veröffentlichte den angeblichen Bericht, welchen Fürst Bismarck s. Z. an Kaiser Friedrich III. gerichtet hatte, um seinen Einspruch gegen die Battenbergische Heirat zu begründen. Um das Machwerk nicht sofort als Fälschung erkennen zu lassen, wurde eine phrasVnreiche Abhandlung zusammengeschrieben, welche aus den ersten Anblick ganz korrekt sich las. So konnte Fürst Bismarck von einigen schwülstigen Stellen abgesehen, ganz wohl an den hochseligen Kaiser geschrieben haben. Da war lang und breit ausgeführt, wie Kaiser Wilhelm I. stets sich bemüht habe, Rußland zum Freunde zu erhalten, wie hierauf die deutsche Politik beruhe, wie diese Politik durchkreuzt werden würde, wenn der Battenberger der Schwiegersohn Kaiser Friedrichs werde. So ganz unmerklich waren aber in den Bericht einzelne Worte gestreut, welche die deutsche Politik als eine nur abwartende erscheinen lassen, und die 'sagen, daß Deutschlands Stellung Rußland gegenüber keine ehrliche ist. Diese Einstreuung ist recht geschickt vollzogen, und sie kann nur von Jemand erkannt werden, der mit der französischen Sprache auf das Genauste vertraut ist.
Tas Ganze ist in den Augen der Frau Adam allem Anschein nach etwas Großartiges gewesen, denn sie spricht davon in einem Tone, der geradezu kolossal ist. Und doch ist das Ganze so ungeheuer kindisch! Wie kann nur Jemand glauben, der Zar könne durch solch' eine echt weibliche Jntrigue gewonnen werden, er einem Pariser deutschfeindlichen Blatt mehr Glauben schenken, als den Worten des deutschen Kaisers? Madame Adam glaubte in ihrer Eitelkeit ein Riesenwerk vollbracht zu haben; sie hat es auch erreicht, daß die ganze europäische Presse üier_ Tage hindurch Tag für Tag ihren Namen nannte, aber zum Schluß hat sie nichts weiter erzielt, als sich lächerlich gemacht. Wir können wohl die feste Zuversicht aussprechen, daß seit der jüngsten Kaiserreise nach Petersburg die Zeiten vorüber sind, in welchen in Petersburg die Schürzen--und Hintertreppen - Politik leider eine recht bedenkliche Rolle spielte. Der Kaiser Alexander hat von deutscher Seite die offenen und ehrlichen Darlegungen der Friedensliebe empfangen, und an dieser Friedenspolitik wird Deutschland stets und ständig festhalten. Wir könnten, gestützt auf mächtige Schutz- und Trutzbündnisse und unsere eigene Macht, ja jetzt mit sehr großer Aussicht auf Erfolg einen Krieg führen, aber wir haben jetzt keinen Vorteil davon und werden ihn auch später nicht haben. Wir Deutsche sind nun einmal auf leichtfertige Angriffskriege nicht zugeschnitten. Das weiß alle Welt, und
kanermönch, namens Jakob Ltmbmg, in einer Mittagspredigt in der Franztskanerkirche zu sagen, »daß das Evangelium seit 500 Jahren niemals recht gepredigt und an den Tag gegeben worden sei.* Das Schicksal dieses Mannes ist bekannt; er wurde nach Verlauf eines Vierteljahres von Marburg entfernt und audets- wo interniert. Die Unterdrückung dieser vereinzelnten Stimme wurde der Geistlichkeit Marburgs um so leichter, als die laudgräfliche Witwe und Regentin, Anna von Mecklenburg, von vornherein der reformatorischen Bewegung gegenüber eine feindliche Stellung einnahm und diese auch bis zu ihrem Lebensende behauptete, und ihr Sohu Philipp, der im Jahre 1518 in seinem 14. Lebensjahre zur Re- giernng gelangte, die reformatorisch gesinnten Geistlichen des Landes verweisen lieft, weil er damals noch kein Verständnis für Luthers Lehre hatte. Erst nach seiner Verheiratung im Jahre 1524 fing Landgraf Philipp allmählich an Interesse für die Refor. wation zu nehmeu und sich mit Luthers Schriften zu beschäftigen. Als feine Mutter vou seiner Umwandlung Kenntnis erhielt, schrieb sie an ihren Sohn und warnte ihn vor allen reformatorischen Schritten. Ein Gleiches thot auch der Guardian der Franzis, lauer in Marburg, Nikolaus Ferber; diesem aber antwortete er: „daß et alle in Gottes Wort gegründete christliche Gebräuche beinhalten und nur Menschen» satzungeu, welche wider Gottes Wort seien, abschaffen wolle.*
Nachdem nun Landgraf Philipp öffentlich seinen Anschluß an Luthers Reformation bekundet hatte, war fein erster Schritt in Marburg der, daß auf feinen Befehl am 28. Februar 1526 der Rentmeister, Schultheiß, Bürgermeister und Rat und fein Sekretär Georg Nußbicker, dem er im Jahre 1528 die in der Augustinergafle zu Marburg gelegene Augnstinet- Herberge, jetzt Nr. 2, schenkte, sich in die Klöster begaben, um ein Verzeichnis aller Zierraten nud Kleinodien aufzunehmen, bei welcher Gelegenheit die Herren auf Rechnung der Stadtkaffe 10 Maß Wein tranken.
diese ehrenvolle Thatsache kann nicht mehr durch Zeitungsverdächtigungen aus der Welt geschafft werden.
Deutsches Deich.
Berlin, 7. August. Ter Kaffer wohnte gestern Vormittag 9V* Uhr einer größeren Übung der Potsdamer Garnison auf dem Bornstedter Felde bei, zu welcher auch der beiden Söhne des Khedive von Egypten, sowie der außerordentliche Botschafter des Sultans, Munir Pascha, erschienen waren. — Nach 11 Uhr nahmen die Kaiser den Vortrag des Chefs des Zivilkabinets entgegen, fuhr Mittags l‘/i Uhr nach Schloß Friedrichskron und sprach nach der Rückkehr von da längere Zeit den Aftika- reisenden Leutnant Wißmann. — Ein Urteil über Kaiser Wilhelm II., welches der verstorbene Fürst Karl Anton von Hohenzollern, dem man ein sehr klares Urteil nachrühmt, abgegeben haben soll, wird von der „K. Z." erwähnt. Eine hochstehende Dame fragte den Fürsten, was er von den Schilderungen in dem Buche „La Societä de Berlin", das damals viel besprochen wurde, halte. Der Fürst entgegnete: „Nur eine einzige ist zutreffend und wahr, das ist über den Prinzen Wilhelm. Ich schätze ihn hoch, so jung er auch noch ist. Er wird ein sehr bedeutender Mann werden und noch viel von sich sprechen machen. Ich habe ihn von Kindheit auf tm Auge behalten und finde meine Ansicht bis zur Stunde immer mehr begründet. Preußen und Deutschland darf auf ihn hoffen; er wird einer der hervorragendsten Monarchen werden und viel Gutes wirken. Er ist ein Charakter, ein Mann von durch und durch edler Gesinnung und bedeutenden Anlagen." —• Nach den bisherigen Bestimmungen soll die Taufe “be$ neugeborenen Kaisersohnes am 26. August im Marmorpalais bei Potsdam stattfinden. Von einer größeren Feier wird jedoch wegen der Trauer in der kaiserlichen Familie Abstand genommen werden. Erwartet wird indessen die Anwesenheit des Königs Oskar von Schweden, der bekanntlich während des Kaiserbesuchs in Stockholm die ihm vom Kaiser Wilhelm angetragene Pathenschaft übernommen hat. — Der neulichen Mitteilung über den beabsichtigten Ban eines Mausoleums für Kaiser Friedrich bei Schloß Friedrichskron fügen wir hinzu, daß kurz nach dem Hinscheiden des Kaisers von dessen Gemahlin und von dem jetzigen Kaiser der Gedanke in Erwägung gezogen worden ist, ein Mausoleum bauen zu lassen, und daß mit dessen Ausführung die Professoren Raschdorff und Begas beauftragt wurden. Wie schon
Nachdem bte von Landgraf Philipp nach Homberg berufene Generalsynode die Einführu g der Reformation in Hessen und die Gründung einer Universität in Marburg im Oktober deS JahreS 1526 beschlossen hatte, wurden die Beschlüsse derselben den Dominikanern, Franziskanern, Kugelherrn und deutschen Herren in Marburg unterbreitet. Am 26. November 1526 erließ der Landgraf ein Schreiben an die Beamten und den Magistrat in Marburg des Inhalts »ein gut Aufsehen zu haben, daß von den Klostergütern nichts veräußert, verpfändet, verschenk oder hinweggebracht werde.* Am 23. Januar ließ Landgraf Philipp die vornehmsten Geistlichen, be. sonders die Vorsteher der genannten Societäten noch einmal zu einer Versammlung berufen und ihnen die Beschlüsse der Generalsynode aufs neue Vorhalten, allein sie verharrten in der einmal angenommenen Renitenz. Als aber die Dominikaner sahen, daß der Landgraf mit der Reformation in der Pfarrkirche vorgehen wollte, indem er am 28. Mai 1527 den Schultheißen u. a. in das Pfarrhaus sandte und den renitenten Stadtpfarrer Johann Diemor auffordern ließ, dasselbe zn räumen, gaben sie ihre Renitenz auf und unterzeichneten am 1. Juni 1527 eine im Sinne der Reformation auSgeferttgte Abfertigungsurkunde, die folgendermaßen lautet:
»Wir Prior und ganz Convent des Klosters Predigerordens zu Marburg thun hiermit kund und zu wissen, nachdem der allmächtige barmherzige Gott sein reines ... teures Wort in diesen letzten Setten hat offenbaren und verkünden lassen, daß sich alle Welt mtt dankbarer Demut tn Gott zu freuen hat, und aber .. . göttlichen Wortes befunden, daß . . . mönchischer Stand, Orb« und Wesen der heiligen göttlichen Schrift ganz nngemäß und mehr auf Menschen. Statuten, Satzungen . . . denn auf die Wahrheit d. L auf Jesum Christum gebauet und gegründet gewesen fft; ,n dem da wir gesehen, dich uns die Almosen und mancherlei tägliche Gefälle, fo uns hiervor von de» Volle gegeben, davon wir
gemeldet, nahm bei seinem letzten Aufenthalte in Toblach der damalige Kronprinz Friedrich Wilhelm nicht nur wiederhol! den Bau der Kirche in Junichen auf seinen Spaziergängen in Augenschein, sondern sprach auch seiner Gemahlin direkt den Wunsch aus: „So möchte ich dereinst unser Mausoleum haben." Die Zeichnungen der hohen Frau waren die Folge der Übereinstimmung mit ihrem kaiserlichen Gemahl und dessen Gedanken. Das Innere des Mausoleums soll vier Sarkophage: die der früh verstorbenen Prinzen Sigismund und Waldemar und diejenigen des Kaisers und der Kaiserin Friedrich in Zukunft umschließen. Die architektonischen Pläne zu dem Bau, welche sich genau an die vorhandenen Zeichnungen der Kaiserin Friedrich anschließen, sind so gut wie vollendet, und Ober-Baurat v. Schmidt in Wien hat nur übernommen, noch einmal durch architektonische Aufnahmen und Messungen an Ort und Stelle die genauen Formen und Größenverhältnisse jenes Baues festzustellen, der Kaiser Friedrichs Bewunderung in so hohem Grade erregte, daß sowohl sein kaiserlicher Sohn als feine Gemahlin es sich seit den Schmerzenstagen angelegen sein lassen, diesen Wunsch unverzüglich und möglichst genau zu erfüllen. — Der Kongreß der deutschen anthropologischen Gesellschaft in Bonn hat folgendes Huldigungstelegramm an den Kaiser gerichtet: „Die in Bonn versammelten deutschen Anthropologen senden Ew. Majestät ihren ehrerbietigen Gruß. Sie sind ernster Zeiten eingedenk, welche das Band zwischen Volk und Herrscher nur noch fester knüpften. Aus bewegten Herzen rufen wir: Heil, heil unserem Kaiser." Aus dem Marmorpalais lief eine Dankantwort ein. — Die „Nordd. Allgemeine Zeitung" plaidiert energisch für den Abschluß eines konservativnationalliberalen Wahlkartells zu den.bevorstehenden preußischen Landtagswahlen. Die Regierung, heißt es, könne sich nur auf eine aus den konservativen Parteien und den Nationalliberalen bestehende Mehrheit in der Volksvertretung stützen, deshalb sei ihr jede dieser Parteien lieb. Mit einer Parlamentsmehrheit, deren Bestand in das Belieben des Zentrums und Herrn Windihorsts gestellt fei, könne die Regierung nie zusammenarbeiten.
— Die in westfälischen Jndustriekreisen gehegte Hoffnung, daß die Vorarbeuen für den Dortmund- Ems-Kanal noch in diesem Jahre beginnen würden, scheint sich nicht zu verwirklichen. Exrellenz von Maybach will abwarten, bis die aufzubringende Summe für die Grunderwerbskosten in Höhe von 4 800 000 Mk. sichergestellt ist, was durch Abschluß
auch .. . gute Unterhaltung gehabt, ganz abgegangen, auch darum etliche Jahr her tn Beschwerung kommen . . . da wir uns . . . länger bet einander nicht haben erhalten können und mögen . . . auch dieweil wir vor Augen gesehen . . . haben das christliche und löbliche Vornehmen des durchlauchtigen hoch, geborenen Fürsten und Herrn Landgraf Philipps von Hessen rc. eine christgemäße Institution, Studium und Universität gemeinen Nutzen nud menniglicheu auch S. F. Gnaden Landen und Leuten zu gute allhier aufznrichien und zu benfelbtgen des Predigerklosters zu gebrauchen, so hat uns deshalb ...... Urfad) gegeben, das Kloster willig zu räumen und zu verlassen und S. F. Gnaden ... mit Fleiß zu bttten uns gnädiglich zu bedenken und abzufertigen. Darauf und dem allem nach so bekennen wir mü diesem Briefe gegen allerweuniglich, daß hochgemelder U. g. F. und Herr auf solche unsere untertänige Bitte uns allen sämtlich und einem jeden tnsovderheit mit einer benannten Summe Geld . . . bero wir auch S. F. Gnaden hiermit ganz quitt, ledig und los sagen . . . bezahlt und zufrieden gestellt und wir darauf mit wohlbedachtem Mute und gutem Gewissen S. F. G. das Kloster mit seinem Begriff und demjenigen, was bisher dazu gehört hat und noch vorhanden ist ganz und gar zugestellt und übergeben haben. . . Und des in Urkunde haben wir unser Conventsstegel hieran hängen lassen und nach mehrerer Sicherheit unser jeglicher diesen Brief mit seiner eigenen Hand unterschrieben. Geben und geschehen zu Marburg an dem Samstag nach dem Sonntag vocem jucunditatis Anno Domini Millestmo Qutu- geutesiuo vicesimo septimo. •- m
Nun folgen die Unterschriften: ,, Johannes Jsenrat, Prior, HeynricuS EalopificnS. Johannes DanieluS. Johannes PistoriS. Philippus Henckemaun. Eckhard»« Gieß. JakobnS Solmacher. Ludovieus SutornS. ComaduS PistoriS. Rue! Hess!- mann. Wolfgang Bydeneop. Johannes Frankw- »*»**»*»«rg. Petrus NictatoriS.
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21. Henn Moy Bürger zu Marburg und Eile Mhn Ehefrau geben in die Custorei deS Prediger- klosters zu Marburg zur Beleuchtung ihrer Kirche 3 Pfd. Wachs jährlichen Zinses auf Lätare fällig von ihre« Hause zu Weidenhausen in der Singel« jiffe zwischen dem neuen Färbehaufe und der Ditmarn Hause gelegen. Datum 1491 auf St. Wal- durgistaq.
22. Jlnut Juppr, Bürgerin zu Marburg, Witwe «S Heinrich Juppe, giebt zu einem Seelgeräte ins wbigerHnfter zu Marburg 15V, Schilling jährlichen Zinses von Johannes Nedernhobeis Haus in der öetbergaffe. Dafür sollen die Brüder Prediger- °rdens für Eckhard Nachtrabe, Heinrich Juppe, »Meün und Jlnut Juppe und für alle gläubigen vielen an einem Tage tn der Woche nach St. Bartho- ^väustag Vigilie und Seelenmesse hatten und FtontagS vor Bartholomäustag oder den Sonntag ^ldor, wenn es ihnen gebühre zu predigen, das sshreSgedächtniS auf der Kanzel verkündigen, ^«um 1503 den 11. November.
. Die letzte den Predigern gemachte Stiftung war M Elisabeth Frey, Witwe des Kanzleischreibers «Cannes Buchsack. Unter dem 30. Oktober 1526 **®ttiuft sie dieselbe und widmet später die Zinsen
350 Gulden zur Ausstattung einer armen Bürgers» Wer in Marburg.
Um dieselbe Zeit als Dr. Martin Luther seine L Sätze wider den Ablaß an die Schloßkirche zu «Meuberg heftete, wagte es in Marburg ein Franzis-
"und Spanien, sanken in der Mehrzahl zu Jntri- sguantinnen herab, deren Namen schnell in Versessenheit geraten ist. In dem modernen Paris, unter den Fittichen der Republik ist nun wieder eine Klasse von Damen yttftanben, welche meinen K politischen Heldinnen und weiblichen Staats- Mnnern berufen zu fein. Sie sind indessen samt
: bitt Stoch mit utib vv» veitj»
Mittel recht ist, um von sich reden zu machen. In 'btr vordersten Reihe dieser Schürzenpolitiker steht LSRabame Juliette Adam, Herausgeberin des Jour- inol „Neue Revue", bekannt durch ihre speziellen
Das Dominikanerkloster ;n Marburg.
(Schluß statt Fortsetzung )
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Illustriertes Sonntagsblatt
Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg Mld Kirchhain.
Expedition' Wirft 91. — Redaktion. Druck und Berlaa von Joh. Aua. Koch.
bürgt .«Möglich zu machen.
:n il Madame Adam erinnerte sich der Verdrießlich-
Ltaen, welche die bekannten vorjährigen Fälschungen :g 11 ^diplomatischer Schriftstücke Fürst Bismarcks^ die dem a gg Zaren in geschickter Weise in die Hände gespielt
MN haßten Person gründlich Schaden zuzufügen, sich zu
>er j i allerlei Kopflosigkeiten verleiten lassen, und Vock dieser
. : Regel ist Madame Adam keine Ausnahme. Der
4245 -deutsche Reichskanzler hat das Unglück, von dieser.
einem 20. Jodocus Spore, Prior, HenricnS Martorf, Z... Lesemeister, Ludwig Wildener, Subprior, Michael Hulßscher, Custor und die übrigen Herren und Brüder Prebigerorbens zu Marburg, verkaufen den vierten Teil eines Hauses in ber Werbergasse an Hartmann Golbschmib. Datum 1482, Dienstag nach corporis Christi.
; tot mußte es in etwas anderer Weise angefangen ragy werden. Und nach langem Nachdenken glaubte Frau uuel Adam das Richtige gefunden zu haben. Ihr Blatt
er|j die hohe Politik als ihr Handwerk betrachtet haben, unb sie fanden sich meist in Rußland, Frankreich
Anzeigen nimmt entgegen die Expedition b Blatte», sowie b. Annoncen-Bureaur von Haasenstein und Bögler in Frankfurt a. St, Cassel, Magdeburg u. Wien; Rudolf XXIII. Hatzraana. Moffe in Iranksurt a. M., Berlin, München u. Küln; G. L. -JUljiyiUiy,
Dank" u. Co. 'n Frankfurt a. SR.. Berlin, Hannover. Poris. .
Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und
Feiertagen. — Onartal-AbomementS-PreiS bei der Expe- II»
dition S'/.Mk., bei den Postämtern SMk. SV Pfg. (exkl. O
Bestellgeld). Jnfertionsg-bühr für die gespaltene Zeile D0NNerstllg, 9. August 1888.- 10 j. Reklamen für die Zeile 2b Pfq. a 1
:gral und sonders nichts als Jntriguantinnen, denen jedes Et<
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Wenn Frauen eine politische Rolle spielen wollen, kommt selten etwas großartiges heraus, und auch über die sogenannten drei großen Herrscherinnen der neueren Zeit, Maria Theresia von Österreich, • (au Katharina von Rußland und Elisabeth von England, -^Übl die Geschichte Aufklärungen genug gegeben, welche beweisen, daß die eigentlichen Urheber der
;____; waren. Zur kraftvollen geraden Politik eignet sich
g jr kein Frauenkopf, mehr zur Jntrigue. Unser Jahr- )irsch hundert ist über die „politischen" Frauen vollkommen zur Tagesordnung übergegangen; die Frauen, welche
Pariser Dame gehaßt zu werden, fürchterlich gehaßt zu werden, noch mehr z. B. als eine unmoderne 4805t Toilette. Diesem Kanzler gehörig etwas am Zeuge —rz M pflücken, sich als hellstrahlendes politisches Licht n^l( zugleich aufzuspielen, war schon lange ein Herzens- elykR. s wünsch der würdigen Frau, und endlich glaubte sie h Ces ;mm das richtige Mittel entdeckt zu haben, Bismarck