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Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise» Marburg und Kirchhain.

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Expedition; Markt 21. Redaktion, Druck und Berlag von Joh. Sa». Koch.

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bc6> JlS, Ino» dition2%Ml., bei den Postämtern 8KL 50 Pfg. (exkl

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KücbMeinem städtischen Magistrate ausgefertigte Bestallung

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5; lein und den Professor Gerhardt empfangen und den Vortrag des Admirals Monts und des Generals

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egyptische Flagge, geweht. Zula war also egyptisch, Abessinien hatte nicht den kleinsten Rechtstitel, dar-

Ehrenwortes im Kadettenkorps, welche dasDeutsche Tageblatt' in der zweiten Ausgabe vom 10. d. M. gebracht hat, als absolut erfunden zu stigmatisieren. Der König von Portugal ist heute, vormittags

Regierung zur Besetzung der dem landesherrlichen. Patronatsrechte unterworfenen Lehrerstellen und dem Rechte der Regierung zur Bestätigung der von mr deren (Privatpatronen und Gemeinden) dazu ge­wählten Subjekte deutlich unterschieden wird, zweifel­los in Kraft bleibe.- -----~ j (

höchsten militärischen Autoritäten und besteht aus dem Chef des Generalstabes der Armee,' den Ge­neralinspekteuren der Feld- und Fußartillerie, dem Chef des Jngenieurkorps, dem Direktor des ällge-

Graf Moltke hat nahezu einunddreißig Jahre, an der Spitze des preußischen Generalstabes ge-

Jfdenfags Wirksamkeit

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iten aus seiner Stellung geschieden, Geschick uns nicht zu einer Zeit dasselbe verhängnisvoll werden könnte, idet der-, große Feldherr aus seiner it dem Bewußtsein, eine Zahl von ngebildet zu haben, die sein Werk in

zu bestätigen, eine besondere Ernennungsurkunde für den betreffenden Lebrer ausgefertigt und ihn mittels derselben zum Lehrer an der städtischen evangelischen Volksschule ernannt. Der Minister führt aus, daß, so lange die Vorschrift des Artikels 23 der Ver- iassungsurkunde,-. nach welcher der Staat unter ge­setzlich geordneter Beteiligung der Gemeinden die Lehrer der öffentlichen Volksschulen anznstellen hat, nicht aktuelles Reckt geworden, oben erwähnte Ge-

(Nachbruck verboten.)

W Prittzessitt Gol-Haar.

Roman von I. Steinmaun.

iFortsetzung.)

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Sitzung, nahm mehrere Vorträge entgegen, arbeitete mit dem Chef des Zivilkabinetts und kehrte nach­mittags 1 Uhr nach Potsdam zurück. Die Nordd. Allg. Ztg." ist ermächtigt zu erklären: Tas .Deutsche Tageblatt' scheint die Erfindung von

standen. Sein Vorgänger war der General der Kavallerie von Reyher, der am 7. Oktober l 857-. starb. Unter dem 29. Oktober 1857 wurde der Generalmajor Frhr. von Moltke mit der Führung der Geschäfte als Chef des Generalstabes der Armee betraut und am 48. September 1858 endgiltig zum Generalstabschef ernannt. Der preußischen Armee -gehört der jetzt beinahe 88 Jahre alte Feldmarschall seit dem 12. März 1822 an, nachdem er vorher schon seit dem 22. Januar 1818 in dänischen Diensten gestanden hatte. Im Jahre 1828 wurde Moltke zum topographischen Bureau des großen Ge­neralstabs kommandiert und bereits 1833 unter Be­förderung zum Premier-Leutnant in den Generalstab versetzt. 18361839 war er nach der Türkei zur Instruktion und Organisaiion der dortigen Truppen kommandiert, 18451846 war er Adjutant dtzs Prinzen Heinrich und 18551857 Adjutant des damaligen Prinzen Friedrich Wilhelm- die ganze übrige Zeit gehörte er dem Generalstabe in den verschiedensten Stellungen an. 1866 wurde er Ge­neral der Infanterie und erhielt den Schwarzen Adlerorden; am 28. Oktober 1870 erfolgte seine Erhebung in den Grafenstand und am 16. Juni 1871 wurde er General-Feldmarschall.

(Die Thätigkeit der Landesverieidigungs- kommission.) DieNorddeutsche Allgemeine Zig." teilt über die Thätigkeit der Landesverteidigungs- Kommission, zu deren Präses Generalseidmarschall v. Moltke ernannt worden ist, folgendes mit: Die Landesverteidigungs - Kommission, an deren Spitze bis zum Tode Kaiser Wilhelms I. Kaiser Friedrich, als Kronprinz, stand, ist zusammengesetzt aus den

vor alle» Dingen «ach hyp Befinde«^ Fräulein! zu erkandigeo. u i Jill "7 huu yml^rvi k,,

Er fand Aenuchen allein. ,

Sie begegnete ihm auf dem Korridor, noch im Morgeuauzuge, einem Hellen Kattuulleide und weißer SchÄze.

Leo von Rabenau befauo sich inzwischen in einer Stimmung, die sich schwer beschreiben läßt. Er ging mit unruhigen Schritten in seinem Zimmer auf und nieder und sagte sich selbst, daß er für den Augen­blick zu jedem tollen Streiche fählggsei. Die Nichte des Försters mußte sein werden. Vom ersten Augen« blick an, da er sie gesehen, da er ihrem seelenvollen Spiel gelauscht, wollte ihr Bild seinem Gedächtnisse nicht wieder entschwinden.

Wo er ging und stand sah er ihr reizendes Ge­sicht vor seinen Augen und jeder Vergleich, den er zwischen ihr und Damen seiner Bekanntschaft ar» stellte, fiel zu Aenuchens Gunsten aus. Sie war eine tadellose Erscheinung, die in jeder Geftllschaft Aussehen erregen mußte. -ijj-isp: ii W.

Vor sechs Wochen noch würde e8 Leo von Rabenau als eine absolute Unmöglichkeit erschienen sein, seinen Stammbaum durch eine ungleiche Heirat zu verunzieren und mm hatte er urplötzlich j des Vorurteil beseitigt und sagte sich, daß er eigentlich ganz verkehrt erzogen sei und daß man ihm noch verkehrtere Grundsätze eingeprägt habe. Er wiederholte stch, daß er frei und unabhängig sei, daß nichts ihn abhatten könne um Aeuuchen zu werben und sich daun mit ihr in irgend eine idyllsche Gegend zurückzuziehen. Dann konnte er, vielleicht nach einem Jahre, mit ihr in die Welt treten, um fie feinen vielen Freunden und Bekannten vorzustelleu. °

Er dachte noch mancherlei, aber es war alles dazu augethan, ihn in seinem Vorhaben zu bestärken. Daß er auf Widerstand von München» Seite stoßen öune, daran dachte er nicht. Seine ganze Vergangen- >ett erschien ihm öde und leer und alle Frauen, welche er seither gesehen was waren fie gegen Aeunchen Letnhard? Was war Melanie» gemalte» Gesicht gegen die feinen, dmchgeisttigten Züge dieses Mädchens?

Da» Ende aller dieser Bettachtmrgen war, daß Leo von Rabenau sich entschloß, in die Försterwohnung zu gehen, nm sich nach dem Ergebnis der Nacht «nd

. , Zu dem Rücktritt des Grafen Moltke schreibt

derHann. Cour.": Ein Mann in dem hohen Alter ves berühmten General-Feldmarschalls, der sich so große unsterbliche Verdienste um das Vater­land erworben, hat wohl ein Anrocht auf einen durch die dankbare Verehrung und Liebe der Nation verschönten und von der Sorge eines schweren verantwortlichen Amts befreiten Lebensabend. Aber wer noch jüngst dis-schmächtige Gestatt btS greifen Feldherrn, dem die Zeit nichts anhaben zu können schien, gesehen, auf seinen Spaziergängen im Tier­garten begegnet, oder wer im Reichstage das einzige Mitglied in Uniform, in militärischer Haltung, leicht an den Tisch gelehnt, umdrängt von einer fast aus allen Mitgliedern des Reichstages und des Bundes­rats zusammengesetzten Corona, die mit athemkoser Spannung den geistvollen und inhaltsschweren Worten des großen Schlachtendenkers lauschte, sich vergegen­wärtigt, wer da weiß, was der Name Moltke für das deutsche Heer bedeutet, wer erwägt, daß dieser selbe Name der Schrecken unserer Feinde war: der kann sich nur schwer in die THatsache hineinsinden, daß Gras Moltke nicht mehr cm .der Spitze des preußischen Generalstabs steht, jenes einzigen Instituts, das seinesgleichen nirgends findet, «nd das er zu

t -die ohne französische Einwendungen einfach wäre, zu ^98 feiner ziemlich verwickelten. Von französischen erwor- Sq> -denen Rechten aus Zula sei überhaupt keine Rede, bei der italienischen Besitzergreifung habe dort die

Herr von Rabenan hatte sich der Thür genähert, ganze Oberflächlichkeit seines Wesens schien er «st einem Male abgestreift zu haben.

e .Tann wäre ich zweifellos ein s.hr glüeKicher Ansch," sagte er gemessenen Tones.Ich werde Heil versuchen!'

.Noch eine steife, förmliche Verbengmig nnd Herr *a Rabenau hatte das Gemach verlassen.

- .Um des Himmels totCeu, Kind, Du setzest in »tt That jede Vorsicht außer Acht," rief die Baronin ^lich aus. »Du hast ihn erzürnt!^ j-'Pah, was liegt mir daran!' rief Melanie, noch J1®« gereizt. .Da ist nichts mehr zd verlieren.

stehst, die hat ihn behext und nun vollends L tnS seine Lebensretterin! Hahaha! Die hat Glück!'

»Um so weniger hättest Du Dich Herrn von Rade­lst «tgenüber so benehmen sollen," takelte die Mutter.

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Ltteigen nmmtt iMgegen die Expedition d. Watte», H sowie Annoncen-Bureanx von Haasenstein und Bögler MstimchM nad

..frage eintretende Auslassungen desNmd" wieder Hau und bemerkt dann: die Darstellung mache die Frage,

Als sie den jungen Manu sah, ging fie ihm freundlich entgegen, sprach ihm noch einmal ihren Dank für die Rettung aus großer Gefahr aus und Ind ihn bann in das Zimmer, indem fie sagte, daß der Onkel jeden Angenblick zurückkehren müsse.

Er setzte sich an's Fenster- wo er. sie bisweilen hatte sitzen sehen, und sie ließMauj einen Stuhl nicht wett von ihm nieder.

.Nun, Fräulein Lelnhard, bedanken Sie sich bei mir, so kann ich nun dasselbe thun', sagte er lächelnd. .Ohne Ihre Besonnenheit und Ruhe wer mag wissen, was geschehen toärel'V

.O, ich habe Nichts dabei gethan', meinte ße ablehnend. .Es war eine glückliche Fügung, daß ich den flaschen bemertte. Ich weckte deshalb sofort den Onkel und Elsbeth und damit hat daun mein große» Verdienst feine Endfchaft erreicht.'

Er »ar entzückt über ihre Bescheidenheit.

Aber wenn Sie mm nicht dagewesen wirru^'

.Ach, dann würde vielleicht jemand anders im Schlosse aufmerksam geworden fein.'

»Und inzwischen hätte der Verbrecher sein Lbr» haben zur Ausführmg gebracht.'

,Nnn, wer mag das wissen? Dankrrr mir de« lieben Gott, daß er das Unhell von uns Allen ab» gewendet hat.'

Damit lenkte fie geschickt die Unterhalt«« ans einen anderen Gegaistand hinüber »ad eS war ihm von j tzt an unmöglich, mit ihr von dem zu sprechen, wa» ihm auf de« Herzen brannte.

Dann kam der Förster nitb itan mußte er ganz chweigen. Er Mßbte übrigens nicht, daß er schon >eute den Mut «Duden hätte, Aeuuchen etwa» von letuer. Whp zu Ml. .TjtiääiH

Blatte veröffentlichte ErzählungKaiser Wilhelm II. beim Stubcnesien der Kadetten' als jeder thatsäch- lichen Grundlage entbehrend zu bezeichnen, sind wir ___ ermächtigt, eine zweite wenigerharmlose"Kadetten-

-Geschichte' über den angeblichen Mißbrauch des

Mstriertes Sonntagsblatt.

.Wenn Dtr Ernst verloren ist, so bedarfst Du seiner um so mehr. Aber sobald Dich Deine Leidenschaften beherrschen, ist Dir jede LebenSweiShett abhanden gekommen. Leo von Rabenan besitzt ein anständiges Vermögen, welches Dir alle Deine Wünsche zu be­friedigen gestattet hätte. Er ist nebenbei unabhängig, darf jeden Augenblick seinen Neigungen folgen unb wenn es ihm zum Beispiel behagen sollte, diese kleine blonde Waldschöne zur gnädigen Frau zu machen, so steht ihm absolut nichs int Wege.'

Baronesse Melanie war aufgesprungen, das hübsche Gesicht von einer zornigen Röte entstellt. Mit funkelnden Augen trat sie vor die Mutter hin, die diese Auf­regung ihres uervenleidendeu Töchterchens mit ziem­lichem Gleichmut aufnahm.

.Wie kurzsichtig bist Du doch, Mama! Wenn Leo von Rabenau sich entschließen sollte, diesem Mädchen feine Hand anzubieten, so würde fie dieselbe mit großem Dank anuehmeu und dadurch wäre die Ge- ahr für Ernst beseitigt. Mag er doch! Ein Mann der so die Pflichten vergessen kann, welche er sein m Namen schuldig ist, konnte mich nicht gewinnen. Ich glaube, wir sollten uuS über diesen Zwischenfall von Herzen freuen und das glimmende Feuer nach besten Äräften schüren.'

Die Baronin seufzte, doch gelang «S der Beredt- samkeit ihrer Tochter alsbald, die in ihr aufgestttgeneu Sorgen zu bekämpfen und neue Hoffnungen in ihr zu erwecken. So viel war allerdings gewiß, wenn Leo von Rabenan die Nichte des Försters heiratete, so war jede Gefahr beseitigt, aber sie befürchtete ein Dazwifcheutreteu des Grafen. Als sie dann aber in Erfahrung brachte, daß Graf von der Zeche in der stacht eiligst ba8 Schloß, in Folge ehteB besonderen Ereignisses verlassen habe und vorauSstchllich nicht vor Ablauf von acht bi» vierzehn Tagen zurückkehren würde, wuchs ihre Hoffnung und sie verspürte nicht geringe Neigung, hier fördernd einzuschreiteu, um die Verlobuug zwischen dem eiustigeu Verehrer ihrer Tochter unb Aeuuchen Lriuharb zum Abschluß zu bring«.

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DktoÄ^r zu verfügen. Es fei nicht recht erklärlich, weß- halb derNord' so großen Nachdruck auf Punkte If-lege, die, falls sie überhaupt berücksichtigt würden, zu^vei tvur die Lösung der Frage erschweren könnten. In einem Erlasse hat der Kultusminister darau'

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Srscheint täglich außer an Werktagen nach bann- unb , MA L

Feiettagen.^ Quattal-AbonnementS-PreiS bei der8xp»> S _

M ^7 Freitag, 17. August 1888. . |^Sn^SMn,flra3ennaroii Jahrgang,

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Wehyiuth. Kaiser Wilhelm Kr Si^keiche selber Hst in diesem Jahre für immer »in uns genommen wUdeck, nnd ton den >5rei PaladiMi, die er in seinemHlassffchen Trinkipruch am 3. Sepchr. ÄaHBB===*«l**BHweB=B!eeBaÄeaitei

einen nicht dem landesherrlichen Pattonate unterworfen g in Hnd, nach § 18a der Regierungsinstruktion vom 23. Oktober 1817 der Regierung nur das Bestä- ügungsrecht, nicht das Recht der Besetzung der Stelle ober der Ernennung des Lehrers gebührt. Eche Bezirksregierung hatte nämlich, anstatt bie ton

it ckmt Sitars «WLirsS fuo nrffilSirrP

: nannten Mitgliedern. Tie Kommission'Whält ihre , Aufträge direkt ton dem obersten Kriegsherrn

berichtet auch _ direkt M -Aufgabe

fft es, zu prüfen und zu begutachten, ob unb wo

i, »eue Befestigungen im Deutschen Reiche anzulegen.............

si"d, ob slirHestungen eingehen können, und außer- Männern h dem andere organisatorifche ^ind reglementarische Fragen, welche ihr vorgelegt werden, zu erörtern;.

3n den Arbeiten der Landesverteidigungs-Kommission gipfeln daher die hochwichtiZen Entscheidungen über alle Fragen, die sich auf Festungsanlagkn und Festungs- bau, sowie auf die Einrichtung ton verschanzten Lagern, von Brücken und Paßbefestigungen, von größeren zum Unterhalte mtd zur Ausrüstung des Heeres dienenden ^Werkstätten, Magazinen, Depots re. be­ziehen. Ebenso gehört zum Ressort der Landes­verteidigungs-Kommission die militärische Beurteilung und Begutachtung-aller die EntVtckeküng°'!mh Aus­breitung des Straßen- und Eisenbahnnetzes betreffend^ Angelegenheiten.

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it Thk Berlin, 16. Aug. Der Kaiser, welcher gestern rt obt auch den Staatssekretär Nasse, den Landesdirektor

8 Uhr, über Dresden nach Prag abgereist. Der Kaiser gab dem Könige bis zum Bahnhofe das . Geleite, wo er sich von demselben auf das herzlichste

c verabschiedete. DieNordd. Allg. Ztg." giebt mchrere für die Haltung Frankreichs in der Maffaua-

Anekdoten aus der Jugendzeit unseres Kaisers zu W einer Spezialität ausbilden zu wollen. Nachdem wir lguchi vor zwei Tagen in der Lage waren, die von diesem

vrtsetzen werden und die, wenn ihm icht vSÜiK-ebÜbüUig, doch mit hervor­ragenden Fähigkeiten ausgestattetz und ton der Größe ihrer Aufgabe/ erfüllt sißtz.8 Mch" /bittgt uns die pietätvolle Verehrung, die Kaiser Wllhelm dem genlalen/Fechtzerrn unb Paladin seines hochseligen Großvaters widmete, hinlänglich, dafür, daß bie hilltzvoSe Gewährung des Entlassungsgesuchs nur dem eigensten Wunsche des Feldmarschalls entspricht. Auch die Jugend, die neue Zeit, verlangt ihr Recht. Ein jugenbMftiger Monarch hat mit starker Hand die Zügel--er Regierung ergriffen, der er die Lüge seines Geistes aufzudrücken naturgemäß bestrebt ist. Ueberall spürt man das Wehen eines neuen GeiHs, den starken Willen einer Neugestaltung, Namentlich -mch in rmlitäriHen 'Mugen. Und darin :kctz . / leicht auch früher oder später die Notwendigkeit zu einemWechsel Her Personen. Es wird natürtzch nicht fehlen, daß man die Ernennung des Gr^.. Waldersee zum Rachfolger Moltkes auch mtt Fragen der inneren Polttik in Zusammenhang zu bringen sucht in Erinnerung an bie hochttrchliche Versamm­lung bei dem iufaialtgea Genetal - Oüatnermeistzr. Wir glauben abft, daß eine'Nötigung dazu durchaus nicht vorliegt; Graf Waldersee war seit Jahren der designierte Nachfolger des jetzigen Chefs des Generalstabes, daß durch seine Ernennung eben nur vollzogen iM was längst zu erwarten stach. Mag es uns ritze Beruhigung gewähren, daß Gr bisherige Chef deß Generalstabes sich selbst für G- kvmmlich hält, Mag auch die Ueberzeugung, daß alles geschehen fft, um die Größe des VerlusGs, den das deutsche Heer durch Moltkes Abgang erfährt, zu mildern, so weit es eben möglich ist, begründet sein, so erfüllt: uns das Scheiden des Graffn Moltke doch ...... "

dem geschaffen, was es heute ist, aus dem die glänzendsten Heerstihrer hervorgegangen. und auf dem die Tüchtigkeit fikrd UebersegkNhert unseres ^f^lrr-Korps beruht. Und doch mußte man früher

,t eins:-derartigen MöglichkettsrEtn, gerade derselbe Graf Moltka-Äoch bei seinen " . . _ .

»Wären Sie etwa geneigt, Ihrem alten Namen Am Schandfleck anzuhängen?' fragte sie mit urtet Binder Stimme, ihrer selbst nicht mehr mächtig, hallte <» »Gnädiges Fräulein, ich bin überrascht. Welchem Namen könnte eine Verbindung mit Aenuchen Letnhard lc® iur Unehre gereichen?"

leibe» Seine Stimme klang furchtbar ernst. Die Ba- tttttz tantffe sah ihn betroffen an, aber die Leidenschaft beherrschte fie zu sehr.

»Wir sprechen ein andere? Mal darüber, lieber Herr von Rabenau," sagte fie kühler. »Für den Moment sind Sie zu «xaltirt, das Benehmen der «einen, da« Bewußtsein, durch fie einer großen Ge, M entronnen zu sein, hat Ihnen den Kopf verdreht. Wenn nicht, was zögern Sie? Glaube» Sie, daß Ue Kleine dem Herrn von Rabenau eine» Korb itdeu wird? Dazu scheint fie mir denn doch etwas i» schlau.'

Tae entgegengenommen hatte, gewährte heute

stüh dem Maler Angelr (Wien) eine mehrstündige

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