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l halt nach dem Landungsplätze und von da mit dem DampferAlexandra" nach Potsdam.

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Bas Dominikanerkloster zn Marburg.

(Fortsetzuu- folgt)

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| Die Klostergebäude der Dominikaner zu Marburg ! stammten sämtlich auS der gothischeu Zeit, waren ab« in spateren Zeiten teilweise verändert worden. Sie bildeten ein Viereck, in dessen Mitte ein von einem Kreuzgaage umgebener Klostergarten sich be. fand. Das au der Westseite isoliert stehende Ge. baude stammte aus dem Jahre 1521 und war für den Prior erbaut worden. Das daran befindliche,

Uber die Ergebnisse der preußischen Land­wirtschaft in den letzten vier Jahren giebt der von uns bereits mehrfach erwähnte, vom Minister für Landwirtschaft erstattete Bericht folgende Übersicht: Die vier Jahre gehören, so sogt der Bericht rück­sichtlich der Ernte-Verhältnisse, sofern man lediglich I die Menge u»d die Güte der geernteten Früchte «und nicht etwa auch die Möglichkeit der Höhe ihre Verwertung ins Auge faßt, trotz mancher Ausfälle doch zu den bevorzugten, und zwar gestaltete sich die Produktion in den ersten drei Jahren fort­schreitend günstiger. Somit hätten die' Ernte- Ergebnisse voll befriedigen können, wenn sich die Preisverhältnisse in den gewohnten Schranken ge­halten hätten. Allein die schon seit 1882 beob­achtete Neigung zur Preisminderung nahm immer mehr zu und das Jahr 1885 übernahm aus dem I ! Vorjahre so niedrige Getreidepreise, daß der deutsche! Getreidebau und damit die Grundlage der deutschen I Landwirtschaft ernstlich gefährdet war. Es wurde daher darauf Bedacht gewonnen, durch Erhöhung! der Einfuhrzölle auf landwirtschaftliche Produkte der deutschen Landwirtschaft in dem Wettstreite gegen! die ausländische, unter günstigeren Bedingungen! arbeitende Konkurrenz das zum Ausgleiche ersorder-!

Spandau, 1. AugC Der Kaiser traf um 4 Uhr 16 Minuten hier ein und fuhr ohne Anfeni-

-! Wappen, eine Brezel, war das des letzten Priors, Bruders Johannes Jsenrat, auch Becker genannt

1 ^atbüX Bürgers Sohn. Als im Jahre 1524 ber Pfarrer nnb die Heiligen.

I q el tr bcr ®aPe.Ue zum heiligen Kreuz jenseits des Lahuberges ein Apendix der Kirche zu Schröck lfln\'50$anJle21-<2tracf' Wilhelm Wollschläger von Marburg und Heun Luer von Schröck über die am !.eingenommene Mahlzeit Rechnung ab- ; Uefe5. im Beisein »Bruders Johannes Predigerordens zu Marburg." Die Klostergebande samt Klosterhof umschloß eine hohe Mauer, welche in Urkunden unter dem Namen I,Predigermauer" vorkommt.

Lnf£n*°Mini^nlin keblt- gleich den Franziskanern | anfänglich die Kirche. Um das Jahr 1290 wurde I Bau derselben begonnen. Es ist eine l gothische Hallenkirche mit nur einem au der Nord- seite b-stlldlicheu Seitenschiff getünchter Decke, einem ST? ^keck geschlossenen gewölbten Chor mit hohen Fenstern und einem Dachreiter. Xx TV ^r Ehre der Jungfrau Marie geweiht und ebenso auch der im Ehor errichtete Hochaltar. LJE ^°^ ^Enchor reihte sich der zuletzt beseitigte Derselbe enthielt die Sakristei, das ! Schlafhaus und den Siebenter (Spetsesaal); die spätere Uni&erptat8anla. Laut Ui kuude vom Jahr 1452*wird U"d R-benter gebaut. Die lutherische Pfarrkirche hatte tu jener Zeit noch nicht den steinernen ÄÄ W-sts-ite. Bevor jedoch mit dem «au desselben begonnen werden konnte, wußte erst! die steinerne Westwand des Kirchenschiffe» abgebrochen! b>"ben. Nach Ausweis der Rechnung jener Kirche I bom Jahre 1447 kaufen die Dominikaner von den!

derselben für 20 Pfd. Steine. Eine größere Anzahl Steine von einem romanischen Ge­bäude mit romanisch architettontscheu Verzierungen waren beim Aufbau der Südwand des östlichen Flügels vermauert worden, barunter auch zwei Masken gleich beuen an dem romanischen Eckturme am Superintender- i

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turgebänbe. Unten an ber Sübwanb bemalte man einen runden vermauerten Stein mit einem ans der. tieftem Grunde hervortretenden Kreuze, dessen Endm K etne? ringförmigen Rande reichten. Beim AuSbrcche-' desselben zeigte die Rückseite dieselbe ??^^H""9-Ä".eiKrkuze mit Kreisen umgeben finden sich an der Südseite der Pfarrkirche im Sockel des 15?°?Eing-meißelt. In der St. Elisabethkirche waren vor der Restauration mehrere gemalte Kreuze in Kreisen an den Wanden angebracht, find aber bis auf eins mit Farbe uberstrichen, welches sich im nördlichen Krenzarm in einem Dienste des Wandpfeilers zwischen | Ms? Slliären vor findet; auch bemerk man auf nnn»?. M r? 5 solcher Kreuze, es find dieses söge nannte Weihezeichen. Jener Stein mit doppeltem I ri*tnäe/a demnach von einem geweihten im kirck-

1^ n Gebrauche gewesenen nnbetannten Gegenstände per, soll aber nicht, wie eine handschriftliche Auf- ! ö"/l>"ung aus dem Anfänge des vorigen Jahrhunderts besagt, anzeigen, welche Höhe die Flut der Lahn in vergangenen Jahren einmal gehabt habe. Ueber btefem Steine befanb sich in der Mauer eine Spitz. I ^r!?. E"de, in welcher die Kreuzigung Christi ii: Skulptur und Malerei bargestellt war, unb darüber

Ni,ch<> mit der Statue St. Dominikus. Bet I Einführung ber Verbefferungspunkte be8 Landgrafen

VL.öon ®effen im Jahre 1605 wurden die Skulpturen zerstört, und die Blende wurde ver­mauert. AIS am 26. Januar 1846 die südliche UmfaffunflSmaner ber ehemaligen Klostergebäude ein» stürzte, ließ der damaligeLandbanmeisterRegenbogen die Vermauerung jener Blende bis zur Hälfte beseitigen.

"..Klaubte, einen vermauerten Eingang unter östlichen Flügel hier zu finden; da dieses aber nicht ber Fall war, ließ er bie Steine wieder einfefcen. Der UniveisitätSbaumeister Schäfer, fitzt ^n° 7^°r 1 ^festigte die Vermauerung in den 70er Jahren vollständig und legte die Blende frei.

! Urkunde und besiegelte sie mit dem Siegel des Priors. (Hess. Urkundenbuch l. Nr. 127 Anmerkung). Der | Vorsteher der Dominikaner führte den Titel Prior; | in Urkunden werden neben ihm noch namhaft gemacht |der Subprior, der L.semeister und der Custor. Die Mönche trugen ein Habit von weißem WollentuL |nnd beim Ausgehen über demselben einen schwarzen Mantel aus gleichem Stoffe. Die Dominikaner hießen auch, Prediger, well sie sich besonders mit! predigen befaßten und ihr Kloster hieß deshalb auch Predigerkloster. Magister Conrad von Marburg der bekannte Beichtvater der heil. Elisabeth, wird von etlichen für einen Dominikaner gehalten, während | wieder andere ihn für einen Franziskaner und noch andere ihn für einen Weltgeistlichen ausgeben. In mehreren alten Urkunden wird er prädiedpr verbi dei b. h. Prediger des Wortes Gottes genannt, unb in ber Epistel an Papst Gregor IX in Rom, worin! Conrab von Marburg über bie an Elisabeths Grabe

I geschehenen Wunder berittet, sagt er von sich: etmel lad laborem prädicalionis ad remotas regiones recedente | b. b. nnb ich mich zum Geschäfte bes PrebigeuS in j abgelegenere Gegenden entfernte. Ist nun die im| deutschen Orden bis zum Ausgauge des Mittelalters sich erhaltene Tradition authentisch, bann haben bie-1 I jeuigen recht, welche ihn für einen Dominikaner! halten. DaS Staatsarchiv enthält nämlich ein von! einem Deutschorbens-Beamten zn Marburg herrühren-1 aus den letzten Jahren ber ersten

Half» de» 16. Jahrhunberts, welches Conrad boul' Marburg zum Orden ber Dominikaner ober Prediger ! zahlt. - 1

kaum. Der Kaiser hat auf Vorschlag des Herren- meisters und nach Prüfung durch das Kapitel 56 Incue Ehrenritter ernannt. DieKöln. Ztg." I schreibt: Kaiser Wilhelm wirb zum bevorstehenden Johanitter - Ritterschläge am 23. August früh in Sonnenburg eintreffen und abends wieder abreisen. Dem kaiserlichen Protektor wird der Herrenmeister im Ordensschlosse Ordensinsignien überreichen. Wie dieNordd. Aüg. Ztg." meldet, begab sich der deutsche Zolleinnehmer Arbogast, ein geachteter Elsässer, mit seiner Frau und einem Freunde zu l I Juß nach dem an der Grenze gelegenen französischen Dorfe Arnaville. Bei dem Zollhause wurden sie von vier den besseren Ständen angehörigen jungen Leuten angehalten und zur Vorzeigung ihrer Püffe aufgefordert, es wurde ihnen der Weg verlegt, wobei sie auf das gröblichste insultiert, schmutzige Preußen, Kosaken und Wilde genannt wurden, auch wurden! ! gegen die Frau nicht wiederzugebende Ausdrücke! gebraucht. Zufällig des Weges kommende bekannte! Damen grüßten die Familie Arbogast, worauf bie| Franzosen die Damen auf das unflätigste insul-! tierten. DieNordd. Allg. Ztg." bemerkt, der Vorgangs beweise, daß unser Nachbarland ein wildes | Sanb sei, was sich bie Besucher vorher überlegen! sollten. '

Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für btt Kreise Marburg nnb Kirchhain.

__________________ Expedition Markt 21. Redaktion, Druck und Verlag von 3oh. A,n. f

Potsdam, 1. Aug. Ein Bulletin von Nach­mittag 2 Uhr lautet: Die Kaiserin und der junge (Prinz befinden sich unverändert wohl. Bulletins ütfolgen bis auf weiteres nicht mehr.

Berlin, 1. Aug. DieNordd. Allg. Ztg.- ist ermächtigt, die frühere, neuerdings wiederholte Be- Hvuptnng eines hiesigen Blattes, wonach der Kaiser! gelegentlich seines Aufenthaltes in Königsberg zu : dortigen Freimaurern in Beziehung getreten sei, . ebenso wie die neuere Angabe desselben Blattes, > g daß die Einführung des jetzigen Kaisers in die große

M Landesloge durch den Oberstabsarzt Petruschky als

' M Kopitelmeister der Andreasloge erfolgt sei, als ab-

, 3 Nut erfunden zu erklären. Kaiser Wilhelm hat,

$8 wie verlautet, ein längeres, sehr herzlich gehaltenes

>M . Telegramm nach Bayreuth gerichtet, worin er die ® Witwe Richard Wagners zu dem großen Erfolge! : H der diesjährigen Bühnenfestspiele beglückwünscbt und W ihr die Zusicherung seiner dauernden und thätiaen

Teilnahme für dieses künstlerische und nationale j W Unternehmen zusichert. Der feierliche Ritterschlag , W in der Ordenskirche zu Sonn en bürg durch den!

W Herrenmeister Prinzen Albrecht von Preußen ist,

W nach derNat.-Ztg.", nunmehr bestimmt auf ben I

Z 2^ August festgesetzt, und auch das Zeremoniell, S Nvie die Ordnung der kirchlichen Feier bereits vom! M Herrenmeister genehmigt. Ob aber Prinz Heinrich M to diesem Tage durch Ritterschlag in die Zahl der H Rechtsritter ausgenommen und der Kaiser an dieser! M Feier teilnehmen wird, darüber ist an höchster Stelle i

M des Ordens selbst bis jetzt nichts bestimmtes be- i

ober 1,029 Mk. pro Kopf), auf das Elementar­unterrichtswesen 156 903 000 Mk. (74,43 M. oder 5,541 Mk.) und auf Fachschulen 8 927 000 Mk (4,23 pCt. ober 0,315 Mk) Fast */* aller Gf- toenbungen kommen also dem Siementarunterrkcht ^gute. Von ben gesamten Kosten werben 65 459 600 Mk. (31,05 pCt.) aus Staatsmitteln, 97 373 100 Mk. (46,19 pCt.) durch die Kommunalverbände und , ^7,^77 300^Mk. _(22,76 pCt.) durch eigene Ein­nahmen,^ Stiftungen , Zuwendungen rc. geleistet.

, wie bieSlot. Korr." hxrvor- .. . Jen, ba man im allgemeinen bie Vor-

m rU"9 der Anteil des Staats an ben

Gesamtaufwenbungen für öffentlichen Unterricht er­heblich niedriger, derjenige der Gemeinden dagegen wesentlich höher fei, als aus der Zusammenstellung I nachgewiesen ist.

Straßburg, U AugZ Heute Vormittag fand hier bie Feier bes 350jährigen Bestehens bes hie- sigen protestantischen Gymnasiums statt. Nachdem I eine Festkantate von den Schülern des Gymnasiums vorgetragen war, hielt Konrektor Viehl ine Festrede, hierauf beglückwünschte namens der Regierung Unter­staatssekretär Schraut bie Anstalt, indem er unter Hinweis darauf, daß Kaiser und Reich an ber Wiege ber Anstalt gestanden, aufforberte, stets eine Pflanz­stätte der Treue für Kaiser und Reich zu fein.

Halle, 31. Juli. Der Evangelische Verein bfcr | Gustav-Adolf-Stiftung hält vom 3. bis 6. September jeine 42. Hauptversammlung hier ab. Das nunmehr festgestellte Programm lautet: - 3. September, vor­mittags unb nachmittags Beratung des Zentral- vorstanbes, die event. am 4. vormittags fortgesetzt wird. Am 4. September um 3 Uhr nachmittags: Oeyentliche Begrüßungsversammlung im Bolksschul- Jaale an der neuen Promenade. 13. 5 Uhr: Fest- gottesdienst in der Ulrichs-Kirche, Predigt: Professor 0r. Scholz aus Berlin. FestgotteLbienst in der Lomkirche, Predigt: Pastor Vieregge aus Bonn Wahrend beider Gottesdienste finden Ueberreidmngen non Festgikben statt. 7 Uhr: Nichtöffentliche Ver- sammlung der Abgeordneten im großen Saale des

. . ,-,-f genau/io der gesamten

5 Verwaltungsausgaben gleichkommen. Was hte Verteilung der Schulausgaben auf die einzelnen

Da nunmehr auch der östliche Flügel de8 ehe- Oaligeu Dominikanerklosters in Marburg niebergelegt f > um demnächst bie neue UniversitätS Aula auf feinem wntnb und Boden erstehen zu lassen, bürste es wohl «anchem Leser ber Oberhessischen Zeitung von Jnter- kste )ein, bie Geschichte besselben kennen zu lernen.

Schon frühzeitig finden sich in Marburg Nieber- «lffungen ber im ersten Viertel b 8 13. Jahrhunderts «ststandeneu beiden Mönch8orden der Franziskaner Wb Dominikaner. Der Stifter des Ordens ber Aanziskaver ist St. Franziskus von Assissi, ber ber Dominikaner ist St. Dominikus. Die Franziskaner »der Barfüßer waren schon bei Lebzeiten ber heil. Mabeth in Marburg ansässig. Als große Ver- Merin jenes Heiligen hatte fie ihnen bie geistliche Mege in bem von ihr bei Marburg erbauten «i. Franziskushospital übertragen, bis nach ihrem rode die thüringischen Landgrafen Heinrich Raspe «d Conrad im Jahre 1233 die deutschen Brüder ihre Stelle beriefen. Die Franziskaner hatten nq am Südwestende der Stabt unter teilweiser Be. Dung ber Stabtmauer angeftebelt, es fehlte ihnen! Wer noch die Kirche, welche ihnen ber Grünber ber | ^ivtschorbens-Kommenbe Marburg, Landgraf Conrad j AN Thüringen im Jahre 1235 erbaute. Wenn also derstenberger (f um 1520) in seiner Chronik sagt! Mdgraf Hermann n., geboren 1223, gestorben 1241, l" Sohn Landgraf Ludwigs IV. unb ber heil. Elisa-1 Ofn habe bie Stabt Marburg mit einer Mauer | ^fltben lassen, so kann bieseS nur eine Ver-I ^felucg zwischen ihm unb seinem Großvater Land, «»f Hermann L sein, ber von 1190 bis 1218 Regent «Thüringen unb Hissen war. Die Dominikaner t«u sich am Südostende ber Stabt angebaut.

Sui wird zuerst in einer Urkunde vom Jahre 1254 - Am 24. August j. I. nämlich bibimierte I* Tominikanerbruber namens Burkhart» eine von! i Kardinalbiokon Pettus in Marburg auSgeferttgte

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«a - S "wnnt entgegen die Expedition d Blatte». ----

rXIII. JayrgMg.

Daubeu.L°.mFrankfurt a.

Deutsches Reich. r

Friedrichsruh, 1. Aug. Der Kar ser mit Graf Bismarck ist nachts um 12 Uhr hier ange- kommen und wurde vom Fürsten - Reichskanzler am Försterhause empfangen und von der zahlreich hcrbei- geströmten Menge mit Hurra- und Hochrufen, sowie mit dem Absingen der Bolkshymne cknd derWacht am Rhein" begrüßt. Für heute Mittag ist eine Ausfahrt oder ein Ausritt beabsichtigt. Darauf folgt ein Diner zu 12 Gedecken. Der Kaiser ist heute mittag 12V, Uhr nach herzlicher Verabschiedung von dem Reichskanzler nach Potsdam abgereist. Am i Bahnhofe hatte sich eine große Menschenmenge ver­sammelt, welche dem Kaiser stürmische Ovationen barbrachte.

Erscheint täglich außer an Werktagen nach dann- und rwit <

Feiertagen. Quarial-AboimemenlS-PreiS bei der Expe. HjLtlYIlltTrt

bitw>n2i/.3RL bn den Postämtern 3 SRI 60 Pfg. (exkl. i NtiStz

» - Freitag, 3. August 1888 ?

» rab bae Me

sicht gestellte abermalige Erhöhung der Z lle ver- dw bäber^^ den Kopf der BevölkeruttA auf mochte nur eine geringfügige Steurung der Presse er 1 029 L Mk. a3.8^Ct.

herbeizuführen und nach Erlaß der Zolltarif-Novelle '°29 ®DDf ' ft"t

^^' .?^ber 1887 schloß das Jahr mit Durchschnittspreisen von 160 Mk. für Weizen 119 Mk. für Roggen, 124 Mk. für Gerste und' 109 Mark sur Hafer. Zum Vergleiche sei darauf hin- 220'202 JS1 bie entsprechenden Ziffern

2.2°'20f2' 166 und 159 und selbst im ersten Be­richtsjahre (1884) noch 173, 147, 149 unb 144

Bericht schließt dann dieses L,.^, ^srungen ente, die Ertrage und Preise der Hauvtfrüchte be-! Diese Rn Men fnitneL handelnde Kapitel mit folgenden Bemerkungen: Für l hebtt überrasckr b'pr^.eUt^e Landwirtschaft hat der Getreidebau'^" - ausschlaggebende Bedeutung; in diesem Produkiions- ?"^e wird stets ber Schwerpunkt des landwirt- schaftltchen Betriebes in Deutschland liegen müssen. Eme Preisgestaltung, wie sie sich in de» vier Be- rlchtslahren ergeben, schließt aber unter regelmäßigen Verhaltnisten die Möglichkeit eines lohnenden Ge­treidebaues aus, sie würde bei längerer Dauer zu seiner Unterbilanz führen, welche die bedenklichsten Folgen sur die Gesammtlage der deutschen Land- wrrtkchaft nach sich ziehen müßte. Es war daher im Höchsten Grade erfreulich, daß noch vor Schluß des wahres die Zolltarif-Novelle vom 21. Dezember! 1887 de»-.deutschen Getreidebau einen verstärkten Schutz gegen weiteren Rückgang der Preise gewährte.

Storr." beschäftigt sich mit der grage: Was kostet der öffentliche Unterricht in I P^ußen. Nachdem sie die Schwierigkeiten erörtert 1°te/tne,r inanen Berechnung der Aufwendungen Mr Unterrichtszwecke entgegentreten, kommt fie zu !°.^uder Zusammenstellung: Die Gesamtkosten des öffentlichen Unterrichts in Preußen mit Wea-I Mfung der Unterrichtsanstslten der -Armee und Marine betragen mindestens 210810000 Mk | wahrscheinlich aber noch 2 bis 3 Millionen Mk.' mehr.^ Aus den Kopf der Bevölkerung kommt mit-! hm eme Ausgabe für Unterrichtszwecke von 7,444 j , Um die bedeutende Höhe dieser Aufwendungen j kennzeichnen, führt dieStat. Korr." an, daß der Erttag der gesamten direkten Besteuerung ein-