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Köchenttiche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg M Kirchham,

e^xbition- Markt 21. Rebetttton, Druck und Verlag von Iotz. Lu». Koch.

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Die Exped. der Oberh. Zeitung

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bezieht. Die Arbeiten für den Staatshaushaltsetat sind in vollem Umfange abgeschlossen, so daß der­selbe mit allem Zubehör dem Landtage sofort bei seinem Zusammentritt zugehen kann. Wahrscheinlich wird der größte Teil der für den Landtag be­stimmten Entwürfe, namentlich der Kreisordnung für die Provinz Posen, dem Landtag schon bei seinem Zusammentritt vorgelegt werden können. Die ge­samte Reichsschuld beträgt nach einer btm Etat bei- gegebenen Denkschrift: 1148 664 756.36 Mark.

Davon sind 4proz. 450 000 000 Mk. und 3'/rproz. 698 664 756.36 Mk. Zur Verzinsung der erstere» sind danach im Etat für 1889/90 18 Millionen, jur Verzinsung der letzteren 18 480 000 Mark in Ansatz gebracht.

Mit Rücksicht darauf, daß nunmehr alle Zivilbeamten aus Anlaß der Thronwechsel den Dienst­eid nach der Formel der Verordnung vom 6. Mai 1867 (Gesetzsammlung Seite 715) geleistet haben "der leisten werden, hat das Kgl. Staatsministerium in seiner Sitzung vom 8. Oktober d. Js. beschlossen, daß die durch. Allerhöchste Ordre vom 10. Februar 1835 angeordnete Verweisung auf den geleisteten Diensteid bei Einführung in ein anderes Amt von jetzt ab allgemein in Wegfall zu kommen habe.

fNachdrnck verboten.^ Der Ring.

Eine Geschichte ans den WeihnachtStaaen von M. Reinhold.

Etwa sechs Wochen vor Weihnachten war e8; in einem behaglichen Familienzimmer saßen mehrere junge Mädchen bei der Näharbeit; der Herbststurm klatschte gegen die Fensterscheiben, aber fie achteten nicht ans daS Unwetter, ihre Arbeit und ihr Gespräch nahmen fie in vollstem Maße in Anspruch. Zwischen ihnen lag ein herrlicher, schneeweißer Stoff, nnd dnrch daS zarte Gewebe glitten eifrig die Nadeln. Es sollte ein Brautkleid werden.

.Werden wir aber wirklich noch heute mit dem Kleide fertig, Fräulein Selma? fragte ein junges Mädchen mit geröteten Wangen und unendlicher Be­sorgnis. Es war die Braut, für welche das Gewand bestimmt war.Sie wiffen, morgen schon ist Polter- abend; da haben wir alle Hände noch voll zu thun mit Vorbereituugeu. Daß auch die leidige Verkehrs­störung eintreten mußte, durch welche sich der Eiu- gaug der Sendung verzögert hat!' Die, an welche diese Worte gerichtet waren, war etwa 21 Jahre alt. Ein feiner, vornehmer Kopf krönte die fchlauke Ge­stalt, dichte braune Haarflechten umgaben die hohe weiße Stirn. Sie lächelte leicht bei den ängstlichen Worten der Braut: .Sie könne» sich auf mein Wort verlassen, Fräulein Sophie, heute abend ist alles in bester Ordnung.'

Selma hatte während dieser Worte auf Finger und Nadel nicht acht gegeben, und was ihr sonst kaum je passtert war, die Nadel war in den Ring- stngcr gedrungen. Einzelne, wenige dunkle Tropfen Blutes perlten hervor, erreichten aber glücklicherweise die weiße Seide nicht. .Oh, wie ungeschickt!' schalt Selma Huber sich selber aus, und ganz erstaunt blickte sie auf, als die Braut und deren Freundinnen plötzlich zu kichern begannen.äßet sich beim Nähen eines Brautkleides in dm Ring-

sNachdruck Verboten.]

Die Villa am Rhein.

Original-Novelle von Mary Dobson.

(Fortsetzung.)

Ausland.: - ' ä - ;

der«, 27. Nov. Der Bundespräsident Herten- stein ist heute früh IV« Uhr an den Folgen der am 24. d. M. vorgenommenen BeinampUtatwn -e-Ä storben. v " .

Rom, 27. Nov. Das amtliche Blatt veröffent­licht das Gesetz, welches die Regierung ermächtigt, das neue Strafgesetzbuch zu veröffentlichen, nachdem die bezügliche Kommission demselben durch die vor­zunehmenden Abänderungen eine definitive Gestaltung gegeben hat.

Paris, 27. Nov. In dem heutigen Ministev- rate erklärte Ferouillard, er werde die neuerdings eingegangenen Anträge zur gerichtlichen Verfolgung Numa Gillys der Kammer heute noch nicht vorlegen, sondern warten, bis die nötigen Formalitäten erfüllt seien, um dann die jetzigen Anträge zugleich mit den früheren voraussichtlich am Donnerstag zu depo­nieren.

Lille, 27. Nov. Infolge des Strikes zu Charleroi und der Bewegung im Borinage hat der Präfekt des Departements du Nord Sicherheitsmaß­regeln speziell für die Grenze zwischen Lille und Avesnes getroffen.

. Hätte der Fabrikherr, dem aber weniger an einer wonen als an einer reichen Schwiegertochter liegt, können, daß fie sobald schon daS viele Geld wn würde, so hätte er die Verlobung wohl znge-

»erli«, 27. Nov. Der Kaiser hat bei der linger Jagd eine leichte Erkältung davongetragen nd wird einige Tage das Zimmer hüten. Die HZentrumspartei brachte im Reichstage eine Resolution n tiv, welche sich für die Unterstützung aller Schritte -i Einführung christlicher Gesittung in Ostafrika, ii insbesondere für das Verbot des Negerhandels und H k1 Sklavenjagden ausspricht und die Erwartung l bl» ausdrückt, daß sich den Schritten Deutschlands die >170 anderen Mächte anschließen würden. Infolge der _ i im Jahre 1887 stattgehabten Heeresverstärkung und

>, ; öer stetig zunehmenden Zahl der Abiturienten des ( Kadettenkorps hat sich der Zudrang zu den Kriegs- ri in schulen derartig gesteigert, daß die drei Kriegsschulen, Potsdam, Hannover und Caffel, welche ihren Kursus z903 Wahrlich im März beginnen, mit 42 Aspiranten -ftber ihre äußerste Belegungsfähigkeit hinaus für IN« Unterrichtskursus 1888 haben belegt werden Fficn. Es ist nun zunächst der Versuch gemacht Mlden, diese Maßregel lediglich durch gleichmäßige Mehrbelegung der betreffenden drei Kriegsschulen liurchzuführen. Es haben sich hieraus indessen für We räumlich sehr beschränkte Schule zu Potsdam Inzuträglichkeiten ergeben, welche auf die Dauer rtt ben dienstlichen Interessen dieser Anstalt nicht minbar sind und namentlich auch in gesundheit- her Beziehung zu Bedenken gegen die Wiederholung _ iner solchen Maßregel Veranlassung geben. Es « - ird daher beabsichtigt, die Belegungsfähigkeit der j.- riegsschule Hannover zunächst unter Zuhilfenahme i m Dienstwohnungen re. derart zu steigern, daß

"stighin bis zu 128 Kriegsschüler statt deren 93 cht, °>olbst untergebracht werden können, das dann noch Her, bleibende Mehr an Zöglingen aber in der Kriegs-

Illustriertes Sonntagsblatt

: sämtliche Postanstalten, unsere Agentur in Ilkirchhain, sowie für hiesige Stadt un­sere Expedition noch fortwährend entgegen.

. »Der Vater deS jungen Mannes mag wohl nicht Mit einverstanden gewesen fein', entgegnete der sv'lt, denn bald nach cincm Ball, auf dem das Sßt Paar wiederum zusammengetroffen, reiste Helbert . ^»dtoiff unerwartet nach England, wo er noch Ge- Ntigen TageS beijeinem Geschäftsfreunde seines Vaters

V, während gestern Fräulein Waldheim Fran Eschen-

als deswichtigsten Zweiges unserer wirtschaftlichen Arbeit' zu mäkebi. Wenn wir auch glauben wollen, daß Symvathieen für die deutsche Landwirtschaft in derBoss. Ztg.? sich an einem höchst bescheidenen Plätzchen genügen lassen müffen, so scheint das Blatt doch bei seiner Bemängelung des in Rede stehenden Pasius der Allerhöchsten Worte dem Stande seiner berufsstatistischen Kenntnisse eine bedeutende Blöße gegeben zu haben. Sonst müßte derVoss. Ztg." doch ans den ziffernmäßigen Angaben .der deutschen Berufsstatistik erinnerlich fein, daß nach den Ermit­telungen der bis jetzt geltenden Berufszählung von 1882 nicht weniger als 41 Prozent der Gesamt­bevölkerung über 19 Millionen ihren Lebens­unterhalt allein in der Land- und Forstwirtschaft finden. Danach sollte über das den einzelnen pro­duktiven Berufszweigen verhältnismäßig zuzugestehende Maß von Wichtigkeit zwischen objektiven Beurteilern eigentlich eine Meinungsverschiedenheit nicht herrschen oder sollten etwa die Statistiker derVoss. Ztg.' von der Bedeutung des Berufes freisinniger Zeitungsschreiber so sehr durchdrungen sein, um sich für eine wichtigere Berufsklasse als die deutschen Landwirte zu erachten? Wenn aber dieVoss.Ztg." für die friedlichen Auslassungen der Thronrede leine freundlichere Würdigung bereit hat, wie in der Charakteristik alsUmschreibungen älterer Thron­reden" zum Vorschein kommt, so ist die beste Er­widerung auf dergleichen Nörgeleien der Wunsch: daß sich für den Kaiser noch recht ost Gelegenheit zu solchenUmschreibungen" bieten möge! Endlich noch dieVolks-Ztg". Diese Vorkämpferin fürJeder­mann aus dem Volke" stößt sich, für die von ihr vertretene Tendenz bezeichnend genug, an dem von ber Thronrede im Zusammenhänge mit der kolonialen Politik des Reiches gebrauchten Worte:christliche Gesittung". Vom Standpunkte derVolks-Ztg." mag man ihre Empfindlichkeit gegen alles, was mit Christentum und Gesittung zusammenhängt, immerhin begreifen; minder verständlich ist es, was sie mit ihrem gleichzeitigen Herumreiten auf Pulver und Schnaps bezweckt. In Ansehung des Pulvers könnte dieVolks-Ztg." es sich übrigens gesagt sein lassen, daß gerade jetzt die Einfuhr von Munition nach Afrika verboten worden ist. Interessant wäre es, zu erfahren, weshalb denn der Schnaps bei den Insassen derVolks - Zeitungs" - Redaktion so sehr verpönt sein mag? Sollten die Herren Redakteure am Ende gar Temperenzler sein?" In den preußischen Ministerien herrscht eine besonders leb- Ijafte Thätigkeit, welche sich auf die Landtagsarbeiten

noutmen, gedacht, daß uns in dieser Stadt so uner­wartete Ueberraschungeu zu Teil würden!"

.»Die jedoch in der Hauptsache günstig gewesen find , entgegnete die Majorin,denn wen» auch Gustav schon ein reicher Mann ist, so kann es ihm nur er­wünscht sein, daß auch feine Fran ihm ein ansehn­liches Vermögen zubringt!"

DaS ihm möglicherweise entzogen bleibt", meinte achselzuckend ihr Gatte.

Wieso?" fragte schnell Frau von Falkenberg, die immer viel Geld verbrauchte und von ihrem Bruder schon einen bedeutenden Teil ihres väterlichen Ver­mögens ausgezahlt erhalten hotte.

Weil wahrscheinlich der Testator, wie daS oft in solchen Fällen geschieht, Bestimmungen hinter- laffen, die seiner Schwester und Nichte Zukunft sicher stellen, ihnen aber keine Verfügung über das Kapitol lasse». Hot er doch gewußt, daß fie während vieler Jahre mit Sorge und Entbehrungen zu kämpfen gehabt!"--

Bei dem Gerichtsdirektor Stahl hatte dos Mittags­mahl stattgefunden, zu dem noch ein größerer Kreis von Verwandten geloben war. Als die Gesellschaft fich in die Wohnzimmer begab, erschien ein Diener, ber den Hausherr» abrief. Dieser verließ daS Ge­mach, kehrte ober sogleich mit einer telegraphischen Depesche zurück, welche er der Gerichtsrätin übergab indem er hinzusetzte:

»Bon dem Herrn Schwiegersohn, Fra» Rätin!' Diese ganz ahnungslos, »ahm frenublttb das Papier entgegen »ud begab sich damit ins Neben­zimmer, während die Anwesenden ihr erwartungsvoll uachblickten, denn auch sie wünschte» zu wissen, wie die Neuvermählte» i» der prächtige» Villa angelangt waren. Kaum ober batte fie den Inhalt der Depesche mit be» Augen übe: flogen, als fie erbleichend und mit einem lauten Schrei auf einen Stuhl sank.

(Fortsetzung folgt.)

; Marburg, a. 1

Donnerstag, 29. November 1888.L

Der Major und feine Gattin blickten fich unwill- - t-ttich an und Letztere fragte anscheinend arglos:

e -Die jetzige Frau Eschenbach hatte wohl viele i BCtfhrpr ?

schule zu Cassel unterzubringen. Die dadurch not­wendig werdenden Mehrforderungen sind bereits in den neuen Etat eingestellt. Außer diesen Kriegs­schulen besitzen wir deren noch, so weit er sich um die Kontingente außer Sachsen, Württemberg und Bayern handelt, in Glogau, Neisse, Enqers, Anklam und Metz. DieBerl. Pol. Nachr." schreiben: Die Thronrede, womit der Deutsche Reichstag von Sr. Majestät dem Kaiser und Könige eröffnet worden, hat zwar beifällige Zustimmung seitens der weitaus überwiegenden Mehrheit unseres Volkes, tt»e des Auslandes, soweit dieses mit den Friedensbestrebungen der deutschen Politik aufrichtig Hand in Hand geht, gefunden; indeß mischen sich in die Harmonie der anerkennenden Kundgebungen auch verschiedenliche Dissonanzen, und zwar rühren letztere, was wohl selbstverständlich erscheint, soweit sie deutschen Ur­sprungs sind, auS ben Kreisen jener Parteien her, die sich ein Wirken vor dem Angesicht der Oeffent- lichkeit nicht anders, denn als im bewußten, grundsätzlichen Widerspruch mit dem Geiste ber nationalen Entwickelung vorzustellen vermögen. Es sind vornehmlich drei Standpunkte, die in ben abfälligen Kritiken ber Thronrebe hervortreten; ber welfisch - ultramontane, ber freisinnig - nianchesterliche unb ber radikal - demokratische Standpunkte, als deren typische, journalistische Vertretungsorgane man die drei in Berlin erscheinenden Blätter:Ger­mania",Vossische Ztg.",Volks-Ztg." wirb be­trachten dürfen. Ihrer Gewohnhett nach, dem Deutschen Reiche das internationale Dasein nach Kräften zu erschweren bezw. thatsächlich nicht vor­handene, durch geflissentliche Herbeizerrung künstlich zurechtgemachter Bedenken zu ersetzen, verargt das Berliner Organ für Windthorstsche Jnteressenwahr- nehmung bet Thronrede, daß sie des Papstes mit keinem Worte besondere Erwähnung thue. Mit ber Thatsache hat bieGermania" Recht, Unrecht aber hat sie, wenn sie, auf bie mangelhafte Einsicht ihres Leserpublikums fpetulierenb, sich ben Anschein giebt, als wisse sie nicht, warum dem so ist unb auch so sein muß. Wir wollen bem anscheinend so lücken­haften Gedächtnisse des Windthorstschen Organs zu Hülfe kommen unb es daran erinnern, daß das Reich keine Beziehungen zum Papste hat, daher eine Erwähnung nach Art des von berGermania" ge­äußerten Wunsches in der Thronrede einen Platz nicht finden konnte, thatsächlich auch in keiner Thron­rede des Reiches jemals vorgekommen ist. Das wortführende Berliner Organ der behäbigen Bour­geoisie findet an der Bezeichnung der Landwirtschaft

Wie ist denn ber junge W-ndtorff?" unterbrach bi6 Majorin in möglichst gleichgültigem Tone.

»O, auf den könnten alle Eltern mit Recht stolz fein', erwiderte lebhaft ber Wirt,er ist hier auch allgemein beliebt. Jetzt wirb er wohl vorerst in England bleiben, wo eS ihm gut gefallen soll. Uebrigens will man ihn gestern abenb in der Stadt unb auf dem Bahnhöfe gesehen haben."

Epist möglicherweise noch bei seinem Vater', meinte die Majorin.

Nein, gnädige Fra», den» dieser hat gerade gestern hier von seinem abwesenden Sohn gesprochen! Es wird vielleicht ein Reisender gewesen sein, der einige Aehnlichkeit mit ihm gehabt, und beim Lampen­licht ist eine solche Täuschung leicht möglich!'

Entschuldigen jedoch die Herrschaften, daß ich sie so lange gestört', unb damit entfernte er sich. Kaum waren seine Schritte auf dem Korridor verhallt, als die Majorin lebhaft sagte:

ES ist also doch ein Aber bei dieser Heirat, wie ich es immer gedacht I Gustav hat fich plötz­lich in daS schöne und begabte Mädchen verliebt, Elisabeth aber damals, um versorgt z» sein, den Stntrag des reichen ManneS angenommen. Erinnerst Du Dich noch seines verlegenen Gesichtes, als er »nS in Frankfurt die erste Mitteilung feiner Ver­lobung gemacht hatte?'

Ja wohl unb ich glaube auch heute nicht,, baß Elisabeth Liebe für ihn empfiubet, benn gestern sah fie nichts weniger als glücklich auS.'

Laß nur niemonb eine solche Bemerkung hören", Ewalb, unterbrach ihn schnell seine Gattin.Sie finb gesetzlich verbuuben unb müssen es bleiben. Unb wer so viel Gelb unb Gut besitzt wie biefe Beiden, ber mutz versuchen, auch ohne Liebe glücklich zu fein.'

Da magst Du recht haben", antwortete ber Major, übrigens beklage ich die drei Menschen unb wünsche Gustavs wegen, daß biefe Verbiubnng zu einem guten Ende führen möge. Wer aber hätte auf ber Reise hierher, bie wir doch im Grunde nur ungern unter»

Bestellungen für den Monat Dezember nehmen auf die

V3. cberhesfische Zeitung

nebst Kreisblatt

6 Mr bie Kreise Marbnrg «nd Kirchhai«

und

Nachdem in eingehendster Weise die HochzettSfeier . C. »es vorigen Tages besprochen worden, sagte der Wirt: . »So ist denn das schönste Mädchen unserer Stadt, ötz, «sn daS ist doch Fräulein Waldheim unbedingt ge- abe, auch bie reichste Frau geworben. Vor einem hätte man geglaubt daß es anders kommen i «erbe--

> M »Gewiß, gnädige Frau, sowohl unter den jungen

alteren Herrn. Unter ersteren war befonbei8 ?f 4 *2 einzige Sohn ber Fabrikherrn Wendtorfs, ben, "*e man allgemein glaubte, auch fie gern gehabt!" »Unb weshalb hat bie gegenseitige Neigung, wenn «wirklich vorhanbengewesen, nicht zumgewünsLIen We geführt?' fragte der Major, während baSGe- W feiner Gattin immer nachher klicher ward.