzt soiele Glühen Um Etoer KajschM^r d KömMchrn Majestät Beweis 1 ct» deren Wertschätzung zu geben, >>it rich für die habene Person Eurer Kaiserlichen Md Königlichen ajestät empfinde, und zugleich von dem Wunsche seelt, das Portugiesische Heer zu ehren, indem ich

l des VorstaiH^'Mrdr etwa den OrMiixo beit' erwaltung in Preußen entsprech.' ^Diüvohl

Ausschuß wie 'bem, dlufsichtsrat.sollen Arbeit-^ a^Mrschg^'zu"gleichen Teilen angehören," r'BeiWignng wird den Wbeitnehtitttn'm1 den Schiedsgerichten gewährt. Dagegen empfiehbh. sich eine obligatprisi^ Beteiligung der Arbeitnehmer Än dem Vorstande nicht, weil die Vorstandsmitglieder' bei der Natur ihrer Geschäfte, ständig in Funktion müffen, eine solche Beteiligung aber für den Estrussarbeiter ohne. BeeinträchtiKmg-ZeiasrArbeits- thMgkeit in der Regel nicht ausführbar sein würde.

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Ar irisches Heidi♦3 fii niroisS rr

tgfment anzubieten, und hoffe ich, daß Eure Kaiser- dhe d Königliche Majestät diese als den auf- ichtigen Ausdruck meiner Gefühle Hochfchätzung mb unerschütterlichen Freundschäft annehmen werden. Sehr erhabener und sehr mächtiger Wirst Wilhelm II., ftifer von Deutschland und König von Preußen, mn guter Bruder und Freund! Unser Herr chme die erhabene Person Eurer Kaiserlichen und öniglichen Majestät in seinen heiligen und hohen Schutz! Geschrieben im Palast da Ajuda, am :8. Oktober 1888. Eurer Kaiserlichen und König- ichen Majestät guter Bruder und Freund. Lutz.'' - Wie die »Berl. Pol. Nachr." Horen, hat Se. Majestät der Kaiser die vorgeschlagenen Abänderungen

dem Reichsadler und der Kaiserkrone genehmigt DieNordd. Allg. Ztg.^ weist darauf hin, daß Nachricht von dem Auftreten deutscher Offiziere' B Spione in Frankreich eine Mythe sei, der jede, die geringste thatsächliche Unterlage fehle; sie Hrt demgegenüber mit Namen 13 französische Were der aktiven französischen Armee auf, welche » der Zeit vom 22. September bis 17. Nov. d. I. V Deutschland ausgewiese» wurden, wohin sie

eblich gekommen waren, tret Sprachstudien machen. DieNordd. Mg. Ztg.' bemerkt dazu:

ftanzösischen Offiziere, die wir namhast gemacht en, sind keine Mythen; sie gehören ohne Aus

-..Djlhelm defleu Ernennung zum Ehrenoberst des portugiefischen Kavallerieregiments ankündigte, t in wörtlicher Uebersetzung des portugiesischen liginals; .

rst Wilhe!

.1 ins?

m fftt bic gcfpaltenc Sonnabend, 8. Dezember 1888.' ' wrta. S.,BerM.'MünAoeUMln

t viz! Revamen lür dr« Zelle 25 Pfg. .. . . Daubeu.io.m Frankfurt a.«.,Berlin, Hannover.Pari».

' fassende Mitwirkung

Die Verwaltung--- wirit' durch ein Statut geregelt, welches von einer Versammlung btt Mereffenten (Ausschuß) beschlössest wikd nl^usich diefest Eusschch htchen die Jntzreffknte», welche-'vost Mi'Nränkeck- kcuse^vorMnwest gewählt' isterdMfollen^'bie-''sÄufetchK^ MrüHtWg zHitz^vntrollieren; sie können ferner dsiöll Grstchde t «Windiges Kontrollorgan' ^AirisHtsrüt) zur Seist Ms- ti*;-tobtet nicht^samstie Hev-' fönen, wüche,Ar-eittzeM istf^ Atbeiystb.met find,'

die Sicherstellung der,^cn etwa 11 Millionen Arbeitern zitzubilligenden-Ansprüche auf Alters- und Jnvalir^rwersorMng. bedarf. ?S begreiflicherweise, eijxsx großen umfangreichen Organisation.' Wenn jeder

ttdersichtlich die Majorin, der sich trotzdem ein peiu- fichts Gesühl bemächtigte, den» fie Halle außer ihrem : vSi Emder niemand, auf dessen Beihilfe sie im Falle . °er Not rechnen konnte.Weshalb also sich der- d. Gk ^chcn schreckliche Dinge vorstellen, Elisab-th, und , «u Teufel an die Wand malen, wie mein Groß- iuna d *tiet ru sagen pflegte.'

un° -* »Es ist vielleicht ganz gut, dies einmal zu ihn»', Entgegnete Elisabeth mit mehr Nachdruck, als sie bielleicht wollte. Ihre Schwäger!» sah fie forschend nnd erwiderte schnell:

Doch kann der Ausschuß guch Einzelne Arbeiter neben die Berufsbeamten, und diHMchWHWigfe^r der Arbeitgeber in den Vorstand wählen. Zur Wahrung der Jntertzffe» dts Reiches und der mitbeteillgten Jnstressen anderer Versicherungsanstalten ist ferner die Bestellung von Staatskommissaren mit weit­gehende» Befugnissen in Aussicht genommen.. Ruy entsteht die Frage, wie Zahlung der Beiträge ein­zurichten ist. Die Arbeiter wechseln häufig den Ort und' den Beruf, und so würden sie bald a« diese, bald.an jene Versicherungsanstalt ihre Beiträgt abzuführen haben. Diese sind abchk schon nach Ortsklassen verschiede», und' wenn der Kill der Rentenzahlung eintritt, würde es ungerecht sein, die­jenige Versicherungsanstalt tot der Reust zspbelasten, in welcher z. B. der Fall der Invalidität eingetreten ist, während andere Versicherungsanstalten den^Haupt- teil der Beiträge erhalte» haben. - Deshalb soll unter den verschiedenen. Versicheruugsanstolles für jeden einzelnen Fall eine Verteilung der Last, ein Ausgleich dadurch he. beigeführt werdet-.daß durch ein besonderes Rechnungsbureau, des Reichsver­sicherungsamtes ermittelt wird, mit welchem Betrage derselbe die einzelnen beteiligten Anstalten belastet. Zu diesem Zweck ist für die Ablieferung der Bch- trägx die Einführung ei»e| Markensystems unerläß, lich. Die einzelnen' VersiG'AtNgsaustalten sollest für jede in iljren Bezirken vertretene Ortsklasse

keinerlei Besuche zu machen und gehe nie ohne Ver­anlassung zu ««fern Bekannten!' 'T

»Du lebst viel zn häuslich, Elisabeths' sagte bte Majorin, die sich stets nach Veränderung sehnte und die es bereits langweilig fand, ohne Gäste stnd Be­such die Tage in der stillen Villa zu verleben, »Du sollest Gustav zu größerer Geselligkeit veranlassen» Er hat fie doch früher geliebt.'

Elisabeths Züge hatten sich leicht »»schattet, allein die Antwort blieb ihr erspart, denn die Kinderfrau brachte die kleine Hilde, welche schon von Weitem nach ihrer Mutter rief. Die Majorin begab sich in ihre Zimmer, um für die beabsichtigten Besuche ihre Toilette zu wechseln und sich in Gedanken mit bem zu beschäftige», waS fie durch ihre Schwägerin erfahre».

Von dem Major vou Falkeuberg trafen fortwährend günstige Nachrichten ein, denn'bei chem andauernd schönen Sommerwester schlug die Kur gut au, und der Arzt stellte, wenn auch nicht gänzlich Genesung so doch Erleichterung seines Leidens in Aussicht. Dies erfüllte seine Gattin mit größter Freude, welche bereits gefürchtet, daß er bei andauernder Kränklich­keit sich pensionieren lasse» müsse, was die Familie schwer treffen würde. Jetzt überließ sie sich ohne Bedenken ihrer Vergnügungssucht und nahm für sich und ihren fast neunjährigen Sohn alle Einladungen an, welche von früheren Bekannten an sie ergingen.

Eines Abends kehrte sie spät und in lebhafter Erregung ans der Stadt Mück, in der fie wieder­um ihre früheren Freuadinneu gesehen nnd begab sich zu ihrem Bruder »nb feiner Histttzl, welche sie in der Vercmda traf. Als fie in den GestchtSzügeu Brider einen ungewöhnlichen Ernst gewahrte und zugleich beim Schein der Lampe einen geöffneten Brief auf dem Tische entdeckte, ftagje. sie»,.von plötzliche» Schrecken erfaßt,

Kortsetzung folgt.)

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ftiu6K7ÜW fetthrjgfltgllarnni

i^er 7(PJahre alten Arbeiter,-pnc Lebensrente zu sicherst sd mtffsen Eikrichtunge» geschaffen werden, welche die gesammelten Beiträge zinsbar anlegen und prompte Auszahlung der Rente« bewirken. Zu letzterem Zwecke soll, wie bei der Unfallversicherung, die Post herangezogen werden, diese kann die Rente« indes nur auslege» und dient somit nur als Ver­mittlerin. Das eigentliche Organ, welches die Bei­träge empfängt und die Renten zahlt, sollen nach dem Entwurf besondere Berficherungssnstalten sein, deren Wirkungskreis sich auf bestimmte övlliche Be­zirke erstreckt. In der Regel sollen diese Bezirke, deren Abgrenzung der Genehmigung des Bundes­rates unterliegt, der politischen Einteilung der Bundes­staaten und chrer weiteren Kornniunalverbänöe (Pro­vinzen) entsprechen. Hierdurch entstehen für die Er­hebung der Beiträge sehr willkranmene Erleichterungen^ weil an jedem Orte immer nur ein einseitlicher Be­trag zu erheben sein wird. Die Organisation und Verwaltung dieser Versicherungsanstalten soll einer­seits auf freier Selbstverwaltung, andererseits auf behördlichen Grundlagen beruhen. Ihre laufenden Geschäfte sollen die Versicherungsanstalten durch öffent­liche Beamte desjenigen Staates oder weiteren Kom- munalverbandeK, für dessen Gebiet sie errichtet sind, verwalten lassen; zu diesem Zwecke führen die Be­amten in dem Vorstande der Versicherungsanstalt den Vorsitz. Im übrigen wird den Beteiligten eine um-

»Jst nicht auch für Hermine Stein ei» solcher Jugendsreund in Aussicht?' fuhr Erstere fort; was wird überhaupt aus ihr, wen» einmal ihre schDächliche Matter stirbt?'

Elisabeth sagte diese Wendung deS Gespräches nicht zu und in gemessenerem Tone antwortete sie:

»Nein, Karoline, auch ist ein solcher Jugendfreund für fie nie vorhanden gewesen. WaS übrigens ihre Zukunst betrifft, so ist diese auch ohne eine Heirat gesichert und zwar durch meine Mutter und mich.'

»Durch Euch?' fragte schnell die Majori» und ihre scharfen Züce verrieten die Gedanke», welche fie nicht auSzuspcechen wagte.

»Ja, und zwar aus nie endender Dankbarkeit gegen ihren verstorbenen Vater, wie überhaupt gegen die ganze Familie Stein. Wir haben und ich habe dabei meinen Man» zu Rate gezogen zehn­tausend Thaler für sie anlegen lassen, deren Zinsen ihr jetzt schon zu Gute kommen und die ihr mit dem

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Äjpifel V findet nur diejenige für den Bau einer 'Garnisonkirche in Straßburg L E. einen gewissen Widerspruch. » Rach »emgehender ^Mündung von leite» der' K^eyrrtc'st H^MikigirverMWuig und leb- Wter FürspraHe durch die Mehrheit der Kommis- sionsmitglieM^wird jedoch »die |ür Grunderwerh und verlangte fZumm^ Nb« M^oWiMs DGO. FNtMZoMh^spWeOrrWüWnH d«t tzcG- Ausführungy y

Äst Rücksicht darauf, daß in der heutigen Reichstaassitzung die erste Beratung des Gesetzent-

MchMditzWieW unlMMidME ficherung der Arbeiter, beginnt, dürfte es angemessen erscheinen, in nachstehender gedrängter Uebersicht ein