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Agentur Havas" zu offensichtlichem Zwecke anae»

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feit, in die er fie bereits zu versetze« gewußt hatte und war fest entschlossen, auf jede Gefahr hin das I Unternehmen zu wagen, von dem er sich nnr einen I flüchtigen Plan entworfen hatte; vorher wollte er aber noch hören, wie Georg seine betrübende Mst- I teilnag aufuehm« würde; vielleicht wußte der ge. I "tfte Mau« mich einen befferen AuSweg oder aber entschloß sich, dem Könige sich zu Füßen zu werfen. Letzteres wollte der Coruet unter keinen Umständen. L AIS der letztere auf Neuenrode anlangte, war ö£L®fOr9 °uf den Feldern draußen, °llein M Hause; sie kam ihrem Der- ^/eu, deu sie au dtesem Tage nicht erwartet hatte, mit aller Liebe einer glücklichen Braut entgegen; "°?te fie mm aber an de« ernsten Blicke des Ge- liebten gesehen haben, daß etwas Besonderes vorge. l-in müffe, fie wnrde sogleich stiller und sah ihm besorgt in daS Ange.

»Ist die Antwort von Berlin eingetroffen?« war ihre erste gepreßte Frage.

Eoraet drückte fie an sein Herz nnb erwiderte, um fie nicht allznsehr zn erschrecken:

.Noch nicht, aber eS ist mir etwaSplnangenehmeS zugestoßen, und ich tarn hierher, um Dich und Deinen ^°ter deshalb zn/prechen; eS ist mir sehr erwünscht, d°bich Dich zunächst alletu gefunden habe.«

Er führte fie zum Sopha und ließ fich neben tte nieder.

nie wieder zu sehen fürchtete.-

1 »Wie banale wird fich auch dieseSmal alles zum

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ch antle. lliffow

,Dn folterst mein Herz, Stephan, wenn Du mich langer in Ungewißheit läffest«, bat da« junge Mädchen angstvoll ÄJ -

rk. lütter.

»Herr Oberst!" stammelte der überraschte Adjutant. I nach »Nun, kurz heraus! Miller, oder will Er nicht?! ,

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dorrest).-, natürlich vollständig auf Erfindung, beim es kann, wie jeder in der Frage Eingeweihte weW Von irgendwelchen Mißhelligkeiten zwischen der deut­schen und englische» Regierung anläßlich der ostafri­kanischen Angelegenheiten keine Rede sein." M

I . ~ DieHistorisch-politischen Blätter" und nach I diesen dieGermania" haben die Behauptung auf# gestellt, daß zux Zeit W Moabiter Klostersturm- (1869) die'Preußische Regierung unter dem dama­ligen Ministerpräsidenten Grafen Bismarck gegett^ d« katholischen Orden und gegen die Katholiken

I überhaupt eine feindliche Stellung eingenommen hätte. Die Norddeutsche Allgemeine Zeitung entkräftet dies« Behauptung durch folgende Darstellung des Sach­verhalts : Für die Aeußerung des Dr. Krätzig fehlt

I es an jedem urkundlichen Beweis, die nachweisbaren iThatsachen sprechen vielmehr dagegen. Der Mi- i nister-Präsident befand sich zur Zeit der Ausschrei- I tung gegen das Moabiter Kloster nicht in Berlin sondern m Barzin, und nahm infolge dessen auch an den bezüglichen Votenberatungen und Berichten des Staatsministeriums nicht teil. Auf Befehl de- Königs erstattete das Staatsministeriums am 4^ ^zember 1866 in der Angelegenheit einen vom Grafen Bismarck nicht mitvollzogenen Jmmediat- bericht, in welchem es widerriet, strengere Maßregeln gegen die geistlichen Genossenschaften, wie rigorosere Handhabung des Vereinsgesetzes und Ausweisung der fremdländischen Mitglieder der Orden, zu er­greifen, indem cs ausführte, daß eine wirkliche Be­aufsichtigung der Klöster aufgrund der bestehenden gesetzlichen Bestimmungen nicht zu erzielen sei Ein dem Berichte beigefügter, diese Auffassung des Staats- minlsteriums billigender Ordre-Entwurf wurde von

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Jlo 261. .v, Bestellgeld».

Wöchettliche Beilagen: Kreis-Blatt für tte Kreise. Marburg Md Kirchhain

Expedition' Martt A, Äefcattien, Druck und Verlag von Jotz. Aug. Loch.

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, . S: W fich doch nicht etwa an eine Andere gehängt? eder nein, will Er die Helene?' .3u befehlen, ja, Herr Cbtrft.»

«Der Vorfall warf ein-recht trmtriges Licht auf dies .

I Pariser und französischen Verhältnisse. Hatten jene I ? Rftd).

sind aus Anlaß der Grundsteinlegung sür das Reichs- Richter sich Agitationen. gegen die Republik zu I Berlin 3» RE' Dsr > ger'cht m Leipzig in vergangener Woche zahlreiche Schulden kommen lageff, so war das bedenklich, Die an dieser Stelle in. W tlS9r bargebracht. Dem obersten deutschen noch viel bedenklicher'aber war es. daß die Regie-Allerhöchste Erwiderung auf die Adresse de? Genchtshofe soll nun endlich ein seiner Würde ent- rung als. Bedingung für die Qualifikation zum stratsund der

sprechendes Heim errichtet werden, welches in Zw I Richteramt, Ms unparteiisch sein soll, eine politische trotz ihrer unzweideutigen Klarbeit

^nft als das äußere Smnb.ld gewiffenhafter deutscher Ansicht Mellte. Daß mit den republikanischen widersinnigen ?nd böswilligen EMellunaen^nem Rechtspflege dem deutschen Volke gelten wird. . Deutsch-!Justizbehörden gar nichts los ist, das zeigen die Teile der Berliner Preffe, namenllich in O^ land kann stolz lern auf seine Justiz, sie gilt mit I bekannten Vorfälle aus Anlaß des Ordensschrchers gancn der sogenannte» fteifinnfeen unditrnmnn Recht als eine der besten, wenn nicht--die beste, in! und ncr Wilson-Affaire, in welchen sich die Richter tauen Parteien Veranlassung

©uropa. Die deutschen Richter sind nicht unfehlbar,lauf einen unwürdigen parteiischen Standpunkt stellten. Anschein hat, daß die bezeichnewn Blätter^ack ein^nii

ff«! können m ihren Schlüßen ebensogut irre», wie! Am bedauerlichsten aber ist die Haltung der sran-1 verabredeten Plane den Beriuck aemdrfit h»I .. . -e_. --------.

Kber andere Mensch; aber sie sind erhaben über alle zösischen Richter gegen solche Ausländer, die einen Tragweite der Kaiserlichen WetoM liAStten K« Kolowalpolitik d«. Reichskanzlers einer Parteilichkeit. Richter, r.chte recht! Das Wort wird Gegenstand des Haffes für Frankreich bilden. Als so haben Se. aflajeftätV^Ä £ ^ege stände. Die Mgeblichx

wohl rn allen Ländern ausgesprochen, aber nicht der französische Staatsangehörige Köchlin wegen drücklich zu erfläan besoblcn d^ BMW der« BerSreitung sich die

immer befolgt. Auch Alt-England ist stolz auf seine Landesverrates erwiesenen Landesverrates, vor L lste Tonart "« S I «-^chem L

«Mjtw, aber abgesehen davon, daß die Vcrhältniffe Leipziger Reichsgericht stand, kam er mit Rücksicht sei, welche allerhöchst seine Gefühle verletzten beruht, nach Versicherung

dort ganz andere find, ist noch immer der alle Vor- auf seine nichtdeutsche Herkunft mit einem Jahre Äst densU»ngen, in tenen iQuf warf nicht verstummt: m England gabt es ein be- Festung fort. Das französische Gericht in Nizza Behörden gerade zu dieser SeittderRressl M Frage Eingei

Öderes Recht für die Reichen und für die Armen l! verurteilte den wegen Spionage angeklagten deutschen! haben Se Majestät annennmmL Ef irgendwelchen Mlßhelligkeiten zwisch

Roch schärfer prägt sich dieser Zug in der belgischen Kilian, einem notorische» Prahlhans unb @cKer ein« £mirfÄ^ ^rung anläßlich

M "« und M <-R-A°"d Misch-, H.ch und tefi, g' »ich» zu tew.ito mV«. ,u (X "£ 2 2S>'* «--l«-- R-d. «

M-dr'g °m gewaltiger Untertchied gemacht wird, ist Gefängnis, weil er ein Deutscher war. Glücklicher- ihnen ausgesprochenen Gesinnunaenauckaen^ S" ane so bekannte Sache, daß es unmöglich ist, darauf! weise haben Deutsche mit französischen Gerichtshösen! würden. DemHamb. Korreiv^ Airirb9 La oc^. besonders hinzuweisin. Handelt es sich um die! nur sehr selten zu thun, aber die Italiener können I Berlin berichtet:Dir Borlaae weäen Erböbuna drrfolgung eines hochgestellten Spitzbuben, so wird I umsomehr ein Lied von der französischen Gerechtig-! der Zivilliste des Kaisers soll nickt dem sReilafnnp9 b.e Sache so still wie nur möglich abgethan, und leit fingen. Bei den .» Südfrankreich nicht seltenen sondL dem P7eSen 2abS £

nu£ gar nicht anders geht, wird streng! Schlägereien zwischen Italienern und Franzosen! glauben, daß das ei» Irrtum ist 9 Auck Lnnnn bnfe

"Qt5 bem Buchstaben der ge>etzlichen Bestimmungen erhalten die Ersteren fast regelmäßig Unrecht, denn die Regierung dem Reichstaae eine ÄJL Lpop!

"erfahren. Auch die häßliche Manie, den Ausländer der Richter sieht in ihnL vor ullm dieFeinde! einer Rcichsdo2n 2 Kaise s mack« 5h, zweiter Klasse vor Gericht zu! Frankreichs.' Die deutsche Justiz ist mit politischen ssind wir immer der Meinuna aeroefen^ daü man

-- 1 bedachte», zeigt sich an russischen Gerichtshöfen. Wir Prozeffen oft genug befaßt, und an Irrtümern hat dazu den Reichstag die Jnitwtwl würdeb?L^n I

itcr- I serinnern nur an das bekannte Moskauer Urteil, in les, wie die Entscheidungen höherer Instanzen zeigen,Ilaffvi und wie man bört wird hna ö * r* J

einer Berliner Gesellschaft ihr sonnenklares nicht gefehlt; nie aber hat der deutsche Richterstand Wir sind auch Überzelt daß ein (

?^LQb9C, rittCn wurde, nur weil die Betreffenden sich veranlaßt gesehen, jemandem zu Liebe oder zu ohne Debatte angenommen'werden wttd^wenn 2

Deutsche waren. Erfreulicherweise hat allerdings Leide zu entscheiden. Der Richter darf keinenIdie Sozialdemokraten nnh toi k ^1 oefinhen s py- ' n9, I. . _ , p. , Hb- Vor in ehr als I stimmen n. Der ffaHer aedenk^ncub

^°ben. Bon der österreichischen ^ ist lange hundert Jahren erwiderte der derbe Müller von Meldungen aus ^etnimmt in b r ^^elt boLl

nur Gutes gesagt. Als aber m dem Konigmhofer Sanssouci Friedrich dem Großen:Ja, wenn das 8. November den Höfen von WeSnl eV I

die ganz unschuldigen Deutschen verurteilt Kammergericht nicht wäre!', und was jener von und Weimar einen Besuch abz^tatten9 Nack Ä

wurden nur, weil pe sich von den Czechen nicht ge- der Gradheit des alten Gerichtshofes der preußischenKreuz-Ztg » trifft der Kaiser am 1?' h^Ä«

bulbtg hatten durchprugeln lassen wollen, da hat auch Hauptstadt sagte, das gilt heute von allen deutschen Breslau e?» übernachtet dort u7d I

Zr als ein Ocherreicher bedenklich den Kopf ge- Gerichtshöfen. Die Rechtssicherheit schafft allein das 16. d. Mts. nach OhlL L ^be^h« Bei der französischen Justiz kommt das Rechtsbewußtsein; fehlt die erftere, so ergeben sich tigen Fürstenwalde der Sa Ä ?

n . ®lt Pariser Regierung verlangt vor! sehen, es schwindet damit auch die Autorität der! wieder einmal mit ziemlicher Restimmtk>-ic $> m * I Sh1 ber Richter Republikaner ist, und darum Regierung und die Ehrfurcht in der Bevölkerung richt auf, daß ein Besuchtes ^aren Brftaffitl

j "be" bor längerer Zelt Maffenentlassungen vor der Regierung, die doch nun einmal zum kräftigen Ende dieses Monats bevorsteh?und^ eS m^ hnrnn ä** "" * a

w' ° 1I !° Fürst Bismarck bei dieser Gelegenheit nach

wj. BerUn kwWnen werde.^)ieNordd. Allg. Zig.»

** au "3n einem St. Petersburger Tele-

MtichsMz. sW'El gtamm de;Agentur Hpvas", welches wir in dem 275 ?^sientl,chte^Svleil" finden, EgGgt, AeNowosti- brächten, angeblich aus guter Quelle die Nachricht, daß die Sansibar - Angelegenheit das Einvernehmen zwischen ! Deutschland und England zu beeinträchtigen drohe. Fürst Bismarck beschuldige den britischen Agenten in Sansibar, gegen die deutsch, ostafrikanische Gesell- schkist tntrigüiCrf und den Ausstand gegen dieselbe gefördert zu haben, während aus Selten -des eng? Öfchen Premierchknisters das Mißtraue» desselben .gegen die Kolomalpolitik des, Reichskanzlers einer

Erschei« tLglich außer an Werktagen nach Sonn- und v » v - ... . .... ---- - - -------- y

Feiertagen QnarlaI-«bonnemems.Pre.S bei her Expe- \ *!lf itVnltVrt. eS,eflro bie Hpedition b Blatte-, > >4

bition 2*. WL, bei den Postämtern 2 Mk. 50 Pfg. (JS. Z. 3 ? ? --- b^Ai,no»«n.Live«r. o« Haas«stei, und »oAer U-lIj

6- «wo«»« ISS». xxm.S^gang.

Daubeu.r».m Frankfntt a.Berlin,Ha»moer.Pari^ L

Mchdack totote«.] M« «toter *IU toiürterle bin r«fd> mb » M, b°ß s-m, r-ch,«, ter ter.fi, b -ton. -r7f'«r.b.»«l.

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ihr,a£®n,e bt^lute noch eine Minute an der Brust! Dabei wandte er fich kurz nm, ging zur Thürl 1 HM '

& «atcr8Ä bem letzt wiiklich auch eine Thräue in und rief seine Tochter. AIS fie leise zitternd und L , 11

L stand, der habet aber ganz glückselig vorlmit verschämt glücklichem Aullitz eintrat, nahm er! W 10* flapUeL

R bei der Hand, führte fie auf den Adjutanten jn,| Die Entführung. '

faBT ^"A'-.,^b4tn, sage ich Dir!' be- legte Beider Hände in einander und sagte, sich schnell! Man weiß schon haft der (Torttrt «t, r. Mbaun- .S«h und wasch Dir die Augen umweudeud, um wieder in fein Arbeitscabinet & gehen: überlegen pflegte und "daß ein »2en« fM Wasser, könnte oust denke», Du .Adieu einstweilen! weunJhr mich wieder braucht, einen unwiderstehlicken Ä, bat?,-

flohen, settdem er Dich so lange fatm er mich rnsen, von Seelen.» ' noch die ganze Ve»weiflnna feto« ÄTi w

"W gesehen hat. I Die beiden Liebenden waren allein. Wozu noch Den I bitterste Trotz dazu ibn «t einem ßn\er

»Es find ja Freudenthräuen, mein guter $atcr.» ^tet glücklichen Freude, ihren Erklärungen nnb[treiben, der in mancher Hinsicht fch" ^efäbrlick .Schadet mchtS! Rothe Augen find nicht hübsch! b°» dem kurzen nud tränten Zusammensein sprechen? werden mußte. Hatte der Cornet jemals eine 3« »erbe Dich rufen, wenn er hier ist.' °lleS war so ähnlich, wie in der frischgrünen Gefahr gescheut, trieb ihn nicht vielmeh? stets eto

Helene veischwand gehorsam; der «tte fnhr fich!W-inlaube zu Neuenrode. innerer Drang, solche ankufucke»? (?r m?r

* dem Dolmanälmel über die Augen. | aUeu Herrn nicht allzulange warten, Zweifel nicht der einzige kühne Reiter-Osfizttr jener

ES gefällt mir doch so besser!' flüsterte er leife, ni^IIÜant Ie 8öe ire ^®ten rum [ alten Zeit, der es für nicht unmöglich gehalten haben

fich hin. .Gott soll mich bewahren, daS Her, »Kd«. wurde, nöttgenfalls mit seinem Zstge selbst j» die

*iaer eigenen Tochter zu brechen!' Vl 3uuge , sagte der Oberst, als bafelbe be. Holle hinein zu reiten.

Leutnant von Seelen trat, ohne anznklopfen, ein; |heiteL« muh« ? 4 °utbt,,na^ der I Er zweifelte bei dem ihm bekannten Charakter

ee war in dem befohlenen Anzuge und fein Gesicht I, lk terhaltung ^wieder sehr ernst, »thue mir! Herrn Georgs gar nickt daran, daß dieser, so leid

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