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Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg M Kirchhain.«Illustriertes^SomitaMM
Cflxbitum; Markt 31. — Rebottüm, Druck und Brrlag bon Joh. Sag. t;
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Für die Monate August und September
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Die Exped. der Oberh. Zeitung
Wochenschau.
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SSH J?ar ein Gezwitscher, ein Singen und Pfeifen, 972 rz° ®n”o kaum mit Ruhe ihren Gedauken nach- 324 konnte.
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Golddurchwiikte Tapeten bedeckten die Wände, die Decken waren mit kunstvoller Stuckarbeit verziert und Vorhänge und Draperieen von schwerer, indischer Seide verhüllten einen Teil der Fenster und Thüren.
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tbe zu, doch bevor sie noch beendet, wurde die serliche Familie in der Nacht vom Donnerstag
^istigt hmu ” “6ter 3tU bei”°6e auSschli-ßlich fühlte eine seltsame Uurnhe über sich kom.
• Jm Schlosse war Niemand, als der alte
(Nachdruck verboten )
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Somen von I. ^femmonn.
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Illustriertes Souutagsblatt
erwischen können, welche mehrere iffterreichische Unter- thanen aus Bellova weggeschleppt haben. Da die ' Briganten drohen, ihren Gefangenen die Gurgel durchzuschneiden, so bleibt nichts anderes übrig als ba£ Söfegelb zu zahlen. Fürst Ferdinand ist wieder in Sofia emgetroffen. Es ist die Rede davon, daß Ausland neue Versuche machen will, ihn m ent- fernen. Gesagt ist das bekanntlich schon oft, aber gelungen nicht. Ucbrigens ist man in Rustschuck auch
ru'^£n Kenten angezettelten neuen Verschwörung auf die Spur gekommen, mehrere Jer onen sind verhaftet. In Belgrad find neue Versuche gemacht worden, den König Milan zu be= roegen, sich mit der Trennung von seiner Gemahlin äu begnügen und nicht auf Scheidung zu bestehen.
,eme vorläufige Vertagung der Entscheidung erreicht haben. b
Die Ostseefahrt unseres Kaisers neigt sich ihrem »crgralL End---- " " r .....
freilich nicht wundern, wenn der frische Luftzug nicht in einem oder zwei Tagen gründlich Kehraus machen konnte. Aber nicht die beengende Luft allein Ueß sie einige Augenblicke wie erstarrt auf der Schwelle stehen bleiben, sondern die Pracht dieser Räume mochte wohl ein Auge, wie dar dieses innaen Mädchens, gleichsam verminen.
Deutsches Reich.
®erlm, 27. Juli. Es befestigt sich hier Immer mehr die Ansicht, daß die Antrittsbesuche, die Kaiser Wilhelm den befreundeten Höfen abstattet, durch eine gemeinsameMonarchen-Zusammenkunft auf deutschem Boden erwidert werden wird __
3nne™ Herrfurth, in Begleitung des Ober-Präsidenten Dr. v. Achenbach und des Regierungs-Präsidenten v. Reefe, besuchten gestern „Lenzerwlsche", um von dem gegenwärtigen Zustande in dem Überschwemmungsgebiet und von dem bereits getroffenen Hilfsmaßregeln Kenntnis zu nehmen und id) von der Notwendigkeit weiterer Staatshilfe zu Erzeugern - In Magdeburg fand zu Ehren des Eherm Regierungs-Präsidenten, jetzigen Ministers H°uses, Herrn v. Wedcll-Piesdorf, em Abschiedsessen statt, an welchem außer den an- ^bstffden Spitzen der Königlichen und Zivilbehörden bie höheren Beamten der Königlichen Regierung teil- "Awen. Der Geh. Oberregierungsratvr. Friedrich Meyer (früher Meyer-Thorn, ult.), Vortragender und ständiges Mitglied des Kaiserlichen Patentamtes wurde vorgestern Abend im Ausstellungspark, woselbst er sich mit seiner gatniüe befand, von einem Schlaganfall betroffen, erotzdem ärztliche Hilfe sofort zur Stelle war, mußte er als Leiche m seine Wohnung gebracht werden. Der Verstorbene, welcher noch am Nach- nittage einer Sitzung des Patentamtes beigewohnt ' ,)atte, hat nur ein Alter von 61 Jahren erreicht. — Der griechische Gesandte und bevollmächtigte Minister F gestern nach München begeben, um
feine Akkreditive, die ihn gleichzeitig am bayrischen
mit seiner Sympathie für den deutschen Kaiser, und 1 daß der alte Groll, welcher früher in Dänemark baß die beiden Regenten ern Freundschaftsband um-«gegen Preußen gehegt wurde, entschwunden ist Man Wmgt, wie es nie fester gewesen. Diese persön- wird es auch in Kopenhagen hoch aufnehmen daß hdje Freundschaft wird tn der Zukunft allem An-!der Deutsche Kaiser gleich nach siinem Reaierunas jdjein nach noch verstärkt werden durch das Band antritt zu einem freundnachbarlichen Besuche Erscheint
ber Verwandtschaft, ober richtiger durch ein neues Wäre er nicht gekommen, so hätte das nichts ae-
4 Die Gerüchte, daß der schadet, aber daß er gekommen, macht den besten
Thronfolger sich deremst mit einer Preu- Eindruck. Auf der Heimreise von Kiel nach Potsdam
wichen Prinzessin, einer Schwester Kaiser Wilhelms I gedenkt ber Kaiser bem Reichskanzler Fürsten Bismarck vermahlen werbe, sind nicht ohne Grunb gewesen, tn Friedrichsruhe noch einen Besuch abzustatten Nach unb ber He.ratsplan scheint bei ber jetzigen Kaiser- der Ankunft in Berlin resp. Potsdam wirb sich der begegnung ziemlich eingehend erörtert worden zu Kaiser besonders noch auf die bevorstehenden großen sem. Wann er zur Ausführung gelangt, ist natür-«Manöver vorbereiten. Bekanntlich hat er bisher hd) eine andere Frage Ein Resultat der Kaiser- größere Truppenverbände nicht praktisch kommandiert begegnung ist ebenfalls ferner die Wiederkehr von und deshalb wird bie Berliner Garnison also etwa rufitgen unb gesicherten Zeiten. Der Kriegslärm 15 000 Mann, unter dem Befehl des Kai ers totrb vorläufig schweigen und Industrie und Gewerbe I manövrieren. 1
baldigst machen zu wollen. Auf dem Lande "ne K nehmen die Postboten Bestellungen entgegen, nietheil Für Kirchhain nimmt unsere Agentur (Herr .> Buchbinder Rindt) Bestellungen an, — für ) hiesige Stadt die unterzeichnete Expedition.
der Bezug gelöst und die Sonnenstrahlen, welche bur^) das Fenster hereiudrangen, fi-len gerade auf eine wunderhübsch^ kleine Hand, die eine Rose «3 Aevnchens Herz begann stürmisch zu klopfen, fie wagte es nicht sich von der Stelle zu beweg«. Ob jene Hand wohl diese Arbeit hielt und den klein«, goldenen Fingerhut trug? 7
Sie schritt Mer, sie horchte noch einmal. Ich ©Riefte herrschte nach wie vor tiefe, lautlose Stille. @8 war kein Unrecht, das Bild zn betrachten. Die Waurrr unb Handwerksleute konnten ja dasselbe tbun, toenn eS sie danach gelüftete. Dennoch zitterte iffre £>anb, als sie die Gaze vollends zurückzog.
Sein Laut entschlüpfte ihren Lippen, sondern He stand starr und regungslos beim Anblick dieses Herr.
®8 fteIUe ei” «SklschöneS junges 3näÄ«ar' Ä-r war es noch ein Kind?
Prächtiges Goldhaar floß in weichen Wellen über einen schneeigen Racken herab. Aus den großen, blauen Singen I«d)tete ein ganzer Himmel von 6eT$en8güte unb nm den feinen Mund spielte eia »anberifcM ßädje&t. Eine leichte Wolke von Stoff ""hüllte diezarte, anmutige Gestalt. DaS tu« gewiß die schöne, unglückliche Gräfin — Anna 6""iftlte keinen Augenblick daran — und unwillkürlich wußte sie des finsteren Grafen gedenken.
.Die Aermste!• murmelte sie. .Wie schön fte ist I*
Sn demselben Augenblick fuhr sie erschreckt zu. ummen, sie horte draußen einen Schritt. ' Sie hatte fH s» in den Anblick des «Udes vertieft, daß dT ganze Außenwelt für sie wie abgestorben aewelen war. Was sollte str jetzt thun? Unwillkürlich sah sie u6 nach irgend einem Versteck um, da — im «uk- Ä^.°^.k^!^^chung ertönte eine tiefe, klangvolle 6tiemi hinter ihr und Anna fuhr zurück. Mit finster znsamme»gezogenen Brauen, die Lippen fest und lornia aufeinandergepreßt, stand Graf von der Zeche unter bem Bogeneingang.
Abwechselnd errötend und erbleichend stand Aennchen >em Schloßherrn minutenlang stumm geg«über.
' werden wieder ausathmen können. Allerdings darf Daß Hochmut vor d«i Fall kommt "bat «un : rn Z?1? '«"k" ^hen, anzunehmen, daß zwischen auch General Boulanger gründlich erfahren müssen
■ ^" beiden Kaisern alle obwaltenden Streitfragen Seine Halswunde, die er sich in dem Duell mit bem
. gelost worden fwb daran ist kaum zu denken, aber Ministerpräsidenten Floquet geholt, ist zwar soaul
die persönliche Freundschaft der beiden Herrscher wie geheilt, aber der General hat ein/ noch viel
Berburgt doch so viel, daß künftig die Dinge nicht schmerzlichere Wunde dadurch erlitten, daß er bei sogle-ch aus d.e Spitze getrieben werden Rußlands den am letzten Sonntag stattgehabten Ersatzwahlen, dnebfertigfeit ist für den europäischen Frieden aus- die sein tief gesunkenes Renommee wieder etwas schlaggebend. Denn greift der Zar zum Säbel, emporschnellen sollten, mit einer Gründlichkeit durch- £ad’LiQU<L iS? ■ aöe- 5r°9e Frankreich mobil, fiel, wie sie nicht großartiger gedacht werden tonn. Deutschlands Position ist deshalb jetzt so günstig, Die Niederlage war so vollkommen, daß eine Be-
28,1 ,abe" ba§ wste und uner- mäntelung ganz und gar unmöglich Die Re-
schutterliche Bündnis mit Österreich - Ungarn und gierungspresse hat denn auch einen wahren Triumph-
Stahen die Sympath.een des Zaren. Auch dieser gelang angestimmt, und Boulanger dermaßen traktiert
wolkenfreie Himmel kann sich ja durch einen unvor- als ob es mit seinem Ansehen fortan unb für alle hergesehenen Zwischenfall wieder trüben, aber die Zeiten vorbei sei. Vielfach wird Letztes auch 2- Mogl'chkeit ein« solchen Storung ist doch weiter glaubt; aber in Frankreich ist schon so manches ®%IC blt„ ^/rne geruckt. Mit dieser Aussicht was sonst unmöglich erscheint, passiert, weshalb soll mufien rotr Un6 bescheiden und können es auch. also Boulanger bei neuen inneren Wirren nicht doch
Nach ebenso herzlichem, wie ehrmvollem Abschied noch einmal wieder auskommen9 «eidbt ifr das «.« toitab i t SM„ Wilh-l« U. m bem b« sr-Mch -ich,, -be- ro„ te in bef
™rUpn? hCn S^ckholm angekommen und dort mit ganz Zukunst noch größere Dummheiten als Boulanger außerordentlicher Teilnahme empfangen worden, anrichten, so ist es auch nicht unmöglich Präsident Schweden holte fernen hohen Gast Carnot ist von seiner neustm Rnndäise nach Paris
L ?. .-"L /rnrCI Knegsslotte em. Die Hauptstadt zurückgekehrt. Der Empfang war in der That so stch festlich für den Einzug ber Herrscher ge- glänzend, wie niemals zuvor bei ähnlichen Geleqen- ,4mUdö vielleicht mcht alles so imposant, heiten. In England liegt die Politik sehr still
rote w Kronstabt und Petersburg, aber so anheimelnd, Die Aufmerksamkeit wendet sich besonders den großen ba^.ej.be" lief erfreuen mußte. Der Besuch! Flottenmanövern zu, die an der Westküste unter« wie der noch bevorstehende am dänischen nommen werden. Auch m Italien ist alles rubia eate. ,E°.-ft-„blich Irin. ,*rr $ie Stota*,, w-lch-m« L
Mlmrte ®eleulu»g. »„ haben S,mp,»rne ber Rechtes bei neue- Slen-mheb-na ch «offmob J^TrEUx ^aft ,5n I^ehungen vor uns, die bestehen, sind für das übrige Europa intere elo§ ben u^dl'chen Reichen bestehen, den Beweis, Tie bulgarische Regierung hat die Räuber nicht
«nd Kirchhain
und
»ne UBer tn Hof schaute, sah sie di- ttg?” Fensterhöhlen, au8 welchen die Fruster her- ioil6^i^rtDmmen ®oten* Ein grüuseideuer Bothaug 971* »tun der leise West vorüberstreifte, au dem lorMdek ^"^beruieder uud in demselben Moment j jflnn,,. "*tH auch wieder bei dem Thema an- k to It6ler Seit beinahe ausschließlich
Anzeigen nimmt entgegen die Expedition b Blatte» tourte d. »mwncrn-Bnreanx von Haasensteim und Bögler
El. Jahrgang
Daube u. So. in Frankfurt a.«., Berlin, Hannover.'Paris.
rroe9 ' Mff Freitag durch die Geburt eines Prinzen, des m 3» simsiten, beglückt. Wenige Tage werden es nun noch sein t etal M Kaiser Wilhelm II. wird wieder auf deutschem n- , 'Boden weilen. Es war die erste Reise, welche der rct . [Nge Monarch in das Ausland unternahm, aber hrdaep Mbst Kaiser Wilhelm I. sind beim Betteten beklage, Mundeter Nachbarstaaten keine größeren Ehren dar- Speis« gebracht worden, als seinem Enkel, in dessen Person Kelley »ine großen Vorgänger und das Deutsche Reick,
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Stencr and Elsbeth. Von Letzterer durfte fte keine I Und nun vollends die Möbel! Auna hatte nie eine Storung §ie häfte für ihr Leben gern I Ahnung von dergleichen Dingen gehabt Seltsam
«mn Blick in die Räum: geworfen,„in denen jene geformte Gegenständ«, s-idene Polster einaeleatt schöne Gräfin so glücklich und u»> lucklich gewesen«Tische und dazwischen in größter Unordnung von *>ar- Wie mochte es darinnen aus sehen 1 Elsbeth! den Wänden zerrissene Bilder, Statuetten und^ zahl, batte ihr gesagt, daß es nichts Herrlicheres geb«!lose Luxusgegenstände, von bereit Nutzbarkeit^daS könne, als das, was jene Zimmer in sich schlossen, junge Mädchen nicht die geringste Vorstellung batte
Aeunchen war aufgistanden. Sie begann tn dem Es lag bunt durcheinander, jedenfalls herrschte Geuiacke auf- und abzuschreiten. Was war es denn | nicht die Absicht bei dem Besitzer, einen dieser G-aeu, w-iter? Der Onkel hatte ihr gesagt, daß der Graf stände zu schonen, wie ja auch Herr von der Ne ihr einen Einblick in alle Zimmer gern gestatten den Befehl gegeben hatte, Alles in einer Bodeu- w-rd- und sie durfte ohnehin nicht befürchten daß karnmer zu verwahren, an denen es in dem ge er vor Abend zuruckkehrte. Beging sie ein Unrecht, raumigcn Schlosse keineswegs mangelte roenn fte Jn8 Sckloß ging und alles in Augeuscheiv Aennchen trat näher. Der Staub'wirbelte aus «ahm? Gewiß nicht. Schnell trat fie hinaus ins «als sie au ben zierlichen Nähtisch, ein wabreS Kunst' F«ie »"d schritt im "Schsten Augenblick über den werk der Mosaik, 6ereBtrat'T'ÄZ lÄ H°f ans das Schloß zu, obschon ihr das Herz in Raume unter anderen Sachen, aber das innae der Brust gewaltig hämmerte unb pochte. Mäbcheu sah auf bemselben ein Körbchen mit bunten
Nun trat fie in die weite Vorhalle. Ihr leichter,! Seidenfäden und Kranichen und daneben eine Arbeit, elastischer Schritt fand seinen Widerhall aber sie Selbst ein wunderkleiner Fingerhut 7aa d2« lilog zagend die breiten Maimotstufen hinan, gerade, als ob der Nähtisch soeben erst verlosten r. m“ Augenblicken war sie oben und als worden sei. Aennchcu wagte eS nicht, elen der Re bie thüren toi t(, weit offen sah, schwand auch! Gegenstände zu berühren.
Da8 letzte Bedenken o»S ihrer Seele. Asf ber I Eine fast heilige Scheu vor allem toa6 fi# w#r oeu stand sie eint« Augenblick!umgab, erfüllte sie. Es war ihr, als fei fie ta ein
‘ 5?5“”e eifünte' bt»Ete 13«ärcbtnfctlofe verzaubert, aus dem, gleich dem Dorn-
Re noch beengend zu fein. röschen, nur der Kuß ihres Ritters fie erlösen könne
CY tpa' ®area ri»e ganze Reihe boul Ihr, die bisher tu bin engsten Kreisen unb in
«kwesen, da durfte fie sich Räumen gelebt hatte, in denen Armut und Elend ™ k" — !ias Panier schwänge^ ihr erschien da» alle Schloß wie ein Feenpalast und ihr Staunen und ihre Bewunderung wollte bei jedem neuen Gegenstand, dessen fie ansichtig wurde, kein Ende nehmen.
Eigenartige Gefühle bewegten fte, als ihre Blicke °"f K» zi-rUchen Fingerhut ruhten. Wie klein, wie B<nt müßte liefe Hand gewesen feto, die hier gewaltet und das Szepter geführt hatte!
Sie erhob abermals den Blick. Sn der Ecke des Zimmers stand ein mit mehrfach anfeinanbergelegter Gaze bedecktes Bild. Bon der ein« Seite hatte sich
Oberhesfische Zeitung
mit ihren Gratis-Beiblättern
Ham und Marburg erhalten vom Tage der il un Bestellung an bis zum 1. August die „Oberh. i, vo» Zeitung" mit ihren Beiblättern gratis, rrroeiti* ~
m Besj eS fiM gefälljz d. tzs baldig! Spreß "9
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& t» S s°lS'°den Tage war Sonntag. Ä«na war 103 A borgen mit ihrem Onkel in der Kirche gewesen 1C7*Ä Uu Nachmittag saß fie allein, denn der Först„ 103*5 u?M.bcn Grafen vo» der Zeche in den Hochwald !0SS Mfftt. Es war fast noch stiller und friedvoller 6'ffii 2t wnst in den großen Räumen. Die Dienerschaft 83*i die Atbester waren ins Dorf gegangen.
[00, ^.«b-udig freilich war e8 draußen. Die Bienen 73^ summten und zahllose Mückenschwärme
, rm Sonnenschein und in dem riesigen Linden, i &,®e auf .dem Schloßhofe ging eS fröhlich her.
ider Bi ersuchen wir die Bestellungen bei der Posi eld wip auf die
^ne großen Vorgänger und das Deutsche Reich , aut '»it geehrt sind. Der junge Kaiser hat auch durch u vea ^.Offenheit und gerade Freundlichkeit seines Wesens [448? Ae Teilnahme der Völker gewonnen, deren Monarchen t - ff besuchte. In Petersburg müssen selbst die Blätter, Bddje uns wenig günstig gesinnt sind, eingestehen, (4568; ^ten bin fremder Monarch mit solcher unge- bod) klinkten Herzlichkeit in der Hauptstadt des Zaren-
IT*68 begrüßt worden ist, wie Kaiser Wilhelm II. ver Zar und seine Familie gingen damit voran, völkerung und Soldaten folgten. Der Abschied 'fchen den beiden Kaisern in Kronstadt war der on guten und wahren Freunden; wir haben keinen la6, zu bezweifeln, daß es ber Zar ehrlich meint
^cht nötig, Prinzeß Goldhaar!' IS ber Förster. .So ein Kindskopf, braucht nichts von den häßlichen 11^ 1“ M«, die in der Welt passieren.
Ntoär? SnmhJ? Deine« Leben davon erfahren, i I6fteä ?,a Se”- Dann ginge Dir ber köst- rrg, i te S Lr‘L kzR,*k‘af?eräeD8- der Sdealis. i J ■ T89; Nicht verloren. Aber bas o,h«n bnü nnhnrm. • fo8f' raube Leben wirb früh gen^g d!?ür sorgen' Ast,°uch Du feine Schattenseiten kenmn lernen
Erscheim täglich außer an Werktagen naoi Sonn- und ClfH U.
Feiertagen. Quartal-AbomiemenlS-PreiS bei der Expe-
bition S*/.Ml., der den Postämtern S Mk. bv Pfg. ffx«.
e*X‘W3*K» ffe* ÄÄ" U Sonntag, 29. Juli 1888.