im Sudan hergestellt ist.
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Die
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ein von Java ehit8 nieder'
freudige Erregung, und die Bürger Detmolds versäumten nicht, ihrem Fürsten, als er aus Steiermark in seine Residenz zurücllehrte^ Äe Freude, welche sie über die angenommene' Einladung Anpfanden, in
ttn Farbe« ge.
>olf ftenthrete. SL, Berlin, Münch«» n. Köln; L U. i» Frankfurt ä. WL, Berlin, Hannover. Vatis.
Hose gehetzt, und nxim er hier und dort einige Pfennige Zehrgeld bekommen, Hütten sie gerade gn
geklagte wird durch zwei Gefangenwärter in den Saal auf ben für ihn bestimmten Platz geführt.
Aller Blicke richten sich naturgemäß auf ben Ankömmling, die Hauptperson deS Interesses und der Handlung. ES ist ein hochgewachsener, stattlicher Manu mit feinem, intelligenten Gesicht, Bart und Haar nach Gefängnisvorschrift kurz geschnitten. Selbst die häßliche Sträflingstracht kleidet ihn nicht schlecht, und sein Benehmen macht den Eindrnck eines anständigen, gut erzogenen Menschen. Seine Augen find zu Boden gerichtet und zeigen einen müden, übernächtigen Ausdruck . . .
Unbemerkt von alle« im Saale bleibt eS, wie ein abgehärmtes Weib, das im Zuhörerraum dicht au der BaNidre steht, letztere krampfhaft umklammern muß, als der Angeklagte in ben Saal tritt. Die Last seiner Erscheinung hätte sie sonst zu Bodru gedrückt.
Die Personalien des Jnknlpateu werden zunächst festgestellt: er ist der dreißig Jahre alte Schloffer- gesell, zuletzt Handarbeiter Traugott Ehrich Glock- manu, welcher seiner Militärpflicht bei ben Garde- Ulanen in Potsdam genügt hat und int französischen Feldzüge mit dem Eisernen Kreuz dekoriert wordeu ist. Seit Anfang der verflossenen Jahres hat er kein esteS Domizil und wiederholt wegen Obdachlosigkeit und Betteln bestraft werden «müssen; fest Anfang Oktober vorigen Jahres befindet er sich in Unter- uchuugShaft.
Der Staatsanwalt verliest darauf die Auklage- chrift, laut welcher der eingangs beschriebene rc. Slockmann beschuldigt wird, in der Nacht vom 27. zum 28. Oktober . 187*
*■ einen der Zuckerfabrik Westum gehörigen, aus freiem Felde errichteten Getreideschober im Werte von sechstausend Thaleru vorsätzlich und mit Ueberlegung in Brand gesteckt, Ä.'.^esKs <*.‘i
b. den Fabrik, und Gutsbesitzer Friedrich Schulte ; i» Weiuau vermittelst eines Messers, also einer gefährliche« Werkzeug« im Sinne deS Besetze?,
Sache war die erste in der beginnenden Echmurgerichtsperiode. AIS die Richter und Ge» schworenen sich im Sitzungssaale versammelt hatten,
Aentsch - Ostaftika.
r' In Kamerun ging die Durchführung der deut- Wen Verwaltung nicht ohne Blutvergießen ad, und $ Ostafrika fpielen sich jetzt dieselben Szenen ob, «ne s. ßt. im Westen. Es fehlt noch völlige Klarheü über die Ursache und den Verlauf der ostafrikanischen Unruhen; jedenfalls find sie aber ernster, als die srühercn in Kamerun. Die Duallaneger in Kamerun ßnd ein prahllustiges, aber kein kriegerisches Volk; der bekannte Weihnachtsausstand erfolgte, weil ihnen vorgeredet war, Deutschland habe nur ein. Kriegsschiff und dies sei weit entfernt. Als dann aber die deutschen Matrosen erschienen und mit Pulver und Blei vorgingen, retirierten die Schwarzen schnell, und seitdem ist die Ruhe im wesentlichen ungestört geblieben. -Die aufrührerischen Bewohner von Ost' afrika sind hingegen zum nicht geringen Teile raub- und kriegslustige Araber, die zur Vernunft zu bringen ein wiederholtes scharfes Eingreifen von Röten fern wird. Die deutschen Kriegsschiffe haben auch schon zweimal bewaffnete Mannschaften ans Land gesetzt und die Eingeborenen mit großen Ver- lüsten vertrieben, aber die Erregung dauert doch noch fort und ist eine so bedenkliche, daß selbst der weiße General des Sultans von Zanzibar, General Matthews, hat flüchten muffen. Auch englische Boote find beschossen worden, und es kann also keinem Zweifel unterliegen, daß hier eine Bewegung gegen alle Weiße im Wege ist. Die Gründe dafür sind, wie oben gesagt, nicht klar gestellt. Begonnen hat der Ausstand thatsächlich, seitdem die Beamten der deutschen ostafrikanischen Gesellschaft in dem vom Sultan von Zanzibar der deutschen Kompagnie überlassenen Küstenbezirken die Verwaltung übernommen haben. Englische Blätter behaupten flottweg, die deutschen Beamten hätten die Eingeborenen dermaßen verkehrt behandelt und gereizt, daß die letzteren nunmehr allen Weißen den Tod geschworen hätten. Es ist ja nicht unmöglich, daß ein nicht recht erfahrener und taktfester deutscher Beamter fich eine Übereilung hat zuschulden kommen lassen, aber so arg kann es damit nicht fein. Wenn die deutsche ostastikanische Gesellschaft auch eine Privatgesellschaft ist, so steht sie doch unter Reichskontrolle, und der deutsche Generalkonsul in Zanzibar würde gewiß sofort intervenieren, wenn er ein solches verkehrtes Auftreten bemerkt hätte. Hier müssen also unbedingt andere Gründe vorliegen, welche den Aufstand hervorgerufen haben oder ihn doch in der Hauptsache verursachten.
Und die Gründe für- diese Arabererhebung scheinen nicht so weit zu liegen, als wohl angenommen wird. Sie bestehen in ben Aufstachelungen und Hetzereien der Küstenbewohner vonseiten ihrer arabischen Starnmesgenoffen in Zentralairika, der Sklavenhändler. Diese früher wenig beachteten Leute haben den Weißest, in bet letzten Zeit Vie zu schaffen gemacht und werden ihnen noch viel zu khun geben. Es sind wilde, tapfere und wohlbewaffnete Menschen, die, wenn sie sich vereinten und gegen die Europäer daun vorgirchen, recht wohl in "der Lage wären, alle Weißen aus Miltftafrika zu vertreiben, aber ihre bedeutende" Macht ist nicht ge» einigt. Ein Häuptling sieht den anderen mit scheelen Augen an und auch der bekannteste von ihnen, Tippo-Tip, muß den Lannen seiner Scharen ganz gewaltig Rechnung tragen. Hie arabischen Sklavenhändler haben es schon lange mit Verdruß bemerkt, wie die. Weißen weiter und weiter Vordringen und ihnen int selben Maße der Absatz ihrer schwarzen Waare erschwert wird. Sie haben nun den Krieg gegen die Weißen begonnen: Stanley und Major Bartellot ffind von den Arabern ermordet, die in den äußersten Gebieten des Kongostaates wie die Herren hausen. Die Uebernahme des zanzibaritischen Küstenland« durch die deuffche Verwaltung mußte ihnen ganz besonders ein Dorn im Auge sein. Denn trotz aller Aufmerksamkeit seitens frember Kriegsschiffe werben von der zanzibaritischen Küste aus doch noch massenhaft SNaven exportiert und der Sultan von Zanzibar galt / ja ■' lange Zeit hindurch -.als der größte Sklavenhändler in Ostafrika. ' Die deutsche Verwaltung wird diese Sklavenausfuhr verhindern oder doch auf ein Minimum beschränken, kein Wunder also, wenn die Sklavenhändler alles ausbieten, die Weißen von der ostafrikanischen Küste zu vertreiben. Kein befferes Mittel giebt es aber dafür, als einen Aufstand der Küstenbewohner, die von dem „Ebenholzhandel" auch ihre Vorteile hatten. Es wird zweifellos gelingen, die Küstenaraber zum Gehorsam zu bringen, aber daran, daß sie sich gern unter die deutsche Verwaltung beugen werden, ist bei diesem verbissenen Volke nicht zu leicht zu denken. Die deutschen Beamttn werden mit großer Vorsicht amtieren müssen, viel Arbeit und Verdruß und wenig Freude haben. Das Hauptübel der afrikanischen Verhältnisse werden immer die Sklavenjäger bleiben, und denen ist vor der Hand schwer beizukommen. An eine wirksame Unterdrückung durch den Kongostaat ist nicht zu denken, der Kongostaat hat mehr von den Arabern
sNachdruck verböten.)
; Hnt dem Schwur.
Eine Geschichte au? der Börde von
Friedrich RoSciuS-
(Fortsetzung.)
;}:i) Deutsches BeiÄTi
Berlin, J26. Sepft..^ Auf der Tagesordnung
schildert, daß er — der Angeklagte — ans Furcht vor mutmaßlichen Erlebniss dieses Elends die Flucht ergriffen habe und auch glücklich entkommen fet Doch nun wäre eine trübselige Zeit für ihu angebrochen: mittellos, jede« Augeubkek befürchtend, als Deserteur ergriffen zu werden, fei er kreuz und quer gewandert bis er eines Tages bot einer Stadt erschöpft zusammeu- gebrochen fei. Man hübe-ihn im Hospital ausgenommen wo er zwei Monate an einem Nervenfieber totkrank darniedergelegen. Noch schachmatt, sei er mit einigen anderen Personen an die deutsche Grenze transportiert worden und als er, schwach auf den Füßen, ohne Geld, vom Fieber geschüttelt, die MildthSttgkeit eines Fremden in Anspruch genommen, habe ihn ein deS Weges daherkommender Gendarm mit sich geführt, worauf er wegen Bettelei mit drei Tagen Haft bestraft - worden sei. AuS dem Se- angnisie entlassen nnb mit einem ZwangSpaß nach seinem Geburtsort versehen, wäre es ihm unmöglich gewesen, im Gefühl seiner Scham dem Passe Folge zu geben; die Mutter, welcher er immer in großer Liebe zugethan gewesen sei, solle von seiner Schande nichts erfahren und er habe irgendwo hin gewollt, wo der Himmel Man W und er ein Fremder: da habe man ihn wieder aufgegriffen und ihn zum zweiten male zur Haft, und wegen LaudstreicheuS zugleich zum halbjährigen Aufenthalt auf dem ZwaugSarbeitshause verurteilt .... aus diesem fei ein moralischer Mut vollständig gebrochen und sein fernere? Leben'sei ihm gleichglltig geworden. Ein paar Wochen nach der Entlassung aus der Kor» rektionSaustall passierten die Verbrechen, deren er heute angeklagt. Er sei durch die Börde gekommen, aber hartherzige Menschen wohnten dort. Wo er;
Wit der Präsident, eine ehrwürdige, hohe Gestalt mit weißschimmerndem Haar und Bart, eine feier» liche Anrede, die Geschworenen warben darauf aus- SSost und nachdem die Bettoffeneu einen Obmann »wühlt nud ihre Plötze eingenommen hatten, auch sonst niemand, sei eS Richter, Staatsanwalt, Ser» leidiger und Protokollführer, fehlte, konnte in die Verhandlung eingetreten werden.
Schnell füllte sich die Tribüne des geräumigen Saales mit Männern und Frauen, darunter manches Talgengesicht, denn bekanntermaßen pflegen Leute, He einem unsauberen oder verbrecherischen Handwerk wchgeheu, die öffentlichen Gerichtsverhandlungen mit Vorliebe zu besuchen, nm daraus ihre GesetzeSkeunt- Hffe nebst Advokatenkniffen zu erweitern.
Weitaus der größte Teil von den Zuhörern be- fcnb jedoch aus Bauern nnd Bäuerinnen, die mtt Mer attväterischev, unmodischen Tracht dem Parterre Sven Anstrich verliehen, der zu dem ganze« Genre Nr Verhandlung am besten paßte: den Hintergrund Nr Börde, auf welchem das Drama, dessen Sühne Nate erfolgen sollte, sich abgespielt hatte.
Auch vornehme Dame« konnte man im Auditorium beobachten. Für solche hat ein Angeklagter, nament- 4h wenn er hübsch und sein Verbrechen recht unge- Huerlich Ist, «ine merkwürdige Anziehungskraft, und « würden ihn, am liebsten einen sechsfachen Lust- Mörder, zur Belohnung für sein ftecheS und gleich» tilttges Benehmen während der Verhandlung, gern Hssen, wenn ihnen solcher gestattet würde.
Die Klingel deS Präsidenten ertönt und der An»
ffrika und Sulin Pascha
bitjvnen werden freilich von den Arabern besonders mifeünftig betrwfjtet^ Stanley.'s.Schicksal lehrt das sehr deutlich. ,
einem herzlicheti Empfang zu bezeigen. Detmold darf ich auch rühmen^ ch»ß:dieferÄLiftrb»süch bereits istr zweite ist, den Hof ^udStodt erhält; .verweilte doch am, 16, August. 1875 nusex inzwischen zur ewigen eLgWnAWcßLÄsSMiHriKn hier, um durch eine Gegenwart der Mnweihung des Hermanns- Dsistnatz ÄcWHten GlanF zu verftihen. Auch Kaiser Friedrich war damals ass Kronprinz hier. Um noch in dsr Vergangenheit zu verweilen, so hat auch uyser J0t regi&enbex" khiserstchßr^'Herr Detmold bereits finitztzl .anfgösucht. W Kckr auch im Sommer 1875 wenige Wochen vor der Einweihung des Denk-
Bismarck wird von ^feinem Wiener begleitet. W verlwijet, ^chjjttz AchfÄchlittzaM bis Ende SeptenM aus seinem Nite verbleiben. Von dem ansangsW Aussicht genommenen Ausfluge-zur Besichtigung bä Sehenswürdigkeiten Rigas hat man Abstand gcnvmmrn
der „Freis. Ztg.", von der, VerlagsbuchhandliW mitoetei^ nM,. sistiert wordeu.' Nähere MitteiluuW darüber will die Verlagsbuchhandlung erst morgrv
zu sÄchten, als diese von ihm. Vielleicht gelingt es, Besserung zu schaffen, wen» «ne sichere Verbindung zwischen Deutsch-Ostafrika und Emin Pascha
er eS neunen, wenn er den pattonillttrenden.
pc zueyuu, f
sich vor allen anderen, waidmännischtti Vergnügungen M MÄchteW üjchÄaßW ^Mau-
Platz ,dpr älteste histoftsche Bode» in, unserem Vater- lande ist. Es ist oer Teutoburger Wald, in welchem
deutschen Geschichte bezeichnet. — In den Thal- grütibfn upd auf den Berglehnen, wo die erlauchten Herren morgen putschen, wird der Blick der hohen Herren oft. genug auf das MiesenstauWkd Hermanns beS Eher Mertz' fällen; afif dessen hochgehaltenem Schwerte m Goldschrist die goldenen Worte stehen: „Deutschlands Einheit meine Stärke." Detmold ist eine der kkinstenMesibenzen im deutschen Baterlandr, und weiß «s daher döppelt zu schätzen, daß gerade ihm bereits jetzt die ^hre deS Kaiserbefuchs zu Teil wird. Dir fvcche Kunde versetzte die Gemüter in
in einer das Leben und Gesundheit höchst gefährdenden Weise körperlich mißhandelt zu haben.
Der Angeklagte gestiht die Anschuldigungen im wesentlichen zu, behauptet jedoch
zu ben Diemen unvorsichtigerweise, d. h. um sich , > ? eine Pfeife Tabak mittelst eines Schwefelholzes
anzuzünden, in Brand gesetzt;* /■ .
jn d. fich lediglich im Staude der Notwehr befunden zu haben; außerdem aber bei Begehung beider Delikte durch den Genuß von Schnaps auf fj leeren Magen feiner Sinne bezw. feiner lieber» legnng nicht mächtig gewesen zu sein.
Aus ben Worten des Angeklagten spricht eben solche Aufrichtigkeit, wie Reue über die begangene That. Als der Präsident, die Sache rekapitulierend, ihm den Vorhalt macht, wie er, ein gesunder, kräftiger Mensch, fich aufs Betteln verlegen könne, da überzieht ein Helles Rot die bleichen Züge des Angeklagten nnb er bittet nochmal ums Wort, um zu schüder«, wodurch er in solche erbärmliche Sage gekommen sei.
Er wäre, so Hub er an, in Bezug auf seine Ehre von jeher sehr empfindlich und wie er gestehen müsse, auch etwa» jähzornig gewesen, — eine Leidenschaft, die er so viel wie möglich zu überwältigen gesucht, ober doch nicht immer habe unterdrücken können. Da ei ihm einstmals bei seiner Arbeit von einem Mit- geselleu ein schwerer, ehrverletzender Vorwurf gemacht wordeu, ein Vorwurf, der ihn des Diebstahls bezichtigt habe. Außer fich im Gefühle feiner Unschuld nud weil er überzeugt gewesen, daß der dolose Ber- eumder selber den Jnzicht begangen, habe er, bis anfS Blut gereizt durch den höhnischen Ton deS Ge- elleu, denselben mit der Faust zu Boden geschlagen, und in der Meinung, der Niedergeschlagene habe anfgebärt zu leben, sei er über die ' —
Stenge entwichen nnb habe sich ________
ir die Kolonien anwerben laffen. Doch am Abend vor der Abfahrt beb Schiffer hätte 1 zurückgekehrter Landsmann dar . ländischen SSttüngS in solch schn
Wöchentliche Beilagen: Kreid-Blatt str die Kreise Markig «lld Kirchhain. /Ä^-MistrifttetzZlSomtagsUattt
■; --.ii.:?- ;*''-'f- «xpeditiön? Mmrtt 21. — Redaktion, Druck und BeÄag von Joh. «uq. »och. H 7 7^.. mliünj i?-;
. .. Erscheint täglitz -ußeran Werttagen noch tzonn-^unst- - Innigen nimmt entgegen die Srpeditton b i
MZ AQtt 3ld. v WWWUTQr r jjr/ sowie d-»-n'oncen.Burean, vonHaasensted,«b
eyWO CCSji. }I Ktwn3*/tMl., bei ben Postämtern 33W- BO Psg- lexkl. * _ __ t tn Frankfurt a- M. löffel. Maabeburan. >
, { Sa!«, sÄ“ - Freitag, 28. September 1888. - — 9 —’
i i i T) H < t ■J>e' < tu Psg., steuamen für ote öeue 3b Psg. ' Daube
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e holländische um Arbeft kmgchatteu habe, sei er mtt Hunden vorn als Eöldltug "
der morgigen Stadtverordtzetensitzung steht ein AnHchs ausHewHigutzg vönhOstWO Mk. Weine Kaiser- Friädrichstistnng, ftwie auf. Veranstaltung einer SammlWg .fsir..ein ^DenkmU.Friedrichs''ist Berlin. Die Entschließungen der Hmeindebehördeu sollen in einer Adxeffe der Kaiserin Friedrich «in ,18... Oktober^ unterbxeistt werden, -r- Die Wahl- mannrrwahlen sollen sticht vor Endx Ostobex Fctzt- finden. —' Nach einer Meldung des „Deutschen Tageblattes" wüch. die Regierung betreM der Ve;- öffenilichung des Tagebuchs des Kaisers Friedrich die unffassendste^ Untersuchung einleitett. Der „N. ft- Pr." wird von hier gemeldet: „Nach an zuverlässiger Stelle eingcholten Erkundigungen^ ist '«,s dem Tagebuche Kaiser Friedrichs?-zwar vieles aus Gründen der Mskretiön aukgernerzt wordW. i das Veröffentlichte jedoch rühft durchweg von Kaiser Friedrich selbst her und «tchätt keinerlei Zusätze von fremder Hand." — Der „Nat.-Ztg." zifftztze soll sich Kaiserin Friedrich mit großer Schärfe gegen die ohne ihr Vorwiffen erfolgte Veröffentlichung in der „Deutschen Rundschau" ausgesprochen haben. Die Nachricht mehrerer Blätter, daß in bet Villa Z'rio bei der Abreise des Kaisers Friedrich ein Exemplar des Tagebuchs versehentlich in einer Schublade zurückgelassen worden sei, wird für unwahr erklärt. Das „Kl. Journal" teilt mit, der Einsender der Beröffenttichung werde den Nachweis erbringen, daß Kaiser Friedrich kurz vor seinem Sterben ihn ermächtigt habe, das Tagebuch 3 Monate nach des Kaisers Tode zu publizieren..«-7- Uetzer die russische Reise des Grafen Herbert Bismarck bringt die „Rig. Ztg." folgende Notizen: Graf Herbert Bismarck ist am Sonnabend um 9 Uhr 14 Minuten abends von Römerhof direkt nach Berlin abgereist. Mit ihm zugleich reifte GeneralSutnant Baron Meyendorff, Schwiegersohn des Grafen Paul Schuwaloff, der sich nach Wilna begiebt, woselbst er die Stellung eines Kommandeurs der daselbst stationierten Kavallerie-Division bekleidet. Ferner reiste mit dem Grafen Bismarck der Engländer