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3m Schatte» hoher Bäume, Hart au des Berges Rand Liegt Marburgs Liebltogsplätzcheu, Die Spiegelslust genannt. Wie sitzt fich's dort so kianlich, Wenn Vöglein's Lied erklingt, Wenn durch die Abeudkühle Der Dust der Tauueu dringt. Es spielt am Horizonte Der Sonne letzter Strahl, Vergoldet noch im Scheiden Die Musenstadt im Thal. Des Schlosses Fenster flammen Von Phoebns' Knß berührt, Die Lahn im Silberbogen Die Wasser weiter führt.
Und hinten in der Ferne Ein weites Hügelmeer, Es schimmert noch undeutlich, Und man erkennt eS schwer. Und weiter sucht daS Auge — Da stirbt der letzte Strahl. Still lenk' ich »eiue Schritte Von Spiegelslust zu Thal.
ruft sie den Himmel au. Dann richtet fit sich auf, taumelt und bricht vor dem Sofa in die finite.
Uud so wollte es die Kleine haben. Sie trippelt ihr nach, klammert die Aermchen um ihren Hals und bettelt immer wieder: Sie sollens dem Papa verzeihe»l
Draußen hatte sich der Herbststum gelegt; er raste und tobte jetzt in ihrem Herzen. Arme Emmy.----
Der Pfarrherr stand draußen vor der Thüre und rang mit sich, ob er eintreten dürfe oder nicht.
Jetzt öffnete er die Thüre and trat ein. Als er Emmy erblickte, wie sie auf den finieen lag, das marmor- bleiche Antlitz zum Himmel erhoben, faltete er die Hände; es war ein Moment zum Beten.
Emmy blickte den seelsorgenden Freund mtt trockenen wirren Augen an, schüttelte alsdann in wahnsinnigem Aufschrecken die Kleine von sich ab, daß diese weinend mit ihrem Blumenbusch auf den Teppich kollerte.
Daun rang sie sich empor, versuchte zu lachen. Und sie lachte — aber welch ei» fürchterliches Lachen! — Sie will ihm entgegen eilen, herzlich, verbindlich wie immer, es war ja auch garuichts geschehe», da strauchelt sie über das Kiad.
»Mit kräftiger Hand fängt der Pfarrherr fie auf, »»st und streng ruft er ihr zu: .Fräulein Emmy!"
.Verzeihung. Ich weiß nicht, wie mir geschah. Ich sollS dem Papa verzeihen!' schrie sie aus wahnsinnigem Herzen auf.
Wit erschrocken der kleine Engel auf dem Teppich iegt mit seinem Blumeubnsch! Wie furchtsam sehen die blauen Augen zu Emmy auf. Unter der Thüre erscheinen jetzt die kleinen Lockeuköpse deS Pfarrherrn. Saftig rafft sie ihren Blumenbusch auf und flüchtet hurtig sich in ihre Mitte.
Und diese meinens gut mit ihr. Jubelnd führe» sie fie fort unter die Fittige der Mutter.
Der Pfarrherr drängte Emmy saust aufs Sofa nieder. Sie folgt ihm willig wie ein fitud. Beschämt, verwirrt schlägt fie die Augen nieder und wagt nicht emporzusehen.
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Der Herstwind brachte ihr die kleine blauäugige Blondine ins Zimmer, sie weiß es gewiß. Ein Engel ist ihr erschienen in dem Augenblicke, wo er verdorren wollte, ihre Glaube, wo es hinwelken wollte, das Hoffen.
Die Hleine hält einen Blumenstrauß in der Hand, einenBlumeubusch, znsammengerafft von flinker Kinderhand — Herbstblumen.
Sie ttippelt jetzt auf Emwy zu und will ihr den Sttauß in den Schoß legen. Auf dem kleinen Gesichtchen liegt es wie ein süßes Bitten. Die blauen Augen betteln fie an — o du liebes, herziges Kind! Wer könnte sich satt an Dir sehen?
Emmy will das liebe Wesen aus Herz reißen — aber seltsam, sie kann eS nicht und weiß nicht warum.
Und die Kleine will ihr den Blumenbusch in den Schoß legen — aber fie thut eS nicht; fie weiß nicht, ob fie'S darf.
.Mein süßes Kind," bricht eS jetzt ans dem Herzen Emmys und sie breitet die Arme ans.
.Sie sollens dem Papa verzeihen,' flüsterte die Kleine, läuft ihr in die Arme, leAt den Blumen - dusch in ihren Schoß und bettelt mit dem Auge, mit dem Heinen roten Mund: „Sie sollens dem Papa verzeihen.' ---
Was Emmy nur so grausam machen kann? Warum sie wohl so bleich, so leichenblaß wird? Wie starr sie der Kleinen ins Auge sieht! Der Engel Ürchtet sich.
Schlaff finken die Arme Emmys herab, als wehe sie der Tod an. Ein eutsetztlicher Sturm rast in ihrem Herzen, eine Flut wahnsinniger Gefühle durchbebt fie heiß und kalt.
Was konnte fie nur in diesen blauen reinen Kinderaugen entdeckt habe», welche die Reinhett uud Unschuld selber waren? Warum schaudert Emmy, als jetzt die Kleine die Rosenhände flehend zu ihr emporhebt und hinauf wollte auf ihren Schoß au ihr Herz?
ES ist Wahnsinn! Sie schreit auf und bebt zurück, zurück vor eine» eugelgleiche» Kinde I Keuchend, stöhnend
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Deutsches Reich.
Berlin, 17. Juli. Die allgemeine Trauer des Militärs wegen des Ablebens Kaiser Friedrichs ist am Sonnabend beendet gewesen, und seither haben alle nicht zum Hofe oder zu den Leibregimentern Kaiser Friedrichs gehörenden Offiziere den Flor von ihren Abzeichen abgelegt. — Der Minister der öffentlichen Arbeiten hat unter dem 11. d. Mts.
Es geht die Reih' herum-
Allgemein ist bie Überzeugung verbreitet, der europäische Friede sei augenblicklich so gesichert, wie feit langer Zeit nicht, alle Welt erhofft infolge dieser Annahme einen irischen und frohen Geschäfts- aufschwnng und das gänzliche AuSsterben beunruhigender Allarmnachrichten. Hoffentlich wird auch alles das wahr werden, denn es ist, ein sehr erfreuliches Zeichen für die Befestigung der internationalen Beziehungen, daß die fortgesetzte Truppen- verstärkung in den Großstaaten kaum noch beachtet wird. Und die Vermehrung der Soldaten wird thatsächlich so eifrig fortgesetzt, daß man wirklich nicht wissen kann, ob wir im deutschen Reichstage über Jahr und Tag nicht doch noch einmal eiue Militärvorlage erleben. Die Rüstungen stehen trotz aller Friedensversicherungen nicht still; es geht thatsächlich die Reih' herum. Von den französischen Kriegsministern ging die Bewegung in der Verstärkung der Kriegsbereitschaft aus; die Herren wußten genau im Voraus, ' daß die Tage ihres Regimentes nicht von allzulanger Dauer seien, und sie thalen deshalb das Möglichste für ihren Ruhm; «wer mehr Soldaten, mehr Geschütze, mehr Pferde, bessere Gewehre, bessere Munition rc. Wenn das alles nach einem bestimmten Plan einheitlich durch- gesührt wäre, so würde man viel mehr in Paris erreicht, viel Geld gespart und Europa dabei doch eine permanente Unruhe erspart haben. Aber es ging immer ruckweis, ruckweis wurden die Millionen verpulvert, und trotz aller numerischen Verstärkung brr Armee ist doch die wahre Kraft geringer geworden, denn der französische Soldat ist qualitativ ^rückgekommen. Die Disziplin hat bedenkliche Lockerungen bekommen und die militärische Strammheit und das Exerciiium lassen manches, manches zu wünschen übrig. Die letzte große Parade hat Mr den Pariser Truppen eine besondere Anerkennung des Präsidenten der Republik gebracht, aber wenn ein deutscher General einen solchen Parademarsch bei seiner Infanterie sähe, o weh! Die gewaltigen militärischen Anstrengungen Frankreichs hatten in Deutschland bekanntlich die Erhöhung der Friedensstärke der Armee zur Folge. Wir mußten m kritischen Zeiten auf alles gefaßt sein! Den Schmerz, in der Truppenverstärkung zurückzubleiben, konnten aber unsere östlichen Nachbarn nicht ertragen, obgleich im Reichstage bei der Beratung der Sep- kennatsvorlage noch ausdrücklich betont wurde, man rechne bei dieser Maßnahme nur mtt Frankreich, aber in keiner Weise mit Rußland.
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Illustriertes Sonntagsblatt.
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Aber Kriegsminister Wannowski in Petersburg, Graf Gurko in Warschau und andere militärische Größen des Zarenreiches wollten doch auch ihr Licht einmal leuchten lassen und begannen die enormen Truppenverschiebungen nach Polen, die nun wieder Deutschland und Osterreich-Ungarn zu Gegenmaßregeln zwangen. Zar Alexander hätte sich auf Grund der Thatsachen eigentlich sagen müssen, daß seine beiden Nachbaren die friedlichsten Gesinnungen ton der Welt haben; denn wenn sie wirklich einen Krieg wollten, hätte Rußland im vorigen Jahre ganz entsetzliche Schläge erhalten können. Die Gelegenheit zu einem raschen und siegreichen Krieg gegen Rußland war für Deutschland und Österreich- Ungarn außerordentlich günstig, und Serben,Rumänen, Bulgaren und Türken hätten gewiß mit zugegriffen. Die russischen Truppen waren damals zum großen Teil zerstreut auf Märschen, in ihren Quartieren ohne genügende Verpflegung, die Festungswerke in Polen zeigten viele Mängel, kurz, wenn die verbündeten Kaiserreiche überhaupt Kriege vom Zaun brechen wollten, nach einer einzigen Schlacht würde Warschau wahrscheinlich gefallen sein. Nach den russischen Vorkehrungen an d.r Grenze wurde in Deutschland die Wehrvorlage beschlossen, welche unsere militärische Macht ungeheuer verstärkt, und Österreich-Ungarn traf geeignete Vorsichtsmaßregeln an der russischen Grenze in Galizien. Um aber noch ein Übriges zu thuen, wird im Herbst ebenfalls eint Wehrvorlage in Wien angenommen werden, deren wesentlichste Bestimmung eine Erhöhung des jährlichen Rekrutenkontingentes um 10 000 Mann ist. Rußland ist schon mit einer neuen Verstärkung plötzlich herausgekomrneu. Statt 235 000 Rekruten sollen jährlich 250 000 fortan ausgehoben werden. Das klingt graulich, aber ebensogut wie die 235 000 Mann nur auf dem Papier bestanden haben, werden auch die 250 000 Mann nur auf dem Papier bestehen. Aber mit den neuen militärischen Geldausgaden geht es, das ist die Hauptsache, immer noch die Reihe herum. Welcher Staat mag nun daran kommen?
nachstehenden Erlaß, betr. die Unterhaltung der Personenwagen, an die königlichen Eifenbahndirektionen gerichtet: „Es ist in neuerer Zeit mehrfach bemerkt worden, daß der Unterhaltung der Personenwagen sowohl hinsichtlich des äußeren Anstrichs als der inneren Einrichtung und Reinhaltung der Koupees nicht überall die nötige Sorgfalt zugewendet wird. Ich weise die königliche Eisenbahndirektion an, ihr besonderes Augenmerk hierauf zu richten und nicht nur für baldige Abstellung der etwa vorgefundenen Mängel, sondern auch für dauernde Überwachung des Zustandes der Personenwagen seitens der dazu berufenen Beamten zu ssorgen." — Die erwähnte Verfügung des Kul- tusckinisters an die Provinzialregierungen und Schulkollegien, betreffend das Züchtigungsrecht der Lehrer lautet wörtlich: „Die Gerichtshöfe, welche mit der Entscheidung über die von den Verwaltungsbehörden erhobenen durch vermeintliche Überschreitung des dem Lehrer zustehenden Züchtigungsrechtes veranlaßten Konflikte befaßt waren, bezw. besaßt sind, haben bis in die neuere Zeit die Praxis befolgt, rechtliches Gehör gegen Lehrer, welche aus diesem Anlaß gerichtlich in Anspruch genommen wurden, nur dann zu gewähren, wenn eine Überschreitung der durch das Gesetz selbst vorgezeichneten Grenzen des Züchtigungsr-.chtes vorlag. Diese Praxis ist neuerdings in mehreren Erkenntnissen des königlich. Oberverwaltungsgerichts verlassen worden, aus deren Zahl ich das in einer Privat- llage H. contra E. am 26. November v. I. ergangene Urteil in einem Truckexemplare beilege. Aus der Begründung dieses Urteils wird die königliche Regierung re. ersehen, daß der genannte Gerichtshof jeden Verstoß der Lehrer gegen die Anweisungen, welche ihnen von Seiten ihrer Vorgesetzten Behörden über die Ausübung des Züchtigungsrechts in präsumtiver Form erteilt worden sind, für eine Amtsüberschreitung im Sinne des ß 11 des Einsührungsgesetzes zum Gerichtsverfassungsgesetze erachtet, woraus alsdann weiter folgt, daß überall, wo diese Voraussetzung zutrifft, die gerichtliche Verfolgung zugelaffen wird gleichviel, ob der Lehrer sich einer Überschreitung der gesetzlichen Grenzen des Züchtigungsrechts schuldig gemacht hat oder nicht. Hiermit ist für die Unterrichtsverwaltung eine Sage geschaffen, welche im Interesse der Schule wie des Lehrerstandes einer Abhülfe dringend' bedarf. Wird ohne Rücksicht auf das Vorhandensein eines strafrechtlichen Thotbesiandes die gerichtliche Verfolgung der Lehrer wegen Ausübung der Schulzucht blos
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(Nachdruck verboten )
PfarrhtUts-Rsrnarr.
Bon Eonrad Fischer-Sallstein.
(Fortsetzung.)
Dir Thüre geht jetzt leise a»f.
j, hörte eS nicht. Dau» schreckte fie mtt einem vom Schemelstuhle auf, ohne zu wisse» warum.
» D« guter Gott! Ein Kind, ei» kleines MSdchen du Zimmer und blickt fie so seltsam an.
I deshalb zugelassen, weil der Lehrer gegen eine be- 1 hördliche Anweisung gefehlt hat, welche gar nicht in : der Absicht ergangen ist, die Grenzen der ftrafrecht- ■ licken Verantwortlichkeit zu verrücken, so wird, da 1 ein pädagogischer Mißgriff für sich allein strafrecht- : lieh nicht in Betracht kommt, die Zahl der Prozesse, : zu denen die Ausübung des Züchtigungsrechts der ‘ Lehrer Anlaß giebt; in erheblichem Maße durch eine - Reihe von Fällen vermehrt, welche notwendig mit 1 Frehprechung endigen müssen. Aus diese Weise i wird der Zweck, welchen die Institution der Kon- ■ flikserhebung verfolgt, und welcher darin besteht, ■ die Lehrer bei Ausübung ihres Berufes innerhalb : der ihnen durch das Gesetz gezogenen Grenzen gegen 1 gerichtliche Verfolgung sicher zu stellen, nicht blos : verfehlt, sondern in fein Gegenteil verkehrt. Die . weitere Folge ist, daß die Lehrer in der Handhabung des Züchtigungsrechtes unsicher werden und - die Schulzucht eine schwere Schädigung erleidet.
Daß es gelingen sollte, eine Änderung der Verwaltungs-Rechtsprechung zu erreichen, ist nach der aus- sührlichen Motivirrtzig der Entscheidung am 26. November v. I. um so weniger zu erwarten, als das köntgliche Ober-Verwaltungsgericht mehrere andere Konstiktssachen in gleichem Sinne entschieden hat. Es bleibt demnach nur übrig, den Anlaß, welcher zu dem unerwünschten Zustande geführt hat, int Verwaltungswege zu beseitigen. Demgemäß weise ich die königliche Regierung re. hierdurch an, alle von ihr erlassenen allgemeinen Verfügungen, welche - dem den Lehrern zustehenden Züchtigungsrechte hinsichtlich des Maßes oder der Art seiner Ausübung engere Grenzen ziehen, als es die bestehenden Gesetze thun, au sd rücklich'a u szu h e b en. Mit dieser den Lehrern in geeigneter Weise bekannt zu machenden Anordnung wird die eindringliche Mahnung an die Lehrer zu verbinden fein, von der ihnen gewährten Freiheit den rechten Gebrauch zu machen und niemals zu vergessen, daß die elterliche Zucht das Vorbild aller Schulzncht ist und bleiben muß. Auch sind die Lehrer darüber nicht im Zweifel zu lassen, daß pädagogische Mißgriffe, deren sie sich etwa bei Ausübung der Schulzucht hinsichtlich des Maßes, der Mittel ober der Art der Strase schuldig machen sollten, je nach Sage des einzelnen Falles strenger disziplinarischer Ahndung unterworfen bleiben. Sollte die königliche Regierung re. für angezeigt erachten, hiermit eine Zusammenstellung der am häufigsten vorkommenden Verstöße zu verbinden, welche ein vorsichtiger Lehrer zu vermeiden bestrebt sein wird, so finde ich hiergegen unter der Boraus-
Um sich gegen einen Ueberfatt der Kinderschar zu schützen, schließt er nun die Thüre, setzt sich bann neben Emmy nieder aufs Sofa und ergreift ihre Hand.
»Was that Ihnen die Kleine?' fragte er sanft und ruhig.
„Emmys Hand brannte heiß in der des Seelsorgers, sie zuckte und zitterte.
„Ich weiß es nicht,' rang fie hervor, „es ist heute ein so schwerer Tag! — Der Jahrestag! — Ich will die Meine um Verzeihung bitten, aus meinen ftnieen nm Verzeihung bitten.*
Sie wollte sich vom Sofa erheben und aus dem Zimmer eile», aber der Freund hielt fie zurück.
„Ich werde nicht uachforschen, Emwy, was Sie n eine so seltsam erregte Stimmung versetzte.'
»Ich weiß es selber nicht,' unterbrach fie ihn und ljatte feuchte Augen.
»Ich war es, der das Kind ins Zimmer schlüpfen »eß. Der Later des »einen Wesens ist mein Fremde
„Sein Name — fein Name?'
„Sie haben ihn nie gekannt, diesen Mann.' »Sott sei Dank,' entfuhr es ihren Lippen. Os st Wahnfin», es auch nur zu denken, daß Engen, ihr Eugen, dieser Mann sein könnte. Wie wohl es ihrem fürchterlich erregten Herzen that, daß fie diesen Mann nie gekannt!
Und wie ruhig fie nun wurde! Wie ein Lamm chmiegie fie fich an den Freund an und lag Glaube und Hoffnung aus seinem Angesicht.
Der Herbststurm in ihrem Herzen machte eine Pause, dafür aber tobte er wieder draußen im (Sorten, zerriß die Blätter und Zweige und fuhr heulend durch den Kamin.
„Mein Freund hat eine schwere Prüfung von seinem Schicksal zugemessen bekommen und ob er Recht oder unrecht gehandelt, das kann nur ein Frauenherr entscheiden. — Emmy, Sie sollen Richterin über ihn sein.'
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-Es ist nicht schlimm, ich meine nm insofern
Anzeige» nimmt entgegen die Expedition d Blatte-, sowie d. Annoncen-Bureanx von Haaseustein und Bögler in Frankfurt a-M-, Caffel, Magdeburg ».Wien; Siudolf XXHI ccfthrfJrtTTft Moffe in Frankfurt a. M., Berlin, München n. «öl«; S. L. ^Uijl ijllUij
Daube u. So. in Frankfurt a.SR., Berlin, Hannover. Paric.
Erscheint täglich außer an Werktage» nach Sonn- unv kWl! .
Feiertagen. — Onartal-Aboimeme:.tS-Preis bei derExpo- wlllTvIlrn»
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j Wöchentliche Beilagen: Kreis -Blatt für die Kreise Marburg md Kirchhain
cembe$ Expedition- Markt 21. — Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Sna Koch.