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MI»hiesige Stadt die unterzeichnete Expedition. Igi MF* Neuzugehende Abonnenten in Kirch-
Mn und Marburg erhalten vom Tage der
Die Exped. der Oberh. Zeitung.
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Deutsches Reich
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Noch waren nicht »ier Wochen verflossen, als fie
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Begleitung seines Schwiegersohnes, des Grafen ntzau, zu dreiwöchiger Kur in Kissing en eintreffen, ine Wohnung im Schlosse an der Saline wird its in den Stand gesetzt untz die Sendung von uipagen und Dienerschaft aus dem Königlichen drstall in München bereits angekündigt. — Der Krister für die Landwirtschaft, Domänen und rsten, Dr. Freiherr von Lucius, hat gestern die pr längerer Zeit in Aussicht genommene Jnfor- lationsreise nach der Provinz Westfalen angeireten
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1. Kapitel. Das alte Schloß.
Berlin, 23. Juli. Die „Nordd. Allgem. Ztg." erkt zu dem Artikel der Pariser „Autorite", elcher die Reise des Kaisers nach Petersburg bericht und worin es heißt, daß der Kaiser den Zaren r die Idee der Abrüstung gewinnen wolle und sß Graf Herbert Bismarck demnächst nach Paris hen werte, um dort den Entschluß der Mächte itzuteilen, daß dem deutschen Lesepublikum so kin- tfche und alberne polltische Klukubrationen gar nicht olcu werden könnten. Der Gedanke, daß Deutsch- Md sich wegen der Abrüstung in Paris bemühen lte, sei ein so insipider, daß er nur auf Kinder P der Politik berechnet sein könne. — Ter Reichs-
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Htiicvicn ÄHiicr Degravt» xjaucn »ao uvt vtci trugen die schwarz gekleideten Männer auch A Mutter fort, dorthin, von wo es keine Wiederkehr Welcher furchtbare Wechsel des Schicksals I dahin der verzärtelte, mit Liebe und Aufmerk- Wkeiten überhäufte Liebling, der Lichtpunkt zweier huschen, bfe über den Anblick ihres holden Kindes Zr® Leid und alles Weh vergesien, welches das er» Unungslose Schicksal ihnen reichlich zugemessen, Mld '»v allein — ganz allein! '
»Lud wieder sanken die fleißigen Hände »it der 7?ktt in den Schoß und wieder standen ihre großen, ®«»e» Augen doll Thränen. Es ist nicht leicht für
nzler Fütst Bismarck wird, wie der „Hamburger bis iMorr." aus guter Quelle vernimmt, Mitte August
em junges Mädchen von stebeuzehu Jahren, in einer großen Stadt allein dazustehen und auch Aenuchevs Herz zeg bitteres Weh zusammen. Zwar lebte noch der einzige Bruder der Mutter, aber zu ihm konnte sie nicht gehen. Sie mußte von dem Erwerbe leben, welchen fie sich durch das Erteilen von Klavierunter^ richt verdiente; ihr Onkel aber nohute weit von der Stadt und aus dem Lande würde sie keine Schüler, innen finden.
Aennchen nah» wieder die Arbeit ans; aber fie mußte dieselbe bald aufs Neue zur Seite legen. In demselben Aageublick hörte sie draußen ein Geräusch, als ob jemand geräuschvoll die Treppe herauf kam. Sie nahm das Licht und trat aus der Thür, obwohl sie nicht erwarten durfte, daß mau zn ihr wollte sie war immer bereit, hülfteich zu sein, wo fie das nur konnte.
Da tauchte über dem Treppengeländer ein wettergebräuntes Maunesautlitz auf und eine Minute später stand eine große, breitschulterige Gestalt vor der fteudig überraschten Anna.
.Onkel!" kam eS jubelnd über ihre Lippen.
.Blitzmädel, kennst Du mich noch?" lautete die Entgegnung und in demselben Augenblick hatte er das zarte Geschöpf mit seine» Armen umschlungen und drückte es innig an die breite Brnst. Vergebens war er bemüht, seine Thränen zu verbergen; fie rollten unaufhaltsam in den schneeweißen Bart und verwischten sich mit denen des erschüchterten, jungen Mädchens.
Doch nicht lauge dauerte eS, daß er feine verlorene Fassung zurückgewauu. Er zog Anna in das Gemach und drückte die Thür hinter fich in das Schloß. Noch einmal wollte ihn die Rührung übermannen, als er^fich in dem bescheiden eingerichteten Raume uwsah.
.Ja, ja — zu stolz, um zu klagen," murmelte er vor sich hin und sich bann zu Anna wendend, fügte er hinzu: .Und Du denkst mm, daß Dn hier so fortleben sollst? Nichts da! Ich bin jetzt Dein Vormund and Vater und als solcher werde ich mm und nimmer
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“_ Ter Abend dämmerte herein. Den Tag über tti schwer niederhängende Wolkenmassen den Himmel eckt, nun trieb sie ein scharfer Nordost ausestiauder dre funkelnden Sterne kamen hier und da zum rschci». Aber eS war bttterkalt, fast zu kalt nach ® sonnigen Märztagen. Durch alle Fuge» und -u pfiff es schneidend in doS kleine, mäßig erhellte «»mach, in welchem Aennchen Meinhard saß. Sie Tisch und Stuhl in die Nähe des Ofens gerückt, 4er eine behagliche Wärme ausströmte, und nun
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Heute (am Monwg) feiert der westfälischc.Bauern- Verein in Münster sein 25jähriges Bestehen, welcher Feier der Minister beiwohnen wollte. Freiherr v. Lucius ist der Überbringer einer hohen Auszeichnung an den Gründer und unermüdlichen Förderer der Vereine Herrn v. Schorlemer-Alst. — Betreffs des Dombanes schreibt man der „Voss. Ztg." folgendes: Die Bekanntgabe der Namen der umfangreichen Jmmediatkommission bei dem Berliner Dombau hatte in Architektenkreisen die Hoffnung geweckt, daß, wie im Jahre 1867, für das immerhin hervorragende Bauwerk eine Wettbewerbung zum mindesten unter den deutschen Architekten ausgeschrieben werden würde. Nicht nur die „Deutsche Bau-Ztg." und das „Wochen- Blatt für Bankunde" hatten von vornherein diesen Standpunkt eingenommen, auch ein großer Teil der politischen Presse hatte das als selbstverständlich angesehen. Wie aber nunmehr verlautet, ist wenig Aussicht vorhanden, auch nur eine engere Bewerbung veranstaltet zu sehen, da bereits ein vam Geheimrat Professor Raschdorff ausgearbeitetes Projekt fertig vorliegt. Dieser Architekt, der afö ausführender Baumeister der Englischen Kirche im Parke von Monbijou mit der damals Kronpriuzlichen Familie, in mannigfache Berührung gekommen, hat im Auf trage des Kaisers Friedrich mehrere Skizzen ausgestellt, deren letzte noch die generelle Genehmigung des verstorbenen Monarchen erhalten haben soll. Sein Entwurf soll sich der Schloßbaugruppe geschickt anfügen und aus einer großen Mittelkuppe mit anschließender Predigt- und Gruftkirche bestehen. Kaiser Wilhelm soll der darin bekundeten Auffaffung beigetreten sein, so daß die Ausgabe der Jminediat- Kommission in der Hauptsache in der Feststellung der Baubedingungen, der Kostenbeschaffung und Überwachung des Geschäftsganges bestehen würde, ähnlich wie dies bei der Baukommission des Reichstagshauses der Fall ist. Man geht wohl nicht fehl in der Annahme, daß die deutsche Architektenschaft dennoch den Versuch nicht aufgeben wird, eine so schöne Ausgabe zum Gemeingut aller Künstler gemacht zu sehen. Mit welchem Erfolge, ist hiernach freilich sehr fraglich. Daraus, daß die vorhandenen Skizzen den Ansichten des Kaisers Friedrich entsprachen, darf man auch schließen, daß die verwitwete Kaiserin- Mutter, welche im Jahre 1867 selbst einen Dombau- Entwurf ausgearbeitet hat, als eine in die Verhältnissen wohl eingeweihte Richterin die Pläne des Proseffor Raschdorff gebilligt hat." Wir unsererseits möchten bei aller Pietät vor den persönlichen Plänen Kaiser Friedrichs doch die Hoffnung nicht ausgeben,
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ft. Noch waren nicht vier Wochen verflossen, als fie Wn geliebten Vater begraben hatte» n»d vor drei
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daß die Frage, ob mit dem Raschdorffschen Entwürfe wirklich das Höchste, was die deutsche Kunst leisten kann, erreicht ist, einer nochmaligen Prüfung unterliegt. Die Idee des hochseligen Kaisers, den Dom vor allem als Gemeindekirche zu betrachten und an sie nur die Gruft zu schließen, kann dabei, als die wahrhaft evangelische, unaugteestet bleiten; von ihr hätten alle Entwürfe der Achitekten auszugehen. Dagegen möchten auch wir die technische Ausführung derselben einer freien Konkurrenz der deutschen Baukünstler ausgeschrieben sehen, bei denen 6er Rasch- dorffsche Entwurf 'elbstverständlich mit konkurrieren kann. — Mit steigender Genugthuung verzeichnet die hauptstädtische Presse die überaus glänzende und herzliche Aufnahme, die der deutsche Kaiser am russischen Hofe findet, und gleichzeitig wächst die Zuversicht, die auch in hiesigen gut unterrichteten Kreisen geteilt wird, daß das politische Resultat der Entrevue dauernde Garantien gegen die Wiederkehr der Beunruhigungen schaffen werde, unter denen Europa im letzten Jahre gelitten Hal. Dieser Auffaffung entspricht jetzt auch die Haltung der russischen Presse. — lieber die Reise-Dispositionen des Kaisers wird mitgeteilt, daß er morgen mit der Flotte von Kronstadt abstgelt, am Donnerstag oder nach einer andere« Version am Freitag in Stockholm eintrifft, wo er vom König von Schweden mit einem schwedischen Geschwader begrüßt und eingeholt wird. Der Aufenthalt in Stockholm foll nur emen Tag dauern, ebensolange der in Kopenhagen- Von da geht es nach Kiel. Ter Kaiser wird dort der Einladung zu einem Feste der Ritterschaft folgen und wahrscheinlich am letzten Tage des Monats wieder in Potsdam eintreffen. -- Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt: „Die gestrige französische Deputiertenwahl im Ardöche - Departement dürfte das Schicksal des Boulangismns besiegelt haben. Boulangers Popularität ist dahin, er selbst eine gefallene Größe. Der gestrige Wahlausfall in der Ardöche, sowie der äußerst sympathische Empfang, dessen sich Präfipent Carnot überall, wohin feine Reise ihn führt, zu erfreuen hat, beweist, daß die Republik ihr Prestige in den Augen der Mehrheit des stanzö- sischen Volks so ziemlich zurückgewonnen hat."
— Der diesjährige Juristentag wird u. a. auch den vielbesprochenen Grundsatz des Entwurfs zum bürgerlichen Gesetzbuch .Kauf bricht Miete" zum Gegenstände einer Besprechung und Beschlußfassung machen, indem die ständige Deputation folgende Frage aufgestellt Hot: „Soll der Grundsatz „Kauf bricht Miete" oder der entgegengesetzte Grundsatz des deutschen oder ^preußischen zugeben, baft D« hier in der großen Stadt allein bleibst. So ein junges Blut!"
Dabei schob er Anna ein paar Schritte von fich Md sah sie von unten dis oben an.
»Nein, nein," Tu wirst mir fitzt i» de» Wald hinausfolgen, damit die blaffen Wangen fich verlieren und frische Rosen daraus blühen."
Aber Onkel WUHelm — ich werde hei Dir keine Stunden geben können l"
„Stunden geben können? Nein, freilich wirst D» das nicht, aber es ist auch nicht von Nöten."
„Mama hat mir aber gesagt, daß ich Dir nicht zur Last fallen dürfe.'
Onkel Wilhelms Stirn verdunkelte sich einen Augenblick, aber dann lächette er wieder spöttisch gutmüttg.
„Du eine Last! Siehst mir gerade danach ans Nein, eine Freude sollst Du mir werden auf meine alten Tagen. Elsbeth bedarf einer Stütze im Hausstand und da bist Du gerade die Rechte. Und fingen und musizieren kannst Du ja auch. Hei! wird das ein lustiges Lebe» in dem alten Schlöffe werden!"
Thränen in Annas Augen dämpften des alten Mannes erzwungene Lebhaftigkeit. Ihm war gewiß nicht fröhlich zu Mute, sondern der Tod seiner Schwester hatte hart an ihm getfiitelt. Aber er hatte fich über die erste Verlegeuhett hinweghelfen wollen und das war ihm nun wenigstens teilweise gelungen.
Annas Bedenken zu beschwichtigen, wurde ihm in- deffen nicht mehr schwer. Sie war ja wenig mehr als ein Kind und es hatte fie doch mit Furcht und Unruhe erfüllt, wenn fie ihrer gänzliche» Verlaffe». heit gedachte. Der Gedanke, mit dem Onkel zu ziehe», hatte etwas unendlich Tröstliches für sie und nachdem eS demselben gelungen war, fie davon zu überzeugen, daß fie ihm in der Thal eine große Freude mache» würde, wenn fie mit ihrer Jugend seine alten Tage erhellen wollte, so gab fie schließlich fte big ihre Zu- stüvmnng.
Anna nmßte noch einige Woche» iw Her Stadt
Vriuzefsiu Goldhaar,
Roman von I. Steinmann.
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Rcchrs im bürgerlichen Gejetzvuchc ausgenommen werden und mit welchen Modifikationen in dem einen oder anderen Falle?" Es sind über diese Frage drei Gutachten eingeholt worden, welche in dem soeben erschienen 2. Bande der Verhandlungen des 19. deuffchen Juristentages vcröfstnlllcht werdG. Ter erste Gutachter, Reichsgerichtsrat Dr. v. Meibom in Cassel, bistigt die bezüglichen Bestimmungen des Entwurfes trotz vieler Bedenken im allgemein»», will aber die den Mieter schützende Eintragung dtzs Mietsrechts in das Grundbuch zugelassen wissen und empfiehlt auch die Hinzufügung einer Vorschrift, wonach der Mieter berechtigt ist, von dem Erwerber unter Bestimmung einer angemessenen Frist die Erklärung zu fordern, ob er die Räumung des Grundstücks verlangt. Die beiden anderen Gutachten, welche vom Geheimen Justizrat Professor Dr. Eck in Berlin und vom Professor Dr. Fischer in Greifswald erstattet sind, sprechen fich ganz entfchieden gegen die betr. Bestimmungen des Entwurfes aus. Dr. Eck kommt zu dem Ergebnis, den Satz „Kauf bricht nicht Miete" zur Aufnahme in daö Gesetzbuch zu empfthlen. Zwar habe auch dieser Satz manche Übelstände im Gefolge, diese erschienen aber weitaus geringer, als die mit der entgegengesetzten Regel verbundenen. Zugleich fiele schwer in die Wagschale, daß es sich doch nicht um die abstrakte Frage handle, welcher von beiden Sätzen an sich den Vorzug verdiene, sondern- darum, ob ter in zwei Tritt eilen Deutschlands feit einem Jahrhundert geltende Satz: „Kauf bncht nicht Miete" wieder beseitigt und durch den nur in einem Drittelt stehen gebliebenen: „Kauf bricht.Mele",, r^etzt toerben.ifoUe. Dieser letztere Teil Deutschlands kenne seit der Annahme des römischen Rechts nur den aus dem letzteren überkommenen Satz und habe sich allmählich in denselben eingelebt. Der andere größere Teil aber habe diesen/ Satz als unerträglich abgestreift und sich seitdem unter der Herrschaft des entgegengesetzten weit wohler befunden, als zuvor. Ihm trotzdem denselben wieder K entreißen, sei ein Vorhaben, vor betft nUr aufs dringendste gewarnt werden könne. Oder solle man heute noch nicht über den Standpunkt eines theoretischen Juristen (Westphal) des vorigen Jahrhunderts hinaus fein, der lehrte, daß, wenn auch die Austreibung des Mieters durch den Käufer nach der Bernnnft nicht angcht, doch' die Konsequenz des Systems dieselbe mit sich bringe. In ähnlicher, beinahe noch schärferer Weise spricht sich Dr. Fischer gegen die Id« des Entwurses aus: „Es ist nach der Lage der Dinge nicht zu erwarten,-
bleibe», um alle Verbindlichkeiten zu löse» und inzwischen blieb Onkel Wilhelm ihr zur Seite. Nur ei» paar Mal war er auf zwei Tage abwesend. Alles das, waS Anna aus dem Nachlaß ihrer Etter» lieb und wert war, und cS gab kaum ein Stück Möbel, an dem nicht ihr Herz hing, wurde nach der Freiburg gebracht, um dort in derselbe» Weise wie hier Aufstellung zu finde».
So war es April geworden, nnb an einem fä ßnat, sott- igen Frühliugsworgen verließ Aennchen an der Seite ihres Onkels in einem leichten Korbwägelchen die Stadt. Sie hatte zwar mit heißen Thränen Abschied von den Gräbern ihrer Elter» und der Stätte ihrer Kindheit genommen, aber die Sonne küßte die Thanperleu von ihren Wangen und fie konnte ihr Herz der Schönheit der Natur nicht verschließen.
Prächtig lachte die Sonne vom mattblauen, wölken« losen Himmel aus die viedererwachte Erde hernieder^ Ueppig grünende Saatfelder, saftige Wiesen, vorn silbernen Band des wilde» Flnffes durchschluugeop dehnten sich weit ans bis zu den waldbekränzteu Höhe». In den blühende» und knospenden Bäumen regte sich geschäftig die gefiederte Sängerschaar, der Fink ließ sein lustiges Lied ertönen, in der Ferne hätte man den Ruf des Pttols und Bachstelzchen eilte graziös auf und nieder, irgend etwas Brauchbares für fich zu finde».
Da wurde AeuucheuS Brust weit. Sie sog begierig den belebende» Odern ein und ein leiser Hauch von Röte wachte fich auf ihren zarten Wange» bemerkbar, während ihre Angen mit lenchteudem Glanz über Thal und Höhen schweifte».
Bor langen Jahren hatte fte einmal denselben Weg gemacht, damals, als Krankhest und Elend bie Stiern noch nicht so weit znrnckgebracht, daß fie fich schämte», dem Onkel unter die Ange» zu trete», weil sie so energisch jede» Beistand von seiner Sette abgelehnt. Aennchen hatte er damals wunderbar schön bei dem Onkel im grünen, frischen Walde gefunden, aber so bewußt wie heute stand fie doch nicht den ftntttchE ö .SlrfsM jriuniluW .'tdaö |0|0|0|0|Q/'.JMnaTiKg&:«pBf.. tou tzmrlchttv
ve muirww£r nur behagliche Warwe auSstiomte, und nun ned ®?Rten die bereits erstarrten Fingerchen in ihrer
Mühsamen Arbeit, Gold, und Silberblumen auf blauem DtenH » 5“ st^eu, fortfahren.
,Tfn t 0. «der mancher tiefe Seufzer entschlüpfte dabei ihren tN’cu, wiederholt drückte fie ihr Sacktuch an die „ getöteten Augen, welche sich, trotz ihres euer- n "" §schen Willens immer wieder mit Thränen füllten, r ,we- A saft war eS auch zu viel des Leides, was ihre jetten, ixngt Seele bedrückte.
erseib' baldigst machen zu wollen. Auf dem Lande : Btichi nehmen die Postboten Bestellungen entgegen. Fr'ge8c Für Kirchhain nimmt unsere Agentur (Herr d— Buchbinder Rindt) Bestellungen an, — für
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