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Marburg,»

Deutsches Reich

Lage der auswärtigen Politik besonders entspricht. Picht zwar in dem Sinne, daß kriegerische Ver­wickelungen in Aussicht ständen. Dagegen bedarf die deutsche auf die Erhaltung des Friedens ge-

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Die Stütze der deutsche« Politik.

Die letzten Wochen waren reich an imposanten kriegerischen Schauspielen. Zu Lande, wie zu Wasser hat die bewaffnete Macht Deutschlands ihre Aus- hildung und Tüchtigkeit in zum Teil schwierigen Ausgaben nachzuweiien gehabt. Die energische Be­teiligung des Kaisers an dieser militärischen Thätig- keil liefert nicht nur den Beweis dafür, daß derselbe an der in seinem Hause traditionellen hohen Wert­schätzung der kriegerischen Stärke -des Reiches in -vollem Umfang sesthält, sondern auch dafür, daß die Pflege unserer militärischen Macht der derzeitigen

teils vor jeder Erschütterung zu bewahren und die Gefahren, welche diese bedrohen könnten, rechtzeitig zu erkennen und sie von Europa abzuwenden. Wer wollte die Erfolgs nach dieser Richtung bestreiten, wer verkennen, in welchem Maße die unentwegte Politik des Friedens und das ziel- und kraftbewußte Festhalten an der durch sie gegebenen Richtung drohende Gewitter beschworen und Europa ein wenigstens relatives Gefühl der Sicherung errungen hat? Allmählig dringt die Erkenntnis besten auch in Kreise, welche sich derseKen verschließen, welche die Friedenspolitik des Bundes nicht anerkennen wollten, oder ihr Mißtrauen entgegenbrachten.

Müncheberg, 19. Sept. Der Kaiser komman­dierte heute das Gardekorps, welches sest gestern, wo es hatte zurückgehen müssen, um 6 Bataillone

Die Kommission für die Ausarbeitung eines deutschen bürgerlichen Gesetzbuches hat außer ihrem kürzlich verstorbenen Vorsitzenden, Wir«. Geh. Rat Dr. Pape, noch drei Mitglieder durch den Tod verloren. Ende

Der Schaffner drohte mit Strafe nah allem Mög­lichen Graf von der Zeche lächelte.

und hier zu Pferde stiegen. Der Kaiser hatte eine weite Umfastung durch die erste Garde - Jnfanterie- Dioifion und die Garde-Kavallerie-Division im Norden angeordnet, indessen die zweite Infanterie-Division von Südwesten her gegen die sehr gute Stellung des dritten Korps vorging. Das dritte Korps wurde mit der sechsten Division zuerst zurückgeworfen und auf den rechten Flügel von der Garde wurden wiederholt Kavallerie-Attacken gemacht. Gegen elf Uhr ging das dritte Korps mit der fünften Division wieder zum Angriff vor. Damit endete das Manöver.

1883 verstarb der Hülssarbeiter, Geh. Justiz- und Legationsrat Vogel, am 5. Januar 1884 der königlich württembergische Oberlandesgerichts - Vize­präsident Dr. v. Kübel. Das dritte Mitglich ist in diesem Frühjahr verschieden: der königlich sächsische Oberlandesgerichts-Präsident Dr. Weber. Für den Geh. Justizrat Vogel ist kein Ersatz eingetreten. An Stelle des Herrn v. Kübel wurde der Professor der Universität zu Tübingen, Dr. v. Mandry, in die Kommission berufen. Für den Oberlandes- gerichtspräsidenten Dr. Weber trat der Geh. Justiz­rat Rüger ein. r ' ' .....- - - •

— Das Wiener „Fremdenblatt" widmet der Zusammenkunft' des Grafen Kalnoky mit dem Fürsten Bismarck einen Artikel, dem wir folgendes ent­nehmen: Eben darin, daß diese Begegnung nicht

_ _ Oberst der Infanterie und Oberbefehlshaber der

< richtete Politik nach wie vor eines starken und I Truppen in den Marken, General von Meerscheidtz- schlagfertigen Heeres, um ihre Ziele mit Sicherheit Hüllessem zum kommandierenden General des Garde- ' zu erreichen. Fürst Bismarck hat zu wiederholten Korps, General-Leutnant Freiherr von Hilgers zum Malen in den letzten Jahren, von dem bedeutsamen I kommandierenden General des fünften Armeekorps, Gesamtüberblicke über die äußere und innere Lage! Generalmajor von Kropff zum Kommandierende« Deutschlands nach Verwerfung des Tabaksmonopols der fünfzehnten Division, Major von Zitzewitz zum im Jahre 1882 an bis zu der großen Rede vom Königlichen Flügeladjutanten ernannt worden. Gcneral- r k. Februar dieses Jahres, mit allem Nachdruck! major Graf von Schlieffen wurde zur Disposition betont, daß selbst die größte Staatskunst nicht des Chefs des Generalstabs kommandiert und Flügel ausreichen würde, die deutsche Friedenspolitik erfolg- Adjutant von Vietinghoff in den Generalstab ver­reich durchzuführen, wenn nicht eine starke , schlag- setzt. — Tie Abreise des Kaisers wird am 25. d. M. fertige, ollen Wechselfällen gewachsene Heeresmacht erfolgen. Am Abend dieses Tages trifft der Kaiser : hinter derselben stände. In diesem Sinne ist jede I in Detmold ein; am folgenden findet dann eine Stärkung der militärischen Kraft Deutschlands Hofjagd statt; am Nachmittag wird der Kaiser das zugleich eine Stärkung der Aussicbt auf Erhaltung Hermanns - Denkmal besuchen, worauf abends ein des Friedens. Und zwar umsomehr, in je höherem I Gala - Diner im Fürstlichen Schlosse folgt. Am Grade das Ausland davon sich zu überzeugen 27. Morgens reist der Kaiser mittels Sonderzuges Gelegenheit hat. Gerade das intensive Interesse, über Herford nach Köln. — Ter Aufenthalt Kaiser welches Kaiser Wilhelm dem Heere und der Flotte Wilhelms in Italien dürfte dem .Diritto" zufolge widmet und der Impuls, welchen die Streitkräfte acht Tage in Anspruch nehmen. Zum Empfange , zu Wasser und zu Lande daraus notwendig erhalten werden auch der Herzog und die Herzogin von Müssen, bieten daher eine wertvolle Garantie für Aosta, das neuvermählte Paar, sich einfinden. Die -die Erfolge der auf Erhaltung des Friedens ge- offiziöse „Italia" schreibt, daß König Humbert

richteten Reichspolitik. Und zwar um so mehr, als! seinen Kaiserlichen Bundesgenossen in Mailand er-

: daneben die Staatskunst unermüdlich thätig ist, die iwarten und ihn nach Rom begleiten werde. Aus -Friedensbündnisse zu befestigen und damit den! besondere Einladung soll Graf de Launay, der hie-

friedenerhaltenden Kräften Europas das Uebergewicht! sige Botschafter Italiens, in Rom zugegen sein. —

über die minder friedfertigen Elemente zu sichern. Die Ankunft des Kaisers in Hamburg zur Zöll­ner Besuch des Grafen Kalnoky in Fricdrichsruh, anschlußfcier wird dort am 20. Oktober erwartet; ! welcher demjenigen des italienischen Ministerpräsidenten! man hält es für wahrscheinlich, wie die „Voss.

so kurzer Zeit folgte, liefert hierfür einen neuen Zig." meldet, daß auch Ihre Majestät die Kaiserin ^augenfälligen Beweis. I mitkommen werde. Die Bundesrats - Mitglieder

,_____ «wurden ebenfalls eingeladen. Der Zollanschluß selbst

I wird in der Nacht vom 22. Okt. vor sich gehen. —

©erlitt, 19. Sept. Der Erzherzog Albrecht von Österreich, der Großfürst Nikolaus und bie Prinzen Arnulf und Alphons von Bayern wohnten heute dem Schluffe der Manöver bei Müncheberg bei, verabschiedeten sich dort von dem Kaiser, welcher sich sodann zur Abhaltung der Jagoen nach Hubcrtus- stock begab, und kehrten hierauf nach Berlin zurück, wo nachmtttags ein Diner im Pfeilersaale des königlichen Schlosses stattfindet. — Die Prinzen Arnulf und Alphons von Bayern reisen Heuth abends 8 Uhr, der Erzherzog Albrecht reist morgen ab; Großfürst Nikolaus bleibt noch mehrere Tage hier. — Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt: Dem Vernehmen nach ist General von Pape zum Generab

Srscheint täglich außer an Werktage» »ach Sonn- und Feiertag«. — Ouartal-AbonnementS-PreiS bei der Expe­dition 2*/i Ml., bei den Postämtern 2 Mk. 50 Pfg. (exll. Bestellgeld!. Jnfertionsgebühr für die gespaltene Zelle 10 Pfg., Reklamen für die Zelle 25 Pfg.

Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für dir Kreise Marburg und Kirchhain.

Expedition7 Markt 21. — Redaktion, Druck und Verlag von Ich. Lug. Koch.

A«S der Voneit. fl0£fe sich vor findenden Opfer. Nach Abzug des Jahr.

Der arme SenLe von Marimrk lo^8 für den armen Hevche, welcher in 5 Ellen

u,,, T vT «.... grau-m Tuche und ein Paar Schuhen bestand, blieb

äL.nach Abzug der Unterhaltungskosten der Kapelle so f Kreu» irnseitS deS Lahnberges, Bruder und Klausner. viel übrig, daß der bei Abhörung der JahreSrech- l „ . , (Schluß.) uung getrunkene Wein und die vom Pfarrer und

Am leufeittgeu Fuße des LahnbergeS unfern deS den Heiligenmeistern am Kirmessentag eingenommene Elifabethbrunnens stand in alten Zette» vor dem! Mahlzeit damit bestritten werden konnte.

Walde auf hessischem Boden die vorerwähnte heilige I Au die erste hessische Geueralsyaode in Homberg, im Kreuzkapelle, daS heilige Kreuz genannt, welche ein Oktober 1526, welche die Einführung der Reformation «ppendix der Pfarrkirche des mainzifchen Dorfes in Hessen beschloß, reihte sich die Abhörung der letzten «chiock war, und für deren Bedienung der Pfarrer! Jahresrechuung der Kapelle zum heilige» Kreuz jeu- imeS OrteS Sorge zu tragen hatte. Als im Mittel- seits des LahnbergeS. Die vorerwähnte Handschrift Mer der letzte katholische Pfarrer zu Schröck,! enthält darüber folgendes: .Donnerstag nach Aller. «hanu-8 Strack von Hatzfeld — der zugleich Altarist heiligeutag (7. November) haben die Heiligenmeister ™ Wehrshausen, Cölbe und au der Marburger Sckloß- 3 Gulden vou Johanues Gr be, Rentmeister in Batten- »pelle nnd außerdem auch noch Notarius pnblicus | berg, vorher Heiligenmeister zum heiligen Kreuz, JBb geschworener Gerichtsschreiber war und zu l empfange», und ist solche Schuld dem armen Heuche Marburg in der Ritterstraße im Kalaudshause, jetzt von Mardorf, Klausner und Bruder zum heiligen

d, wohnte — tu der Bedie uung der Kapelle l Kreuz, zu einem Rocke, Schuhen und sonst zu anderem Mmig geworden war und Landgraf Philipp vou j Nutz und Frommen der jttrche daselbst verwandt peffeu KeuntniS davon erhalte« hatte, ließ er ihm! worden, nämlich für Schlösser wieder neu za machen, 2* Jahre 1520 durch den Amtmann Balthasar I als die Kapelle aufgebrochen und beraubt ward." schrauteubach in Gießen befehle», .einen Kaplan und Das Inventar derselbe» weist zwei schwarze Meßge- Mstell Helligenmeister für daS heilige Kreuz vor wäuder auf, ei» altes im geblümten Sammet, daS «m Walde jenseits des LahnbergeS anzusetzen und andere von wollenem Tuche mit einem weiße» Kreuze m halteu, Aufsicht über Einnahmen uud Ausgabe»! nebst Albe, Stole, Manipel und aller Zubehörung, Khrlich dahin fällig zu haben uud ihm zu berechne»', hierbei ist bemerkt .ward gestohlen;' damit, heißt eS

einer vou Strack geschriebeueu im Marburger I weiter, .find die 3 Gulden verrechnet, und ist alle vrperiuteudenturarchiv vorhandenen Papierurkuude. j Einnahme und Ausgabe vou allen Jahren verrechnet .^rrer Strack kam dem fürstlichen Befehle nach vnd I im Beisein Eberts von Mnschta.'

Mellte zum Kaplan uud obersten Helligenmetster I Die Klause des arme» Heuche stand ohne Zweifel « das heüige Kreuz de» armenHevche vo» Mardorf,!in dem vorerwähnten und von der Kapelle ungefähr «oder und Klausner; die anderen ne» bestellten!'/, Stunde entfernte» Einsiedel. Rock und Schuhe Mligeumeister waren Wühelm Wollfchläger vou erhielt er aus den Einnahmen der Kapelle, für feine Marburg uud Heue Luer vou Schröck. Der arme I sonstige» Lebensbedürfnisse sorgte» die a» feiner «M;e hatte als Kaplan die Kapelle zu öffne» uud!Klause vorübergehende» Mitchriste», indem ste dar, H fließen uud mit Gottesdienst zu versehe«. I was er z» feine» täglichen Unterhalte bÄprfte, ^Die Einnahme» der heiligen Kreuzkapelle bestände» I daselbst niederlegte». 1

in wenigen ZinSgrfälleu und in de« im Opfer. | A«i EiufWcmg der Reformation i» Hesse» im

Jahre 1527 wurde das heilige Kreuz außer kirchlichen Gebrauch gesetzt und später abgebrochen. Das Eisen- uud Gitterwerk der Kapelle schenkte Landgraf Philipp der Stadt Marburg uud die Kleinodien uud Gefälle dem dortigen Kaste» der Armen, lieber die fernere» Schicksale des seiner Funktionen enthobene» atmen Henche von Mardorf findet sich nichts Urkundliches vor. Der vorerwähnte Pfarrer Strack nahm mit der Gemeinde Schröck und der benachbarte vou Marburg gebürtige Pfarrer Ludwig Greiser mit den Gemeinden Bauerbach uud Ginseldorf die Reformatton an. Seit dem Anfänge d-8 17. Jahrhunderts find diese Ge. meinden wieder katholisch. W. Bücking.

(Nachdruck verboten.)

i Urinzeffirr Sol-haar.

-e Ito»« von I. Steinman». - ß -r (Fortsetzung.)

»Ich fahre mit dem Kourierzuge weiter, Jakob. Laß' das Pferd in einer Stunde aus dem .goldenen Kruge' abholeu.'

Damit hatte er sich in den Sattel geschwungen uud die letzten Worte verhallten beinahe.

Starr vor Schrecken sah der treue Bursche dem Davongaloppiereuden nach.

.Mit dem Kourierzuge? Er wird sich uud dem Tiere de» Hals brechen. Ich werde ihm folgen.'

Der Graf betrot iu dem Moment de» Perron, als wr Kourierzug sich bereits in Bewegung gesetzt hatte. Er riß eine Wageuthür auf, ein Schaffner versuchte eS, ihn zurückzuhatteu — aber ein rascher Sprung und er befand sich in dem Wage». Erschöpft sank er auf ein« Sitz nieber.

- Illustriertes Sonntagsblatt

Leo vou Rabenau saß, nichts BöseS ahnend, an seinem Frühstückstische.

Nachdem er sich längere Zeit in Baden-Baden aufgehalten und sein Leid zu vergessen gesucht hatte war er »ach Helgoland gereist. Die Thatsache, daß er verschmäht war, hatte doch einen sehr, sehr tiefen Eindruck aus ihn gemacht uud er war entschlossen, zu versuchen, ob sein seitheriger Glücksstern ihn in Stich gelassen hatte.

Nei»! Er wär nach wie vor der bevorzugte Held in gewisse« Kreisen und die Zurückhaltung, welche er Anfangs zur Schau trug, diente nur dazu, das Interesse für ihn zn erhöhe».

Er hatte Aennchen Leinhard nicht vergessen.

Die Erinnerung an sie bereitete ihm manche düstere Stunde, aber er war nicht so tief angelegt, um sich von diesem Mißerfolge auf dem Gebiete der Liebe dauernd Niederdrücke» z» lasse». Sei» Stolz war mehr verletzt, a» er es sich eiugestehen wollte und dieser hals ihm über Manches hinweg.

So war er denn, als er nach Helgoland ging, bereits auf de» besten Wege, einer anderen Spnr zu folge», wenn es omch nur ausschließlich die anffalleude Schönheit einer jungen Polin war, die ihn anzog, ohne daß er bislang daran dachte, ein andere« Mädchen verwöge ihm jemals wieder einJuteresse einzuflößen.

Leo vou R«ch«an war nicht wenig überrascht, als plötzlich, »ach einem energischen Klopfe», Graf vou - ... , _ .der Zeche staubbedeckt bei ihm eintrat und zwar so

.b? M Ä ^?se bezahle«, «ei» Freund, angegriffen aussehend, daß der fusgeMauuordentlich «er ich mußte «st diesem Zuge, »ringen Sie «ich I erschreckt zmückfrchr. - *

auf dem Wege zu einer allgemeinereu und dauer­hafteren Beruhigung, als eine Verschlimmerung 3üf, und die Leidenschaften, welche die Ruhe Europas bedrohten, sind sich der Stärke jener Mächte wohl bewußt, welche den Frieden gegen jede gewaltsame Störung zu wahren entschlossen sind. Die Reise Kaiser Wilhelms nach dem Norden war sicherlich ein Werk, welches dem festen Willen Entsprungen ist, die friedlichen Ideen des Deutschen Reiches und seiner Verbündeten zur volle» Klmch«t zu bringen, und Crispis Besuch beim Fürsten Bismarck war nicht minder ein Ereignis, welches den festen Zu­sammenhang Italiens mit dem mitteleuropäischen Bündnis und seiner friedlichen Mission neuerlich ~ ■-> .bekundete. Unerschüttert wie die Bündnisse blieben

SRrnfpffnr n, h Außerdem schied der Geh. Rat I auch deren Aufgaben, welche alle in dem einzigen, Professor Dr . ö. Wmdscheid aus der Kommiffron für Europa entscheidenden und beruhigenden Zwecke aus, um ;ein Lehramt an der Universität zu Leipzig j kulminieren, die friedlich Hortgestaltung deS Welt- wieder aufzunehmen. Die Kommission besteht gegen-'--" - •' - -a

wärtig, nach der „N. Pr. Ztg.", aus dem Geh. Ober-Justizrat Johow (welcher nach dem Ableben des Wirk!. Geh. Rats Dr. Pape den Vorsitz führt), dem Geh. Oberjustizrat Dr. Planck, dem bayerischen Oberlandesgerichtspräsidenten Dr. v. Schmitt, dem badischen Ministerialrat Dr. Gebhard, dem Reichs­gerichtsrat Derscheid, dem Geh. Ober-Justizrat Dr. Kurlbaum II., dem bayerischen Professor Dr. von Roth, dem Professor Dr. v. Mandry und dem Geh. Justizrat Rüger. Hülfsarbeiter der Kommission sind die Oberlandesgerichtsräte Neubauer, Achilles und Struckmann, der sächsische Landgerichts-Direktor Börner, der württembergische Oberlandesgerichtsrat Ege und der braunschweigische Oberlandesgerichtsrat v. Liebe.

und 3 Batterien verstärkt war, während das dritte Armeekorps drei Bataillone hatte abgeben müssen. Der Kaiser brach bereits um 6 Uhr früh auf,

der regelmäßig wiederkehrenden Zusammenkunft zu suchen, welche bestimmt ist, die gleichartigen Grund­züge der Friedenspolitik beibjer großen Staaten und die Identität ihrer großen Zwecke zu stärken und zu veranschaulichen. Wollte man die bermaltge Be­gegnung unseres Ministers mit dem deutschen Kanzler auf irgend eine vereinzelte Veranlassung zurückführen, so wäre dies in diesem Augenblick gewiß noch weit schwieriger, als in den früheren Jahren. Die all­gemeine Lage weist sicherlich eher einen Fortschritt

Mlf fWnlWffr Wigen mirant entgegen die Expedition d Blattes,

sow'i d. Aimoncen.Bureanx von Haasenstein und «ogler

Freitag, 21. September 1888. ™L Jahrgang.

Daube u. Co. m Frankfutt a.Berlin, Sannooet. Paris.

Mit diese» Worte» lehnte sich der Graf in sein Polster zurück, während der Zug dahinbrauste bet Nordseekuste Deutschlands zu. . »efui It

Frei!