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in Srantfurt a-®t.. Coffel, Magdeburg u. fflien; Stubi

I. m Frankfurt a. St., Berlin, Hannover. Par,.'.

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chre Zander entwickele. Denn das panslawistische mir unterstellten Schulaufsichtsbehörden mit der liefe« M-,höchsten Er,-ms ieaustr-ge.

i« S'"4 6tna»- n-d- ich mich zu dem mllen D--Ir-mn brrechL seine Orgmiisationen mnd4?erbindungcn zu erweitern daß die preußische Schule den von Sr Majestät 3Zo^ M$ Ausführung seiner Pläne ausgesprochenen Willen freudig und verständnisvoll

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Herr Äon der Zeche nahm Annas Hand, die sie

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neue Aufführung der famosen Moskauer Pilgerfahrt veranstalten. Selbst die Rutheuen in Galizien, auf welche es Jgnatiew hauptsächlich abgesehen hatte, waren nicht zu verlocken. Die Jung-Ruthenen ver­öffentlichten in ihren Blättern eine historische Schilderung von den Wohlthaten, welche die Klern-

nehmen die Postboten Bestellungen entgegen. Für Kirchhain nimmt unsere Agentur (Herr Buchbinder Rindt) Bestellungen an, für hiesige Stadt die unterzeichnete Expedition.

MF* Neuzugehende Abonnenten in Kirch­hain und Marburg erhalten vom Tage der Bestellung an bis zum 1. August dieOberh. Zeitung" mit ihren Beiblättern grati s.

Die Exped. der Oberh. Zeitung.

(Nachdruck verboten.)

^Vrittzefsi« Gol-Haar.

Roman von I. Steinmann.

(Fortsetzung.)

Russen von den Groß-Russeu empfangen haben. Da kovute man spaltenlange Schilderungen von Mord, Raub, Untreue und Gewoltthaten aller Art lesen. Durch diese tauften Mittel, welche mit barbarischer Rohheit durchgeführt wurden, haben die Russen die Ukrainer bekehrt und .zu Hren Freunden gewacht^ Unter den Alt-Ruihenen zeigte sich zwar einiges Gelüste, den panslawistischen Tanz in Kiew mitzu­machen. Da aber die Geschichte nicht leicht zu be­werkstelligen war, wollten sie in Srzemysl eine besondere Feier veranstalten. Allein ein Wink von

Illustriertes SmmtagsblM

3. Kapitel.

Die Begegnung im Walder

5» nicht ganz vier Wochen war der Ausbau und auch die neue Einrichtung her. gtstellt. Die letzte Spur des ungewütlichen Bauens mar verwischt. Die Fenster waren nur noch am Tage geöffnet und hinter denselben hingen wieder schwere seidene Vorhänge nieder, aber von anderer Farbe und Anna sah auch neue Möbel, die sie noch schomr dünkten, als alles, was sie zuvor gesehen.

Sre selbst hatte uoch keinen Blick in die neu restaurierten Gemächer geworfen, obwohl sie immer offen standen und außer ihr Niemand im Schlosse war, der nicht von dem Glanz uzch der Pracht er­zählen konnte. " * "

Das alte Mobiliar hatte in der That ans dem Boden in der Rumpelkammer Aufstellung gefunden -in chließlich des Bildes der schön« Gräfin. Anna » rL.e® nicht unterlass, n können, dort oben einmal Umschau zu halten, um so weniger, da sie von dem Seitengebäude aus, welches der Onkel bewohnte Hinaufgelaugen konnte: Was sie dinaufgetriedem darüber konnte st- sich selbst keine Rechenschaft geben, n.k doch sie hatte sehen wollen, ob er auch das Bild der schönen Grosin auS feinem Gesichtskreise verbannt habe. Ja, da stand eS, ds weißgetünchten ttauer zugekehrt, dem Verfall preisgegeben. Die Gaze war herabgeglitten; man hotte wohl jede -ch-n-ng überffüsfig gehalten, da es doch einmal für die Rumpelkammer bestimmt war.

Mtt Anna war allgemach eine große Veränderung vorgegangeu. die weder ihrem Onkel, »och der allen Elsbeth entging. I» der ersten Zeit, als ste nach ^rerburg kam, zeigte sie sich, trotz deS kaum über- raudenru Schmerzes um den Verlust der Eltern h-it-r-r als jetzt. In ihrem Wesen lag etwas Ge­drücktes, über welches ste sich keine Rechenschaft zu geben vermochte. Die Freiheit war dahin. Seitdem Herr von der Zeche Im Schlöffe weilte, und es hatte

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Todesloge der in Gott ruhenden Kaiser Wilhelm!, und Friedrich fforUrw als-, »awrLndische Gedenk- und Erinn^ungstagtzzhexangttl werden. Inh«, ich die

^uer behandschuhten Rechten umschloß, und er warf ^willkürlich einen Blick darauf. Ec führte daS crerl, W Mädchen nach der Stelle zurück, welche sie so. isfft-. w verlassen und riß mit einem Ruck die Hülle >1 dem Bilde hinweg, welches nun, vom Abend- UsUschetn umflutet, in seiner ganzen Pracht dem veiwaucr entgegenlenchtete. Der Graf fuhr sich mit -r Hand über di- Augen und als Anna zu ihm

Deutsches Reich.

Berlin, 28. Juli. Die Kaiserrejfe- bewegt sich am heutigen Tage und morgen aiy dem Spiegel d-r Ostsee um die Südostküste Schwedens herum, und tritt in der telegraphischen Berichterstattung üb^x die Fahrt selbst naturgemäß eine kurze Pause ein. . Über dir Abreise von Stockholm wird gemeldet: Se7 Majestät der Kaiser Wilhelm verließ heute Morgen 6 Uhr mit demHohenzollern" den hiesigen Hafen, nachdem gestern Abeikd 10 Uhr der König und der Kronprinz an Bord derHohenzollern" sich herzlichst verabschiedet hatten. Beim Verlassen des Schiffes wurde auf der gegentibergelegenen Marinewerft ein prachtvolles Feuerwerk abgelassen, worauf an Bord derHohenzollery" ebenfalls Brillantfeuer abgebrannt stmrde. Tausende Zu­schauer waren an den Ufern und jubelten dem Kaiser, sowie dem König und dem Kronprinzen fortwährend zu. Tie Ankunft in der -dänischen Hauptstadt betreffend, wird von heute telegraphirt: So weit bis jetzt bekannt, wird Se. Majestät der Deutsche Kaiser nächsten Montag, voraussichtlich gegen 11 Uhr Vormittags, hier Eintreffen und sich Abends wieder an Bord derHohenzollern* be­geben. Dos deutsche Geschwader wird Dienstag rüh 3 Uhr wieder in See gehen. DerStaats­anzeiger" veröffentlicht folgenden Allerhöchsten Erlaß an den Kultusminister: Se. Majestät der Kaiser und König haben durch Allerhöchsten Erlaß vom 9. Juli b. I. zu bestimmen geruht, daß in sämmt- lichen Schulen der Monarchie die Geburts- und

Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

Expedition Markt 21. Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Lug. «och.

ich ein Buch «tt,e«WMieu, wie ste iS tha^. 13p der Ktztzp Z-ll «hm st« röt' tn.Murrrs htr/ndnnL

Die christlichen Völker - der Balkanhalbinsel kennen die Geiahr, welche ihnen von der orthodoxen Kirche und dem Panslawismus droht, - und sie beeilten sich, die ' großmütige Einladung in den Papierkorb zu werfen. Keine stawische Kirche und kein slawisches Volk der Bälkauhalbinsel- hat sich so tief gedehmiftigt, offizielle Vertreter nach Kioip- zu^eudcn Nur einige von den Panslawisten bezahlte Söldlinge, wie der Bulgare Zankow, sind hingegangen, um sich vor dem Panslawismus im Staube zu wälzen.

Für die Monate August und September ersuchen wir die Bestellungen bei. der Post aüf die

Oberhesfische Zeitung

mit ihren Gratis-Beiblättern

Kreisblatt für die Kreise Marburg «ad Kirchhain

und

Run brachte Onkel Wilhelm eines TagrS die Nachricht, daß endlich die Baronin mit ihrer Nichte ihren Einzug halten werde md zwar in den aller, nächsten Tagen. Obgleich man das Eintreffen der Damen schon fett Wochen vorhergesehen, so rief doch hre so nahe bevorstehende Ankunft große Aufregung hervor. Der Onkel brummte und auch Elsbeth ließ ihrer üble» Lay« die Zügel schießen. Anna fühlte ich »och ein wenig beklommener, als seit Jahren^ In der letzte« Zeit war ste sehr HSuSIich gewesqß^ und die alte Haushälterin hatte eS sich gefallen lassen müssen, daß Prinzeßchen Goldhaar überall Hand mit aulegte. Und wie that st« daS. Die Arbeit war für Anna eine Leichtigkell, wie alles, was »an mtt -frohe« Mot beginnt. Der Outtl >atte seine herzinutge Freude au dem Mädchen, das immer ein Lächeln um den Mund, ein Scherzwort auf den Lippen hatte, sobald ste ihn sah. Sie wußte ia, daß er ein frohes Gesicht liebte.

Heute war indeflen Anna bald nach Tisch fort flego»««, am einen wellen Spaziergang M mache. Sie hatte sich ein Buch «tt»MW»oen, wie " allzeü gern " ' ~ ' -

iB be richtigen Hände legen. Der Panslawismus ift und bleibt eine Macht in Rußland, die von der Regierung nicht gebrochen werden kann, utzd die sich herzlich wenig um alle Aeußerungen des Mien oder des offiziellen Rußland bekümmert. Die russische Regierung denkt auch gar nicht daran, die Pe- strc billigen der Panslawisten zu unterdrücken, denn dadurch wird die Verwirrung geschaffen, m welcher sich am beste» ernten läßt. Die Erfahrungen der letzten Fahren beweisen das zur Genüge, und in der Zuknnft ist keine Aenderung zu erwarten.

Dis - Nachbarstaaten Rußlands haben gegründete Ursache, ihre Wachsamkeit zu schärfen, damit nicht aus dem Hexensabbath in Kiew sich ein Unfeil stir iflTP Qrtnhpr pnf^MTrPofn V-o ... r« . <

E M-Marburg,-.--Mi!«KjXÄtÄffl»mE 4 Dienstag, 31. JE 1888g,>

ausgesprochenen Willen freudig und verständnisvoll jetzt und in künftigen Tagen verwirklichen wird. Wie es dem Begriffe der Pflicht entspricht, von dem die verklärten Herrscher. bis-Pi ilMi letzten Atemzügen durchdrungen Gewesen -find, wird die Schule die ijjnen geweihten Tage nicht in festlicher Muße begehen. Vielmehr wird sie dieselben ihrer «wohnten Arbeit widmen, diese aber mit einer Stunde emleite« oder beschließen, durch meld» die Gemüter- fer zusammcngehörenden Schuljugend -m Gottesfurcht gesammelt und in der Bettachtung fer. Thaten und Tugenden Kaiser Wllhelm's I. und Kaiser Friedrichs erhoben und mit dankbarer und

Iltttüriertes Zmmta«rsblatt ) Andeierseits zeigten auch die zahlreichen Slawen , *« n. V << , a c Defterreich-Nngarn -ttncht die geringste Lust, eine

Umbaa| baldigst machen zu wollen. Auf dem Lande > ......

Arc Feier in Kiew-

Hb -Dem-Haupte Jgnatiews, des Präsidenten des sW»Sei' slawischen Wohllhätigkeitskomitecs, ist die - Idee entsprungen, in Kiew die neun hundertjährige

> Feier zur Einfühnmg des Christentums in Rußland

begehen. Der Name Jgnatiews genügt, um die 5alÖPenbenä dieses Festes zu kennzeichnen. Auch weiß ' Welt, daß das slawische Wohlthätigkeitskomitee

lllktt i: seinem Wesen ein Gebeimbund ist, der das löb- ader-Me Ziel verfolgt, zu Gunsten der Ansbreitung des Panflawismus in den Nachbarländern Rußlands Ver-

örungen und Unruhen anzustiften. Die hohen Wtier dieser russischen Vehme finden es aber zeit- «ilig angemessen, sich in das Gewand der Frommen Heiligen zu hüllen, das heißt, sie suchen mittels Nimbus der Kirche und mit Hilfe der ihnen Big ju Diensten stehenden Popen ihre Opfer zu Mgarnen. Die Einladung zur Teilnahme an dem Scste in Kiew erging an alle Slaven der Welt, iel, welcher Kirche dieselben angehörten. Man eichelte sich in Moskau eine Zeit lang mit der Hoffnung, daß osfizielle Deputationen aller slawischen / «tämme und Massen von betörten Gläubigen zu \ dem panslawistischen Feste wallfahrten würden." Aber i «Matiew hat, wie schon imhreremale in feinem Leben, wch diese-mal eine gründliche Enttäuschung erfahren.

und -

Oben und vielleicht auch Gewissensbisse unter bin älteren Leuten ber Ruihenen bewirkten, baß bieses Projekt ebenfalls in ben Brunnen fallen gelassen würbe. Tas slawische Wohlthätigkeits-Komitee hat also auch in Oesterreich-Unaarn nicht ben mindesten Erfolg gehabt. Desto lebhafter arbeitete die Phantasie Jgnatiews, um doch noch eisten großen Esftkt zu Stande zu bringen. Er faßte den Plan, ein ökumenisches Konzil nach Kiew rmznberuftn. Da aber seit dem Schisma die Vorbedingung zu einem ökumenischen Konzil fthlt, so kam er auch auf die Idee, um den Schein der Berechtigung herzustellen, auch an den Papst eine Einladung zum Konzil zu schicken. Bis zur Stunde hat Jgnatiew diese unge­heuerliche Idee denn doch nicht zur Ausführung gebracht. Do aber das Kiewer Fest, welches Mitte dieser Woche begonnen hat, bis in den August hinein dauern wird, so kann man sich noch auf lieber raschungen gefaßt machen. Erwähnenswert scheint es, daß die russische Regierung offiziell bei der panslawistischen Feier durch den General-Gouverneur von Kiew und den Unterrichtsminister vertreten ist.

und die Gaze aufgehoben, »m sie wieder über das Bild zu ziehen. A»»a wagte keinen Laut von sich »u geben, aber sie wiederholte sich seine Worte, um fie fick fest etvzuprägev; vielleicht leinte ste dies.lben eineS Tages veistehev.

.Kommen Sie, Fräulein Leinhard und ich bitte Sie, sitzen Sie Ihren Fuß nicht wieder über diese Schwelle, bis die alte Luft heraus ift.*

Damit führte er ste auf den Korridor n»d die Treppe hinab. Hier mochte fie ihm eine Verbeugung, aber es hatte den Anschein, als ob er ihr noch etwas sagen wollte. Er folgte ihr anch in der That.

.Mein Fräulein ich habe Sie um Verzeihung zu bitten, wegen einer großen Rücksichtslosigkeit. Ihr seeliuvollis Spiel weckte Erinnerungen in mir, so schmerzlich, daß ich ihnen vergebens zu entfliehen versuchte. Können Sie mir verzeihen?*

In Aenncheus Augen blitzte es hell anf, ihr war in btesem Augenblick seltsam zu Mute und fie fühlte sich von einer schweren Last befreit.

»O,* gab fie lächelnd zur Antwort, .ich dachte nicht, daß sich noch Jemand außer uns im Schlöffe befand, sonst würde ich ohnehin daS Fenster ge­schloffen haben.* .. -

.Und Sie sind mir nicht b5fe9**nBti

.Nein, jetzt nicht «ehr.*

Damit hatte fie die Vorhalle verlassen nnd schritt leichtfüßig über das holperige Pflaster des Hof- rMinus dahin. Herr vrm der Zeche verfolgte fie nit seinen Auge», dis fie im Seitengebäude ver- chwundeu war.

.Gerade wie fie,* kam eS leise murmelnd über eiue Lippe», .und doch so gauz, ganz anders. Thor, der ich «ar! Warum ließ ich uicht ftüher deu allen Plunder anSkehre»? Sell sie «ir ver­körpert entgegentritt, vermag ich es nicht «ehr, die Erinnerung gn bannen l* . f - ~

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hortt ,nt4t ohne Vericirrui g überließ. Sie kam ihm 0 , uwbtrbar klein vor, diese Hand, als er fie mit

treuer Gesinnung gegen König und Vaterland erWt werden, v. G o ßler.Über Neubesetzung von Re- gierungspräftdiey schreibt die Krcuzztg.:Gegenwärtig sind die Regierungs-Präsidien zu Magdeburg und Trier durch Berufung ihrer bisherigen Inhaber, v. Wedcll und Nasse, auf höhere Post« erledigt?" Di« -Wiederbe- fetzung -derselben dürfte in einer der nächsten-Sitzun­gen des Staatsministeriums zur Beratung kommen und die Neueruennung der Präsidenten binnen kurzem erfolgen. Außerdem verlautet, daß das Regierungs- Präsidiuist zu Hannover am 1. Januar 1889 frei werben wird. In berufenen Kreisen wird ange­nommen, daß der Landrat zu Hanau, Geh. Reg.- Rat Graf Wilhelm von Bismarck zum Prä- jibenten der Regierung in Hannover vorgeschlagin werden wird." DenPol. Nachr." zufolge sind fee Urwahlen ^um Abgeordnetenhause auf Anfang November festgesetzt.

Poisda»«, 28. Juli.u. Tie Nachricht von der Geburt seines ftinsten Sohnes ist idem Kaiser sofort mittelst Telegramm nach Stvckhotm gesandt. Dank­erfüllten Herzens beglückwünschte der erlauchte Vater seine Kaiserliche Gemahlin mit dem Ausdrucke innigster Freude über das Geschehnis. Außerdem ersuchte der Kaiser in der Freude feines Herzens den König Oskar von Schweven, Taufzeuge bei dem neuge­borenen Prinzen zu sein. Tas Bulletin über das Befinden Ihrer Majestät der Kaiserin von heute abend 8 Uhr lautet: n£ie Kaiserin fühlt sich »ach einer guten Nacht vollkommen wohl. Auch der neu-. > geborene Prinz befindet sich gut." gez. Olshausem- beu Anschein, als ob er nicht im mindesten daran denke, wieder sortzugehen, war fie nicht mehr frei. Ohne daß ste es sich selbst eingestehe» wollte, fürchtete fie ihn nnd wich ihm überall ans. Sie treifte nicht mehr im Pa k und durch den schattigen Eichwald, fie ließ auch nicht «ichr ihre stohe Stimme erschallen und vu» vollcnds öffnete sie den Flügel nicht mehr, seitdem fie wußte, daß ihr Spiel ihm wehe gethan. Zu einer Ueberzeugnng war sie in­dessen z.tzt, trotz aller Gegenreden Elsbeth'S, gc. kommen. Sie konnte deu Grafen für hartherzio, erbarmnugslos halten, aber e8 war ihr mrwöglich, nur zu denken, daß er wifleutlich ein Unrecht thnn könne. Senat und Betrug mochten bei der Trennung von seiner Gemahlin eine Rolle gespielt haben, aber ohne Grund hatte er das schöne, junge Weib nicht von sich gestoßen.

ICfjC. flickte, sah ste, daß sein Antlitz bleich war und -- iw Hande nervös zitterten.

.Das Licht blendet,* sagte er kurz. Dabei stellte ltCT; e btl8 Bild an die andere Wandseite, so daß kein J i °"^ssi'ck>i wehr darauf fallen konnte.

»Wie finden Sie das Bild, mein Fränlei»?*

L:?®8 ist ein entzückendes Bild,* gab Anna nn- *'an9tn zur Antwort.

c*3a, es ist ein entzückendis Bild,* wiederholte cu? 8d der Zeche.Muß diese Frau uicht dar eines Engels befeffen haben?*

Ui»*5*^ kann mir nicht denken, daß fie jemals ein begangen haben könnte.*

. blickte still und nachdenklich vor sich hin und fen Kopf.

W^lemant) kann es sich denke», und doch der 2® den schönen Mund. Wie deuten st« ihn?' .«r deutet aus Helle, leit llrbermutl* lachte bitter auf.

StfihL- Kebermut, das ist daS rechte Wort. Im I« ichwelgeu und den armen Findling eitern-, und verwögeiSloS feinem Schicksal Ler-

hatte fich bei diesen Worten her abgeb« »gt f W ' Oi sifoyinfF

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