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,kK,-j>er Minister nicht sür zulässig, daß seitens der

-BersitältungSbehörden ein Einschreiten gegen die Bei-

ift nur gegen die Einfuhr von Kriegsmaterial und die Ausfuhr der Neger gerichtet und beginnt am 2. Dezember. Vor einiger Zeit hat das Naum­burger Oberlandesgericht ein Urteil erlassen, wonach die einer Innung nicht angehörcnden Handwerker Ächt berechtigt sein sollten, den Meistertitel zu führen. DemHannov. Kour." zufolge hat sich der Handcls- Ninister in einem Erlasse vom 2. d. M. dahin aus­gesprochen, daß er den Ausführungen des Naum- durger Erkcnntnistes nicht beizutreten vermöge. Der Inhalt des Berichtes der Reichstagskommission vom 16. Mai 1881 über den Entwurf eines Gesetzes, betreffend die Abänderung der Gewerbeordnung, so­wie insonderheit der Verhandlungen deS Reichstages in der Sitzung vom 9. Mai 1883 über den Antrag Mumbach und Genossen wegen Streichung der Nr. 8 in § 149 der Gewerbeordnung ließen füglich keinen Aveifel darüber bestehen, daß nach der Absicht des Stzetzgebers nur die Beilegung der Bezeichnung Znnungsmeister" seitens eines einer Innung nicht «gehörenden Handwerkers der gedachten Strafvor- schrift unterliegen solle. Bei dieser Sachlage erachtet

Mtschast^Zs bis zur 1 .. , _

Wohnung genommen hüt. Uebrr die Abreise des

Ämetgen »rnwU rotgeyp sie Srpedition b «lalle«, sowie b. Annoncen-Bureaup oon Hänfenste in und Logier M Srantfert n- Löffel, »agbtburg o. Men - «Volk

, { Srfchkiot täglich naher en Werktagen nach beim- und Feiertagen. - Onartal-SbonnementS-PreiS bei derSxpe.

1 « Ä1ion2«/, KL. bei den Postämtern 2 Vit. bv Pfg. (erfL-

Wfe EOrstSgelds^ftrÜm-gedKr ftr die ^spalt-ne Züle A , K S - t" ««-. Revomen für die Kelle Sb Bf». ,

Gefühle überwärmt, auf einem Stuhle nieder, wädreud Thränen dcS tiefsten Schmerzes seine Augen füllten.

Elisabeth, die sich lange ans dicS erste Wieder, sehen ihres Gatten vorbereitet hatte, war bei diesem Anblick tief gerührt und erwiderte nach einer Pause mit einer Stimme, die zwar ihre innere Erregung verriet, aber doch fest und fieber klang.

Du kannst auf meinen Anblick nicht vorbereitet fein, Gustav; dennoch sei meinetwegen ohne Sorge. Ich werde genesen, denn iS will genesen und en Deiner Seite ein glückliches Leben führen."

Gustav verstand de« Sinn dieser Worte, die er nicht erwartet, die aber allen seinen Sorgen ei» Ende machte». Vou statt Bewegung ergriffen, neigte er sich über sie und sie sonst umfassend, lehnte er ihr Haupt au seine Brust, küßte ihren Mund und sagte kaum vernehmbar:

.Theure Elisabeth, mein geliebtes Weib, wie danke ich dem Himmel, daß er Dich mir erhalten! Ja, Du sollst glücklich werden, sollst nie die Worte vertuen, btt Du soeben gesprochen, und deren Er­füllung die ganz« Aufgabe meines LebeuS fein wird."

Daun schwiegen Beide, während er mit tiefem Schmerz avf Elisabeth blickte, die mit matten Augen zu ihm auischaute. Endlich sagte er:

.Elisabeth, düse Jahrekzeit muß uotwtudig Deine Genesung verzögern, daher muffen wir aus Mittel sinne», Deine Gesundheit wieder zu kräftigen. Sollte nicht ei» längerer Aufenthalt in Italien von Aitern Erfolge für Dich sei»? Gewiß begleiten Dich, sobald Du wieder reisen kaunst, auch Deine Mutter und Fräulein Stein." y.

.Du magst - recht haben, Gustav", antwortete Elisabeth tief ßnührt von5 der Liebe Mb Sorge ihres Gatte». '>

Nach vernehmlichem Klopfen wurde jetzt die Thür geöffnet und Doktor Bäumer trat ein. Ein schneller Blick auf das Eh>paar bestätigte seiue günstigen Erwartungen und au das Bett der Kranke» tretend, sagte er, indem er ihr zugleich den Pul? fühlte:

- Arrslarr-.

Wien, Ä. Dez. Der Berliner Brief der .Poll Korresp." führt betreffs der neuen russischen Anleihe auf dem vielfach gewarnten deutschen Markte aus, daß die englische Beteiligung nur so aufzufassen seh daß das englische Kapital beabsichtige, die noch in seinem Besitze befindlichen russischen Werte gelegent­lich einer künstlich erzeugten Hausse in Teuffchland loszuwerden. Betreffs Frankreichs sei man sich klar, daß die dortige Haute Finance bereitwillig die Gelegenheit ergriffen habe, ihre Sympathie für Rußland zu bekunden. Die Beteiligung der deut-

iGörtz-Wrisberg, Vorsitzender des Ministeriums, hatL derPost" zufolge, auS den üblichen GesunHeits« rückfichten seine Demission eingereicht.ry

Stuttgart, 3. Dez. DerStaats -Anzeiger" meldet aus Nizza: Tas körperliche Befindeiff bef Königs war feit der Ankunft ein leidliches.- Die günstige Herbstwitterung gestattete den Genuß dep Luft am Meeresgestade, welche den Athmungsorganeü des Patienten zuträglich ist. In den letzten Tagen kündigte sich der Winter durch heftigen Sturm und starke mit Hagel verbundene Regengüsse an. Eine leichte Verdauungsstörung, woran der König in letzter Zeit litt, ist int Rückgang begriffen. Ter Schluß des Landtags wird am 5. Dezember erwartet. £

spanische Botschafter am hiesigen Host, Rascons treffen Ankunst in Berlin sich durch Krankheit ver­zögert hatte, traf heute früh 71/« Uhr vom 9icng kommend, -hi« <tN tznd ist bhf seiner Älkuost vost sämtlichen' Herren 'hiesigen spanisch^ Bokschask

auf dem Bahnhste empfangen worderp-und nach dem Hotel Kaiscrhof gebeitet,*i-----

Rom, 3. Dez. Der Deputierte Fortis ist zum. Unterstaatssekretär int Ministerium des Innern er­nannt worden. Der der Kammer über die- gaben für bp| Heer .vhrgKgst Äeschmtwurs «Ä- hält 3 Artist!. iJDie betten erste» enthalte» chstW kannten außerordentlichen.Krebste- der.dritte spezifi­ziert die Ausgaben auf 5 Millibnen Äre fpr Pro­viant im Mobllifienmgsfalle,"iWÖfimen für Gewehre, 14'/?,. Millionen für Werke zuw Küsten-

id. ttL-tttA .nr-l.-'-i

9 800 000 für weittragende Geschütze, 5. MilliMeu für außerordentliche, Emtziruflivgrü > ti| j Ückungeü, 1 200 000 für die Feldarttllerie, 7400 000 für Dammarbeiten auf Spezia, 8100 000 für Aus­rüstung von Befestigunqswerken, 5Ü0 000 siir das Geniewesen, 1 Million für die Plätze Röm und Capua, 2 Millionen für die Anlage von Straßen und Eisenbahnen. TMArMaben fftg die Marine stellen sich wie folgt: 5V0 000 Lite. f& das Arsenal in Venedig, 18 400 Ö< für SchiffKauken, 3 200 000

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fNachdruck verboteu.j

Die Villa am Vhenr.

Original-Novelle von Mary Dobson.

(Fortsetzung.)

«Die Rätin und Herwtve verließe« das Zimmer lab die Erstere teilte ihrem Schwiegersöhne Elisabeths Aufforderung mit. Sie aber fügte »och mit einem teilnehmendem Blicke hinzu:

Gustav, ich brauche Dir bei dieser ersten Zu­sammenkunft die nötige Ruhe und Vorsicht nicht twzueupsehleu, zumal Du Elisabeth sehr verändert Kuden wirst!"

Sei unbesorgt Mutter", erwiderte er, doch ver­riet seine Stimme die heftige Bewegung, deren er fich bet diesem Wiedersehen seiner kranke» Gattin nicht erwehren konnte.

Bedenke, daß wir fie kaum dem Tode abge- rvge» und daß jede Aufregung ihr noch immer Verhängnis vrll werden kann."

.Mutter, wie würde ich voll ein mir so theureS Lebe» in Gefahr bringen I* und schnell fich adwendend, betrat Gustav nach einigen Minuten das Kranken­zimmer seiner Gattin. Mit unverminderter Liebe, aber auch voll unbeschreiblicher Trauer blickte er auf die LeidenSgepalt, welche kaum noch an seine blühend- schöne Braut erinuerte. Wie sonst war daS reiche lichtbronne Haar in schweren Flechten um de» zier­lichen Kopf geordnet und umschloß die weiße Stirn, o» der jede Ader fichtbar geworden. Die blauen Avgen Ware» vou tiefe» schwarzen Ringen umgeben nb bleich und eingefallen waren die sonst so frisch gefärdteu und anmutig gerundete» Wange». Den schöllen Mu»d aber umspielte ein mildeS Lächeln, als fie, mit mattem Blick ihm ihre schmale weiße Hand reichend, focte:

.Wir haben nnS lange nicht gesehen l"

.Meine arme, arme Elisabeth!" mehr vermochte «r nicht zu erwidern »ud die kleine abgemagerte Hand mit leisem Druck umfassend, sank er, von seinem

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rtzvertrage zu dem zwischen Deutschland und der weiz abgeschlossene«! Handelsvertrag Dine Zu- Niung. Fst» bet hvrtigcwSitzmig bet Budget- Mission des Reichstages wurden die Positionen

Hceresktats sür die Osfiziere dtt Adjutarstur sür Offiziere i« besonderen Stellungen, darunter 000 Mark für die General-Feldmarschälle Gras ltke und Graf Dkumenihal, mgleichem die Mehr icruRfiER für Gcldverpsttgung und RatuMver- guug genehmigt und schließlich das "gmi,ze Ordi- ium nach titnger^ rein fachlicher Diskussion glatt i unverän8rl bewilligt. Tie gemilchte Depu- pn des Mvgistrcstes und der Stadtverordneten die Errichtung eines Kaller Friedrich-Denkinalsl hloß, die Weitere Beratung' der An gelegen Herr biS der"Bcschlußfass«ng des Reichstages übcx die jlage.^betttffenb das Kaller Wilhestrii Tenkmdl, aStt'setzen. TerReichsanzeigef veröffentlicht f Bekanntmochung' der Bleckade von Sansibar, e durch hie pbmsiäle Dci: Hard und Fremantle Beseht beider Regierungen uni» namens des Mltans unterzeichnet wurdet Tie Blockade umfaßt- M ununterbrochene Küstenlinie des Sultanats ein- Weßlich der Inseln Malis, Lamu und anderer kletuercr."nahe der Küste liegeüdeu Inseln zwischen 10° 28' und 20 W* südlicher Breite. Die Blockade

scheu Interessenten sei-aber nur unter der Annahme verständlich, daß sie hie deutschen LuterMn voll­ständig' verkeApest-Z qstsÄreßtM^' erübrigt wur-cher ...... u Glaube, daß sie ihren Geldinteressen einen solchen

sHens chetz ^ZerwaltunHbehörde» eine^ Gl wMenbs Wert beilegen, daß fie dadurch für alle patriotischen StelluM eiDuMHAen die EnMeMich ühI bie$ Interessen blind oder rücksichtslos geworden seien.

KScheilKWReilitfft^.'Ereiß'-BlattM Äc Steift6 Marburg und Kirch

$ Expedition: Markt 81. Redaktion, Drutbtmb Verlag von Joh. Au,, stoch.

-welche gegen die cäsaristischerr-Üvttrikbch protestiert und Bdülapget/für ei»« Verrät« -chrS-Battrlc.ndes und Plagmtor Bonapartes erklärt. Die Boulangiften von Nepers protestierten gezen- .i^L..Haltung des Präfekten, welcher dci^ HtppfMg P-uthugcrif ver­hinderte. Das sei einsHaMüngscheisttetk teWrten Regierung/ hie nnr dem Namen «ach H«ei nechLli- kanische sei. Wenn die Stunde gekommen fei; werte man wissen, in legaler Weise den Unwillen über derartige Gewaltthätigkeiten kunözugeben, das letzte Wort werde den Boulsngrst« gehören^ *-» Der Botschaftsrat in Wien, Marquis Montmarm,. dürste zum Gesandten in Belgrad «rnannt werden.Die Bubgetkommffsion beauftragte ten Generalbericht- erstlttt«., RocheI-- über das außerordentliche Kriegs-

-znstbeRchten mit der.Maßgabe, Wer tue Anträge des Finanzministers VorbehM, zy, machäk Roche nahm diesest MuftM' qL

.Brüssel, 3. Dez. MxMmqinderat genehmigte einstimmig die Verfügung, wodurch alle öffentlich«^ vom Bürgermeister nicht genehmigten'Auszüge ver­boten werden Die Verfügung wurde mit den gestrigen sozialistischen Kundgebungen motiviert.

Sansibar, 3^ Dez, Die Blockade - Geschwader gingen heute nach, dem unruhigen Teile der Küste ab. Tas italienische Schiff'Dogasi^ '-wird unver­züglich an der Blockade teilnehmen,

WashinzttW, 3. Dez; Der Präsident Cleve­land ließ dech Kongreffe eine Botschaft zugehen, worin er auf der Revision des Zolltarifs besteht, die notwendig sei, um die ungerechtfertigte und ge­fährliche Anhäufung der Gelder in der Schatzkammer herabzumindern. Das Verhältnis der Vereinigten Staaten zu den fremden Mächten sei ein friedliches, über die schwebenden Fragen seien freundschaftliche Verhandlungen imgange. Die Botschaft tadelt scharf das Verhalten des bisherigen englischen Gesandten Sackville und empfiehlt im übrigen eine Revision der Naturalisationsgesetze und die Suspendierung der Silberausprägung. Der Fischereivertrag mit England biete eine praktische Unterlage zu einer für beide Teile ehrenvollen Regelung von Differenzen. Betreffs der Naturalesationsfrage sagt die Botschaft des Präsidenten Cleveland': Ich empfehle die Revision derselben zur Verhinderung von Mißbräuchen seitens solcher Einwanderer, welche das amerikanische Bürger­recht nachsuchen, dann aber in die Heimat zurück­kehren und sich dadurch ihren Pflichten und Ver­antwortlichkeiten gegen beide Länder entziehen, während sie den Schutz Amerikas beanspruchen, was ernste internationale Verwickelung herbeiführt.

Sie haben in neuer Liebe und Sorge die Schmrrzeni- tage mit urS geteilt und muffe» nun auch die Herrlichkeiten Italiens mit uns genießen."

Vielleicht läßt fich dos mit einem Aufenthalt meiner Mutter chafelbst vereinigen, hatte Hermine erwidert,denn meta Bruder hat mehrfach de» Wunsch geäußert, daß sie einmal den Winter dort zubrtagen sollte, falls dies in Gesellschaft von Be­kannten geschehen könne!"

AIS am Abend jenes TageS Elisabeth mit ihrer Mutter am Kaminfeuer saß und mit ihr mancherlei besprach, sagte fie aus einmal:

Mutter, ich habe in bezug auf unsere Reise einen Vorschlag zu machen, der Dich vielleicht.be. fremden wird, den Du aber bewilligen mußt!"

Einen Vorschlag?" wiederholte die Rätin nud blickte voll Vertrauen aus ihre Tochter.

Gustav und ich müssen zuerst nach Stalie» gehen", antwortete Elisabeth,und Du, Hermine und ihre Mutter folgen unS einige Woche» später »ach Mentoue !

Die Rätin hörte sie überrascht an, enthielt fich aber jeder Bemerkung und erwiderte übereinstimmend:

ES mag wohl cm besten fein, Elisabeth, D» kannst aber doch nicht ohne jegliche weibliche Be. glettulig reisen, da Tu noch ReconvaleSzentm bist!"

Ich dachte Frau Feldmann mitznvehm«, die in de» ersten Tagen meines Hierseins mich so sorglich gepflegt. Eine andere Hüterin der Billa wild fich schon finden!"

Dein Plan sagt mir zu, doch kommt eS darauf an, ob Gustav ihn billigen wird."

Wir könne» ihn gleich selbst frage», den» ich glaube ihn z» hören", antwortete Elisabeth.

Gustav Eschenbach trat in der That ein und fich den beiden Frauen nähernd, kam Elisabtth feiner Anrede zuvor und teilte ihm mit, was sie soeben mit ihrer Mutter besprochen habe, Er hörte ihn freund- sich zu und erwiderte dann, als fie ihn nach seiner Ansicht fragte:Ich bin mit allen Deine»Anordnungen eiuterstauteu, tepre Elisabeth." (Fortsetzung folgt.)

WM& jnit; benf Hinwejke auf die Zuständigkei! der Gerichte abzulehnen sein. Ter ncuernannti

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ffir das Arsenal ju -tzirenj, 4 M0 00?ü Ur Arbeiten in der Radub-Bucht auf Spezia, 5 Millionen für Werke zur Küstenverteidigung, 8 Millionen für Be­festigungen auf Madduleska (Maddalena?), 4 500 000 für Kanonen.

Paris, 3. Dez. Das Bankett zu Ehren Boulangers in Nevers, woran 500 Personen teil nahmen , begann um fünf Uhr. Boulanger führte aus, die gegenwärtige Lage sei eine ähnliche, wie am 2. Dezember 1851, aber kein Mensch sei so thöricht, ein autoritäres Regime von damals wieder­herstellen zu wollen; man dürfe n«ht auf 1851, sondern auf 1789 zurückgreifen; es lägen dieselben Bedürfnisse im Innern vor, dieselbe Notwendigkeit, die nationale Verteidigung zu organisieren. Hierzu sei die Revision der Verfassung ein Mittel, um eine Republik herzustellen, deren Verfassung ein nicht nach ministeriellem Belieben, sondern von der Nation ausgearbeiteter und angenommener Gesellschaftsver­trag wäre; ein solcher würde in Wabrheit die nationale Republik darstellen. In einigen Monaten würden acht Millionen Stimmen für eine solche Republik abgegeben werden. Bei der Anti- Boulangistenkonferenz in Meters wurden mehrere Reden gehalten und eine Resolution angenommen,

Dtefe erste Unterredung mit Ihrem Gatten hat doch nicht zu lange gewährt, Frau Eschenbach?"

Sie hatten fie gestattet, Herr Doktor", antwortete Elisabeth freundlich.

Allerdings, und damit fie bald wiederholt werde» kann, mache ich derselben jetzt ein Ende. Ihr Puls schlägt schneller als gut ist, ein Beweis, daß Sie Ihren Kräften zu viel zugemutet." Nu» begann er sich weiter »ach ihrem Befinden zu erkundigen, während Gustav Escheubfich feine Schwiegermutter aufsuchte, um ihr das Resultat dieser erste» Zu-

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Heftige Novemberstürme umtoste» die Villa*« Rheiu und trieben den piaffelnde» Regen gegen die F> nster; sogar der erste Schnee hatte schon de» Garten gedeckt, war aber, als die bleiche Sonne das dunkle Gewölk durchbrochen, wieder verschwunden. Traurig und verödet war die Umgebung deS stille» Hauses, in welchem so lange Angst und Sorge ge, herrscht, wo aber jetzt allgemeine Freude eingekehrt war, den» die junge Herrin erblühte zu neuer Kraft nnb Gesundheit. Jetzt auch ward der vou ihrem Gatten angeregte Plan eines längeren Aufenthaltes ta Italien wieder besprochen und Doktor Bäumer erteilte gern seine Zustimmung, riet aber, mit bei Abreise biS zur Mitte deS Dezembers zu warten.

Der kleine Kreis, welcher so lange nur Elisabeths Pflege gelebt, ward zuerst durch Hermine Stein auf­gelöst, welche von ihre« Bruder heimberufeu wurde, da ihre stets zur Winterzeit leidende Mutter ihrer bedurfte. Die Freundinnen schiede» mit schwerem Herzen, jedoch in der Gewißheit eines sehr baldigen Wiedersehens, beim auf der Reise »ach Italien mußte Elisabeth der ErbschastSaugelegenheit Halder ihre Heimat berühren. -----

Und de» Winter, Fräulein Stete, verleben wir zusammen Im Süden', hatte beim Abschied Gustav schenbach mit freundlicher Herzlichkeit htazugefügt.

dem Hotel Kaiserhof gekeitet, wo der neue spanische verieihiKpHlKSOVDV'Mtz Wrtj wi o Abreise seines Vorgängers 9 800 000 für weittragende Geschütze, 5-, Wohnung genommen hat. Ucker die Abreise deS bisherigen spanischen Botschafters am hiesigen Hos^ GirafenH Pepomar, verlautet noch nichts fWkresl Auck der neuernannte Attache bei ter ^sigeu spanische^ Botschaft DÄM de Oarrera,M *tereit| Hier aus Madrid aMekommenM "ts i Braunschweig, 1. Trz. ^StaatsmWster Gras

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