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Es ist. mir wünschenswert, daß er

lsern, Blindenanstalten 20., sondern auch in Privat-

»Nein, nein, ich bleibe nicht", entgegnete sie mehr:

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mich Dich dazu so gut nie möglich betten--'

So sie dies nicht ablehnte, hob er sie gleich einem

7. Kapitel.

Die HochzeitSgäste waren noch einige Stunden

« die fröhlichste Stimmung geherrscht. Gleich vorher die Braut war jetzt die Mutter Gegev-

sNachdruck verboten.)

Air Villa am Rhein.

Original-Novelle von Mary Dobson.

(Fortsetzung.)

Bestellungen für den Monat Dezember nehmen auf die

Vberheffische Zeitung

«ebll Kreisblatt

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Mar-! chenken )ezbr. bethei- lich ge= )ezbr. chicken.

re. re. natur- nGold In in j lancen. muckes

, 'ni> bereits an vielen Orten Vereine zu seiner all- tt«., weinen Einführung zusammengetreten, Schnler- 1 ierkstätten errichtet und Kurse zur Ausbildung von «ndarbeitslehrern abgehalten worden. Auch ich [ODO. "chte den Handfertigkeits-Unterricht für einen Gegen-

Der deutsche Verein für Knaben-Handarbeit hat Meine Unterstützung zur Förderung seiner Bestre- stingen erbeten. Ich komme seinem Wunsche gern C7tS2 ba bie QUf diesem Gebiete bereits gemachten ---- Erfahrungen den Beweis geliefert haben, daß der sandfertigkeits - Unterricht durch die Anleitung zur ; raktischen Arbeit ein sehr wirksames Hülfsmittel j kr Erziehung, insbesondere in öffentlichen Erzie- nn »ngs- und Besserungs-Anstalten werden kann. Es

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" ®tt We ouf den Sitz, bedeckte sie zugleich mit der 'Bund Medecke nnb kehrte dann an seinen Platz zurück. Stück U rührte sich während der ganzen Dauer der Fahrt Bund M und er hoffte, sie werde sanft und ruhig schlafen, liefere Me aber nicht, sich davon zu überzeugen. Sie ,6 Nummerte auch etwas, aber sie füllte auch zugleich knwie l Kräfte immer mehr schwinden und eine schwere

N>«kheit ratzen, welche als Folge der gehabten Anf- ! naw UKiogen sie lange au das Schmerzenslager fesseln sollte.

e uno m während welcher Du ungestört schlafen kannst, flugeln »B mich Dich dazu so gut nie möglich betten--'

Deutsches Reich.

Berlin, 26. Nov. Der Kaiser empfing heute nachmittag 12'/« Uhr im neuen Wohnzimmer des Schlosses das Präsidium des Reichstages. Flügel­adjutant v. Kessel geleitete die Herren v. Levctzow, Dr. Buhl und Frhr. v. Unruhe-Bomst hinein. Der Kaiser war sehr heiter, freundlich und liebenswürdig und verkehrte in der leutseligsten Weise mit Pen Herren. Er sah auch sehr wohl aus und erkundigte sie die Rättn feit dem ersten Augenblick ihrer Be- kanntschaft genannt, die liebevollste Teilnahme und als bann bas zweite erfreuliche Familienereignis, bie große Erbschaft, besprochen warb, konnte sie ihre Freube, baß sie ihr unb ber lieben Elisabeth zuge- fallen, nicht genug aussprechen. Die Doktorin Stein nnb ihre Tochter blicken sich mehrfach bebeutüngs- voll an, da ihnen Frau von Falkenbergs erster Brief an ihre künftige Schwägerin bekannt geworben.

Als bie Gäste schieden, waren sie sämtlich von ber Rätin zum folgenden Abend eingeladen; für den zweitnächsten Tag hatten der GerichtSdirektor und feine Gattin sie zu einer Mittagsgestllfchaft gebeten. Eine weitere Bestimmung zur Nachfeier der Hochzeit ließ sich noch nicht treffen, da an dem dritten Morgen die beiden verhängnisvollen Briefe geöffnet und ver­lesen werden sollten.

Später als sonst ihre Gewohnheit war, nahm am Morgen nach der Hochzeit ihrer Tochter die Rätin Waldheim ihr Frühstück ein. Unwillkürlich wandten ich dabei ihre Gedanken dieser zu und ein leiser Seufzer entquoll ihren Lippen und sie blickte aut die leere Stätte, wo seit ihrer Kindheit ihr Platz gewesen. Bald glitten einige schwere Thränen ihre Wangen hinab und diese trocknend, sagte sie endlich:

»Nein, nein, ich will mir keine unnötige Sbrge machen, denn weshalb sollte sie mit einem Gatten, wie Gustav Escheubach, der sie liebt nnb verehrt, wie kaum ein zweiter Mann thnn könnte, nicht glück lich werben? Sie wird in der neuen glänzenden Lebensstellung mit dem ihr zugefallenen Reichthnw hre Jugeudneigung vergeffen, ihr Herz wird sich ihm immer mehr anschließen unb wenn, wie wir verab- rebet, Hermine nnb ich sie nach einiger Zeit besuchen, werden wir gewiß ein glückliches Paar finden."

Nach beendigtem Mahle erhob sie sich, um bie gewohnte Ordnung im Hause wieder herzustellen, bei welcher Arbeit Hermine ihre Hülfe zngesagt. Diese hatte überhaupt versprochen, einstweilen bei ihr zu

völlig unzurechnungsfähig; mau darf von ihnen jeder, auch der unvernünftigsten Handlung gewärtig und muß dagegen auf seiner Hut sein."

Die Kriege der letzten Jahrzehnte haben die Erkenntnis gezeitigt, daß bie Krankenpflege unb ins­besondere die unter dem Roten Kreuze vereinten hülfsbereiten Kräfte ihrer schwierigen Aufgabe nur bann zu entsprechen vermögen, wenn sie ohne sich von den meist dürftigen Hülfsquellen der be­rührten Oertlichkeiten abhängig zu machen aus eigenen Mitteln nach einem vorher vereinbarten und festgestellten Plane den Kranken und Verwundeten am Orte des Bedarfs rechtzeitig eine Stätte für zweckentsprechende Unterkunft und angemeffene Pflege zu bereiten vermögen. Der erste Schritt zur Ver­wirklichung ber hieraus erwachsenden Aufgabe wurde mit der auf Anregung Ihrer Majestät ber Deutschen Kaiserin und Königin Augusta hervorgegangenen Kon­kurrenz - Ausstellung transportabler Krankenbaracken zu Antwerpen nn Jahre 1885 gethan: er führte zur Erlangung brauchbarer und seitdem mit größtem Nutzen verwendeter Modelle zerleg und berfenb barer Lazaretträume. Das weitere Ziel ist die zweckent­sprechende Ausstattung solcher Lazaretträume und zwar in dem Umfange, um ein Lazarett sei es für Verwundete in unwirtlichen Gebieten, sei es für Seuchenkranke in isolierter Lage sofort in Bettieb setzen zu können. Die hierzu erforderlichen Gegen­stände für die Unterbringung, Behandlung und Unter­haltung der Kranken wie des Personals in einer aus die Transportfähigkeit rücksichtigenden Form zu liefern, sollte die Aufgabe einer neuen Preisbewerbung sein. Die im Herbst 1887 zu Karlsruhe zusammen­getretene internationale Konferenz ber Vereine vom Noten Kreuz erhob dieselbe, nachdem von Ihrer Majestät der Deutschen Kaiserin und Königin Augusta hierzu 6000 Mk., drei goldene und neun silberne Porträt - Medaillen _ zur Verfügung gestellt waren, einstimmig zum Beschluß, und das Zentralkomitee der Deutschen Vereine vom Roten Kreuz veröffent­lichte durch Preisausschreiben vom 10. Januar 1888 bie näheren Bedingungen des Wettbewerbes, welcher im September 1888 zu Brüffel im Anschluß' an bie Welt-Ausstellung stattfinden sollte. Nachdem daselbst ein befriedigendes Ergebnis nicht erzielt worden ist, hat Ihre Majestät die Kaiserin und Königin Augusta in Anbetracht der Wichtigkeit des Gegenstandes unb um gleichzeitig dem dankbaren Rückblick auf das 25- jährige Bestehen des Roten Kreuzes einen dasselbe ehrenden Ausdruck zu geben, genehmigt, daß die Preisaufgabe mit wesenttichen Erleichterungen für

ans ber Ferne, vielleicht für immer, mein Lebewohl znznrnfen. Ich bin im Begriff, mich über Hamburg nach Südamerika zu begeben wo ich nnb zwar in Valparaiso in dem Geschäft eines Freundes von Mr. Barclay einen mir zusagenden Platz erhalte. Du wirst Dich über diese Mitteilung wundern, noch mehr aber, wenn ich Dir schreibe, daß ich diesen Nachmittag und Abend in meiner Vaterstadt gewesen bin, nm womöglich Elisabeth Waldheim, deren Hochzeitstag ich durch Dich erfahren, noch einmal zu sehen. Es ist mir dies auch in ber Kirche unb auf bem Bahnhofe gelungen, hoch müßt Ihr, Du, Deine Mutter unb Schwester btefe Mit­teilung geheim halten, wenigstens so lange, bis Elisabeth, bie mich ebenfalls gesehen, ober ihr Gatte, dem sie dies nicht vorenthalteu haben wird, Euch eine ähnliche macht, llnbemertt und unbekannt von Anderen bin ich in der Heimat gewesen, habe auch keinen persönlichen Abschied von meinem Vater genommen, der mit Dir die Anzeige von meiner Reise nach Amerika erhält. Er wird sich über das, was ich beschloffen und ohne seinen Willen ausgeführt, wundern, doch das Weltmeer muß zwischen mir nnb Elisabeth Waldheim liegen, unb jenseits beSselben will ich ihrem Anbenkeu leben, benn vergessen kann unb werbe ich sie nie. Wahrscheinlich zürnt Ihr mir über daS, was ich gethan, nnb ich selbst glaube jetzt, ich hätte baS Sehnen meines Herzens unterbieten sollen; allein dies war stärker als mein Wille. Meine künftige Adresse füge ich bei, schreibe mir bald nnb ans- jährlich, auch über Elisabeth Walbheim ober viel- mehr Fran Escheubach unb ihre Mutter, die, wie ich mehrfach auf ber Reise habe erzählen Horen, eine so bebeuteube Erbschaft gethan. Diesen Brief, wie auch den an meinen Vater, gebe ich unterwegs auf bie Post.

Und nun lebe wohl, Richard, der Du mir immer ein treuer Freund und Bruder gewesen. Wir werden uns binnen vielen Jahren nicht Wiedersehen

InyiMn nnmnt entgegen bie Expedition b Blatte«, S^UT,,ni H?°jenSei>i und Bögler

u- &> N» Frankfurt a. t, Berlin, Hannover. Bari«. 7 -'

= and, ber in anbetracht seiner Nutzbarkeit die Unter« Im ] ützung ber Behörden verdient, und ich habe des- üb seine Einführung in die neuerdings gegründete rem. QatHct,e Erziehung?- und Besserungsanstalt zu Wabern geben geordnet. Es ist. mir wünschenswert, daß er Jt den "ur in anderen ähnlichen Anstalten, Waisen- »önsten 5u?ern- Blindenanstalten -e., sondern auch in Privat­en die ^cn gleichfalls Eingang finde, und ich nehme zu Wen Kem Behufe Eurer Hochwohlgeboren rege Mit­in be- lilfun9 ergebenst in Anspruch,' indem ich die Er- Alas- "rtunq ausspreche, daß der Erfolg der in erfreu- kNe«, rfm Fortschritte begriffenen Bestrebungen des küsse, krtin-' bie wie die im August vorigen und im

fifr die Kreise Marburg rmd Kirchhain und

Der Herr Minister des Innern, Herrfurth, < ,n hat nach vorgängigen Beratungen und daher im Hh- 1 Einverständnis mit dem Ministerium für den Unter- £7" richt, sowie für Handel und Gewerbe in Sachen CfupRt des Arbeits-Unterrichts folgende generelle Verfügung Reni. m gliche Regierungs-Präsidenten und Königlichen Regierungen in Preußen erlassen:

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StuckWUUH ..VU, LtUbyt. «OlUHLCll quit- ? die Rätin versammelt geblieben unb in bem drei Alse, welcher nicht im Entferntesten ahnte, was in- 14 cm Mchen auf ber Weife ber Neuvermählten geschehen, Stück teL die fröhlichste Stimmung geherrscht. Gleich rßüi7 O vorher bie Braut war jetzt die Mutter Geger- lJ? allgemeinster Aufmerksam kett unb man ber. Hw» sie Über bie Trennung von ihrer Tochter zu Men, bie ja eine so glückliche Veranlaffnng gehabt, ub p"6* bezeigte die Majorin ihrer lieben Mama, wie

i sich nach persönlichen Angelegenheiten in eingehender 1 Weise. Herrn v. Levetzow bemerkte er, daß dieser ia schon früher mit Sicherheit das Präsidium ge­führt habe. Bon Politik war so gut wie keine Rede, nur bie Aeußerung ließ der Kaiser fallen,

1 ° die Wahlen glatt verlaustn seien. Nach 56 r Minuten langer Audienz entließ der Kaiser das 1 Präsidium huldvollst. Die Kaiserin war bei der Audienz nicht zugegen. Präsident von Levetzow

' wird morgen Bericht über die Audienz dem Reichstag 1 erstatten. Von Friedrichsruh wird derHamburger Reform" mitgetellt, daß der Kaiser den Reichskanzler ersucht habe, erst dann nach Berlin zurückzukommen, wenn seine Anwesenheit dort dringend notwendig erscheinen sollte, zumal der Kaiser auch noch beab­sichtigte, verschiedene Jagdausflüge zu machen. Die Thronrede und der Bericht über dieselbe war bereits 25 Minuten nach Schluß der Feierlichkeit vollständig in den Händen des Reichskanzlers. Derselbe erhält nach der zitierten Quelle dreimal täglich dringende Postsachen aus dem Auswärtigen Amt; da die Kurierzüge in Friedrichsruh nicht halten, so ist die Vorrichtung getroffen, daß die Postsachen für den Kanzler aus bem Postwagen, währenb langsamer Fuhrt bes Zuges, in ein Fangnetz geworfen werden können. Sind Kuriere für den Fürsten in dem betreffenden Zuge, so hält derselbe eine Minute in Friedrichsruh. Französische Zeitungen veröffent- lichen eine Buchhändlernotiz, durch welche das nahe bevorstehende Erscheinen eines neuen Pamphletes über den Reichskanzler angezeigt wird, das den ver­lockenden TitelDer entlarvte Bismarck" (Bismarck aevoilö) führen soll. Das Buch ist dazu bestimmt, wie der Prospektus besagt,unwiderlegliche Beweise von der Politischen Falschheit des Fürsten Bismarck zu bringen, bte Authentizität der bekannten bulgarischen Dokumente nachzuweisen und daran die Mitteilung der vertraulichen Unterhandlungen anzuknüpfen, welche die Veröffentlichung jener Dokumente in Frankreich, Rußland, Deutschland, Belgien und Bulgarien nach Nch gezogen hat." Hierzu bemerkt dieNordd. Allgem. Ztg.":Wir gratulieren den Franzosen zu dieser Bereicherung ihres politisch - litterarischen Schatzes, die sich ohne Zweifel ebenbürtig den ähn­lichen Albernheiten zur Seite stellen wird, die seit lebzehn Jahren aus französischen Federn geflossen sind. Vom Standpunkte der Psychologie oder richtiger der Psychiatrie ist der Vorgang insofern von Interesse, als er zeigt, bis zu welchem Grade von Verworfenheit der Haß gegen Deutschland große sranzösische Kreise gebracht hat. Sie erscheinen bleiben, nuv sie glaubte daher jeden Augenblick, sie einte eten zu sehen.

Während sie sich so beschäftigte, ober oft inne bidt, um an ihr abwesendes Kind zu denken, wobei ihr jedoch kein recht frohes Gefühl kommen wollte, war Herrn ne Stein längst eifrig thätig gewesen und ,atte für ihre Mutter unb auch für ihren »ruber, ber als Arzt die unteren Räume des Hanfes be. wohnte, gesorgt. Dann ging sie, wie sie stets am Morgen zu thnn pflegte, zu ihm, horchte an der Xbnr nnb da sie in feinem Zimmer keinen Laut vernahm, trat sie mit dem gewohnten Morgengruß ein. Er schien sie kaum zu hören, fonbern gänzlich >on bem Lesen eines Brieses in Anspruch genommen iU sein, bissen Inhalt jedoch offenbar kein angenehmer mar, benn feine Züge hatten sich umbfiftert und feine Stirne botte sich in ernste Falten gelegt. Sie wieber- bolte ihren Gruß, ben er jetzt erwiderte, woraus sie fortfuhi: '

bist wohl sehr beschäftigt, Richard? Ich will mich lieber wieder entfernen."

« '-^n, nein, Termine, entgegnete er schnell.Der Anhalt dieses Briests soll Dir kein Geheimnis bleiben. Du und die Mutter müßt ihn sogar erfahren. Wir wollen zu ihr gehen."

Sie wollte noch einige Stunden schlafen, bet gestrige Tag hat sie sehr angegriffen."

«So mußt Du ihr ben Brief später geben. Jetzt Können"8 bOmit totr b" Inhalt besprechen

Mit begreiflicher Spannung nahm Hermine bas schreiben aus ber Hanb nnb nach der Unterschrift M«ib, sagte sie mit einiger Entscheidung, .von Helbert Wendtorfs."

,Ja, von ihm. Aber lies, Schwester, ich muß ort zu meinen Kranken."

Sie kam seiner Aufforderung nach und lag: »Mein theurer Richard!

Unmöglich kann ich die alte Welt verlassen, ohne Dich davon in Kenntnis zu setzen und Dtt

Erscheint-ltch außer an Werktage» nach bomt- und *

M 280. 8SS£«l bei ben50*

Me Ä *eUe Mittwoch, 28. November 1888.

Illustriertes Sourrtagsblatt sämtliche Postanstalten, unsere Agentur in Kirchhain, sowie für hiesige Stadt un­sere Expedition noch fortwährend entgegen.

Di- Erp-d. der Ob-rh. Zeitung.

Arbeits - Unterricht.

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1 sorg» »#l8 entschieden unb seinen Arm nehmenb, ließ sie Nach- W von ihm nach bem Kovpee führen. Er hob sie , allen rvttn, sie setzte sich wieber auf ihren Platz, lehnte Jeder gegen bte Kiffen unb blicke nach den Wartesälen nfexir- rj^ber, wo bie Gasflammen schon erloschen waren. M., sitzte sich ber Zug in Bewegung nnb brauste

e nock S, "neuter Kraft bem Ziele ihrer Reise zu. Sie . un6 We sich wieber fester in ihren Mantel unb irn Begriff, , Mk, schließen, hörte sie ihren Gatten sagen:

September dieses Jahres veranstalteten Kongreffe in Magdeburg und München ergeben haben, in weiten Kreisen Anerkennung finden, der Bedeutung ent­sprechen wird, welche ihnen im Jnlereffe der allge­meinen Volkswohlfahrt beizumesien ist.

Es wird mir erfreulich fein, s. Z. von den weiteren Erfolgen auf diesem Gebiete Kenntnis zu erhalten. Der Minister des Innern, (gezeichnet) Herrfurth.

Mit dieser beachtenswerten Verfügung des Ministers hat somit jede Regierung den amtlichen Auftrag erhalten, die Bestrebungen des deutschen Vereins für Knaben - Handarbeit innerhalb ihres Bezirks in Internaten und in Privatkreisen nach besten Kräften zu fördern. Die Ausbreitung dieses Unterrichtszweiges wird sich demungeachtet auch weiterhin auf dem Boden ber Freiwilligkeit bewegen; boch erhalten biefe Bestrebungen hiermit jetzt eine Unterstützung, bie mit der Zeit deren all­gemeinere Verbreitung gewiß mit Recht erhoffen läßt. Die Vorbedingung zur Einführung dieses Unterrichtszweiges bleibt jedoch die Ausblldung von Lehrern in der Lehrerbildungs-Anstalt des Deutschen Vereins zu Leipzig. Der Leiter derselben ist Herr Oberlehrer Dr. W. Götze daselbst. Vermutlich werden schon nach Ostern nächsten Jahres die Aus­bildungskurse beginnen und im ganzen Laufe des Sommers bis zum Herbste hin fortgesetzt werden Es ist somit an ber Zeit, baß diejenigen Lehrer, welche wirkliche Neigung und auch Beruf in sich fühlen, diesem neuen Unterrichtszweige zu bienen, bei der genannten Stelle in Leipzig Erkundigung über diese 4wöchentlichen Kurse einziehen und dann den Urlaub hierfür bei ihrer vorgesetzten Be­hörde nachsuchen. Es wird sich empfehlen, diese Kurse, die nur die Grundlage ber Ausbildung schaffen und die allgemeine Information geben können, auf wenigstens 68 Wochen auszudehnen. Die nächste Zeit wird deshalb, dank der Verfügung des Herrn Ministers des Innern, bald ein sehr reges Leben auf diesem Gebiete schaffen.