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Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg Md Kirchhai«.

Expedition- Markt 21. Redaktion. Druck und »erlag von Joh. Sag Koch.

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und zu befestigen, befahl Sie

Pforte dem Go

nehmen. Ministerpttifident Trikupis wies den- Gou-

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Luft eine geradezu erstaunliche Wirkung ausgeübt haben. Da war keine Spur mehr von jener lieber* retzung der Nerven, von welcher die Baronin mit so großer Sorge gesprochen hotte.

Die Warnungen der besorgten Mutter verhallten tu deu Wind. Melanie zeigte eine bewunderungswerte Ausdauer und Kraft, wo es sich um Vergnügungen und Zerstreuungen handelte und Herr von Zeche be. obachtete mit sichtlichem Behagen, daß der Aufenthalt auf Freiburg für die junge Dame von so günstigem Erfolge war.

Da meldete sich eines Tages ein neuer Gast zum Besuche an, ein Herr von Rabenau, der die Baronin und Barow sse Melanie auf seiner Durchreise nicht daheim getroffen und nun gehört hatte, daß die Damen zu ihrer Erholung auf dem Schlöffe des Herrn von der Zeche weilten. Er könne sich das Vergnügen, das gnädige Fräulein wiederzusehen, nicht versagen, schrieb er in dem Briefe an den Grafen, und da, ob­wohl er nicht die Ehre habe, den Schloßherrn per. sönltch zu kennen, zwischen ihnen doch, von mütterlicher Sette her, eine Art von Verwandschaft bestehe, so hoffe er daß man ihm einen vorübergehenden Aufenthalt auf Freiburg gestatten werde. Des weiteren enthielt der Brief nur allerlei Redensarten, die der Graf keiner weiteren Beachtung wert hiett. Sein Gesicht' schien erheitert, als er den Brief zusammen faltete und zu sich steckte. Er nickte mit dem Kopse, verließ bann sein Zimmer und begab sich direkt iu das Gemach der Baronin.

»Gnädigste Tante, erlauben Sie wir die Frage, ob ein Herr von Rabenau Ihnen bekannt ist?*

ES lag ein gewisser Spott in dem Tone seiner Stimme und die Baronin blickte betroffen auf. »Rabenau? Natürlich! WaS wisse» Sie von ihm, Ernst? ES sollte mich freuen, endlich einmal Nachricht über ihn zu empfangen."

.Er hat die Absicht Sie, oder »kirnest Koufiue Melanie mit seinem Besuche zu beehren. ' 1

3» welchem Verwandtschaftsgrade steht WDKmS ?"

war es denn auch gestern abend; punkt halb 9 Uhr etzte sich der wohl aus mehr als 700 Fackelträgern

> meine hiesige Thätigkeit nicht aufzugeben, an alles dasjenige, wcck immer znich -ii...... das schöne Warburg, wks mir die Oebe

der Kollegen, was nur der streich her Kommilitonen

gebracht zu ha

Belgrad, Gesandte Beldi in feierlicher

Athen. 3.

des griechischen definitiv erledig scheu Gesandte wünsch, die frr wiederherzustell

(Nachdruck verboten.)

Prinzessin Goidhanr.

* .._ Rom« von I. Steinmann.

(Fortsetzung.)

Sie war im Gegenteil empört über sich selber. Vas bedeutete das ungestüme Poche» ihres Heizens, der wilde Schmerz, den sie momentan bei solchem «»blick empfand? War sie nicht thöricht? Was ßrübelte und deutelte sie über Worte, die, achtlos ge. sprochen, gewiß uicht bestimmt gewesen waren, von ihr deittr beachtet zu werden?

So weit in ihren Gedanken gelangt, faßte Aennchen Ja festen Entschluß, jedes Gefühl, was an ihn, dem nk niemals eine wärmere Zuneigung als die einer Pflichtigen Freundschaft zuwendeu durfte, erinnerte, ft unterdrücken.

Ein fester Wille vermag viel, aber in diesem Falle tttoieS er sich doch uicht ganz zureichend. Zwar ge- *9 es Aennchen, sich so vollständig zu beherrschen, sie selbst der Meinung war, sie habe den ersten «türm siegreich überwunden, aber dikse Ueberwtndnng ^sbte ihr den köstlichen Zauber der sorglosen Kind. Mi Sie mußte sich zum eisten Male selbst über­wachen, um nicht zu verraten, daß sie ernstlich litt.

Dentschrs Keich.

Berlin, 3. Aug. Heute mittag sand eine Ge- -bächtnisfeier der Universität für ihren Stifter König Friedrich Wilhelm III. statt, welker der Finanz- Minister von Scholz, Ministerial - Direktor Greiff rwd Untcrstaatssekretär Nasse beiwohnten. Die Fest­rede hielt Rektor Schwenderer über die Entstehung des hiesigen botanischen Gartens und die Bedeutung der botanischen Gärten überhaupt für die Pflanzen­kunde. Hieraus folgte die Verkündigung der Resul- rate der Bearbeitungen und Prcisaufgaben, sowie die Verkündigung der neuen Preisaufgaben. Die Festfcier begann und schloß mit Festgesang. Der MünchenerAllg. Ztg." wird von hier gemeldet: Falls sich die Ausrüstung der Kürassiere mit stanzen bewährt, werden auch die Dragoner und die Husaren Lanzen erhalten." Zu Ehren des außerordentlichen türkischen Gesandten Munir Pascha -findet morgen bei Graf Herbert Bismarck ein Diner Hakt. Graf Bismarck verläßt am Sonntag Berlin Ost sechswöchentlichem Urlaub.

sDer angebliche geheime Bericht des Fürsten Hismarck.j Zu dem von der Madame Juliette Wam mit ihrem Namen in derNouvelle Revue" m französischer Übersetzung veröffentlichten angeblichen trtlaut des geheimen Berichts, den Fürst Bismarck

den Kaiser Friedrich III. gerichtet bat, um den Plan der Verlobung der Prinzessin Viktoria von Preußen mit dem Prinzen Alexander von Batten­berg zu beseitigen, bemerkt dieKöln. Ztg.": ,Wir haben das Schriftstück im Wortlaut vor uns und gestehen nach sorgfältiger Durchsicht desselben, daß es fast geeignet ist, uns von dem schlechten Glauben, den wir bisher von den Veröffentlichungen der Madame Adam hatten, für den einen Fall wenigst! ns Pirückznbringen. Das Schriftstück enthält auch nicht eine einzige Druckzeile, aus welcher die Falschheit desselben (immer mit Berücksichtigung des Umstandes, daß es eine Übersetzung ist) bewiesen oder auch nur mit Sicherheit vermutet werden könnte. Wir sind elllerdings in Preußen an eine so völlige Wahrung der Staatsgeheimnisse gewöhnt, daß wir selbst den stärksten inneren Gründen für die Echtheit eines geheimen Aktenstückes unseren Unglauben entgegen« sitzen würden; allein die Regierung des Kaisers Fttedrich III. vollzog sich unter so eigentümlichen äußeren Verhältnissen, die hauptsächlich in der Krank­heit des Herrschers lagen, daß man nicht unbedingt die Möglichkeit verneinen kann, daß von dem Akten­stücke mehr Personen Kenntnis erhielten, als die,

Anstand.

Rom, 3. Aug. DieRifiorma" will nach einer Mitteilung aus Athen wissen, der griechische Minister des Auswärtigen habe, nachdem er Abschriften der italienischen Noten betreffs Masfauahs erhalten habe, daraus die Zustimmung der Großmächte ersehen und sich denselben angeschloffen. ,

Paris, 3. Aug. TieAgenee Havas" meldet:

Post" meldet, wird in Paris, wo hei Artikel her .Nouvelle Revue" furchtbaren Lärmt' macht, be­hauptet, Mackenzie hätte das Schriftstück Madame Adam mitgeteilt. In den ministeriellen Kreisen in Paris ist man indes sehr unruhig, da Madame Adam intime Beziehungen zu der augenblicklichen Regierungspartei urtterhält. Die tollsten Gerüchte laufen um.

Flagge in Maffauah geweht. Wenn die egyptische Garnison alsdann zurückgezogen worden sei, wenn Egypten es aufgegeben habe, in Maffauah thatsächlich bie Polizeigewalt auszuüben, die ihm seitens der Türkei übertragen worden war, um zu bermeiben, bafj in Arabien die türkischen Truppen das Rote Meer überschritten, so habe die stulienffche Regie­rung noch im Jahre 1887 in dem Augenblicke, als sie sich zur Blockierung Maflauahs anschickte, erklärt, daß die Frage der Souveränität in der Schwebe b/eibe und die Blockierung nicht schon an und für sich als ein Präjudiz angesehen werden dürfe. Es sei daher zweifellos, daß wenigstens bis zum Erscheinen der jüngsten italienischen Note die Kapitulationen stoch zu recht bestehen. Goblets Note soll, wie es heißt, sofort nach ihrer Uebermittelung an die be­teiligten Mächte veröffentlicht werden. Der französische Geschäftsträger Gerart in Rom hatte gestern eine Unterredung mit dem Ministerpräsidenten Crispi bezüglich Maffauahs, die indessen resultatlos verlief.

* j ?li:CiaKnarnnmnt die Expedition d Blattes,

sowie b. Annoncen-Bureaux^von Üaaserrstein und »0|'

Sonntag, 5. August 1888W

Chargierten in vollem Wichs von der Ketzerbach aus in Bewegung über Steinweg, Wettergasse, Marktgaffe, Markt, Barfüßerstraße, Plan, Unter­gasse, Kasernenstraße durch dieUnipechMsstraße.z»r Wohnung des Herrn Professor Enueceerus. um vor dessen Villa Aufstellung zu nehmen. Herr cand. math. et rer. nai Ernst Tenbaum ergriff7htzw das Wort, um dem geschätzten Lehrer den Dank und die Freude der'gesamten Studentenschaft überem Ver­bleiben arr Unserer Hochschule auszudrücken, worauf der Gefeierte etwa folgendes erwiderte<3 iÄtsfcf tosten! Rehmen Sie für die freundlichen Worte Ihres Redners, öp- wir zu Herzen gegangen, sind, für dgs Hoch, das -sie mir gesprochen haben, vor allem aber Ar den herrlichen Fackelzug, meinen tiefgefühltesten Dank. Für benjenigen/i der feine, beste, 5Äajt bett akademischen Berufe widmet, fault -es kaum-.'«ine höhere, eine größere Herzensfreude gehen, als die Anerkennung von Sette». fcer cMtemischen Jugend, intb djese Anerkennung ist es, welche für mich -dichch glänzenden Feuerlinien, diefen langgezogenen Zügen akademischer Jugend, yi. ~ Wett dickleihen unh chir z«

Whhj) r5-9tL!

:TBle Snttijne b-gi»»,.

-.Zwei Wochen wäre» i» solcher Weise vergangen' au die Stelle der ersten Umwälzung nnb Auf- Mug war die Gewohnheit getreten. Graf von der Me hatte mit den Damen iu der Nachbarschaft Be­uche gemacht und eS begann sich allgemach auf dem

Schlöffe ei» »»gewöhnliches Lebe» zu entfalten. Damen machte» Partiee», bisweilen sogar in

L Begleitung d-S Schloßherrn und alle Anzeichen ei»- günstige Entwickelung-des- geplanten Verhält- waren vorhanden

Melanies Gesundheit mußte die thLMische

wird rasch zum Beschluß erhoben, ob des Vortritts Wird noch ein wenig gestritten, doch von der, einmal gegebenen Zugsrdnung darf nicht. gb'gewichen werden, und nuii werden alle Vorbereitungen getroffen, Musik engagiert, wenn die hiesigen betben Kapellen nicht ausreichen, wird Aushülfe von Gießen oder Cassel, oder auch von Reustadt requiriert und wenn nicht anders dann telegraphisch, der Wichfier hat für ben Wichs zu sorgen, die Fackeül werden bestellt und pünktlich wird angetreten und abmarschiert. So

, ..chchgckhan

habe,; shim;Marburg Een. Wohl war nicht WF^injigV ^ZrMsi >ier hielt, derimich zwangs , jenen Rui abztt- lehnen" Gedankttr» feffelk an

Die Baronin la, eS mit einiger Verwunderung. Einmal glänzte eS wie Freude in ihrem Antlitze auf, bo* bann gab sie ihrem Neffen das Schreiben zurück. : tr l- jg u

»WaS meinen Sie dazu, gnädige Taute ?*

»Die Frage möchte ich Ihnen vorlegen, Ernst/

»Ich denke," lautete die Entgegnung, »wenn Herr von Rabenau Ihnen und Melanie ein willkommener Gast, so wird er selstverständlich eine frenudliche 8tnf: nähme hier etwa ten dürfen."

Die Baronin war durch die Art und Weise ihres Neffen sichtlich in Verlegenheit gesetzt. 9

»So genau weiß ich die Sache auch nicht, lieber Ernst. Ich glaube, Rabenaus Mutter war eine anae» »eirotete.Tante des Stiefbruders Deiner Mutter.*

»Ah fol* machte Herr von der Zeche. »Nun. gnädige Tante, ich bin sehr schwerfällig iu der Be- rechuung von Verwandtschaftsgraden. Sie dürfen mit das nicht übel nehmen. Für deu Augenblick würde Ä 3hrer Auseinandersetzung kaum folgen können. Doch das ist ja auch Nebensache. Möchten Sie nicht die Gute haben, diesen Brief zu lesen?" »

Dabei überreichte er ihr das Schreiben der Herrn von Rabenau. -- * .

i MpfWwsk-Amur zum Strar ,"zst 2 Jahren GffMnjH. .

. August. Der neue nimmt he no überreichte gestern dem r- dienz sein BeglaubigungsschreHu. ugust. Der Zwischenfall bezüHch onsuls Panuria in MonastirAst Nachdem der Sultan benj grieHi- Andustotis mitgcteilt hatte, er lichen Beziehungen zu Griechenland

Der Mmüter des Auswarttgen, Goviet, wird heute den Mächten eine Note bezüglich der Massauah- Frage übersenden. In derselben wird ausgesührt, daß die Aktion Italiens bis zww 5. Februar 1885 zurückreiche. Italien habe damals den Mächten erklärt, daß fern Vorgehen nur den Hveck habe, das Besitztum italienischer Staatsangehörigen zu schützen, und daß keineswegs die Rede von guzer territorialen Ausdehnungsei. Am 16. Februar 1885 sei die Berliner Akte erfolgt, Italien habe indessen die Besitzergreifung nicht notifiziert, wie dies doch der Berliner Vertrag vorschreibe. Bis Ende 1885 habe

Das Antlitz der Baronin erglänzte vor Freude.

Ah, Emst, Sie sind zu liebenswürdig. Wst

olle» wir es Ihnen bauten?"

Slanben Sie sich mir in der That verpflichtet. Taute? Sie würden mir eine Sitte nicht abfchlageu 8* fragte Herr von der Zeche gut gelernt.

Wie können Sie nur daran denke» ?" entaeanet# die Baronin vorwurfsvoll. ,Ti,u ________ ____

-.Nun, gnädige Tante, Jo bitte ich ettJiie Bk- lehrend und »My?idFyir .al antwortnng der Briefes g» flfcerxe^me»J r'gdj Ii# ' 1 .......

für de» Augenblick in der That so sehr in Anspruch genommen, daß ich mtt jeder Minute geizen muß und überdies dürste dem Herrn bou Ihrer Land roch ei» Brief wlllkrMMner fein."

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Erscheint täglich außer au Werktagen »ach Soun» und

-- j do Feiertagen. Ouattal-AdoimemeritS-PreiS bei derExpo

. dition 2»/.ML, bei deu Postämtern 2 3Rt 60 Pfg. (exll. TT Bestellgeld). JusertiouSgebühr für die gespaltene Zeile ~ 10 Ma.. Reklamen für die Zeile 25 Pfg.

um 12*/* Uhr Dochts 'daS 1&ort, um über die Ün- gerechtigkeit der Regierung zu klagen und den Paruelliten für ihr ferneres Verhalten Ratschläge zu erteilen. Ta letzteres bis um 1 Uhr noch nicht geschehen war, wurde die Debatte unterbrochen und amtliche Artikel der Bill, betreffend Einsetzung einer Kommission zur Untersuchung der gegen Parnell und Genoffen vorgebrachten Anschuldigungen, ohne Abstimmung angenommen. DasBureau Reuter" meldet: Im Unterhause wurde mitgcteilt, daß das Gerücht, die Königin wolle im Herbste nach Badow Baden reisen, unbegründet ist. . . i«

Petersburg, 3. August. Der Senat vekürkeikte den Agenten Rebe, Vertreter von Hamburger Affe- kuradeuren, der beschuldigt war, vor einiger Zeit in letzte nm oer wohl aus mehr als "700 FackelttSaeiin betrugerqcher Absicht den beladenen deutschen Dampfer gebildete Zug mit 4 Musikkorps, Dahnen und

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'st--hat mir den EntßhluL. erleichtert und schließ!^ die tzutjchejdung gegeben; " Nicht der Mrskastd gäb bei dieser Entscheidung den AuLschlag, sondern das i «rtjf kinhmn».» m.« - W hat mich, hier gehalten. -Jhned- braüchkM

i- tvenigsten zu erklären, Sie habm aQe^^m

<6 E^Auckr empfunden, den unsere strebsame und fleißige

für welche es bestimmt war. In der Ernstitung erwähnt der Reichskanzler nach der .Nouvelle Revue", daß er dem Kaiser mündlich bereits äuseiüander gesetzt habe, warum er das Heirats- Projekt widerraten müsse,von welchem Ihre Maje­stät die Kaiserin mit ihm (dem Kanzler) vor zwei Tagen zu sprechen geruht, indem Sie ihm den Brie i mitgeteilt habe, den Sie am vergangenen 26. März von der Königin von England bekommen." Danach wäre es wahrscheinlich, daß die Denkschrift aus dem Anfang April ist, daß einige Tage nach dem 26. März Fürst Bismarck dem Kaiser mündlich über die Ber- lobungsfrage Vortrag gehalten, nachdem er vorher, und zwar frühestens am 26. März, von der Kaiserin über dieselbe unterrichtet worden war. Seinem mündlichen Vortrage ließ er dann als die Ver­lobungspläne fortdauerten die Denkschrift folgen. Das stimmt zu den Ereignissen. Am 1. April war Ostern. Prinz Alexander Battenberg sollte an diesem Tage nach Charlottenburg kommen, bekam aber, als er schon zur Abreise fertig war, ein Telegramm, daß er einstweilen nicht kommen möge. Das war die Folge des mündlichen Vortrages, - den der Reichskanzler beim Kaiser gehabt hatte. Da der Kaiser aber die Entscheidung nicht getroffen, sondern nur einstweilen verschoben hatte, so ließ der Kanzler alsbald nach Ostern seinem Bortrage die Denkschrift folgen. 'Tas Schrfftstück wird ohne Zweifel viel von sich reden machen und es wird schwerlich iu Dunkel gelassen, werden Können, ob wir es diesmal wieder nur mit einer Erfindung freilich wäre sie eine geschickte zu thun haben, wie sich deren so viele an die Namen der Frau Adam und die Nouvelle Revue" knüpfen." Wie man der

her italienische'»

berneut von Wriffa an, die amtlichen Beziehungen zu dem dortWen türkischen Konsul wieder aufzu­nehmen. H ..... ;,,

n'r'-LitrraL

Marburg, 4. Aug. Noch kurz vor dem Schluß des so arg Herregneten Sommersemesters .unserer Hochschule Welte sich gestern aben- ein Stück studentischen gebens ab, wie es schöner in seinem Gedanke, als Hauchs jy jejntzt AtchMrunL .kaum ge­dacht werden Lmn. Zwei hervorragende Lehrer der Universität hajften, der. eine ins schöne Baycrnland, der andere aM die weinumrankten Ufer des Rheins den Ruf erhalten, ob sie,die ahna mater Philippiaa gegen eine ntzie H8mckt Luschen wollten, doch Nein" war tzr^.Hrtwottz. do..fM es dann den Studio mächtig, er muß seinem Dankgefühl für solchen Entschluß Ausdruck geben, und womit kann er dies schöner und imposanter, als mit der höchsten c . , studentischen Ovation, dem Fackelzua. Da treten

um ÄÄSÄftfW Staitfer'

und Philosophen, doch Nicht nach ihren Fakulläten etwa, sondern wie sie sich geeint als Korps, Äutschen- 'chaften, Verbindungen und Vereine, der Gedanke