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Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marbnrg md Kirchhain

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Expedition Markt 21. Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Ix«. Koch.

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infolge dieses Vorganges einen Erlaß an das zu-

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(Fortsetzung folgt.)

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vor der zuständigen Ersatz- Prüfungskommission aus­zuweichen. Das Provinzial - Schulkollegium wurde

junger Mann die Untersekunda eines Gymnasiums, ohne die wissenschaftliche Befähigung für den ein­jährig - freiwilligen Menst erworben zu haben, be-

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st«hend aus dem Direktor und zwei Oberlehrern desselben Gymnasiums, unterzogen. Infolge dieser I Prüfung ist ihm das Zeugnis der Reife für Ober­sekunda zuerkannt und das Zeugnis über die wissen-

Seibert, begehe keine Thorhest", sagte nach einigen Seknudeu in freundlicherem Tone sei» Later. .Kaum »reiundzvanzig Jahre alt, darfst Du noch lange nicht >e traten uud gehst, um Rennhüffe und Erfahrungen zu sammeln, vorerst aus einige Jahre nach Euglagd.*

. Illustriertes Sonntagsblatt.

gens inzwischen auch bereits von mehreren Seilen richtig gestellt worden. Tie Verletzung des Grund­satzes, daß die Erwerbung des Zeugnisses der wissen­schaftlichen Befähigung für den einjä Hrsg - fr« i- willigen Militärdienst vermittelst des Mch- weises über erfolgreichen Besuch der Sekunda äner Gymnasialanstalt auf anderem WegvMls Oem der bedingungslosen Versetzung nach Obersekunda aus- gefchloffen ist, hat, derMagdeb. Ztg." zufolge, dem Kultusminister zu einer scharfen Rüge gegen­über einem Gymnasialdirektor Anlaß gegeben. Zu-, folge einer Mitteilung des Kriegsministers hatte ein

^Nachdruck verboten.^

Die Villa am Rhein.

Original-Novelle von Mary Dobson.

.Nicht ohne sie gesprochen und mich ihr erttärt zu haben.'

.Und wenn fie Dich abweist?"

Das wird fie nicht thun, denn ich weiß, daß auch ich ihr nicht gleichgültig bin!"

Für sie haben ihre Vormünder nud ihre Mutter zu entscheiden." ----

Vater", sagte nach abermaliger Pause der junge Manu,laß uns für heute von der Sache schweigen und vielmehr an meine Reise denken."

»Das wttd jedenfalls richtiger fein', entgegnete ruhig der Fabrikherr. .Lies und prüfe daher deu Brief von Mr. Barclay, den Du wohl selbst beaut- Worten mußtl'

Einige Tage nach diesem Gespräch es war ein Sonntagmorgen stand die Gertchtsrätin Wald­heim am Fenster ihres zwar freundlichen, doch be­scheiden eingerichteten Wohnzimmers und blickte, ihre Tochter erwartend, ans die Straße hinaus. Diese, welche die Kirche besuchte, kam auch bald, begleitet von einigen jungen Mädchen, dahergegangeu und voll inniger Muiterfreude sah fie ihr entgegen. Kaum achtzehn Jahre alt, war Elisabeth Waldheim frisch und blühend wie eine Rosenknospe ckw der Ausdruck ihrer fein geschnittenen Züge deutete auf hohe geistige Begabung. Ihre tiefblauen Augen ließen einen vor­wiegend fausten Charakter erkennen, wie ihre ganze Erscheinung den Stempel ewter Weiblichkeit trug. Ja reicher Fülle umgab ihr llchtbrauues Haar deu zierliweu Kopf und hoch gewachsen hatte dennoch ihre Gestalt das schönste Ebenmaß. Als die jungen Mädchen sich dem Hause näherten, besprachen fie offenbar eine für fie wichtige Angelegenheit und die Rätin Waldheim glaubte eine besondere Erregung ihrer Tochter zu etlennen. Ihre Mutter am Fruster gewahrend, nahm fie von ihren Freundinnen, nach­dem diese lebhaft hinauf gegrüßt, Abschied, ging ins Hau» und betrat nach einigen Augenblicken mit laug, sameu Schritten di« Wohnung.

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Vom wunderbar klaren Himmel glänzte hell der Mond herab, mit ihm wetteiferte das von hoch oben herabflutende elektrische Licht und das dunklere Licht all der Hunderte von Kerzen an deu Senftem ber den Platz umschließenden Gebäude und das der

Oberpräsidenten chzelletEv.SwMvitzMerhaltend, trotz des erstickenden Rauches und der kalten Abend­luft ziemlich lange auf dem Balkon verblieb, war sichtlich gerührt und dankte wiederholt für den immer wieder sich erneuernden Ausbruch der Hingebung. Auch nachdem Seine Majestät sich zurückgezogen hatte, blieben die Teilnehmer noch lange auf dem Platze, in der Hoffnung, den geliebten Monarchen noch ein­mal erblicken zu können. Da jegliche Deputation während des Jagdausenthaltes Seiner Majestät ab- gelchnt worden, konnte auch eine Abordnung der Arbeiter nicht empfangen werden. Daher wurde der Dank der Arbeitiw Seiner Majestät lürrch das, Hof­marschallamt schriftlich übermittelt. Derselbe lautet wie folgt: »Allergnädigster Kaiser und König I Eure Majestät haben es uns, den Arbeitern beider christ­lichen Konfessionen, huldvollst' gestattet, unsere herz­liche Freude über Allerhöchstderen Anwesenheit in unserem alten, königstreuen Breslau durch ein äußeres Zeichen zu bekunden. Genehmigen Ew. Majestät nun den Ausdruck unseres tiefgefühlten Dankes für diesen Beweis Königlicher Gnade. GenehiniAen Ew. Majestät das Gelöbnis, daß wir uns dieser Gnade stets würdig zeigen werden, daß wir fest zu unserem Kaiser und König stehen wollen in guten und in bösen Tagen. Gott segne Ew. Majestät, Gott segne die Kaiserin, Gott segne Ihre Söhne und das ganze Königliche Haus !"

Dresden, 14. Roo. Die königlich sächsische

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urg, o.

Berlin, 16. Nov. Ta Freiherr von Zedlitz bekanntlich doppelt gewählt ist und Herr v. Zedlitz sein bisheriges Mandat für Langensalza-Mühlhausen wieder angenommen hat, so ist für den Landtags­wahlkreis Osthavelland eine Rachwabl erforderlich. Die Kandidatur ist dem Minister des Innern, Herr- furth, angetragen und von demselben angenommen worben.- Durch die imReichs- und Staats- Anzeiger" publizierte Allerhöckste Bestätigung der Wahl des Landrats Fuß in Danzig als Bürger-

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Erscheint täglich «uh« an Werktagen nach tooim- und ...

Feiertagen Quartal-LbonnememS-PreiS bei der Expe- Z&F LtllTUlIlJU«

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H'U" **** Sonntag, 18. November 1888.

Vei dem Palaisplatz gewährte der Faflelzug einen entzückenden Anblick. Links vom Schlöffe aus g^ sehen das Stadttheater mit sechsfachem Kranze ver­schiedenfarbiger Lichter, auf dem Dache ein riesiges Eisernes Beuz aus bunten Lämpchen. Die -»'der dem Schlosse gegenüberliegenden Hauptstite aus­gestellten Maste« und Tannenbäume waren in halber Höhe durch fortlaufend« rot shmrmende Rundbogen verbunden und in ihrem unteren Teile mit Gas-

Gasflambe-mx bildete eine wirksam kontrastierende Umrahmung. Dieprächtige Dekoration des Tauentzien- platzes war durch die auf hohen Tannenbäumen angebrachten elektrischen Lauchen taghell erleuchtet. Auf dem ganzen Wege flammte überall bengalisches Feuer auf. Beim Einbiegen des kaiserlichen Wagens in die eigeyjü-chk Schmuckstruße stiegen vom Dache des Stadttheätets Raketen in die Höhe, worauf

------ ständige Provinzial - Schulkollegium gerichtet, in erf- 8 welchem das von dem Gymnasialdirektor geübte rter^ Verfahren für nicht ordnungsmäßig erklärt wird, rabitat Aach Wiederholung des eingangserwähnten, in dem

Der Kaufmann und Fabiilherr Wendtorff, deffen Lefitzung kaum eine halbe Stunde von einer größeren Provinzialstadt entfernt war, ging an einem Wtnter- tn5 »otgen, wo schon die Sonne die Eisblumen an den Fenstern hatte schwinden lassen, in seinem wohldnrch. wärmten und geschmackvoll eingerichteten Wohnzimmer auf und ab und der Ausdruck seiner Gefichtszüge verriet, daß nicht eben Gedaukeu erfreulicher Art ihu beschäftigten. Dabei blickte er oft nach der Thür und zugleich ungeduldig auf seine Uhr, bis endlich ein

flämmchen übersäet. In der Mitte dieses prächtigen Jlluminationsarr«igemesA wölbte sich eine flammende Halbkugel über Seinem riesigen W. in Rotfeuer, darunter auf einer auS Tannengrün emporragenden Felsgruppe eine Mächtige Jägergestalt, das Hifthorn blasend. Rechts-war das Ständehaus in ähnlicher Weise wie das Theater beleuchtet. Während im Schlosse das Diner feinen Anfang nahm, zu dem die Spitzen der Militär- und Provinzialbehörden, der Generalsuperintendent, der Fürstbischof und viele Fürstlichkeiten Einladungen erhalten hakten, stellte sich am Bincenzhause, die Promenade entlang bis über den Lessingplatz hinaus der imposante Fackel­zug auf. Derselbe zählte 7000 Fackeln und 2000 Lampions, die vom Komitee besorgt waren, ferner 50 Magnesiumfackeln, die das Personal der Waggon­fabrik von Linke und Hoffmann trug, endlich 1000 Fackeln und 1000 Lampions, die von Arbeiter- freunden gestellt waren. Der unendlich lange Zug wurde durch eine große Anzahl Musikkapellen und die Gruppentransparante gegliedert. Er bewegte sich, da an ein Durchkommen auf dem zuerst in Aussicht genommenen Wege nicht zu denken war, den ganzen Schweidnitzer Stadtgraben entlang und marschierte vom Sländehause her ein. Der Anblick auf die ganze imposante Länge des Zuges war

fttmmung zu einer Verbindung mit ihr verweig-.ru", entgegnete mit großer Entschiedenheit der Fabrtkherr

»Du mußt ein reiches Mädchen heiraten, Helbert, denn wir find nur in der Meinung der Leute reich, in der That aber nicht."

»Ungeachtet des großen Vermögens meiner ver­storbenen Mutter? fragte überrascht der junge Mann.

.Das habe ich mit ihrer Bewilligung für das Geschäft verwandt und nur ein geringer Teil davon ist in Grundstücken angelegt 1"

Es folgte eine längere Paus«. Helbert Wendtorff kam offenbar die Erklärung über seine Vermögens- Verhältnisse unerwartet und ein Schatten flog über feine offenen Gesichtszüge. Das Schweigen unter­brechend, fuhr sein Vater fort:

»Hätte noch Fran Waldheim die Aussicht, von ihrem reichen Bruder in Batavia zu erben?"

»Du weißt so gut wie ich und Jedermann in der Stadt, daß das unmöglich ist!" entgegnete der Sohn.

»Wäre sie vor Jahren, als er es gewünscht, mit ihrem Manne und Kinde zu ihm gezogen."

»Dann hätte ich sie natürlich nicht kennen gelernt", fuhr Helbert Wendtorff fort.

»Das ist eine überflüssige Bemerkung von Dir mein Sohn, Waldheims aber wären dann sicherlich seine Erben geworden, und er hätte nicht die ent­fernteren Verwandten zu sich kommen laffev. Doch was kümmern uns die Verhältnisse von Leute», die wir nur oberflächlich kennen nnd über die wir kaum gesprochen, hätte ich es nicht diesen Morgen für not­wendig erachtet!

»Deine Worte und Erklärungen aber find überflüssig gewesen, Vater, denn ich liebe Elisabeth Waldheim*

»Sie kann dennoch die Deinige nicht werden!" »Ich bin mündig."

. sucht und sich bann nach vorgängiger Privatvorbe- A reitung einer Prüfung von einer Kommission, be-

r zu t fchaftliche Befähigung für ben einjährig - freiwilligen Dienst ausgestellt worden. Der Kultusminister habe

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angewiesen, den Gymnasialdirektor auf das Unge­hörige seines Verfahrens aufmerksam zu machen und der Wiederholung eines ähnlichen Vorganges in feinem Verwaltungsbezirke vorzubeugen. Dem deutschen PanzerschiffKaiser", welches bekanntlich den Prinzen Heinrich zu den Jubiläums-Feierlich­keiten nach Kopenhagen brachte, ist kurz vor der dänischen Hauptstadt ein Unfall passiert, der glück­licherweise ohne ernstere Folgen verlief. Das Panzerschiff geriet' auf Grund, da kein Lootse an Bord war, während sonst alle größeren Schiffe bei Helsingör des tückischen Fahrwassers wegen, Lootsen nehmen. Aus Marinekreisen erfährt dieKöln. Ztg." über das Vorkommnis noch folgendes: DerKaiser" hatte Lei Heffingör die Lovtsenflagge gehißt, doch aus unbekannten Gründen gleich wieder eingezogeti. Tas Schiff hatte die Boje an Backbord (links), statt, wie es hätte sein sollen, auf Steuerbordseite (rechts.) Der Wasserstand war ungewöhnlich niedrig. Ter 22 Fuß tief gehendeKaiser" faßte Grund, was. «nfang» kaum bemerkt wurde, da er mit halber Kraft fuhr. Der Mavigattons-Offizier, Kapitän- Leutvant v. Häselev bat den Kommandanten Hoff- marin um den Befehl zpm Rückwärtsfahren, was mit voller Kraft geschah. Nach einer Stunde war derKaiser" frei. Also war der Vorfall ohne Bedeutung gewesen. Der »Kaiser", auf bejp am Sonnabend großes Festmahl stattfindet, bleibt bis Montag, den 19. d. M., in Kopenhagen.

Bresla», 16. Növ. Ter Kaiser gab gestern unmittelbar nach feiner Ankunft auf dem Perron dem freisinnigen Oberbürgermeister Friedensburg gegenüber seiner Freude über den guten Ausfall der Breslauer Landtagswahlen Ausdruck. Näheres wird uns noch über den Einzug berichtet: Ter Kaiserliche Sonderzug suhr um 6 Uhr in die festlich geschmückte Halle ein, wo der kommandierende General, der Stadtkommandant, der Oberpräsident, der Polizeipräsident, der Oberbürgermeister mid der Stadtverordnelenvorstehcr zum Empfange erschienen waren. Der Kaiser, in kleiner Generalsuniform mit Mantel, erwiderte den Gruß der Herren durch Händedruck und Verneigen. Daraus bestieg Aller- höchstderselbe sofort den Wagen. Voran fuhren der Stadtkommandant und der Polizeipräsident, sodann hinter einem Spitzenreiter der vierspännige Wagen, in dem der Kaiser mit dem Flügeladjutanten Major von Lippe Platz genommen hatte. Als die Gestalt des Kaisers am Ausgangsportikus erschien, brauste ihm ein vieltausendstimmiges Hurrah entgegen. Der schöne Bahnhofsplatz lag in blendendem Lichtglanze.

Helbert Wendtorffs Gefichtszüge drückten einen leichten Grad von Befangenheit anS, sich aber schnell fastend, antwortete er anscheinend arglos:

»Wer kann meinen Namen mit dem von Fräulein Waldheim in Verbindung bringen, Vater?"

»Das fragst Du, Helbert, und hast Dich erst gestern abend wieder dem jungen Mädchen gegenüber mehr als answerksam benommen?" erwiderte mit un­verkennbarer Verstimmung der Fabrikherr. »Die Gerichtsrätin müßte ein solches Betragen, das ihre Tochter ins Gerede bringt; ernstlich untersagen!

Daß sie eS nicht thut, Vater", antwortete lebhaft der junge Mann, »gilt mir cis ein Beweis, daß fie mit meiner Werbung einverstanden ist."

»Und ihre Zustimmung zu Euerer Verbindung geben würde, nicht wahr?' fügte heftig der Fabrik­herr hinzu. »Das glaube ich ebenfalls, denn Du wirst jeder Tintter als Schwiegersohn willkommen fein, doch erhältst Du die meinige nicht. Elisabeth Waldheim, die Tochter einer unbemittelten Beamten- wittwe, welche durch Unterricht ihr tägliches Brod verdient, ist keine Frau für Dich!"

»Weil fie um ihr tägliches Brod arbeitet, Vater?' fragte mit einiger Erregung der Sohu. »Das kann hr doch in Deinen Augen keinen Vorwurf sein, nach­dem auch Dein Baier ein armer Arbeiter dieser Fabrik gewesen ist, deffen Fleiß und Geschicklichkeit den Gründ zu dem gelegt hat,' was wir jetzt das Unfrige neunen!"

»Dessen schäme ich mich gewiß nicht, sondern danke ihm vielmehr täglich, was er für mich und damit auch für Dich gethan!"

»Und dennoch schätzest Du Elisabeth Waldheims Streben nicht, daS hier doch allgemeine Anerkennung inbet? unterbrach ihn fein Sohn. »Lebte der Ge- richtSrat noch, so brauchte allerdings feine einzige Tochter nickt für ihren Lebensunterhalt zu sorgen, und Du würdest gewiß nicht anstehen"

»Ich würde Dir auch in diesem Falle meine Zn- ,

A>»eigen nimmt entgegen die Spedition b Blattes sowie d. Annoncen-Bureanr von Haasenftein und Bogt« in Sranffurt a. Saffet Magdeburg n. Wien; Rudolf Stoffe in Frankfurt a. HL, Berlin, München n. Röto: @. g. Daube ru Co. in Frankfurt a.Berlin, Hannover. Paris

Bnger Mann ein trat, welcher allerdings ihm ähnlich »ar, doch nicht seinen eigenen energischen G-sichts- ansdrnck besaß. Vater und Sohu begrüßten fich, denn obgleich die Mittagsstunde nahte, hatten fie sich uoch nicht gesehen, uud auf einen auf dem Tisch lügenden Brief deutend, sagte er in ernsterem Tone, als er wohl sonst zu seinem einzigen Erben zu Ifagen pflegte:

»Helbert, Deine Reise nach England wird jetzt Nr Notwendigkeit!"

»Meine Reise nach England?" wiederholte leicht Farbe wechselnd der junge Mann.

,3a, oder solltest Tu Dich nicht erinnern, daß ich«» unter uns die! Rede davon gewesen?" entgegnete Kto Vater, ihn forschend betrachtend.

»Gewiß, Vater! War e8 doch immer mein Wunsch, Aich nach einem anderen Geschäfte umzusehen!"

»Nun, so stimmen wir ja überein, höre mich also Mr. Barclay erwartet Dich so bald als mög­lich. Sein Sohn muß eines Sterbefalles wegen in w8 Geschäft seines Schwiegervaters eintreten und sollst ihn ersetzen. ES ist mir lieb, daß unser toog gehegter Plan endlich zur Ausführung kommt, Du den hiesigen Kreisen gewiffermaßen fremd wttst JJ® man vor alle» Dingen Deinen Name» nicht mehr «den dem von Fräulein Waldheim nennt!"

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wirklich überwältigend, ebenso der Aufmarsch in schlangensörmigen, parallel nebeneinander gehenden Zügen.. (,D.er Aufmarsch , auf dem Palaisplatze dawerte, obwohl er ohne stocken vor sich ging, 9e9erL& Stunden. Bevor derselbe ganz vollendet wak und also noch das reizvolle Bild der Be­wegung gewährte, traf plötzlich Seine Majestät der Kaiser an die mittlere Balkonthür und blickte auf ben . Platz .hinaus. Augenscheinlich überrascht von dem fesselnden Schauspiel, machte Seine Majestät seine im Hintergründe stehenden Gäste auf dasselbe. aufmerksam. Darauf trat Allerhöchstderselbe wieder zurück. Als gbgr der Apjmyrsch vollendet war», er- '**** **** **'"* Btzlkop.^§RiM Kcch-kein

, . -rchemKW frrfirtgten die

, . - Arbeiter im Werktagsanzuge, bis

YL öie Rychp^ heran! Hochärse wahmen fein End- dazwischen stinttnkeii Tausende'' M Dif im Siegerkranz*., ankre Tausende.^Deutschland,Teutsch- land über Wes", an Die Musikkapellen.) spielten wieder andere Weise. ^Bei der ungeheueren Menge der Huldrgerfhen war eÄn Hin einhistlliches Kom­mando möglich. Wer Kitztz, der, sich,, mit dem

weifter der Stadt Kiel haben die von verschiedenen Zeitungen kolportierten Gerüchte von der. angeblichen ( Richtbestätigung dieser Wahl amttich ihre Widerlegung ('ggj erfahren. Tie ebenfalls unrichttge Angabe, daß

Herr Fuß der freisinnigen Partei angehöre, ist übri-

. Erlaß vom 17. Juni 1879 aufgestellten Grund- ju w f atz es bemerkt der Minister, daß die in. dem ge- Prtve Svenen Falle abgelegte Prüfung für Obersekunda leiden! unverkennbar ben Zweck gehabt habe, der Prüfung