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SllltllrtfrtfS erlaffeueu Anleihcgcsetze, und der Entwurf eines
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land- und forstwirtschaftlichen Betrieben beschäftigten Personen, .für mehrere Bundesstaaten, über den Entwurf eines Gesetzes, betreffend die Vorarbeiten für das Nationaldrnkmal Kaiser Wilhelms I., und über den Entwurf von Vorschriften wegen Vermessung der Schiffe für die Fahrt durch den Suezkanal Beschluß gefaßt. Den letzteren beiden Entwürfen wurde die Zustimmung erteilt. Die Vorlage, betreffend die Ausführung der seil dem Jahre 1875
Kaisers ist nahezu beseitigt, es bedarf nur noch Niger Tage Ruhe. Uebrrgens hat der Kaiser seine ikgelmäßigen Arbeiten feinen Augenbllk unterbrochen
die Beseitigung der gesetzlichen Verpflichtung zur Pockenimpfung, beschloß die Versammlung feine Folge zu geben. Dem Jnnungsverbande „Bund deutscher Böttcher-Innungen" in Magdeburg wurden in Gemäßheit des § 104 h der Gewerbeordnung Koipo- rationsrechte verliehen. Die Eingabe des Bnreau- beamten - Unterstützungs - Vereins zu Berlin wegen Ausdehnung der Krankenversicherung auf die Burcau- gebülfen der Rechtsanwälte rc. und der Bericht über die Sitzung der Handels- und Gewerbekammer in Zittau vom 9. Maid. I, betreffend die Abänderung des Gesetzes über die Krankenversicherung der Arbeiter, wurden dem Vorsitzenden des Bundesrats überwiesen. Bei dem Reichsgericht in Leipzig sind infolge von Pensionierung der bisherigen Inhaber zwei Ratsstellen erledigt. Mit der Vorbereitung von Vorschlägen für die Wiederbesetzung dieserStellcn wurde der Ausschuß für Justizwesen beauftragt. — Gutem Vernehmen nach dürfte die Novelle zum Patentgesetze dem Reichstage noch in dieser Session
unter sracht- igün- sährl.,.
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on Boetticher gegengezeichnete Kabinettsordre vom 2. November, wodurch die neue deutsche Wehr- kdnung, unter Aufhebung aller entgegenstehenden Bestimmungen und mit vorläufigen Ausführungs- estimmungen zum Gesetze über die Aenderunge-
Wehrpflicht vom 11. Februar 1888 genehmigt ird. — In der gestern abgehaltenen Plenarsitzung es Bundesrats legte zunächst der Vorsitzende, Vize- stäsident des Staotsministeriums, Staatssekretärs
Loudo«, 30. Nov. Anstelle des verstorbenen konservativen Abgeordneten Duncan wurde gestern im Wahlbezirk Holborn (Stadtgebiet von London) der konservative Gainsford Buce mit 4398 Stimmen gewählt. Der Gladstonianer Earl Compton erhielt 3433 Stimmen. — Das Unterhaus nahm in dritter Lesung die irische Pachtankaufsbill mit den von der Regierung genehmigten Amendements mit 202 gegen 140 Stimmen an und erledigte dann die Einzel- debatte über die Novelle zum Patentmuster- und und Markenschutz-Gesetz. ±:r-
Petersburg, 30. Nov. Einem heute veröffentlichten Tagesbefehl des Kriegsministers zufolge ist zur Bildung der Verwaltung des 16. Armeekorps die aufzulösende Verwaltung des zweiten kaukasischem Armeekorps zu verwenden und die Verwaltung des ‘ 17. Armeekorps neu zu bilden. Die dem Kaukasus ?, verbleibenden Truppen des aufzulösenden zweiten kaukasischen Armeekorps werden dem Kommandanten" ^der Truppen des kaukasischen Militärbezirks unterstellt.
Grmfib«, " 30. Nov. Der deutsche und. ML englische Admrrcrl erließen heute eine gemeinschaftliche Proklamation über den Beginn' der'Brockade'"LLI7 festländischen Küstenbesitzungen des Sultans kur’"
Mit der andauernden Genesung aber, die ihren Gatten mit unaussprechlicher Freude erfMe^ machte sich bei ihm auch die Sorge, tote sich hinfort ihi beiderseitiges Leben gestalten würde, geltend. Sie waren Manu und Weib, hatten sich jedoch seit dem Tage ihrer Ankunft nicht wieder gesehen. Dies seltsame Verhältnis eines eben vermählten Paares konnte nicht andauern, wenn es sich auch bis dahin durch Elisabeths plötzliche und gefährliche Erkrankung rechtfertigen ließ, eS mußte also anders damit weiden — wann aber und wie konnte dies geschehen?
A« einem trüben Novembernachmittag faß Eschenbach mit der Rätin am Fenster deS Wohnzimmers, beide blickten auf den Strom deffen gegenüberliegendes Ufer in dichten Nebel gehüllt war. •
„Mutter*, sagte er mit einem schweren Seufzer, „toer hätte wohl im Sommer, als wir am Rhein so heitereStnndeu verlebte«, und ich mich in Elisabeths Besitz so unbeschreiblich glücklich fühlte, gedacht, daß »ach wenigen Wochen eine solche Wandlung eintreten würde. Zwar sorge ich jetzt nicht mehr um ihr teures Leden, aber doch nm die Zukunst.*
„Deine Sorge mag zwar nicht ganz «begründet sein „Gustav, entgegnete die Rätin, „dennoch aber
iche PostanstaÜM,- uWere Agentur in ird) f) a i n, sowie für hiesige Stadt un- Expedition noch fortwährend entgegen.
träges zur Unterdrückung des Branntweinhandels ,unter den Rordseefischern auf hoher See wurden den zuständigen Ausschüssen zur Borberatung überleben. Der Eingabe des Vorstandes einer Aktiengesellschaft für Zwirüerei und Nähfadensabrikotion wegen Beschäftigung jugendlicher Arbeiter an katho- llfchen Feiertagen, dem Gesuch eines Mefferschmieds um Gewährung einer Kapitalabfindung für einen erlittenen Betriebsunfall und einer Eingabe, betr.
Marburg, WS
Sonntag, 2. Dezember 1888.
durchzumachen. Zu gewöhnlichen Reserve- und Landwehr - Uebungen werden diejenigen Personen, welche idt genannten Dienste mit Erfolg ausgebildet und hiernach zur Wahrnehmung einer Feld- Proviantamts-Kontrolleur- bezw. Assistentenstelle in Aussicht genommen sind, nicht herangezogen. Die Gesuche der Mannschaften um Vormerkung zur nächstjährigen Hebung find in den Monaten November und Dezember durch Vermittlung der zuständigen Bezirks-Feldwebel anzubringen.
Deutsches Leich.
Berlin, 30. Nov. Der ErkaltungszuftaNd 'de^
AkfchM täglich «Hw <
Feiertagen. - Quattal-UbonnementS-PreiS bei der Expedition 8</. Btt, bei den Postämter» ä SRL 50 Psg. (exkl. Bestellgeld >. Jnsertion-grdühr für die gespaltene Zelle 10 Pfg. Reklamen für die Zelle 36 Pfg.
vorgelegt werden. .--- Die erste Lesung der Allers- verficherungs-Borlage "für die Arbeiter soll nach vorläufiger Bestimmung Dienstag nächster Woche statt- fiffben, falls dis dahin Me Fraktionen Zeit genug fiitd"n, sich mit dem sehr umfangreichen Material dieser Gesetzvorlage und ihrer Begründung bekannt zu machen und igre Auffasfulq festzusfellE Diese geht bis jetzt unter den. verschiedenen Abgeordneten
wird Elisabeth Dir das am Altar gegebene Wort halten und allen Pflichten als Dein Weib genügen!" „Ein ttauriges Dasein, Mutter, für eine Frau welche noch nicht ihr neunzehnter Lebensjahr vollendet eS kann ihrem Herzes keine Befriedigung gewähren." „Habe Geduld, Gustav", antwortete ermutigend die Rättu, „und laß fie sich nach dieser schweren Krankheit erst s-lbst wieder finden; bis jetzt hat sie kaum darüber uachzudeukeu vermocht. Dann wird sie auch den rechten Weg finden, den sie z» gehen hat, und von dem fie bei ihrem festen Charakter nicht abweichen wird I*
Mit Elisabeths langsamen, ober sicher fortschreitenden Genesung nahmen auch ihre geistigen Fähig- keite» zu, und ihre Mutter und.Freundin gewahrten, daß fie nachzudeukeu begann, wenngleich fie nur selten und wenig sprach, und auch die andern auf den besonderen Wunsch deS Arztes sie nicht dazu ver- aulaßten. Einmal aber mußte fie dies Schweigen brechen, und darauf warteten geduldig ihre treuen Pflegerinnen.
Dies erfolgte denn auch einige Tage nach obigem Gespräch. Elisabeth durste bereits ihr Schlafzimmer mit dem anliegenden Wohnzimmer vertauschen und lag dort, von Kiffen unterstützt und in weiche Deck-u gehüllt, auf einem Ruhebett.
Das Zimmer selbst war mit Behaglichkeit auSgestattet und Doppelfenster, Portieren und ein dicker Teppich hielten jede» Luftzug ab. Im Ofen brannte ein Helles Kohlenfeuer, deffen rote Glut durch das Gitter chimmerte, und vor ihr staub ein Tisch, auf dem ich außer ihren Medikamenten alle Gegenstände des Nutzens und LuxuS befanden, mit denen der Reichtum Kranke zu umgeben weiß. Neben dem Sopha saß die Rätin mit einer Handarbeit beschäftigt, doch wandte ie ihre ganze Aufmerksamkeit der kranken Tochter
Diese blickte lange sinnend ans dem Fenster auf )ie entblätterten Bäume bei Gartens ber Billa und sann auf ihre auf ber Decke ruhenden Hände, die fast durchsichtig war« und deren Goldfinger kaum
— (Magazin - Berwaltungsbeamte., Mannschaften der jüngsten Jahresllassen der Reserve) welche mindestens die Qualifikation zum Unteroffizier besitzen, einen höheren Grad von Bildung haben, zuverlässig und in der Lage sind, eine höhere Kaution äu stellen, können im Magazin - Verwaltungsdienste ausgebildet werden. Die für diese Ausbildung erforderliche Hebung dauert sechs Wochen und findet in der Regel zur Zeit der alljährlichen Herbstübungen statt, und zwar im Bezirke des 5. Armeekorps bei den größeren Proviantämtern in Posen und Glogau. Kaufleute von Beruf, besonders solche, welche in Getreidegeschäften und dergleichen thätig gewesen find, werden in erster Linie zu vorgedachter Ausbildung. vorgemerkt und zur Hebung einberufen. Nach beendeter Hebung crsllgt gewöhnlich die Beförderung der noch dem Mannschastsstande Ange- HSrenden zu Unteroffizieren, und zwar durch die Bezirkskommandos. Die betreffenden Personen haben sich schriftlich zu verpflichten, im LandwehrverhSltnis eine Hebung von ebenfalls sechswöchentlicher Dauer
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30. Nov. In der zweiten Kammer,«», dachte ber Präsident des am 30. November ES erfolgten Wiederbettetens des niederländischen Bodens durch bat Prinzen von Oranten und knüpfte daran unter dem lebhaften Beisalle ber Kammer die iw» nigsten Wünsche für den König -und das Königlicht Haus. Der Kolonialminister dankte nawenS der Regierung und erklärte, er werde die Wünsche her Kammer dem Könige niittrikkn. — In Schedetüngen," wo der Prinz am 30. November 1813 landete, wird der Jahrestag festlich begangen.
Paris, 29. Nov. Morgen früh ftnber ein' Pistolenduell zwischen Reinach und Döroulode auf ber Hochebene von Chatillon mit 25 Schritt Distanze statt. ; - 'ibtllr5
9.
Sechs Wochen waren seit dem Tage von Atsabeth Eschenbachs Erkrankung vergangen; fie hatte die Krisis des Neroeufiebers glücklich überstanden, und auch die Entkräftung, die der Arzt für so gefährlich gehalten, begann durch deffen aufmerksame Behandlung, wie durch die aufopfernde Pflege ihrer Mutter und Freundin — die Majorin war bereits nach Düffeldorf zurück- gereift — zu schwinden. Dennoch war fie immer -tue R.convalescentin, deren Zustand die größte Vorsicht erforderte, und jede Aufregung konnte ihn wieder oerfchlimmern. Sie mußte dies auch selbst fühlen und sich ihrer Schwäche bewußt sein, denn fie sprach fast nie und nahm schweigend btt ihr mit so treuer
selbst ein und derselben Fraktion noch weit auseinander. Man vermutet auch vielfach, baß namentlich die prepßMe Regierung nicht unzufrieden sein würde, wenn der Entwurf des Bundesrats, wie er sttzt vorliegt, vöm Reichstage wesentlich nmgestaktet. und auf den urfprüngltchen Plan der Reichsregierung zurückgegriffen würde. Es ist daher immerhin möglich, daß erst Mittwoch die erste Lesung «n Plenum stattfindet. Jedenfalls soll bet Sonnabend dieser und der Montag nächster Woche für die Beratungen der Fraktionen in dieser Angelegenheit freigehalten werden. Plenarsitzung wird also an diesen Tagen nicht stattfinden. — Zur Angelegenheit des Pro- feffors Geffcken schreibt man der Börs. Ztg.: Frhr. von Roggenbach hat auf eine an ihn gerichtete Anfrage die folgende bemerkenswerte Antwort erteilt: „Es ist mein unerschütterlicher Grundsatz, in ber Geffcken,chen Prozeßangelegenheit keinerlei Mitteilung zu machen, wie stark in den mannigfachen, mich verdächtigenden Preßäußerungen die Versuchung der Abwehr auch sein mag. Nur eins kann ich bestimmt versichern, daß ich niemals auch die geringste Kenntnis irgend eines Tagebuchs des verstorbenen Kaisers Friedrich hatte. Ebenso wenig hatte ich eine leiseste Ahnung, daß Geffcken im Besitze von Auszügen war, oder daß derselbe mit der Absicht der Publikation umging. Auch das darf ich sagen, daß ich letztere von allen Gesichtspunkten auS verurteile. Dieselbe ist moralisch, juristisch und politisch gleichmäßig zu verdammen." " ' •< J '■'c
^Nachdruck beiboten.]
Dir Villa nm Rhein.
Original-Novelle von Mary Dobfon.
Der Inhalt des 8tiefe» stimmte mit dem ihrigen «lein; auch sprach ihr Vormund die Hoff, ung aus, •6 sie wieder gesund und wohl in ihrer Mitte fein läge, da zur Unterschrift ber bezüglichen Dokumente re Anwesenheit erforderlich fei.
Frau von Falkenberg wünschte der Rätin nochmals lück zu ber reichen Erbschaft und fügte mit er- tongtner Freundlichkeit hinzu;
„Sie können ja fast aus den Zinsen sttch eta Weitis Vermögen sammeln, liebste Mama, deffen Ver- pvlug Ihnen dann allein zusteht. Wahrlich! ein beneidenswertes LvoSl"
Die Ankunft des Arztes unterbrach bte Gespräch Ö die Rätin begab sich sogleich mit ihm zu ihrer ochter. Rack einer halben Stunde fehlte er zu rrrder und Schwester zurück und dem ängstlich fichenden Blick seines Freundes begegnend, erwiderte »»Vor Bäumer:
„Lieber Eschenbach, das B, finden Ihrer Frau ist iffelbe, doch kann ich ungeachtet des heftigen Nerven- tbei3 ihren Zustand noch nicht lebensgefährlich be- fchnen. Ich habe der Frau Rättu und Fräulein fein die genauesten Anweisungen gegeben uub will Men Abend wieder kommen, uw, falls eS nötig sein fiste, die Nacht hier zu bleiben."
Dektor Bäumer fuhr nach ber Stabt zurück und v ihm Gustav EsLeubach, um sich auf kurze Zeit 1 fein Geschäft zu begeben, da für seine totkranke ttu, deren Leben er gern mit dem feintgen erkauft Rfe, feine Anwesenheit nicht weiter erforderlich war. "e Majorin verfügte sich in ihr Zimmer und be» ltwortete den Brief ihres Gatten, dem sie alles mit- ™fe und noch besonders erwähnte, daß sie die Ursache >u Elisabeths Krankhett entdeckt habe, fie jedoch dem Mer nicht anverttaneu dürfe. Mn ■
Bestellungen für den Monat Dezember «chmen auf die
vberheffische Zeitung
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es Innern v. Boetticher, eine Nachweisung der eränderungen im Bestände deS als Eigentum des eichs festgestellten Grundbesitzes und eine Ueber- cht über den Stand der Bauausführungen für die isenbahnen in Elsaß-Lothringen vor und machte Won Mitteilung, daß die nach § 139 b ber Ge- , 6,80 nbeordnung dem Bundesrat und Reichstage vor- Nach- llegenden Berichte der mit Beaufsichtigung der rantie ebrifen betrauten Beamten für das Jahr" 1'887 t einem systematisch geordneten Gesamtbericht ver-
? lh meldeten, empfangen. — Prinz Heinrich, welcher i Kiel durch eine Erkältung genötigt war, das ßmmer zu hüten, ist wieder hergestellt und wird emnächst seine dienstliche Funktionen wieder auf- chmen können. — Das Armeeverordnungsblatt eröffentlicht eine kaiserliche, von dem Staatsminister
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arbeitet worden sind. .. Sodann, wurdtz»^ über die Jnfeaftsttzung des Gesches vmn 5. Mai 1886, be- treffend die Hnsall- und Krankenversicheriistg der in
den schweren Trauring zu halten vermochte. Endlich ich zu ihrer Mutter to^nbenb, sagte fie mtt einen Seiten krätzigen Tone der Stimme, ber an frühere erinnerte: ! ■ x «'n.«
„Wo ist Gustav, Mutter?* i-L tlA ei
Diese Frage hatte die Rätin am wenigsten eß-« wartet und einen Augenblick zögernd, faßte fie sich aber schnell und erwiederte ruhig:
„Er ist in ber Stadt, mein Kind, kommt aber^ i frühzeitig zurück!* und fich jeder weiteren Bemerkung" enthaltend, fu&t fie in ihrer Arbeit fort.
„Und Hermfete?' begann nach kurzem Schweigen nochmals die Kranke. "77,«x
„Sie ist in den Garten hinabgegangen — —• Wiederum trat eine Pause ein, biL endlich Elisabeth fortfuhr: ' JT 3»
„Mutter, erzähle mir doch, was während mein« Kraukheit vorgegangen ist. Ihr habt gewiß viele Bliese erhalten? .
„Sehr ost, mein Stab, denn wie Tm Dir berifen--* kannst, waren alle Freunde und Bekannte aufs Höchste um Dich besorgt!*
„Laß mich von ihnen hören, Mutter-.*' -
Die Rätin erzählte von ber H-imat, in der fich * indcß nichts Besonderes zugetrageu, von der Familie Falkenberg, die häufig geschrieben, uub wie die SDfeb joriu sich unendlich nach ihr sehne, doch wolle Doktor - Bäumer einen solchen Besuch noch nicht gestatten. . mdlich trat Hermine mit einigen duftenden Blumen ein — verspätete Rosen, Veilchen nnb Reseda — -< die fie in einem Glase an Elisabeths Sette stellte, wofür diese ihr durch einen freundlichen Blick dankte. ■! Dann hörten sie einen Wagen vorfahren und während — ein leichtes Rot die bleichen Wangen der jungeuFran lüchtig färbte, sagte fie mit sicherer Stimme:
„Ist Gustav gekommen, Mutter?'
.Ja, Elisabeth, ich höre seine Sttmme. Wwst „ Du ihn sehen?*
„Ja, Mutter, faße es ihm und — und laßt aus , daun allein!' < - Gortsetzuug folgt.)
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