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Köchentliche Beilage«: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg Md Kirchhai«.

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,Nicht in dem Sinne, wie Du meinst, Elisabeth",

'uffNkeguete abwehrend ihr Gatte,doch kannst auch L Du ihnen allerdings die Sache erleichtern. Karoline lat augedeutet, mit dem Knaben, der unterdeß Ferien

^rm Wunsche entgegen sein?" fragte Elisabeth, Jtten Züge demuvgeachtet ein leiser Schatten über

>g, der aber ihre« Gatten entging.

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Pie Villa am »Hein.

Original-Novelle von Mary Dobson. (Fortsetzung.)

Den Beide«, Vater und Kind, lächelnd

hat, hierher kommen zu wollen."

LUnd Du hast doch nicht geglavbt, ich könnte

nimmt derselbe den Mund sehr voll. Ein Pariser Drahtbericht meldet darüber: Oberst Stoffel erllärt in einer Zuschrift anMatin" die dort gegebene Darstellung seiner Ausweisung aus Straßburg für richtig. Der Polizeibeamte sei in Worten zwar nicht unhöflich gewesen, doch schließe es eine schwere Beleidigung in sich, daß man ihn als Spion be­handelt und auffällig überwacht und seinem Ver­sprechen, mit dem nächsten Zuge abzureisen, nicht geglaubt habe. Er beklagt, daß die französische Regierung Frankreichs Bürger im Auslande nicht beschütze, und deutet in den Schlußzeilen, welche tiefe Erbitterung verraten, an, Boulanger werde wohl, wenn er hur Regierung gelange, Frankreichs Würde bester zu wahren misten, Herr Stoffel übertreibt einfach. Er ist keineswegs aS Spion behandelt worden, sondern hat sich einfach den be­stehenden polizeilichen Anordnungen nicht gefügt: Der Hinweis puf Boulanger und die Würbe Frankreichs, die in dem Oberst Stoffel verletzt worden ist, verleiht der Angelegenheit daher einen recht komischen Anstrich.

Ich habe wenigstens Deine Ansicht höre« wollen, ehe ich ihre Andeutung beantwortete."

Dann bitte ich Dich, sie zur baldigen Herreise aufzuforderu und ihr die Versicherung zu gebe», daß sie und ihr Sohu mir willkommen sein werden. Wer aber begleitet Falkenberg?"

Während der Reise schließt er sich einem Be- kauutev an, der sich ebenfalls nach Gastein begibt und einmal dort, wird schon sein Arzt für alles Erforderliche Sorge tragen."

Acht Tage später saßen am Morgen Elisabeth und die Majorin von Falkeuberg in der Veranda, während der schon heraugewachseue Knabe mit seinem Onkel zur Stadt gefahren war. Nachdem letztere nochmals von dem Leiden ihres Gatten gesprochen, der vorlärfig alle ihre Sommerpläne zerstört, begann sie mit einem forschenden Blick auf ihre Schwägerin:

Und nun, Elisabeth, erzähle mir, wie eS Dir ergangen ist, seit wir uuS zuletzt gesehen! Gustavs Briese find stets so wenig ausführlich und die Deinigen stets so sparsam gewesen!"

Du magst iu bezug auf meine Briese Recht haben, Karoline", entgegnete Elisabeth ruhig, deren Zuneigung zu ihrer Schwägerin keine Fortschritte gemacht,denn ich war in der letzten Zett sehr tu Anspruch genommen."

Das begreife ich nicht; eine reiche junge Frau hat niemals Zeit zn verlieren", erwiderte mit.einem Anflug von Neid die Majorin.Die große Stadt bietet der Vergnügungen so viele und auch die Wintergesellschaften wüsten erwidert werden."

Dazu haben wir unserer sehr häuslichen Lebens­weise wegen kaum Veranlassung gesunden", antwortete Elisabeth kühl.Die Kleine, welche vielfach ge­kränkelt, hat wich sehr beschäftigt."

Du hast für sie doch eine Wärterin?"

Die ich aber selten mit meinem Rinbe außer Augen laste I"

Da8 könnte ich nicht durchführe», wich über- Haupt nicht zur Sklavin meiner sogenannten Pflichte»

günstige Finanzlage des Staates, welche es schon im vorigen Jahre zuließ, für die unmittelbaren Staatsbeamten zu demselben Zwecke eine ungleich höhere Summe aufzuwenden, hoffen wir aufs zu- versitchlichste, daß es diesmal möglich sein werde, die obige Summe für dir Hinterbliebenen der Volks- ichullehrer in den Etat einzustellen.-

Dem deutschen Reichstage ist seitens deS deutschen Aerztevereinsbundes eine Reihe von Petitionen zugegangen, welche sich auf das Krankenkaffengesetz, die Altersversicherung und den Verkehr mit Ge­heimmitteln beziehen. Die erste dieser Petitionen verlangt, daß der freiwillige Beitritt nicht Ver­sicherungspflichtiger Personen zu den Gemeinde- und Ortskrankenkaffen nur denjenigen gestattet werde, deren steuerpflichtiges Einkommen nicht über 2000 Mk. beträgt. Andere Anträge sind auf die authentische Erklärung des Gesetzes gerichtet, daß die durch dasselbe gesicherteärztliche Behandlung- die Be­handlung durch einen approbierten Arzt bedeute und somit Laien und Kurpfuscher von der Behandlung der Versicherten ausgeschlosten seien. Ferner soll ausgesprochen werden, daß die Krankenunterstützung mindestens mit dem Ablaufe der dreizehnten Woche seit Beginn der Gewährung des Krankengeldes endige, ferner, daß auch bei selbstverschuldeten Krankheiten immer die vollen Kastenleistungen gewahrt werden muffen. Der Aerztevereinsbund spricht sich dann gegen einen Beschluß des Vereins zur Wahrung der wirtschaftlichen Interessen von Rheinland und Westfalen und des Düffeldorfer Krankenkastentages aus, welcher besagte:Das Krankenkassengeld kann ausnahmsweise in Fällen schwerer Verletzung oder schwerer Erkrankungen auch für die drei ersten Tage der Erwerbsunfähigkett gewährt werden", und will an den ersten drei Karenztagen festgehalten misten. Endlich lautet der letzte Antrag der Petenten:Die bisher von der Verabreichung freier ärztlicher Be­handlung und Arznei entbundenen Kassen wie die freien und eingeschriebenen Hilfskasten sind gesetzlich dazu anzuhalten." Die Anträge des deutschen Aerztevereinsbundes zum Gesetzentwürfe über die Alters- und Invalidenversicherung der Arbeiter lauten: 1. Im Interesse der sozialpolitischen Gesetzgebung sowohl wie der Versicherten ist die Alters- und Invalidenversicherung im Anschlüsse an die Kranken­versicherung einzurichten. 2. Neben der vollen Invalidität muß auch eine teilweise anerkannt werden. 3. Jede ärztliche Bescheinigung, die zur Feststellung einer Invalidität gefordert wird, kann nur von einem approbierten Arzte ausgestellt sein. 4. In der Ver-

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igenblicke zusehend, sagte dann Elisabeth:

.Hast Du mir heute nichts Neues zu erzählen, nstav?"

,DaS habe ich allerdings*, erwiderte er, »und eine Mitteilung bedarf sogar einer eingehenden esprechung."

Hast Dn Briefe erhalten?" fuhr sie schneller «t.Vielleicht gar von meiner Mutter?"

Q£>ebttion: Markt 2L Sebtftion, Druck und Verlag ernt Joh. la«. Koch.

Berlin, 5.Dez. Der Kaiser, welcher gestern Staatsminister Grafen Bismarck zu längerem {trage empfangen hatte, machte heute mittag um Uhr wiederum eine Spazierfahrt. Um 411» Uhr te die heute eingetroffene Kaiserin Augusta dem jserlichrn Paare einen Besuch. Drei Mit- cr des geschäftsführenden Ausschusses des preu- n Landes-Lehrervereins haben vor kurzem dem rn Kultusminister in einer besonderen Audienz Wünsche der preußischen Volksschullehrer inbezug nf die Versorgung ihrer Witwen und Waisen vor- agen. Im Verlause der Unterredung ist dem Minister auch mitgeteilt worden, daß der ästssührende Ausschuß damit beschäftigt sei, ftisches Material zu sammeln, um dasselbe zur ründung jener Wünsche in einer besonderen Denk­est zu verwerten. Tie kleine Broschüre ist vor scher Zeit sertiggestellt und zunächst dem Herrn Minister übermittelt worden. Nach Zusammentritt Landtages soll auch jedem Mitgliede desselben Exemplar zugestellt werden. Jetzt wird die kschrift den einzelnen Zweigverbänden des preu- n Landes-Lchrervcreins übersendet: Die Schrift itelr sich:Die Versorgung der Witwen und isen der preußischen Volksschullehrer. Entwicke- g, Unzulänglichkeit und Wünsche für die Beffer- altung derselben." Die im dritten Teile der Schrift gesprochenen Wünsche der preußischen Volksschul- er sind folgende: 1. Erhöhung der Witwenpension 400 Mk., 2. Gewährung eines Zuschusses von Mk. für jede Halbwaise, 3. Erlaß der 25 Prozent besserungsgelder, 4. Erlaß der laufenden Jahres- räge. Auf den letzten Punkt scheint es den rern übrigens am wenigsten anzukommen; es itzt in der Schrift:Dabei wollen wir es aber «ht unterlassen, zu betonen, daß uns die Erfüllung ersten drei Bitten, die Linderung der Not ; »serer Witwen und Waisen und die Aufhebung er außerordentlichen Beiträge, am höchsten steht." «blich werden noch die Summen berechnet, welche k Gewährung dieser Wünsche dem Staate kosten >ürde. Danach würde aus der Erhöhung der Witwen- iensionen und der Gewährung von Waisengeldern i der gewünschten Höhe eine Mehrausgabe von 176 000 Mk. erwachsen. Würden außerdem noch i sämtlichen Beiträge erlassen, so würde sich diese «mme noch um 1200 000 Mk. erhöhen, also 37 6 0 00 Mk. betragen.Im Hinblicke" so kißt es am Schluffe der Schriftauf die

waltung der nach Krankenkassenverbänden einge­richteten Verficherungsanstallen für die Alters- und Invalidenversicherung soll ein Arzt als Mitglied sein. 5. Zu einer Vorberatung des Gesetzentwurfes der Alters- und Invalidenversicherung sollen durch Vermittelung des Geschäftsausschusses des deutschen Aerztevereinsbundes ärztliche Vertreter hrnzngezogen werden. Die bezüglich der Geheimmittel ausge­sprochenen Thesen des Aerztevereinsbundes, welche in einer Eingabe näher begründet werden, sind die folgenden: 1. DaS öffentliche Ankündigen und Anpreiseil von sogen. Geheimmitteln ist, auch wenn deren angebliche Zusammensetzung bekannt gegeben ist, zu verbieten. 2. Der Verkauf sogen. Geheim­mittel außerhalb der Apotheken sollte noch voll­ständiger eingeschränkt werden, als es bisher durch die kaiserliche Verordnung vom 4. Januar 1875 geschehen ist. 3. Es find nnzweideutige gesetzliche Bestimmungen notwendig, welche verhüten, daß der Geheimmittelhaudel in den Apotheken uneingeschränkt im Wege des Handverkaufes sich breit macht. 4. Es ist notwendig, diese Bestimmungen auch auf den Großhandel mit sogen. Geheimmitteln auszudehne».

Stuttgart, 5. Dez. Der Schluß des Land­tages erfolgt am Freitag. Prinz Wilhelm hält die Thronrede in Vollmacht des Königs. In der heutigen Sitzung beider Kammern gab der Ministerpräsident v. Mittnacht eine Erklärung ab, betreffend die Re­vision der Verfassung, insbesondere die veränderte Zusammensetzung der Stände - Versammlung. Die Regierung suchte sich im Februar eine vorläufige Orientierung zu verschaffen mittelst Besprechungen mit Vertrauensmännern aus beiden Kammern. Die Regierung war bereit, eine Verständigung darin zu suchen, daß die Vertreter der Ritterschaft, der Geist­lichkeit und der Universität in die Kammer der Standesherren aufgenommen würden und das Ab­geordnetenhaus ein anderes geeignetes Element dafür erhielte. Der Vorschlag der Regierung, 22 Ab­geordnete durch die Höchstbesteuerten und zwar je einen auf 1000 Wahlberechtigte wählen zu lassen, sand nicht die Zustimmung der Vertrauensmänner. Diese schlugen vielmehr vor, 17 Abgeordnete eben­falls durch die Hvchstbesteuerten, jedoch je einen auf 500 Seelen wählen zu lassen. Die Erhebungen waren ungünstig, indem sie eine sehr ungleiche Ver­teilung des Vermögens in den verschiedenen Berufs- klasscn ergaben. Die Regierung mußte deshalb diesen Vorschlag für unannehmbar erkennen.

Straßburg, 4. Dez. Ueber die von hier er­folgte Ausweisung des französischen Oberst Stoffel machen", erwiderte mit leichtem Spotte die Majorin. Doch darin hat jeder seine eigenen Anfichten und ich würde wohl anch die Deinigen nicht bekämpfen können!"

DaS glaube ich selbst nicht", entgegnete Elisabeth mit seinem Lächeln.

Sprechen wir also vo» etwas Anderem und sage mir, wie sich Deine liebe Mama befindet, vo» der ich seit der Taufe nichts mehr gehört."

Meine Mutter befindet fich wohl, sehr wohl sogar uud der zweite Winter iu Italien htt ihr viel Genuß gewährt, denn sie uud Heimiue habe», nach­dem fie die Doktorin Stein iu der Nähe von Palermo untergebracht, mehrere der größeren Städte Italiens besucht!"

Mich wundert, daß die Doktorin Stein für fich und ihre Tochter einen so teueren Aufenthalt zu be- zahleu vermag", konnte die Majorin fich nicht ent­halten, zu sagen.

Steins find nichts weniger als wohlhabend", unterbrach Elisabeth uud gab den forschenden Blick ihrer Schwägerin ruhig zurück,allein meine Mutter und ich, die wir iu früheren Jahren von der Familie sehr viel Liebe und Güte erfahre», versuchen uns dankbar zu erweise» und die leidende Frau ihren Kindern zu erhalten, obgleich ihre Krankheit bedenk­liche Fortschritte macht!"

Die Majorin enthielt fich jeder Bemerknng, be. dauerte aber stillschweigend, daß ihre Schwägerin »ach Belieben über die Zinse» ihres Vermögens ver­fügte und diese für ihre Freundinnen verausgabte.

Freilich wußte fie, daß ihr Bruder jede Ein­mischung abgelehot, wenngleich fie überzeugt war, daß Elisabet es ihm mitgeteilt. Nach einer Pause, in der Elisabeth »ach dem Garten zn ihrem Kinde htnüberblickte, fuhr die Majorin fort:

.Ich habe erwartet, Deine Mutter würde einmal ihre» Aufenthalt verändern uud hierher kommen."

DaS wird meine Mutter nie thuu", unterbrach Elisabeth, .und ich wünsche es ihretwegen auch kaum.

Airsttm-.

Wien, 5. Dez. DerPolittschen Korrespondenz­zufolge erhielt der Kaiser anläßlich seines Regierungs- Jubiläums auch von dem Zaren und dessen Familie, der Königin von England und dem Sultan außer­ordentlich warme Glückwunsch-Telegramme, welche er herzlichst ertoieberte.

Paris, 5. Dez. Die betreffende Kommission der Deputiertenkammer erteilte die Ermächtigung zum gerichtlichen Einschreiten gegen den Abgeord­neten Wilson. Zur Prüfung des vom Finanz­minister eingebrachten Gesetzentwurfs, betreffend die Einkommensteuer, wurde eine Kommission ernannt; die große Mehrheit derselben ist gegen den Entwurf.

Athen, 5. Dez. Die Kammer beendete die Be­ratung der Finanzpolitik der Regierung und nahm mit 85 gegen 84 Stimmen ein Vertrauensvotum für das Ministerium an.

Washington, 5. Dez. Der Bericht des-Schatz­sekretärs Fairchild konstatiert, daß am 29. Sep­tember 1888 in der Staatskasse ein Ueberschuß von 96 444 845 Dollars vorhanden gewesen sei. Der Ueberschuß würde am 30. Juni 1889, wenn nicht mehr Obligationen angekauft würden, voräussichtlich 127 000 000 Dollars betragen. Unter Zugrunde­legung des gegenwärttgen Standes der Einnahmen dürfte der Gesamtüberschuß am 30. Juni 1889 228 Millionen betragen, die man während der

3» ihrer Vaterstadt hat fie ja einen Kreis alter und neuer Bekannten, denen sie mit vieler Zuneigung auhäugt; fie bewohnt das wieder erworbene Haus ihrer Eltern, welches fie nach ihrem Geschmack hat einrichten lassen!"

Dadurch aber fiehst Du Deine Mutter seltener", unterbrach Frau von Falkenberg,indem die Euch trennenbe Entfernung ziemlich weit ist."

.Dem müssen fich viele Töchter und Mütter fügen", entgegnete ruhig Elisabeth. .Meine Mutter ist, wie Du auch weißt, auf der Rückreise nach Italien hier gewesen und wird vor Herbst noch auf einige Wochen wiedetkommen. Und falls sie nicht verreist, gehe ich zu Anfang des Winters auf einige Zett mit Hilda zu ihr."

»Gustav wird Euch doch nicht allein reise» lassen?" fragte die Mojorin, welche sich plötzlich erinnerte, daß Doktor Stein Helbert Wendtoiffs Freund sei und gewiß mit ihm in Briefwechsel stand.

.Er wird uuS abholeu", erwiederte die jüngere Fran.Du begreifst wohl, daß ich teilweise in Geschäfts - Angelegenheiten hiuübergehe, die fich iudeß auch brieflich eiledigen lassen."

Du glückliche Frau!" rief mit erzwungenem Lächeln ihre Schwägerin. .Wenn ich doch auch ein großes selbstständiges Vermögen zu verwalten hätte! Aber Elisabeth fügte sie ernster hinzu, wäre eS, um die Sache zu vereinfachen, nicht richtiger, Gustav übernähme die Verwaltung der Gelder, die doch auch nach und nach zu einem beteuteuben Kapital Herauwachsen. Schon Deines Kindes wegen1"

«Gerade unseres Kindes wegen habe ich vor einiger Zeit mit ihm darüber gesprochen", entgegnete Elisabeth und richtete zugleich einen ernsten Blick auf ihre Schwägerin, welche bei jedem Zusammensein auf ihr Geld hiuwieS. .Er will aber nicht darauf eingeben und HLlt cs sogar für besser, daß daS Geld bleibt wo eS ist, um bei etwaigen Unfällen, die auch ihm zustoßen können, mich nicht mit hineiuzuziehen."

(Fortsetzung folgt)

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W»«* «Wn die toetitiraT ©Ütte£.Ei sowie d. Aimoncrn-Bureank von Haasenstein nnd Logier

Jahrgang.

m Krankfnrt a.Lettin, Hannover. Patt».

Nein, liebes Kind, Tu weißt ja, daß alle Briefe 118 Deiner Heimat hierher kommen! Meine Schwester »ber hat geschrieben."

FalkenbergS Krankheit hat fich doch nicht ver- slimmert?" fragte Elisabeth besorgt.

Seiber ist das der Fall!" entgegnete ernst ihr

-atte.Der Rheumatismus hat in bedenklicher U Seife angenommen und fein Arzt rät ihm, so bald die möglich »ach Gastein zu gehen."

Hat er sich dazu schon ensschlossen?"

.Die Pflicht gegen Fra» und Sohn, die fein irbniPob nur mit sehr bescheidenen Mitteln zurücklassen bürde, zwingt ihn dazu. Die unerwartete Ausgabe Ä» zwar für seine Verhältnisse eine sehr bedeutende Hb ich muß ihm zu Hülfe kommen."

|(H| SRaun ich Dir darin nicht beistehen?" fragte w Ügeinb und unter leichtem Erröten die junge Fran.

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Erscheint täglich außer en Werktagen nach beim- und .

Feiertagen. ONartal-Abonnements-PreiS bei der Sipe- wt-HWUTCU .

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r. wlÄÄ bMe Freitag, 7. Dezember 1888.

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