Ma-, Reklamen für die Zeile 16 Pfg.
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hweitzer ch. bitter, inhardt:
o?etl» beschäftigt, schreibt die „Nordd. Allg. I die Operation «nterbliebe. Ich habe seitdem erfahren, Zg. : Wir resümieren un,ere Auffassung dahin, daß ldaß verschiedene deutsche Mediziner dixsc Anschauung es eine unehrliche Argumentation ist, r— * -- -- a- - » । ö
zurückÄübrt btr 5“nb toieber in ben Stall wollen, so würde derselbe doch schon dadurch vereitelt Ss mm äi Lrs?-. ä .siss feder Lusar wubte ms ' /!" ^0(|e abzureisen. Sie ersuchten den Obersten, ihnen
K L»<" mää&ää- “X war durch den Lärm auf Nene». I Kosaken die weitere Bewachung übernehmen würde»
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Urhie bÄÄ‘m ’eÄtl““11?“' dir ,3«ftr«lm Er d?< Je $t tommmbkrt, „ * ^gen. Herr ordentlich über ihre Pflicht*, befahl er dem Leutnant
Namen ®S Äl“ ff ' ”°“”te fofl,t d-» von Seelen; ,es solle Ihnen theuer zu stehen komme»,
L- Seffel zurück. Herr Georgi gut instruiert, und in den ersten Stunden de» Nach,
unbegründeten durck das Sanzmittagsfuhr ein halboffener Wagen mit Postvferden
ffäriw» v^Tn.6T.m7 « k »ei6[i<6e @£^61 a6et er- bespannt, au» der Stadt hinaus auf die über Kempen ruschcttb b 6 0 a Deserteur nach dem nächsten polnischen Grenzorte Mernszow
Fnmm,n fnn.„ J-^VLatt6). in den Sinn führende Straße. In dem Wagen saßen die beidm Werhauvtf ' “ C $e<6kt tennc JeBen Menschen I russischen Offiziere und Graf Zarniki, hinter ihm d.s-rm-MHM aber litt, d-b.» hatte LL W Hw L'L-e»"d2 fich nur der eine» Begriff mache» können, der zuvor Grafen am Zügel. ’ ’ W
u g'ÄSÄ Ä-K b-rSĻīM N-N lÄ’' KÄ »m to ”4 lid Ä Keliebten^r^ n ’n’s A®»1 kina“n a ”56e den Leutnant von Seelen trat ein und brachte eine» ujfe mnn dochstanden alle Aussichten so,leben mit der Post eingegangenen Brief ans dem
^Daä ame6 ”$te: Äabtnett be8 Königs; man sah dies a» dem blauen
nm6te ni*f " entsetzlich, und der Gras Umschläge und dem großen Siegel.
wußte Nicht weshalb. — „ Set Oherft nnhnt h«8 SArrif.,., mit fr.»
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aSken- l einer Leut', einem trauer Bonn, imels- 6241
eS. ™e Ehrliche Argumentation ist, wenn diel für vernüifftig und verständig halten ^und daß wir
i r" f7°rfiane *? ^^loche, dch l unter den vorliegenden Umstände» nichts Besseres
, ~ wid auch vorher und nach-lhättenthun können. Auch erklärten Sie, denke ich.
Wildeln, T „n°d' ?^ Uberzeugungen des Kaisers wenn ich mich recht erinnere, daß Sie Luftröhren-
L “nb bie des damaligen Kronprinzen schnitt oder Luftröhrenspaltung in Ihrem eigenen
nicht uberemstlmmten, und daß infolge dieses Dissenses «Halse nicht vornehmen lassen würden auf bk An- fr”b eingehender Meinungsaustausch ! nähme oder den Verdacht einer bösartigen Affektion 6üe6^C iraenbE meto7h NH* @ ^ebem u"ter- der Luftröhre hin ohne sehr bestimmten Beweis, und wollen ’S selbst dann nicht, da eine bösartige Krankheit die
UN? des ManÄa NN der Nichtübereinstimmung Neigung zeige, an anderen Stellen wieder zu er- Mangels an eingehendem Memungsaus- scheinen, wenn sie an der einen Stelle entfernt sei.
SS S fßpTm er»nÜnVaUäIDar9e SdÜ9cen zwischen Sonach würde die Möglichkeit vorliegen, daß man nlÄtCA f n -b ®of,ne emel dle Operation überstehe und doch durch das Wieder-
fn ?te o66 Ausdruck! erfcheichn der Krankheit sein Leben verliere. Des
m den politischen Geschäften der Zeit gefunden hat,!Weiter»! sagten Sie, wie ich glaube, daß Sie nicht die SS»“? e^S?1 rV Bedeutung, welche wüßten, ob der körperliche Zustand 'des Kronprinzen L königlichen einen 1 schweren Schlag ertragen könne, Se der-
moÄitoen S ** 8 Thronerben tm zenige sei, welche» das ganze Körpersystem durch
n ..... U\ w e eine so schwere Operation erhalte. Ich würde dies „ '"Daily News veröffentlicht emen Aus-«alles damals viel öfter wiederholt haben, hätte nicht S°r MoreU ?» Karserm Friedrich an!m mir., das Gefühl der Frmrde und Dlnkbackit dast der Bries in h,r sro^rf ■”?* I bafür, daß wir der entsetzlichen Operation entgangen
sÄk? ^/nzleschen Verteidigungs- waren, die Oberhand gehabt. Sie können diesen
schrrft mcht enchaltrn und bisher mcht veröffentlicht Brief zeigen, wem Sie wollen" Die gesperrt äe- worden sei. Wir geben den Auszug in deutscher druckten Worte und Sätze sind auch in der Urschrift alle/ b^ervorraaenden habe Ibesonders hervorgehoben. — Nach einer aus London
denen U Snif b 2Reb^Inern/ mit zugegangenen Drahtmeldung erfährt die „Pall Mall
.A zufällig m Berührung gekommen bm, Gazette", Professor Bergmann habe Anstalten ae- aeanunf aesaat^ba^us L m ^tm .Be- troffen, l-m gegen Mackenzie in England wegen sei iwar uSS e ' £ ?c 9/°^°"en, Ehrenschmähung klagbar zu werden, weil Mackenzie eher ^ber^s^in^iils^b'is Nir^0 doch mchtt » seinem Buche gesagt habe, Bergmann habe dem Pin/hfiL r H V ,« untersucht hatte; Kaiser Friedrich den Todesstoß gegeben. Professor
dew Nuae ni^ könne irgendw°, Gerharbt beabsichtige ebenfalls eine Klage an u-
oem Auge nicht erkennbar, Vorhandenlstrengen l
/a d/ b' nBeweiS d ° fürv ° rliege; München, 15. Oft. Die deutsche nationale sii ^mfine^"Gatten n gest alte,IKunstgewcrbe - Ausstellung ist heute nachmittag um
VA V ® StIterA1 Sl- sagten mir,U Uhr durch den Minister des Innern geschloffen daß gutartige und bösartige Gewächse selten bei worden
einander gefunden würden und daß Sie das Gewächs, | bsh—-i-—»ssbobbssaaBsaBBBa welches Sie am Stimmband sehen könnten, für! jütfilitith
?ie9tön?te/Ee@‘6 "VAVWien,14. Oft König Milan von Serbien bieten / dafür empfing heute vormittag den Minister des Aeußeren
bö sartiq p§6 ®E $a9C!.. n Grafen Kalnoky in anderthalbstündiger Privat- Ferner erklärten k o n n e.! audienz. Mittags fuhr er beim auswärtigen Amte
rnPrnfinn nrnEp fflpR ' f,vorgeschlagene vor, woselbst er für den Grafen Kalnoky seine Karte S» l c61C e' bör man, ba§ Leben!zurückließ. Nachmittags empfing er den Besuch des
bte L Irnn?» Mw, Erzherzogs Wilhelm. Kronprinz Rudolf und die
dasi?-e AussW^ tii? » ^-^cküch sem werde, Erzherzoge Carl Ludwig und Otto gaben bei ihm daß die Aussichten für ihn günstiger waren, wenn ihre Karten ab. Nach den bisherigen Dispositionen
i I Der Oberst nahm da» Schreiben mit einiger Hast, i“ i dprü . | wobei er jedoch nicht vergaß, ehrfurchtsvoll anfzn. tel. . 5 IJ^U ! stehe» und die Pfeife Lei Sette zu legen. Er erbrach
X™, 1,® Bbm^a?b' fbe.r e® 6^ mit dem! .Weiß Er, vvn Seelen*, fragte er beinahe tonlot^
eiuenLersuchzuseiller Rettung machen | .was SeiAe Majestät mir zu schreibe» sernbr»?* -
Bttttflhtft ...... |Ianb§ nennt, sicher sein. — Heute vormittag 9 Uhr
*** i iand in der Hedwigskirche die Konsekration des
Berlin, 15. Oft. Mit jedem Tage tritt die Armeebischofs Aßmann durch den Fürstbischof Kopp hohe Bedeutung, welche dem Besuche unseres Kaisers unter Assistenz des Bischofs Redner von Kulm und in den Hauptplätzen des europäischen Lebens inne- des Weihbischofs statt. Als Vertreter der «Staats» wohnt, in vollere Erscheinung und prägt sich in all behörde wohnte Herr von Goßler, ferner General- ben Kundgebungen aus, mit welchen unser Herrscher Leutnant von Grolmann in Vertretung des Kriegs- von Fürsten und Völkern begrüßt wird. Es ist Ministers, von städtischer Seite die Stadtschulräte selbstverständlich, daß bei uns im Heimatslande all dem Akt bei. Die Feier verlief noch dem Ritual, die Huldigungen, die unserem Kaiser in der Fremde worauf Bischof Kopp irr einer Ansprache darauf dargebracht werden, den mächtigsten Widerhall finden; I hinwies, das Fest sei eine neue Friedensbethätigung als hoch erfreuliches Zeichen der in ganz Deutsch- zwischen Staat und Kirche; das Amt des Armeeland ewporflammeuden patriotischen Begeisterung bischofs sei verantwortungsvoll, aber wertvoll für begrüßen wir einen Antrag des Berliner Magistrats I die Wehrkraft des Landes, da die Religion allein an die Stadtverordnetcn-Versammlung, welcher eine I Opserwilligkeit, Gehorsam, Furchtlosigkeit, Zucht und großartige Huldigung der Hauptstadt des Deutschen Sitte schaffe. Möge es dem Bischof gelingen, die Reiches für ihren aus der Fremde heimkehrenden I Erwartungen des Staates und der Kirche zu er» Kaiser vorbereitet. Der Antrag lautet: Im Lauseifüllen. — Die Mackenziesche Broschüre ist gerichts- dieses Monats wird Se. Majestät der Kaiser und tseitig mit Beschlag belegt und deren Verkauf in König von ben Besuchen, welche Allerhöchstberselbe! den hiesigen Buchhandlungen inhibiert worden. Wie den befreundeten Souveränen gemacht hat, heim-1 verlautet, hat das Gericht zu Mühlheim die Bekehren. Fester sind durch diese Besuche die Bande! schlagnahme wegen Majestätsbeleidigung ausgesprochen geschlungen, welche die den Frieden schützenden Mächte und auf Grund dieses gerichtlichen Beschlusses der t. verbinden. Verständnisvoll haben die Völker die Erste Staatsanwalt in Duisburg dte Beschlagnahme Bedeutung dieser Rechte erkannt. Jubelnd haben ausführen laffen. (Zum Gerichtsbezirk Duisburg sie diesseits und jenseits der Alpe» unseren Kaiser gehört Oberhausen, wo bekanntlich die deutsche Über- iegrüßt. Dem heimkehrenden Herrscher unsere Freude I setzung erschienen ist.) — Tie Mitteilung einer hie- über diese Erfolge auszudrückcn, wird den Stadt-Isigen Korrespondenz, daß eine seinerzeit dem Kaiser verordneten wie uns ein Herzensbedürfnis OH?UiFriedrich für geheime Korrespondenzen zur Ver- Mit solcher Begrüßung beabsichtigen wir die Dcw»,fügung gestellte Chiffre abhanden gekommen und bringung eines Huldigungsgeschenkes zu verbinden.Ispurlos verschwunden sei, ist völlig richtig. Daans Bei der Wahl war für uns ein Wunsch Sr. Moje-1 der Fassung der Mitteilung nicht ersichtlich ist, stät des Kaisers maßgebend, der dahin geht, den! wann der Verlust bemerkt worden, so möge hmzu- monumentalen Brunnen, für welchen der Professor gefügt werden, daß alsbald nach dem Ableben des . Reinhold Begas im Auftrage des Staates das! Kaisers das wichtige Dokument vermißt und sofort Hantkel ■ ??Dbel1 gefertigt hat, zur Ausführung gebracht zu nach dem Verbleib desselben Nachforschungen in um» lchen. Mit Rücksicht auf diesen Allerhöchsten Wunsch I fassender Weise angestellt wurden, ohne jedoch zu und, da der Staat bereit ist, jenes Modell der I einem positiven Ergebnis zu führen. Die That- Stadt zur Ausführung zu überlassen, beantragen I sache wurde auch bald in engeren Kreisen bekannt, Wir, zu beschließen: „Die Stadtverordneten - Ver-1 indes wurde es damals nicht für angemessen er» sammlung ist damit einverstanden, Se. Majestät | achtet, davon öffentlich Mitteilung zu machen, wie den Kaiser und König nach der Rückkehr durch eine I auch manche andere Vorkommnisse aus der Re- Deputation zu begrüßen und in der zu überreichenden I gierungszeit Kaiser Friedrichs zum Test noch jetzt Adresse die Bereitwilligkeit der Stadt auszusprechen, I nicht zur allgemeinen Keimtnis gebracht worden sind,
einen monumentalen Brunnen nach dem von dem «Es versteht sich von selber, daß der Verlust der
Professor Reinhold Begas entworfenen Modell zu! Chiffre alsbald dadurch jeder gefährlichen Wirkung errichten und zu unterhalten.* Jubelnder Zustimmung entzogen wurde, daß dieselbe von her ferneren Be-
ber Bevölkerung Berlins kann dieser ebenso vonlnutzung ausgeschlossen worden ist. — Am Schluffe :
wärmstem Patriotismus als verständnisvoller Kunst-! ihres Leitartikels in heutiger Abendnummer, welcher ltebe zeugende Beschluß der Vertreter unseres Ge- sich mit dem Zwiespalt mit den Kaisern Wilhelm I. i meinwesens, das sich mit Stolz das Herz Deutsch-! und Friedrich in der inneren wie in bet auswär- i
(Nachdruck Oerboten.] I »Das genügt vollkommen", erwiderte der Leutuaut. dtfetteitt. ! »Reite» wir »ach dem Kruge, Ihr Pferd zu holen."
kf.‘- ÄÄ7Ä M — , .. Ä ! Leutnants und des Russen; man wechselte kein Wort,
schnell verändert. Der Gras der Leutnant von Schlieffen drückte verstohlen der vlteb regungslos stehe», der alte Herr fuhr vom | Grafen Hand, als wollte er damit sagen: K,"st"r«rück,ber Leutnant und seine Husaren rührten „Verzeihen Sie mir — ich kann ja nicht anders." im Sattel, wäre heller gewesen, so würde Zwei Husaren holte» das Pferd, auf dem der man ben anSbrutf von Unwillen und Niedergeschlagen-! Flüchtling gekommen war, aus dem Krugstalle; fie, tzett in ihre» Auge» haben lese» können. sowie die Husaren und selbst ihr Offizier, machten
»Sind Sie der Herr Graf von Zarniki?" fragte nW wenig verwunderte Augen, als fie mit richtigem d« Husarenoffizier langsam und gedehnt. I Reiterblicke sofort den Brauen ihres Obersten erkannten,
„»3a, mein Herr, ich bi» es. Th»« Sie Ihre!a6tr niemand äußerte ein Wort darüber.
Wicht." I »Ist den» der Alle selbst mit ihm im Bündnis",
»Hole der Teufel solche» Dienst!" brummte ein! flüsterte ein granbärttger Husar dem Korporal z».
«ter Husar. I »Still! er muß wohl so sein, wie käme er sonst
»Will Er das Maul halten!" rief der Leutuaut IJU bt® Br°une» ? — gestohlen hat er ihn gewiß nicht."
«ü> sagte bann, fich zu dem Grafe» wendend: I "^r Alte will also, daß er frei durchkommt?*
-Wleta Herr, Sie find Soldat. Sie könnte» in rntT"®Ie^Ä befJe“ "W durch, «einer Lage uicht anders handeln, als ich eS mn6. c T“' H°st Du nicht gesehen, daß beide gute Freunde Wolle» Sie n»l gefälligst folgen? — ich werde dafür [l“b 1 P°ß genau auf die Ordre — ich laffe mich sorgen, daß Sie mit aller Achtung behandelt werde».* ?“?'?' wm» der Leutnant ihn »uterwegs nicht ent.
Dabei warf er einen drohenden Blick auf den! , . . o , . „
triumphierenden Russen. | Aber das that und konnte der Leutnant von Schliessen
»Ich bi» bereit" erwiderte der Nole mit eiflenen ®brt «ege» nicht thun, so gern er eS
tzeht?^ 3“ teiten' ba8 Im 6taBe be8 ftra8e8 l Um zehn Uhr langte man vor Wartenberg an.
»Mit »ermtfloen • I Lrutnant vnd bet Graf hatte» des Russen wegen
»Nein nein* rief her $*„«, hniwifrfien «r iftlie^en' ob fie fich im Leben »och nie gesehen rt*
Urlauben Sie, mein Kamerad*, sagte der Leutnant I habet gewesen.
RrÄ?- daß ich hier kommandiere, und Man brachte den Grafe» in das gewöhnliche Artest. 2L’1'0* Husaren nie einen Gefangenen ent-j lokal; der Leutnant blickte ihn dabei so bittend an, "SÄL. » , . . , ! daß et ihm freundlich znuicke» mußte; beide hatten
»Dank ^^e» , meinte der Graf. »Ich gebe! fich vollkommen verstanden.
fE jnein WenBort, daß ich bis Wartenberg I Darauf meldete der Leutnant dem Oberste», und Flnchtdersuch mache» toerde." z eine hallbe Stunde später wurde letzterem sei» Brauner
FM iy- kttck?:; ” »xbr. f - •