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den Onkel und Elsbeth und damit hat dann mein großes Verdienst seine Eudschaft erreicht.«
Er war entzückt über ihre Bescheidenheit.
»Aber wenn Sie nun nicht dageweseu wären?« ».f®daun würde vielleicht jemand anders im Schlosse aufmerksam geworden sein.«
«Und inzwischen hätte der Verbrecher fein Vorhaben zur Ausführung gebracht."
»Nun, wer mag das wissen ? Danken wir dem lieben Gott, daß er das Unheil von uns Allen abgeweudet hat.'
Damit lenkte sie geschickt die Unterhaltung auf einen anderen Gegenstand hinüber und es war ihm tion jetzt an unmöglich, mit ihr von dem za sprechen, was ihm auf dem Herzen brannte.
Daun kam der Förster und nun mußte er ganz schweigen. Er glaubte übrigen» nicht, daß er schon beute den Mut gefunden hätte, Aennchen etwas von seiner Liebe zu sagen. -
Mehrere Tage vergingen nun in gleichmäßiger Ruhe.
Der Schmied und sein unglücklicher Weib waren beibe begraben, die Kinder des Paares einer braven Wittwe zur Pflege übergeben und Herr von Rabenau batte sich bei dieser Gelegenheit sedr großmütig ge. eigt. Er wollte sich von dem Grafen und dem Wer ni($t überbieten lassen. Er ließ den Kindern gerichtlich eine Mrliche Unterstützung zustchern, bis °as jüngste von ihnen das achtzehnte Jahr zurück, gelegt haben würde. Dieses Schriftstück brachte er ravu. Dhränen in den Augen für
seine Güte dankte.
Dar junge Mädchen machte jetzt, auf den ans. drucklicheu Wunsch deS Onkels, wieder täglich Spa, itergange und traf auf diesen häufig mit Leo von Rabenau zusammen. ’JH'. iFl . ,
Sie war immer freundlich, immer liebenswürdig, a»et sie hatte doch ehre ganz besondere Art, zu ver- jinbent*' daß irgend - ein Wort seinen Lippen eut- chiopfte, was der Unterhaltung jigen minder harmlosen
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der staatlichen Dienstalterszulagen unter Einfügung einer dritten Stufe derselben in weiter vorgerücktem Dienstalter herbcizuführen. In welchem Umfange dieser Plan durchführbar sein wird, hängt von der Feststellung des Mehrbedarfs ab, welcher für Verbesserung der Dienstalterszulagen nach den für die Bemessung der einzelnen Stufensätze derselben und für die Bemessung des für elftere zugrunde zu legenben Tienstalters je nach bm Maße der zur Verwendung frei werdenden Mittel erforderlich wird. Um diesen Mehrbedarf zutreffend schätzen zu können, finb .die Provinzial-Regierungen -beauftragt worden, möglichst bald, spätestens aber dis zum 31. August b. I., eine summarische Nachweisung der 'Zahl und beS Dienstalters derjenigen am 1. Januar d. I. vorhanden geweseM vollbeschäftigten Lehrer und Lehrerinnen (einschließlich vollbeschäftigt« Hilfslehrer unb Hilfslehrerinnen) an Volksschulen einzureichen, welche gemäß den allgemeinen normativen Vorschriften der Zirkular - Erlasse vom 18. Juni 1873 und 9. 3uli 1874 überhaupt zum Bezüge staatlicher Dienstalterszulagen berufen sein würden, wenn diese Erlasse die verschiedenen Dienstaltersstufcn nach Maß- gabe der Zahl der zum Bezüge der einzelnen Stufen Anwartschaft gebenden Dienstjahre und in derjenigen Höhe normirt gehabt hätten, welche jetzt gemäß dem Nachstehenden in Aussicht genommen ist. Die Regierungen sollen nämlich einreichen: 1) eine Nachweisung bet Zahl derjenigen Lehrer und Lehrerinnen der vorstehend gekennzeichneten Kategorie, welche am 1. Januar b. I. eine Dienstzeit von 10 bis zu 20, 20 bis zu 30 und 30 unb mehr Jcchren zurückge- legt haben, unter Beifügung "eines jährlichen Ge- amtbedarss an Dienstalterszulagen unter Zugrundelegung der drei Stufensätze von 100 M., 200 M. und 300 M. für Lehrer unb von 70 M, 140 M. uny 210 M. für Lehrerinnen^ 2) ein» besondere Nachmessung der Zahl derjenigen Lehrer unb Lehren rinnen der gebachten Kategorie, welche am 1. Januar b. I. eine Dienstzeit von bezw. 12 bis zu 22, 22 bis zu 32 Jahren und von 32 unb mehr Fahren zurückgelegt haben, gleichermaßen unter Beifügung einer Bedarfsberechmmg bet Zugrundelegung der zu 1 bezeichneten 3 Stufensätze. Bei Aufstellung dieser Nachweisungen soll noch folgendes beachtet toerben: 1) Nur Lehrer an Volksschulen (öffentlichen Schulen, welche zur Erfüllung ber allgemeinen Schulpflicht bienen) kommen in betracht. Es sind also Lehrer an Mittelschulen oder an solchen Schulen, -welche bie Bestimmung haben, ihre Schuler zur Aufnahme in untere ober mittlere Klassen höherer Lehranstalten
ÄtttMeS Leick. L™ Ue Ue?un3en b€l. Potsdam mit anzusehen, hat
I bei allen bencn große Befriedigung erregt, welche Berlin, 21. Ang. Ter „NatiynalzestlmgK zu- gute Beziehungen zwischen den beiden Reichen folge sandte ber Kaiser von Rußland» bem Kaiser wünschen. Es scheint, baß Kaiser Wilhelm die Wilhelm sein Bildnis mit eigenhändiger Widmung, Herren persönlich ausgewählt hat, nämlich bie in welcher er den Kaiser bittet, das Bild als An-1 Obersten Montag» und Prinsep, sowie den Leutnant denken an die schönen Tage von Peter Hof anzunehmen. | Grafen v. Gleiche». Der erstere derselben, welcher Tas Reiseprogramm des Kaisers für den nächsten l in der Londoner Gesellschaft eine hervorragende Monat ist^ recht reichhaltig. Anfang September Stelle einnimmt, ist ein alter Bekannter der deutschen
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wirb die Anwesenheit des Kaisers in der sächsischen Kaisersamilie und des jetzigen Kaisers. Er biente in 0» ertnnrtpt <Pi,r SMitA hiirS l.hnrf. m. 11 aob 4. «-.kiu-.. m___r° ___.....
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I Dorjiibereiten, außer Berechnung zst taffen, weil : Lchxcrß dieser Kategorie staatliche Tienstalterszulagen : überhaupt nur ausnahmsweise bewilligt werden dürfen. 2) Auch solche Lehrer unb Lehrerinnen an Volksschulen, welche seinerzeit zuwider den norma- tiben Vorschriften ber Eirkular-Erlasse am 18. Juni 1873 und,9. Juli 1874 staatliche Dienstalterszulagen bewilligt, letztere aber gleichwohl noch insoweit und so lange belassen worden sind, als ihnen nicht durch Erhöhung ihrer > Gehaltsbezüge oder Aufrücken in höhere Gehaltssätze ein Ersatz für den Wegfall der staatlichen Dienstalterszulage zuteil wird, sind gußer Ansptz und Berechnung zu lassem - z
— Die „Norbb. Allg. Ztg." schreibt tn^ ihrer Rundschau^: „Die französischen Republikaner ziehen das Fazstsonntägigen Wahlaktes, und mau tann sich deichen, mit was für Empfindungen sie auf ben dreifachem Triumph eines Mannes blicken, ber z« wiederholten Malen sich m der verächtlichsten Weise über das Ministerium unb die Kammermehrheit ausgesprochen hat. Es ist wahr, daß im Nord- bepartement die auf.beu General a. entfalyKS# Stimmenzahl diesmal um 60 00üvgegen das Votnnr ^ vom IS.^April zurückgeblieben ist; aber was in » diesem Stimmenrückgange etwa tröstliches liegen i könnte, wird mehr als ausgewogen durch die gleichzeitigen Erfckkge Boulangers in ber Charente-Jnseneure und der Somme, sowie durch das Verhalten der Intransigenten, welche es ablehnten, ber Koalition aller übrigen republikanischen Parteien sich anzuschließen. Die Intransigenten werben denn auch seitens ber opportunistischen Blätter für allen Schaden verantwortlich gemacht, welcher dem republikanischen Regime aus dem Wieberausleben des Boulangismus wrausfichtlich erwachsen wird^- Die ,Däp. frantz." behauptet geradezu, daß ber Sturm, ben man jetzt ernte, aus bem von ben Intransigenten gesäeten Wind aufgegangen sei. Den leitenden Kreisen jL.. offenbar sehr unheimlich W Mute: sie ahgvi, DE ihnen bie Zügel ber Herrschaft entgleiten, unb ball ihnen die Kraft mangelt, das verlorene Teflrain Ms geordnetem Wege zurückzuerobern. Von der nicht- ' opportunistischen Presse suchen dir radikalen Blätter tote „Rappel", „Radical" und „Voltaire" die Be-
Srschkint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und ino Feiertagen. — Onartal-AbonnementS-PreiS bei der Erve-
JvL bitten 2V* Ml., bei den Postämtern 3 KL 50 Pfg. (exkl.
vestellgckd). Jntertionsgebühr für bie gespaltene Zeile ____________ 10 Lkg.. Reklamen für die Zeile 25 Pfg.
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«Mir scheiat eS doch am ratsamsten^ Meier, Hegau« der Unteroffizier, „wir halten. Wir wissen nicht, wie bie Gegner stehen und könnten leicht ben Franzosen — i« bie Arme laufen. Die Wagen sollen zusammen- fahren, die Fuhrleute werden genan dqmM und wir ®e8tbtn $t{be eine riekognoseierE WternehmenK Es geschah nach bem Befehle dkS Gestrengen. "Sek Fuhrleuten wurde in nicht mißzuverstehender Weise aiitgetetit, daß sie beim geringsten Fluchtversuch triebe?J- geschosse» werde« würden. Krausennd der Gefreite . eilten durch das Gehölz Ütn
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Oberlausitz erwartet. Der Besuch wird jedoch nur 11882 in Egypten. . Oberst Prinsep, welcher mit « sehr kurzer Tauer sein. Der Kaiser will, nach Auszeichnung in Indien kämpfte, ist ein würdiger Berichten oberlausitzischer Blätter, sein sächsisches! Repräsentant indischer Reiterei, deren berühmtestes Stinte Regiment bei den Divisionsmanötzern in der Zittauer I Regiment er augenblicklich führt. Graf v. Gleiche«
Hegend besichtigen. Er fährt von Dresden, wo er I von ben ^grenadier - guards“," ist ber Sohn des dkff Königshause einen Besuch abstattet, ohne Aus-1 jetzigen Admirals Prinzen Viktor von Hohenlohe, pithalt nach der Station Oberdorf-Oderwitz, nimmt I der einst in der Flotte von Sebastopol sich aus-
•■-1 lcrt die Parade ab und kehrt ohne Aufenthalt I zeichnete. Der Graf biente mit Auszeichnung in M fieber von der Station nach Dresden zurück, — der Nil-Expedition, über die er auch mehreres ber--
ftem abend 8 Uhr 40 Min. traf der Großherzog I öffentlicht hat.
»Mecklenburg-Schwerin, in Begleitung des Majors — (Erhöhung der staatlichen Dienstalterszu- "vn v. Maltzahn, im strengsten Jneognito aus I lagen für Lehrer und Lehrerinnen.) Bisher wurden et Stettiner Bahnhof Hierselbst ein und nahm solchen Lehrern und Lehrerinnen an Volksschulen, Wohnung im Hotel Continental. — Heute welche Dienstalterszulagen aus Staatsfonds über« 'st der Kronprinz von Griechenland auf der Haupt erhalten sollen, solche nach Zurücklegung von
Mischen Bahn aus Wiesbaden hier eingetroffen. 12 bezw. 22 Dienstjahres in Sätzen von jährlich t hat für feinen mehrwöchigen Aufenthalt in Berlin 90 Mk. bezw. 180 Mk. für Lehrer, von 60 Mk.
teils im Hotel Continental Wohnung genommen, l bezw. 120 Mk. für Lehrerinnen aus dem dazu be- $er deutsche Botschafter am russischen Hofe,!stimmten Fond des Staatshaushaltsetats gewährt.
tueral v. Schweinitz, hat Petersburg mit Urlaub Schon feit Jahren ist es als dringend wünschens-- teffen und wird zu mehrtägigem Aufenthalte wert erachtet worden, noch eine dritte höhere Stufe neinet engen abend von dort in Berlin erwartet. — Zu I der Tienstalterszulage einzufügen unb die für die
m bevorstehenden Manövern des Gardekorps und I beiden genannten Stufen festgesetzte Dienstzeit herab- * 16 31 AEkorps, welche in der Zeit vom 2. bis zusetzen. Dies Ziel hat ober seither wegen der
*' September stattfinden, werden die Prinzen I Beschränktheit der dazu zur Verfügung stehenden 7 "«if und Alfons von Bayern, sowie Prinz I Staatsmittel nicht erreicht werden können. Mit
uut hustian von Schleswig - Holstein und der Fürst dem 1. Oktober d. I., an welchem das Gesetz vom
501» "" Hohenzollern demnächst hier eintreffen. Bereits 14. Juni d. I. über die Erleichterung der VolW-
mgetroffen sind zur Beiwohnung der Herbstübungen I schnllasten infraft tritt, wird nun voraussichtlich ein ■ s Gardekorps die englischen Offiziere, Oberst I nicht unbeträchtlicher Teil von denjenigen Summen, te kinsep, Oberst Oliver Montagu und Leutnant welche seither zur Unterstützung überbürdeter Schul- i nmt Gleichen aus London und sind dem 1. Garde- verbände als widerrufliche Staatsbeihilfen zu den
Kmen-Regiment, dem Regiment der Gardes du Corps I Lehrerbesoldungen gewährt worden sind, für diesen «b resp. bem 1. Garderegiment z. F. zugeteilt I Zweck nicht weiter erforderlich fern, vielmehr zu «ben. Dieselben haben sich bereits von hier nach anderweitiger, der sonstigen Zweckbestimmung des fisdam begeben, wo sie auch schon von dem Kaiser I bezüglichen Etatstitels (Kap. 121 Tit. 27) ent= 'd Könige empfangen worden sind. Dieselben sind l sprechender Verwendung verfügbar werden. Die » Kaiser Wilhelm zu diesen Hebungen eingeladen I Staatsregierung ist nun, wie aus einer kürzlich er- •tben. Hierzu schreibt die ,A. and N. Gaz.":Igangenen Verfügung des Kultusministers ersichtlich « Nachricht, daß Se. Majestät der deutsche Kaiser list, willens, düse Mittel insbesondere zu dem Zwecke « Offiziere der britischen Armee eingeladen hat, I zu verwenden, die dringend wünschenswerte Erhöhung
^1.1/Anzeigen mmmt entgegen die Sxpeditten d Blatte«. pnuhüfir-fl (c
. f-ivte d. »imoncen-Bureauk vonHaasensteinund Bogl« -ui ^m^mritl DmncrStag, 23. August 1888.-»-İ»rgMg ........ SDeube ».Co. in Frankfurt a. M-, Berlin, Hannover Paris. /
(Nachdruck verboten.) Iftt und daß man ihm noch verkehrtere Grundsätze Nkinressin Goldüaar. eingeprägt habe. Er wiederholte sich, daß er frei Roman von I Sieinmann °nd unabhängig fei, daß nichts ihn abhalten könne
Ium Aennchen zn werben und sich dann mit ihr in < iSortsehung.) irgend eine idyllische Gegend zurückzuziehen. Dann
nach- Daroum srnfzte, choch gelang eS der Beredt- konnte er, vielleicht nach einem Jahre, mit ihr in t Xi Tochter alsbald, die in ihr aufgestiegenen die Welt treten, um sie seinen vielen Freunden und
1 9 ■ *9« zu bekämpfen und neue Hoffnungen tn ihr Bekannten vorzustellen.
»«wecken. So viel war allerdings gewiß, toennj Er dachte noch mancherlei, aber es war alles dazu an« »von Rabenau die Nichte des Försters heiratete, I angelhau, ihn in seinem Vorhaben zu bestärken. Daß Kbe Gefahr beseitigt, aber sie befürchtete ein er auf Widerstand von Aenuchens Seite stoßen könne, m<fer »rvischeMrete» des Grafen. Als sie dann aber in | daran dachte er nicht. Seine ganze Vergangenheit er- Dey, ^hlnng brachte, daß Graf von der Zeche in der! schien ihm öde und leer und alle Frauen, welche er Chr-1 Al Egst das Schloß, infolge eines besonderen seither gesehen — was waren sie gegen Aennchen und verlassen habe und voraussichtlich nicht Leinhard?" Was war Melanies gemaltes Gesicht gegen
ftr.; ^kuf von acht bis vierzehn Tagen zurückkehren die feinen, durchgeistigten Züge dieses Mädchens? '611 wuchs ihre Hoffnung und sie verspürte nicht DaS Ende aller dieser Betrachtungen war, daß
W Neigung, hier fördernd eiuznschieiteri, um die I Leo von Rabenau sich entschloß, in die Försterwohnung t rwlfchen dem einstigen Verehrer ihrer Tochter zu gehen, nm sich nach dem Ergebnis der Nacht und
861 " Aennchen Leinhard zum Abschluß zu bringen. vor allen Dingen nach dem Befinden des Fräuleins eßen, H?ro von Rabenau befand sich inzwischen in einerIzu erkundigen. .........
iure. ", wung, die sich schwer beschreiben läßt. Er ging | Er fand Aennchen allein.
unruhigen Schritten in feinem Zimmer auf und Sie begegnete ihm auf bem Korridor, noch im
:, T und sagte sich selbst, daß er für den Augen- Morgenanznge, einem Hellen Kattunkleide und weißer i-t*1 ^em tvllen Streiche fähig sei. Die Nichte | Schürze. 1
IT«- sf wuAe sein werden. Vom ersten Augen. Als sie ben jungen Manu sah, ging sie ihm freusid- *’* a ö SeM£n, da er ihrem seelenvollen I lich entgegen, sprach ihm noch einmal ihren Dank für
Ls« gelauscht, wollte ihr Bild seinem Gedächtnisse I die Rettung aus großer Gefahr aus und lud ihn dann p »teber entschwinden. in das Zimmer, indem sie sagte, daß der Onkel jeden
1,7 °r ging und stand sah er ihr reizendes Ge-1 Augenblick zurückkehren müsse.
S» 1 Jtinen ArMU und jeder Vergleich, den er| Er setzte sich ans Fenster, wo er sie bisweilen Sk :B=^r und Damen feiner Bekanntschaft an- hatte fitzen sehen, und sie ließ sich ans einen Stuhl Lück' wl zu Aennchen» Gunsten ante Sie war | nicht weit von ihm nieder.
Ki/fc Hefe Erscheinung, die in jeder Gesellschaft | »Nun, Fräulein Leinhard, bedanken Sie sich bei 1®;’ "regen wußte. ‘ mir, so tann ich nun dasselbe thurf, sagte er lächelnd.
! Ikchs Wochen noch würde es Leo von Rabenau | .Ohne Ihre Besonnenheit und Ruhe — wer mag absolute Unmöglichkeit erschienen fein, seinen I wissen, was geschehen wäre!"
I ®6a«m durch eine ungleiche Heirat zu verunzieren | ,O, ich habe nich ts dabei gethan", meinte sie ab.
6atte » urplötzlich jedes Vorurteil befestigt lehnend. .Es war eine glückliche "
|aSte sich, daß er eigentlich ganz verkehrt erzogen Iden Menschen bemerkte. I '
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Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und KirchhainM'Z ' ___________________________________________Expedition Mar« 21. — Reaktion, Druck und Verlag von Joh. Lu«. Koch.
beutung der Wahlen abzuschwächen, die lediglich -- bewiesen, daß in den in Frage stehenden Departements nach wie vor eine konservative Mehrheit bestehe. „Santerne" meint, die Wahlen seien deshalb so Mecht ausgefallen, well Floguet nicht radikal genug sei. Das sozialistische „Parti Ouvrier" sagt, ber Ausfall zeige, daß Boulanger der Mann ber-ra
S. seine Leidenschaft für das schöne Mädchen in gleichem Grade zunahm und er nur Den dem Moment träumte/ wo »s ihm gelingen würde, ihre Zurückhaltung zu be- fiegen und sie an sein Herz zu schließen.
Mr Aennchen war des Grafen Abwesenheit alt» '-r wahre Wohlthat. ;rj
Die Angst und die Unruhe, welche sie in der -brl letzten Zeit so sehr verändert hatte, war von ihr ge* nommen und etwas von ihrer natürlichen Frische schien « zurückgekehrt. Dir Att und Weise sein« s Benehmens ihr gegenüber, seine befremdlichen Worte, die sie fetten verstand und die ihr darum so viel zu denken gegeben, übten einen beklemmenden Eindruck aus fie^ aus — sie dachte bisweilen, daß sie ihn fürchte und-»6. sie mußte sich allemal erst wieder die Momente vorck Ai die Seele führen, wo er so liebenswürdig, freundlich "ud um ihr Wohl besorgt gewesen, ehe ste wieder ruhig werden konnte.
Eines Nachmittags, als Aennchen die Baronin und e ihre Tochter, in Begleitung Leo von Rabenaus in ben Park hatte gehen sehen, beschloß ste, daheimzubleiben »ud den Abend abzuwarten, nm dann mit dem Onkel , noch einmal den Hochwald zu durchstreifen.
(Fortsetzung folgt.) 3I-*W --—--- ' —