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H* genommen und völlig gefahrlos verlaufen war und ich sagte ihm dort bestimmt, er habe statt des in diesem Falle noch umsoweniger Bedenken linken, das rechte, seither gesunde Siimmband mit
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S Ur wichtig vorkam, darr ein wirkliches, wundervolles ich zu Ende." Sie ging die Treppe hiuauf, und ihre M8» «h^mn.s bewahrte. I Lippen zitterten beim Sprechen.
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I bieten konnte, als nicht nur die Gediegenheit der zu ihrer Vornahme bestimmten Ärzte, sondern auch die ! kräftige Konstitution des Patienten die nur irgend
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ber erwähnten starken Zange gefaßt, gequetscht und gerissen. Er sagte: »It can be« (es kann sein), und sprach dann von alsbaldiger Abreise. Wir sagten, er müsse nun wenigstens diese Nacht in Potsdam bleiben und Generalarzt Dr. Wegner nannte ihm einen Militärarzt in Potsdam, der bei etwa nötiger Tracheotomie assistieren könne.
Der Hohe Kranke war von da an bis lange in England stimmlos, hatte in den nächsten Tagen Schmerzen beiderseits im Halse, etwas Beengung. Es dürfte dies der erste, sicher konstatierte Fall sein, in dem ein Kehlkopfsarzt dem Kranken aus Versehen ein Stück aus dem gesunden Stimmbande wegzureißen versuchte. Der Hohe Kranke, der früher heißer, aber nie länger als drei Stunden stimmlos war, blieb von da an viele Wochen, nämlich bis zum 8. Juli, stimmlos, und es wurde später in England als ein Triumph ärztlicher Kvnstleistung gefeiert, daß er heuere Stimme wieder bekam."
Indessen in der Hand der Aerzte lag nicht die Entscheidung, selbst wenn sie auch gegenüber einem mit solcher Sicherheit auftretenden Ausspruch der Inaussichtstellung einer Heilung in wenigen Wochen ihren Widerspruch in schroffer Form aufrecht erhalten hätten! Wie es nur zu natürlich ist, glaubten *)cr_ Kranke und seine Umgebung lieber de» optimistischen als den pessimistischen Beurteiler» der Krankheit.
Und nun begannen jene, wie ähnlich in der Welt wohl noch nicht dagewesene Reise unter der Führung Mackenzies, deren Etappen durch die Namen Insel Wight, England, Schottland, Toblach Baveno und San Remo bezeichnet werden, und die, wäre völlig dem Wunsche des englischen Spezialisten entsprochen worden, sich wohl auch bis nach Algier erstreckt hutte. Jedoch so ohne ohne Weiteres überließen die deutschen Arzte, wie nunmehr aus der Krauk- heitsgeschichte zur Evidenz hervorgeht, ihrem englischen Kollegen eines der teuersten Güter der deutschen Nation nicht. Letzterer mußte sich, bevor der Kronprinz Deutschland verließ, verpflichten und hat es auch gethan, daß er, sobald die Wucherung im Halse zunehmen würde, sich sofort zur Vornahme der Laryngofiffur bereit erklären würde. Zur Kon- trole sollte Professor Gerhard mitgehen, der aber siotzlrch auf hohen Befehl im letzten Augenblicke durch Dr. Landgraf ersetzt wurde. Dieser hat seine Pflicht gethan, wie Gerhardt sie unter den' gegebenen Verhältnissen nicht besser hätte erfüllen können. Sobald aber einmal Herr Mackenzie den Hohen Kranken auf englischem Boden hatte, ließ er Dr. Landgraf
Illustriertes Sonntagsblatt.
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r Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain
Expedition; Markt 21. — Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Lug. f9$.
zur Besichtigung des Halses des Kronprinzen nur wenige Male zu. Diese genügten indessen für den deutschen Arzt, um konstatieren zu können und dies wiederholentlich seinem englischen Kollegen nicht nur sagen, sondern auch zu zeigen, daß die Wucherung zugenommen. Herr Mackenzie war verpflichte:, seinem in Deutschland gegebene» Verspreche» gemäß, nunmehr die Operation vornehmen zu lassen. Er that es nicht. Konnte seine erstmalige Diagnose auf einem Irrtum beruhen, so ist hiermit der Beweis geliefert, daß Herr Hackenzis in W.dchtz^uch mit seinem einmal gegebenen' Worte: ''Md dankst im Widerspruche zu seiner in/diesem Worche involvierten Anschauung gehandelt hat. Er hatte durch sein Versprechen anerkannt, daß beim Wachsen der Wucherung die Kehlkopfspaltung notwendig sei,- er unterließ es, die Operation herbeizuführen, als sie tiefer seiner eignen früheren Anschauung nach notwendig war. Die aktenmäßige Darstellung der Thatsachen in der Krankheitsgeschichte ergiebt, daß schon damals Mackenzie entweder die von ihm erkannte Wahrheit nicht anssprach, oder, was noch schlimmer für den Arzt ist, die Untersnchungen bei seinem Kranken mit oberflächlichster Flüchtigkeit vornahm.
Dr. Landgraf verließ bekanntlich die Stätte, von welcher ihn der Unmut nicht nur, sondern auch die traurige Gewißheit Hinwegtrieb, daß der deutsche Kronprinz einem Charlata» in die Finger gefallen war. Herr, oder vielmehr jetzt, „Sir" Morell Mackenzie aber setzte seine Bemühungen im Halse des deutschen Kronprinzen, bei welchen es ihm, wie schon oben dargelegt, noch auf deutschem Boden passiert war, daß er das rechte Stimmband so verletzte, daß der Hohe Patient wochenlang völlig stimmlos blieb, ohne jede Kontrolle fort. /„r-
Indessen in jedes Menschen Leben kommt ein Tag, wo ihm das Gewiffen schlägt und dieser stellte sich sogar bei Sir Mackenzie ein, als er längst wieder seinem Vaterlande den Rücken gewandt hatte Man kann sich den Schmerz vorstcllen, der den greisen Vater des geliebten Sohnes, unseren Heldenkaiser Wilhelm I. erfaßte, als schließlich auch der englische Arzt zugab, daß die Krankheit Krebs sein könnte! Lange Monate, die beste Zeit zur Operation waren vergangen. Sofort versammelte Kaiser Wil- Ijelm, als der Frankfurter Arzt Dr. Schmidt aus San Remo die Gewißheit der Krebsnatur des Leidens mitbrachte, die mit der Krankheit bekannten Arzte um sich, sie konnten ihm leider nur ein: „Zu pät!" zurufen. Sie legten ihre Ansicht in einem den Akten des Hausminlsteriums einverleibten Proto-
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ich kann es nicht vergessen. Und Sie, lieben Freunde/' - er wmdete sich an den Professor und seine Familie, die sich ohne künstlerischen Instinkt am Ein- flang grnppirt hatten, - .die Sie Ruth Warneford wie zu Ihrer Familie gehörig betrachtet haben, obgleich Sie Ihre Geschichte kannten, wie sollen wir Ihnen danken? Morgen haben wir Weihnachten,- aber den Tag darauf werde ich Geora Warnefords Unschuld vor allen meinen Leuten öffentlich kund machen und den schwergekränkten in Gegenwart derselbe» demütig um Verzeihung bitten.
^Nein. neiu, mein gütiger, alter Herr, ich habe Ihne» nichts ,u vergeben.» y
.John, lieber Junge," - wendete sich Mr. Baldwin zu seinem Neffen, — Jage mir, was ich thun soll."
»Zuerst frage Georg, ob er mir Ruth zur Frau geben will," versetzte John und streckte Georg die Hand entgegen.
.Das ist schon bewMgt", entgegnete Georg, „vor. ausgesetzt, daß Ruth ja sagt.* r.- ;
Sie schüttelten sich die Hände, und die Umstehenden — die Lemires — klatschten Beifall und lachten.
.Was soll ich ferner thuu, John?' sprach der etLe Hk" von neuem und putzte seine Brillengläser mit dem Taschentuche.
„Danu muffen Sie Helene Elwood an ihrem Hoch. z^tStage, der zugleich auch der unsere sein muß, prächtig überraschen. Sie müssen das schönste Geschenk kaufen, was man sich überhaupt deukeu kauu; das darf nicht knickerig werden."
Die Umstehenden Naschten anch dieses Mal in die Haude, und John Wybrow, der ein praktischer Mann war, meinte, daß nun Thränen genug geflossen wären.
-.3a, ja, John. Was nun weiter?'
Nun kam der alte Sen hervor und griff an seine grauen Locken. • ■ '
«Ich bitte um Verzeihung, «ein Herr; Li- aber es muß noch jemand bedacht werden. Wer hat Bostom Tom aufgefunden und ist Tag und Nacht bei ihm gewesen, so daß er nicht entwischen konnte, wenn er
Nachdruck verboten. IJch bin hier, Sie um Verzeihung zu bitten. — Nimm Ars Verlorenen Neimkrkr. ! sie John, und mache sie glücklich!' Er hatte tu größter „b3.„16 h"*! „„ _
Sutonfierte U-MtniI» H. E, sah fichsm Amm-r'um.
"g. , _ s . (Schluß.) I .Nicht hier," antwortete Helene; .geliebte Ruth,
Auch Gaspard und Rupert erschienen, letzterer mit I komm mit mir hinauf auch Mr. Baldwin und alle Meuzten Armen und düsterer, melodramatischer Hal-1 — ja alle, kommt alle, Ihr lieben Freunde. Ich habe ta8’i>G0e0en man es an, daß er sich l noch eine Ueberraschung für Dich, Ruth, und dann bin
auch gewollt hätte? Kommen Sie her, Mr. Rupert- Hier ist der Bursche, mein Herr. Er möchte gern zur See gehen. Geben Sie ihm das Geld, um auf eiuem Ihrer Schiffe die Hiu- uod Rückfahrt machen zu können.'
Mr. Baldwin drückte Rupert die Hand, der jetzt in der rosigsten Laune war.
.Sie sollen haben, war Sie sich wünschen, junger Manu, nenn es in meiner Macht steht.'
Wiederum gab die Familie ihren Beifall kund, uud Rupert schwang sein rechtes Bein geschickt üb« hre Köpfe nud staud so wieder im Hiuteracuude. h
.Und nichts für Sie. Mr. Croil?'
„Nichts für mich, ich gehöre zu Miß Helene.'
.Was nun weiter?' fragte Mr. Baldwin, der noch immer nicht zufrieden mar..; *r?. n »
.Sie müssen allen Söhnen Mr. Lemires, die Lust dazu haben, Stellen iu Ihrem Comptoir geben, nud noch eins, lieber Oukel, meinen Anteil an dem Ge- chäft, den Sie mir versprochen haben, auf deu ich tu der Kirche so prahlerisch verzichtete —•
»Du sollst ihn haben, mein Junge, von Neujahr au.'
.Neio, geben Sie ihn Georg Warneford als etwaige Entschädigung für die acht Jahre verdienten Leids.'
.Das geht nicht an,* rief Georg dazwischen.
Aber die Umstehenden klatschten wieder in die Hände.
.Allen beiden, allen beiden,' rief Mr. Baldwin, .die Firma kauu beide in stch aufnehmen. Und was weiter, John?'
.Nun, ich glaube, Madame Lemire würde fich anßerordeutlich freuen, wenn wir alle über den Abend ' ler bleiben wollten, und mit der Erlaubnis des Professors wäre ich dafür, daß wir vor dem Abend, brot nuten ein bischen tanzten.'
Nun klatschten die Umstehenden wiederum Beifall, und alle gingen nach dem Klaffenzimmer.
Der Professor nahm die Violine zur Hand.
.Eine einfache Quadrille zn vieren/ sagte er. .Erstes Paar Mr. Warneford und Miß Elwood, vis-fc-vis Mr. Wybrow und Miß Warneford,' ... ■
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Are Krarrkheitsgelchichte Kaiser j . Fric-richs, tl ft «gplijnuiw» ut» '-pauernen orc nur irgend
wie vicjelbe nach dem Gutachten der Arzte Barde-1 mögliche Garantie für das Gelingen botem M leben, Bergmann, Biamann, Gerhardt, Landgraf, Alles war \ur Vornahme der Kehlkopfspaltung Kußmaul, Tobold, Schmidt, Schrötter und Waldeyer, vorkreitet, die Räumlichkeiten im zweiten St-cke des sowie nach den im königlichen Hausministcrium I Kronprinzlichen Palais waren bis auf die letzte während des Krankheitsverlaufs niedergelegten Be- Kleinigkeit dazu eingerichtet. Die Operation sollü tichttn im Auftrage des preußischen Kultusministeriums am 21. Mai vorgenommen werden, nachdem vorher ^gearbeitet worden, ist nunmehr erschienen und s selbstverständlich der Kronprinz selbst seine Ein- inan muß sagen, daß, obwohl oder vielmehr gerade I willigung dazu bereits gegeben hatte. Da erscheint weil diese Geschichte nichts weiter als authentisches am Abend des 20. Mai, zur letzten vor der Opd- Material beibringt, es keine vernichtendere Kritik Iration anberaumten Konsultation, Herr Morell des Verhaltens jenes englischen Arztes hätte geben Mackenzie, nnterfucht den Kronprinzen und erklärt können, dem eine freisinnig-demokratische Preßkohorte sofort, er halte dessen Krankheit nicht für Krebs.
Verdienst einer Verlängerung des Lebens un- Tie Folge war, daß die ganze gefahrlose OperatiM seres geliebten Kaisers Friedrich hat vindiziere» verschoben Wurde, umsomehr, da Herr Mackenzie fich dollen. Auf Grund der nunmehr bekannt gewor-1 bereit erklärte, in wenige» Wochen die Stimme des denen Thatsachen ist es klar, daß mit dem Moment I Kronprinzen iu. ihrer frühere» Reinheit wieder Herpes Eingreifens Sir Morell Mackenzies §n die Be-l zustellen. Zwar wurden die deutschen Ärzte schon ^ndlung unseres damaligen Kronprinzen Friedrich damals gegen ihren englischen Kollegen von Miß- Wllhelm ein unheilvoller, verderbenbringender Ein-1 trauen erfüllt," als er sich einerseits lange Zeit M sich geltend machte, der in der an Schmerzen weigerte, ihnen seine beabsichtigte Heilmethode aus- teichen Leidensepoche des Kronprinzen und späteren I einander zu scheu, und andererseits, als er dies Kaisers Friedrich sowie in dessen Tode am 15. Juni that, sich dabei mit den in feinen wissenschast- aiefc^ Wahres seine Bestätigung sa>id. I liehen Werken niedergelegten Anschauungen geradezu
- Bekanntlich war der Kronprinz im Januar 1887 I im Widerspruch stehend zeigte. Das Mißtrauen von dauernder Heiserkeit befallen worden, die trotz wurde noch verstärkt durch die Ungeschicklichkeit, energischer Behandlung der Leibärzte nicht weichen ivelche Herr Mackenzie bei einer einfachen Operation wollte. Da zog der Leibarzt Dr. Wegner den im Halse des Kronprinzen bewies. Prof. Gerhardt Aostssor Gerhardt zur Besichtigung hinzu und schon I schildert den Vorgang in folgenden Worten : bantafe äußerte dieser Arzt Bedenken wegen der «Am 23. Mai abends in Potsdam ging er Natur der im Halse des Kronprinzen aufgetretenen I wiederum mit einer starken scharfen Zange ein. Ich Geschwulst. In Ems sollte sich zeigen, ob dieselbe sah, wie er die Zange aus seiner Brusttasche zog, bösartig war oder nicht. Nahm sie, nachdem Prof.! sie ohne vorherige Reinigung einführte, wie, mährend Gerhardt sie vorher beseitigt, wieder zu, so war er sie einführte, der Beleuchtungslichtstrahl, den er ttyre Malignität erwiesen. Der Kronprinz kehrte mittelst eines Stirnspiegels auf den Kehlkopffpiegel Ms Ems zurück, und die Geschwulst war wieder warf, seitwärts abirrte und auf die Wange des
vorhanden. Nun wurde am kronprinzlichen Hofe Hohen Kranken statt in seinen Mund fiel. Die
der Wunsch laut, man möchte einen Kehlkopf-! Zange kam leer zurück. Er wollte an diesem Tage Spezialisten zu Rate ziehen. Abermals war es! nicht weiter operieren. Ich untersuchte sofort nach Lroftssor Gerhardt, der, als er von diesem Wunsche ihm und fand beide Stimmbänder stark gerötet, das
hörte, behauptete, die Krankheit sei nicht Angelegen-1 rechte in voller Ausdehnung mit Blut unterlaufen,
heit eines Kehlkopfspezialisten, sondern lediglich diel am Rande des rechten Stimmbandes vor der Mitte eines Chirurgen. Auf sein Verlangen wurde zu-leine schwarzrote Anschwellung in die Glottis vor- nachst Professor von Bergmann zugezogen. Dieser ragend. Ich bat Generalarzt Dr. Wegner, ohne Wet) sich sofort für Beseitigung des Gewächses I des Vorfalls weiter zu erwähnen, gleichfalls zu unter« burtf; Spaltung des Kehlkopfes aus, eine Operation, I suchen. Er that es und versicherte, er habe nichts bte bei Kindern und Greisen schon Hunderte Male | sehen können. Wir gingen auf Mackenzies Zimmer,
Hnjeigen nimmt entgegen die Expedition d Blatte», sowie b. Amwncen-Bureaux von Haasenstein und Bögler : i ft 131’7 >
m Srantftttt a. BL, Cassel. Magdeburg u. Wien; Rudolf XXI1I ^tlhrnrttt/7 Moffe in Frankfurta.M.,Berlin,Münchenu. Köln; ®. ? u •AAUL DaubemEoriuFratckfurt a.Berlin,Hannover.Pari- 'Üi h »uuiiiiu
Die »eiteren suchten eine Unterhaltung iu ®ang| Ihr'Bruder stand ungeduldig am Fenster und w bringen; aber es gelang nicht und jeder »eitere I eilte ihr entgegen.
«erfHct) wäre ohne Erfolg gewesen, da Madame Lemire .Komm Georg. Meine liebe Ruth, daS ist nicht « hefttges Schluchzen ausbrach. Netti und Charlotte mein Bruder, sondern mein Verlobter; es ist Dein Mgten ihrem Beispiel, uud alle drei liebkosten Ruth! Bruder, Dein einziger Bruder Georg. Erkennst Du »• Ser Thronen während der. Professor mit seinen I ihn nicht wieder? Ja, Ruth, Du hast Deinen Bruder
— «eiben ältesten Söhnen in das Klaffenzimmer schritt, | wirklich wieder, und sein« Unschuld ist vor aller Welt
wo man alsbald die wohlbekannten Violinklänge I bewiesen.'
«b jenes ©eränfib vernahm, welches auzeigte, daß Nun begann Mr. Baldwin, der fich auf John P« ^rofeffor in seiner Kunst Trost suche. Die Kinder stützte und sehr langsam sprach:
- N das Schluchzen als eine Undankbarkeit gegen! .Georg Warneford, ich habe im Wagen immer. Iii6/Ot't^lln0 auf' das ganze Haus mit den kost-1 fort darüber nachgedacht, waS ich Ihne» sagen sollte, bisher unbekannten Dingen angefüllt war. ES und konnte keine Worte finden, nichts,, was meinen °°her für alle eine große Erleichterung, als um Gram und meine Freude auszudrückeu vermochte.' O?suhr ein Wagen vorfuhr. Der Professor zündete Georg drückte ihm stumm die Hand; er war nicht Gas an und alle bildeten unwillkürlich eine Gruppe.! im Stande zu sprechen. Seine Schwester hing an - Helene trat zuerst ein, und hinter ihr erschienen seinem Halse uud meinte Thränen der Freude uud """ 2vhu Whbro^,. I Dankbarkeit, uud auch fein Herz war davon erfüllt.
8rBfc0%,^roa,? War iS möglich? Danu war dies .Ich habe schwer gesündigt," fuhr Mr. Baldwin sm itc 011 8-- I fort, «denn ich war zu leicht bereit, Böses zu glauben.
.W.. u ne/nä|0 gelebte, Hebe, Hebe Ruth," ries Ich hätte davon überzeugt sein müssen, daß der Sohn °er sie plötzlich iu seinen starken Armen hiell. Ihres VaterS uiemals das Verbrechen begehen konnte." . «wttne nicht, Geliebte, eS ist jetzt alles iu bester! .Sprechen Sie nicht meiter davon," fiel Georg ein, «mag Bnb hier ist Mr. Baldwin, der es Dir!,lassen Sie die Vergangenheit ruhen; sagen Sie mir
- tolrY . . „ , , !»ur, daß Sie ganz und wahrhaft überzeugt find."
Meh1,.,. ^abeH <.ete 0r°6e8 Unrecht begangen, meine! .Ich kau« die Vergangenheit nicht vergessen, Georg . & ,' begann der alte Herr feierlich, „ein großes! und auf dieses große Unrecht muß eine große Sühne i hh ?, Ad Gott woge uns unsere Hartherzigkeit folgen; alle die Vorwürfe, die ich in diesen acht | Dte Bereitwilligkeit, Boses zu denken, vergeben. | Jahren auf Sie gehäuft habe, fallen auf mich zurück
w Erscheint täglich außer an Werktagen nach So»»- und
163 m -w Akcarvurg,
' ~ «M. Ä' Freitag, 13. Juli 1888
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