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Illustriertes Sonntagsblatt,

Jahrgang

ittbeu.Co.rn Frankfurt a. »L, Berlin, öannover.Pari«.

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werden

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wir für die einen höchst

Wir bemerken noch, daß nahenden langen Winterabende spannenden Lesestoff bringen zwar zunächst die Novelle

Unsere geehrten Abonnenten bei der Post machen wir darauf aufmerksam, daß ihnen die Zeitung rur bis zum 30. September geliefert wird, wenn nicht vorher die Bestellung auf das vierte Quarta erneuert ist, wir ersuchen deshalb die Be­stellungen auf die

Schulte schien dafür keine Augen zu haben. Er setzte sich, ohne den nassen Mantel abzulegeu, in den gepolsterten Lehnstuhl am Ösen, schlug die Beine übereinander und sagte:

»Ich will keine lauge Vorrede machen, Agathe. Du weißt, ich habe mich verheiratet. Da jedoch unser Verhältnis nicht ohne Folge geblieben ist, so bin ich gekommen, um meine Schuld bei Dir abzu- tragen; denn Du sollst nicht sogen, daß ich schlecht au Dir gehandelt hatte! Hier, steh her: diese fünf­hundert Thaler find Dein und Du magst sie für Dich und das Kind »ach Gutdünken verwenden, unter der Bedingung jedoch, daß Du unser Dorf verläßt. Später thae ich vielleicht noch ein klebriges!*

Er hatte bei dieser Rede ein Brieftasche hervor» gezogeu, aus derselben fünf Etnhuudertthalerscheine entnommen und fie mit nachlässiger Handbewegung ans den Tisch geworfen.

Mit entsetztem Blicke starrte das Mädchen auf das Geld, und der Soner, ihren aufgefangenen Blick dem ungewohnten Anblick des vielen Geldes zu- schreibend, fügte mit kurzem Lachen hinzu:

»Gelt, so viel hast Du noch nie bei einander ge­sehen?* Er wurde tu seiner Auffassung noch mehr bestärkt, als dar Mädchen die Arme schlaff nieder­finkend lassend, mit tonloser, jämmerlicher Stimme auSrief:War mir das Geld?'

«Nun freilich, Agathe! denkst Du, ich treibe Spaß? Da leg eL beiseite, es braucht niemand zn wissen! Sollst nicht sagen, daß ich knauserig bi», andere be- zahlen höchstens dreihnndert Thaler. Ich hoffe aber daß Dn meinen Wunsch jetzt um so eher erfüllst und daS Dorf bald verläßt!*

.Ja, das werde ich frelltch!* Das Mädchen hatte mit diesen Worten ihre Apcühie gewaltsam ab­geschüttelt und war dicht vor ihren Verführer geriete», ihn mit blitzenden Augen, die Wangen hoch gerötet; austarreud, wiederholte ge: da» webe ich frei-

ltchl* und fuhr dann fort:

.C, Du Schändlicher! Also er ist nicht genug,

machen. Diesen Vorwurf lehnte Bismarck ab, ganz andere Personen verdienten denselben; der Kron­prinz dürfe dergleichen Ansichten überhaupt nicht äußern. Darauf verbat sich der Kronprinz auf das bestimmteste, daß ihm der Mund verboten werde, niemand solle im Zweifel gerade über seine An­sicht bleiben; nur Sr. Majestät stehe es zu, ihm Weisungen über das zu geben, was er besprechen dürfe oder nicht, wenn man nicht etwa annehme, daß er nicht alt genug sei, um ein Urteil zu haben. Darauf erklärte Bismarck sich bereit, nach den Be­fehlen des Kronprinzen zu handeln. Dagegen protestierte nun wieder der Kronprinz, er habe dem Kanzler keine Befehle zu erteilen. Tas Gespräch muß sehr gereizt geworden sein, denn Bismarck er­klärte, er sei gerne bereit, jeder anderen Persönlich­keit Platz zu machen. Der Kronprinz bemerkte darauf, er sei vielleicht lebhaft geworden, aber man könne ihm beim Versäumen eines weltgeschichtlichen Momentes nicht Gleichgiltigkeit zumuten.

Schon am 20. November konnte der Kronprinz in sein Tagebuch notieren:Bayern lenkt ein. Und am 21. berichtete Bismarck, das Gespräch vom 16. habe ihn angetrieben, Ernst zu machen; beide Königreiche wollten nun eintreten, er müsse aber auch noch seine Trümpfe ausspielen. Die Ver­handlungen am grünen Tisch langweilen den Kron­prinzen; die Sprache der Berl.Volksztg.", die den Nagel immer auf den Kopf trifft, erfrischt ihn ordentlich. Am 30. Nov. ging das Konzept Bismarcks für den Bries des Königs von Bayern, worin dieser den König von Preußen um Annahme der Kaiserwürde ersucht, nach München ab, am 3. Dezember kommt der Brief in Versailles an, der Kronprinz und Bismarck reichten sich die Hände, denn mit diesem Tage, so schreibt der Kronprinz in sein Tagebuch:sind Kaiser und Reich unwider­ruflich wieder hergestellt."

Aus diese kurzen Andeutungen müssen wir uns beschränken und auf das Oktoberheft derDeutschen Rundschau selbst verweisen, da die Verlagshandlung den Abdruck größerer Auszüge nicht gestattet.

Anzeige« nimmt entgegen die Expedition i> Blatte«, sowie b. Annoncen-Bureanr von Haasenstei« und Bögler m Frankfurt a. W. m- * ~

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du lieber Gott, was hat das Mädel dadurch groß verloren; sie kann zufrieden sein, daß er der Mann ist, dem es ans ein Stück Geld zur Abfindung nicht ankommt....

Und da» beste dabet ist, daß alles so hübsch insgeheim betrieben worden und daß kein Mensch tm Dorfe von dem fatalen Handel etwas weiß.

Das ist die herzlose Art deS Bauern, wie er fich über sein .Verhältnis* hinwegsetzt.--

Es «ar etwa eine Woche nach den Hochzeitfeier, lichkeiten, die im Herbst, als die Feldarbeiten beendet waren, stattgefunden hatten, damit Kind und Kegel daran teilnehmen konnte.

ES regnete seit einigen Tagen ohne Unterlaß und der Wind strich kalt über die kahlen Felder ein ungastlicher Aufenthalt im Freien, und wer nicht hinaus mußte, blieb in der durchwärmten Stube.

Der Abend brach früh herein, denn die schweren Regenwolken lagen breit über den Gefilden; sanken, als ruhe die Last deS Himmels auf ihnen, tiefer und tiefer herab und hüllten zuletzt Flur und Dorf in ihren dunkeln Mantel ein.

In Weinau herrschte, obgleich eS kaum acht Uhr war, schon die Ruhe der Nacht; nur manchmal wurde die Stille durch das Gebell eines Hofhundes unter- brachen. Hin und wieder huschte auch eine dunkle Gestall durch die kotigen Gaffest ein Bauer, der nach dem Dorfkrnge .zum braunen Hirschen* eilte, um den Abend beim Spiele zu verbringen.

Denn die Bauern derBörde* lieben daS Karten- piel über alles: im Skat find fie Meister und geben >en Altenburger Bauern darin nichts nach, auch was die hohen Einsätze betrifft. Denn fie spielen nicht >er Unterhaltung, sondern de» Geldes wegen, daS >abei nmgefetzt wird und oft an einn» Abende die Höhe von Tausenden von Thaler« erreicht.

So ein richtiger Spieler steckt, bevor er seine ' Löhnung verläßt, die tiefen, ledernen Taschen seiner Hosen bis an deu Rand voll harter Thaler; verliert er fie tm Spiele und er hat »och nicht Lust, anszu-

minifter v. Wedcll-Piesdorf und empfing den Ge­sandten v. Schlözer, der zur Tafel gezogen wurde. Prinz Heinrich von Preußen ist am Sonntag in Kiel angekommen. lieber die Einzelheiten der Reise des Kaisers, deren Antritt am künftigen Dienstag erwartet wird, kommen fast täglich neue Angaben in die Oeffentlichkeit. Von unterrichteter Seite verlautet, daß thatsächlich die Anordnungen fast täglich Veränderungen erfahren, und daß mit Sicherheit nur die Endziele der Reise sestzustellen sind. Auch unterwegs dürften noch Aenderungen eintreten, so daß selbst über den Tag der Rückkehr^ bestimmtes nicht anzugeben ist. Nur soviel dürste feststehen, daß der Kaiser, wie schon gemeldet, am 22. Oktober, dem Geburtsfest der Kaiserin, sich in der Mitte seiner Familie befindet. Se. Majestät der König von Griechenland hat seine Abreise auf heute verschoben und wird sich dann auf einige Tage nach Wien begeben. Se. königl. Hoheit der Kronprinz von Griechenland wird sich am Montag auf etwa 8 Tage zum Besuch nach Kopen­hagen begeben und von dort wieder auf kurze Zeit nach Berlin bez. Potsdam zurückkehren. Die nächste Plenarsitzung des Bundesrats findet au^ 26. September nachmittags 2 Uhr statt. Auf der Tagesordnung stehen Anträge Preußens und Ham­burgs wegen Verlängerung des sogenannten kleinen Belagerungszustandes. DemPosener Tagebl. zufolge befinden sich die Erörterungen wegen teil­weiser Einführung der Verwaltungsreform in der Provinz Posen in vollem Flusse. Der Oberpräsi­dent wird demnächst angesehene Männer der Provinz zur Beratung der bezüglichen Pläne zusammenbcrufen. Es gilt als feststehend, daß dem nächsten Land­tage aus dem Ministerium für öffentliche Arbeiten eine Vorlage über fernere Erweiterung des Sekundär­bahnnetzes zugehen wird. Ueber die Richtung, in welcher dies geschehen soll, ist vorläufig nichts be­kannt ; es scheint auch, daß die letzten Entscheidungen darüber noch Vorbehalten sind. In Berliner Stadtverordnetenkreisen ist der Gedanke angeregt worden, zum Gedächtnis des verewigten Kaisers Friedrich aus städtischen Mitteln eine Stiftung zu begründen. Es wird ein Antrag vorbereitet, eine Summe von 500 000 Mk. zu bewilligen. Eine für Pharmaceuten wichtige Bestimmung ist neuerdings getroffen worden. Den Pharmaceuten ist gestattet, während ihrer dreijährigen Servierzeit der Militärpflicht zu genügen Hierdurch scheint die irrtümliche Auffassung veranlaßt zu sein, daß diejenigen Pharmaceuten, welche in der Zeit zwischen

Der Deserteur"

von Stanislaus Gras Grabowski.

Die Exped. der Oberh. Zeitung

.Konfusion dec bayerischen Unterhandlungen, die Instruktionen kommen aus dem bayerischen Hoch­gebirge. Prinz Otto von Bayern, der behufs Mitteilung wichtiger Aufträge nach München be­rufen ist, besuchte mich zum Abschied; bleich, elend, wie im Fieber jchauernd saß er vor mir, während ich ihm die Notwendigkeit der Einheit von Militär, Diplomatie und des Oberhauses darlegte. Ob er diese Dinge begreift, konnte ich nicht von ihm herausbekommen, nicht einmal, ob er wirklich zuhörte.

Am 1. November hatte Dalwigk eine Be­sprechung mit sämtlichen deutschen Ministern und Friesen, um Bayern für den Gedanken eines deutschen Reiches mit verantwortlichem Ministerium und Staaten- oder Oberhaus zu gewinnen, doch kam es zu keinem Ergebnisse.

Unterm 11. November verzeichnet der Kronprinz, daß der Großherzog von Baden einen wundervollen Brief an den König von Beyern geschrieben habe, der aber unbeantwortet geblieben sei. Württemberg mache untergeordnete Reservationen bei der Militär­konvention.

Am 16. November hatte der Kronprinz ein Gespräch mit dem Kanzler, das einen äußerst leb­haften Charakter angenommen zu haben scbeint. Bismarck hielt es für gefährlich, die süddeutschen Könige zur Anerkennung der Kaiserwürde zu nötigen. Der Kronprinz erkannte diese Gefahr nicht an, man müsse nurfest und gebietend" auftreten. Bismarck wollte jedoch von einer Drohung nichts wissen, denn diese weide die süddeuffchen Staaten nur in die Arme Oesterreichs treiben.So habe er bei Ueber- nahme seines Amtes den festen Vorsatz gehabt, Preußen zum Kriege mit Oesterreich zu bringen, aber sich wohl gehütet, damals oder überhaupt zu früh mit Sr. Majestät davon zu sprechen, bis er den Zeitpunkt für geeignet angesehen. So müsse man auch jetzt der Zeit anheimstellen, die deutsche Frage sich entwickeln zu sehen." Von solchem Zaudern wollte jedoch der Kronprinz nichts wissen; man könne ganz leicht von den in Versailles ver­sammelten Fürsten den Kaiser proklamieren und eine den berechtigten Forderungen des deutschen Volkes entsprechende Verfassung mit Oberhaupt genehmigen lassen; dem würden die Könige nicht widerstehen können. Bismarck dagegen meinte, man müsse die Anregung aus dem Schoße des Reichstages kommen lassen; der König wolle auch nicht. Der Kronprinz erwiderte, Bismarcks Nichtwollen genüge allerdings, die Sache auch bei Sr. Majestät unmöglich zu

hören, so hilft der Wirt oder ein glücklicher Gewinner aus, und wenn ihm auch mit dem geliehenen Gelbe bas Glück untreu bleibt, bie Ruhe geht deshalb dem Bauer nicht verloren und am andern Tvge zahlt er ohne Murren seine Schuld zurück. Mancher ist dadurch um Hab und Gut gekommen und hat in einem fremden Dorfe sein Leben als Knecht weiter verbringen müsse».

Auch Friedrich Schulte, der junge Ehemau», verließ sei» Haus und schlug zunächst den Weg nah dem Kmge ein. Doch, »ach kaum zehn Schritten, als er sich vergewissert, daß der Lichtschimmer im Hausflur, der von der Lampe seiner ihm leuchtenden Fran herrührte, verschwunden war, wandte er schnell wieder um und bog die entgegengesetzte Gasse ein, den Mantelkragen hoch in den Nacken ziehend.

Nach fünf Minuten pochte er en den Laden eines kleinen, armseligen Häuschens, das isoliert am Ende der Gasse stand. Der Lade» wurde ein wenig ge« öffnet und eine zitternde Stimme frag hinaus: .Wer ist draußen?*

Oeffue, Agathe, und laß mich ein ich binS!* Friedrich um Gottes willen! Du? ertönte

ie Stimme von drinneu zurück,was willst Du? Geh', ich lasse Dich nicht ein!*

Sprich nicht so laut, Mädchen!* rief Schulte mit unterdrücktem Ton,ich habe mit Dir zu reden und nicht Lust, hier lange hn Regen zu warten also schnell!*

Ob fein befehlShaberischeS Wese» daS Mädchen einschüchterte oder ob eS das unglückliche Mädchen immer noch zu ihrem Verführer hinzog, kau» füglich »»erörtert bleiben; genug, in der nächsten Minute wurde der Riegel an der THÜre von innen beiseite geschoben und Schulte trat in das Zimmer, an dessen reuffet daS kurze Zwischengespräch eben statige. unben hatte.

DaS Gemach war klein und niedrig, aber so sauber nab wohnlich eingerichtet, daß er jeden auf den ersten Blick auheimel» mußte.

Deutsches Leich.

Berlin, 23. Sept. Kaiser Wilhelm empfing heute vormittag im Marmorpalais zu Potsdam den kommandierenden General des III. Armeekorps, General v. Albedyll. Mittags stattete der König von Griechenland den Majestäten vor seiner Abreise einen Besuch ab. Später arbeitete der Kaiser mit dem General v. Hahnke, konferierte mit dem Haus-

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Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain

Expedition! Markt 21. »ebaftimt, Druck und «erlag von Joh. Lnp. Koch.

Kaiser Friedrich «ad die -ratsche Katserfrage.

: | (Schluß.)

Am 25. Oktober speisten die süddeutschen Minister beim Kronprinzen; Mittnacht, den der Kronprinz als den fähigsten bezeichnet, sprach sich in einer Privataudienz günstig über die Kaiserfrage aus. Am Tage vorher hatte Bray Bismarck auf die Kaiser- Würde angeredet, derselbe erklärte ein Oberhaus, in s welchem die Könige mit Grasen und Herren au : einer Bank sitzen, für unmöglich,so daß über diese Frage allein der Kaiser und die Einigung ins Stocken geraten würden." Am 27. Oktober erklärte Bismarck dem Kronprinzen, er sei prinzipiell nicht gegen Oberhaus und Reichsminister und wolle später seine Teilnahme nicht versagen.

Unterm 30. Oktober verzeichnete der Kronprinz

Erscheint täglich außer an Werktage« nach Sorin- und .. .

Feiertagen. Qnartal-AbormementS-PreiS bei bet Eppe»

ditto« 2«/, Mk., bei den Postämtern 9 KL 50 Pfg. (exkl.

"ff&SStt M. Ä' ®e Dienstag, 25. September 1888.

Oberheffische Zeitung

nebst Kreisblatt

jnr dir Kreise Marbarg nnd Kirchham

und

Mnstriertes Sonntagsblatt

um vollständige Exemplare zu erhalten vor dem 28. September bei den Postanstalten zu machen.

In Kirchhain nimmt Herr Buchbinder Rindt Bestellungen entgegen und hier in Marburg unsere Expedition.

sNachdruck verboten.)

Vor -em Schmnr.

Eine Geschichte aus der Börde von Friedrich RosciuS.

(Fortsetzung)

Ja, die Schaltens und Schüttens wollten einmal Kigen, was wirklich reiche Leute bei Ausrichtung einer Hochzeit leisten können und acht Tage lang herrschten Jubel und Trubel, und alt und jung, klein und groß k°m ans dem Essen und Trinken, Tanzen und Jauchze» Ächr heraus.

Nur eine Person gab eS im Dorfe, die an der allgemeinen Fröhlichkeit keinen Teil hatte und die fich aller Ausgelassenheit, die auf den Gassen herrschte, « ihr innerstes Kämmerlein verschloß und bitterlich Meinte. Es war Agathe, die Tochter der LehrerS- titroe, die fich und ihre kranke Mutter durch die urbeit ihrer fleißigen Hände ernährte. Kaum acht- it|» Jahre alt, hatte das Mädchen schon alle Sitter, «st und Not deS Lebens empfuudeu; doch das, was St in der letzten Zeit hatte erfahren müsse«, übertraf Ee materielle Sorge und drohte, fie zu Bode» zu »rücken.

Friedrich Schulte, der reiche BanerSfohn, hatte, die r fich gestand, eine große Thorhett, die erste Jb letzte seines Lebens, begangen, indem er fich in *8 hübsche, aber blutarme Mädchen verliebte. Ihr «oute er eS ja nicht verargen, wen» fie ihn wieder. *bte, denn er war doch außer einem hübschen Dorschen etn reicher Bauer, indessen wie er dazu Kommen war, das Mädchen in fein Herz zu schließen

nm ihre Liebe zu bettel»--nein, eS mußte

vrerei dabei tm Spiele sei».

.Und wie sich daS Mädchen n»r einbilben konnte, M tr e« ernsthaft meine und fie heiraten wolle, *state», die ärmste Dirne im ganze» Ort: eS war d^hr als lächerlich, es war geradezu verrückt zu *®ntn!

Und da et fich mit ihr vergaugra hatte int,